Bei Emmerich Books & Media erschien soeben DIE TOTEN LIEBEN ANDERS, darin alle Vampir-Romane aus der Feder von Hugh Walker (alias Hubert Straßl) aus den 1970er Jahren. Diese wurden damals im Pabel-Verlag veröffentlicht. Für diese Neuauflage wurden Passagen ergänzt, die damals im Zuge der Bearbeitung durch den Verlag entfernt wurden. Im Einzelnen handelt es sich um die Romane VAMPIRE UNTER UNS (1972), ICH, DER VAMPIR (1973) und BLUTFEST DER DÄMONEN (1974). Ergänzt wird das Buch durch die Kurzgeschichte DER GROSSE HUNGER (1974).
Im Anhang finden sich neben einem kleinen Diskurs über Hugh Walker und den Vampir, verfasst von Horst-Hermann von Allwörden, auch die Exposés, nach denen die einzelnen Romane geschrieben wurden.
VAMPIRE UNTER UNS: Martha Mertens bringt ein Kind zur Welt, dass bei der Geburt die erwachsenen Züge ihres längst verstorbenen, früheren Ehemanns trägt. Ihr jetziger Mann Pet findet heraus, dass seine Frau einen Vampir zur Welt gebracht hat. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit!
ICH, DER VAMPIR (Die Toten lieben anders): Vick Danner erkundigt sich an einer Autobahnraststätte nach einer Übernachtungsmöglichkeit und kommt im Haus einer betörend schönen Frau unter. Langsam, aber stetig nimmt Vick Danner Veränderungen in seinem Wesen wahr. Ein wilder Hunger ergreift von ihm Besitz, der ihn seine menschliche Natur immer mehr vergessen lässt.
BLUTFEST DER DÄMONEN: In einem friedlichen Tal erwachen längst verstorbene Tote zu dämonischem Leben. Als Drahtzieher entpuppt sich der tote Bürgermeister, einstiger Gegner eines Industrieprojekts, das im Tal vorangetrieben wird. Einmal erwacht lassen sich die lebenden Toten nicht mehr aufhalten und wüten, als sei die Zeit des Jüngsten Gerichts angebrochen …
DIE TOTEN LIEBEN ANDERS ist als Taschenbuch und eBook beim Verlag sowie über Amazon und Beam-eBooks erhältlich. Die Seitenzahl beträgt 384, die Printausgabe kostet 15 Euro, das eBook ist für 5,95 Euro zu haben. Das Cover gestaltete Beate Rocholz.
[Update 10:56: Seitenzahl korrigiert, es gab einen Tippfehler in der Pressemitteilung]
Coverabbildung Copyright Emmerich Books & Media
Die Ausgabe 297 des FANDOM OBSERVERs ist erschienen, kein Wunder, es hat ja auch ein neuer Monat angefangen. Chefredakteur ist diesmal Olaf Funke und es werden die folgenden Themen präsentiert:
* Filmrezensionen: Bettina Petrik hat sich AMERICAN HUSTLE, I, FRANKENSTEIN, 47 RONIN und SAVING MR. BANKS angesehen. * Buchkritiken: Was taugt der neue Roman von John Scalzi?
Außerdem in der aktuellen Ausgabe:
Armin Möhles Fanzine-Kurier, Buchkritiken zur Festschrift zu Klaus N. Fricks Fünfzigsten, PURPUR UND SCHWARZ und OXFORD7.
Bittere Tränen um ein zauberhaftes Kindermädchen, rasante Vampir-Action um Blutschwestern, heroisches Blutvergießen beim Kampf der Griechen gegen Perserkönig Xerxes und mengenweise Lava und Asche beim Ausbruch des Vesuvs prägen die März-Ausgabe des monatlichen F&SF-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik.
In der Disney-Verfilmung SAVING MR. BANKS wird vordergründig im Stil eines Biopics erzählt, wie 1964 die Verfilmung der MARY POPPINS-Romane durch Walt Disney entstand. Tatsächlich erfährt der Kinozuschauer, warum die berühmte Roman-Autorin Pamela Lyndon Travers sich wie eine Tigerin dagegen wehrt, dass ihre Erzählung um ein zauberndes Kindermädchen als fröhliches Musical mit Tanz und Gesang inszeniert wird, warum sie den Anblick von butroter Farbe nicht ertragen kann und in Wahrheit gar nicht P.L. Travers heißt. Das aufgedeckte Drama rührt zu Tränen. Die Ausgabe 120, 03/2014, der NAUTILUS liefert zwar kein Taschentuch zum Filmfeature, klärt jedoch das Geheimnis um das Kunstwort »Superkalifragilistischexpialigetisch« aus dem Musical, zeigt eine Übersicht der besten Musical-Filme mit phantastischen Inhalten von 1939 bis heute, präsentiiert eine Galerie sehenswerter Biopics um Künstler, Filmemacher und Autoren wie Agatha Christie, Jane Austen, Osacar Wilde und James Matthew Barrie sowie enthält eine umfassende Werkschau zu Walt Disney als Trickfilmpionier und Medienmogul.
Actionreich und rotzfrech geht es dagegen in VAMPIRE ACADEMYzu. Das Magazin befragt die Autorin Richelle Mead zur Verfilmung des ersten Bandes BLUTSCHWESTERN ihrer sechsbändigen Reihe, die als rasante Mixtur zwischen Highschool-Komödie und Vampir-Saga daherkommt, in denen die Blutsauger gar nicht glitzern, Romanzen ebenso sexy wie bissig sind und Kämpfe blutig enden. Ein schaurig-schönes Blutgemälde zeichnet 300: RISE OF AN EMPIRE. Basierend auf Motiven der Graphic Novel XERXES« von Frank Miller und den historischen Ereignissen der Seeschlacht von Artemision berichtet das Sequel zu Zack Snyders Blockbuster 300 in ebenso grandiosen wie blutigen Bildern, wie sich 300 Schiffe der Griechen verzweifelt der schier übermächtigen Angriffsflotte des Perserkönigs Xerxes entgegenwerfen. Die Handlung läuft dabei quasi parallel zu den Ereignissen bei den Termopylen ab, wo König Leonidas mit 300 Spartanern versucht, das Perserheer aufzuhalten, um den Griechen Zeit zu verschaffen. Die Zeit endgültig abgelaufen ist dagegen für die Stadt Pompeii, als im Jahr 79 n. Chr. der Vesuv ausbricht und das ebenso dekadente wie lasterhafte Las Vegas des römischen Imperiums in Lava und Asche versinkt. Die bombastische Inszenierung der Vulkaneruption als heroisches Historien-Spektakel durch Action-Regisseur Paul W.S. Anderson ist zwar letztlich nur ein Kandidat für die Goldene Himbeere geworden. Die NAUTILUS war jedoch vor Ort am Set und sprach mit dem Regisseur und den Hauptdarstellerinnen Emily Browning und Carrie-Ann Moss.
Ebenfalls am Set war das Magazin bei den Dreharbeiten zum Animationsfilm TARZAN, der die bekannte Geschichte von Edgar Rice Burroughs um den Herrn des Dschungels als modernen Motion Capture-Film erzählt. Neben Interviews mit Cast & Crew gibt es im Heft dazu eine Übersicht zu den bisherigen TARZAN-Verfilmungen von 1912 bis heute. Abgeschlossen wird der Filmteil dieser Ausgabe mit einem Interview mit dem deutschen Independent-Filmemacher Huan Vu, der im März eine Crowdfunding-Aktion startet, um damit die Finanzierung seiner geplanten THE DREAMLANDS-Verfilmung der Traumlande-Erzählungen von Autor H.P. Lovecraft voranzutreiben. Bereits für seine Cthulhu-Verfilmung DIE FARBE hat der Regisseur und Drehbuchautor auf Filmfestivals viel Lob erhalten, und die Erwartungen an das neue Projekt sind daher entsprechend.
Die NAUTILUS 120 ist im Februar als Print-Magazin, als ePaper sowie als App für iOS und Android erschienen. Die gesamte Ausgabe mit Gimmicks wie zwei Leseproben in der Heftmitte, Vorschauen auf kommende Filmstarts und Roman-Neuerscheinungen mit Kommentaren der Autoren, Werkstattberichten und Interviews mit Spieledesignern läßt sich zudem gratis auf der Magazin-Homepage www.fantasymagazin.de online durchblättern. Dort gibt es auch eine Vorschau auf die April-Ausgabe, in der es dann um dystopische Machtkämpfe, das Überleben in einem Wunderzug nach einer Eiszeit-Katastrophe, die Liebe zu einer Computer-Stimme, die Übertragung eines Menschen in ein Computer-System sowie den grundlegenden Traum und Alptraum von der Maschinen-Intelligenz in Phantastik und Wissenschaft geht.
NAUTIUS erscheint im Abenteuer Medien Verlag und kann im gutsortierten Zeitschriftenhandel bezogen werden. Bei Amazon erhält man das Magazin ebenfalls, dort allerdings nur im Abonnement.
Im Atlantis Verlag ist in der Allgemeinen Reihe der mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnete Roman KAISERTAG von Oliver Henkel neu aufgelegt worden.
Es ist das Jahr 1988. In Deutschland herrscht Kaiser Wilhelm V., und die Soldaten tragen Pickelhauben. Wer es sich leisten kann, reist mit dem Zeppelin in die Kolonien, während es für alle Übrigen die Platzkonzerte der Militärkapellen gibt. Das ist die Welt des Hamburger Privatdetektivs Friedrich Prieß. Als ihm Franziska Diebnitz einen Auftrag anbietet, zögert er zunächst. Alles deutet darauf hin, dass ihr Mann sich das Leben genommen hat, aber sie ist davon überzeugt, dass er ermordet wurde. Prieß soll die Wahrheit herausfinden – doch Detektive meiden Leichen, besonders wenn der Verstorbene ein Offizier des allmächtigen Militärgeheimdienstes war. Schließlich überwindet Prieß seine Bedenken und fährt nach Lübeck, um Nachforschungen anzustellen. Gemeinsam mit seiner früheren Verlobten Alexandra Dühring, jetzt Polizeipräsidentin der Hansestadt, findet er heraus, dass Oberst Diebnitz tatsächlich Opfer eines Mordes wurde. Und diese Entdeckung bringt sie auf die Spur von etwas, wogegen sich ein Mord beinahe harmlos ausnimmt …
Das Titelbild und eine Karte gestaltete Timo Kümmel. Erhältlich ist KAISERTAG als Hardcover (nur über den Verlag, 16,90 EUR), als Paperback (ISBN 978–3‑86402–105‑3, 14,90 EUR) und als eBook (8,99 EUR).
Morgen erscheint im Luzifer-Verlag Craig DiLouies Horror-Thriller MIT ZÄHNEN UND KLAUEN. Er entführt den Leser in ein fiktives New York, in welchem ein neuartiger Totwut-Virus die Menschen in unberechenbare Monster verwandelt. Laut dem Verlag »ein Muss für Fans gruseliger Endzeit-Geschichten«.
Inhalt:
Wie die Welt enden wird? Nicht mit einem Knall, nicht mit einem Wimmern, sondern in einem Gemetzel!
Als eine neue Pest in Form eines Tollwutvirus Millionen Menschen infiziert, holt Amerika seine Streitkräfte aus der ganzen Welt zurück, um seine Krankenhäuser und andere wichtige Gebäude zu schützen.
Die Infektion weitet sich unkontrollierbar aus, die tollwütigen Opfer werden extrem gewalttätig.
Lieutenant Todd Bowman führte seine Einheit durch die Schrecken des Krieges im Irak. Jetzt muss er seine Männer in New York durch einen Sturm der Gewalt führen, um eine Forschungseinrichtung zu sichern, die ein Heilmittel verspricht. Doch in dieser Mission sehen sich die Männer der Charlie Company einer schrecklichen Schlacht mit einer furchtlosen und endlosen Horde gegenüber – einer Horde, bewaffnet mit Zähnen und Klauen.
WAR IS HELL – dieses Sprichwort bekommt für die Jungs der Charlie Company in dieser Apokalypse eine ganz neue Bedeutung!
Der Autor Craig DiLouie lebt mit seiner Familie in Kanada. Er hat zunächst zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, bevor er mit seinen Zombie-Romanen in Amerika große Erfolge feierte. MIT ZÄHNEN UND KLAUEN erscheint am 20.02.2014, die 400 seiten starke Taschenbuchausgabe kostet 13,95 Euro, für das eBook werden EUR 4,99 fällig.
MIT ZÄHNEN UND KLAUEN
Craig DiLouie
Horror-Thriller
Umfang: 400 Seiten
Format: 135 x 205 mm
Preis: € 13,95 (Broschur), € 4,99 (E‑Book)
ISBN: 978–3‑943408–23‑2
Luzifer-Verlag
Neuigkeiten bei Voodoo Press. Ab sofort erhält man beim Kauf eines Print-Titels direkt beim Verlag das eBook kostenlos mit dazu. Die beiden einzigen Voraussetzungen sind, dass man eben direkt bei Voodoo Press kauft und dass man mit PayPal bezahlt. Das ist eine sehr erfreuliche und äußerst kundenfreundliche Handhabung.
Weiterhin meldet der Verlag, dass demnächst DEAD SOULS von Michael Laimo erscheint. Der okkulte Horror-Roman wurde von der NBC fürs Fernsehen verfilmt und erzählt die Geschichte von Johnny Petrie, der ein Anwesen von einem Mann erbt, von dem er noch nie zuvor gehört hat. Damit kann er der familiären Hölle seines Elternhauses bestehend aus der religiösen Mutter und seinem trunksüchtigen Vater endlich entkommen. Doch das Haus gehörte Benjamin Conroy, der davon besessen war, sich und den Seinen ewiges Leben zu schenken – selbst wenn er sie dafür töten muss. Doch die perverse Zeremonie ging entsetzlich schief …
Der Inhalt ist nicht verfügbar. Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.
Um die Erforschung weißer Flecken auf den Landkarten von Fantasy-Welten geht es in der Februar-Ausgabe des monatlichen F&SF-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik. Dazu sprechen im Heft dreizehn internationale Fantasy-Autoren über die Kartierung ihrer Welten.
Viele Leser von Fantasy-Romanen finden Karten zu imaginären Welten toll und wichtig, denn sie können damit den Wegen der Helden folgen oder empfinden sie einfach nur als hübsche Illustration. Andere wiederum mögen keine Kartenwerke, denn sie schränken ihre Vorstellungskraft ein. Wie die Autoren mit diesem Thema umgehen und ob ihre Helden in den Fantasy-Welten selbst Karten zur Orientierungshilfe benutzen, fragte die NAUTILUS in der Ausgabe 119, 02/2014, die Autoren Tad Williams, Terry Brooks, Patrick Rothfuss, Royce Buckingham, Juliet Marillier, Kate Forsyth, Bernhard Hennen, Thomas Thiemeyer, Bernd Perpiles, Thomas Finn, Stephan R. Bellem, Karl-Heinz Witzko und Bernd Rümmelein. Dazu gibt es Sachtexte zur Vermessung der Welt in Geschichte und Gegenwart, zu Karten und Kartographen als Thema in Romanen und Filmen sowie zur Bedeutung von Landkarten für Fantasy-Welten. Ebenfalls befragt wird der renommierte Kartenzeichner Jürgen Speh, der u.a. die Weltkarten zu GAME OF THRONES oder DIE SÄULEN DER ERDE gezeichnet hat.
Im Filmteil dieser Ausgabe wird das gesamte Filmjahr 2014 kartiert: In der Kino-Jahresvorschau werden alle kommenden Phantastik-Filme des Jahres 2014 vorgestellt und ein Ausblick auf die Highlights des Jahres 2015 gegeben. Mit insgesamt 65 im Heft gelisteten Filmstarts aus dem Phantastik-Genre verspricht das Filmjahr 2014 besonders spannend und vielfältig zu werden. Dazu kommt eine Vorschau auf die sehenswertesten neuen TV-Serien des Jahres in den Genres Fantasy, Mystery, History und Horror sowie ein Ausblick auf die aktuellen Filmstarts im Februar: Über magischen Realismus trotz immenser Budget-Kürzungen des Studios in seiner Verfilmung des Romans WINTER´S TALE spricht Regisseur Akiva Goldsman. Zum Remake von ROBOCOP erzählt Regisseur José Padhila über unmenschliche Justiz, wenn Roboter Krieg führen, und seine Vorstellung vom Cyber-Polzisten. Der Darsteller John Godsman berichtet von den Dreharbeiten zu »The Monuments Men«. Von seiner Rolle als dänischer Kommissar im Mystery-Thriller ERBARMEN erzählt Hauptdarsteller Nikolaj Lie Kaas, und begleitend dazu gibt es eine umfassende Werkschau zu Schwedenkrimis und Thrillern aus Skandinavien in Roman, Film und TV-Serie.
Ausklingend zur Berichterstattung zu DER HOBBIT: SMAUGS EINÖDE in den letzten Ausgaben gibt es in diesem Heft ein Interview mit dem Dialogregisseur und Hörbuchsprecher Andreas Fröhlich, der seit den DER HERR DER RINGE-Filmen die deutsche Stimme von Gollum ist und ihn auch in der neuen DER HOBBIT-Trilogie von Peter Jackson sychronisiert. In der ersten Filmtrilogie leitete er auch die gesamte deutsche Dialogregie. Der Fantasy-Autor Bernhard Hennen gibt in der Magischen Schreibwerkstatt Einblick in die Kunst des Schwertkampfs und die Welt seiner Drachenelfen. In der Vorschau auf kommende Romane erzählen Autoren über ihre Schreibtechniken bei der Erschaffung von Welten und Charakteren. Und nicht zuletzt gibt es die Übersicht zu kommenden Hörbüchern und Hörspielen sowie zahlreiche aktuelle Rezensionen zu Romanen, Hörbüchern, Videogames und Filmen auf DVD und Blu-ray.
Das Heft gibt es als Print-Magazin im Handel sowie als ePaper für PC und App für iPhone und Android, sowie im Abo bei Amazon. Zudem läßt sich die Ausgabe komplett kostenlos auf der Magazin-Homepage www.fantasymagazin.de online durchblättern. Auch die kommende März-Ausgabe NAUTILUS 120 kann dort schon jetzt gratis eingesehen werden. Darin geht es dann um Heroen in historischen Abenteuern, Teenie-Blutsauger auf der Highschool, Film-Musicals, Biopics, den Filmpionier Walt Disney, Cthulhu im Independent-Kino, Tarzan als den unsterblichen Herrn des Dschungels und die Renaissance von klassischen Point & Click-Videogames.
Jaja, der Börsenverein des deutschen Buchhandels, so ist er. Immer ganz weit vorne dabei, wenn es gegen angebliche Urheberrechtsverletzungen Dritter geht (und meint dabei tatsächlich nicht die Rechte der Urheber, sondern der Verwerter). Da wird gegen Raubmordterrorkopierer gewettert, dass einem die Ohren schlackern. Nur selbst sieht man das mit dem Urheberrechts offensichtlich nicht so eng.
Der Onlinehändler buch.de hatte Rezensionen aus der FAZ ganz oder teilweise abgedruckt, die Zeitung war dagegen gerichtlich vorgegangen. Nun hätte man annehmen können, dass der Fall eindeutig ist: das Urheberrecht liegt beim Autoren, das Verwertungsrecht (vermutlich via total buyout des Urhebers, wie in der Zeitungsbranche üblich) liegt bei der FAZ. Doch beim Branchenverband sah man das anders. Ein Gerichtsurteil trieb dem Börsenverein (mir gegenüber haben Autoren neulich geäußert, dass man ihn spaßeshalber inzwischen auch den »Bösenverein« nennt) seine Flausen aus. Das Urteil ist eindeutig – und auf der Webseite des Börsenblattes zeigt man sich ob des nicht unerwarteten Ergebnisses (Urheberrechtsverstoß, Ordnungsgeldes in Höhe von 250000 Euro, alternativ Haft) maulig. Denn:
Bedauerlich ist, dass das symbiotische Miteinander von Buch- und Presseverlagen bei der Verwendung von Rezensionen nach diesem Urteil faktisch aufgekündigt ist.
Ach so. Was sie anderswo als (Sarkasmus on) unerträgliches, geradezu todeswürdiges Verbrechen verdammen (Sarkasmus off) – nämlich das nichtlizensierte Kopieren von Inhalten – ist wenn es ihre Mitglieder tun auf einmal ein »symbiotisches Miteinander«. Ich komme aus dem Lachen heute gar nicht mehr raus …
Besonders interessant finde ich die Argumentation der Börsenvereins-Rechtsverdreher-Juristen:
[…] Im Übrigen entspreche die Verwendung von Rezensionsauszügen und Rezensionen – unabhängig von ihrer prinzipiellen urheberrechtlichen Schutzwürdigkeit – einer »langjährigen, bisher von allen Beteiligten akzeptierten oder zumindest geduldeten und infolgedessen zum Gewohnheitsrecht erstarkten Branchenübung.«[…]
Verstehe. Weil man das seit Jahrzehnten so handhabt, ist es also quasi gottgegebenes Recht. Na denn, ich kopiere auch schon mein ganzes Leben Dinge …
Urgh. Da ist mir doch der unverzeihliche Patzer unterlaufen, dass ich vergessen habe, auf das Erscheinen der Nummer 296 des FANDOM OBSERVER hinzuweisen. Ein Missstand, dem an dieser Stelle aber umgehend abgeholfen wird. Natürlich erschien der FO pünktlich zum Monatsanfang. Chefredakteur Martin Kempf präsentiert diesmal auf 17 Seiten die folgenden Themen:
* Titelgeschichte: Moskaus unbekannter Raketenbauer – Günther Freunek porträtiert den russischen Gegenspieler Wernher von Brauns, Sergej Koroljow und verrät das Vorbild für den us-amerikanischen Mars-Rover.
* Der Herr der Serien: Ein Interview mit Dirk van den Boom, SF-Autor, Politikwissenschaftler, Experte für Military-SF‑F und, und, und …
Und das erwartet euch außerdem:
Armin Möhles Fanzine-Kurier mit einem Schwerpunkt auf den Machwerken des ACDs, Rezensionen zu Matthias Falkes Museumsschiff, epochalen Filmen wie DIE PUTE VON PANEM und PARANORMAL ACTIVITY. Außerdem beschäftogen wir uns mit dem Start neuer Serien und ihr erfahrt das Lieblingsgericht des Osnabrücker Chefredakteurs.
Nicht kleckern, klotzen, das scheinen sich die Evergreen Studios zu denken. Die wollen David Webers Military-SF-Serie um die genetisch verbesserte Militätkommandantin Honor Harrington gleich in mehrere Medien umsetzen. Geplant sind – man höre und staune – ein Kinofilm, eine Fernsehserie, Comics bei Top Cow und Spiele-Apps für iOS und Android. Der Titel unter dem alle diese Projekte laufen lautet TALES OF HONOR.
2000 Jahr in der Zukunft hat der Hyperraumflug es der Menschheit erlaubt, auch ferne ecken des Universums zu besiedeln, im Mittelpunkt steht Honor Harrington, weiblicher Raumschiff-Captain . Die Geschichten der Romane erzählen von »Loyalität und Menschenführung«.
In der Reihe sind bislang erstaunliche 28 Romane erschienen, weiterhin zwei Spinoff-Serien und eine Reihe für junge Erwachsene, diese sollen als Quelle für verschiedene Handlungsbögen genutzt werden. Evergreen will seine zur Verfügung stehende Technick, zuletzt eingesetzt in WALKING WITH DINOSAURS, dafür verwenden, Webers futuristische Technologie und die epischen raumkämpfe zum Leben zu erwecken.
Bereits am fünften März startet die crossmediale Aktion mit einer monatlich erscheinenden Comicreihe bei Top Cow. Ungefähr zwei Wochen später soll das Spiel TALES OF HONOR: THE SECRET FLEET für Android und iOS erhältlich sein. Genauere Termine zu Film und Serie stehen noch aus.
Color me impressed. Ich habe die Romane nie gelesen, weil ich nicht so auf Military-SF stehe, das muss ich nun wohl mal nachholen. Aber echte Space Opera mit Raumschiffen und Weltraumschlachten als Kinofilm und endlich mal wieder als Fernsehserie? Zu schön, um wahr zu sein – sofort her damit!
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.