PARANORMAL ACTIVITY 2

Wer nicht unbe­dingt blu­ti­ges Gekrö­se für ein ange­neh­mes Gru­sel­fest braucht, ist hier genau rich­tig. Wer dem ner­ven­zeh­ren­den Kit­zel lan­ger Ein­stel­lun­gen ohne beglei­ten­dem Ton etwas abge­win­nen kann, kommt hier­an nicht vor­bei. Der zwei­te Auf­guss der para­nor­ma­len Akti­vi­tä­ten ist ein cle­ver aus­ge­dach­tes Stück, das an kei­ner Stel­le bes­ser ist als sein Vor­gän­ger, aber Freun­den und Anhän­gern des ers­ten Teils genau das bie­tet, was sie ger­ne erle­ben möchten.

Der Film erzählt die Vor­ge­schich­te, die zu den Ereig­nis­sen des ers­ten Teils führt. So bekommt man die im ers­ten Teil dahin­ge­gan­ge­nen Prot­ago­nis­ten Kat­ie und Micah noch ein­mal zu sehen, wenn­gleich nur als schmü­cken­des Bei­werk in der von einem Dämon heim­ge­such­ten Fami­lie von Kat­ies Schwes­ter Kris­ti. Doch tat­säch­lich schafft das Autoren-Drei­er­ge­spann eine plau­si­ble Brü­cke, die bei­de Fil­me akzep­ta­bel ver­bin­det. Ledig­lich die teil­wei­se absur­den Zwi­schen­ti­tel len­ken mehr ab, als dass sie Erklä­run­gen lie­fern. Gera­de Neu­ein­stei­ger dürf­ten mit wahl­los ein­ge­streu­ten Ein­blen­dun­gen wie »noch sech­zig Tage bis zum Tod von Micah« eher das Gefühl bekom­men, Ele­men­ta­res ver­säumt zu haben. Und das, obwohl die­se Tafeln eher belang­los sind und kei­nen Zweck erfüllen.

Wei­ter­le­sen

Rob Zombie dreht LORDS OF SALEM

Im Moment ist der Rocker-Regis­seur noch mit sei­ner Band auf Tour, er weiß aber bereits, was er danach tun wird: er tut sich mit Haun­ted Films zusam­men, um das Film­pro­jekt LORDS OF SALEM zu rea­li­sie­ren. Bei Haun­ted Films han­delt es sich um die Fir­ma des PARANORMAL ACTI­VI­TY-Teams Jason Blum, Ste­ven Schnei­der und Oren Peli.

Pro­du­zent Jason Blum hat Zom­bie (ali­as Robert Bart­leh Cum­mings) für die­sen Film voll­stän­di­ge Pro­duk­ti­ons­au­to­no­mi­tät zuge­sagt, das ist etwas, das er beim HAL­LO­WEEN-Remake und des­sen Sequel nicht hat­te. So ist es auch kein Wun­der, dass der Rocker fro­hen Mutes ist: »Was mich wirk­lich begeis­ter­te war, dass Jason gesagt hat, ich habe voll­stän­di­ge Kon­trol­le über das Dreh­buch, die Beset­zung und den end­gül­ti­gen Schnitt. Dar­auf sag­te ich: Ich bin dabei!«

Die Pro­duk­ti­on soll irgend­wann im nächs­ten Jahr begin­nen, Zom­bie möch­te wäh­rend sei­ner aktu­el­len Tour bereits am Dreh­buch arbeiten.

Kon­zept: Der über­na­tür­li­che Thril­ler spielt im heu­ti­gen Salem. Des­sen Bewoh­ner wer­den von einem Coven dämo­ni­scher 300 Jah­re alter Hexen besucht…

Wie die Lords aus dem Titel da rein­pas­sen erschließt sich mir bis­lang nicht. :o)

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Bild: Rob Zom­bie 2007, aus der Wiki­pe­dia

PARANORMAL ACTIVITY-Team macht RIVER

Dream­works TV und ABC Stu­di­os tun sich laut dem Hol­ly­wood Repor­ter mit den Erfin­dern von PARANORMAL ACTIVITY zusam­men, um ein neu­es Fern­seh­kon­zept namens THE RIVER zu rea­li­sie­ren. Es heißt, dass der Dreh­buch­au­tor und Regis­seur des ers­ten Teils, Oren Peli, zusam­men mit dem Skript­schrei­ber des zwei­ten Teils, Emmy-Gewin­ner Micha­el R. Per­ry, das Kon­zept für die neue Serie erson­nen hat, die den Stil des Hor­ror-Hits auf den Fern­seh­schirm brin­gen soll.

Dream­works ist offen­bar kurz vor dem Abschluß eines Ver­trags für einen Pilot­film mit ABC, die offen­bar sehr agres­siv für das Pro­jekt gebo­ten und dabei NBC aus dem Ren­nen gekickt haben. Die­ser Ver­trag beinhal­tet sogar eine Kon­ven­tio­nal­stra­fe für den Fall, dass der Pilot­film dann doch nicht pro­du­ziert wer­den sollte.

Kon­zept: Die Geschich­te beinhal­tet eine Suche nach einer Per­son, die irgend­wo im Gebiet des Ama­zo­nas ver­schwun­den ist und stützt sich sti­lis­tisch auf Hand­ka­me­ra-Auf­nah­men wie sie schon bei BLAIR WITCH, CLOVERFIELD und natür­lich PARANORMAL ACTIVITY ein­ge­setzt wur­den. Offen­bar ent­hält der Plot über­na­tür­li­che Elemente.

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Bild: Oren Peli 2010, von fcorn aus der Wiki­pe­dia, CC-Lizenz

PARANORMAL ACTIVITY erreicht 100 Millionen Dollar

Poster Paranormal Activity

Para­mount hat ver­kün­det, dass ihr Über­ra­schungs­er­folg, der Grus­ler PARANORMAL ACTIVITY, nach nur fünf Wochen­en­den Ein­nah­men in Höhe von 100 Mil­lio­nen Dol­lar erzielt hat – und das bei Pro­duk­ti­ons­kos­ten von gera­de mal 15000 Bucks. Damit ist das der R‑ra­ted-Film mit den höchs­ten Ein­nah­men des letz­ten Jahrzehnts.

PARANORMAL ACTIVITY star­te­te mit Mit­ter­nachts­vor­stel­lun­gen in nur zwölf Uni­ver­si­täts­städ­ten, ent­wi­ckel­te sich aber völ­lig überr­schend zu einem ame­ri­ka­wei­ten Hit und die Zuschau­er for­der­ten auf paranormalmovie.com, dass der Film auch in ihrer Stadt in die Kinos kom­men sol­le; nach einer Mil­li­on sol­cher For­de­run­gen kam Para­mount dem Wunsch nach und brach­te ihn lan­des­weit, wo er seit­dem für vol­le Häu­ser sorgt.

PARANORMAL ACTIVITY han­delt von einem jun­gen Mit­tel­stands-Ehe­paar, das in ein Vor­stadt­haus zieht, in dem es in den Näch­ten zuneh­mend gru­se­lig zur Sache geht und zeigt beein­dru­ckend, dass Inno­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät nach wie vor wich­ti­ger sind, als Mul­ti­mil­lio­nen-Dol­lar-Bud­gets. Oren Peli schrieb das Dreh­buch, führ­te Regie und pro­du­zier­te den inno­va­ti­ven Thril­ler, es spie­len Kat­ie Fea­thers­ton und Micah Sloat.