EVE ONLINE: CCP trennt sich von 100 Mitarbeitern

Der Spiel­er­schwund, der nach diversen unver­ständlichen und schw­er nachvol­lziehbaren Entschei­dun­gen seit­ens des EVE ONLINE-Entwick­lers einge­set­zt hat, kön­nte umfan­gre­ich­er sein als angenom­men, denn Entwick­ler CCP tren­nt sich von ca. 20 Prozent sein­er Mitar­beit­er. Laut Devel­op wer­den die weitaus meis­ten Stellen der weltweit ins­ge­samt 600 im amerikanis­chen Atlanta einges­part, es sind jedoch auch ein paar Mitar­beit­er in Reyk­javik betrof­fen.

Davon betrof­fen ist ins­beson­dere auch CCPs MMO-Umset­zung der WORLD OF DARKNESS, die in Atlanta entwick­elt wird. Man darf davon aus­ge­hen, dass dieses Pro­jekt deut­lich zurück gefahren wird. CCP will sich nach eige­nen Angaben stärk­er auf EVE und den PS3-Shoot­er DUST 514 konzen­tri­eren (wobei auch die Entschei­dung des Entwick­lers, diesen mit EVE the­ma­tisch und spielerisch ver­ban­del­ten Titel nur für die Playsta­tion 3 anzu­bi­eten, für viel Kri­tik sorgte).

CCP berichtete zuvor über deut­lich gesunkene Spiel­erzahlen beim Flag­gschiff EVE ONLINE und hat­te sich in den ver­gan­genen Wochen mehrfach unge­wohnt deut­lich bei den Spiel­ern für unpop­uläre Entschei­dun­gen und Änderun­gen in EVE entschuldigt. Man kann nur annehmen, dass man neben den offen­sichtlich began­genen Fehlern zudem auch noch zu zuver­sichtlich in die Zukun­ft geblickt hat und die Fir­ma deswe­gen zu schnell gewach­sen ist. CCP Games kaufte im Jahr 2006 den US-Pub­lish­er White Wolf (WORLD OF DARKNESS) und machte ihn, obwohl eigentlich von ein­er »Fusion« die Rede war, zu ein­er unab­hängi­gen Tochter­fir­ma.

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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