Retro Games Ltd. kennt man als die FirÂma hinÂter diverÂsen NachÂbauÂten klasÂsiÂscher ComÂpuÂter: vom C64 Mini und C64 Maxi ĂĽber den VIC20 bis zum A500 Mini und zuletzt dem AtaÂri 400 Mini. Seit gerauÂmer Zeit steht mit THEA1200 eine NeuÂaufÂlaÂge des legenÂdäÂren AmiÂga 1200 in der PipeÂline – und die lässt nun leiÂder auf sich warÂten.
Der TheA1200 soll ein vollÂforÂmaÂtiÂger NachÂbau des A1200 sein, inkluÂsiÂve funkÂtioÂnieÂrenÂder TasÂtaÂtur, allerÂdings mit moderÂner HardÂware im InneÂren, auf der ein EmuÂlaÂtor läuft.
In einer MitÂteiÂlung an die ComÂmuÂniÂty erklärÂte Retro Games, dass sich der Release verÂschiebt. Die HardÂware sei zwar komÂplett ferÂtig, vom ChipÂsatz ĂĽber die KunstÂstoffÂteiÂle bis zu den finaÂlen GussÂforÂmen, und man befinÂde sich bereits in der FerÂtiÂgungsÂphaÂse. AllerÂdings hätÂten gloÂbaÂle ChipÂengÂpäsÂse und gestieÂgeÂne ProÂdukÂtiÂonsÂkosÂten fĂĽr KunstÂstofÂfe den ZeitÂplan erhebÂlich durchÂeinÂanÂder gebracht.
Das hatÂte auch AusÂwirÂkunÂgen auf die SoftÂwareÂseiÂte: Das BetriebsÂsysÂtem sei zwar funkÂtiÂonsÂfäÂhig, aber noch nicht in dem Zustand, den man fĂĽr die AusÂlieÂfeÂrung anstreÂbe. Man hätÂte die NeuÂaufÂlaÂge des Kult-KlasÂsiÂkers mit einem einÂfaÂcheÂren OS ausÂlieÂfern könÂnen, könÂne dem THEA1200 damit aber nicht gerecht werÂden. Der Anspruch sei, die bestÂmögÂliÂche AmiÂga-ErfahÂrung zu bieÂten.
Der neue ErscheiÂnungsÂterÂmin ist laut Retro Games FreiÂtag, der 4. DezemÂber 2026. Man werÂde ab sofort regelÂmäÂĂźiÂge Updates zum FortÂschritt verÂöfÂfentÂliÂchen und auĂźerÂdem ein Q&A zu VorÂbeÂstelÂlunÂgen und weiÂteÂren Details bereitÂstelÂlen.
Retro Games haben eine gewisÂse TraÂdiÂtiÂon darÂin, optiÂmisÂtiÂsche ReleaseÂterÂmiÂne anzuÂgeÂben – beim A500 Mini und beim C64 Maxi war das nicht anders. Bleibt zu hofÂfen, dass es diesÂmal beim DezemÂber-TerÂmin bleibt. FĂĽr AmiÂga-Fans, die auf eine wĂĽrÂdiÂge NeuÂaufÂlaÂge des A1200 warÂten, dĂĽrfÂte die VerÂschieÂbung zwar ärgerÂlich sein, aber wenn es am Ende ein ordentÂliÂches ProÂdukt wird, kann man damit gut leben.
QuelÂle: PresÂseÂmitÂteiÂlung Retro Games Ltd., Chris Smith (CTO), ProÂmoÂgraÂfik CopyÂright Retro Games Ltd.
Die FanÂnin von RetroÂcomÂpuÂtern kennt die FirÂma Retro Games Ltd. natĂĽrÂlich: durch den C64 Mini und den C64 Maxi ebenÂso wie durch den VIC20 Maxi. AlleÂsamt NeuÂaufÂlaÂgen der ComÂpuÂter-KlasÂsiÂker als EmuÂlaÂtoÂren, die mit einer einÂgeÂbauÂten SpieÂleÂsammÂlung komÂmen, deren spielÂbaÂre Games man aber auch via USB-Sticks erweiÂtern kann.
Die haben jetzt fĂĽr »frĂĽh in 2022« den A500 Mini angeÂkĂĽnÂdigt, einen AmiÂga 500 im selÂben MiniÂkonÂzept wie bei den andeÂren RechÂnern der FirÂma. Sie schreiÂben:
THEA500® Mini
Now other clasÂsic conÂsoÂles are just toys!
25 AmiÂga clasÂsics, incluÂding Worms, The ChaÂos EngiÂne, AnoÂther World & Simon The SorceÂrer all feaÂture on the THEA500® Mini
ConÂtiÂnuing the popuÂlar line of timÂeÂlÂess clasÂsic conÂsoÂles being given a new leaÂse of life, today Retro Games announÂces the creaÂtiÂon of THEA500® Mini, a fulÂly licenÂsed reimÂagiÂning of the much-loved 16-bit home comÂpuÂter starÂring a pleÂthoÂra of clasÂsic AmiÂga games.
Due earÂly 2022, THEA500® Mini is a homage to the 1980s heyday of 16-bit perÂsoÂnal comÂpuÂting; inspiÂred by the 1987 release of the AmiÂga 500, which feaÂtured a 16/32-bit CPU, 512Kb of RAM and an array of cusÂtom chips for proÂduÂcing best-in-class sound and video.
Play one of the included 25 clasÂsic AmiÂga games, selÂecÂted from a simpÂle to use carouÂsel, incluÂding all-time greÂats AnoÂther World, Simon The SorceÂrer, The ChaÂos EngiÂne and Worms. Or side-load your own games via USB stick with full WHDÂLoad supÂport and an array of optiÂons to chooÂse from. Plus, save and resuÂme your game at any time to help you finish thoÂse punisÂhinÂgly-difÂfiÂcult clasÂsics.
DeveÂloÂped by Retro Games Ltd. and disÂtriÂbuÂted by Koch Media, the THEA500® Mini feaÂtures the perÂfect emuÂlaÂtiÂon of, not only, the oriÂgiÂnal A500 (OCS) and EnhanÂced Chip Set (ECS) of future reviÂsiÂons, but also the AdvanÂced GraÂphics ArchiÂtecÂtuÂre (AGA) of the A1200.
The THEA500® Mini comes with the oriÂgiÂnal style 2‑button mouÂse and newÂly engiÂneeÂred 8‑button preÂcisÂiÂon gameÂpad, alloÂwing you to chooÂse your conÂtrol method. To comÂpliÂment the on-screen keyÂboard, you can plug in an exterÂnal stanÂdard PC keyÂboard for addiÂtioÂnal funcÂtionÂaÂliÂty.
“In this initiÂal mini verÂsiÂon of THEA500®, we have creaÂted what we belieÂve gamÂing fans will love, and will see as the evoÂluÂtiÂon of mini games conÂsoÂles”, said Paul Andrews, ManaÂging DirecÂtor at Retro Games.
“Retro Games have deveÂloÂped a truÂly uniÂque proÂduct”, said Debbie BestÂwick MBE, CEO at Team 17, “and I’m very exciÂted to have our clasÂsic games repreÂsenÂted in all their oriÂgiÂnal gloÂry”.
Die unverÂbindÂliÂche PreisÂempÂfehÂlung liegt bei GBP 119.99/ EUR 129.99/ USD 139.99/ AUD 199.99. DarÂaus lässt sich schlieÂĂźen, dass es anders als bei den bisÂheÂriÂgen RetoÂkonÂsoÂlen auch eine interÂnaÂtioÂnaÂle DisÂtriÂbuÂtiÂon geben soll. US-Fans beschweÂren sich bis heuÂte, dass beiÂspielsÂweiÂse die C64-VariÂanÂten kaum bis nicht erhältÂlich sind.
Es wird auch abzuÂwarÂten sein, wie die QuaÂliÂtät des »PreÂcisÂiÂon GameÂpads« und der Maus ausÂfalÂlen. Der JoyÂstick des C64 Mini war von minÂdeÂrer QuaÂliÂtät und die hat sich leiÂder auch beim C64 Maxi nur marÂgiÂnal verÂbesÂsert. OhneÂhin sollÂte man Games auf einem A500 Mini eher mit einem ComÂpeÂtiÂtiÂon Pro spieÂlen, wenn man das echÂte Retro-FeeÂling wĂĽnscht.
AuĂźerÂdem haben Retro Games Ltd. und der DisÂtriÂbuÂtor Koch Media eine RepuÂtaÂtiÂon, sehr optiÂmisÂtiÂsche ReleaseÂdaÂtes anzuÂgeÂben und zum Start nur so gerinÂge MenÂgen bereit zu stelÂlen, dass die GeräÂte nicht lieÂferÂbar sind. Man darf gespannt sein, ob das beim A500 Mini anders sein wird.
HofÂfen wir das BesÂte. ich werÂde wohl auch einen kauÂfen, selbst wenn ich hier noch diverÂse funkÂtioÂnieÂrenÂde AmiÂgas, einen AmiÂbiÂan-RasPi im A500-GehäuÂse, einen ArmiÂga, ein NetÂbook mit AmiÂkit und einen VamÂpiÂre StanÂdaÂloÂne herÂumÂsteÂhen habe. AmiÂgas kann man nie genug besitÂzen.
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Ich habe die KateÂgoÂrie »NerdÂspace« leiÂder lanÂge arg verÂnachÂläsÂsigt und werÂde verÂsuÂchen, das mal etwas zu verÂbesÂsern. Erfolg nicht garanÂtiert. ;) Zur ErinÂneÂrung: unter NerdÂspace werÂden DinÂge einÂsorÂtiert, die unter »PhanÂtasÂtik« nicht ganz pasÂsen, aber trotzÂdem interÂesÂsant sind, beiÂspielsÂweiÂse aus den BereiÂchen RasPi oder ArduiÂno, 3D-Druck oder »Hacks«.
JarkÂko LemÂpiaÂiÂnen hat einen ArduiÂno so proÂgramÂmiert und erweiÂtert, dass er dieÂse AmiÂga-Mods abspieÂlen kann (man muss die dafĂĽr allerÂdings konÂverÂtieÂren):
This weekend proÂject: TurÂned my 8‑bit resisÂtor DAC on ArduiÂno Uno to an AmiÂga MOD playÂer. Uno is based on 8‑bit AVR chip (ATMega328, 32KB flash, 2KB RAM) runÂning at 16MHz. The playÂer plays 4‑channel MOD files @ 20KHz (mono).
The DAC is just 16 carefulÂly selÂecÂted resisÂtors (2 resisÂtors in parÂalÂlel for each bit/​pin) with power-of-two resisÂtance values (startÂing at ~81.7Ohm for MSB). I had bunch of resisÂtors (~150) with difÂfeÂrent resisÂtances available, so I meaÂsuÂred them all with a mulÂtiÂmeÂter and wroÂte an appliÂcaÂtiÂon that found the best pair of resisÂtors for each pin. The accuÂraÂcy of the resisÂtors is important parÂtiÂcuÂlarÂly for higÂher bits for betÂter audio quaÂliÂty becauÂse only ~1% error in MSB makes LSB useÂlÂess and introÂduÂces noiÂse to the sound. I should have proÂbaÂbÂly used a bit higÂher resisÂtance for the MSB for betÂter quaÂliÂty (less error in the resisÂtance). Adding ~1mF capaÂciÂtor to low-pass filÂter the signal would proÂbaÂbÂly also improÂve the quaÂliÂty, but I didÂn’t have such a capaÂciÂtor available.
I wroÂte a MOD conÂverÂter softÂware which takes a MOD file as input and conÂverts and packs the music patÂtern data for the ArduiÂno playÂer to make it fit into the 32KB of flash memoÂry of Uno (incluÂding the playÂer code, which is currÂentÂly ~3.5KB). The chipÂtuÂne in the video is »Net SurÂfer« by JosSs, and it is ~13KB comÂpresÂsed. I don’t comÂpress the samÂple data, so it’s just raw 8‑bit PCM data like in MOD files.
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Auch wenn er lanÂge nicht mehr der angeÂsagÂte HeimÂcomÂpuÂter ist, der er mal war, hat der AmiÂga immer noch eine groÂĂźe FanÂgeÂmeinÂde (darÂunÂter mich). Und so komÂmen fĂĽr ihn, genau fĂĽr den kleiÂneÂren VorÂgänÂger C64 immer wieÂder mal neue SpieÂle herÂaus.
So wie jetzt WORTHY, ein Action-PuzÂzler vom EntÂwickÂler PixelÂglass. Der sieht auf den ersÂten Blick aus wie ein AmalÂgam aus GAUNTLET und dem BOULDER DASH-Klon EmerÂald Mine. Man rennt mit einem kleiÂnen PixelÂhelÂden durch ein LabyÂrinth und samÂmelt dabei DiaÂmanÂten.
ProÂgramÂmiert wurÂde WORTHY fĂĽr StanÂdard 1 MB PAL-AmiÂgas, es sollÂte also auf noch vorÂhanÂdeÂnen OriÂgiÂnalÂgeÂräÂten lauÂfen, aber selbstÂverÂständÂlich kann man das Game auch auf EmuÂlaÂtoÂren zocken. Man erhält WORTHY auf ami​ga​.net​.pl (keiÂne SorÂge: engÂlischÂspraÂchiÂge WebÂseiÂte) in drei OptioÂnen: Als DownÂload (LHA, ISO und ADF, 9 Euro), auf CD (19 Euro) oder sogar auf CD in einer Box (23 Euro).
Gleich mal kauÂfen und ausÂproÂbieÂren.
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Der AmiÂga war fragÂlos einer der wichÂtigsÂten ComÂpuÂter ĂĽberÂhaupt und setzÂte ab seiÂner EinÂfĂĽhÂrung MitÂte der 1980er, seiÂne verÂschieÂdeÂnen InkarÂnaÂtioÂnen wurÂden allein in DeutschÂland bis ins Jahr 1993 ĂĽber 1.5 MilÂlioÂnen mal verÂkauft.
Wie es zum legenÂdäÂren ComÂpuÂter kam, erläuÂtert die DokuÂmenÂtaÂtiÂon DIE AMIGA-STORY von AnthoÂny und NicoÂla CaulÂfield. Die kann man sich in der deutsch ĂĽberÂsetzÂten ZDF-FasÂsung jetzt im InterÂnet ArchiÂve anseÂhen (alterÂnaÂtiv finÂdet man sie auch noch in der ZDF-MediaÂthek, aber da weiĂź man halt nie, wie schnell »depuÂbliÂziert« wird).
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Beim ARMIGA hanÂdelt es sich um eine kleiÂne, ARM-basierÂte Box (daher der Name), die so tut, als sei sie ein AmiÂga 500 mit KickÂstart 1.3. Er verÂfĂĽgt ĂĽber USB-AnschlĂĽsÂse fĂĽr hanÂdelsÂĂĽbÂliÂche MäuÂse und TasÂtaÂtuÂren sowie einen SD-KarÂten-Slot vom dem aus man DisÂketÂtenÂimages starÂten kann und auf der sich auch SysÂtemÂdaÂteiÂen befinÂden könÂnen. Die KickÂstart- und weiÂteÂre SysÂtemÂdaÂteiÂen sind beim RechÂteÂinhaÂber CloÂanÂto lizenÂsiert.
Vom ARMIGA gibt es zwei VariÂanÂten. Die eine kann man als reiÂne SpielÂkonÂsoÂle betrachÂten, die andeÂre verÂfĂĽgt ĂĽber ein Amiga.kompatibles FlopÂpy-LaufÂwerk. Das ist ziemÂlich cool, denn das ermögÂlicht es, noch vorÂhanÂdeÂne, alte 3,5‑Zoll-Disketten in ADF-DateiÂen zu verÂwanÂdeln.
Ăśber den HDMI-Anschluss kann man SignaÂle in 16:9, 4:3 und nichtÂliÂneÂar in 720p ausÂgeÂben.
DerÂzeit wird nur Kick 1.3 unterÂstĂĽtzt, AGA könnÂte noch folÂgen.
BeiÂde VerÂsioÂnen werÂden mit HDMI-Kabel, NetzÂteil, SD-KarÂte und 3D-gedruckÂtem GehäuÂse ausÂgeÂlieÂfert. Die »Small Sized EdiÂtiÂon« (ohne FlopÂpy) kosÂtet 119 Euro, die »Full EdiÂtiÂon« schlägt mit 169 Euro zu Buche (jeweils plus 25 Euro VerÂsand in euroÂpäiÂsche LänÂder).
BestelÂlen kann man ab sofort auf der offiÂziÂelÂlen WebÂseiÂte des ProÂjekts, man sollÂte sich allerÂdings darÂĂĽber im KlaÂren sein, dass es sich um ProÂtoÂtyÂpen hanÂdelt.
Shut up and take my money. Die zigaÂretÂtenÂschachÂtelÂgroÂĂźe Small-EdiÂtiÂon habe ich sofort bestellt. ADF-DateiÂen kann ich micht meiÂnen AmiÂgas ohneÂhin erzeuÂgen.
Moment mal? »Neu fĂĽr den AmiÂga«? Der ist doch seit gefĂĽhlt JahrÂzehnÂten tot? Nein, das stimmt so nicht ganz, denn es gibt immer noch eine aktiÂve Retro-SzeÂne, die sich mit dieÂsem und andeÂren verÂmeintÂlich verÂalÂteÂten ComÂpuÂtern beschäfÂtigt. Und da werÂden auch immer noch und immer mal wieÂder neue SpieÂle fĂĽr den HeimÂcomÂpuÂter-VeteÂraÂnen proÂgramÂmiert.
BeiÂspielsÂweiÂse BLOCKY SKIES, das man auf der zugeÂhöÂriÂgen WebÂseiÂte herÂunÂter laden kann. Das ist in verÂschieÂdeÂnen ForÂmaÂten mögÂlich, so dass man das Game sowohl auf einem EmuÂlaÂtor, als auch auf echÂter HardÂware spieÂlen kann. Die von einer DisÂketÂte oder einem DisÂketÂtenÂabÂbild zu booÂtenÂde VerÂsiÂon setzt 512 kB HauptÂspeiÂcher vorÂaus, die FestÂplatÂtenÂverÂsiÂon 1 MB. Eine FasÂsung fĂĽr CDTV/​CD32 steht ebenÂfalls bereit.
BLOCKY SKIES ist kosÂtenÂlos. Ich muss es bei GeleÂgenÂheit mal auf eine SD-KarÂte werÂfen und im A500 ausÂproÂbieÂren.
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Ab MitÂte der 1980er bis in die 1990er war der AmiÂga von der leiÂder glĂĽckÂloÂsen FirÂma ComÂmoÂdoÂre einer der »HeimÂcomÂpuÂter« ĂĽberÂhaupt. EtliÂche FunkÂtioÂnen waren bahnÂbreÂchend, beiÂspielsÂweiÂse GraÂfikÂausÂgaÂbe in 4096 FarÂben im HAM-Modus oder die BenutÂzerÂoberÂfläÂche. Ich selbst hatÂte einen AmiÂga 500 und einen A4000, letzÂteÂrer steht nur leicht zerÂlegt hier neben mir und wĂĽrÂde verÂmutÂlich noch lauÂfen, wenn ich die FestÂplatÂten wieÂder einÂbaue (ich habe deren Inhalt auf einen PC ĂĽberÂtraÂgen, wo mein alter AmiÂga im EmuÂlaÂtor und hochÂaufÂlöÂsend läuft wie ein GlöckÂchen).
Der GoogÂle-EntÂwickÂler ChrisÂtiÂan SteÂfanÂsen hat jetzt das UnmögÂliÂche mögÂlich gemacht. Er hat eine Web-App entÂwiÂckelt, die im BrowÂser ChroÂme läuft und die den AmiÂga emuÂliert. Und das funkÂtioÂniert verÂblĂĽfÂfend gut, allerÂdings sollÂte man sich beim ersÂten Laden auf einiÂge WarÂteÂzeit gefasst machen, denn da mĂĽsÂsen einiÂge daten geschauÂfelt werÂden. Die SoftÂware besteht aus 400000 ProÂgrammÂzeiÂlen, geschrieÂben in C, das läuft dann via ChroÂmes PorÂtaÂble NatiÂve CliÂent (PNaÂCl) im BrowÂser. Dem AugenÂschein nach stand (Win)UAE Pate, ich gehe davon aus, dass auch Code des EmuÂlaÂtors VerÂwenÂdung fand. Der NatiÂve CliÂent ermögÂlicht es, SoftÂware besÂser lauÂfen lasÂsen zu könÂnen, die fĂĽr bestimmÂte ProÂzesÂsoÂren geschrieÂben wurÂde. BisÂher wurÂden X86-CPUs unterÂstĂĽtzt, neuÂerÂdings aber auch MotoÂroÂlas 68000er-FamiÂlie, die tickt im AmiÂga.
AusÂtesÂten kann man den guten alten AmiÂga im PC auf der WebÂseiÂte des ProÂjekts. Der emuÂlierÂte AmiÂga 500 bringt bereits einiÂge Demos mit, offenÂbar kann man aber auch DisÂketÂtenÂimages laden und es werÂden neben der obliÂgaÂtoÂriÂschen Maus auch JoyÂsticks erkannt. GranÂdiÂos!
Ich hatÂte bereits darÂauf hinÂgeÂwieÂsen (allerÂdings leiÂder nur in der inzwiÂschen nicht mehr exisÂtenÂten SideÂbar), dass der TraÂdiÂtiÂonsÂreiÂche Name »ComÂmoÂdoÂre«, der nach der InsolÂvenz der ursprĂĽngÂliÂchen FirÂma durch ungeÂzählÂte HänÂde ging, von einer ameÂriÂkaÂniÂschen FirÂma erworÂben wurÂde, die interÂesÂsanÂte PläÂne damit verÂfolgÂten. BeiÂspielsÂweiÂse sollÂte es eine Art NeuÂaufÂlaÂge des KlasÂsiÂkers C64 geben, mit aktuÂelÂlem InnenÂleÂben basieÂrend auf einer Atom-CPU mit inteÂgrierÂtem EmuÂlaÂtor, um die alte SoftÂware abspieÂlen zu könÂnen. Zudem bewirbt man auf der WebÂseiÂte KomÂpakt-PCs im TasÂtaÂturÂgeÂhäuÂse oder ComÂpuÂterÂgeÂhäuÂse mit Namen wie »AmiÂga 1000« oder »AmiÂga 2000«.
Ich hatÂte zugeÂgeÂbeÂnerÂmaÂĂźen etwas SorÂge, ob es sich hierÂbei um VaporÂwaÂre hanÂdeln wĂĽrÂde, insÂbeÂsonÂdeÂre da man nach ein paar interÂesÂsanÂten AnkĂĽnÂdiÂgunÂgen Ende 2010 nichts weiÂter verÂnahm, auch nicht auf der FaceÂbook-SeiÂte des UnterÂnehÂmens »ComÂmoÂdoÂre USA«.
HeuÂte jedoch kam genau ĂĽber dieÂse FaceÂbook-SeiÂte eine MelÂdung: ab morÂgen (!) solÂlen ersÂte neue ProÂdukÂte erhältÂlich sein – man ist zudem eine KoopeÂraÂtiÂon und Cross-ProÂmoÂtiÂon mit DisÂney (!!) einÂgeÂganÂgen, offenÂbar werÂden die neuÂen GeräÂte zusamÂmen mit der BluÂRay-VerÂöfÂfentÂliÂchung von TRON: LEGACY in den USA beworÂben.
Ich bin sehr gespannt, was der morÂgiÂge Tag bringt! Bei entÂspreÂchenÂder PreisÂgeÂstalÂtung ist der neue C64 allein schon aufÂgrund des CoolÂness-FakÂtors ein Muss!
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ProÂduktÂbilÂder CopyÂright ComÂmoÂdoÂre USA
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