Paramount

Au weia: STAR TREK 12 in nachträglichem 3D

Der Fach­mann weiß es, der Laie ver­mu­tet es: Fil­me in 3D sind in aller Regel nur dann erträg­lich, wenn sie von vor­ne her­ein in die­ser Tech­nik pro­du­ziert wur­den. Die soge­nann­te »Post-Con­ver­si­on«, bei der in her­kömm­li­chem 2D gedreh­tes Mate­ri­al nach­träg­lich am Com­pu­ter auf Räum­lich­keit hoch­ge­rech­net wird, führt meist zu man­gel­haf­ten Ergeb­nis­sen. Das haben wir bereits mehr­fach sehen »dür­fen«, bei­spiels­wei­se bei ALICE oder CLASH OF THE TITANS

Para­mount möch­te zwar unbe­dingt, dass der nächs­te STAR TREK-Film in 3D in die Kinos kommt, die erhöh­ten Pro­duk­ti­ons­kos­ten für einen Dreh in der Tech­nik möch­te man aber offen­bar nicht aus­ge­ben. Laut J. J. Abrams wird in 2D gedreht und der Film dann in der Nach­be­ar­bei­tung auf 3D getrimmt. Mög­li­cher­wei­se ist der Grund hier­für auch dar­in zu suchen, dass der Regis­seur kei­ner­lei Erfah­rung mit der Tech­nik hat – ursprüng­lich woll­te Abrams ohne­hin auf Drei­di­men­sio­na­li­tät ver­zich­ten, aber Para­mount bestand dar­auf.

Um Him­mels Wil­len… Auch wenn es Fil­me gibt, bei denen die Post-Con­ver­si­on halb­wegs brauch­bar funk­tio­niert hat (POTTER, GREEN HORNET, LION KING), dann ist das doch im Gro­ßen und Gan­zen eine ziem­lich schlech­te Nach­richt, eben weil ein nach­träg­lich kon­ver­tier­ter Film nie­mals die Qua­li­tät errei­chen kann, wie ein nativ in 3D pro­du­zier­ter.

Die gute Nach­richt ist, dass im Moment über­legt wird, auch für IMAX zu dre­hen. Abrams sagt selbst, dass er ein gro­ßer Fan des IMAX-For­mats ist und sich per­sön­lich sehr daür­ber freu­en wür­de. Soll­te das alles stim­men, kann man sich zur Pre­miè­re die 3D-Fas­sung spa­ren und gleich in ein IMAX-Kino gehen.

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Pro­mo-Foto STAR TREK 11 Copy­right Paramount/​CBS

Paramount: STAR TREK 12 erst in 2013

Da die Pro­duk­ti­on der Fort­set­zung von J. J. Abrams´ STAR TREK-Reboot – wie bereits gemel­det – erst im Janu­ar begin­nen kann, war schon klar, dass der ursprüng­lich genann­te US-Kino­start Mit­te 2012 nicht wür­de gehal­ten wer­den kön­nen. Das war so auch schon ein­deu­tig kom­mu­ni­ziert wor­den und als neu­er Ter­min wur­de vor­sich­tig »Weih­nach­ten 2012« genannt. Aller­dings war mir im Prin­zip schon klar, dass auch die­ser Zeit­punkt nicht wür­de gehal­ten wer­den kön­nen, wenn man erst im Janu­ar über­haupt mit dem Arbei­ten anfängt.

Laut THR sag­te der Via­com-COO Tom Doo­ley (ja, der heißt wirk­lich so), dass sich der Start »poten­ti­ell ins Jahr 2013« ver­schie­ben wer­de. Das klingt für mich nicht nur wahr­schein­lich, son­dern auch – um Spock zu zitie­ren – logisch!

Man sag­te auch noch, dass es mög­li­cher­wei­se ein PARANORMAL ACTIVITY 4 geben wer­de, eben­so wie TRANSFORMERS 4. Wenn man gut lau­fen­de Fran­chi­ses hat, muss man die natür­lich bis zum Erbre­chen mel­ken. Wei­ter­hin erläu­ter­te er, dass man an einem TEENAGE MUTANT NINJA TURT­LES-Real­film unter Nickel­ode­on-Ägi­de arbei­tet. Bei Nick wird es in 2012 eine neue ani­mier­te TURT­LES-Fern­seh­se­rie geben.

Mit STAR TREK Soll Abrams sich ruhig Zeit las­sen. Bloß kein Film der unter Zeit­druck enstan­den ist. Ich glau­be aller­dings ohne­hin nicht, dass der Star­re­gis­seur sich von Para­mount unter Druck set­zen las­sen wird…

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Bild: J.J. Abrams auf dem Won­der­con ’06 in San Fran­cis­co. Pho­to by Neil Mot­teram ( Pal­nu ). Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on Licen­se, aus Wiki­me­dia Com­mons

Paramount kauft HYPERDRIVE

Para­mount hat mal wie­der ein Dreh­buch gekauft, um dar­aus einen Film zu machen, und – fast schon ein Wun­der bei einem Gen­re-Film – es han­delt sich nicht um ein Remake oder einen Reboot. Das Skript stammt von Mor­gan Jur­gen­son (Tucker and Dale Vs. Evil) und David Dani­els, der dar­aus ent­ste­hen­de Film soll den Namen HYPERDRIVE tra­gen.

Die Geschich­te dreht sich um einen hart­ge­sot­te­nen Pri­vat­de­tek­tiv, der sich mit einem nerdi­gen Sci­ence Fic­tion-Autor zusam­men tun muss, um einen mys­te­riö­sen Mord­fall auf­zu­klä­ren. Als sie ver­su­chen einen Zeu­gen zu fin­den, fin­den sie sich uner­war­tet inmit­ten eines Kamp­fes inter­ga­lak­ti­scher Mäch­te, das auf der Erde aus­ge­tra­gen wird.

Das Pro­jekt wird beschrie­ben als »eine Mischung aus NUR 48 STUNDEN und DAS FÜNFTE ELEMENT«, es soll Ele­men­te einer »Bud­dy-Come­dy« eben­so ent­hal­ten wie die eines Thril­lers. Pro­du­ziert wird HYPERDRIVE von Mary Parent über ihre Pro­duk­ti­ons­fir­ma Dis­rup­ti­on Enter­tain­ment (einer Para­mount-Toch­ter). David Dani­els ist das Pseud­onym von Alex Anke­les, dem Vize­prä­si­den­ten von Panay Films.

Das hört sich als Kon­zept für mich ganz viel­ver­spre­chend an, hof­fen wir, dass es in einen unter­halt­sa­men Film umge­setzt wird. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Regie, Schau­spie­lern oder Kino­start gibt es auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se der­zeit ver­ständ­li­cher­wei­se noch nicht.

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Bild: »Hyper­space« von Oxy­mo­roni­cal auf flickr, CC BY-SA

Zwei neue Bilder aus SUPER 8

Ali­en oder kein Ali­en? Wor­um wird es in J. J. Abrams´ aktu­el­lem Film gehen? Mehr wer­den wir spä­tes­tens im Juni erfah­ren, denn wenn SUPER 8 in den Kinos anläut hilft all die Geheim­nis­krä­me­rei und das vira­le Mar­ke­ting nicht mehr. Es ist anzu­neh­men, dass der Film den Nerd erfreu­en wird. :o)

Pro­mo-Fotos Copy­right 2011 Para­mount

Wolfgang Petersen dreht OLD MAN’S WAR

Seit Wolf­gang Peter­sens letz­tem Big-Bud­get-Film (POSEIDON) sind über fünf Jah­re ver­gan­gen, seit dem Gen­re-Strei­fen ENEMY MINE (GELIEBTER FEIND) sogar über 20. Jetzt wird er als Regis­seur zur SF zurück keh­ren und das Pro­jekt hört sich viel­ver­spre­chend an:

Peter­sen soll John Scal­zis im Jahr 2005 erschie­ne­nen Roman OLD MAN´S WAR auf die gro­ße Lein­wand brin­gen. Es han­delt sich eigent­lich um eine Qua­dro­lo­gie, von der auch die Bücher zwei bis vier (The Ghost Bri­ga­des, The Last Colo­ny und Zoe´s Tale) mög­li­cher­wei­se ver­filmt wer­den sol­len, bis­her ist Peter­sen als Regis­seur aller­dings nur für den ers­ten Teil bestä­tigt. Die deut­schen Fas­sun­gen der Scal­zi-Roma­ne erschie­nen bei Hey­ne und tra­gen die Titel Krieg der Klo­ne, Geis­ter­bri­ga­den, Die letz­te Kolo­nie und Zwi­schen den Ster­nen.

Mit der Adap­ti­on des ers­ten Romans in ein Dreh­buch wur­de David Self beauf­tragt (THE WOLFMAN, ROAD TO PERDITION). Scott Stu­ber (THE WOLFMAN) pro­du­ziert, das Stu­dio hin­ter dem Pro­jekt ist Para­mount.

Kon­zept: Die Colo­ni­al Defen­se Force ist eine futu­ris­ti­sche, inter­ga­lak­ti­sche Armee der Erde. Die Bewussts­ei­ne der Sol­da­ten der CDF wer­den in durch Nano­tech­no­lo­gie und Gen­tech­nik ver­bes­ser­te, geklon­te und ver­jüng­te Ver­sio­nen ihrer selbst über­tra­gen. Im Alter von 75 Jah­ren schreibt sich der Rent­ner und ehe­ma­li­ge Autor John Per­ry bei der CDF ein und erhält für den Preis des Mili­tätdiens­tes sei­ne Jugend zurück.
Wäh­rend eines Ein­sat­zes kommt er in Kon­takt mit einem weib­li­chen Mit­glied einer Spe­zi­al­ein­heit, das sei­ner ver­stor­be­nen Frau aufs Haar gleicht, sich aber nicht an ihn erin­nert. Um sie nicht zu ver­lie­ren setzt er alles aufs Spiel, indem er rebel­liert und sich von sei­ner Trup­pe trennt…

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Bild: Wolf­gang Peter­sen 2006, aus der Wiki­pe­dia, Cover OLD MAN´S WAR Copy­right 2005 TOR Books

Avenge – CAPTAIN AMERICA Kinoplakat

Mar­vel und Para­mount prä­sen­tie­ren das ers­te offi­zi­el­le Kino­pla­kat zu ihrer Ver­fil­mung von CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER mit Chris Evans in der Titel­rol­le, neben ihm spie­len unter ande­rem Hugo Wea­ving und Tom­my Lee Jones. Regie führt Joe John­s­ton, Deutsch­land­start ist am 21. Juli 2011, einen Tag vor den USA..

Kino­pla­kat Copy­right 2011 Mar­vel und Para­mount

Wo bleibt eigentlich STAR TREK 12?

Nach dem Erfolg von J. J. Abrams´ STAR TREK-Reboot sowohl an den Kino­kas­sen wie auch bei den Kri­ti­kern war man sehr enthu­si­as­tisch über eine Fort­set­zung und es wur­den sofort Spe­ku­la­tio­nen über even­tu­el­le Inhal­te laut, es wur­de sogar bereits über einen neu­en Khan-Dar­stel­ler gemut­maßt. Und dann war Schwei­gen…

Theo­re­tisch soll­ten Abrams, Damon Linde­l­of, Alex Kurtzman und Rober­to Orci nicht nur ange­sichts des über­ra­gen­den Erfolgs gera­de schwer damit beschäf­tigt sein, einen Nach­fol­ger zu erstel­len, tat­säch­lich sieht es aber so aus, als wür­de nie­mand wirk­lich an dem Film arbei­ten.

Fakt ist sogar, dass Abrams noch im letz­ten Monat bei einem Gespräch mit Col­l­i­der ein­deu­tig aus­ge­sagt hat, dass es noch kein Dreh­buch gibt, noch nicht ein­mal ansatz­wei­se, wei­ter­hin scheint er nicht ein­mal zu wis­sen, ob er tat­säch­lich invol­viert sein wird, oder ob über­haupt (noch) irgend­wer damit befasst ist.

Eigent­lich soll­ten die Dreh­ar­bei­ten noch im Jahr 2010 begin­nen, dar­aus wur­de nicht nur nichts – es sieht auch nicht so aus, als wür­de das Pro­jekt in nächs­ter Zeit los­ge­hen. Es dürf­te aller­dings dem fri­schen Fran­chise nicht gut tun, wenn vier oder fünf Jah­re zwi­schen den bei­den Fil­men lie­gen.

Pro­ble­ma­tisch dürf­te in die­sem Zusam­men­hang ganz sicher sein, dass sowohl Abrams wie auch Orci und Kurtzman der­zeit zu den wahr­schein­lich meist­be­schäf­tig­ten Per­so­nen in Hol­ly­wood gehö­ren und ihre Ter­min­ka­len­der des­we­gen gut gefüllt sind. Wenn Para­mount nicht schnell zuge­schla­gen haben soll­te…

Hoff­nung gibt aller­dings ein ganz neu­es Inter­view mit J. J. Abrams, in dem er bestä­tigt, dass Para­mount ihn dar­um gebe­ten hat, STAR TREK 12 in 3D zu dre­hen. Ob er das tun wird steht aber auf einem ande­ren Blatt, denn er gab zu Pro­to­koll, dass er das nur dann in Erwä­gung zieht, soll­te er es als not­wen­dig und sinn­voll erach­ten. Aber immer­hin scheint der Film noch nicht ganz tot zu sein…

Bleibt also lei­der wei­ter nur war­ten. Erst­mal darf man sich auf Abrams´ neue SF(?)-Serie ALCATRAZ freu­en, von der wird just der Pilot gedreht.

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Pro­mo-Foto STAR TREK copy­right 2009 Para­mount

HANSEL AND GRETEL: WITCH HUNTERS

Hänsel und Gretel

»…und sie leb­ten glück­lich und zufrie­den, bis an ihr seli­ges Ende.« So endet manch ein Mär­chen und viel­leicht sind die Zei­ten vor­bei, in denen man damit zufrie­den war – hät­te nicht manch einer auch gern mal gewusst, wie die Geschich­te wei­ter ging und ob aus Prinz und Prin­zes­sin tat­säch­lich ein glück­li­ches Paar wur­de?

Dan­te Har­per wur­de ange­heu­ert, um für Para­mount das Skript zu einen Film namens HANSEL AND GRETEL: WITCH HUNTERS zu ver­fas­sen, bei dem Tom­my Wir­ko­la (DEAD SNOW) Regie füh­ren soll. Das Gan­ze soll als »Hor­ror-Action-Komö­die« rea­li­siert wer­den.

Plot: Wir besu­chen das Geschwis­ter­paar 15 Jah­re nach dem trau­ma­ti­schen Leb­ku­chen­haus-Zwi­schen­fall, der dazu führ­te, dass aus den bei­den Kopf­geld­jä­ger wur­den – und sie jagen fol­ge­rich­tig: Hexen!

Bild: Illu »Hän­sel und Gre­tel«, aus der Wiki­pe­dia

PARANORMAL ACTIVITY erreicht 100 Millionen Dollar

Poster Paranormal Activity

Para­mount hat ver­kün­det, dass ihr Über­ra­schungs­er­folg, der Grus­ler PARANORMAL ACTIVITY, nach nur fünf Wochen­en­den Ein­nah­men in Höhe von 100 Mil­lio­nen Dol­lar erzielt hat – und das bei Pro­duk­ti­ons­kos­ten von gera­de mal 15000 Bucks. Damit ist das der R‑ra­ted-Film mit den höchs­ten Ein­nah­men des letz­ten Jahr­zehnts.

PARANORMAL ACTIVITY star­te­te mit Mit­ter­nachts­vor­stel­lun­gen in nur zwölf Uni­ver­si­täts­städ­ten, ent­wi­ckel­te sich aber völ­lig über­r­schend zu einem ame­ri­ka­wei­ten Hit und die Zuschau­er for­der­ten auf para​nor​mal​mo​vie​.com, dass der Film auch in ihrer Stadt in die Kinos kom­men sol­le; nach einer Mil­li­on sol­cher For­de­run­gen kam Para­mount dem Wunsch nach und brach­te ihn lan­des­weit, wo er seit­dem für vol­le Häu­ser sorgt.

PARANORMAL ACTIVITY han­delt von einem jun­gen Mit­tel­stands-Ehe­paar, das in ein Vor­stadt­haus zieht, in dem es in den Näch­ten zuneh­mend gru­se­lig zur Sache geht und zeigt beein­dru­ckend, dass Inno­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät nach wie vor wich­ti­ger sind, als Mul­ti­mil­lio­nen-Dol­lar-Bud­gets. Oren Peli schrieb das Dreh­buch, führ­te Regie und pro­du­zier­te den inno­va­ti­ven Thril­ler, es spie­len Katie Fea­ther­s­ton und Micah Sloat.

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