Buch - eBook - Comic

Erschienen: MAGIRA – JAHRBUCH ZUR FANTASY 2013

Cover Magira 2013

Heu­te erscheint die Aus­ga­be 2013 von MAGIRA – JAHRBUCH ZUR FANTASY.

Seit 2001 infor­miert MAGIRA – Jahr­buch zur Fan­ta­sy zuver­läs­sig über main­strea­mi­ge und rand­sei­ti­ge Aspek­te der Fan­ta­sy in Deutsch­land. Auch die Aus­ga­be 2013, zusam­men­ge­stellt von den Her­aus­ge­bern Her­mann Rit­ter und Micha­el Hai­tel, nimmt das gan­ze Bild ins Auge. Zahl­rei­che Rezen­sio­nen und Arti­kel bli­cken auf das Fan­ta­sy-Jahr. Dazu: Inter­views mit Tama­ra Gar­cia, Phil­ipp Fabi­an Köl­mel, Jani­na Rob­ben, Sarah Rich­ter, Tho­mas Fran­ke, Lothar Bau­er. Ein Nach­ruf auf Jack Van­ce. »Mor­tal? Post­mor­tal? Scheiß­egal! Die Fan­tas­tik und der Tod« von Johan­nes Rüs­ter.

Aus dem Inhalt:

- No Train­spot­ting. Vor­wort von Her­mann Rit­ter und Micha­el Hai­tel
– Fan­ta­sy in deut­schen Wor­ten. Buch­be­spre­chun­gen, zusam­men­ge­stellt von Her­mann Rit­ter
– Plau­de­rei­en am Kamin. Fan­ta­sy-Neu­erschei­nun­gen 2012/​2013 von und mit Karl E. Aul­bach
– Auf den Schirm! Fan­ta­sy, Hor­ror und Fan­tas­ti­sches für den Moni­tor von Gerd Frey
– Von mäch­ti­gen Zau­be­rern, zyni­schen Unto­ten und dämo­ni­schen Rie­sen­pin­gui­nen. 10 Jah­re Age of Won­ders: Shadow Magic von Ales­san­dra Ress
– Wo die Fan­ta­sy lau­fen lernt. Fan­ta­sy im Kino von Jörg Krö­mer
– Rubin­rot. Der Kom­po­nist Phil­ipp Fabi­an Köl­mel im Inter­view mit Ste­fa­nos Tsa­rouch­as
– Ich bin ein Detail­fa­na­ti­ker. Jani­na Rob­ben im Inter­view mit Micha­el Hai­tel
– Ein Pro­jekt aus der Fami­lie. Emme­richs Books & Media von Peter Emme­rich
– Da bin ich mein eige­ner Chef. Sarah Rich­ter im Inter­view mit Micha­el Hai­tel
u.v.a.m.

MAGIRA 2013 umfasst 420 Sei­ten, davon zehn in Far­be. Das Paper­back ist zum Preis von 14,90 EUR auf Amrun​-Markt​.de und im Buch­han­del erhält­lich.

Micha­el Hai­tel & Her­mann Rit­ter (Hrsg.)
MAGIRA – JAHRBUCH ZUR FANTASY
Aus­ga­be 2013
Fan­ta­sy Club e.V., Darm­stadt, Okto­ber 2013, 420 Sei­ten, Paper­back
ISBN 978 3 935913 13 3 – EUR 14,90 (DE)

Cover Magi­ra 2013 Copy­right Fan­ta­sy Club e.V.

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Amazon beendet Paperwhite-Aktion vorzeitig: Kunden sauer

Kindle Paperwhite 2

Ursprüng­lich hät­te das Ange­bot bis zum Ende Novem­ber gel­ten sol­len: Prime-Kun­den bei Ama­zon hät­ten den neu­en Kind­le Paper­white bis zu die­sem Zeit­punkt für 99 Euro statt dem Nor­mal­preis von 129 Euro kau­fen kön­nen sol­len. Das wur­de ges­tern heim­lich still und lei­se been­det, den zuge­hö­ri­gen Gust­schein­code kann man nicht mehr anwen­den, damit zahlt wie­der jeder den Nor­mal­preis. Die Kun­den reagie­ren in den Ama­zon-Foren und auf ande­ren Platt­for­men unge­hal­ten.

Irgend­ei­ne Ankün­di­gung gab es nicht, auch eine offi­zi­el­le Stel­lung­nah­me Ama­zons steht aus. Angeb­lich bekommt man auf Anfra­gen beim Sup­port unter­schied­li­che Ant­wor­ten – das wun­dert aber auch nicht, die Qua­li­tät Aus­sa­gen des Ama­zon-Kun­den­diens­tes hän­gen schwer davon ab, mit wem man dort kom­mu­ni­ziert und die ers­te Stu­fe (offen­bar nach Indi­en oder sonst­wo­hin out­ges­our­ced) kann man ohne­hin ver­ges­sen, da man von denen qua­si nie eine sinn­vol­le Ant­wort bekommt.

Eine der Ant­wor­ten ist: »das Kon­tin­gent ist auf­ge­braucht«, das hal­te ich aller­dings für eine lah­me Aus­re­de, denn man kann den neu­en Paper­white nach wie vor bestel­len und erhält ihn auch sofort. Man kann nur ver­mu­ten, dass tat­säch­lich deut­lich mehr der Gerä­te abge­setzt wur­den, als Ama­zon das vor­her­ge­se­hen hat­te. Die­se Vor­stel­lung dürf­te dem Buch­han­del nicht beha­gen.

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Pro­mo­fot Kind­le Paper­white 2 Copy­right Ama­zon

Amazon-Pressemitteilung: Buchhändler sollen direkt an Kindle-Verkäufen mitverdienen

amazon-Logo

Soeben weist mich Cynx auf eine auf­se­hen­er­re­gen­de Pres­se­mit­tei­lung von Ama­zon hin. Der Onlin­ever­sen­der bie­tet Buch­händ­lern an, dass sie Kind­les ver­kau­fen kön­nen. Auf alle über die jewei­li­gen Gerä­te ver­kauf­ten eBooks erhält der Buch­händ­ler danach für zwei Jah­re einen Anteil von 10% des (Net­to-) Ver­kaufs­prei­ses. Alter­na­tiv kann man auch die eRea­der und Tablets güns­ti­ger erhal­ten (und somit mehr über den Ver­kauf ver­die­nen), bekommt dann aber kei­ne eBook-Absatz­be­tei­li­gung.

Dabei ist die Erst­be­stel­lung von Kind­les für die Buch­händ­ler völ­lig pro­blem­los, denn Ama­zon nimmt sie inner­halb von sechs Mona­ten zum vol­len Preis zurück, damit kön­nen die Betrei­ber der Buch­lä­den somit ohne Risi­ko tes­ten, ob der Absatz funk­tio­niert.

Der­zeit gibt es die­ses Betei­li­gungs­mo­dell vor­erst nur in den USA, aber es ist abzu­se­hen, dass Ama­zon es mit Sicher­heit auch hier in Deutsch­land ein­füh­ren wird. Ist das der Aus­weg aus dem eBook-Dilem­ma der Buch­händ­ler? Erneut muss man dem Onlin­ever­sen­der zuge­ste­hen, der Kon­kur­renz nicht um Jah­re, son­dern um Äonen vor­aus zu sein. Zweck der Akti­on ist es natür­lich, die eige­ne Vor­macht­stel­lung noch wei­ter aus­zu­bau­en, aller­dings ist das Kon­zept nicht anders als bahn­bre­chend zu nen­nen.

Wür­de das auch in Deutsch­land ein­ge­führt, wäre das Zeter und Mor­dio-Geschrei ins­be­son­de­re des Groß- und Zwi­schen­han­dels sicher­lich tosend, denn das brä­che uralte, star­re (und zu nicht gerin­gen Tei­len inzwi­schen auch über­flüs­si­ge) Buch­han­dels­struk­tu­ren auf. Für den Buch­händ­ler ist das im Prin­zip eine fei­ne Sache: nach dem Ver­kauf ver­dient er an jedem abge­setz­ten eBook mit, ohne auch nur einen Fin­ger zu rühen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie die hie­si­ge Bran­che dar­auf reagie­ren wird, die alles ande­re als agil ist – erfah­rungs­ge­mäß mit Geze­ter … :)

Update

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Facepalm des Tages: Börsenblatt – Kindle ist nur aufgrund von »bizarren Literaturpornos« erfolgreich

Börsenblatt-Erotik

Das neben­ste­hen­de Bild zeigt einen Kom­men­tar auf der Face­book-Sei­te des Bör­sen­blat­tes vom heu­ti­gen Tag, der auf einen Spie­gel-Arti­kel von Frank Pata­long ver­weist. Ich möch­te einen Satz noch­mal ganz beson­ders her­vor­he­ben:

Der Kind­le ist nur erfolg­reich, weil Self­pu­blisher bizar­re Lite­ra­tur­por­nos unters Volk brin­gen.

Tja, lie­be Kind­le-Nut­zer, das Bör­sen­blatt (Maga­zin des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels) hat euch gna­den­los ent­tarnt. Ihr hat das Ding vom Beel­ze­bub Ama­zon nur des­we­gen gekauft, damit ihr euch hau­fen­wei­se bizar­re Dino­sau­ri­er- und ande­re Soft- bis Mit­tel­por­nos rein­pfei­fen könnt. Leug­nen ist zweck­los, ihr könnt es jetzt ein­fach zuge­ben.

Es ist natür­lich völ­lig abwe­gig, dass der Kind­le so erfolg­reich ist, weil die Nut­zung im Ver­gleich zu dem DRM-ver­seuch­ten eBooks der deut­schen Ver­la­ge so unend­lich viel ein­fa­cher ist. Oder weil das Ange­bot gera­de im Bereich Self­pu­bli­shing gigan­tisch daher kommt. Oder weil eng­lisch­spra­chi­ge eBooks nur ein Drit­tel des Prei­ses kos­ten, den deut­sche eBook-Por­ta­le ansa­gen. Oder weil Ama­zon kun­den­ori­en­tiert, kun­den­freund­lich und kulant ist.

Nein, alles falsch. Der Erfolg des Kind­le liegt gemäß Bör­sen­blatt ein­zig und allein an »bizar­ren Lite­ra­tur­por­nos«.

Das kann man sich nicht aus­den­ken …

(Ach ja, das SpOn-Trak­tat könn­te man übri­gens inhalt­lich mal mit zwei Arti­keln aus der Huff­Post ver­glei­chen …)

Dank an Cynx für den Hin­weis.

Ich bin jetzt weg. Habe kei­ne Zeit, muss noch schnell ein paar usbe­ki­sche Kon­ti­nen­tal­ver­schie­bungs-Por­nos bei Ama­zon kau­fen …

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K. H. Scheers Science Fiction-Serie ZBV jetzt komplett als eBook erhältlich

Cover ZBV

Die Serie ZBV (ZUR BESONDEREN VERWENDUNG) des deut­schen Sci­ence Fic­tion-Autoren und PERRY RHO­DAN-Mit­er­fin­ders Karl Her­bert Scheer liegt nun zum ers­ten Mal voll­stän­dig als eBook vor. ZBV erschien erst­ma­lig als gebun­de­nes Leih­buch im Balowa Gebrü­der Zim­mer­mann Ver­lag. Ein Heft­nach­druck wur­de ab 1957 ver­legt. Eine Neu­auf­la­ge und auch Fort­füh­rung erschien ab dem Jahr 1972 beim Pabel Moe­wig-Ver­lag, neben Scheer arbei­te­ten auch  Kurt MahrH. G. Fran­cis und Wil­liam Voltz an der Serie mit. Sie wur­de 1980 mit Erschei­nen des Ban­des 50 ein­ge­stellt.

Aus der Wiki­pe­dia:

ZBV gilt als Vor­läu­fer der Sci­ence-Fic­tion-Serie Per­ry Rho­dan, da sie deut­li­che Gemein­sam­kei­ten mit deren ers­ten Bän­den hat. Sche­ers Autor­schaft in der Rho­dan-Serie wird bei den Taschen­buch­aus­ga­ben des Pabel-Ver­la­ges auf deren Titel­sei­te auch beson­ders her­aus­ge­stellt. Eben­so wur­den zahl­rei­che iden­ti­sche Cha­rak­te­re, Hand­lungs­strän­ge und tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen vor­weg­ge­nom­men. Dazu zählt bei­spiels­wei­se der Auf­bruch ins All mit Hil­fe außer­ir­di­scher Tech­nik. Auch gibt es in der ZBV-Serie bereits Aben­teu­er in der Ver­gan­gen­heit, in denen das sagen­um­wo­be­ne Atlan­tis exis­tiert.
[…]
Nach und nach ent­wi­ckelt sich die Serie von futu­ris­ti­schen Spio­na­ge-Geschich­ten, die ab dem Jahr 2002 spie­len, mehr und mehr zur Sci­ence-Fic­tion. Ab Band 8 wird nach der Ent­de­ckung von ver­ges­se­ner Tech­nik vom Mars auch gegen außer­ir­di­sche Gefah­ren gekämpft. Die Erde wird in der ZBV-Serie vor 187.000 Jah­ren von den Mars­be­woh­nern als Außen­stütz­punkt bewohnt, wel­che die Vor­fah­ren der Mensch­heit zu Hand­lan­gern her­an­zo­gen und schul­ten. Die Mensch­heit fin­det nach der ers­ten Ent­de­ckung auf dem Mond wei­te­re Tech­nik auf der Erde und dem Mars sowie den Hin­weis auf ihre Her­kunft. Der tech­ni­sche Fort­schritt schrei­tet mit Hil­fe der Mars-Tech­nik sehr schnell vor­an, was jedoch auch außer­ir­di­sche Mäch­te anlockt und für neue Gefah­ren sorgt.

Alle 50 Roma­ne lie­gen ab sofort als eBook vor, der Preis beträgt 2,99 pro Band. Im Moment erhält man die eBooks nur bei Rea­ders­pla­net, ich wür­de mich aber sehr wun­dern, wenn sie nicht in Kür­ze auch anders­wo zu kau­fen wären. Gerüch­ten zufol­ge soll es Band eins mit dem Titel ZUR BESONDEREN VERWENDUNG dem­nächst zum Anfüt­tern even­tu­ell kos­ten­los geben.

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Cover ZBV Copy­right VPM

NAUTILUS 116: Kampf gegen das Böse

Cover Nautilus 116

Der Kampf gegen das Böse in Fil­men, Roma­nen und Hör­spie­len ist ange­sagt in der aktu­ell erschie­ne­nen Novem­ber-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Das Böse prä­sen­tiert sich hübsch-häß­lich her­aus­ge­putzt, mas­kiert oder ganz offen in Form von dys­to­pi­schen Ter­ror-Regimes, uralten Mäch­ten, befremd­li­chen Außer­ir­di­schen, umstürz­le­ri­schen Toten­be­schwö­rern und mör­de­ri­schen Rache­geis­tern und manch­mal auch ganz ein­fach nur als bit­ter-böser Irr­tum.

Das Böse demas­kiert zwar auf dem Cover­bild der NAUTILUS 116 sein Gesicht, doch in den Geschich­ten ver­sucht es zumeist, sich zu ver­ber­gen: Die Jugend­li­chen Kat­niss und Peta kämp­fen gegen das aus­beu­te­ri­sche Kapi­tol in der Ver­fil­mung von DIE TRIBUTE VON PANEM: CATCHING FIRE nach dem Dys­to­pie-Roman von Suzan­ne Coll­ins, denn sie wer­den von den Macht­ha­bern eines künf­ti­gen Ame­ri­kas erneut als die Tri­bu­te ihrer Distrik­te zur Teil­nah­me an den töd­li­chen Hun­ger­spie­len gezwun­gen, nach­dem sie gera­de noch in schö­nen Klei­dern für Pro­pa­gan­da­zwe­cke her­aus­ge­putzt den Medi­en vor­ge­führt wor­den waren. Der Don­ner­kö­nig Thor aus Asgard kämpft in der spek­ta­ku­lä­ren neu­en Mar­vel-Ver­fil­mung THOR: THE DARK KINGDOM gegen eine Inva­si­on der fins­te­ren Schwarz­al­ben, die aus Rache für ihren geschei­ter­ten Krieg nun das gan­ze Uni­ver­sum der Neun Rei­che in ewi­ge Fins­ter­nis stür­zen wol­len, gegen die fie­sen Intri­gen sei­nes heim­tü­cki­schen Bru­ders Loki und für sein eige­nes Lie­bes­glück auf der Erde. Der von Kin­des­bei­nen an mit einem Sen­der im Nacken über­wach­te und mani­pu­lier­te Mili­tär­aka­de­mie-Schü­ler Ender muß in der Ver­fil­mung und im Hör­spiel ENDER´S GAME nach dem SF-Roman von Orson Scott Card auf Druck eines dys­to­pi­schen Regimes einen simu­lier­ten tota­len Ver­nich­tungs­krieg gegen außer­ir­di­sche Insek­ten­we­sen füh­ren, und erst zu spät erkennt er, wie bit­ter­lich er getäuscht wur­de. Im Roman THE LEGION: DER KREIS DER FÜNF der US-ame­ri­ka­ni­schen Fan­ta­sy-Autorin Kami Gar­cia kämp­fen Jugend­li­che als Mit­glie­der eines Geheim­bun­des gegen einen bösen Dämo­nen, der unheim­li­che Rache­geis­ter zu ihrer Ermor­dung aus­sen­det, bereits ihre Eltern töte­te und die gan­ze Welt ver­skla­ven will. Und in den SKULDUGGERY PLEA­SANT-Roma­nen von Derek Lan­dy kämp­fen ein Ske­lett­de­tek­tiv und eine Magi­er­schü­le­rin in einem alter­na­ti­ven Irland gegen schwarz­ma­gi­sche Kul­tis­ten, Toten­be­schwö­rer und das Böse schlecht­hin.

Zudem im Heft sind Fea­tures zum oscar-rei­fen His­to­ri­en-Dra­ma 12 YEARS A SLAVE nach der wah­ren Geschich­te um den im Jahr 1841 in Washing­ton von Häschern ent­führ­ten und ille­gal in die Slave­rei ver­kauf­ten Afro­ame­ri­ka­ner Solo­mon Nort­hup, zum Action-Film ESCAPE PLAN, in dem Syl­ves­ter Stal­lon und Arnold Schwar­zen­eg­ger gemein­sam aus einem Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis aus­bre­chen sowie zum neu­en Stu­dio Ghi­b­li-Film DER MONDBLUMENBERG. Das Maga­zin prä­sen­tiert neben den Fea­tures zu den Fil­men und Roma­nen Inter­views mit Autoren, Hör­spiel- und Fil­me­ma­chern: Der Hör­spiel-Regis­seur Bal­tha­sar von Wey­marn berich­tet aus Anlass des Maga­zin­be­suchs im Ton­stu­dio über die Pro­duk­ti­on von ENDER´S GAME als dra­ma­ti­sches Hör­spiel mit inge­samt 101 Spre­chern. Der Dreh­buch-Autor Micha­el Hirst gibt einen inten­si­ven Ein­blick in die Ent­ste­hung von his­to­ri­schen TV-Seri­en wie VIKINGS und DIE TUDORS. Derek Lan­dy erzählt über moder­nes Dreh­buch­schrei­ben und den Sta­tus der anste­hen­den Ver­fil­mung sei­ner Roma­ne. Die Autorin Ursu­la Pozn­an­ski ver­rät, dass sie trotz der düs­te­ren Per­spek­ti­ven in ihrem Dys­to­pie-Roma­nen DIE VERRATENEN und DIE VERSCHWORERENEN eine über­zeug­te Opti­mis­tin ist. Und Kami Gar­cia erzählt, war­um sie Fan­ta­sy und Über­na­tür­li­ches mag und wie sie von der Autoren­kol­le­gin Hol­ly Black und ihrer Co-Autorin Mar­ga­ret Stohl aus der BEAUTIFUL CREA­TURES-Saga dazu gedrängt wur­de, mit THE LEGION end­lich ihre eige­ne Roman­welt zu ver­wirk­li­chen. Dazu kom­men Hin­ter­grund-Arti­kel zum The­ma Dys­to­pie, eine Vor­schau auf kom­men­de Dys­to­pie-Fil­me, eine Über­sicht der lesens­wer­tes­ten aktu­el­len Dys­to­pie-Roma­ne sowie eine Gale­rie der bes­ten Fil­me zum Gefäng­nis-The­ma. Weri­ter­hin gibt es Werk­statt­be­rich­te, die monat­li­che Fan­ta­sy-Roman­vor­schau mit den Stim­men der Autoren, DVD- Roman- und Hör­buch-Bespre­chun­gen sowie als Gim­mick zwei gro­ße Lese­pro­ben in der Heft­mit­te.

NAU­TI­LUS er­scheint monat­lich beim Aben­teuer Medi­en-Ver­lag und kann im guts­or­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del er­wor­ben wer­den. Bei Ama­zon er­hält man das Ma­ga­zin eben­falls, dort al­ler­dings nur im Abo. Wei­ter­hin gibt es auch elek­tro­ni­sche Fas­sun­gen: als ePa­per so­wie als Apps für iOS und Android.

Co­ver NAU­TI­LUS 116 Co­py­right Aben­teuer Medi­en-Ver­lag

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Erschienen: Der FANDOM OBSERVER 293

Cover FO 293

Neu­er Monat, neu­er FANDOM OBSERVER. Mit nur mini­ma­ler Ver­spä­tung erschien die Aus­ga­be 293 bereits am Sams­tag und dass ich erst heu­te dar­über berich­te, ist allein mei­ne Schuld. :) Dies­mal hat der FO mit Ant­je Brand eine Gast-Chef­re­dak­teu­rin und die hat unter ande­rem fol­gen­de The­men zusam­men­ge­stellt:

- Alles Gute, Doc­tor – 50 Jah­re Zeit­rei­sen mit dem Doc­tor und der Tar­dis
– Sil­ber­nes Jubi­lä­um – 250 SF-Treffs Mün­chen
– Kino satt – Bet­ti­na Petrik war für uns im Kino

Wei­ter­hin fin­den sich in der recht lil­alas­ti­gen Aus­ga­be Buch­re­zen­sio­nen, ein Füh­rer über die Buch­mes­se in Frank­furt und der Fan­zine-Kurier.

Der FANDOM OBSERVER kann wie immer auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te im For­mat PDF her­un­ter gela­den wer­den.

Cover FO 293 Copy­right FANDOM OBSERVER

Gerade entdeckt: A STUDY IN SILKS von Emma Jane Holloway

Cover A Study In Silks

A STUDY IN SILKS ist ein Steam­punk-Roman (der ers­te einer Rei­he) um die Aben­teu­er von Sher­lock Hol­mes´ Nich­te Eve­li­na Coo­per. Die Zusam­men­fas­sung des Ver­lags ist zumin­dest äußerst viel­ver­spre­chend:

Eve­li­na Coo­per, the nie­ce of the gre­at Sher­lock Hol­mes, is poi­sed to enjoy her first Sea­son in Lon­don Socie­ty. But there’s a mur­de­rer to deal with—not to men­ti­on miss­ing auto­ma­tons, a sorce­rer, and a tal­king mou­se.
In a Vic­to­ri­an era ruled by a coun­cil of ruthl­ess steam barons, mecha­ni­cal power is the real mon­arch and sorcery the demon ene­my of the Empire. Nevert­hel­ess, the most cove­ted wea­pon is magic that can run machines—something Eve­li­na has secret­ly mas­te­red. But rather than making her for­tu­ne, her spe­cial talents could mean death or an eter­ni­ty as a guest of Her Majesty’s secret labo­ra­to­ries. What’s a poli­te young lady to do but mind her man­ners and pray she’s never found out?
But then there’s that mur­der. As Sher­lock Holmes’s nie­ce, Eve­li­na should be able to find the ans­wers, but she has a lot to learn. And the first decis­i­on she has to make is whe­ther to trust the hand­so­me, cle­ver rake who makes her breath come fas­ter, or the dashing trick rider who would dare any­thing for her if she would only just ask.

A STUDY IN SILKS stammt von Emma Jane Hol­lo­way, ist bei Del Rey erschie­nen und liegt als Paper­back und als eBook vor. Der Preis bei Ama­zon für das Taschen­buch beträgt der­zeit ca. 5,70 Euro, für die Kind­le-Fas­sung wer­den gera­de mal EUR 4,25 fäl­lig.

Buch zwei ist eben­falls bereits erschei­nen, der drit­te Teil kommt erfreu­li­cher­wei­se schon im Dezem­ber. Wann soll ich das nur alles lesen?

A STUDY IN SILKS
Emma Jane Hol­lo­way
Steam­punk-Roman
24. Sep­tem­ber 2013
Taschen­buch und eBook
560 Sei­ten
Taschen­buch: EUR 5,70
eBook (Kind­le): EUR 4,25
ISBN (Taschen­buch): 978–0345537188
ASIN (eBook): B00C4BA48G
Del Rey

Cover­ab­bil­dung Copy­right Del Rey/​Random House

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Runde Nummer: Der Phantastische Bücherbrief 600

Cover Kathedrale

Die aktu­el­le Aus­ga­be von Erik Schrei­bers Phan­tas­ti­schem Bücher­brief ist eine run­de Num­mer: 600 lau­tet die sagen­haf­te Num­mer dar­auf. Das neben­ste­hen­de Cover­bild stammt von der soeben im Ver­lag Saphir im Stahl erschie­ne­nen Kurz­ge­schich­ten­samm­lung DIE KATHEDRALE, dem vier­ten Band aus der Rei­he GEHEIMNISVOLLE GESCHICHTEN. Im Bücher­brief liest man dazu:

Bei sei­ner Rei­he GEHEIMNISVOLLE GESCHICHTEN gibt der Her­aus­ge­ber immer eine bestimm­te Vor­ga­be. Die Autorin­nen und Autoren, die sich an der Aus­schrei­bung betei­li­gen woll­ten muss­ten sich an die Vor­ga­be hal­ten, dass mit­ten in einer nicht näher beschrie­be­nen Umge­bung eine Kathe­dra­le steht. Dazu gehör­te auch ein klei­ner Fluss mit einer stei­ner­nen Rund­bo­gen­brü­cke sowie eine Dom­bau­hüt­te, die die Kathe­dra­le Instand hält und ein Dorf, wo die Bewoh­ner leben.
Mit die­sen Anga­ben erschöpf­te sich der Her­aus­ge­ber in sei­nen Vor­ga­ben und hoff­te auf span­nen­de, humor­vol­le, lie­be­vol­le Geschich­ten. Der Kurz­ge­schich­ten­band ent­hält tat­säch­lich Geschich­ten mit Krimi‑, Sci­ence Fiction‑, Fantasy‑, Liebesroman‑, Thril­ler- und His­to­rie-Ein­flüs­sen. Die Geschich­ten erzäh­len vom Reiz all­täg­li­cher Bege­ben­hei­ten, von geglück­ten oder geschei­ter­ten Unter­neh­mun­gen und von über­ra­schen­den Lebens­wen­dun­gen.

Dar­über hin­aus fin­det man in der Jubel­num­mer des Phan­tas­ti­schen Bücher­briefs natür­lich wie immer zahl­lo­se Bespre­chun­gen deut­scher und inter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik.

Den Bücher­brief 600 kann man hier im For­mat PDF her­un­ter laden.

Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief 600 – Oktober2013

Cover DIE KATHEDRALE Coyp­right Saphir im Stahl

Tolino bleibt elitär – Buchhandel ist raus

Tolino

Da hat­te sich die »Toli­no-Alli­anz« mit ihrer neu­en Rei­he von eRea­dern laut und deut­lich und mit viel Wer­be-Tam­tam als die groß­ar­ti­ge Alter­na­ti­ve zu Ama­zons Kind­le prä­sen­tiert. Das kam in der Buch­bran­che natür­lich gut an, denn die sieht den Onlin­ever­käu­fer aus den USA nicht zu Unrecht als den ganz gro­ßen Kon­kur­ren­ten und ver­passt kei­ne Gele­gen­heit, Ama­zon und Jeff Bezos als die Urbö­sen dar­zu­stel­len. Die Hoff­nung lag also auf dem Toli­no in sei­nen ver­schie­de­nen Inkar­na­tio­nen als eRea­der und neu­er­dings auch Tablet.

Doch nun muss der sta­tio­nä­re Buch­han­del fest­stel­len, dass man sich zu früh gefreut hat und die Toli­no-Alli­anz (bestehend aus den Schwer­ge­wich­ten Tha­lia, Welt­bild, Hugen­du­bel, Club Ber­tels­mann und Tele­kom) auch nicht bes­ser ist, denn die Gesprä­che, um die Toli­nos als die eRe­a­ding-Platt­form auch für den Buch­han­del abseits der Groß­kop­fer­ten Alli­anz­ler zu eta­blie­ren, sind geschei­tert.

Eine genann­te Begrün­dung lau­tet:

»wirt­schaft­lich nicht trag­fä­hig«

Das bedeu­tet: die von der Toli­no-Alli­anz ein­ge­räum­ten Kon­di­tio­nen waren zu schlecht für die Buch­händ­ler, die Mar­gen mise­ra­bel. Wo da jetzt die deut­li­che Ver­bes­se­rung gegen­über Ama­zon sein soll, erschließt sich mir ehr­lich gesagt über­haupt nicht. Ob nun der eine oder der ande­re Qua­si-Mono­po­list, sie wer­den immer die Vor­ga­ben dik­tie­ren. Angeb­lich sol­len das Toli­no-Impe­ri­um (passt viel bes­ser als »Alli­anz«) sogar gefor­dert haben, dass man neben ihrem Pro­dukt kei­ne ande­ren eRea­der ver­kau­fen darf. Unfass­bar.

Das Pro­blem ist aber erneut: der Buch­han­del hat wie­der ein­mal auf einen neu­en Mes­si­as gewar­tet und wie­der ein­mal hat sich der als Popanz her­aus gestellt. Die­se Blau­äu­gig­keit ist in ihrer Hilf­lo­sig­keit fast schon nied­lich. MVB und Bör­sen­ver­ein täten gut dar­an, zusam­men mit dem Buch­han­del end­lich ein eige­nes Sys­tem zu instal­lie­ren (das gerä­te­un­ab­hän­gig ist), statt sich dar­auf zu ver­las­sen, dass Drit­te das schon machen wer­den. Denn Drit­te wol­len auch nur so viel wie mög­lich ver­die­nen.

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Bild Toli­no Shi­ne von Wosch21149, aus der Wiki­pe­dia, CC BY, Bear­bei­tung von mir

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