Ich weiß, viele Videos heute, mea maxima culpa, das wird auch wieder anders. Das hier wollte ich euch aber nicht vorenthalten, ein Medley von Stücken aus ZELDA, inklusive der amerikanischen Violinistin Lindsey Stirling im passenden Dress. Das Arrangement ist der absolute Hammer und ein Besuch auf Lindseys YouTube-Kanal lohnt sich ebenfalls. Ich gehe davon aus, dass damit die Computerspielnerds ab sofort einen neuen Liebling haben, nämlich die Elfe im blauen Dress mit der Zipfelmütze … :)
Den Song kann man demnächst auf ihrer Webseite erwerben (wenn die nicht gerade überlastet ist, weil das Video soeben die Runde im Web macht).
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Am Wochenende findet in den Vereinigten Staaten, genauer gesagt in der Glitzerstadt Las Vegas, der erste von Mojang und der Community veranstaltete MineCon statt. Dort treffen sich die Macher und Fans des Sandbox-Spiels in Retro-Optik, um mal so richtig abzufeiern. Gleichzeitig ist angekündigt, dort die finale Version von MINECRAFT zu veröffentlichen.
Na endlich! :o)
Bemerkenswert ist daran, dass der Releasetermin sich damit zu dem Anfang des Jahres angekündigten 11.11. nur um eine Woche nach hinten verschoben hat. Aber Erfinder Markus »Notch« Persson und das Mojang-Team haben eine Menge richtig gemacht, bei der Entwicklung und Vermarktung des Spieles. Vier Millionen Mal wurde MINECRAFT bislang verkauft, und das obwohl es sich um eine Betaversion handelte. Die Tatsache, dass man damit Millionen von Spielern zur Verfügung hatte, die Fehler meldeten, hat mit Sicherheit auch dazu geführt, dass die Veröffentlchung derart pünktlich geschehen konnte.
Von Anfang an wurde den Spielern nicht nur eine vergleichsweise preiswerte und regelmäßig aktualisierte Beta-Version des Spiels zum Testen zur Verfügung gestellt (das waren mit Sicherheit die besten 14,95 Euro, die ich jemals in ein Game investiert habe), man lieferte auch zügig eine Multiplayer-Version und ließ eine aktive Modder-Szene nicht nur zu, sondern förderte sie sogar, so dass es inzwischen eine nahezu unüberschaubare Menge an Erweiterungen für MINECRAFT (sowohl in den Singleplayer, wie den Multiplayer-Versionen) gibt. Mit diesen lässt sich das Spiel in bliebige Richtungen hin aufbohren und lassen sich die Spielmechaniken in fast beliebiger Weise verändern oder anpassen, so dass Varianten möglich sind, die sich deutlich vom Grundspiel unterscheiden.
Damit wird ein nur auf den ersten Blick sehr unscheinbares Game endgültig zu einer Sandbox, die im Computerspielebereich ihresgleichen sucht. Die Möglichkeiten sind gigantisch, vom einfachen LEGO-ähnlichen Klötzchenbauen bis zum Erstellen von Computer-ähnlichen Maschinen mittels Redstone-Schaltkreisen bis hin zu Puzzle-Maps ist vieles möglich und ich bin der Ansicht, dass all das bislang gerade mal an der Oberfläche der Möglichkeiten kratzt.
MINECRAFT hat die Spielelandschaft verändert und die großen Publisher sollten sich sehr genau ansehen, wie Notch das gemacht hat und dass Kooperation mit den Kunden viel mehr bringt, als alle DRM- und Schnüffel-Maßnahmen oder den Kunden über Gebühr einschränkenden Nutzungsbedingungen zusammen. In Sachen Sandbox-Spiele ist MINECRAFT ein kreativer und neue Voraussetzungen schaffender Vorreiter. Ich hoffe, wir bekommen in der nächsten Zeit viele Produkte zu Gesicht, die sich davon inspirieren lassen. Ob in Klötzchen-Grafik oder nicht ist dabei zweitrangig, denn der Spielspaß zählt.
Gratulation an Notch und Mojang und Danke für ein brilliantes Spiel!
[cc]
Inhalte Screenshots und Logo Copyright Mojang 2011
Es war ein überaus turbulentes Jahr für EVE ONLINE und insbesondere für den Entwickler CCP. Im Zusammenhang mit der Erweiterung INCARNA und schwer nachvollziehbaren Entscheidungen mussten die Isländer viel Schelte einstecken, gerieten in die Defensive und wurden sogar mit deutlichem Spielerschwund konfrontiert. Als das führte unter anderem auch zur Kündigung von 100 Mitarbeitern.
Das alles hindert CCP allerdings nicht daran Ende November die 15. kostenlose Erweiterung für ihr Science Fiction-MMO zur Verfügung zu stellen. Am 29.11.2011 erscheint CRUCIBLE. Versehen wurde die Erweiterung mit der Tagline »EVE – neu geschmiedet«.
CRUCIBLE …
… evolves the graphics, interface and game mechanics with over three dozen updated and improved features based on feedback and challenges put forth by its players.
… entwickelt die Grafik, das Interface und die Spielmechaniken mit über drei Dutzend aktualisierten und verbesserten Features weiter, basierend auf dem Feedback und den Herausforderungen von Seiten der Spieler.
CCP wirbt bereits seit einiger Zeit für die Expansion, zusammengefasste Informationen findet man auf der eigens eingerichteten Minisite. Unter anderem soll es neue DED-Komplexe geben, neue Endgegner, neue Schiffe, mehr NPCs, man soll ISK über Anomalien verdienen können, es gibt besser ausbalancierte Großschiffe, sowie zahllose kleine Tweaks von besseren Schatten bis hin zu einem skalierbaren Benutzerinterface. Unklar ist für mich, inwiefern man sich um die Probleme vieler Spieler durch die bei INCARNA deutlich gestiegenen Hardwareanforderungen gekümmert hat.
Ob CRUCIBLE den von CCP erwarteten positiven Effekt auf die Spielerzahlen und ‑Zufriedenheit haben wird, muss sich zeigen.
[cc]
Dank an Kyr für den Hinweis, Logo CRUCIBLE Copyright 2011 CCP
Als wären die Origin-Software, die sich genüsslich über die Festplatte der Kunden her macht, und juristisch nicht haltbare Nutzungsbedingungen nicht schon genug, gibt es neue publikumswirksame Meldungen über Electronic Arts.
Wie rockpapershotgun.com meldet, kann man den Zugriff auf Spiele wie beispielsweise BATTLEFIELD 3 verlieren, wenn man im offiziellen Forum gesperrt wird. Diverse Spieler hatten sich durch ihre Kommentare im Forum eine Sperre eingehandelt. Laut der britischen Newsseite waren darunter zwar tatsächlich problematische, aber auch völlig harmlose. Dennoch: Mit einer solchen Sperre im Forum geht der Verlust des Zugriffs auf BATTLEFIELD 3 einher, damit kann man das teuer erworbene Game bis zur Aufhebung dieser Suspendierung gerade mal als Bierdeckel benutzen.
Anfang des Jahres war es zu ähnlichen Fällen gekommen, damals hatte EA noch behauptet, es handle sich um einen technischen Fehler, den man »schnell beseitigen« wollte. Zu den aktuellen Fällen hat sich der Publisher bislang noch nicht geäußert. Auf die Ausrede Pressemeldung bin ich schon gespannt.
Weitere hunderte von Spielern wurden laut dem Entwicklerstudio DICE gesperrt, weil sie Patzer im Gameplay ausgenutzt hatten. Um das zu verdeutlichen: Die Spieler haben nicht gecheatet, also nicht betrogen, sie hatten ausschließlich Programmierfehler gefunden und diese genutzt. Ohne nachgesehen zu haben, würde ich nach Erfahrungen mit anderen EULAs davon ausgehen, dass das in diesen als »todeswürdiges Vergehen« ;o) verboten sein dürfte.
Am letzten Wochenende erschien NintendosSUPER MARIO 3D LAND für das 3DS. In diesem Spiel kann der unkaputtbare Klempner – wie schon in früheren Games – seine Fähigkeiten verändern, indem er in verschiedene Kostüme schlüpft. Eins davon ist ein Tanooki-Anzug und der ist den Aktivisten der Tierschutzgruppe PETA ein Dorn im Auge. Man ist der Ansicht, dass der Anzug den Spielern »falsche Werte« vermittelt.
Tanooki may be just a »suit« in Mario games, but in real life, tanuki are raccoon dogs who are skinned alive for their fur. By wearing Tanooki, Mario is sending the message that it’s OK to wear fur.
Tanooki mag im Spiel nur ein »Anzug« sein, aber im wirklichen Leben sind Tanukis Marderhunde, die für ihr Fell lebend gehäutet werden. Indem Mario Tanooki trägt suggeriert Mario, dass es okay ist Pelz zu tragen.
Bei allem Verständnis für die Anliegen von Tierschützern… Um Himmels Willen, hier geht es um ein Computerspiel, in dem ein fiktiver Charakter einen fiktiven, kindgerechten Anzug trägt. Das in dieser Form mit Pelztieren in Verbindung zu bringen halte ich für völlig verfehlt. PETA hätte genug echte Probleme, um die sie sich kümmern könnten.
Aber wahrscheinlich ist das ohnehin nur ein PR-Schachzug.
Ich muss zugeben, dass es mich nach dem überragenden Erfolg der HBO-Fernsehserie nicht wirklich überrascht: George R. R. Martins Fantasy-Buchreihe A SONG OF ICE AND FIRE, auf der GAME OF THRONES basiert, soll zu einem Massive Multiplayer-Onlinespiel werden, zumindest meldet das USA Today.
Etwas Sorge macht mir allerdings, dass die Lizenz vom deutschen Anbieter Bigpoint umgesetzt werden soll, die kennt man in letzter Zeit insbesondere durch BATTLESTAR GALACTICA ONLINE und ich hege die Befürchtung, dass auch ein GAME OF THRONES ONLINE von denen als technisch eher schwaches Browsergame umgesetzt werden wird. Egal, was alle Browsergame-Hersteller immer wieder verkünden: Spiele im Browser bleiben technisch in aller Regel weit hinter Client-basierten Games zurück. Man muss sich beispielsweise BSGO einfach nur mal ansehen, um zu verstehen, was ich meine.
Da die Entwicklung eines Browserspiels beispielsweise mit der Unity-Engine allerdings deutlich schneller umzusetzen ist, als eine Client-Variante, und man die Fans dieser Lizenz nicht jahrelang wird warten lassen wollen, wird es meiner Ansicht nach eben eine solche Umsetzung geben.
Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass Bigpoint sich explizit zum »pay to win« bekennt, also dass Spieler in der Lage sein sollen, sich Vorteile im Spiel verschaffen zu können, indem sie echtes Geld investieren. Ich lehne das ab und bleibe solchen Spielen fern.
NADIRIM unterscheidet sich von anderen MMOs dadurch, dass es zwar auf ein Fantasy-Setting setzt, dabei aber die allseits bekannten Zwerge, Elfen und Orks hinter sich lässt und dem Spieler stattdessen ein Szenario bietet, das bei den Geschichten aus tausendundeiner Nacht entlehnt ist.
Absolut sehenswert ist der Intro-Film, der den interessierten Spieler auf den Hintergrund einstimmen soll, da geht es um Dschinns und Reiche die geboren werden und wieder zerfallen. Die Grafik dieses Films wie auch das Artwork des Spieles gehören im Bereich Browsergames sicherlich zu den besseren, die ich bisher gesehen habe.
Ich habe NADIRIM gerade mal kurz angespielt und obwohl ich eigentlich nicht viel von den meisten Browsergames halte, muss ich sagen, dass mich das, was ich in den 20 Minuten erleben durfte, bisher sehr positiv überrascht
hat. Die Ansicht ist isometrisch, etwas befremdlich wirkt, dass die Charaktere nicht animiert sind und wie Pappkameraden auf einer Wolke durch die Grafik hovern. Davon abgesehen bekommt man aber hübsche Grafik und rundenbasierte taktische Kämpfe – antreten kann man als Sage (Magier), als Krieger oder als Rogue. Ob das dauerhaft motiviert muss man mal ausprobieren, der erste Eindruck ist für mich aber durchaus positiv, denn das macht auf Anhieb mehr Spaß als viele andere Browser-basierte Spiele!
NADIRIM ist allerdings Flash-basiert, iOS-Geräte fallen damit leider aus. Schade, gerade auf dem iPad wäre das was für Zwischendurch gewesen…
Da das Spiel heute erst gestartet ist, sollte man mit technischen Problemen rechnen, soeben wurde ich mit einem Error 403 rausgeworfen, aber das ist am Launchtag und kurz danach normal und zu verschmerzen.
[cc]
Logo und Screenshots NADIRIM Copyright 2010–2011 Twisted Tribe Ltd.
Nur 16 Monate nach dem Start werden die Server des Onlinespiels LEGO UNIVERSE nach Aussagen des Betreibers (eben LEGO und Warner Bros. Interactive) am 31. Januar 2012 abgeschaltet. Zuletzt hatte man noch das Geschäftsmodell von Abo auf free2play geändert, das hat jedoch offensichtlich trotz guter Spielerzahlen nicht geholfen, genügend Einnahmen zu generieren, um den wirtschaftlichen Betrieb des Spiels sicherstellen zu können.
Auf der einen Seite kommt das nicht ganz überraschend, denn die Zielgruppe von LEGO UNIVERSE waren von Anfang an Kinder. Den Eltern (wahrscheinlich allzu oft MMO-Analphabeten) dürfte es nur schwer zu erläutern sein, dass sie ihren Sprösslingen zuerst in jedem Monat das Abo und später dann Gegenstände aus dem Itemshop zahlen sollten. So weit sind wir einfach noch nicht – und ich habe das angesichts der Zielgruppe von Anfang an für eine Schnapsidee gehalten.
Andererseits ist das schade, denn wer mal einen Blick in das Spiel geworfen hat, der konnte feststellen, dass es abseits der kindgerechten Grafik und Inhalte technisch und spielerisch durchaus zu überzeugen wusste.
Für die Spieler ist das wie auch bei anderen Anbietern, die Spiele vergleichsweise kurz nach dem Start schließen (siehe aktuell auch Frogster/Gameforge), natürlich in hohem Maße unschön. Meiner Ansicht nach sollten sich die Betreiber angesichts ständiger Spieleinstellungen nicht wundern, wenn die Resonanz bis auf Ausnahmen mäßig bleibt. Denn: wenn ich einen Haufen Geld in ein Spiel investiere (sei es nun im Abo oder im Itemshop), dann kann ich das komplett abschreiben, wenn die Server abgeschaltet und der Spielbetrieb eingestellt werden. Dass das für Unmut sorgt, sollte niemanden wundern. In letzter Zeit geschieht dies immer öfter und so muss man sich nicht wundern, wenn die Kunden vorsichtiger werden, wem sie ihre Kohle anvertrauen. Letztendlich schadet solches Verhalten der Publisher dem gesamten MMO-Segment. Insbesondere bei Games die man zuerst vollpreisig kaufen muss, die dann innerhalb kürzester Zeit auf f2p umgestellt werden (Käufer vergrätzt) und dann dennoch schnell abgeschaltet werden (Käufer erneut vergrätzt, neue Spieler dann gleich auch noch) ist diese Vorgehensweise quasi ein Garant für schlechte Stimmung bei den Kunden.
Leider besteht bei solchen Lizenzen wie LEGO (oder STAR WARS GALAXIES) ja nicht die Möglichkeit, das Spiel als Open Source freizugeben – bei SPELLBORN wäre diese Option aber beispielsweise durchaus denkbar gewesen.
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Logo LEGO UNIVERSE Copyright LEGO & Warner Bros. Interactive
Schleichspiele erfreuen sich einer gewissen Beliebtheit. Es geht in ihnen üblicherweise darum, sein Ziel mit Finesse und Schleichen zu erreichen, statt damit, alle Gegner mit großkalibrigen Waffen in möglichst kleine Partikel zu verwandeln. Die THIEF-Reihe oder ASSASSINS CREED sind Beispiele für das Genre.
Curve Studios stellen jetzt STEALTH BASTARD vor, das zwar nur in 2D und als Plattformer daher kommt, aber dennoch als »Bastardkind von METAL GEAR SOLID und SUPER MEAT BOY« bezeichnet wird. Das Spiel bietet nicht nur 28 Level, um den Spieler als jump & run-Plattformer zu unterhalten, sondern bringt zudem auch noch einen Editor für neue Herausforderungen mit.
Das Beste daran: STEALTH BASTARD kann auf der Webseite zum Spiel kostenlos herunter geladen werden.
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Und da ist er, der offizielle Trailer zum fünften Teil von GRAND THEFT AUTO von Rockstar Games. Angeblich sind alle Szenen ingame-Grafik…
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