Chris Carter will immer noch einen X‑FILES-Film

Chris Carter 2013

Nach einem eher ent­täu­schen­den zwei­ten Kino­film zur Kult­se­rie X‑FILES ali­as AKTE X gab es immer wie­der mal Stim­men, die einen drit­ten Film woll­ten, allein schon, um die Serie viel­leicht zu einem befrie­di­gen­den Ende zu brin­gen. Die Ent­schei­dung für einen sol­chen Film liegt bei FOX (und die sind nicht als son­der­lich ent­schei­dungs­freu­dig bekannt), aber der X‑FILES-Erfin­der Chris Car­ter will immer noch, das bestä­tig­te er in einem Gespräch mit Empire.

Ich den­ke wir sind eigent­lich alle dar­an inter­es­siert, die Band wie­der zusam­men zu brin­gen. Ich habe eine Idee für einem drit­ten Film im Kopf. Das Datum der ange­kün­dig­ten Kolo­ni­sie­rung [durch die Ali­ens im Seri­en­kon­text] ist jetzt vor­bei und das ist etwas, das wir nicht igno­rie­ren wol­len. Beim zwei­ten Film hat­ten wir nur das Bud­get für eine eigen­stän­di­ge Geschich­te abseits des Hin­ter­grunds, aber wir wol­len zur Seri­en­my­tho­lo­gie zurück.

Ein wei­te­rer Film, der den Hin­ter­grund beinhal­tet und mög­li­cher­wei­se end­lich zu einem für die Fans und Zuschau­er befrie­di­gen­den Abschluss führt, wäre viel­leicht wirk­lich wün­schens­wert. Und dann ist da noch Simon Pegg: Car­ter woll­te ihn sogar bereits im zwei­ten Film dabei haben:

Gil­li­an hat mit ihm bei einem Film zusam­men gear­bei­tet und mir erzählt, dass er ein gro­ßer X‑FILES-Fan ist. Eigent­lich woll­ten wir ihn schon in den zwei­ten Film ein­bau­en, aber wir haben ein­fach kei­ne Rol­le für ihn gefun­den. Falls das Pro­jekt eines wei­te­ren Teils irgend­wie vor­an gehen soll­te, hät­ten wir ihn gern dabei.

Ich bin etwas unsi­cher. Auf der einen Sei­te ist das The­ma eigent­lich durch, sowohl die letz­te Staf­fel, wie auch der letz­te Film waren, arg unin­spi­riert. Auf der ande­ren Sei­te wäre ein pas­sen­des Ende für den Seri­en­my­thos wirk­lich wün­schens­wert. Aber viel­leicht wäre eine ver­mut­lich preis­wer­ter zu pro­du­zie­ren­de Mini­se­rie der pas­sen­de­re Weg. Und Simon Pegg? Simon Pegg geht immer!

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Bild: Chris Car­ter 2013 auf dem Comic­Con, von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Erschienen: WEGE DES RUHMS von Hans-Peter Schultes

Cover Wege des Ruhms

Anfang August erschien bei Emme­rich Books & Media der Roman WEGE DES RUHMS von Hans-Peter Schul­tes. Der inhalt besteht aus Geschich­ten, die über Jahr­zehn­te im Rah­men der Ver­ei­ni­gung Fol­low ent­stan­den, die seit den 1960ern die Fan­ta­sy­welt Magi­ra simu­liert, unter ande­rem eben auch über Geschich­ten. Der Hin­ter­grund für das Buch bil­det der »Clan des Raben«, eine der Grup­pie­run­gen Fol­lows.

Der Mythos von den Kin­dern des Sil­ber­baums und dem Schwert der Macht erzählt von der Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen den Nach­kom­men AMARS und deren dunk­len Die­nern, den nicht­mensch­li­chen URGOR und den Men­schen, den NAIN. Die Blut­ma­gie der Schlan­gen­ge­bo­re­nen, der Söh­ne AMARS, steht gegen die Macht des Schwer­tes der Men­schen und seit den Tagen der UI’WANA, der ers­ten Göt­ter, tobt der Kampf der Pries­ter Amars, mit ihren unhei­li­gen Die­nern gegen die Kin­der des Men­schen­ge­schlechts, in denen das Wort EOINES, des Gro­ßen Raben, brennt.
Fol­gen Sie dem Autoren in die­se dunk­le, archai­sche Welt vol­ler Aber­glau­ben und Magie. Eine Welt, deren pri­mi­ti­ve Krie­ger­kul­tu­ren in bar­ba­ri­schem Glanz erstrah­len und deren schim­mern­de Rei­che wie Edel­stei­ne die Län­der bede­cken. Eine von Krie­gen und dunk­ler Magie zer­ris­se­ne Welt, in der das Schwert der Macht, wei­ter­ge­ge­ben durch die Köni­ge eines aus­er­wähl­ten Vol­kes, die letz­te Hoff­nung der noch frei­en Men­schen ist.

Das Titel­bild zu WEGE DES RUHMS wur­de von Josef »JoSch« Schwab (Salz­burg) gezeich­net; die MAGI­RA-Kar­te im Innen­teil des Romans von Jörg Schukys und Bea­te Roc­holz (Ber­lin). Abge­run­det wird das Werk durch ein umfang­rei­ches Glos­sar, eine Zeit­ta­fel mit dem geschicht­li­chen Abriss der Hand­lung und einen Arti­kel über Fol­low, die ers­te Fan­ta­sy­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands.

Das Buch ist erhält­lich als Druck­ver­si­on mit 306 Sei­ten zum Preis von EUR 12,95, sowie  als eBook für EUR 5,95, jeweils beim Ver­sand­händ­ler Ama­zon.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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FantasyFilmFest 2013 – S‑VHS und EUROPA REPORT

Poster FFF2013

V/​H/​S/​2 a.k.a. S‑VHS – ab 7. Novem­ber auf DVD /​ Blu-ray

Brad Mis­kas Kon­zept einer Hor­ror-Antho­lo­gie scheint auf­ge­gan­gen zu sein. Trotz einem eher zwei­fel­haf­ten Erfolg, zumin­dest im finan­zi­el­len Rah­men von gera­de 100.000 Dol­lar im ein­ge­schränk­ten Ver­leih, haben es die Macher den­noch geschafft, wie­der eine Rie­ge auf­stre­ben­der Regis­seu­re zusam­men­zu­tun. Und wie es bei Antho­lo­gien eben­so ist, die Qua­li­tät der Geschich­ten, der Insze­nie­rung, und tech­ni­schen Umset­zung vari­ie­ren, dabei nicht immer zum bes­ten. Im Rah­men einer soge­nann­ten »Glaub­wür­dig­keit« muss sich auch jedes Seg­ment in Ton und Hand­lung stark von den ande­ren Tei­len abhe­ben. Ein­ge­hüllt ist S‑VHS in eine dün­ne Rah­men­hand­lung, in der zwei Detek­ti­ve einen Stu­den­ten suchen, und dabei in sei­ner ver­las­se­nen Woh­nung auf eini­ge sehr merk­wür­di­ge Video-Bän­der auf­merk­sam wer­den. Wie schon in V/​H/​S zuvor, kann man sich den Inhalt der Vide­os unge­fähr vor­stel­len. Es sind ver­stö­ren­de, unheim­li­che Geschich­ten jen­seits jedes ratio­na­len Ver­stan­des. Doch eben­so wie bei dem Vor­gän­ger, stiehlt sich auch S‑VHS aus einer erzäh­le­ri­schen Ver­ant­wor­tung, in dem er groß das Label von Found-Foo­ta­ge vor sich her­schiebt. Was du siehst ist was du kriegst. Kei­ne Erklä­run­gen, nur unbe­frie­di­gen­de Auf­lö­sun­gen. Es ist wie es ist. Es ist der Augen­blick der zählt.

12 MONKEYS wird zur Fernsehserie

12 Monkeys

SyFy hat soeben ange­kün­digt, dass sie grü­nes Licht für einen Seri­en­pi­lo­ten zu 12 MONKEYS gege­ben haben. Die Serie wird auf dem gleich­na­mi­gen Film aus dem Jahr 1995 basie­ren, damals hat­te Ter­ry Gil­liam Regie geführt. Der 60-minü­ti­ge Pilot­film wird von Uni­ver­sal Cable Pro­duc­tions und Atlas Enter­tain­ment pro­du­ziert , letz­te­re waren auch Pro­du­zen­ten des Kino­films mit Bruce Wil­lis und Brad Pitt.

12 MONKEYS ist inspi­riert vom Film­vor­bild und des­sen Vor­la­ge, Chris Mar­kers Kurz­ge­schich­te LA JETÉE aus dem Jahr 1962 (deutsch: AM RANDE DES ROLLFELDS), ver­folgt die Aben­teu­er eines Zeit­rei­sen­den aus einer post­apo­ka­lyp­ti­schen Zukunft, der im Heu­te erscheint, um die Quel­le der töd­li­chen Krank­heit aus­zu­ma­chen und zu eli­mi­nie­ren, die die mensch­li­che Ras­se in sei­ner Zeit deut­lich dezi­miert hat.

Die Pro­duk­ti­on des Pilo­ten soll im Dezem­ber begin­nen, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Ter­ry Mata­l­as und Tra­vis Fickett (TERRA NOVA, NIKITA), letz­te­rer hat auch das Dreh­buch ver­fasst. Wei­te­re aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Charles Roven (MAN OF STEEL, THE DARK KNIGHT TRILOGY) und Richard Suck­le (AMERICAN HUSTLE) von Atlas Enter­tain­ment. Roven war auch beim Kino­film Pro­du­zent.

Wann die Serie dann star­tet wur­de noch nicht bekannt gege­ben, aber es ist mit 2014 zu rech­nen, falls der Pilot bei den Mäch­ti­gen des Sen­ders Gna­de fin­det.

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Sze­nen­fo­to 12 MONKEYS Copy­right Uni­ver­sal Pic­tures & Atlas Enter­tain­ment

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STAR CITIZEN nimmt 16 Millionen Dollar ein

Logo Star Citizen

Chris Roberts´ moder­ner WING COMMANDER-Nach­fol­ger STAR CITIZEN war schon für Rekor­de gut, als es noch ein Kick­star­ter-Pro­jekt war. Man konn­te auch nach dem Ende der Kam­pa­gne auf der Web­sei­te des Pro­jekts wei­ter­hin sein Geld inves­tie­ren, jetzt wur­de der über­aus erstaun­li­che Betrag von 16 Mil­lio­nen Dol­lar erreicht. Ob das der Spie­le­bran­che, die jah­re­lang behaup­tet hat »nie­mand will noch Welt­raum-Shoo­ter«, zu den­ken gibt? Ver­mut­lich nicht.

Das Stretch­goal für 16 M$ war ein PvP Are­na-Modul, das nun ins Spiel ein­ge­baut wer­den wird. Bei Errei­chen von 18 Mega­bucks wer­den Back­er ein »pri­va­tes Son­nen­sys­tem« erhal­ten.

An Don­ners­tag die­ser Woche wird für die Back­er das Han­gar-Modul bereit gestellt, das kann zwar noch nicht viel, aber man ist in der Lage in sei­ner Raum­schiffs­ga­ra­ge her­um lau­fen und auch schon mal einen Blick ins Inne­re sei­nes Schif­fes wer­fen. Da es sich um eine Alpha­ver­si­on han­delt, soll­te man mit Bugs rech­nen und es gibt auch Stim­men, die behaup­ten, es sei ein ganz schlech­ter Plan, den Back­ern eine so frü­he Ver­si­on zur Ver­fü­gung zu stel­len. Ich sage: Unsinn! Die Fans wis­sen sehr gut, was Alpha­ver­sio­nen sind und Roberts ermög­licht auf die­se Wei­se bereits früh­zei­tig Feed­back.

Die nächs­te Stu­fe wird Ende des Jah­res kom­men, für dann ist das Dog­fight-Modul ange­kün­digt, man wird ab dann also tat­säch­lich im All her­um­flie­gen und kämp­fen kön­nen. Ich kann es kaum erwar­ten.

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Gra­fik STAR CITIZEN Copy­right 2013 Cloud Impe­ri­um Games

FantasyFilmFest 2013 – HATCHET 3 und THE NUMBERS STATION

Poster FFF2013

HATCHET III – ab 7. Novem­ber 2013 auf DVD

25 Kilo Make-up und Latex-Appli­ka­tio­nen, das war für Dar­stel­ler Kane Hod­der in den schwü­len Gefil­den New Orleans ganz gewiss kein Zucker­schle­cken. Zum drit­ten, und wie immer nur ver­meint­lich zum letz­ten Mal, zieht Hod­der als defor­mier­ter Vic­tor Crow­ley durch die Sümp­fe und macht reich­lich Gebrauch von sei­nem Beil. Adam Green als Erfin­der und Regis­seur von HATCHET 1 und 2, hat das Kom­man­do an sei­nen Kame­ra­mann BJ McDon­nell abge­ge­ben. War­um, dar­über kann man nur spe­ku­lie­ren, kün­dig­te Green nach dem zwei­ten Teil doch an, min­des­tens noch zwei Fil­me machen zu wol­len, und das am bes­ten in 3‑D. Aber auch Lieb­ha­ber der ers­ten zwei Tei­le dürf­ten sich über BJ McDon­nells Insze­nie­rung nicht beschwe­ren. Beson­ders ori­gi­nell war ja bis­her kei­ner der Fil­me die­ser Rei­he. Ledig­lich der voll­kom­me­ne Ver­zicht auf Com­pu­ter gene­rier­te Bil­der, hebt die HAT­CHE­Ts vom Splat­ter-Einer­lei ab. Also noch mehr Make-up, viel rote Flüs­sig­keit, und ein strah­len­des Publi­kum. Dazu ein wenig Hokus­po­kus mit der Asche von Vic­tor Crow­leys Vater, was als Recht­fer­ti­gung für eine Hand­lung die­nen soll. Wich­tig ist doch nur, es wird ori­gi­nell gestor­ben.

Neues aus Absurdistan: Backlistvernichtung bei Cross Cult dank Finanzamt

Logo Cross Cult

Als ich ges­tern den Arti­kel beim Tages­spie­gel gefun­den habe, dach­te ich erst an den ers­ten April. Oder einen schlech­ten Scherz. Doch lei­der han­delt es sich um Rea­li­tät.

Kurz­fas­sung: Der Cross Cult-Ver­lag, bekannt für deut­sche Fas­sun­gen diver­ser US-Comics und auch zahl­lo­ser Roman­rei­hen zu Fern­seh­se­ri­en, allen vor­an STAR TREK, muss Ende August (also jetzt) gro­ße Tei­le sei­nes Lagers schred­dern, weil das Finanz­amt den Wert viel zu hoch ansetzt und eine gigan­ti­sche Steu­er­nach­zah­lung in Höhe von 60000 – 70000 Euro ver­lan­gen wür­de. Da ein ver­gleichs­wei­se klei­ner Ver­lag sich das nicht leis­ten kann, bleibt nur der Aus­weg der Ver­nich­tung des Lager­be­stands, um die­se Kos­ten zu umge­hen. Der voll­stän­di­ge Arti­kel im Tages­spie­gel.

Da bleibt mir die Luft weg. Back­lists sind für Ver­la­ge ohne­hin ein Greu­el, für den Leser sind sie Gold wert. Wie es sein kann, dass so ein Finanz­amt Fan­ta­sie­wer­te für Lager­hal­tung anset­zen kann, und damit für die Ver­nich­tung von Kul­tur­gü­ter sorgt, kann ich nicht mal ansatz­wei­se nach­voll­zie­hen. Fragt man die Haus­bank nach dem Wert des Lager­be­stands, dann wird die ver­mut­lich etwas wie »Alt­pa­pier« ant­wor­ten und ihn in kei­ner Wei­se als Wert oder Sicher­heit aner­ken­nen wol­len. Das Finanz­amt kehrt das zur Gene­rie­rung von Steu­er­mit­teln für den Staat ein­fach mal uni­la­te­ral um. Wider­stand ist zweck­los, mit den »grau­en Her­ren« legt man sich nicht an, das weiß jeder Selbst­stän­di­ge, denn die sit­zen immer am län­ge­ren Hebel und las­sen Dich im Zwei­fels­fall nicht nur sinn­ge­mäß am aus­ge­streck­ten Arm ver­en­den. Genannt wird sowas dann übli­cher­wei­se »Ermes­sens­ent­schei­dung«.

Unfass­bar.

Da zeigt sich wie­der mal die Steu­er­ge­rech­tig­keit in Deutsch­land: je grö­ßer die Fir­men, des­to grö­ßer übli­cher­wei­se deren Steu­er­be­frei­ung. Erst ges­tern fand sich ein Arti­kel auf Tele­po­lis, der beleuch­te­te, dass durch von der Poli­tik so gewollt ver­mie­de­ne Steu­ern und Abga­ben ins­be­son­de­re gro­ßer und mul­ti­na­tio­na­ler sich auf über eine Bil­li­on Euro jähr­lich (!) belau­fen. Könn­ten die kas­siert wer­den, wäre Euro­pa auf einen Schlag saniert.

Statt aber die dicke Koh­le bei den ganz Gro­ßen end­lich abzu­ho­len, sorgt das deut­sche Finanz­amt, legi­ti­miert durch eben die­se Poli­tik, dafür, dass klei­ne Fir­men unter Druck gesetzt wer­den und ihre Back­list ver­nich­ten müs­sen. Ich will hier wahr­lich kei­nen God­win pro­du­zie­ren, aber da kommt mir schon unwill­kür­lich das Wort »Bücher­ver­bren­nung« in den Sinn. Das ist die Rea­li­tät, wäh­rend irgend­wel­che Poli­ti­ker immer wie­der mal von der »Steu­er­erklä­rung auf einem Bier­de­ckel« schwa­feln. ich wür­de mal ver­mu­ten, dass die Finanz­be­am­ten umso krea­ti­ver sind, je lee­rer bei der jewei­li­gen Gemein­de die Kas­se ist.

Wenn ihr also dem­nächst wie­der mal einen Titel aus der Back­list nicht mehr bekommt, dann wisst ihr, wem ihr zu dan­ken habt. Den Kul­tur­ver­nich­tern aus dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und den Sach­be­ar­bei­tern in den Finanz­äm­tern mit ihren »Ermes­sens­ent­schei­dun­gen«.

Ein Fall wie bei Cross Cult erzeugt nur Ver­lie­rer (Zitat Tages­spie­gel):

Der Ver­lag ver­liert sei­ne Bücher, das Finanz­amt sein Geld und die Leser den Zugriff auf mit­un­ter preis­ge­krön­tes Kul­tur­gut.

Wenn ihr schnell noch ein paar Bücher vor der Ver­nich­tung bewah­ren wollt, dann kauft was bei Cross Cult.

Übri­gens könn­te auch das zu einer ver­stärk­ten Ver­brei­tung von eBooks füh­ren, denn da gibt es sys­tem­be­dingt kei­ne Lager­hal­tung …

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Logo Cross Cult Copy­right Ami­go Gra­fik GbR

Kickstarter: U55 – END OF THE LINE – inspiriert von H. P. Lovecraft

Screenshot U55

Es gibt mal wie­der eine Mög­lich­keit, sein schwer ver­dien­tes Geld auf Kick­star­ter für eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne los­zu­wer­den. Dies­mal dreht es sich um das Com­pu­ter­spiel U55 – END OF THE LINE. Dabei gibt es in mei­nen Augen ins­ge­samt drei Beson­der­hei­ten, die für die Inves­ti­ti­on spre­chen:

1. Das Game spielt vor dem Hin­ter­grund des Cthul­hu-Mythos von H. P. Love­craft
2. Aller­dings im heu­ti­gen Ber­lin, oder genau­er gesagt (unter ande­rem) in des­sen U‑Bahn-Sys­tem
3. Chris Hüls­beck ist invol­viert

Das Game basiert auf der Unre­al-Engi­ne und soll für die Platt­for­men PC (als boxed und Down­load­ver­si­on), XBox One und Play­sta­ti­on 4 erschei­nen. Beim Game­play setzt man nicht auf Action, son­dern auf Beklem­mung set­zen. Kon­se­quent ist dabei auch, dass man kei­nen »ver­wäs­ser­ten« Hor­ror pro­du­zie­ren möch­te, son­dern eine FSK-Ein­stu­fung »ab 18« anstrebt, um zu zei­gen, dass es auch noch Spie­le mit inten­si­ver Spiel­erfah­rung für Erwach­se­ne gibt. Der Spie­ler soll durch sei­ne Ent­schei­dun­gen sowohl den Ablauf wie auch das Ende des Spiels beein­flus­sen kön­nen. Coo­le­r­wei­se wird U55 – END OF THE LINE die VR-Bril­le Ocu­lus Rift voll­stän­dig unter­stüt­zen.

Wer das alles attrak­tiv fin­det, der kann auf Kick­star­ter für das Pro­jekt pled­gen, dafür hat man noch 24 Tage Zeit; bereits für 20 Dol­lar erhält man nach Fer­tig­stel­lung (vor­aus­sicht­lich Dezem­ber 2014) eine Down­load­ver­si­on des Games.

»I never ask a man what his busi­ness is, for it never inte­rests me. What I ask him about are his thoughts and dreams.«

- H.P. Love­craft

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Screen­shot Copy­right Effec­ti­ve Evo­lu­ti­ons

KICK-ASS 2 kicks ass again

kick ass 2

KICK-ASS 2 – Bun­des­start 15.08.2013

Drei Jah­re spä­ter. Bedeu­tet drei Jah­re älter. Das macht es schon wie­der eine Spur weni­ger ver­stö­rend, wenn ein min­der­jäh­ri­ges Mäd­chen mehr Freu­de an Schwer­tern hat, als an den zele­brier­ten Ver­wir­run­gen der Puber­tät. Matthew Vaughn hat gera­de ein­mal sechs Fil­me insze­niert, mit KICK-ASS aller­dings das Super­hel­den-Kino auf den Kopf gestellt, und Comic-Nerds wie Film-Freaks in hef­ti­ge Ver­zü­ckung ver­setzt. Vaughn hat Mark Mil­lars und John Romi­t­as gezeich­ne­te Vor­la­ge fil­misch auf den Punkt gebracht. Einen exqui­si­ten Ver­gleich hat dies­be­züg­lich schnitt​be​rich​te​.com erstellt. Einer, den man als Loser bezeich­nen wür­de, weil er kei­ne Freun­din hat und in Comic-Läden her­um hängt, stellt sich die ein­fa­che Fra­ge, war­um nie­mand sei­nes Schla­ges nicht längst selbst ein Kos­tüm ange­legt hat, und in der Ver­bre­chens­be­kämp­fung sei­nen gezeich­ne­ten Vor­bil­dern nach­ge­ei­fert hat. Dave Lizew­ski heißt der Typ, einer jener durch­schnitt­li­chen Typen, die trotz vie­ler Ambi­tio­nen doch kaum etwas errei­chen. Mit einem umge­wan­del­ten Tau­cher­an­zug, will er dies ändern, und patrouil­liert bald die Stra­ßen als Kick-Ass.

Vorbestellbar: Der Steampunk-Roman PAX BRITANNIA 1 – UNNATURAL HISTORY

Cover Unnatural History

Ab sofort kann der Steam­punk-Roman UNNATURAL HISTORY, der ers­te aus der PAX BRITANNIA Rei­he des Lon­do­ner Autoren Jona­than Green, vor­be­stellt wer­den. Erschei­nen wird das Buch am 15.10.2013, es han­delt sich um eine Über­set­zung aus dem Eng­li­schen.

Wer­be­text:

Es ist das Ende des 20. Jahr­hun­derts und Queen Vic­to­ria regiert das Reich noch immer an obers­ter Stel­le, gewar­tet von einer Bab­ba­ge-esken Lebens­er­hal­tungs­ma­schi­ne. Auf­wie­ge­lun­gen und Unzu­frie­den­heit wach­sen so ste­tig in Magna Bri­tan­nia, wie das stän­di­ge Stre­ben von Schat­ten­we­sen nach Macht und Ein­fluss.
Alles, was Sie in den vik­to­ria­ni­schen Gothic-Novel­len gele­sen haben, ist wahr: Men­schen kön­nen vom Tod wie­der­auf­er­ste­hen, Dino­sau­ri­er leben noch immer in abge­le­ge­nen Berei­chen der Welt (und im Lon­do­ner Zoo!), und auch Dar­wins Evo­lu­ti­ons­theo­rie wur­de kor­rekt nach­ge­wie­sen.
Aris­to­kra­ti­sche Stamm­baum­hal­ter der Vam­pi­re set­zen sich in Ost­eu­ro­pa durch und gra­ben ihre Klau­en in die könig­li­che rus­si­sche Fami­lie, Dampf- und Uhr­werk­be­trie­be­ne Robo­ter­skla­ven arbei­ten neben den Ärms­ten der Gesell­schaft, wäh­rend logisch den­ken­de Maschi­nen der Füh­rungs­schicht hel­fen, ihren Macht­an­spruch in die­ser über­be­völ­ker­ten Welt auf­recht zu erhal­ten.
In die­se Kulis­se set­zen wir nun den höf­li­chen Dan­dy und Gal­gen­vo­gel Ulys­ses Luci­an Quick­sil­ver, gele­gent­li­cher Aben­teu­rer und Agent im Diens­te des Thro­nes, der für schat­ten­haf­te Her­ren arbei­tet, wel­che ver­zwei­felt ein Régime zu erhal­ten ver­su­chen, das seit 150 Jah­ren andau­ert und nun von innen ein­zu­stür­zen droht – also kei­nes­wegs mehr das ist, was es zu sein scheint.
Er bekämpft schnauz­bär­ti­ge Schur­ken in den zylin­dri­schen Gewöl­ben der Unter­welt mit raf­fi­nier­ter Ele­ganz und modi­scher Stil­si­cher­heit. Unter­stüt­zung fin­det er dabei in sei­nem uner­schüt­ter­li­chen Haus­die­ner Nim­rod, wäh­rend die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankün­digt … und damit das Ende der Welt.

PAX BRITANNIA 1 – UNNATURAL HISTORY erscheint im Luzi­fer-Ver­lag und wird EUR 13,95 kos­ten. Wer jetzt vor­be­stellt, der erhält das Buch zum Sub­skrip­ti­ons­preis von EUR 12,95. Ordern kann man den Roman bei­spiels­wei­se bei Amrûn. Bei Ama­zon gibt es kei­nen Sub­skrip­ti­ons­preis, dort ist der Preis für das Buch einen Euro höher.

Cover UNNATURAL HISTORY Copy­right Luzi­fer-Ver­lag

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