Crowdfunding aus Deutschland: SPACE 1889 THE MOVIE

space1889

Nicht nur Rol­len­spiel ‑Vete­ra­nen ken­nen das Steam­punk-Rol­len­spiel SPACE: 1889 von Frank Chad­wick, das 1989 bei Game Desi­gners Work­shop erschie­nen ist, denn der Uhr­werk-Ver­lag hat vor kur­zem eine deutsch­spra­chi­ge Neu­auf­la­ge auf den Markt gebracht. Im Spiel geht es Kolo­ni­al­mäch­te des vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ters, die sich mit­tels Æther­pro­pel­lern ins Son­nen­sys­tem auf­ma­chen und dort in Form klas­si­scher Pulps bewohn­ba­re – und auch bewohn­te – Pla­ne­ten vor­fin­den und die­se in Besitz neh­men.

Die­ses Sze­na­rio soll nun in einen Spiel­film mit dem Titel DAS GEHEIMNIS VON PHOBOS (SECRET OF PHOBOS) ver­wan­delt wer­den. Das Team besteht aus diver­sen Autoren und Video-Jour­na­lis­ten rund um Nico Mend­rek und Mhá­i­re Strit­ter vom You­tube-Kanal Orken­spal­ter TV. Alle Mit­wir­ken­den fin­den sich auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter.

Sam­meln will man für die Rea­li­sie­rung 17000 Euro, das ist für ein deut­sches Crowd­fun­ding ein ambi­tio­nier­tes Ziel. Dabei möch­te man im Film auf CGI ver­zich­ten und an rea­len Loca­ti­ons und mit prak­ti­schen Effek­ten arbei­ten. ich muss zuge­ben, dass ich es ange­sichts die­ser Ankün­di­gung recht wit­zig fand, dass das Kick­star­ter-Video gleich mit einer CGI-Sequenz anfing. :)

Zum Inhalt schreibt das Team auf der Crowd­fun­ding-Platt­form:

Space 1889 führt natür­lich in das Set­ting ein, in dem die Ent­de­cker Tho­mas Edi­son und Jack Arm­strong 20 Jah­re zuvor mit ihrem Raum­schiff­pro­to­typ den Mars erreicht haben. Die­se bei­den iko­ni­schen Cha­rak­te­re sind Teil der Hand­lung, im Mit­tel­punkt steht aber eine jun­ge Aben­teu­re­rin, Arm­strongs Nich­te. Gemein­sam mit ihrem mar­sia­ni­schen But­ler und einem jun­gen Schrift­stel­ler stol­pert sie in eine gro­ße Ver­schwö­rung hin­ein: Die Fehl­trit­te ihres Onkels und Edi­sons machen sie zur Ziel­schei­be für einen fins­te­ren Kult und zur letz­ten Hoff­nung für eine mar­sia­ni­sche Ade­li­ge. Die Rei­se unse­rer Hel­den führt von der Venus zurück zur Erde, zum Mars und schließ­lich zu des­sen unheim­li­chen Mond Pho­bos. Sie ent­hält uralte Geheim­nis­se, Ver­fol­gungs­jag­den, Dino­sau­ri­er, Dra­ma und eine gute Por­ti­on Humor. Wir sind uns dar­über bewusst, dass dies ein Low Bud­get Film ist und er sich daher auch nicht kom­plett ernst neh­men soll­te.

Also: Nicht lan­ge über­legt, Geld in die Hand genom­men und gepled­ged, denn der­art ambi­tio­nier­te Indie-Pro­jek­te aus Deutsch­land muss man ein­fach unter­stüt­zen. Es kann noch 29 Tage gepled­ged wer­den.

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Neuer Teaser: ASH VS. EVIL DEAD

Im Herbst soll die Serie ASH VS. EVIL DEAD auf dem Sen­der Starz star­ten. Dar­in bekom­men wir neue Aben­teu­er von Ash zu sehen, der Haupt­fi­gur aus EVIL DEAD und ARMY OF DARKNESS, dar­ge­stellt von Bruce Camp­bell. Der Mime hat auch gera­de auf Twit­ter Faxen gemacht. Als Bill Shat­ner frag­te »Wie gehts euch so?« ant­wor­te­te er mit »Ehr­lich gesagt bin ich gera­de ein wenig kleb­rig«. Ich muss­te grin­sen.

ash

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​-​n​c​e​f​4​4​C​HrI

Sel­fie Copy­right Bruce Camp­bell

POLTERGEIST 3D

Poster Poltergeist

POLTERGEIST – Bun­des­start 28.05.2015

Immer wie­der ent­fa­chen die Dis­kus­sio­nen über Sinn und Unsinn von Reboots, Remakes, oder Fort­set­zun­gen. Und das Für und Wider ergibt sich meist auch aus der Qua­li­tät der jewei­li­gen Pro­duk­ti­on. Eine unbe­kann­te aber schlaue Stim­me argu­men­tier­te, dass sich das jun­ge Ziel­pu­bli­kum kei­ne alten Fil­me anse­hen wür­de, es aber viel­leicht dazu ani­miert wer­den könn­te, wenn es zuerst ein­mal das Remake gese­hen habe. Im heu­ti­gen Zeit­al­ter der moder­nen Medi­en wun­dert es nicht, dass kei­ne alten Fil­me kon­su­miert wer­den, wo soll­te man auch die Zeit her­neh­men? Social Media, der Start meist zwei­er Block­bus­ter pro Woche, und es gibt mitt­ler­wei­le unglaub­lich vie­le qua­li­ta­tiv und inhalt­lich her­aus­ra­gen­de Fern­seh­se­ri­en. Als Ste­ven Spiel­berg POLTERGEIST pro­du­zier­te und von Tobe Hoo­per insze­nie­ren ließ, arbei­te­te man noch lan­ge mit prak­ti­schen, also hand­ge­fer­tig­ten, Spe­zi­al­ef­fek­ten. Das war 1982, also min­des­tens dop­pelt so lan­ge her, wie das heu­ti­ge Ziel­pu­bli­kum alt ist.

NAUTILUS 135: Wenn die Bestie den Mensch frisst

Cover Nautilus 135

Hung­ri­ge Sau­ri­er im Dino-Park, men­schen­fres­sen­de Bes­ti­en als Umkehr der Bezie­hung zwi­schen Jäger und Beu­te, der Mons­ter­jä­ger Ger­alt von Riva sowie die abscheu­lichs­ten Unge­heu­er über­haupt: Men­schen, die Kin­der töten. »Lass Dich nicht bei­ßen« lau­tet die War­nung in der Juni-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

25 Jah­re nach dem Erschei­nen des Romans von Micha­el Crich­ton und des ers­ten JURASSIC PARK-Films haben es die ima­gi­nä­ren Bio-Inge­nieu­re des Dino-Parks von Ste­ven Spiel­berg erneut getan: In JURASSIC WORLD haben sie die DNA von Don­ner­ech­sen, Rap­to­ren und Tyran­nos mit etwas unaus­sprech­lich ande­rem gre­kreuzt, den Sau­ri­er­park neu für das Publi­kum eröff­net, und sie las­sen nun die hung­ri­gen Mons­ter auf die Zuschau­er los. Was da als Action-Spek­ta­kel auf die Lein­wand kommt, läßt einen erschau­dern. Beglei­tend zum Fea­ture zum Film­start schaut sich die NAUTILUS in der Aus­ga­be 135 das Natur­ge­setz von Jäger und Beu­te ein­mal genau­er an: Stand der Mensch schon immer an der Spit­ze der Nah­rungs­ket­te, und was pas­siert, wenn er in Öko­sys­te­me ein­dringt, wo die Bes­tie den Mensch frisst? Ein Sach­ar­ti­kel beleuch­tet men­schen­fres­sen­de Tie­re in Erzäh­lun­gen und in der Wirk­lich­keit. Dra­ma­tisch liest sich auch die im Heft geschil­der­te Geschich­te der Sau­ri­er­for­schung, denn sie berich­tet vom Kno­chen­krieg der Dino-Wis­sen­schaft­ler und ihren Irr­tü­mern, wel­che die Palä­on­to­lo­gie bis heu­te zu einem Sam­mel­su­ri­um aus Mythen und Fak­ten über die fleisch­fres­sen­den Ahnen des gemei­nen Haus­huhns macht. Dazu gibt es eine Gale­rie der sehens­wer­tes­ten Sau­ri­er­fil­me.

Der medi­al popu­lärs­te Mons­ter­jä­ger ist der­zeit der Hexer Ger­alt von Riva aus der Roman-Saga von Andrzej Sap­kow­ski und der Umset­zung der Hexer­welt als Fan­ta­sy-Video­ga­me. Anläß­lich des Erschei­nens des Open World-Games THE WITCHER 3: WILD HUNT und des neu­en Hexer-Romans ZEIT DES STURMS inter­viewt das Maga­zin sowohl den Autor wie den deut­schen Games-Pro­du­cer, stellt die wich­tigs­ten Figu­ren und die Hexer­welt vor und bespricht sowohl das Game wie Adap­tio­nen in Form von Comic und Aben­teu­er-Brett­spiel.

Wie ein Spie­gel­bild zur Hexer­welt erscheint die RECK­LESS-Saga von Erfolgs­au­torin Cor­ne­lia Fun­ke, die eben­falls im Heft inter­viewt wird: Denn die Mär­chen­wel­ten der bei­den Sagas wir­ken wie zwei Sei­ten einer Medail­le: Ein unan­ge­pass­ter Held, eine ver­zwei­fel­te Lie­be, bedroh­te Fami­li­en­mit­glie­der, tra­gi­sche Ent­schei­dun­gen zwi­schen Gut und Böse, mör­de­ri­sche Krea­tu­ren, töd­li­che Magie, intri­gan­te Macht­ha­ber sowie Geg­ner und Erz­fein­de, die fie­ser kaum sein könn­ten. Und dazu bekann­te Mär­chen­ele­men­te kom­plett gegen den Strich gebürs­tet. Die Autorin berich­tet über den aktu­el­len drit­ten Band DAS GOLDENEN GARN und ver­rät, dass die Saga min­des­tens sechs Bän­de umfas­sen wird.

Über die vor aktu­el­lem poli­ti­schen Hin­ter­grund in den USA zwie­späl­tig auf­ge­nom­me­ne Ver­fil­mung sei­nes Romans KIND 44 erzählt im Inter­view schließ­lich der Autor Tom Rob Smith. Die hoch­ka­rä­tig besetz­te und auf­wüh­len­de Ver­fil­mung schil­dert den wah­ren Fall eines Kin­der­se­ri­e­nör­ders im sta­li­nis­ti­schen Russ­land. Beglei­tend dazu lie­fert das Heft eine Über­sicht an Fil­men von 1931 bis heu­te mit und ohne phan­tas­ti­schem Ein­schlag, in dem mensch­li­che Bes­ti­en Kin­der töten.

Die Juni-Aus­ga­be gibt es seit Ende Mai im Pres­se­han­del in Deutsch­land, Öster­reich, Schweiz und Luxem­bourg sowie als E‑Paper und App für alle Platt­for­men. Online läßt sich das Heft schon seit Anfang Mai kom­plett und gra­tis vor­ab online auf Fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de durch­blät­tern. Dazu gibt es einen Kiosk-Fin­der und täg­li­che News und Infos auf Face­book. Und als Unter­hal­ter oder Beu­te steht das preis­krön­te vir­tu­el­le KI-Schwatz­mons­ter »Jab­ber­wock« für alle pas­sio­nier­ten Mons­ter­jä­ger zur Ver­fü­gung.

NAU­TI­LUS er­scheint im Aben­teuer Me­dien Ver­lag und kann so­wohl im guts­or­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del wie auch elek­tro­nisch er­wor­ben wer­den. Auch bei Ama­zon er­hält man das Ma­ga­zin, dort al­ler­dings aus­schließ­lich im Abo — neu­er­dings nicht mehr nur als Prin­t­aus­gabe, son­dern auch di­gi­tal als App.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

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KUNG FURY

Seit eini­ger Zeit geis­ter­ten Trai­ler und Making Ofs der völ­lig schrä­gen und total über­zo­ge­nen 80er-Jah­re-Action­film-Par­odie KUNG FURY durchs Netz. Seit ges­tern kann man sich das Ding in kom­plet­ter halb­stün­di­ger Län­ge auf You­tube anse­hen. Hat sich das War­ten gelohnt? Das wird jeder für sich selbst ent­schei­den müs­sen, ich gehe davon aus, dass das vie­len zu über­dreht und abge­fah­ren ist. Ich finds gera­de des­we­gen pri­ma, weil es auf kei­ne Kon­ven­tio­nen Rück­sicht nimmt, und ein­fach mal unbän­di­gen Spaß hat. Und natür­lich wegen der zahl­lo­sen Ver­beu­gun­gen in Rich­tung der 80er und gleich­zei­tig mas­si­ver Ver­ho­n­epipe­lung der­sel­ben. Video­ta­pe­feh­ler. Groß­ar­tig. Anse­hen.

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MAD MAX: FURY ROAD

Poster Mad Max Fury Road

MAD MAX: FURY ROAD – Bun­des­start 14.05.2015

Als Geor­ge Mil­ler MAD MAX dreh­te, hat­te er ein Bud­get von umge­rech­net 650.000 US-Dol­lar zur Ver­fü­gung. Ein klei­ner, aber extrem fei­ner Explo­ita­ti­on-Thril­ler, oder wie man im Oz genann­ten Aus­tra­li­en ger­ne sagt, ein Ozplo­ita­ti­on-Thril­ler. Mil­ler setz­te damit nicht nur neue Stan­dards im Action-Kino, son­dern er gene­rier­te ein ganz eige­nes Sub-Gen­re. End­zeit­sze­na­ri­os, in der die Skru­pel­lo­sen die Macht an sich rei­ßen und der Auf­rech­te die Ord­nung wie­der her­stel­len kann. Die meis­ten die­ser Tritt­brett­fah­rer waren ita­lie­ni­sche Pro­duk­ti­on von unsäg­li­cher Art, und kamen die Fil­me aus Ame­ri­ka, waren sie den­noch nicht bes­ser. Erst zwei Jah­re spä­ter über­zeug­te Geor­ge Mil­ler die Film­welt, dass dies sein Gen­re war, sein Spiel­platz. THE ROAD WARRIOR – MAD MAX DER VOLLSTRECKER setz­te erneut Stan­dards. Die Stunt-Arbeit und ‑Koor­di­na­ti­on wur­de in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten höchs­tens von SPEED und dem ers­ten DIE HARD erreicht, aller­dings nicht über­trof­fen. Erst 2015 schaff­te es ein Film, noch wag­hal­si­ge­re, noch extre­me­re Action-Sequen­zen auf die Lein­wand zu zau­bern.

Steampunk-Picknick in Soest am 30. Mai 2015

Steampunk Picknick

Am kom­men­den Sams­tag ver­an­stal­tet das Anti­qua­ri­at »Mar­kus Bücher­kis­te« in Soest ein Steam­punk-Pick­nick. Natür­lich geht es dabei nicht nur ums Essen, es fin­den auch noch ver­schie­de­ne Lesun­gen statt: Anja Bagus, Ber­nar LeS­ton und Thors­ten Küper wer­den aus ver­schie­de­nen Wer­ken vor­tra­gen, da das auch sze­nisch mit ver­teil­ten Rol­len geschieht, bekommt man was gebo­ten (wie jeder weiß, der dem schon mal bei­woh­nen durf­te).

Steam­punk-Out­fits bzw vik­to­ria­ni­sche Gewan­dung sind durch­aus erwünscht aber nicht ver­pflich­tend. Jeder, der Inter­es­se und Spaß am Steam­punk hat, ist herz­lich will­kom­men. Im Ein­tritts­preis von 13,50 Euro sind laut Ver­an­stal­ter eine Pick­nick­de­cke und die Ver­pfle­gung ent­hal­ten.

Pick­nick und Lesung begin­nen am Sams­tag, den 30. Mai ab 17 Uhr in der Bücher­kis­te, Wer­ler Land­stra­ße 260, 59494, Soest-Ampen (Link zu Goog­le Maps).

 

 

FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK18 eBook

Ich bekam tat­säch­lich noch eine wei­te­re Ant­wort auf mei­ne Fra­gen. Dies­mal möch­te ich die­se aus Grün­den der Über­sicht­lich­keit gleich an den jewei­li­gen Text­stel­len der Lueb­be-Email kom­men­tie­ren.
Inter­es­sant ist, dass man sich inhalt­lich wider­spricht. In der letz­ten Mail war davon die Rede, dass die Lan­des­me­di­en­an­stalt nur ein Pro­blem mit Klap­pen­tex­ten und Covern hat­te, jetzt sind es doch auf ein­mal wie­der die Bücher selbst. Alles in allem ist die­ser gesam­te Vor­gang inko­hä­rent und lässt eine logi­sche Her­an­ge­hens­wei­se ver­mis­sen. Wie ich bereits sag­te: Ich hal­te das alles für blin­den Aktio­nis­mus.

Doch kom­men wir zur Ant­wort Nume­ro drei.

FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK18 eBook

Nach mei­ner Rück­fra­ge von ges­tern habe ich zwar kei­ne kon­kre­te Ant­wor­ten auf mei­ne Fra­gen bekom­men, bei Lueb­be hat man aber offen­bar erkannt, dass man mit dem hek­ti­schen Aktio­nis­mus deut­lich über das Ziel hin­aus geschos­sen ist und ver­fass­te eine neue Email an die »Han­dels­part­ner«, die ich wei­ter unten zitie­re. Wie ich es aus dem Text der Lan­des­me­di­en­an­stalt bereits ent­nom­men hat­te, dreh­te es sich bei den inkri­mi­nier­ten Tele­me­di­en aus­schließ­lich um die Klap­pen­tex­te und Buch­co­ver auf der Web­sei­te von Beam eBooks, eine zwin­gen­de Alters­ein­stu­fung für eBooks exis­tiert mei­nes Wis­sens eben­so wie für Print­bü­cher nicht. Und dass die Lan­des­me­di­en­an­stalt ein­deu­tig por­no­gra­fi­sche Klap­pen­tex­te und Cover anmahnt wun­dert mich nicht im Gerings­ten, dafür habe ich zudem volls­tes Ver­ständ­nis.

Inter­es­sant ist in der Ant­wort die erneu­te Zen­trie­rung auf Ver­la­ge. Bis­her war Beam ins­be­son­de­re auch eine Self­pu­blisher-Platt­form, auf der jeder ver­öf­fent­li­chen konn­te. In den Emails von Lueb­be ist immer nur von Ver­la­gen die Rede, auch die Infor­ma­tio­nen zum ONIX-For­mat oder zu Meta­da­ten, macht für Self­pu­blisher erst ein­mal wenig Sinn, denn die­se wer­den die Infor­ma­tio­nen in den aller­meis­ten Fäl­len per Hand ein­ge­ben.

Das Gan­ze macht mir den Ein­druck, als sei­en dem neu­en Betrei­ber der Platt­form die Self­pu­blisher nicht mehr wich­tig, oder als inter­es­sie­ren die­se nicht. Das könn­te dar­auf hin­wei­sen, dass man sich ihrer kurz- oder mit­tel­fris­tig ent­le­di­gen möch­te.

Im fol­gen­den die aktu­el­le Email, Her­vor­he­bun­gen in roter Far­be sind von mir:

A WORLD BEYOND

Poster A World Beyond

TOMORROWLAND – Bun­des­start 21.05.2015

Bevor die Tira­de wie­der anfängt, die bei die­sem The­ma immer wie­der ger­ne zuta­ge tritt: Dis­ney muss­te in Euro­pa wegen des gleich­na­mi­gen Musik-Fes­ti­vals den Titel des Fil­mes ändern. Und man kann über A WORLD BEYOND nicht wirk­lich meckern, denn das trifft den Kern der Geschich­te eigent­lich sehr genau. Die­ser Kern ist die jun­ge Casey, tech­nik­be­geis­tert und vol­ler Hoff­nung auf die Zukunft, die sich mit Hil­fe eines mys­te­riö­sen Anste­ckers in zwei ver­schie­de­nen Wel­ten bewe­gen kann. Die eine ist das rea­le Hier und Jetzt, die ande­re Tomor­row­land, eine strah­len­de Zukunft. Unter­stützt wird sie dabei von der undurch­sich­ti­gen Athe­na, ein eigent­lich viel zu jun­ges Mäd­chen, aller­dings mit beson­de­ren Fähig­kei­ten. Athe­na will Casey mit dem mis­an­thro­pi­schen, und äußerst pes­si­mis­ti­schen Frank Wal­lace zusam­men brin­gen. Frank will aller­dings nichts mit Casey zu tun haben, ihr uner­schüt­ter­li­cher Glau­be an die Mensch­heit widert ihn eher an. Wie sich her­aus­stellt, war Frank selbst schon in Tomor­row­land, wur­de von dort aller­dings ver­bannt. Jetzt hat Frank mit Hil­fe von Zukunfts­tech­no­lo­gie her­aus­ge­fun­den, dass unse­re Zivi­li­sa­ti­on nur noch weni­ge Tage hat, bis sie sich aus noch unbe­kann­ten Grün­den selbst zer­stö­ren wird. Und Casey könn­te das ver­hin­dern, nur weiß kei­ner der Betei­lig­ten genau, wie das funk­tio­nie­ren soll.

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