Paramount

THOR

Als unbe­le­se­ner Zuschau­er tut man sich natür­lich schwe­rer als das Comic-begeis­ter­te Ziel­pu­bli­kum. Wür­den Gold in Gold erstrah­len­de Thron­räu­me nicht reich­lich über­la­den wir­ken? Kann man denn allen Erns­tes einen Body­buil­der mit Flü­geln am Helm dem moder­nen Kino zumu­ten? Und dann der Ham­mer. Soll­ten Hel­den, oder in die­sem Fall sogar ein Gott, nicht etwas Schick­li­che­res tra­gen? Wie ernst kann man einen Film neh­men, der einem Namen wie Mjöl­nir und Heim­dall, Bif­röst und Sif zumu­tet? Es ist tat­säch­lich schwer vor­stell­bar, und dem­nach muss man es ein­fach gese­hen haben.

Neun Wel­ten sind es, die der nor­di­schen Sage nach wie ein Baum mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Eine davon ist Asgard, eine wei­te­re die Erde. Wegen gro­ben Unfugs ver­bannt Gott­va­ter Odin sei­nen ange­dach­ten Thron­fol­ger Thor von einer Welt auf die ande­re. Aber wei­se, wie Odin eben ist, schließ­lich wird er von Tony Hop­kins ver­kör­pert, steckt hin­ter der Ver­ban­nung ein weit tie­fe­rer Sinn. All sei­ner Mäch­te beraubt, gibt die Ver­ban­nung Thor auf der Erde die Gele­gen­heit, sich ober­kör­per­frei zu zei­gen, schließ­lich wird der Don­ner­gott von Chris Hems­worth dar­ge­stellt. So kann sich die über­dreh­te Wis­sen­schaft­le­rin Jane in toll­pat­schi­gem Eifer umge­hend in den Super­hel­den ver­lie­ben, schließ­lich wird die­se Jane Fos­ter von Nata­lie Port­man por­trä­tiert. Und weil Asgards Ange­le­gen­hei­ten aus­ge­rech­net in New Mexi­co aus­ge­tra­gen wer­den, ruft das wie­der ein­mal Agent Coul­son auf den Plan, schließ­lich wird der von Clark Gregg gespielt, und der ist das ver­bin­den­de Glied unter all den Mar­vel-Super­hel­den-Ver­fil­mun­gen.

Zwei neue Bilder aus SUPER 8

Ali­en oder kein Ali­en? Wor­um wird es in J. J. Abrams´ aktu­el­lem Film gehen? Mehr wer­den wir spä­tes­tens im Juni erfah­ren, denn wenn SUPER 8 in den Kinos anläut hilft all die Geheim­nis­krä­me­rei und das vira­le Mar­ke­ting nicht mehr. Es ist anzu­neh­men, dass der Film den Nerd erfreu­en wird. :o)

Pro­mo-Fotos Copy­right 2011 Para­mount

Was haben Kirk und Spock mit TRON: LEGACY zu tun?

Es han­delt sich hier­bei lei­der – oder dem Him­mel sei Dank – um einen April­scherz!

Details dazu und Quel­len­an­ga­ben zu den Bild­zi­ta­ten fin­det man in einem eige­nen Arti­kel.

Was heut­zu­ta­ge mit­tels com­pu­ter­ge­nerier­ten Bil­dern alles so mög­lich ist, zeigt nicht nur James Came­rons AVATAR in beein­dru­cken­der Wei­se, auch TRON: LEGACY eröff­ne­te eine neue Dimen­si­on der ger­en­der­ten Rea­li­tät. Ins­be­son­de­re fast schon erschre­ckend waren die Sequen­zen mit dem nach Jeff Bridges gestal­te­ten Pro­gramm CLU oder sei­nem jün­ge­ren Alter Ego. Die Tech­nik ist inzwi­schen offen­sicht­lich so weit, dass sie es ermög­licht, Dar­stel­ler in Fil­me ein­zu­bau­en, die nicht mehr oder nicht in der »benö­tig­ten« Form zur Ver­fü­gung ste­hen.

Bei Para­mount denkt man der­zeit offen­bar inten­siv dar­über nach, ob man sich die­se Tech­nik zunut­ze machen kann, um STAR TREK in einer Form wie­der auf­er­ste­hen zu las­sen, wie man sie offi­zi­ell zuletzt in den 1960ern sah: TOS, in Deutsch­land eher bekannt als RAUMSCHIFF ENTERPRISE.

Wolfgang Petersen dreht OLD MAN’S WAR

Seit Wolf­gang Peter­sens letz­tem Big-Bud­get-Film (POSEIDON) sind über fünf Jah­re ver­gan­gen, seit dem Gen­re-Strei­fen ENEMY MINE (GELIEBTER FEIND) sogar über 20. Jetzt wird er als Regis­seur zur SF zurück keh­ren und das Pro­jekt hört sich viel­ver­spre­chend an:

Peter­sen soll John Scal­zis im Jahr 2005 erschie­ne­nen Roman OLD MAN´S WAR auf die gro­ße Lein­wand brin­gen. Es han­delt sich eigent­lich um eine Qua­dro­lo­gie, von der auch die Bücher zwei bis vier (The Ghost Bri­ga­des, The Last Colo­ny und Zoe´s Tale) mög­li­cher­wei­se ver­filmt wer­den sol­len, bis­her ist Peter­sen als Regis­seur aller­dings nur für den ers­ten Teil bestä­tigt. Die deut­schen Fas­sun­gen der Scal­zi-Roma­ne erschie­nen bei Hey­ne und tra­gen die Titel Krieg der Klo­ne, Geis­ter­bri­ga­den, Die letz­te Kolo­nie und Zwi­schen den Ster­nen.

Mit der Adap­ti­on des ers­ten Romans in ein Dreh­buch wur­de David Self beauf­tragt (THE WOLFMAN, ROAD TO PERDITION). Scott Stu­ber (THE WOLFMAN) pro­du­ziert, das Stu­dio hin­ter dem Pro­jekt ist Para­mount.

Kon­zept: Die Colo­ni­al Defen­se Force ist eine futu­ris­ti­sche, inter­ga­lak­ti­sche Armee der Erde. Die Bewussts­ei­ne der Sol­da­ten der CDF wer­den in durch Nano­tech­no­lo­gie und Gen­tech­nik ver­bes­ser­te, geklon­te und ver­jüng­te Ver­sio­nen ihrer selbst über­tra­gen. Im Alter von 75 Jah­ren schreibt sich der Rent­ner und ehe­ma­li­ge Autor John Per­ry bei der CDF ein und erhält für den Preis des Mili­tätdiens­tes sei­ne Jugend zurück.
Wäh­rend eines Ein­sat­zes kommt er in Kon­takt mit einem weib­li­chen Mit­glied einer Spe­zi­al­ein­heit, das sei­ner ver­stor­be­nen Frau aufs Haar gleicht, sich aber nicht an ihn erin­nert. Um sie nicht zu ver­lie­ren setzt er alles aufs Spiel, indem er rebel­liert und sich von sei­ner Trup­pe trennt…

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Bild: Wolf­gang Peter­sen 2006, aus der Wiki­pe­dia, Cover OLD MAN´S WAR Copy­right 2005 TOR Books

Avenge – CAPTAIN AMERICA Kinoplakat

Mar­vel und Para­mount prä­sen­tie­ren das ers­te offi­zi­el­le Kino­pla­kat zu ihrer Ver­fil­mung von CAPTAIN AMERICA: THE FIRST AVENGER mit Chris Evans in der Titel­rol­le, neben ihm spie­len unter ande­rem Hugo Wea­ving und Tom­my Lee Jones. Regie führt Joe John­s­ton, Deutsch­land­start ist am 21. Juli 2011, einen Tag vor den USA..

Kino­pla­kat Copy­right 2011 Mar­vel und Para­mount

Wo bleibt eigentlich STAR TREK 12?

Nach dem Erfolg von J. J. Abrams´ STAR TREK-Reboot sowohl an den Kino­kas­sen wie auch bei den Kri­ti­kern war man sehr enthu­si­as­tisch über eine Fort­set­zung und es wur­den sofort Spe­ku­la­tio­nen über even­tu­el­le Inhal­te laut, es wur­de sogar bereits über einen neu­en Khan-Dar­stel­ler gemut­maßt. Und dann war Schwei­gen…

Theo­re­tisch soll­ten Abrams, Damon Linde­l­of, Alex Kurtzman und Rober­to Orci nicht nur ange­sichts des über­ra­gen­den Erfolgs gera­de schwer damit beschäf­tigt sein, einen Nach­fol­ger zu erstel­len, tat­säch­lich sieht es aber so aus, als wür­de nie­mand wirk­lich an dem Film arbei­ten.

Fakt ist sogar, dass Abrams noch im letz­ten Monat bei einem Gespräch mit Col­l­i­der ein­deu­tig aus­ge­sagt hat, dass es noch kein Dreh­buch gibt, noch nicht ein­mal ansatz­wei­se, wei­ter­hin scheint er nicht ein­mal zu wis­sen, ob er tat­säch­lich invol­viert sein wird, oder ob über­haupt (noch) irgend­wer damit befasst ist.

Eigent­lich soll­ten die Dreh­ar­bei­ten noch im Jahr 2010 begin­nen, dar­aus wur­de nicht nur nichts – es sieht auch nicht so aus, als wür­de das Pro­jekt in nächs­ter Zeit los­ge­hen. Es dürf­te aller­dings dem fri­schen Fran­chise nicht gut tun, wenn vier oder fünf Jah­re zwi­schen den bei­den Fil­men lie­gen.

Pro­ble­ma­tisch dürf­te in die­sem Zusam­men­hang ganz sicher sein, dass sowohl Abrams wie auch Orci und Kurtzman der­zeit zu den wahr­schein­lich meist­be­schäf­tig­ten Per­so­nen in Hol­ly­wood gehö­ren und ihre Ter­min­ka­len­der des­we­gen gut gefüllt sind. Wenn Para­mount nicht schnell zuge­schla­gen haben soll­te…

Hoff­nung gibt aller­dings ein ganz neu­es Inter­view mit J. J. Abrams, in dem er bestä­tigt, dass Para­mount ihn dar­um gebe­ten hat, STAR TREK 12 in 3D zu dre­hen. Ob er das tun wird steht aber auf einem ande­ren Blatt, denn er gab zu Pro­to­koll, dass er das nur dann in Erwä­gung zieht, soll­te er es als not­wen­dig und sinn­voll erach­ten. Aber immer­hin scheint der Film noch nicht ganz tot zu sein…

Bleibt also lei­der wei­ter nur war­ten. Erst­mal darf man sich auf Abrams´ neue SF(?)-Serie ALCATRAZ freu­en, von der wird just der Pilot gedreht.

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Pro­mo-Foto STAR TREK copy­right 2009 Para­mount

HANSEL AND GRETEL: WITCH HUNTERS

Hänsel und Gretel

»…und sie leb­ten glück­lich und zufrie­den, bis an ihr seli­ges Ende.« So endet manch ein Mär­chen und viel­leicht sind die Zei­ten vor­bei, in denen man damit zufrie­den war – hät­te nicht manch einer auch gern mal gewusst, wie die Geschich­te wei­ter ging und ob aus Prinz und Prin­zes­sin tat­säch­lich ein glück­li­ches Paar wur­de?

Dan­te Har­per wur­de ange­heu­ert, um für Para­mount das Skript zu einen Film namens HANSEL AND GRETEL: WITCH HUNTERS zu ver­fas­sen, bei dem Tom­my Wir­ko­la (DEAD SNOW) Regie füh­ren soll. Das Gan­ze soll als »Hor­ror-Action-Komö­die« rea­li­siert wer­den.

Plot: Wir besu­chen das Geschwis­ter­paar 15 Jah­re nach dem trau­ma­ti­schen Leb­ku­chen­haus-Zwi­schen­fall, der dazu führ­te, dass aus den bei­den Kopf­geld­jä­ger wur­den – und sie jagen fol­ge­rich­tig: Hexen!

Bild: Illu »Hän­sel und Gre­tel«, aus der Wiki­pe­dia

PARANORMAL ACTIVITY erreicht 100 Millionen Dollar

Poster Paranormal Activity

Para­mount hat ver­kün­det, dass ihr Über­ra­schungs­er­folg, der Grus­ler PARANORMAL ACTIVITY, nach nur fünf Wochen­en­den Ein­nah­men in Höhe von 100 Mil­lio­nen Dol­lar erzielt hat – und das bei Pro­duk­ti­ons­kos­ten von gera­de mal 15000 Bucks. Damit ist das der R‑ra­ted-Film mit den höchs­ten Ein­nah­men des letz­ten Jahr­zehnts.

PARANORMAL ACTIVITY star­te­te mit Mit­ter­nachts­vor­stel­lun­gen in nur zwölf Uni­ver­si­täts­städ­ten, ent­wi­ckel­te sich aber völ­lig über­r­schend zu einem ame­ri­ka­wei­ten Hit und die Zuschau­er for­der­ten auf para​nor​mal​mo​vie​.com, dass der Film auch in ihrer Stadt in die Kinos kom­men sol­le; nach einer Mil­li­on sol­cher For­de­run­gen kam Para­mount dem Wunsch nach und brach­te ihn lan­des­weit, wo er seit­dem für vol­le Häu­ser sorgt.

PARANORMAL ACTIVITY han­delt von einem jun­gen Mit­tel­stands-Ehe­paar, das in ein Vor­stadt­haus zieht, in dem es in den Näch­ten zuneh­mend gru­se­lig zur Sache geht und zeigt beein­dru­ckend, dass Inno­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät nach wie vor wich­ti­ger sind, als Mul­ti­mil­lio­nen-Dol­lar-Bud­gets. Oren Peli schrieb das Dreh­buch, führ­te Regie und pro­du­zier­te den inno­va­ti­ven Thril­ler, es spie­len Katie Fea­ther­s­ton und Micah Sloat.

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