Ausschreibung: Phantastik-Kurzgeschichten zum Thema »Stellvertreter«

Stellvertreter

Die Autorin und Her­aus­ge­be­rin Susan­ne O´Connell schreibt eine Phan­tas­tik-Antho­lo­gie zum The­ma »Stell­ver­tre­ter« aus. Die Details:

Kate­go­rie: Kurz­ge­schich­ten des Gen­res Phan­tas­tik (Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy, Uto­pie, Hor­ror, Gru­sel, phan­tas­ti­sche Rei­se- u. Aben­teu­er­li­te­ra­tur, Mär­chen, Sagen/​Mythen, auch Cross­over, kei­ne Fan­fic­tion!) zum The­ma »Stell­ver­tre­ter« (unver­öf­fent­licht).

Gewünscht sind Kurz­ge­schich­ten zum The­ma »Stell­ver­tre­ter« unter­schied­lichs­ter Art. Las­sen Sie Ihrer Fan­ta­sie frei­en Lauf, wel­che Art/​en von Stellvertreter/​n es gibt und was der/​die jeweilige/​n Stell­ver­tre­ter alles tun kann/​können. Wir möch­ten das The­ma absicht­lich nicht wei­ter begren­zen. Die Tex­te soll­ten bereits eine ers­te Kor­rek­tur durch­lau­fen haben und nicht in Art eines Schü­ler­auf­sat­zes geschrie­ben sein. Sie müs­sen zwar noch nicht ver­öf­fent­licht haben, um Ihren Text ein­zu­rei­chen, doch wün­schen wir uns weder Recht­schreib- noch Tem­po­ra-Feh­ler.

Teil­nah­me­be­din­gun­gen:

For­ma­le Vor­ga­ben:

  • Norm­sei­te (60 Anschlä­ge mal 30 Zei­len), Schrift­art: Times New Roman, Schrift­grö­ße: 12 Pt., Zei­len­ab­stand: 1,5

maxi­mal 20.000 Zei­chen (inklu­si­ve Leer­zei­chen)

  • Jeder kann mit­ma­chen.
  • Jeder Teil­neh­mer darf bis zu zwei Kurz­ge­schich­ten (kei­ne Gedich­te) ein­rei­chen. Die Tex­te müs­sen noch unver­öf­fent­licht sein (auch Inter­net­pu­bli­ka­tio­nen zäh­len hier als Ver­öf­fent­li­chung).
  • Text­ein­sen­dun­gen aus­schließ­lich per Mail als .doc- oder .rtf-Datei an ausschreibung(at)oconnellnet.de (hier­bei bit­te das (at) durch @ erset­zen)
  • Die Geschich­ten müs­sen in deut­scher Spra­che geschrie­ben sein
  • Mit der Teil­nah­me bestä­ti­gen die Autoren und Autorin­nen, alleinige/​r Urheber/​in des/​der gesen­de­ten Werke/​s zu sein und kei­ne Rech­te Drit­ter zu ver­let­zen. Die Teil­neh­mer geben ihr Ein­ver­ständ­nis zur kos­ten­lo­sen Ver­öf­fent­li­chung der Bei­trä­ge in einer Antho­lo­gie sowie im Inter­net und zur redak­tio­nel­len Bear­bei­tung. Auch Lesun­gen unter Nen­nung der jewei­li­gen Ver­fas­ser­na­men sol­len erlaubt sein.
  • Der Titel soll­te nicht nur das The­ma der Aus­schrei­bung wie­der­ge­ben.
  • Jeder Text soll­te mit dem Namen des/​der Autors/​Autorin ver­se­hen sein.
  • Eine Aus­wahl der bes­ten Bei­trä­ge soll im Herbst/​Winter 2010 in einer Antho­lo­gie ver­öf­fent­licht wer­den. Geplant ist eine Lesung im öffent­li­chen Rah­men. Der Ter­min wird noch bekannt gege­ben.
  • Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen.

Ein­sen­de­schluss: 31.07.2010

Jede/​r ver­öf­fent­lich­te Autor/​in erhält ein Frei­ex­em­plar der Antho­lo­gie. Dar­über hin­aus wird kein Hono­rar gezahlt.

SPACE INVADERS als Kinofilm?

Bildschirmfoto Space Invaders

Nach­dem Uni­ver­sal Pic­tures im letz­ten Jahr ange­kün­digt hat­te, aus dem Ata­ri-Arca­de-Klas­si­ker ASTEROIDS einen Kino­film machen zu wol­len, hat man offen­bar auch bei War­ner das immense Poten­ti­al von alten Video­spie­len neu im Kino gese­hen, has­tig an der Bud­del Hörn­er­tee genippt und dann ein bahn­bre­chen­des Film­kon­zept raus­ge­hau­en:

Bei SPACE INVADERS (dem Link fol­gen, um es zu spie­len) dürf­te es sich um eines der bekann­tes­ten Video­spie­le über­haupt han­deln, es wur­de im Jahr 1978 vom japa­ni­schen Her­stel­ler Tai­to ent­wi­ckelt, trat danach einen Sie­ges­zug um die Welt an und brach­te unge­zähl­te Epi­go­nen her­vor. In Ame­ri­ka wur­de SPACE INVADERS an die Fir­ma Mid­way Games lizen­siert, die wie­der­um wur­de im ver­gan­ge­nen Jahr von den War­ner Brü­dern auf­ge­kauft.

Die Kino­fas­sung soll pro­du­ziert wer­den von Mark Gor­don (SAVING PRIVATE RYAN), Jason Blum and Guy­mon Casa­dy; wei­te­re Details wur­den noch nicht bekannt gege­ben.

Uni­ver­sal gab bereits im Juli 2009 bekannt, dass man den Vek­tor-Klas­si­ker ASTEROIDS (der Link führt zu einem Klon des Spiels) als Film umset­zen wol­le. Matthew Lopez (RACE TO WITCH MOUNTAIN) wird das Dreh­buch ver­fas­sen, Loren­zo di Bonan­ven­tura (TRANSFORMERS 2, GI JOE) soll pro­du­zie­ren.

Ich hal­te bei­des für eine Schnaps­idee, aber was weiß ich schon, ich hat­te ja auch über den Plan gelacht, aus einem Pira­ten­fahr­ge­schäft in Dis­ney­land einen Film zu machen…

Bild­schirm­fo­to: SPACE INVADERS, 1978 Tai­to

Arcanum-Verlag führt PFERDELORDS fort

Die Pferdelords Band 1

Da der Mira-Ver­lag sei­ne Fan­ta­sys­par­te ein­stellt war die Fort­füh­rung der Rei­he DIE PFERDELORDS des Autoren Micha­el H. Schenk frag­lich. Hel­fend ein­ge­sprun­gen ist hier der Arca­num Fan­ta­sy Ver­lag, der mit­teilt, dass die Serie ab 2011 dort for­ge­führt wer­den kann. Zusam­men mit dem Autor möch­te man den Fans den geplan­ten Abschluss der Aben­teu­er bie­ten.

Der Ver­lag schreibt dazu:

Wir freu­en uns über das ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en und auf die zukünf­ti­gen Aben­teu­er von Nedeam und den Pfer­de­lords!
Details fin­den Sie wie immer auf unse­rer Web­site – und natür­lich auf den Inter­net­sei­ten des Autoren!
In die­sem Sin­ne »Schnel­ler Ritt …«

DIE PFERDELORDS bei Ama­zon.

Cover: DIE PFERDELORDS UND DER STURM DER ORKS, Copy­right 2006 Mira Taschen­buch im Cora Ver­lag

Neu im Sieben Verlag: GÖTTERFUNKELN

Cover GÖTTERFUNKELN

Im Sie­ben Ver­lag erschien soeben der neue Roman der Autorin Andrea Schacht: GÖTTERFUNKELN.

2012 – Wie­der ein­mal nähert sich der Zeit­punkt des Welt­un­ter­gangs – dies­mal berech­net von den Mayas – und die Göt­ter stim­men dar­über ab, wie es mit der Erde wei­ter­ge­hen soll. Gleich­zei­tig haben sie ihre Para­die­se reno­viert. Um sie auf Publi­kums­wirk­sam­keit zu tes­ten, wird eini­gen Aus­er­wähl­ten die Mög­lich­keit gebo­ten, die­se vor dem erwar­te­ten irdi­schen End­ter­min zu besu­chen. Durch einen ver­rück­ten Zufall befin­den sich Hele­na und ihr Kater Dan­te in der Grup­pe der Aus­er­wähl­ten. Hele­na trau­ert noch immer um ihren Mann, den sie vor zwei Jah­ren ver­lo­ren hat, und macht sich Hoff­nun­gen, ihn im Para­dies wie­der­zu­fin­den. Auf Erden aber macht sich Joe, der Mann, der Hele­na schon seit Jah­ren in uner­wi­der­ter Lie­be zuge­tan ist, auf die Suche nach der Ver­schwun­de­nen – ein Ren­nen gegen die Zeit beginnt.

Der Roman ist im Buch­han­del und bei Ama­zon erhält­lich, Rezen­si­ons­exem­pla­re kön­nen bei Ali­sha Bion­da ange­for­dert wer­den.

GÖTTERFUNKELN
Andrea Schacht
Roman – Phan­tas­tik
Sie­ben Ver­lag
Taschen­buch, 392 Sei­ten – 14.90 EUR
ISBN: 9783941547018

STAR TREK ONLINE – Cryptic und Atari verärgern die Spieler (update 2)

Cover Star Trek Online

Übli­cher­wei­se erhält man als Vor­be­stel­ler eines Spiels Boni, denn man pumpt Geld in ein Pro­dukt, von dem man noch nicht ein­mal weiss, ob es einem grund­sätz­lich gefällt, ob es über­haupt auf den Markt kommt, oder ob es den Erwar­tun­gen ent­spricht. Über die­ses Risi­ko wis­sen natür­lich auch die Publisher und des­we­gen wer­den dem »ear­ly adop­ter« in aller Regel Zusatz­fea­tures ange­bo­ten. Im Fal­le von MMOs nicht zuletzt auch des­we­gen, weil man sich vor­stel­len kann, was beim Start eines sol­chen Spiels nicht nur schief gehen kann, son­dern auch wird.

Bei STO war das zwar grund­sätz­lich nicht anders, aller­dings hat man sich jetzt offen­bar bei Ata­ri dazu ent­schlos­sen, die Vor­be­stel­ler für ihre finan­zi­el­le Unter­stüt­zung und für ihre Bereit­schaft, in der Open Beta Bugs zu jagen, zu bestra­fen.

Nicht ein­mal einen Monat nach dem offi­zi­el­len Start des Spiels ver­öf­fent­lich­te Ata­ri auf ihrer Web­sei­te einen Deal, der nicht nur 10 Dol­lar preis­wer­ter war, als der bis­lang übli­che Preis für die Retail­ver­si­on, nein, zusätz­lich erhiel­ten neue Spie­ler auch noch 60 zusätz­li­che Tage Spiel­zeit (also ins­ge­samt 90). In Euro­pa ist war der Rabatt nicht zu erhal­ten. Gegen eine Preis­sen­kung ist nun grund­sätz­lich über­haupt nichts ein­zu­wen­den (außer viel­leicht gegen den Zeit­punkt auf­grund des schlech­ten Stils gegen­über den Vor­be­stel­lern), die zusätz­li­che freie Spiel­zeit hin­ge­gen bringt die Spie­ler auf die Bar­ri­ka­den und sorg­te für einen der längs­ten Pro­test­th­reads, die das offi­zi­el­le Forum bis­lang gese­hen hat. Von den zahl­lo­sen wei­te­ren Threads zu die­sem The­ma, die schnell geschlos­sen wur­den, gar nicht gespro­chen. Auch das durch einen Mode­ra­tor zunächst fixier­te Mam­mut­the­ma wur­de inzwi­schen mit nicht nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den geschlos­sen und ein wei­te­rer eröff­net, in dem man sei­nen Unmut kund tun soll­te – was für wei­te­ren Miß­mut sorg­te, denn immer­hin hat­ten unzäh­li­ge Spie­ler bereits im ers­ten aus­führ­lich und in zum Teil sehr sach­li­chen Wor­ten geschil­dert, wo sie die Pro­ble­me ver­or­ten. Um dem Gan­zen die Kro­ne auf­zu­set­zen, wur­den zahl­lo­se Foren­nut­zer, die ein­fach nur ihre Frus­tra­ti­on und ihren Ärger aus­drü­cken woll­ten und das zwar in deut­li­cher Kri­tik aber nicht durch Trol­lerei taten, durch offen­sicht­lich über­for­der­te Mode­ra­to­ren zeit­wei­lig oder dau­er­haft gesperrt; das dürf­te auch der haupt­säch­li­che Grund dafür sein, dass der neue Thread erst ca. 1500 Bei­trä­ge auf­zu­wei­sen hat (er exis­tiert seit ges­tern abend 17:50 MEZ).

Zeit­gleich wur­de in einer Akti­on – die man nur als sehr schlech­tes Timing bezeich­nen kann – ohne vor­he­ri­ge Ankün­di­gung die Opti­on been­det, von sei­nem Life­time-Abo zurück­zu­tre­ten und sich das hier­für gezahl­te Geld erstat­ten zu las­sen. Die­se Mög­lich­keit wur­de im Rah­men einer Kulanz für sol­che Spie­ler geschaf­fen, die mit dem Spiel mas­siv unzu­frie­den waren (allein die Schaf­fung die­ser kulan­ten Hand­ha­bung trotz gegen­tei­li­ger Ver­trags­be­din­gun­gen beim Ver­kauf des Lebens­zeit-Abos deu­tet bereits grö­ße­re Pro­ble­me an, als man Wil­lens war, an die Öffent­lich­keit drin­gen zu las­sen). Das LTA zum Son­der­preis konn­te nur vor dem Beginn der Open Beta abge­schlos­sen wer­den. Das Zusam­men­tref­fen bei­der Aktio­nen ver­stärkt den Unmut.

Es han­delt sich bei den letz­ten Ereig­nis­sen um die neu­es­ten in einer Ket­te von Vor­fäl­len, mit denen Cryp­tic (und somit Ata­ri) die Spie­ler ver­är­gert – nun sogar sol­che, die bis­her als vehe­men­te Unter­stüt­zer des Spiels auf­ge­tre­ten sind – trotz all sei­ner offen­sicht­li­chen Schwä­chen und der Tat­sa­che, dass es mit »unfer­tig« nur sehr mil­de umschrie­ben wer­den kann. Wei­ter­hin waren die Ser­ver wochen­lang insta­bil und eine Nut­zung des Spiels war oft kaum adäquat mög­lich. Kann bei einem Start pas­sie­ren, ande­re Ent­wick­ler kom­pen­sie­ren das durch Spiel­zeit­gut­schrif­ten oder ande­re Gim­micks – von Cryp­tic kam die über­ra­schen­de Rück­mel­dung, dass es so etwas pau­schal nicht geben wird.

Über den Grund für die Preis­sen­kung und das Spiel­zeit­an­ge­bot kann man natür­lich nur spe­ku­lie­ren. Es sind aber Stim­men zu hören, die mut­ma­ßen, dass es zu solch einer Akti­on nur kom­men kann, weil Cryp­tic die Spie­ler weg­lau­fen und man drin­gend neue benö­tigt (bzw. deren Geld). Das ist auch nicht ganz abwe­gig, wenn man bedenkt, dass das Spe­cial ganz kurz vor dem Ende der mit dem Erwerb des Spiels erhal­te­nen frei­en Online­zeit gestar­tet wur­de. Auch habe ich sub­jek­tiv den Ein­druck, eine deut­li­che Abnah­me der Spie­ler­po­pu­la­ti­on fest­stel­len zu kön­nen, aber hier mag ich mich irren.

Was auch immer davon stim­men mag – Cryp­tic und Ata­ri tun sich defi­ni­tiv kei­nen Gefal­len damit, die Vor­be­stel­ler durch den Spiel­zeit­bo­nus für neue Spie­ler zu dupie­ren, ohne für ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­tio­nen zu sor­gen. Zu den sons­ti­gen Pro­ble­men des Spiels dem­nächst an ande­rer Stel­le mehr.

Update: Ata­ri hat offen­bar laut Berich­ten ver­schie­den­der MMO-Web­sei­ten das Ange­bot über 60 Tage zusätz­li­che Spiel­zeit zurück genom­men. Dum­mer­wei­se aller­dings auch nach­träg­lich für Kun­den, die bestellt hat­ten, als es noch galt. Da steht offen­sicht­lich der nächs­te PR-Super­gau ins Haus, auch wenn man inzwi­schen has­tig beteu­ert, dass Per­so­nen, die am letz­ten Wochen­en­de bestellt haben, die bewor­be­nen Leis­tun­gen auch erhal­ten wer­den. Zwi­schen­zeit­lich mach­ten unter­schied­li­che Cryp­tic-Mit­ar­bei­ter ver­schie­de­ne Aus­sa­gen zu der The­ma­tik, ein wei­te­rer Hin­weis, dass da etwas grund­sätz­lich und schwer schief läuft.

Update 2: Ich hat­te bereits im STO-Forum gele­sen, dass es Ata­ri finan­zi­ell nicht so gut geht. Auf Golem wur­de vor Kur­zem noch kol­por­tiert, dass es zu einer Ren­di­te-Stei­ge­rung im letz­ten Jahr gekom­men sei, tat­säch­lich sieht die Situa­ti­on aller­dings offen­bar anders aus: 320 Mil­lio­nen Dol­lar Net­to­ver­lust kann einen Spie­le­pu­blisher wohl zu gewis­sen unpo­pu­lä­ren Maß­nah­men ani­mie­ren. Ob das aller­dings auf Dau­er hilft, wage ich zu bezwei­feln.

Cover STAR TREK ONLINE Copy­right 2009 Cryp­tic & Ata­ri

Nur weil ein Film von Tim Burton ist, kommt er noch lange nicht ins Kino…

Kinoplakat "9"

Über den Ani­ma­ti­ons­film »9« hat­te ich in einer Nach­richt infor­miert. »9« basiert auf einem Kurz­film von Spe­cial-Effects-Zau­be­rer Shane Acker (LORD OF THE RINGS), der bei Tim Bur­ton der­art viel Inter­es­se fand, dass der vor­schlug, dar­aus ein abend­fül­len­des Werk für die Kino­lein­wand zu machen. Regie soll­te Acker selbst füh­ren, Bur­ton woll­te pro­du­zie­ren, wei­ter­hin hol­te man noch Timur Bek­m­am­be­tov ins Boot. Eigent­lich eine Mischung, die Erfolg garan­tie­ren und sowohl Bur­ton-Fans wie Ani­ma­ti­ons­freun­de in die Kinos locken soll­te.

In den USA star­te­te »9« bereits – wie pas­send – am 09.09.2009 – der hie­si­ge Kino­start soll­te erst fünf Mona­te spä­ter erfol­gen, schon hier run­zelt man ob die­ser Ver­zö­ge­rung die Stirn, denn das muss heut­zu­ta­ge schnel­ler gehen. Aber es kommt noch schlim­mer, denn tat­säch­lich fin­det der Kino­start in Deutsch­land von den Kino­be­su­chern fast unbe­merkt statt. Das liegt nicht dar­an, dass nie­mand Inter­es­se hat, es wur­de auch hier­zu­lan­de an den ein­schlä­gi­gen Stel­len aus­führ­lich über das Bur­ton-Pro­jekt berich­tet, denn der Regis­seur und Pro­du­zent hat auch in Deutsch­land eine nicht eben klei­ne Fan­ge­mein­de. Nein – der Grund liegt in der Tat­sa­che, dass »9« nur in einer ver­schwin­dend gerin­gen Anzahl von Licht­spiel­häu­sern gezeigt wird – der Kino­start fin­det nicht statt. Offen­bar war der Ver­lei­her nicht der Ansicht, dass man mit dem post­apo­ka­lyp­ti­schen Ani­ma­ti­ons­spek­ta­kel Besu­cher vor die Lein­wän­de locken kann. Oder hat­te man Sor­ge, dass ein wei­te­rer Bur­ton-Film (der ja streng genom­men ein Acker-Film ist) von ALICE ablen­ken wür­de?

Die inter­na­tio­na­le Rezep­ti­on des Strei­fens durch Kri­ti­ker und »nor­ma­le« Kino­be­su­cher ist durch­weg über­aus posi­tiv, man­che bezeich­nen »9« als Meis­ter­werk, das sich mit sei­ner Melan­cho­lie und den düs­te­ren Bil­dern wohl­tu­end vom Dau­er-Kla­mauk ande­rer Ani­ma­ti­ons­fil­me abhebt, aber den­noch eine ver­söhn­li­che und posi­ti­ve Bot­schaft ver­mit­telt. Da fragt man sich ins­be­son­de­re ange­sichts des sonst übli­chen deut­schen Wahns in Sachen »Anspruch« umso mehr, war­um gera­de die­ser Film nicht in die Kinos gebracht wird?

Kino­pla­kat »9«: Copy­right 2009 Uni­ver­sal

VAMPIRE HUNTER D – Realfilm?

DVD-Cover: VAMPIRE HUNTER D: BLOODLUST

VAMPIRE HUNTER D ist eine auch im Wes­ten über­aus belieb­te und lang­le­big erfolg­rei­che Rei­he von Ani­més und Man­gas des Japa­ners Hidey­u­ki Kiku­chi. Wie das kana­di­sche Hor­ror­ma­ga­zin RUE MORGUE und die Sei­te Comic​Book​Mo​vie​.com jetzt über­ein­stim­mend berich­ten, plant die­ser wohl die Umset­zung der Geschich­ten um Vam­pir­jä­ger in einen Real­film.

Aus­schlag­ge­bend dafür war wohl der über­ra­schen­de Erfolg der Real­fas­sung von BLOOD – THE LAST VAMPIRE, den man aktu­ell auch bei uns kau­fen kann – aller­dings erst, wenn man voll­jäh­rig ist, denn die Dar­stel­lun­gen sind … recht pla­ka­tiv.

Kiku­chi hat sich für die Umset­zung des Vam­pir­jä­gers mit den Pro­du­zen­ten der RESIDENT EVIL-Rei­he von Kon­so­len­spie­len zusam­men getan.

Das ers­te Man­ga aus der Rei­he erschien im Jahr 1983, bereits 1985 folg­te die ers­te Umset­zung als Ani­mé. Über die Jah­re blieb das Inter­es­se an der Serie erhal­ten, im Jahr 2000 wur­de in den USA VAMPIRE HUNTER D: BLOODLUST ver­öf­fent­licht; das Beson­de­re an die­ser Pro­duk­ti­on war die Tat­sa­che, dass der Film in eng­lisch pro­du­ziert und erst nach­träg­lich ins Japa­ni­sche über­setzt wur­de. VAMPIRE HUNTER D zeich­net sich durch Gewalt­dar­stel­lun­gen aus, des­we­gen ist abzu­war­ten ob eine Real­fas­sung hier­zu­lan­de geschnit­ten wird, oder man eine Ver­si­on ab 18 anbie­tet.

Hopkins in THE RITE

Anthony Hopkins

Sir Antho­ny Hop­kins ist aktu­ell in diver­sen Gen­re-Pro­jek­ten zu fin­den, sei es in WOLFMAN oder in der Rol­le des Odin in der THOR-Ver­fil­mung. Und auch ein wei­te­rer jetzt ange­kün­dig­ter Film bewegt sich im Bereich Hor­ror oder zumin­dest Gru­sel.

New Line pro­du­ziert einen neu­en über­na­tür­li­chen Thril­ler mit dem Titel THE RITE und es wur­de bereits bestä­tigt, dass Hop­kins dar­in eine wich­ti­ge Rol­le spielt. Das Dreh­buch, ver­fasst von Micha­el Petro­ni, basiert auf dem gleich­na­mi­gen Roman von Matt Baglio. Regie führt Mika­el Håf­ström (ZIMMER 1408), Chris­ty Flet­cher pro­du­ziert.

Plot: Die Hand­lung basiert (angeb­lich) auf wah­ren Ereig­nis­sen und berich­tet über die Erleb­nis­se eines des­il­lu­sio­nier­ten ame­ri­ka­ni­schen Stu­den­ten eines Pries­ter­se­mi­nars, der die Exor­zis­mus-Schu­le des Vati­kans besucht und sei­nen Glau­ben durch Kon­fron­ta­tio­nen mit dämo­ni­schen Kräf­ten fin­det. Hop­kins wird einen Pries­ter spie­len der ein Exper­te in Sachen Exo­zis­men ist und des­sen Metho­den man nicht unbe­dingt »tra­di­tio­nell« nen­nen kann.

Bild. Antho­ny Hop­kins 2009, aus der Wiki­pe­dia

Trailer: »V« Returns

Die Neu­auf­la­ge der außer­i­di­schen Besu­cher ließ sich uner­war­tet gut an und mach­te tat­säch­lich Spaß. Am 30. März kehrt die Serie »V« aus der Win­ter­pau­se zurück. Auch dazu ein Trai­ler:

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V Returns – powered by Mania​.com

Trailer: mehr ALICE

Der Kino­start von Tim Bur­tons ALICE IN WONDERLAND rückt näher (US-Pre­miè­re ist am 5. März) und des­we­gen steigt auch der Trai­ler-Out­put. Hier der letz­te Vor­gu­cker:

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