Buch

Peter Clines – THE BROKEN ROOM

Gru­sel- oder Hor­ror­stof­fe sind abseits der Klas­si­ker nicht so mein Ding. All­zu oft ver­su­chen zeit­ge­nös­si­sche Autoren man­geln­de Phan­ta­sie durch Splat­ter zu erset­zen. Trotz­dem, als mir Peter Cli­nes THE BROKEN ROOM als »Cthul­hu-Mythos-artig« emp­foh­len wur­de, muss­te ich dann doch mal einen Blick dar­auf wer­fen.

Und das war auch gut so, denn die Lese­rin bekommt ein Road­mo­vie mit über­na­tür­li­chen Kom­po­nen­ten, das sehr lesens­wert ist.

Charles Stross – THE FAMILY TRADE

Gehört hat­te ich immer wie­der mal dar­über: Char­lie Stross´ (Web­sei­te) Buch­serie um par­al­le­le Rea­li­tä­ten mit dem Über­ti­tel THE MERCHANT PRINCES. Dann las ich zum ers­ten neu­lich ein Inter­view mit Stross, in dem er sag­te: er woll­te eine Sto­ry schrei­ben, die als Fan­ta­sy anfängt und als Sci­ence Fic­tion auf­hört – und mit der Rei­he habe er das getan. Ich hat­te aller­dings in der Ver­gan­gen­heit ver­sucht, sei­ne LAUNDRY FILES zu lesen, und war kra­chend geschei­tert, ich kam ein­fach nicht rein, des­we­gen hat­te ich auch ande­ren Stross-Wer­ken die Fin­ger gelas­sen. Doch neu­lich auf einem Tref­fen mit eben­falls nerdi­gen Freun­den wur­de mir die Serie noch­mal sehr ans Herz gelegt. Und da das nächs­te eBook dank Inter­net und Ama­zon nur einen Klick ent­fernt ist, ließ ich mir THE FAMILY TRADE auf den eRea­der schie­ben.

Leseempfehlung: W. R. MacNeill – A STUDY IN CYBORGS

Nach­dem Arthur Conan Doyl­es klas­si­scher Ermitt­ler Sher­lock Hol­mes gemein­frei wur­de (zumin­dest in den Län­dern ohne Extra­würs­te), gab es eine Schwem­me von Büchern und ande­ren Medi­en um den genia­len Pri­vat­de­tek­tiv. Nicht alles davon war ori­gi­nell und auch nicht alles davon war gut, da man­che Autor°Innen nicht ver­stan­den haben, den eigent­li­chen Geist ein­zu­fan­gen und nur einen Abklatsch ablie­fer­ten – wobei es aller­dings auch wirk­lich gelun­ge­ne Adap­tio­nen und Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen gab. Auch in diver­se ande­re Gen­res wur­den Hol­mes und Wat­son trans­plan­tiert, eben­falls mit wech­seln­dem Erfolg, mal gut, mal schlecht.

A STUDY IN CYBORGS weist schon durch den Titel dar­auf hin, dass man eine Geschich­te erwar­ten darf, die sich irgend­wie an Hol­mes ori­en­tiert. Erfreu­li­cher­wei­se tut sie genau das: Sie ori­en­tiert sich, sie kopiert nicht, sie pla­gi­iert nicht und sie ver­fügt über eini­ges an Eigen­stän­dig­keit.

Ernie Cline: READY PLAYER TWO

Wenn man einen Nerd-Roman geschrie­ben hat, der nicht nur zum nicht nur von Nerds gefei­er­ten Über­ra­schungs­er­folg wur­de, son­dern auch von Ste­ven Spiel­berg in einen Kino­film ver­wan­delt wur­de, dann hat man für eine Fort­set­zung ein Pro­blem: Egal was man macht, irgend­wer wird mau­len. Die einen wer­den mehr von dem­sel­ben Zeug lesen wol­len und unzu­frie­den sein wenn sie das nicht bekom­men. die ande­ren wer­den was von »ist ja genau das­sel­be wie beim ers­ten Mal!« nör­geln. Letz­te­re haben aller­dings in aller Regel nicht ver­stan­den, dass man so etwas eben »World­buil­ding« nennt – und wenn die Welt erst ein­mal eta­bliert ist, dann kann man die selbst­ver­ständ­lich erneut besu­chen und die Geschich­te in den­sel­ben Para­me­tern vari­ie­ren. STAR TREK und STAR WARS machen das seit Jahr­zehn­ten …

Aber Ernie Cli­ne hat­te das Pro­blem natür­lich mit einer Fort­set­zung von READY PLAYER ONE eben­falls: Egal was er tun wür­de, irgend­wer wäre ver­mut­lich unzu­frie­den.

Grandios: John Scalzi – REDSHIRTS

Nach­dem ich lei­der fest­stel­len muss­te, dass der drit­te Band von THE INTERDEPENDENCY erst im April 2020 erscheint, such­te ich nach einer Alter­na­ti­ve. Da ich eh gera­de auf Scal­zi gesto­ßen war, erin­ner­te ich mich, dass ich bereits 2012 sei­ne Par­odie REDSHIRTS lesen woll­te, damals aber davon abge­se­hen hat­te, da sich der eBook-Preis am Hard­co­ver ori­en­tier­te. Danach hat­te ich den Roman aus den Augen ver­lo­ren. Jetzt – sie­ben Jah­re spä­ter – kos­te­te das eBook nur noch knapp sechs Euro. Ein äußerst akzep­ta­bler Preis.

Ich hat­te ange­nom­men ich erwer­be eine STAR TREK-Par­odie. Ich soll­te nicht ent­täuscht wer­den, ganz im Gegen­teil – und ich bekam sogar mehr als erwar­tet.

John Scalzi: THE CONSUMING FIRE

Nach­dem ich den ers­ten Band von John Scal­zis Rei­he um die Inter­de­pen­den­cy, ein Impe­ri­um in der fer­nen Zukunft, gele­sen hat­te, muss­te ich natür­lich wis­sen, wie es mit den Aben­teu­ern von Emperox Gray­land II und den ande­ren Prot­ago­nis­ten ange­sichts des siche­ren Unter­gangs ihrer Zivi­li­sa­ti­on wei­ter geht (kein Spoi­ler).

Teil zwei trägt den Titel THE CONSUMING FIRE.

John Scalzi: THE COLLAPSING EMPIRE

John Scal­zi ist mir vom Namen her schon län­ger bekannt, unter ande­rem, weil er die SF-Par­odie REDSHIRTS ver­fass­te, gele­sen hat­te ich bis­her aber noch nichts von ihm (REDSHIRTS war lan­ge sehr teu­er, des­we­gen hat­te ich das Buch ver­wei­gert). Kürz­lich stol­per­te ich bei einer Suche nach SF-Büchern über sei­nen Roman THE COLLAPSING EMPIRE und der Begriff »Space Ope­ra« brach­te mich zusam­men mit der Buch­be­schrei­bung und dem Son­der­preis von 1,49 Euro dazu, das Buch zu erwer­ben.

Ich wur­de nicht ent­täuscht und habe mir nach dem Ende des ers­ten auch gleich den zwei­ten gekauft.

Simon R. Green – DAEMONS ARE FOREVER

Nach­dem ich neu­lich den ers­ten Band von Simon R. Greens Urban Fan­ta­sy-Rei­he um Edwin Drood ali­as Shaman Bond bespro­chen hat­te (THE MAN WITH THE GOLDEN TORC), muss­te ich natür­lich auch die Fort­set­zung lesen. Die trägt den Titel DAEMONS ARE FOREVER und führt die Aben­teu­er der Prot­ago­nis­ten und der Fami­lie Drood, die die Mensch­heit von Alters her vor aller­lei para­nor­ma­lem Kropp­zeug beschützt wei­ter.

Wer anhand der Titel eine James Bond-Par­odie mit Phan­tas­tik-Anrei­che­run­gen erwar­tet, liegt im zwei­ten Band eher falsch.

Simon R. Green – THE MAN WITH THE GOLDEN TORC

Vom bri­ti­schen Autor Simon R. Green kann­te ich bereits die NIGHTS­IDE-Rei­he, auch wenn ich nicht alles aus die­ser gele­sen habe. Dass er eine neue Urban-Fan­ta­sy-Serie begon­nen hat­te, war irgend­wie an mir vor­bei gegan­gen. Irgend­wann rede­ten sie dann auf SWR3 im Rah­men des Lese­tags eher am Rand über Shaman Bond und ich kauf­te den ers­ten Band der SECRET HISTO­RY-Rei­he sofort als eBook – und ver­gaß ihn dann erst ein­mal. Kürz­lich fand ich THE MAN WITH THE GOLDEN TORC dann auf dem Kind­le wie­der und fing an zu lesen. Das hät­te  ich viel frü­her tun sol­len.

THE DRESDEN FILES: BRIEF CASES

Beim Ver­lag war man offen­bar der Ansicht, dass man den Fans die Zeit bis zum Erschei­nen des lan­ge über­fäl­li­gen nächs­ten Romans um Har­ry Dres­den ver­kür­zen müs­se und eine Sto­ry­samm­lung ver­öf­fent­licht. In dem Buch mit dem Titel BRIEF CASES fin­den sich diver­se Geschich­ten aus dem Dres­den­ver­se, aller­dings nicht alle aus dem Blick­win­kel des Haupt­prot­ago­nis­ten Har­ry.

Ich war sehr gespannt, wie die Sto­ries um den ein­zi­gen Magi­er im Tele­fon­buch Chi­ca­gos bei mir ankom­men wür­den, denn ich bin schon viel zu lan­ge auf Ent­zug.

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