Trailer: STAR TREK INTO HONESTY

Die Screen­jun­kies nen­nen das hier einen »ehr­li­chen Trai­ler«. Es ist zwar kei­ner zu INTO DARKNESS, son­dern zum STAR TREK-Reboot von 2009, aber immer­hin anläss­lich des neu­en Films. Gelacht habe ich trotz­dem.

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Genre-Serien im US-Fernsehen ab Herbst 2013

Auch zur Sai­son 2013/​2014 star­ten im US-Fern­se­hen selbst­ver­ständ­lich wie­der hau­fen­wei­se neue Seri­en und dar­un­ter befin­den sich erfreu­li­cher­wei­se auch Gen­re-Shows. Ein paar davon möch­te ich hier vor­stel­len, falls noch jemand wei­te­re weiß, wür­de ich mich über einen Kom­men­tar freu­en.

AGENTS OF S.H.I.E.L.D. erwäh­ne ich an die­ser Stel­le nur am Ran­de, ich habe in den letz­ten Tagen mehr­fach dar­über berich­tet.

ONCE UPON A TIME IN WONDERLAND (ABC) – ist ein Spin­off des Über­ra­schungs­er­folgs ONCE UPON A TIME.

Im vik­to­ria­ni­schen Eng­land erzählt die schö­ne Ali­ce (Sophie Lowe) die Geschich­te eines selt­sa­men Lan­des, das auf der ande­ren Sei­te des Hasen­baus liegt. Eine unsicht­ba­re Kat­ze, eine Hoo­kah-rau­chen­de Rau­pe und reden­de Spiel­kar­ten sind nur ein paar der fan­tas­ti­schen Din­ge, die sie dort gese­hen hat. Die­ses Mäd­chen muss ein­fach ver­rückt sein und ihre Dok­to­ren haben das Ziel, sie mit einer Metho­de zu hei­len, die sie dies alles ver­ges­sen lässt. Ali­ce scheint bereit zu sein, das alles hin­ter sich zu las­sen, ins­be­son­de­re die schmerz­haf­te Erin­ne­run­gen an den Dschinn in den sie sich ver­lieb­te und den sie für immer ver­lor – den gut­aus­se­hen­den und mys­te­riö­sen Cyrus (Peter Gadi­ot). Doch tief im Inne­ren weiß Ali­ce, dass die­se Welt real ist und gera­de noch recht­zei­tig tref­fen der sar­do­ni­sche Herz­bu­be (Micha­el Socha) und das unbe­zähm­ba­re wei­ße Kanin­chen (John Lith­gow) ein, um sie zu ret­ten. Gemein­sam stürzt das Trio in den Hasen­bau ins Wun­der­land, wo nichts unmög­lich ist.

ALICE im Sti­le von ONCE UPON A TIME – kann funk­tio­nie­ren, kann fürch­ter­lich ins Auge gehen.

RESURRECTION (ABC) – ist eine SF-Mys­tery-Serie, die sich um lan­ge Ver­stor­be­ne dreht, die plötz­lich putz­mun­ter wie­der auf­tau­chen.

Das Leben der Bewoh­ner von Arca­dia, Mis­sou­ri wird für immer ver­än­dert, als ver­stor­be­ne Fami­li­en­mit­glie­der zurück keh­ren. Ein acht­jäh­ri­ger ame­ri­ka­ni­scher Jun­ge (Lan­don Gime­nez) erwacht plötz­lich in einem Reis­feld im länd­li­chen Chi­na und hat kei­ne Ahnung, wie er dort­hin gera­ten ist. Details wer­den offen­bar, als der Jun­ge, der sich Jacob nennt, sich erin­nert, dass sei­ne Hei­mat­stadt Arca­dia heisst. Ein Mit­ar­bei­ter der Ein­wan­de­rungs­be­hör­de namens Mar­tin Bel­la­my (Omar Epps) bringt ihn dort­hin. Das Haus von dem er behaup­tet, dass er dort lebt, wird von einem Rent­ner­ehe­paar bewohnt, Harold (Kurt­wood Smith) und Lucil­le Gar­land (Fran­ces Fisher), die ihren Sohn Jacob vor mehr als 30 Jah­ren ver­lo­ren haben. Trotz des Alters­un­ter­schieds erkennt Jacob sie als sei­ne Eltern. Per­so­nen, die der Fami­lie nahe ste­hen, ver­su­chen die­ses Geheim­nis zu ent­rät­seln, dar­un­ter der Sher­riff Fred Gar­land (Matt Cra­ven), des­sen Frau Bar­ba­ra vor 30 Jah­ren dabei ertrank, als sie Jacob ret­ten woll­te. Und die­ser Jun­ge weiß Details über sei­nen Tod, die nie­mand sonst kennt – Geheim­nis­se, die Freds Toch­ter Gail (Devin Kel­ly) unter­su­chen will, um die Wahr­heit her­aus zu fin­den.

Klingt für mich nur mäßig inter­es­sant, das mag aber nichts bedeu­tetn. Wich­tig wäre wohl, dass sie eine sinn­vol­le Idee haben, wie das auf­ge­löst wird, damit sie nicht in die LOST-Fal­le tap­pen.

MIND GAMES (ABC) – ist zwar nur so semi-Gen­re, ich zäh­le es aber den­noch mal auf, weil es inter­es­sant klingt:

Clark (Ste­ve Zahn) und Ross (Chris­ti­an Sla­ter) Edwards sind Brü­der und haben eine ein­zig­ar­ti­ge Agen­tur gegrün­det, die sich dar­auf spe­zia­li­siert hat, die Pro­ble­me ihrer Kun­den durch die Wis­sen­schaft psy­cho­lo­gi­scher Mani­pu­la­ti­on zu lösen. Clark ist ein ehe­ma­li­ger Pro­fes­sor und ein bekann­ter Exper­te auf dem Gebiet »mensch­li­ches Ver­hal­ten«. Er hat eine beweg­te Ver­gan­gen­heit, da er eine bipo­la­re Stö­rung hat, die bis­wei­len zu schrul­li­gen oder mani­schen Epi­so­den führt. Sein älte­rer Bru­der Ross ist ein aal­glat­ter Betrü­ger, der eine Zeit im Gefäng­nis geses­sen hat. Bei­de wis­sen sie auf ihre Art, wie die Men­schen ticken. Mit der Hil­fe moderns­ter For­schung im Bereich Psy­cho­lo­gie kön­nen sie Plä­ne ent­wi­ckeln, um jeg­li­che Situa­ti­on zu beein­flus­sen. Es ist ein wenig Wis­sen­schaft, ein wenig Hoch­sta­pe­lei und so etwas wie ver­ein­zel­te Jedi-Gedan­ken­tricks. Die Brü­der zusam­men mit ihr­tem Team von Meis­ter-Mani­pu­la­to­ren eröff­nen ihren Kli­en­ten Alter­na­ti­ven zu ihrem Schick­sal.

Das hört sich ein wenig nach LEVERAGE meets MONK an. Könn­te inter­es­sant wer­den, wenn es ordent­lich und nicht zu bier­ernst umge­setzt wird.

BELIEVE (NBC) – wird pro­du­ziert von J. J. Abrams, Show­run­ner ist nie­mand ande­rer als Alfon­so Cuarón (GRAVITY, HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON AZKABAN). Das klingt defi­ni­tiv schon mal span­nend.

Levi­ta­ti­on, Tele­ki­ne­se, die Fähig­keit, die Natur zu kon­trol­lie­ren, sogar die Zukunft vor­her­sa­gen zu kön­nen … Seit sie zwei Jah­re als ist, hat Bo Gaben, die sie weder voll­stän­dig ver­steht, noch kon­trol­lie­ren kann. Auf­ge­zo­gen wur­de sie von einer klei­nen Grup­pe, die als »True Belie­vers« bezeich­net wer­den, die­se haben das Wai­sen­kind vor übel­mei­nen­den Frem­den beschützt, die ihre Kräf­te für ihre Zwe­cke ein­set­zen wol­len. Doch jetzt, als sie zehn gewor­den ist, wer­den ihre Fähig­kei­ten stär­ker und die Bedro­hun­gen wer­den noch gefähr­li­cher. Da ihr Leben und Zukunft bedroht ist, wen­den die »Belie­ver« sich an die ein­zi­ge Per­son, die geeig­net erscheint, sie rund um die Uhr beschüt­zen zu kön­nen. Zumin­dest kann er das, sobald sie ihn aus dem Gefäng­nis befreit haben. Tate sitzt unschul­dig in de rTo­des­zel­le, hat sei­nen Wil­len ver­lo­ren und kein Inter­es­se an dem Job – doch dann wird er Zeu­ge ihrer außer­ge­wöhn­li­chen Kräf­te. Bo sieht die Men­schen als das, was sie wirk­lich sind … und was aus ihnen wer­den könn­te. Wäh­rend sie von Stadt zu Stadt rei­sen wird jeder, den sie tref­fen für immer ver­wan­delt wer­den. Doch sie müs­sen immer auf der Rei­se blei­ben, den dunk­len Kräf­ten, die hin­ter Bos Fähig­kei­ten her sind, immer einen Schritt vor­aus. Und … um dau­er­haft sicher zu sein, bräuch­te es ein Wun­der.

Klingt nach einer Serie im Stil eines Road­mo­vies, zwei auf der Flucht und in jeder Epi­so­de in einer ande­ren Stadt. Könn­te was wer­den, wenn sie einen brauch­ba­ren Über­plot in Pet­to haben.

ALMOST HUMAN (FOX) – das ist mit Sicher­heit einer mei­ner Lieb­lin­ge unter den neu­en Seri­en. Allein schon wegen Carl Urban …

ALMOST HUMAN (Arbeits­ti­tel) ist eine action­rei­che Poli­zei­se­rie, die 35 Jah­re in der Zukunft spielt. Poli­zei­of­fi­zie­re erhal­ten als Part­ner höchst­ent­wi­ckel­te men­schen­glei­che Robo­ter. Es ent­steht eine uner­war­te­te Ver­bin­dung zwi­schen einem Cop, der Andro­iden nicht lei­den kann (Carl Urban) und einem Robo­ter mit uner­war­te­ten emo­tio­na­len Reak­tio­nen. Die bei­den unter­su­chen Fäl­le in einer schö­nen neu­en Welt.

Show­run­ner ist J. H. Wyman, der war das auch schon bei FRINGE (auch des­we­gen erwar­te ich die Serie vol­ler Span­nung), auch hier ist J. J. Abrams der aus­füh­ren­de Pro­du­zent. Kommt der eigent­lich noch zum Schla­fen? Brad Ander­son (FRINGE) hat Regie beim Pilo­ten geführt.

SLEEPY HOLLOW (FOX) – Wie bit­te? Ja, genau, eine TV-Serie nach Moti­ven von SLEEPY HOLLOW. Man mag es kaum glau­ben. Noch mehr reibt man sich die Augen, wenn man die Zusam­men­fas­sung liest:

Ein wie­der­be­leb­ter Ich­ab­od Cra­ne wird zwei­ein­halb Jahr­hun­der­te in die Zukunft geris­sen, um eine Welt am Ran­de der Zer­stö­rung vor­zu­fin­den. Er ist die letz­te Hoff­nung der Mensch­heit und er muss sich mit einer Poli­zis­tin (Nico­le Beha­rie) zusam­men tun, um ein Geheim­nis zu ent­rät­seln, das bis zurück zu den Grün­der­vä­tern datiert.

Auch hier ist die Lis­te der Betei­lig­ten ein­drucks­voll: Ent­wick­ler sind Alex Kurtzman, Rober­to Orci (STAR TREK), Phil­lip Isco­ve and Len Wise­man (UNDERWORLD, TOTAL RECALL, HAWAII Five‑0). Wise­man hat auch Regie beim Pilo­ten geführt.

THE 100 (The CW) – Post­apo­ka­lyp­se. Mal wie­der. Dies­mal geht es um eine zer­stör­te Erde und den Ver­such, dort wie­der hei­misch zu wer­den. Auch ein ganz neu­es Kon­zept … ;)

THE 100 basiert auf einem noch nicht ver­öf­fent­lich­ten Buch von Kass Mor­gan und spielt 100 Jah­re in der Zukunft. Die Erde wur­de auf­ge­ge­ben, die Res­te der Mensch­heit leben im Orbit in Stadt-Archen, die um ihre ehe­ma­li­ge Hei­mat krei­sen. Doch als die Vor­rä­te eines Tages knapp wer­den, schickt man 100 jugend­li­che Delin­quen­ten zurück auf die Ober­flä­che des Pla­ne­ten, damit die­se fest­stel­len kön­nen, ob er (wie­der) bewohn­bar ist.

Das klingt eben­falls ganz attrak­tiv, es ist aller­dings eine Serie auf The CW, damit erwar­tet man Tee­an­ger-Dra­ma. Das das nicht unbe­dingt schlecht sein muss, bewies SMALLVILLE. Das Buch wird unge­fähr zeit­gleich mit der Serie erschei­nen.

OXYGEN (The CW) – dreht sich um Ali­en-Kin­der auf der Erde. Ver­mut­lich wer­den sie aus­se­hen wie wir…

Zehn Jah­re nach­dem er und hun­der­te sei­ner Art auf der Erde lan­de­ten, sol­len ein Ali­en-Jun­ge und acht wei­te­re zusam­men mit mensch­li­chen Jugend­li­chen auf eine Vor­stadt­schu­le gehen. Die Jah­re seit ihrer Lan­dung waren die Außer­ir­di­schen in Inter­nie­rungs­la­gern ein­ge­sperrt. Lei­den­schaft und Poli­tik bedro­hen den Frie­den auf der Erde.

Klingt wie ALIEN NATION meets DISTRICT 9 meets BEVERLY HILLS 90210. Geschrie­ben wur­de die Serie von Mer­edith Aver­ill, die ist auch aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin. Regie beim Pilot führ­te Gary Fle­der.

THE TOMORROW PEOPLE (The CW) – noch eine Serie um jugend­li­che Mutan­ten? Dazu ein Remake einer bri­ti­schen Show aus den 1970ern? Ich weiß ja nicht …

Bei THE TOMORROW PEOPLE han­delt es sich um ein Reboot der gleich­na­mi­gen bri­ti­schen Serie aus den 1970ern: jun­ge, sexy Mutan­ten tun sich zusam­men, in der Hoff­nung, so bes­ser den Mutan­ten­jä­gern ent­ge­hen zu kön­nen, die ihnen nach­stel­len, um sie gefan­gen zu neh­men und sich dann ihrer beson­de­ren Fähig­kei­ten zu bedie­nen.

Angeb­lich sieht es für die­se Show ganz gut aus. ich fra­ge mich aller­dings: war­um? Haben wir das nicht schon oft genug gese­hen? Aber wer weiß, viel­leicht wirds auch was. Auch hier gilt natür­lich: Eine CW-Serie.

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Pro­mo­fo­tos Copy­right bei den jeweils genann­ten Sen­dern, die sind auch die Quel­len für die Beschrei­bungs­tex­te, die Über­set­zun­gen sind von mir. Logo THE 100 Copy­right Litt­le, Brown Books for Young Rea­ders

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Simon Pegg bei Jimmy Kimmel – Neutronencreme!

Simon Pegg bei Jim­my Kim­mel. Grund ist natür­lich der bevor­ste­hen­de Start von STAR TREK INTO DARKNESS in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Und es ist ein Brül­ler. Die Dreh­ar­bei­ten schei­nen ein Mords­spaß gewe­sen zu sein. Ich will auch Neu­tro­nen­creme!

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Trailer: NBCs DRACULA

Aus­ge­las­sen habe ich im Arti­kel zu den neu­en Gen­re-Seri­en NBCs Neu­in­ter­pre­ta­ti­on von DRACULA, zum einen, weil ich dar­über bereits merhfach etwas geschrie­ben habe, zum ande­ren, weil es neu­er­dings einen aus­führ­li­chen Trai­ler zur Show gibt. Und des sieht durch­aus anders aus, als man erwar­tet hät­te. Dra­cu­la, der alte kar­pa­ti­sche Blut­sauger, als Geschäfts­mann in Lon­don? Inter­es­san­ter Ansatz.

Es spie­len Jona­than Rhys-Mey­ers (Dra­cu­la, Alex­an­der Gray­son), Jes­si­ca De Gouw (Mina Mur­ray), Oli­ver Jack­son-Cohen (Jona­than Har­ker), Katie McGrath (Lucy Wes­ten­ra), Non­so Ano­zie (R. M. Ren­field), Vic­to­ria Smur­fit (Lady Jane), Tho­mas Kret­sch­mann (Abra­ham Van Hel­sing), Micha­el Nar­do­ne (Her­mann Kru­ger). Ent­wi­ckelt wur­de die Serie von Cole Had­don, Show­run­ner und Chef­au­tor ist Dan Knauf (CARNIVÀLE).

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​Z​1​j​V​c​m​D​H​43Y

»Macht euren Adblocker aus, ihr Schmarotzer!«

So oder ähn­lich wim­mert es heu­te durch das deut­sche Web. Gejam­mert wird, man müs­se doch mit irgend­was sein Geld ver­die­nen und das sei­en nun mal Anzei­gen. Und wer die unter­drückt, der sei ein Mis­se­tä­ter, denn er kon­su­mie­re nur den Con­tent, ohne für Ein­nah­men zu sor­gen.

Mal ehr­lich: Habt ihr sie noch alle?

Ich habe grund­sätz­lich nichts gegen Wer­bung, schon gar nicht, wenn sie kon­text­sen­si­tiv ist, also sich um den Arti­kel dreht, den ich gera­de bei euch lese. Oder um The­men die auch die Web­sei­te beackert. Doch was bekom­me ich auf den weit­aus aller­meis­ten wer­be­fi­nan­zier­ten Web­sei­ten? Auf­dring­li­ches Gefla­cker, Geblin­ke, knal­leb­un­te, ner­vi­ge Bil­der, Popups und Popun­ders bis mir die Augen blu­ten und der Rech­ner lei­se stöhnt. Und das nimmt dann alles auch noch meist deut­lich mehr Platz ein, als der eigent­li­che Con­tent. Und hat mit die­sem nix, aber auch gar nix zu tun. Von den Adser­vern, die regel­mä­ßig Mal­wa­re groß­flä­chig im Web ver­streu­en, noch gar nicht gespro­chen. Und auch nicht vom Track­ing durch die Wer­be­bil­der.

Ihr seid es doch selbst schuld! Hät­tet ihr mit die­sem auf­dring­li­chen Scheiß nie­mals ange­fan­gen, hät­ten Adblo­cker auch nicht eine sol­che Ver­brei­tung gefun­den. Fahrt das wie­der auf ein ver­nünf­ti­ges Maß zurück und wir kön­nen reden. Vor­her nicht. Und wenn Sei­ten mit Spiel­chen anfan­gen wie »ihr seht unse­re Vide­os nur noch, wenn ihr den Adblo­cker deak­ti­viert«, dann ant­wor­te ich: »Und tschüss!« Es gibt mehr als genug alter­na­ti­ve Ange­bo­te im Web.

Fazit: hört auf uns zu ner­ven, fangt an, ver­nünf­ti­ge Wer­bung in ver­nünf­ti­gem Maß zu zei­gen und wir hören auf, die zu blo­cken.

Bis dahin fin­de ich euer Gewim­mer arm­se­lig, rea­li­täts­fern und vor allem: arro­gant.

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Illu von mir. CC BY-NC-SA

Eine äußerst subjektive Besprechung: STAR TREK INTO DARKNESS

War­nung: der nun fol­gen­de Text ent­hält Spoi­ler. Hef­ti­ge Spoi­ler. Wer den Film noch nicht gese­hen hat, soll­te die­se Bespre­chung nicht lesen. Auf gar kei­nen Fall. Wer schon drin war oder wer bereits auf einen »Darth Vader ist Lukes Vater!«-Typen gesto­ßen ist, der darf wei­ter­le­sen.

Ich habe euch gewarnt!

Gan­ze vier Jah­re ist es her, da hat Hol­ly­wood-Wun­der­kind und Nerd-Lieb­ling J. J. Abrams das STAR TREK-Fran­chise ordent­lich auf den Kopf gestellt und ihm … nein »neu­es Leben ein­ge­haucht« ist die fal­sche Umschrei­bung … es neu erschaf­fen. Die radi­ka­le Moder­ni­sie­rungs­kur, die trotz­dem vie­len Moti­ven der alten Serie treu blieb und mit vie­len Klei­nig­kei­ten Brü­cken zu »damals« schlug, kam nicht bei allen Fans gut an. Bei mir aller­dings schon – und man muss sich ein­fach dar­über im Kla­ren sein, dass heut­zu­ta­ge Kino anders gemacht wird, als in den 80ern oder 90ern.
Vier Jah­re ist es her, und man muss­te sich in der Zwi­schen­zeit fra­gen: wür­den Abrams und sei­ne Kol­la­bo­ra­teu­re in Sachen Dreh­buch, Orci, Kurtzman und Linde­l­of, in der Lage sein, die­se Qua­li­tät zu hal­ten?

Sie konn­ten nicht nur das, J. J. Abrams bewies, dass er einen gewal­ti­gen Arsch in der Hose hat, dass er sich traut, an den größ­ten Iko­nen der Serie zu rüh­ren. Und dass er dabei auch noch erfolg­reich ist.

Telepolis: Steffen Hantke hat FALLING SKIES nicht verstanden …

Manch­mal steht in Arti­keln auf Tele­po­lis ein unbe­schreib­li­cher, über­heb­li­cher Gut­men­schen-Scheiß … In einem Arti­kel von Stef­fen Hant­ke zur US-Serie FALLING SKIES vom 11.05.2013 fin­det man z.B. den fol­gen­den Abschnitt:

Als Grund­la­ge die­ser Auf­lö­sung pos­tu­liert die Serie die Aus­lö­schung des U.S. Mili­tärs durch die Inva­so­ren; was bleibt, ist eine Zivil­be­völ­ke­rung, die para­mi­li­tä­risch orga­ni­siert ist, nach Maß­stä­ben mili­tä­ri­scher Dis­zi­plin und Hier­ar­chie Ent­schei­dun­gen trifft und han­delt, und ent­spre­chend para­mi­li­tä­risch aus­ge­rüs­tet sein muss.

Wer so etwas schreibt, der hat die Serie nicht gese­hen oder nicht ver­stan­den. Es geht immer wie­der um genau die­se Fra­ge: darf eine Gesell­schaft, auch eine post­apo­ka­lyp­ti­sche, aus­schließ­lich mili­tä­risch oder para­mi­li­tä­risch orga­ni­siert sein? Eini­ge der größ­ten Kon­flik­te zwi­schen den Über­le­ben­den dreht sich genau dar­um, und Noah Wyle als ehe­ma­li­ger Pro­fes­sor in einer der Haupt­rol­len, kämpft immer wie­der genau dar­um: die Erwä­gun­gen wie man vor­geht und wie es wei­ter geht, dürf­ten kei­ne rein mili­tä­ri­schen sein, son­dern müs­sen auch durch Mensch­lich­keit und Ethos geprägt sein. Im wei­te­ren Ver­lauf zeigt sich dann sogar, dass die­se Vor­ge­hens­wei­se kor­rekt ist, denn die schein­ba­ren Fein­de sind eben­falls nur unter­drück­te Skla­ven einer wei­te­ren Ali­en­ras­se – und es exis­tiert eine Rebel­len­be­we­gung.

Ja, manch­mal ist der mili­tä­ri­sche Weg der rich­ti­ge, das liegt allein schon am Set­ting: dem Gue­ril­la­krieg gegen einen tech­nisch über­le­ge­nen Geg­ner. Aber es wird auch immer wie­der von die­sem Weg abge­wi­chen, genau die­ser Kon­flikt ist einer der zen­tra­len Punk­te, um die es in die­ser Serie geht. Und der wird durch­aus nicht ein­sei­tig abge­wi­ckelt.

Ich fra­ge mich ernst­haft, was mit dem Arti­kel bezweckt wer­den soll, ins­be­son­de­re, wenn er die Seri­en­rea­li­tät in die­ser Form völ­lig falsch wie­der gibt und dann mit tat­säch­li­chen US-Pro­ble­men oder Strö­mun­gen wie der Tea Par­ty ver­gleicht und als pure Pro­pa­gan­da ver­or­tet?

FALLING SKIES ist eine US-ame­ri­ka­ni­sche Serie und als sol­che natür­lich patrio­tisch und »ame­ri­ka­nisch«, aber das, was Hant­ke hin­ein­in­ter­pre­tiert, ist so tat­säch­lich nicht vor­han­den, sogar ganz im Gge­ne­t­eil. Viel­leicht soll­te er sie sich noch­mal anse­hen. Viel­leicht möch­te er aber auch nur ein­fach über »die Amis« mau­len …

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Pro­mo­fo­to FALLING SKIES Copy­right TNT und Dream­Works Tele­vi­si­on

Teaser: AGENTS OF S.H.I.E.L.D.

Gera­de erst wur­de gemel­det, dass die Serie grü­nes Licht erhal­ten hat, schon gibt es einen kur­zen Pro­mo-Clip zu Mar­vels AGENTS OF S.H.I.E.L.D. Der wur­de ursprüng­lich ges­tern abend (US-Zeit) zu ONCE UPON A TIME gezeigt.

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Comic: STAR TREK – COUNTDOWN TO DARKNESS

Wie schon der letz­te wird auch die­ser STAR TREK-Film von einem Comic beglei­tet, das vor des­sen Hand­lung spielt und zum Kino­e­vent hin­lei­ten soll. Der Titel der in deut­scher Spra­che bei Cross Cult erschie­ne­nen Gra­phic Novel (im eng­li­schen ori­gi­nal offen­bar Ein­zel­hef­te) lau­tet STAR TREK – COUNTDOWN TO DARKNESS.

Erzählt wird ein Aben­teu­er kurz vor dem Film, der Zusam­men­hang damit erschöpft sich aber in ein paar ganz klei­nen Andeu­tun­gen, was Spock und Uhura angeht, dass die Klin­go­nen eine Rol­le spie­len, sowie einem kur­zen Auf­tritt von John Har­ri­son am Schluss.

So rich­tig über­zeu­gen konn­ten mich aber lei­der weder Hand­lung noch künst­le­ri­sche Aus­füh­rung. Hin­weis: die­se Bespre­chung ent­hält Spoi­ler (zum Comic, nicht zum Film)

SPACE ODDITY

SPACE ODDITY. Auf der ISS. Gesun­gen vom schwe­re­lo­sen Chris Had­field. Bes­ser geht wahr­schein­lich nicht mehr …

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