Auf Startnext läuft seit Ende Juli ein Crowdfunding für einen besonderen Fotoband: Viele Jahre lang ist Fotograf Boris Leist über verschiedenste LARP-Veranstaltungen gereist und hat dort die Spieler fotografiert. Daraus soll nun ein großformatiges Hardcover-Fotobuch mit Portraits gemacht werden, für dessen Produktion sucht der Künstler jetzt Unterstützer. Aus dem Kampagnentext:
In diesem Bildband geht es geht natürlich um Fotografie, es werden auch Geschichten erzählt, dies nimmt aber den deutlich kleineren Teil im Buch ein. Es ist also ein klassischer Bildband. Darüber hinaus, geht es jedoch noch um viel mehr.
Es geht um Menschen, um Leidenschaft, ums Spielen, um Kreativität und Phantasie, es geht um die Freiheit zu sein wie man ist, wie man gerne wäre und um die Freiheit, mal jemand ganz anderer zu sein , es geht um LARP (Live Aktion Role Play).[…]
»LARP – The Photobook« soll faszinieren und inspirieren. Es soll zeigen, dass Menschen fantastische Lebewesen sind, die mit viel Kraft, Leidenschaft und Phantasie fähig sind, sich zu entfalten und aus eigenem Antrieb Enormes auf die Beine zu stellen.
Das Buch soll im Idealfall in die Fusstapfen seiner Protagonisten treten und motivieren, offen und mit Neugierde in die Welt zu schauen und darüber hinaus diese Welt im Namen der Vielfalt mit zu gestalten und dabei seiner eigenen Phantasie zu vertrauen.
Alle weiteren Informationen findet man auf der Projektseite bei Startnext und auf der Webseite zum Fotobuch. 30000 Euro wollen finanziert werden, das ist für ein deutsches Crowdfunding ambitioniert.
Soeben ist mit RUHELOS eine neue Novelle erschienen, die in Anja Bagus´ Ætherwelt spielt, die bereits den Hintergrund für die Annabelle Rosenherz- und die WALDESRUH-Trilogien bildete. Diesmal geht es um Köln. Klappentext:
Seit die Toten sich aus ihren Gräbern erhoben und zum Dom gezogen sind, ist Köln eine zerrissene Stadt. Nacht für Nacht kreischen und toben die Wiedergänger vor dem Sakralbau – niemand weiß, warum. Tagsüber liegen sie herum und werden von den belebten Wasserspeiern bewacht.
Helena Teufel ist stark. Ihre außergewöhnliche körperliche Kraft und Entschlossenheit machen sie zu einer guten Soldatin bei der exekutiven Einheit des kaiserlichen Heeres. Aber ihre rücksichtslose Zielstrebigkeit bei der Verfolgung Krimineller macht sie auch zu einer Gefahr. Nach einem spektakulären Einsatz, der aber beinahe einige Leben gekostet hätte, wird sie degradiert. Als schlichte Beamtin im Amt für Aetherangelegenheiten kommt sie einem besonders perfiden Gauner auf die Schliche. Zusammen mit einem ungewöhnlichen Pferd und dem Beamten Adam Schreiber nimmt sie die Spur auf.
Wird das Teufelsweib ihren neuen Schützling retten und den ‘Knochenbrecher’ dingfest machen können?
Aetherwelt:
Seit dem Jahr 1900 liegt über den Flüssen und Seen der Welt an manchen Tagen ein seltsamer grüner Nebel. Man taufte die Substanz Aether und begann, damit zu experimentieren. Aether ist ein Segen für die Wissenschaft und Technik, aber ein Fluch für Mensch und Natur. Seltsame Wesen kommen aus den Nebeln und man nennt sie die ‘Verdorbenen’. Aber sind sie alle böse? Und wie ist es mit den Menschen, die sich verändern und Hörner oder Flügel bekommen? Wie geht die Welt damit um, dass es jedem passieren kann, egal ob Mann oder Frau, adelig oder bürgerlich? Davon handeln die Geschichten aus der Aetherwelt.
Der Roman, dessen Printausgabe 152 Seiten stark ist, liegt als eBook vor und kann ab sofort via Amazon erworben werden, der Preis beträgt 3,00 Euro (oder kostenlos via Kindle Unlimited).
[Update 12:00:] Die Printversion von RUHELOS erscheint demnächst und kann bereits versandkostenfrei vorbestellt werden.
Und es gibt sie doch, die Buchhändler, die anders denken und nicht am Gestern kleben:
Bei »Wortwerke« handelt es sich um eine Buchhandlung aus Bad Segeberg, die inzwischen über mehrere Filialen verfügt (bislang leider nur in Norddeutschland: Husum und Bremerhaven) und die sich auf die Bücher von Selbstverlegern und Kleinverlagen spezialisiert haben. Das steht im krassen Gegensatz zum Regelfall bei deutschen Buchhändlern, die Kleinverlagsbücher nicht bestellen wollen, wenn der Großhändler sie zwar gelistet hat aber nicht direkt liefern kann, oder die bei Selbstverlegern gar nicht erst anfragen, weil ihnen das zuviel Aufwand bedeutet. Alles keine Ausnahmen sondern nach meinen Erfahrungen eher die Regel, deswegen kann man einen Ansatz wie bei Wortwerke gar nicht hoch genug loben.
Wir von »Wortwerke« haben uns auf die Präsentation und den Verkauf von Büchern selbstverlegender Autoren und Kleinverlagen spezialisiert.
Bei uns finden Sie Werke von Internet-Bestsellern und Außenseitern, von Debütautoren und Wiederholungstätern, von Jungschriftstellern und »alten Hasen«.
Ob Liebesroman oder Fantasy, Krimi oder Sachbuch, Belletristik oder Lesestoff für die Kleinen, Kurzgeschichtensammlungen oder Fiction: Unsere Regale sind voll mit Schätzen, die pures Lesevergnügen versprechen. Und es ist für jeden etwas dabei.
Doch auch Künstler wie Maler, Designer, Bildhauer, Töpferer und Goldschmiede finden hier eine Plattform, ihre Werke in Ausstellungen zu präsentieren. Das Angebot variiert von Filiale zu Filiale, es lohnt sich also, immer einmal wieder hereinzuschauen.
Doch das ist nicht alles. In den Filialen gibt es auch kulinarische Zusatzangebote, wie Kaffee, Tee oder Kuchen, bei denen man in ein »Schmöker-Exemplar« in aller Ruhe hineinsehen kann. Und abschließend existiert auch ein Veranstaltungskalender, denn Autoren lesen vor Ort.
Aktuelle Informationen findet man auch auf Facebook.
Bravo! Ich hoffe, dass diesem äußerst positiven Beispiel viele folgen werden.
[Update 15:20] Es war dann doch zu schön, um wahr zu sein, denn die Konditionen sind leider nicht akzeptabel, wie ich gerade erfahre: Es handelt sich gar nicht um eine Buchhandlung im üblichen Sinne, denn die Selfpublisher und Verlage müssen dort Regalplatz mieten. Wird ein Buch im Mietzeitraum verkauft, erhält man 100% der Erlöse, wird es das nicht, hat man das Geld in den Wind geschossen. Das Problem dabei ist: Wenn man als Kleinverlag oder Selfpublisher mehrere Bücher platziert, die sich aber nicht, oder nur vereinzelt verkaufen, bedeutete das im schlimmsten Fall mehrere hundert Euro Verlust.
Schade, es hätte so schön sein können. Das Risiko ausschließlich auf den Anbieter auszulagern mag aus Buchhändlersicht erstrebenswert sein, für alle Anbieter abseits von Bestsellerautoren ist das aber in meinen Augen eine ganz miese Geschäftspraktik.
Logo »Wortwerke« Copyright Buchhandlung Wortwerke Bianca Bolduan
Michael J. Sullivans Fantasy-Wälzer AGE OF MYTH ist der erste Roman aus der auf fünf Bände angelegten Reihe THE LEGENDS OF THE FIRST EMPIRE. Der Werbetext liest sich im leider recht ausgelutschten Fantasy-Genre ganz interessant:
Since time immemorial, humans have worshipped the gods they call Fhrey, truly a race apart: invincible in battle, masters of magic, and seemingly immortal. But when a god falls to a human blade, the balance of power between humans and those they thought were gods changes forever.
Now only a few stand between humankind and annihilation: Raithe, reluctant to embrace his destiny as the God Killer; Suri, a young seer burdened by signs of impending doom; and Persephone, who must overcome personal tragedy to lead her people. The Age of Myth is over. The time of rebellion has begun.
Der Roman ist soeben bei Del Rey erschienen, hat einen Umfang von 432 Seiten und kostet als Hardcover bei Amazon ca. 21 Euro. Für die eBook-Fassung werden ca. 11 Euro fällig. Eine Taschenbuchfassung folgt später und wird für ca. 10 Euro zu haben sein.
Im vergangenen Jahr gab es einige Aufregung, weil versucht wurde, sich den Begriff »Steampunk« beim Deutschen Patent- und Markenamt als Marke eintragen zu lassen. Die Erklärungen des Antragstellers zu den Hintergründen waren inhaltlich nicht unbedingt nachzuvollziehen, alle Details findet man in den oben verlinkten Artikeln.
Noch im vergangenen Oktiber äußersten sich Mitarbeiter beim DPMA, dass man »sehr kurzfristig« innerhalb von ca. zwei Wochen entscheiden wolle. Wie man das von Ämter so kennt, ist bei denen »sehr kurzfristig« allerdings ein weiter Begriff. Noch in der vergangenen Woche hatte ich nachgesehen und der Markenantrag war nach wie vor offen.
Wir werden das natürlich in Zukunft weiter beobachten müssen, denn es kann jederzeit erneut versucht werden, den Begriff Steampunk als Marke einzutragen.
Zum Monatsanfang kam natürlich von Erik Schreiber ein neuer Phantastischer Bücherbrief, der selbstverständlich auch wie immer hier veröffentlicht wird. Prominent wird in diesem Bücherbrief Eriks eigene Neuerscheinung RUND UM DIE WELT IN MEHR ALS 80 SF-GESCHICHTEN besprochen, in der sich, wie der Titel bereits vermuten lässt, Science Fiction-Stories von Autoren rund um den Globus befinden.
Weiterhin finden sich natürlich aber auch wie immer Medienbesprechungen aus den Bereichen deutsche und internationale Phantastik, Jugendliteratur, Krimi & Thriller, Sekundärliteratur, Hörspiele, Fanzines und Comic.
Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 632 kann hier wie immer als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.
Kult-Autor Neil Gaiman hat auf Facebook sein neues Buch angekündigt. Es soll im Februar 2017 erscheinen und den einfachen Titel NORSE MYTHOLOGY tragen.
Und darin geht es – wen würde es wundern? – um nordische Mythologie: es erzählt die Geschichte um Odin, Loki, Thor, Eisriesen Zwerge und Alben neu, natürlich in Gaimans unverwechselbaren Stil und vermutlich mit unerwarteten Twists. Der Autor sagte dazu:
To get the opportunity to retell the myths and poems we have inherited from the Norse was almost too good to be true. I hope that I have retold stories that read like the real thing: sometimes profound, sometimes funny, sometimes heroic, sometimes dark, and always inevitable.
Die Möglichkeit zu bekommen, die überlieferten nordischen Mythen und Gedichte nachzuerzählen war fast zu schön, um wahr zu sein. Ich hoffe, dass ich die Geschichten in einer Art nacherzählt habe, die sich wie die Vorlagen liest: manchmal tiefgründig, manchmal witzig, manchmal heldenhaft, manchmal düster und immer unvermeidlich.
Das Buch erscheint bei W. W. Norton & Company am 7. Februar 2017 als Hardcover und kann ab sofort vorbestellt werden.
Bei Emmerich Books & Media ist soeben Anja Fahrners Science Fiction-Roman ALKATAR erschienen. Darin stellt sich die Autorin einem Gedankenspiel der besonderen Art:
Was wäre, wenn die Menschen die Erde im Jahre 2030 an den Rand einer Katastrophe gebracht hätten und durch eine außerirdische Macht die letzte Chance für einen Neuanfang auf einer ursprünglichen Welt bekämen? Würden sie einen besseren Weg als in ihrer Vergangenheit einschlagen?
Dieses Szenarium wird aus der Sicht des Heerführers und Wächters Alkatar beschrieben, eines Jägers aus dem telepathisch begabten Volk eines fernen Planeten. Unter seiner Anleitung sollen diejenigen Menschen, die für eine geheime Rettungsmission rekrutiert wurden, einen Lebensweg in Einklang mit der Natur beschreiten. Doch als ein intergalaktischer Krieg die Teilnehmer von der Außenwelt abschneidet, wird Alkatar nicht nur mit seinen verschütteten Sehnsüchten, sondern auch mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Eine dramatische Entwicklung setzt sich in Gang …
Der Debutroman der Autorin erschien am 16.06.2016, er ist als Taschenbuch (20,3 x 12,7 x 2,6 cm) 408 Seiten stark und kostet 15,00 Euro. Die Ebook-Fassung schlägt mit 4,95 zu Buche. Erhältlich via Amazon oder direkt beim Verlag.
Coverabbildung Copyright Emmerich Books & Media
Auch wenn man bei Tolino Media mit diversen PR-Maßnahmen durchsichtig versucht, das noch als tolles Ding zu verkaufen: Die auszuzahlenden Tantiemen an Selfpublisher wurden deutlich gesenkt. Auch wenn man Anfang des Jahres noch vollmundig versuchte, Nutzer auf die Plattform zu bekommen, indem man eine unbefristete Beteiligung an den Umsätzen in Höhe von 70% versprach.
Damit ist es jetzt vorbei, denn ab dem 1. Juli sinkt die Beteiligung bei Büchern, die weniger als 2,99 Euro kosten, auf 40%. Begründet wird das damit, dass die entstehenden Kosten für Download und Bezahlung angeblich so hoch seien, dass Tolino Media dabei draufzahlen muss. Hätte man das nicht vorher wissen müssen? Die Konditionen haben sich ja nicht verändert. Das bestärkt mich darin, dass es sich um ein Lockvogelangebot handelte. Außerdem möchte man die Selfpublisher »dazu anregen« einen höheren Preis für ihre Bücher zu nehmen. Das ist so pauschal natürlich völliger Blödsinn, der Preis muss selbstverständlich dem Inhalt angemessen sein, ich kaufe ja auch keinen Heftroman oder eine Kurzgeschichte als eBook für mehr als drei Euro.
Für mich kommt das nicht überraschend. Ich hatte bereits zum Start der Plattform gemutmaßt, dass sich die Konditionen schneller zu Ungunsten der Selfpublisher ändern dürften, als man gucken kann, wenn eine gewisse Zahl an Nutzern erreicht wird und die Werbephase vorbei ist. Wenn man auf die veröffentlichten Zahlen der Plattform zum Anteil am eBook-Markt blickt, muss man sich ohnehin fragen, wie relevant die Verkaufsmengen dort überhaupt sind.
p.s.: Man kann aufgrund dieser unilateralen Änderung natürlich sein Konto bei Tolino ganz einfach kündigen …
Logo tolino media Copyright tolino media GmbH & Co. KG
Eigentlich wollte ich die beiden Gaslicht-Bände der Steampunk-Chroniken, deren Druckfassungen nun endlich fertig geworden sind, wie üblich bei Booksfactory drucken lassen. Da die aber zickten und unbedingt einen Nachweis der Zuteilung meiner USt-ID haben wollten (die hatte ich nicht mehr griffbereit und hätte sich bei der Finanzverwaltung anfordern müssen, was Wochen dauern würde, da hatte ich die Faxen dicke), habe ich den Druckauftrag storniert.
Auf der Suche nach einer Alternative fiel mir wirmachendruck.de ein, die waren mir bereits mehrfach empfohlen worden und wir hatten auch bereits Flyer und ein Booklet dort drucken lassen, deren Qualität gut war.
Bei der Nutzung des Konfigurators gibt es nur fest vorgegebene Buchgrößen, da hatte mir allerdings schon mal jemand mitgeteilt, dass auch Sonderformate kein Problem darstellen. Der kalkulierte Preis für ein A5-Buch (meine wären etwas kleiner) war auch grandios und deutlich günstiger als bei Booksfactory. Was ich allerdings nicht erkennen konnte war, welche Papiersorte ich nehmen musste. Wie bei den anderen Bänden auch – und wie bei Belletristik üblich – wollte ich kein reinweißes Papier, sondern ein leicht cremefarbenes (also beispielsweise Munken Cream). Um nicht lange auf eine Email zu warten, rief ich die Support-Hotline an. Und was ich da erfuhr, war schon erstaunlich.
Nein, im Konfigurator gäbe es keine Option für cremefarbenes Papier. Meine Frage, wie das sein könne, da man doch auch Belletristik-Kunden ansprechen wolle, konnte mir die Dame nicht beantworten. Sie wisse aber, dass dieses Papier vorrätig sei. Ich solle doch bitte eine Sonderanfrage über Onlineformular einreichen, dann könne man mir ein Angebot machen. Das könne aber bis zu 48 Stunden dauern.
Gnarf. Wofür eine Telefonhotline, wenn die eine einfache Anfrage nicht beantworten kann?
Also mir die Zeit genommen und das Formular mit den nötigen Informationen befüllt. Erfreulicherweise kam bereits heute morgen eine Antwort, allerding war die Antwort nicht zufriedenstellend. Ein Softcoverdruck ist bei wirmachendruck.de mit cremefarbenem Papier nicht möglich. Obwohl es laut Hotline vorrätig ist.
Sehr geehrter Herr Holzhauer,
vielen Dank für Ihre individuelle Anfrage bei WIRmachenDruck und das
damit in uns gesetzte Vertrauen.
Bedauerlicherweise müssen wir Ihnen zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Papiers mitteilen,
dass es uns nicht möglich ist Ihnen ein entsprechendes Angebot zukommen zu lassen.
Wir hoffen in diesem Zuge auf Ihr Verständnis und würden uns sehr freuen,
wenn Sie uns zukünftig bei weiteren individuellen Anfragen wieder
berücksichtigen würden.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich […] zur Verfügung
Für professionell halte ich das nicht. Damit ist wirmachendruck für Personen, die keine Softcover-Bücher mit reinweißem Papier möchten, nicht nutzbar, egal wie vermeintlich günstig ihr Angebot auch sein mag und wie sehr sie auf ihrer Webseite damit angeben, Testsieger bei irgendwem geworden zu sein. Und wenn man laut der Werbung auf der Webseite so eindeutig auch Selfpublisher als Kunden werben möchte:
Buchdruck in höchster Qualität – Seite für Seite. Sie möchten verlagsunabhängig Ihr Buch veröffentlichen und suchen nach einer zuverlässigen Druckerei für hochwertigen Buchdruck? Wir drucken Ihre Bücher auf modernsten Druckmaschinen zu ungewöhnlich günstigen Preisen, auch in kleinen Auflagen. […] Schwarz/Weiß- oder Farbdruck sowie verschiedene Formate und Papiere stehen zur Verfügung.
… dann ist es noch viel unverständlicher, warum sie ein simpelstes Standardpapier nicht zur Verfügung stellen können.
Ich suche dann mal weiter, für den Buchdruck kann ich wirmachedruck.de leider vergessen.
Nachtrag:Auf Twitter ist »Mell« ernsthaft der Meinung, »die Nachfrage sei nicht hoch genug« und beharrt auch darauf. Soll das heißen, die verkaufen ernsthaft haufenweise ahnungslosen Kunden Bücher, bei denen man aufgrund des weißen Papiers schneeblind wird? Wie verträgt sich das mit der überall auf der Webseite getätigten Werbeaussage, dass man seine Kunden so grandios berät und begleitet?
Nachtrag zwei: Ich habe jetzt trotzdem ein Konto angelegt, um ein Papiermusterbuch zu bestellen (wer weiß, ob »Naturpapier« nicht doch den gewünschten Vorgaben entspricht? Der Support wusste es jedenfalls nicht wirklich). Und da dann gleich der nächte Knüller: Das Konto wird ohne das in Deutschland zwingend vorgeschriebene Double-Opt-In einfach mal unverifiziert durchgeführt. Ich kann also für beliebige Personen, deren Emailadresse ich kenne, ein Konto eröffnen. Das wäre meiner Ansicht nach sofort abmahnbar.
Nachtrag vier: Wenn es keine Nachfrage für cremefarbenes Papier gibt (was ich mir nur schwer vorstellen kann, da dieses für Bellestristik eigentlich Standard ist), sollte man diese Nachfrage vielleicht erzeugen? Also liebe Selfpublisher, fragt doch einfach mal bei wirmachendruck an, ob ein Softcoverdruck mit cremefarbenem Paier möglich ist. Entweder über deren Kontaktformular (beispielsweise unter »Lob, Kritik und Anregungen«), oder via Emails an info[at]wir-machen-druck[dot]de. Und immer schön freundlich bleiben. :)
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