Phantastik

Ein Plädoyer für ein unterschätztes Juwel: SAPHIRBLAU

Poster Saphirbau

Es ist ein Jam­mer. Da gibt es genü­gend Sci­ence Fic­tion- und Fan­ta­sy-Fans in Deutsch­land, die es leid sind, immer nur von RAUMPATROUILLE ORION und der UNENDLICHEN GESCHICHTE zu lesen, wenn Mas­sen­me­di­en über deut­sche Gen­re-Pro­duk­tio­nen schrei­ben. Man sieht sich ame­ri­ka­ni­sche Sci­ence-Fic­tion-Fil­me an, guckt nei­disch auf den Bri­ten DOCTOR WHO und bedau­ert, dass Deutsch­land eine wah­re Dia­spo­ra der Fan­ta­sy ist. Und dann kom­men da zwei enthu­si­as­ti­sche Fil­me­ma­cher, wagen die Ver­fil­mung einer Fan­ta­sy-Tri­lo­gie, einer durch­ge­hen­den Zeit­rei­se-Geschich­te, erzählt über drei Fil­me, set­zen mit ver­gleichs­wei­se beschei­de­nem Bud­get aktu­ell den zwei­ten Film in die Kino­land­schaft, und nur ein Bruch­teil des SF- und Fan­ta­sy-Publi­kums nimmt davon Notiz. Der zwei­te Film erhält von der Film­be­wer­tungs­stel­le das Prä­di­kat »wert­voll«, etli­che Rezen­sio­nen loben ihn, aber oft genug wer­den die Macher als blo­ße Nach­ah­mer der Twi­light- und Hun­ger-Games-Tri­lo­gien beschimpft. War­um erken­nen so weni­ge, wie mit wie viel Herz­blut und Pro­fes­sio­na­lis­mus Felix Fuchs­stei­ner und Katha­ri­na Schöde, Dreh­buch­au­to­ren und Regis­seu­re von RUBINROT und SAPHIRBLAU, um die es in die­sem Arti­kel geht, an ihren Fil­men gear­bei­tet haben? War­um müs­sen sie um jeden ein­zel­nen Besu­cher kämp­fen?

LEGO, hier ist alles super

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THE LEGO MOVIE – Bun­des­start 10.04.2014

Das Man­tra über die Wert­schät­zung von Spiel­sa­chen ist ja hin­läng­lich bekannt. Als TOY STORY 1996 in die Kinos kam, revo­lu­tio­nier­te er die meta­phy­si­schen Struk­tu­ren des Fami­li­en­films. Nicht nur eine in der Erzäh­lung greif­ba­re Geschich­te woll­te ver­mit­telt wer­den, son­dern durch einen kom­ple­xe­ren Über­bau auch viel­schich­ti­ger auf sein Publi­kum ein­wir­ken. Bleibt die TOY-STO­RY-Tri­lo­gie inhalt­lich die domi­nie­ren­de Ani­ma­ti­ons­rei­he, nähert sich THE LEGO MOVIE in sei­ner Kom­ple­xi­tät deren Genia­li­tät durch­aus an. Dabei folgt die Geschich­te aller­dings einer ganz ande­ren Erzähl­struk­tur und ent­zieht sich somit wei­te­ren Ver­glei­chen mit TOY STORY.
Über den Inhalt darf man eigent­lich kei­ne Wor­te ver­lie­ren, weil das Kino­er­leb­nis dar­un­ter stark lei­den wür­de. Emmet ist der nor­mals­te aller Bau­ar­bei­ter unter den Mini­fi­gu­ren in Bricks­burgh, so nor­mal und ange­passt, dass er nicht ein­mal sei­nen Kol­le­gen wirk­lich auf­fällt. Emmet ist immer fröh­lich und voll­bringt sein Leben, wie man es von einer Mini­fi­gur erwar­tet, indem er Tag für Tag streng nach Plan Häu­ser aus Lego-Stei­nen zusam­men­setzt. In Emmets kan­ti­ger Welt fällt aller­dings nie­mals das Wort »Lego«.

Steampunk, Eiszeit und freie Friesen – Ein Interview mit Judith und Christian Vogt

Christian & Judith Vogt

Vie­le mei­ner Hel­den sind Anti­hel­den. Ich mag die Idee, dass man nicht zum Hel­den gebo­ren ist, son­dern dass sich das Held­sein durch Taten her­aus­kris­tal­li­siert.

Neu­lich habe ich den bei Feder & Schwert erschie­ne­nen deut­schen Steam­punk-Roman DIE ZERBROCHENE PUPPE abge­fei­ert. Da lag es nahe, sich ein wenig mehr mit dem Autoren zu beschäf­ti­gen. Doch wenn ich »dem Autoren« sage, dann wäre das eben­so falsch wie »die Autorin«, denn hin­ter »Judith C. Vogt« ver­ber­gen sich gleich zwei Per­so­nen: Judith und Chris­ti­an Vogt. Zwei Per­so­nen sind bes­ser als eine, ins­be­son­de­re, wenn es um Inter­views geht, dach­te ich mir, und das Ergeb­nis mei­ner Fra­gen an die bei­den fin­den sich im Fol­gen­den.

Es geht um The­men wie Schrei­ben, Steam­punk, aber auch Crowd­fun­ding, denn die bei­den haben zusam­men mit dem Ver­lag Feder & Schwert ein Crowd­fun­ding-Pro­jekt aus der Tau­fe geho­ben, an des­sen Ende eine wei­te­re Rei­se in die Welt der ZERBROCHENEN PUPPE ste­hen soll: die Antho­lo­gie EIS UND DAMPF. Auch dazu fin­det der geneig­te Leser wei­ter unten zusätz­li­che Details.

Doch nun, ohne wei­te­res Brim­bo­ri­um, zu den Fra­gen und Ant­wor­ten.

Bernd B. Badura: WERKE EINES GROSSEN MEISTERS

Cover "Werke eines grossen Meisters"

Auf der Indie-Buch­mes­se UNKNOWN im Esse­ner Unper­fekt­haus habe ich Bernd Badu­ra getrof­fen. Sein Buch WERKE EINES GROSSEN MEISTERS möch­te ich an die­ser Stel­le vor­stel­len. Es ist auch eine Lese­pro­be zu fin­den.

Klap­pen­text:

Darf ich Ihnen Schapo Klack vor­zu­stel­len? Schapo? Wo steckst du denn wie­der? Ent­schul­di­gen Sie bit­te viel­mals, aber er hat schon wie­der die Nase in die­sem merk­wür­di­gen Buch, das auch Sie gera­de so inter­es­siert betrach­ten! Es heißt, hier kön­nen buch­stäb­lich Träu­me wahr wer­den. Sie müs­sen wis­sen, dass Schapo – ja genau das hage­re Kerl­chen mit dem blas­sen Teint, das stän­dig die­sen schi­cken, aber lei­der aus der Mode gera­te­nen Zylin­der trägt – ein Biblio­the­kar aus der Traum­welt ist, der von Mor­pheus in die Rea­li­tät ent­sandt wur­de. Eine gefähr­li­che Mis­si­on für unse­ren gar nicht so nach Hel­den aus­se­hen­den Prot­ago­nis­ten. Wo soll er suchen, in einer Welt, in der jeder fal­sche Schritt den Tod bedeu­ten kann? Wird er wirk­lich auf Dra­chen tref­fen, wie es im Buch ange­deu­tet wur­de? Ent­hält »Wer­ke eines gro­ßen Meis­ters« tat­säch­lich den Sinn des Lebens, oder hat es da doch zuviel ver­spro­chen? Fin­den Sie es her­aus, wäh­rend Sie sich in ver­schie­de­ne Wel­ten ver- und ent­füh­ren las­sen, die Sie be- und ver­zau­bern wer­den. Wer­den Sie das Wag­nis ein­ge­hen und Schapo auf sei­nen Aben­teu­ern beglei­ten?

R.I.P.D. schießt weit daneben

Poster R.I.P.D.

Man muss Peter Len­kovs Gra­phic Novel nicht gele­sen haben, um die Film­ver­si­on von R.I.P.D. rich­tig ein­ord­nen und bewer­ten zu kön­nen. Als Detec­ti­ve Nick Wal­ker der Bos­to­ner Poli­zei bei einem Ein­satz ums Leben kommt, führt sein See­len­weg nicht gera­de­wegs in den Him­mel, oder gar in die Höl­le, wofür es auch ein paar Grün­de geben könn­te. Sein Zwi­schen­stopp nennt sich das Rest in Peace Depart­ment, eine über­ir­di­sche Insti­tu­ti­on für ehe­ma­li­ge Geset­zes­hü­ter, die See­len jagen und eli­mi­nie­ren müs­sen, die sich wei­gern den letz­ten Weg nach oben oder nach unten zu gehen, und lie­ber wei­ter­hin in Men­schen­form auf Erden wan­deln. Es klingt wie eine wit­zi­ge Prä­mis­se, ent­puppt sich aller­dings als fil­mi­scher Over­kill. Was immer R.I.P.D. anfängt, tut er stets mit einer Spur zu viel. Zu viel Emo­tio­nen, zu viel Kla­mauk, zu viel visu­el­le Effek­te. Und bei allem spürt man, dass es nicht dem Film dient, son­dern eine über­reiz­te Anbie­de­rung an ein spaß­hung­ri­ges Publi­kum ist.

Bandits Kommentar: Ein erster Blick UNTER DIE KUPPEL

Under The Dome

UNDER THE DOME – Pilot

Mit einem guten Freund geht man ger­ne spon­tan ein Bier trin­ken. Ist die­ser gute Freund aller­dings 5000 Mei­len ent­fernt, dann geht das schlecht. Der gute Freund denkt aber an dich, und schickt dir dafür spon­tan eine DVD. Es ist der Pilot zu der Serie UNDER THE DOME, Ban­dit­wel­che in Deutsch­land als Buch unter dem Titel DIE ARENA erschie­nen ist. Auf drei­zehn Tei­le ist UNDER THE DOME kon­zi­piert. Ent­ge­gen mei­ner neu­en Ange­wohn­heit, ein­zel­ne Staf­fel am Stück zu schau­en, erlag ich natür­lich der Ver­su­chung. Schließ­lich war UNDER THE DOME ein Werk, mit dem Ste­phen King wie­der an die epo­cha­len Meis­ter­wer­ke wie IT – ES und THE STAND – DAS LETZTE GEFECHT anknüp­fen konn­te.

Und ich muss­te ein­fach erfah­ren ob auch Hor­ace dabei sein wür­de, Julia Shum­ways Cor­gi, der an ande­rer Stel­le schon genug Raum für Spe­ku­la­ti­on bot. Aber auch, ob sich die Geschich­te in ihrem Auf­bau und Ablauf merk­lich vom Buch unter­schei­den wür­de. Ein Roman kann in einer kon­stan­ten Linie Span­nung auf­bau­en. Eine drei­zehn­tei­li­ge Serie muss dies, eben, drei­zehn Mal tun. So wird schon ein­mal zumin­dest der Auf­bau geän­dert. Es bleibt also eine sehr vor­der­grün­di­ge Ent­schul­di­gung, der Ver­su­chung erle­gen zu sein. Letzt­end­lich ist es die blan­ke Neu­gier, und die Hoff­nung auf gute Unter­hal­tung.

MAN OF STEEL

Man Of Steel

MAN OF STEEL – Bun­des­start 20.06.2013

Es ist kein »S«, son­dern das Sym­bol für Hoff­nung. So ruh­te alle Hoff­nung auf dem »S«. Sie­ben Jah­re nach einem exzel­len­ten Neu­start, der im glei­chen Sin­ne Sequel war, sah sich War­ner gezwun­gen, dass Erbe des Stäh­ler­nen neu zu ver­han­deln. Denn aus uner­find­li­chen Grün­den woll­te weder Fan- noch Kri­ti­ker-Gemein­de die Hom­mage an die alten Don­ner-Fil­me, und die dar­aus resul­tie­ren­de Neu­in­ter­pre­ta­ti­on, ins Herz schlie­ßen. Genau­so wenig nach­voll­zieh­bar war die Erklä­rung SUPERMAN RETURNS zum Flop. Doch die Müh­len Hol­ly­woods mah­len anders, weil es eine Indus­trie ist. Und Indus­trie bedeu­tet immer Hang zum Geld ver­die­nen. Man ließ also Bran­don Routh’ Kar­rie­re ander­wei­ti­ge Wege gehen, und kon­zi­pier­te gänz­lich neu. Ein wenig in der Art der neu­en Bat­man-Tri­lo­gie. Da traf es sich blen­dend, dass Chris­to­pher Nolan als Pro­du­zent und Dreh­buch­au­tor mit an Bord kam.

GORILLADELPHIA – RAGE AGAINST THE NÄHMASCHINE von Timo Mrazek

Kurz vor­weg: Wer ernst­haf­te Lite­ra­tur mag, ist hier falsch. Den Gang run­ter, die drit­te Tür links und den Auf­zug bis in den drit­ten Stock.

Noch jemand hier? Pri­ma. Ich habe gar nichts gegen ernst­haf­te Lite­ra­tur, nur GORILLADELPHIA passt nicht dazu. Nicht mal ansatz­wei­se. Dafür ist es ein Buch, das Spaß macht, wenn man humor­vol­le Lite­ra­tur und Don Mar­tin mag. Vor allem Letz­te­res, denn es ist ein recht laut­ma­le­ri­sches Buch. Immer noch dabei? Aus­ge­zeich­net.
GORILLADELPHIA ein­zu­ord­nen ist nicht ganz ein­fach. Nicht wirk­lich Fan­ta­sy, nicht wirk­lich ein Kri­mi oder Agen­ten­thril­ler, es ist eher eine gute Mischung in einem Set­ting, das zwi­schen allem steht. Schwer­ter, Schuß­waf­fen, Kampf-Tee­beu­tel, Mons­ter und Zom­bies, Näh­ma­schi­nen­fa­bri­ken, Tele­fon … es hat ein­fach alles. Schö­ne Frau­en, fins­te­re Schur­ken, strah­len­de Hel­den … OK, belas­sen wir es bei Schur­ken und Hel­den. Ist ja auch schon ganz schön. Dazu ein paar net­te Anspie­lun­gen, schmach­ten­de Jüng­lin­ge, Ver­rat, Ver­schwö­rung und Won­z­krab­ben. Die Sty­ro­por­flos­sen nicht zu ver­ges­sen, die sind wich­tig.

Aber natür­lich soll­te ich viel­leicht nicht zu viel ver­ra­ten.

Walt Disneys FRANKENWEENIE 3D

FRANKENWEENIE
Bun­des­start 24.01.2013

Vor fast drei­ßig Jah­ren ver­war­fen die Dis­ney-Obers­ten Tim Bur­tons FRANKENWEENIE, der unter dem Bue­na-Vis­ta-Label pro­du­ziert wor­den war, als zu düs­ter und für Kin­der abschre­ckend. Zei­ten ändern sich, und so bringt Dis­ney 28 Jah­re spä­ter eine drei­mal län­ge­re Fas­sung von FRANKENWEENIE, eben­falls unter der Regie von Tim Bur­ton, in die Kinos. Und weil Tim Bur­ton ger­ne mit Pup­pen spielt, und 3D so schick ist, hauch­te man FRANKENWEENIE mit vie­len neu­en Tei­len eben­so neu­es Leben ein. Aber macht die­ser moder­ne Pro­me­theus über­haupt Sinn, wenn eine bereits über­aus gelun­ge­ne Ver­si­on gar nicht zu den Toten gezählt wer­den darf? Anders als bei medi­zi­ni­schen Expe­ri­men­ten ist das kei­ne mora­li­sche Fra­ge, son­dern eine Sache des Gel­des. Die Gold­grä­ber von Dis­ney ver­wal­ten die nicht zim­per­li­che Mira­max-Film­bi­blio­thek, behei­ma­ten auch, ohne Ein­fluss zu neh­men, die Mar­vel-Stu­di­os und fil­men dem­nächst zudem im STAR WARS-Uni­ver­sum. Zei­ten ändern sich, und somit ist auch das Ver­hält­nis zu FRANKENWEENIE ent­spann­ter gewor­den.

Es ist noch immer die düs­te­re, leicht mor­bi­de Geschich­te von Vic­tor, der durch einen Unfall sei­nen Hund ver­liert, sich aller­dings zu hel­fen weiß. Bei den Nach­barn löst das Hor­ror aus, bei den Mit­schü­lern puren Neid. Vic­tor und sein Hund Spar­ky haben alle Pfo­ten voll zu tun, um Ver­ständ­nis zu erlan­gen und die Stadt vor mons­ter­mä­ßi­gen Bedro­hun­gen zu schüt­zen.

LIFE OF PI: SCHIFFBRUCH MIT TIGER

Man soll­te end­lich Abstand davon neh­men, ein Buch als unver­film­bar zu bezeich­nen, gera­de wenn der Film dazu in die Kinos kommt. Das hat damals die UNERTRÄGLICHE LEICHTIGKEIT DES SEINS zu kei­nem bes­se­ren Buch gemacht, und den Film nicht schlech­ter. Zuletzt war unver­film­bar bei CLOUD ATLAS zu lesen, und nun kommt LIFE OF PI. Dies macht es Ang Lees Adap­ti­on nicht leich­ter, wenn über­all betont wird, wie sich die lite­ra­ri­sche Vari­an­te gegen­über einer visu­el­len Umset­zung ver­hal­ten soll. Damit wer­den nicht nur Erwar­tun­gen geweckt, son­dern auch Mei­nun­gen geformt. In Erman­ge­lung an der Lek­tü­re fällt es jeden­falls sehr leicht, Ang Lees LIFE OF PI als phan­tas­ti­schen Film zu loben. Sei­nem poe­tischs­ten seit TIGER & DRAGON. Eine Poe­sie, die sich nicht nur aus der frei inter­pre­tier­ba­ren Geschich­te ergibt, son­dern ergän­zend aus der impo­san­ten, visu­el­len Umset­zung.

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