Am vergangenen Wochenende wurden im Rahmen des alljährlichen Science Fiction Awards Weekends die LOCUS Awards 2010 vergeben. Das SF-Magazin LOCUS lobt diesen Preis seit dem Jahr 1971 aus.
Auch bei dieser Verleihung ist China Miéville mit THE CITY & THE CITY wie schon beim Arthur C. Clarke Award vertreten.
And the winners are (Buchtitel-Links führen zu Amazon, die anderen zu den Egoseiten der Autoren – wenn vorhanden – oder zur Wikipedia):
»Biss zum Schmachten« heißt aktuell die Devise bei den Fans von Vampiren und Werwölfen, denn der dritte Teil der Vampirsage um Bella und Edward kommt in die Kinos. Zum Filmstart liefert die aktuelle Ausgabe des monatlichen Fantasy-Magazins NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik nicht nur alle Infos für Mystery- und Romantasy-Fans, sondern betrachtet das Thema auch wissenschaftlich.
Im Kino und in der Romantasy-Literatur sind derzeit wieder die Blutsauger angesagt. Mit »Eclipse: Biss zum Abendrot« geht die Verfilmung von Stephenie Meyers Vampirsage mit dem deutschen Kinostart am 15. Juli in die dritte Runde. Die Ausgabe 76, 07/2010, der NAUTILUS liefert deshalb all jenen, die dem Thema mit Skepsis oder Beisterung gegenüberstehen, nicht nur einen ausführlichen Bericht zum Film, sondern auch alle Infos und Fakten, um selbst kompetent über die eigene Neigung oder den Abscheu gegenüber den multimedialen Untoten entscheiden zu können:
Los geht es im alten Volksglauben über Nachzehrer, Aufhocker, wandelnde Tote und lebende Leichnahme und den Sagen zu Blutsaugern aus aller Welt. Dazu kommen spannende Mythen und gesicherte Fakten zu den Ursachen des Vampirismus und dem Tod als Verwandlung. Dass die Untoten die Fernsehwelt fest im Biss haben, beweist unter dem Stichwort »Biss zum Sendeschluß« die große Übersicht der TV-Serien zu Vampiren von 1986 bis heute. Wie aktuelle Mystery-Autoren mit dem Thema umgehen, wird in Werkstatt-Gesprächen mit Schriftstellern wie Markus Heitz, Charlie Huston, Richelle Mead, Lena Klassen, Olga A. Krouk und Stephan R. Bellem hinterfragt. Und was uralte Göttinnen wie Astarte und Istar und mystische Gestalten wie die biblische Lilith, die irische Banshee oder die griechische Kybele mit männermordenden Femme fatales des Filme Noir oder den Musen der Dichter zu tun haben und wie sich diese Figuren zu modernen und emanzipierten Romantasy-Ikonen entwickelten, erklärt ein Beitrag zu Verführung und Schrecken bei den »schönen Damen ohne Gnade«.
Auch vor den von historischen Märchensammlern wie Charles Perault und den Gebrüdern Gimm überlieferten Märchenstoffen machen die Nachforschungen der NAUTILUS nicht halt, denn in deren Originalen gab es ebenfalls grausige Menschenfresser, Mord und Inzest. Vieles davon wurde aus modernen Ausgaben getilgt. Doch auch moderne Fantasy-Autoren stellen sich diesen dunklen Wurzeln, wie Gespräche mit Jim C. Hines, Christoph Marzi und Claudia Toman belegen. Und die Comic-Schöpfer Felix Mertikat und Benjamin Schreuder berichten über die Entstehung ihrer märchenhaften Graphic Novel »Jakob« an der Filmakademie Ludwigsburg und den Wurzeln ihrer Geschichte bei Kafka, Grimm und Andersen, bei »Pinocchio« und »Der kleine Prinz«.
Im Filmteil gibt es einen Blick auf das Märchenland von Weit-weit-weg in »Für Immer Shrek«, Interviews zu »Predators« mit Regisseur Nimród Antal und Darsteller Danny Trejo sowie dem Filmemacher Uwe Boll – und natürlich die monatliche Filmvorschau sowie Vorstellungen aktueller DVDs für das phantastische Heimkino. Und im Literaturteil die Vorschau auf kommende Titel mit den Kommentaren der Autoren sowie Lesetipps und Hörbuchtipps zu lesenswerten und höhrenswerten Romanen, Hörbüchern und Hörspielen. Berichte zu aktuellen Games für den PC und Konsole oder als Brettspiel bilden den Abschluß der Juli-Ausgabe.
Die Ausgabe läßt sich bereits seit Ende Mai online komplett und gratis auf der NAUTILUS-Homepage durchblättern. Dazu gibt es zusätzliche Giimmicks wie Film-Clips und Featurettes zu den in der Ausgabe vorgestellten Filmen, eine »Twilight«-Bildergalerie, Trailer zu den kommenden Filmen 2010–2011 sowie eine Vorschau auf die nächste Ausgabe, in der es u.a. um Serienmörder sowie um kommende Filme wie Chris Nolas »Inception« und M. Night Shyamalans »Die Legende von Aang« geht. Die Print-Ausgabe ist am 18 Juni erschienen, im Handel erhältlich oder bei Online-Buchhändlern bestellbar. Und wer lieber eine digitale Ausgabe will, kann zwischen PDF- und Flash-Versionen wählen.
Weitere Informationen und einen Vorgucker findet man auf der NAUTILUS-Homepage.
Käuflich erwerben kann man das Magazin im Zeitschriftenhandel oder bei Amazon
Zu Robert Rodriguez´Neuinterpretation der außerirdischen Jäger gibt es einen neuen internationalen Trailer. Es spielen Adrien Brody, Topher Grace, Alice Braga, Walton Goggins, Laurence Fishburne, Danny Trejo, Oleg Taktarov, Mahershalalhashbaz Ali und Louiz Ozawa. US-Kinostart ist am 9 Juli.
Der Konzern mit den Maus-Ohren wittert offenbar Bares im Zusammenhang mit aktuellen 3D-Techniken. Nachdem bereits durchgesickert war, dass man BEAUTY AND THE BEAST zum dreidimensionalen Format konvertieren will, bestätigte Produzent Don Hahn gegenüber Empire, dass man auch LION KING diese Überarbeitung angedeihen lassen will. Man kann jetzt spekulieren, welche Disney-Klassiker noch in dieser Form »überarbeitet« werden sollen.
Hahn sprach von einem Kinodebut des 3D-ifizierten KÖNIGS DER LÖWEN irgendwann in 2011. Weiterhin äußerte er sich zu den Gerüchten zu einer Fortsetzung oder einem Nachfolger von WHO FRAMED ROGER RABBIT (1988). Dazu sagte er: »Wenn Du ein Fan davon bist, dann wirst Du sehr bald sehr, sehr, sehr glücklich sein!«.
Wahrscheinlich auch in 3D. Man vergebe mir, wenn mein Enthusiasmus hinsichtlich der Umwandlung von in 2D produzierten Filmen in 3D begrenzt ist, denn das sieht in aller Regel nicht gut aus, weil es bei der Produktion nicht so gedacht war und die nachträgliche Bearbeitung ist bestenfalls eine Hightech-Krücke…
Bereits seit einiger Zeit ist es mit Tricks möglich, eigene Software auf der Wii auszuführen. Findige Hacker haben hierfür einen sogenannten »Homebrew-Channel« ausgetüftelt, der es ermöglicht, »selbstgemachte« Programme – eben sogenannte »Homebrew« – auf die Konsole zu bringen.
Nintendo ist das natürlich ein Dorn im Auge und so versucht man immer wieder, den Homebrew-Channel mit Firmware-Updates auszuhebeln. Soeben erschient das offizielle Update 4.3, das den Homebrew-Channel entfernt. Modifizierte offizielle Kanäle, wie beispielsweise der »Check Mii Out Channel« muss man danach herunter laden und neu installieren. Eventuell zeigt die Konsole nach dem Neustart »Wii Error:004«, das wäre dann ein Hinweis darauf, dass die Wii versucht hat, unautorisierte Modifikationen zu laden. Nintendo empfiehlt in diesem Fall die unerlaubten Programme und Spielstände zu löschen.
Neue Funktionen bringt das Firmwareupdate nicht, es geht einzig darum, die Hacker auszusperren. Angeblich soll sich die »Systemleistung verbessern«, worin das genau bestehen soll, sagt man bei Big N aber nicht.
Allerdings: auch die neue Firmware wurde von der Szene in Rekordzeit ausgehebelt und alles ist wie vorher… Nintendo behauptet, die Modifikationen seien illegal, dieser Standpunkt ist allerdings rechtlich mehr als fragwürdig.
PIONEER ONE ist eine SF-Serie, wie es sie noch nie gegeben hat. Was sich auf den ersten Blick wie einer der typischen hohlen Werbesprüche der Marketing-Abteilung eines Fernsehsenders anhört, hat einen viel interessanteren Hintergrund. Man könnte PIONEER ONE mit Fug und Recht als »Fernsehen 2.0« bezeichnen.
Die Serie wird nicht von einem Fernsehsender produziert, sondern von Josh Bernhard und Bracey Smith, die bereits mit ihrer anderen Internet-Produktion THE LIONSHARE auf sich aufmerksam gemacht hatten. Die Mittel für die Pilot-Episode wurden über die Fundraising-Plattform kickstarter.com gesammelt. Dort kann man ein Projekt einstellen und die Netzgemeinde um Geld dafür bitten. Auf diesem Wege kamen etwas mehr als die veranschlagten 6000 Dollar zusammen und die Produktion konnte beginnen. Diese Summe konnte nur deswegen ausreichen, weil Team und Schauspieler sich bereit erklärt hatten, kostenlos zu arbeiten, weil sie an das Projekt glauben.
Die Pilotepisode von PIONEER ONE ist ungefähr 30 Minuten lang und wird völlig kostenfrei über das Netz verteilt. Man kann sie sich entweder via Torrent als HD oder SD-Fassung herunterladen, oder sie sich als Stream ansehen.
Zur Handlung: Wissenschaftler entdecken eine uralte sowjetische Sonde, die sich der Erde nähert, allerdings nicht aus der Erdumlaufbahn, sondern von »viel weiter draußen«. Sie schlägt in Kanada auf und sorgt dort für eine schwache nukleare Verstrahlung; Agenten des US-Homeland-Security werden entsandt, um den Vorfall zu erforschen, weil man im Pentagon (natürlich) von einem terroristischen Akt ausgeht. Was sie dort vorfinden übersteigt alles was sie erwartet hatten…
Man könnte nun annehmen, dass eine Pilotepisode aus dem Genre SF oder Mystery, die unter diesen Umständen gedreht wurde, eher lächerlich ist. Diese Annahme könnte aber falscher nicht sein, denn tatsächlich bietet PIONEER ONE solide und gut gemachte Unterhaltung. Man merkt ihr an, dass es sich hier nicht um eine professionelle TV-Produktion handelt, an einigen Stellen könnte das Ganze noch ein wenig Politur und Nachbearbeitung gebrauchen (»Astronomie« und »Astrologie« sollte man bei einer SF-Geschichte nicht verwechseln… aber das ist eigentlich Nitpickerei, da es sich nur um eine schnell zu verbessernde Texteinblendung handelt), aber Story und Machart stimmen und es macht wirklich Spaß, sich das anzusehen. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Folgen. Da man sich die Episode einfach so herunterladen kann, gibt es absolut keine Ausrede, nicht mal einen Blick darauf zu werfen. Wer kein Englisch versteht hat ebenfalls keine Ausrede, denn es stehen Untertitel in verschiedenen Sprachen zur Verfügung.
Für die weiteren Folgen wird soeben auf demselben Weg Geld gesammelt, man rechnet mit ca. 20000 Dollar für die nächsten drei Episoden. Wer die Serie unterstützen möchte, kann das über kickstarter.com tun oder eine DVD des Pilots erwerben.
PIONEER ONE ist unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht worden, das bedeutet, man darf es frei weitergeben und auch abgeleitete Werke davon erstellen.
20th Century Fox haben vermeldet, dass ein weiterer Schauspieler zur Besetzung des PLANET OF THE APES-Prequels RISE OF THE APES gestoßen ist. Neben der männlichen Hauptrolle eines Wissenschaftlers, die von James Franco (SPIDER-MAN 1, 2, 3) dargestellt wird und dessen weiblichem Sidekick, besetzt mit Freida Pinto (SLUMDOG MILLIONAIRE), wird John Lithgow mitspielen. Der soll den Vater von Francos Wissenschaftler spielen.
Die Produktion soll in diesem Sommer beginnen, am Regie-Ruder steht Rupert Wyatt, das Drehbuch stammt von Rick Jaffa und Amanda Silver. Peter Chernin und Dylan Clark produzieren für Chernin Entertainment.
Konzept: Die Vorgeschichte zum PLANET DER AFFEN beschäftigt sich mit einem Wissenschaftler (Franco), der ein Heilmittel gegen Alzheimer an Affen testet. Das Testsubjekt mit dem Namen Cäsar durchläuft unerwartet eine rapide Evolution und der Wissenschaftler nimmt ihm mit nach Hause, um ihn vor gewissenlosen Forschern zu schützen.
Lithgows Charakter leidet selbst an Alzheimer, Freida Pinto gibt in der weiblichen Hauptrolle eine Primatologin.
Newcomer Folgenreich wurde soeben mit dem Hörspiel-Preis »Ohrkanus« als bestes Label ausgezeichnet. Zudem verlieh die Fachjury, bestehend aus Hörspiel-/Hörbuchportalen, Kritikern, Produzenten und nicht zuletzt Hörspiel-Fans, der Folgenreich-Hörspielserie MARK BRANDIS den Ohrkanus für das »beste Sounddesign« und gleich zweimal die Auszeichnung »Beste Nebenrolle« für DORIAN HUNTER.
Da passt es ins Bild, dass am 2. Juli 2010 die Folgen neun und zehn der SF-Hörspielreihe MARK BRANDIS unter den Titeln RAUMSONDE EPSILON 1 und 2 erscheinen. Aus dem Inhalt:
RAUMSONDE EPSILON 1:
2125: Mark Brandis´ Schiff, die Hermes, ist mit der nun unbemannten Delta IX im Schlepptau unterwegs zurück zur Erde. Die ermüdende Bordroutine auf dem wochenlangen Flug wird jäh unterbrochen: die Delta IX ist plötzlich spurlos verschwunden. Brandis erreicht auf der Suche nach Scotts Schiff die Station Zhongli Quan und muss bald feststellen, dass nicht nur die Vereinigten Orientalischen Republiken undurchsichtige Pläne verfolgen…
ISBN: 978–3‑8291–2317‑4
Gesamtspielzeit: ca. 56 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
EUR 7,99 – erhältlich beispielsweise bei Amazon
RAUMSONDE EPSILON 2:
2125: Mark Brandis und die Besatzung seiner Hermes sind von ISIDOR entkommen und auf dem Weg zur rätselhaften »Büchse der Pandora«. Major Young kommt an Bord, doch auch seine Gegenwart kann die Hermes nicht davor bewahren, dieses Mal einem Geschwader der Republiken in die Hände zu fallen. Während die Crew gefangen auf dem Jupitermond Kallisto auf ein Wunder wartet, bahnt sich eine Begegnung an, die die Geschichte der Menschheit in andere Bahnen lenken könnte…
ISBN: 978–3‑8291–2318‑1
Gesamtspielzeit: ca. 61 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
EUR 7,99 – erhältlich beispielsweise bei Amazon
Sony versammelte ein paar Journalisten zu einer Pressekonferenz mit Seth Rogen (Hauptdarsteller) und Michel Gondry (Regie), um das Remake des Pulp-Helden GREEN HORNET zu promoten und stellte gleichzeitig einen ersten Kinotrailer zur Verfügung. Schräg – aber da steh ich ja drauf.
Zur Feier der Sommersonnwende habe ich den PhantaNews ein neues Gewand verpasst, das alte war mir ein wenig über und es gab wohl auch technische Probleme damit, denn mit dem neuen Theme hat sich die Ladezeit der Seite dramatisch verbessert!
Als neues Feature sind die Kategorien nun direkt über ein horizontales Dropdown-Menü unterhalb des Headers zu erreichen. All part of the service. :o)
Ich wünsche weiterhin viel Spaß mit PhantaNews und uns allen ab sofort einen Sommer, der den Namen verdient!
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