MARA UND DER FEUERBRINGER, Phantastik in Deutschland – und ich
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Die Genres des Artikel, also beispielsweise SF oder Fantasy
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Das erste Entsetzen tritt schon an der Kinokasse ein. Die Freiwillige Selbstkontrolle hat TED 2 für ein Alter ab 12 Jahren freigegeben. Das ist natürlich nicht, weswegen sich eine bestimmte Klientel für eine zweite Runde ins Kino bemüht. Ein putziger Bär ist vielleicht PADDINGTON, aber Ted, das ist ein Kaliber, welches nur mit tabulosem Charme ins Ziel geht.
Der zweite Schrecken erwartet ein gnädiges Publikum schließlich im Kinosaal. Von der ersten Minute an geht es um Körperflüssigkeiten, den Austausch derselben, stimulierende Handbewegungen, und körperliche Zweisamkeiten. Ach, dann wird der Genuss von bewusstseinserweiternden Substanzen zelebriert, und es werden alkoholische Exzesse in allen Ehren gehalten.
Man kommt nicht um die Frage herum, welche Idioten bei der FSK diesen Film für eine Freigabe ab 12 bewertet haben.
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Aufgrund der Komplikationen bei den Dreharbeiten zu FURIOUS SEVEN konnte James Wan die Regie für INSIDIOUS 3 nicht übernehmen. Aber Leigh Whannell hatte seinem Kumpel Wan lange genug über die Schulter schauen können. Außerdem haben sie zusammen schon die SAW-Reihe gemacht, natürlich INSIDOUS kreiert, und Whannell hatte immer eine Rolle in den jeweiligen Filmen. Und da dieser Teil auch keine direkte Fortsetzung sein soll, hat er frisches Blut im Regiestuhl gut vertragen können. Tatsächlich hat Leigh Whannell seinem Freund James Wan sehr gut über die Schulter geguckt. Denn in Stil, Spielführung, und Spannungsaufbau unterscheidet sich CHAPTER 3 keinen Deut von seinen zwei Vorgängern.
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INSIDIOUS: CHAPTER 3 – Jede Geschichte hat einen AnfangWeiterlesen »
Besprechung beruht auf der amerikanischen DVD mit originaler Sprachfassung
George Lucas wollte schon immer einmal ein Musical machen. Warum auch nicht, schließlich stammt von ihm auch das erfolgreichste Märchen aller Zeiten. Und da scheint sich Lucas gedacht zu haben, dann lege ich das auch noch zusammen, und fertig ist der Knüller. Bevor man sich jedoch mit einem Songschreiber auseinandersetzen muss, setzt man auf 18 Pop-Klassiker der letzten Jahrzehnte, da weiß man schon, dass die gut sind. Ein bisschen Shakespeare, ordentlich Pixar, eine dicke Portion Moral, und fertig ist das magische Elixier zur Verzauberung des Zielpublikums. Vielleicht, aber nur vielleicht, hat er sich das so gedacht. Anders wäre das filmische Resultat nicht zu erklären, wo das Königreich der Feen gegen den Dunklen Wald antritt. Zwei Welten, die sonst unbehelligt voneinander nebenher leben. Bis ein übermutiger Elf aus dem Feenreich von der sehr, sehr schmalen Grenze eine Schlüsselblume pflückt, um einen Liebestrank herzustellen. Da dreht König Bog aus dem Dunklen Wald durch, schließlich hat er der Liebe für immer abgeschworen, und möchte diese am besten ganz ausrotten.
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Die Brüder Zach und Gray dürfen das Wochenende mit ihrer Tante Claire verbringen. Zach ist der mürrische, verantwortungslose Teenager, Gray der kurz vor der Pubertät stehende, von Dinosauriern begeisterte, Junge. Tante Claire, die ist zufällig die Leiterin des Vergnügungsparks »Jurassic World«, auf der Isla Nublar. Und da sie eine verantwortungsvolle Leiterin ist, müssen die Jungs dann doch erst einmal mit Claires Assistentin Vorlieb nehmen, weil Tante lieber Geschäftstermine wahrnimmt. Falls sich jetzt jemand denkt: Hoppla, da wird sich Zach vom verantwortungslosen wohl bald zum schützenden Menschen wandeln, dann hat er vielleicht nicht ganz so Unrecht. Und wenn geneigter Zuschauer darauf kommt, dass Claire zur geläuterten Tante mutiert, dann liegt er nicht so falsch. Wenn dann der erste Dinosaurier Schwierigkeiten macht, muss Claire den hemdsärmeligen Naturburschen Owen um Hilfe bitten. Dass die Beiden sich nicht besonders gut leiden mögen, könnte für das Ende bedeuten, dass sie sich in den Armen liegen werden. Und so geht es weiter und weiter, wo jede Ausgangslage sofort darauf verweist, wie die Auflösung im weiteren Verlauf aussehen wird.
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Eigentlich sitzt Susan Cooper in einem Großraumbüro in Langley, und unterstützt ihren Agenten mit Hilfe von Überwachungskameras, Satellitenaufnahmen und Computerhacks bei seinen kniffligen Spionagearbeiten. Und da gute Partnerschaft oftmals gewisse Grenzen aufweicht, ist Susans Gefühlswelt auch vollkommen auf ihren gutaussehenden, und äußerst charmanten Agenten Bradley Fine gerichtet. Doch widrige Umstände erzwingen für Susan Cooper den Umstand, die Geborgenheit des Büros hinter sich zu lassen. Sie muss hinaus in die Welt von hinterhältigen Gangstern, skrupellosen Terroristen und eiskalten Agenten. Soweit unterscheidet sich SPY von einem James-Bond-Film. Und da Regisseur Paul Feig davon überzeugt war, nie bei einem Bond-Film Regie führen zu dürfen, hat er genug Punkte bei Centfox gesammelt, um sich seine eigene Version eines Bond-Filmes verwirklichen zu können. BRAUTALARM und TAFFE MÄDELS waren die zwei entscheidenden Aushängeschilder für Feig, der als Chick-Flicks konzipierte Streifen in ihrem Verlauf zu bester Männerunterhaltung gestalten wusste, ohne dabei sein weibliches Publikum zu verlieren.
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Das ist ein Film, wie Roland Emmerich ihn gerne gemacht hätte. Falsch, Roland Emmerich hat schon viele dieser Filme gemacht. Aber Roland Emmerich hat dennoch bei SAN ANDREAS garantiert eine riesige Freude. Es bereitet aber auch ein diebisches Vergnügen, wenn Städte in Schutt und Asche gelegt werden, solange es gut gemacht ist. Schon 1936 taumelte Clark Gable durch die Trümmer von SAN FRANCISCO, als die Launen der San-Andreas-Verwerfung Schwierigkeiten machten. Mit Sensurround-Sound wurde 1974 Los Angeles von einem ERDBEBEN dem Erdboden gleich gemacht. Lex Luthor will 1979 in SUPERMAN mit Hilfe von Atomraketen sogar die Reibung der zwei Kontinentalplatten dazu nutzen, die Westküste im Meer versinken zu lassen. So allerlei billige Filme tummeln sich dazwischen, und lange danach, die Los Angeles mit dem ‘Big One’ auslöschen wollten. Ein seit ziemlich langer Zeit überfälliges, aber von Wissenschaftlern erwartetes Beben, welches irgendwo entlang der Verwerfung das stärkste, jemals gemessene sein würde. SAN ANDREAS zeigt dann auch gleich den ganzen Vorgängern, wie man es richtig krachen lässt. Tut sich aber schwer, bei Emmerichs 2012 gleich zu ziehen.
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Immer wieder entfachen die Diskussionen über Sinn und Unsinn von Reboots, Remakes, oder Fortsetzungen. Und das Für und Wider ergibt sich meist auch aus der Qualität der jeweiligen Produktion. Eine unbekannte aber schlaue Stimme argumentierte, dass sich das junge Zielpublikum keine alten Filme ansehen würde, es aber vielleicht dazu animiert werden könnte, wenn es zuerst einmal das Remake gesehen habe. Im heutigen Zeitalter der modernen Medien wundert es nicht, dass keine alten Filme konsumiert werden, wo sollte man auch die Zeit hernehmen? Social Media, der Start meist zweier Blockbuster pro Woche, und es gibt mittlerweile unglaublich viele qualitativ und inhaltlich herausragende Fernsehserien. Als Steven Spielberg POLTERGEIST produzierte und von Tobe Hooper inszenieren ließ, arbeitete man noch lange mit praktischen, also handgefertigten, Spezialeffekten. Das war 1982, also mindestens doppelt so lange her, wie das heutige Zielpublikum alt ist.
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Als George Miller MAD MAX drehte, hatte er ein Budget von umgerechnet 650.000 US-Dollar zur Verfügung. Ein kleiner, aber extrem feiner Exploitation-Thriller, oder wie man im Oz genannten Australien gerne sagt, ein Ozploitation-Thriller. Miller setzte damit nicht nur neue Standards im Action-Kino, sondern er generierte ein ganz eigenes Sub-Genre. Endzeitszenarios, in der die Skrupellosen die Macht an sich reißen und der Aufrechte die Ordnung wieder herstellen kann. Die meisten dieser Trittbrettfahrer waren italienische Produktion von unsäglicher Art, und kamen die Filme aus Amerika, waren sie dennoch nicht besser. Erst zwei Jahre später überzeugte George Miller die Filmwelt, dass dies sein Genre war, sein Spielplatz. THE ROAD WARRIOR – MAD MAX DER VOLLSTRECKER setzte erneut Standards. Die Stunt-Arbeit und ‑Koordination wurde in den folgenden Jahrzehnten höchstens von SPEED und dem ersten DIE HARD erreicht, allerdings nicht übertroffen. Erst 2015 schaffte es ein Film, noch waghalsigere, noch extremere Action-Sequenzen auf die Leinwand zu zaubern.
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Bevor die Tirade wieder anfängt, die bei diesem Thema immer wieder gerne zutage tritt: Disney musste in Europa wegen des gleichnamigen Musik-Festivals den Titel des Filmes ändern. Und man kann über A WORLD BEYOND nicht wirklich meckern, denn das trifft den Kern der Geschichte eigentlich sehr genau. Dieser Kern ist die junge Casey, technikbegeistert und voller Hoffnung auf die Zukunft, die sich mit Hilfe eines mysteriösen Ansteckers in zwei verschiedenen Welten bewegen kann. Die eine ist das reale Hier und Jetzt, die andere Tomorrowland, eine strahlende Zukunft. Unterstützt wird sie dabei von der undurchsichtigen Athena, ein eigentlich viel zu junges Mädchen, allerdings mit besonderen Fähigkeiten. Athena will Casey mit dem misanthropischen, und äußerst pessimistischen Frank Wallace zusammen bringen. Frank will allerdings nichts mit Casey zu tun haben, ihr unerschütterlicher Glaube an die Menschheit widert ihn eher an. Wie sich herausstellt, war Frank selbst schon in Tomorrowland, wurde von dort allerdings verbannt. Jetzt hat Frank mit Hilfe von Zukunftstechnologie herausgefunden, dass unsere Zivilisation nur noch wenige Tage hat, bis sie sich aus noch unbekannten Gründen selbst zerstören wird. Und Casey könnte das verhindern, nur weiß keiner der Beteiligten genau, wie das funktionieren soll.
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