Trailer: DAWN OF THE PLANET OF THE APES

Zu Fort­set­zung des Reboots des PLANETS DER AFFEN gibt es einen ers­ten Trai­ler. Natür­lich geht es um eine Post­apo­ka­lyp­se und Schim­pan­se Cäsar ist offen­sicht­lich sau­er …

Es spie­len unter ande­rem: Gary Old­man as Drey­fus, Jason Clar­ke als Mal­colm, Keri Rus­sell als Mal­colms Freun­din, Kodi Smit-McPhee als Mal­colms Sohn, J.D. Ever­mo­re als Sni­per und Jocko Sims als Wer­ner. Regie führt Matt Ree­ves, das Dreh­buch stammt von Rick Jaf­fa, Aman­da Sil­ver, Scott Z. Burns und Mark Bom­back.

Kino­start ist irgend­wann in 2014. Nach dem sehr gelun­ge­nen ers­ten Teil darf man auf die Fort­set­zung gespannt sein.

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Rant: Neues Geschäftsmodell – Gütesiegel für eBooks

Qualitaetssiegel

Micha­el Stühr ist der Geschäfts­füh­rer von Mark­Stein, die brin­gen unter dem Namen Tan­go ver­schie­den Lösun­gen für Satz und eBook-Erstel­lung auf den Markt. Im Tan­go-Publi­shing-Blog sowie zweit­ver­wer­tet im Buch­re­port-Blog schwa­dro­niert der dar­über, dass eBooks uuuuun­be­dingt ein Qua­li­täts­sie­gel benö­ti­gen.

Fällt erst ein­mal posi­tiv auf, dass er auch bei den Ver­la­gen ein deut­li­ches Abneh­men der Qua­li­tät erkennt, wer­den sei­ne Aus­füh­run­gen danach eher abstrus. Da wird doch tat­säch­lich gefor­dert, dass es irgend­wel­che wie auch immer gear­te­ten Dienst­leis­ter geben muss, die eBooks (und nur eBooks) dar­auf über­prü­fen, ob sie qua­li­ta­tiv okay sind:

Zu beur­tei­len wäre die Form (Cover, Inhalts­ver­zeich­nis, Regis­ter), das sach­li­che Lek­to­rat und selbst­ver­ständ­lich Recht­schrei­bung und Nutz­bar­keit (Quer­ver­wei­se, Links etc.).

Ein sol­ches Güte­sie­gel muss ja nicht kos­ten­frei abge­ge­ben wer­den, der Auf­wand soll­te schon ver­gü­tet wer­den. Die Leser soll­ten von jedem Ver­lag oder Self-Publisher ein­for­dern, dass er sei­ne digi­ta­len Wer­ke prü­fen lässt, um sicher­zu­stel­len, dass bestimm­te Qua­li­täts­stan­dards ein­ge­hal­ten wur­den.

Man soll­te sich den Arti­kel mal durch­le­sen, um zu ver­ste­hen, wovon er da redet. Also: nicht nur Self­pu­blisher, son­dern auch Ver­la­ge sol­len gegen teu­er Geld ihre Pro­duk­te auf Qua­li­tät prü­fen las­sen, weil nur dann der Kun­de Qua­li­tät bekommt? Das ist ja eine groß­ar­ti­ge Idee! Pure Geld­ma­che­rei, denn wie wird sicher gestellt, dass die Inqui­si­to­ren ihre Arbeit gut machen? Wie bekloppt müss­te ich sein, einem sol­chen Dienst­leis­ter ein Buch ein­zu­rei­chen, der sackt mei­ne Koh­le ab und weist das Buch dann zurück – aus wel­chen Grün­den auch immer? Woher weiß ich, wie kom­pe­tent der Dienst­leis­ter ist? Was, wenn da ein von sich selbst über­zeug­ter kul­tur­chau­vi­nis­ti­scher Anspruchs­mu­tant mit Ortho­gra­fie-Fetisch sitzt, der alles ablehnt, was nicht aus lite­ra­risch wert­vol­len, aber lei­der stink­lang­wei­li­gen Schach­tel­sät­zen besteht?

War­um soll­ten wir uns die gera­de ent­ste­hen­de Frei­heit des Publi­zie­rens mit Abschaf­fung der alten Tor­wäch­ter in den Ver­la­gen, die gera­de in den letz­ten Jah­ren nur noch das ver­le­gen, was sich auch »dre­hen« lässt, durch die Hin­ter­tür in ganz ähn­li­cher Form wie­der ein­füh­ren? Ja, es ist nicht ganz ein­fach, sich durch den Wust an Bull­shit zu wüh­len, der im Bereich Self­pu­bli­shing, aber genau­so von den Publi­kums­ver­la­gen ver­öf­fent­licht wird. Aber das gilt für zahl­lo­se ande­re Berei­che des Lebens ganz genau­so und ohne ein wenig Eigen­in­itia­ti­ve bei der Suche wird man mög­li­cher­wei­se pri­ma Lese­stoff ver­pas­sen, ins­be­son­de­re, wenn man sich aus­schließ­lich auf angeb­lich »pro­fes­sio­nel­le« Ver­öf­fent­li­chun­gen ver­lässt. Dumm gelau­fen. Selbst schuld.

Und vor allem: War­um bezieht er das nur aufs eBook? Hat er noch nichts von Crea­teSpace oder Print On Demand gehört? Ist ihm nicht klar, dass die von ihm bemän­gel­ten Qua­li­täts­ver­lus­te bei den »pro­fes­sio­nel­len« Ver­la­gen sich nicht aufs eBook beschrän­ken, son­dern selbst­ver­ständ­lich auch im Print­buch zu fin­den sind? Kann ich mir nicht vor­stel­len, aber war­um rei­tet er so aus­dau­ernd aus­schließ­lich auf dem Elek­tro­buch her­um?

eReader-Facepalm

Es ist ihm zudem offen­sicht­lich ent­gan­gen, dass sich mit Qin­die bereits ein Güte­sie­gel zumin­dest für Self­pu­blisher eta­bliert hat, in dem Autoren dar­über ent­schei­den, ob die Qua­li­tät von Wer­ken stimmt, statt irgend­ei­ner über­ge­ord­ne­ten Inqui­si­ti­on, die ein Inter­es­se dar­an hat, Bücher abzu­leh­nen, damit die­se immer und immer wie­der ein­ge­reicht wer­den müs­sen, und man pri­ma Koh­le absei­hen kann. Oder die – da ver­lags­nah – Ver­lags­bü­cher durch­win­ken und sol­che von Indie-Autoren blo­ckie­ren; und es soll mir kei­ner erzäh­len, dass es nicht so kom­men wür­de.

Und dann folgt ein zwin­gen­des Qua­li­täts­sie­gel dem nächs­ten und irgend­wann musst Du so vie­le davon auf Dei­nem Cover kle­ben haben, dass man das Titel­bild nicht mehr sieht.

Und tat­säch­lich gibt es kaum etwas über­flüs­si­ge­res als sol­che erzwun­ge­nen »Qua­li­täts­si­che­rungs­dienst­leis­tun­gen«. Man kann sich als Indie frei­wil­lig an Lek­to­ren und Kor­rek­to­ren wen­den, muss es aber nicht. Ver­la­ge könn­ten Lek­to­ren und Über­set­zern ange­mes­se­ne Gehäl­ter zah­len, um die Qua­li­tät zu ver­bes­sern, müs­sen es aber nicht (und vie­le tun es auch nicht mehr). Um her­aus­zu­fin­den, ob ein Buch lesens­wert ist – und das völ­lig unab­hän­gig, ob es sich um ein Ver­lags­buch oder ein selbst­ver­leg­tes, um Print oder eBook han­delt – braucht man kei­ne kos­ten­pflich­ti­ge Dienst­leis­tung. Man kann sich gera­de in Zei­ten des Inter­nets zahl­lo­ser Quel­len bedie­nen, um her­aus zu fin­den, ob man ein Buch wirk­lich lesen möch­te und ob es hand­werk­lich gut ist: Lese­pro­ben, Bespre­chun­gen, Emp­feh­lun­gen in sozia­len Medi­en oder durch unab­hän­gi­ge Grup­pen wie Qin­die (völ­lig kos­ten­los) und ähn­li­che – und was weiß ich nicht noch mehr.

In einer Ant­wort auf einen Kom­men­tar zu sei­nem Arti­kel weist Stühr dann noch dar­auf hin, das so etwas wie sein Güte­sie­gel selbst­ver­ständ­lich optio­nal wäre. Nein! Doch! Ah! Neu­es von Cap­tain Obvious …

Man kann den Self­pu­blishern nur eine War­nung aus­spre­chen: lasst euch von sol­chen Bau­ern­fän­gern nicht beein­dru­cken, die behaup­ten, Bücher wären nur dann gut, wenn sie ein völ­lig über­flüs­si­ges aber teu­er bezahl­tes Qua­li­täts­sie­gel auf­wei­sen. Und: auch mit der Qua­li­tät von Ver­lags­bü­chern steht es lei­der all­zu oft und immer öfter nicht zum Bes­ten.

Des­we­gen wei­ter oben schon mal mein völ­lig kos­ten­lo­ses und frei ver­wend­ba­res Qua­li­täts­sie­gel für Indie-Autoren: garan­tiert ver­lags­frei!

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Qua­li­täts­sie­gel von Ste­fan Holz­hau­er CC‑0, eRea­der-Face­plam: eRea­der von Ste­fan Holz­hau­er, Face­palm von Fabio Ven­ni auf flickr, CC BY-SA

STAR WARS ATTACK SQUADRONS – PvP mit X‑Wings und TIE-Fightern

Star Wars Attack Squadrons

Dis­ney Inter­ac­ti­ve kün­dig­te ges­tern eine neu­es Spiel im STAR WARS ‑Uni­ver­sum an, es trägt den Titel STAR WARS ATTACK SQUADRONS. Screen­shots und ein Video zei­gen, wor­um es geht: In dem free2­play-Mul­ti­play­er-Game kön­nen bis zu 16 Spie­ler in Jägern der Rebel­len­al­li­anz und des Impe­ri­ums in ver­schie­de­nen Sze­na­ri­os gegen­ein­an­der antre­ten. Durch die Kämp­fe kann man Punk­te (oder vir­tu­el­le Wäh­rung) ansam­meln, um sei­ne Schif­fe dann zu ver­bes­ser und auch optisch nach dem eige­nen Geschmack auf­zu­hüb­schen. Selbst­ver­ständ­lich wird es Micro-Trans­ak­tio­nen geben, mit­tels derer man sein Fort­kom­men durch Echt­geld beschleu­ni­gen kann.

Im Gegen­satz zur Star­figh­ter-Erwei­te­rung beim Bio­Wa­re-MMO SWTOR, bei dem es nur ein ein­zi­ges Sze­na­rio vor ver­schie­de­nen Kulis­sen gibt, soll man hier meh­re­re unter­schied­li­che Spiel­va­ri­an­ten an zahl­rei­chen bekann­ten Schau­plät­zen der Epi­so­den IV bis VI spie­len kön­nen. Die Varia­tio­nen sind Free For All (Death Match), Team Dog­fight (ein Team gegen das ande­re) und Base Defen­se , bei dem man ent­we­der sei­ne Basis gegen ein ande­res Team ver­tei­di­gen muss, oder der Angrei­fer ist. Auch wenn auf den Screen­shots gro­ße Schif­fe zu sehen sind, ist noch unklar, ob die einen wich­ti­gen Teil des Spie­les dar­stel­len, oder nur Kulis­se sind. Ich tip­pe auf letz­te­res.

Star Wars Attack Squadrons

Auch wenn Dis­ney Inter­ac­ti­ve hin­ter dem Spiel steht, ent­wi­ckelt wird es von Area 52, die kennt man bei­spiels­wei­se vom kin­der­freund­li­chen MMO Mar­vel Super Hero Squad Online aus dem Jahr 2011. Inter­es­sant fin­de ich die Nen­nung von Luca­sA­rts als Teil­ha­ber am Pro­jekt, eigent­lich war der Plan bei der Über­nah­me durch Dis­ney, dass die auf­ge­löst wer­den sol­len. Im Rah­men die­ser Auf­lö­sung war ja lei­der bereits das viel­ver­spre­chen­de Spiel STAR WARS 1313 weg­ge­axt wor­den.

Die Clo­sed Beta für STAR WARS ATTACK SQUADRONS beginnt im Früh­jahr 2014, man kann sich bereits jetzt auf der offi­zi­el­len Web­sei­te um einen Beta-Account bewer­ben.

Star Wars Attack Squadrons

Im ver­gan­ge­nen Mai erhielt Darth Elec­tro­nic Arts die exklu­si­ven Rech­te dar­an, STAR WARS-Spie­le für PCs und Kon­so­len ver­öf­fent­li­chen zu dür­fen. Dies­ney behielt die Exklu­siv­rech­te für ande­re Platt­for­men wie mobi­le Gerä­te und Brow­ser, des­we­gen kann man ver­mut­lich davon aus­ge­hen, dass es sich bei STAR WARS ATTACK SQUADRONS um ein Brow­ser­game han­delt.

Ich bin äußerst skep­tisch, was die­ses Spiel angeht. Sieht für mich erst­mal so aus, als wol­le man ein paar schnel­le Dol­lars mit einem rasch zusam­men­ge­klick­ten Brow­ser­game machen.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​f​N​0​D​8​T​U​_​TVE

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Pro­mo­fo­tos Copy­right Dis­ney Inter­ac­ti­ve, Luca­sA­rts

Futter für den eReader: Feedbooks

Screenshot Feedbooks

Noch ein Tipp zur Weih­nachts­zeit: ver­mut­lich wer­den auch in die­sem Jahr bei Vie­len eRea­der oder Tablets unter dem Baum lie­gen. Zum Aus­pro­bie­ren kann man natür­lich bei einem der ein­schlä­gi­gen Online­an­bie­ter was erwer­ben, aber es gibt auch noch ande­re Wege, legal an Lese­stoff zu kom­men.

Feed­books ist ein fran­zö­si­scher Anbie­ter, des­sen Web­sei­te aller­dings auch in Eng­lisch und Deutsch vor­liegt (auch wenn man bei letz­te­rem bis­wei­len ulki­ge Über­set­zungs­pat­zer fin­det). Der Clou: neben kom­mer­zi­el­len eBook-Ange­bo­ten fin­det man hier zum einen auch Public Domain ohne Ende und zum ande­ren wer­den kos­ten­lo­se Elek­tro­bü­cher ange­bo­ten.

Die Auf­ma­chung der Web­sei­te ist ange­nehm über­sicht­lich und ein­fach, auch die Navi­ga­ti­ons­punk­te nach Gen­res und ande­ren Kri­te­ri­en links sor­gen für eine ange­neh­me Navi­ga­ti­on und Hand­ha­bung der Sei­te.

Und jetzt noch der Knül­ler: Bei man­chen kom­mer­zi­el­len eBooks in eng­li­scher Spra­che ist Feed­books sogar noch güns­ti­ger als Platz­hirsch Ama­zon. Ein Bei­spiel gefäl­lig? Bit­te: John Scal­zis REDSHIRTS – das deut­sche Shops in Eng­lisch meist gar nicht anbo­ten, und wenn, dann völ­lig über­teu­ert – kos­tet bei Ama­zon 6,49 Euro. Das wäre schon ein guter Preis, aber Feed­books sagt dafür gera­de mal 5,49 Euro an, also einen sagen­haf­ten Euro preis­wer­ter!

Wer also Fut­ter für den neu­en eRea­der oder das Tablet sucht, der soll­te ruhig mal bei Feed­books vor­bei sur­fen. Die bie­ten übri­gens auch Web­seit­e­va­ri­an­ten für mobi­le Gerä­te an, so dass man direkt vom Mobil­te­le­fon dort ein­kau­fen und gleich dar­auf lesen kann. Ein­zi­ger Nach­teil: zah­len kann man aus­schließ­lich via Kre­dit­kar­te, Pay­Pal und Co sind nicht vor­ge­se­hen.

Übri­gens kann man via Feed­books auch eBooks ver­öf­fent­li­chen, damit wer­de ich mich dem­nächst auch mal beschäf­ti­gen.

Dank an Kris­ti­an Köhn­topp fürs Erin­nern an die Platt­form

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Teaser: Christopher Nolans INTERSTELLAR

Der neue Film von Chris­to­pher Nolan, dem Mann hin­ter INCEPTION und der DARK KNIGHT-Tri­lo­gie, han­delt von Wis­sen­schaft­lern und Ent­de­ckern, die ins All auf­bre­chen, weil her­aus­fin­den wol­len, ob man Wurm­lö­cher für Rei­sen durch Raum und Zeit nut­zen kann. Der Teaser an sich ist aber lei­der genau das: ein kur­zer Teaser – und er beschränkt sich wei­test­ge­hend dar­auf, US-Pathos zu ver­brei­ten. Hof­fen wir auf den ers­ten ech­ten Trai­ler.

Es spie­len unter ande­rem Matthew McCo­n­aug­hey, Anne Hat­ha­way, Jes­si­ca Chas­tain, Casey Affleck, Micha­el Cai­ne, David Oye­lo­wo, Wes Bent­ley, John Lith­gow, Ellen Burs­tyn, Topher Grace, David Gya­si, Macken­zie Foy, Bill Irwin, Timo­thée Cha­l­a­met und Matt Damon. US-Kino­start ist am 7. Novem­ber 2014.

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SANDMAN kommt ins Kino

Joseph Gordon-Levitt

Hit­fix mel­det, dass Neil Gai­mans popu­lä­re Comic­se­rie SANDMAN in einen Film adap­tiert wer­den wird. Manch einer mag jetzt sagen: end­lich, ande­re die Hän­de über dem Kopf zusam­men schla­gen.

Es ist auch bereits bekannt, wer die Titel­rol­le spie­len wird: Joseph Gor­don-Levitt (THE DARK KNIGHT RISES) ist dafür aus­er­ko­ren wor­den, Co-Pro­du­zent (und viel­leicht auch noch mehr) ist David S. Goy­er (MAN OF STEEL). Bis­lang ist die Fra­ge offen, wel­che der Geschich­ten um den Sand­mann ver­filmt wer­den wird, oder ob man sich eine neue ein­fal­len lässt, viel­leicht sogar geschrie­ben von Meis­ter Gai­man selbst?

Die ers­te Aus­ga­be von SANDMAN erschien im Janu­ar 1989 bei DC Comics. Ab der Aus­ga­be 47 lief die Serie unter dem Label Ver­ti­go, und wur­de einer der größ­ten Erfol­ge des Publishers.

THE SANDMAN ist ein inter­na­tio­nal gelob­tes Meis­ter­werk, das Mor­pheus, dem Her­ren des Trau­mes folgt. Der traum ist eine gigan­ti­sche hal­lu­zi­na­to­ri­sche Land­schaft, der alle Träu­me von allem und jedem ent­hält, die jemals gelebt haben. Unab­hän­gig von Kul­tu­ren oder his­to­ri­scher Ära: alle Träu­mer besu­chen Mor­pheus´ Reich – möge es sich um Göt­ter, Dämo­nen, Musen, mys­ti­sche Krea­tu­ren oder ein­fach nur Men­schen han­deln.
Nach sei­nem Ent­kom­men aus einer beschä­men­den Gefan­gen­schaft bei einem blo­ßen Sterb­li­chen, fin­det Mor­pheus sich an einem Schei­de­weg und wird gezwun­gen, sich mit den dras­ti­schen Ver­än­de­run­gen aus­ein­an­der zu set­zen, denen er und sein Reich unter­wor­fen sind.

Es dürf­te äußerst span­nend wer­den zu erfah­ren, wen man als Regis­seur ver­pflich­ten wird, wer das Dreh­buch ver­fasst und wel­che wei­te­ren Schau­spie­ler besetzt wer­den. Um zu pro­phe­zei­hen, dass die Hard­core-Fans Zeter und Mor­dio schrei­en wer­den, braucht man kei­ne Kris­tall­ku­gel. Wenn die Macher schlau sind, invol­vie­ren sie Neil Gai­man nicht nur aus Ali­bi­grün­den, son­dern geben ihm ech­tes Mit­spra­che­recht.

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Bild: Joseph Gor­don-Levitt, von gdc­gra­phics, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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Bandits Kommentar: Vom Spektakel, dem Ritual und einem kleinen Hobbit

Promo DESOLATION OF SMAUG

THE HOBBIT: THE DESOLATION OF SMAUG – Bun­des­start 12.12.13

Fan­ta­sy gehört nicht zu mei­nen bevor­zug­ten Film-Gen­res. Selbst Klas­si­ker wie DER DUNKLE KRISTALL oder die ers­ten bei­den CONAN Fil­me stan­den in der Kon­sumpflicht nicht ganz vor­ne. Dafür lie­be ich das Spek­ta­kel. Und Spek­ta­kel war, was Bandit

Peter Jack­son mit der HERR DER RINGE Tri­lo­gie ver­sprach und lie­fer­te. Fil­me, die nur fünf Jah­ren vor ihrem Erschei­nen in die­ser Umset­zung gar nicht mög­lich gewe­sen wären. Der HOBBIT als Ver­fil­mung, war natür­lich dem Erfolg der Vor­gän­ger-Tri­lo­gie geschul­det. Und nie­mand woll­te ernst­haft dar­auf ver­zich­ten. Ein Spek­ta­kel wur­de ver­spro­chen, und Peter Jack­son hat gelie­fert. Jetzt in 3D, dem jung­fräu­li­chen Dol­by Atmos und erst­mals ein Film, auf­ge­nom­men und vor­ge­führt mit 48 Bil­dern in der Sekun­de. Da geriet die Hand­lung schnell in den Hin­ter­grund. Aller­dings nicht ohne ein unsi­che­res Gefühl hin­ter­las­sen zu haben. Denn hin­ter all dem tech­ni­schen Spek­ta­kel ver­barg sich ein Film, aus dem man nicht wirk­lich schlau wur­de. War er müder Abklatsch, oder genia­le Wei­ter­füh­rung, in die­sem Fall Vor­weg­grei­fen. Die Hand­lung und ihre Insze­nie­rung von EINE UNERWARTETE REISE muss­ten alle Arten von Kri­tik ertra­gen, die in sach­li­cher Wei­se vor­ge­tra­gen, in ihrer gesam­ten Band­brei­te oft gerecht­fer­tigt waren.

APOCALYPSIS III – dritte Staffel des Serienromans von Bastei

Cover Apokalypsis3

[Spon­so­red Post] Mit APOCALYPSIS III erscheint bei Bas­tei Lüb­be soeben die drit­te Staf­fel des Seri­en­ro­mans, der in Form einer App, spe­zi­ell auf digi­ta­le End­ge­rä­te abge­stimmt ist. Audio­vi­su­el­le Ele­men­te, Tex­te sowie Illus­tra­tio­nen ver­schmel­zen damit zu einem Lese­er­leb­nis. Der Ver­lag schreibt dazu:

Man befin­det sich stän­dig im Zen­trum des Gesche­hens und fühlt sich den Ereig­nis­sen extrem nah. Mario Giord­a­no hat es geschafft einen packen­den End­zeit­thril­ler zu schaf­fen, der durch sei­ne mul­ti­me­dia­le Erschei­nungs­form das Lese­er­leb­nis noch ein­mal inten­si­viert.

Auch die drit­te Staf­fel der Best­sel­ler-Serie um die Haupt­fi­gur Peter Adam geht packend wei­ter. Papst Johan­nes Paul III. ist zurück­ge­tre­ten und spur­los ver­schwun­den. Der Col­lege­pro­fes­sor Peter Adam ver­liert sei­ne Frau sowie sei­ne klei­ne Toch­ter Maya bei einem Flug­zeug­ab­sturz. Sein Bru­der Niko­las eröff­net ihm, dass ihr Tod im Zusam­men­hang mit den Akti­vi­tä­ten eines okkul­ten Ordens ste­he. Peter stößt bei sei­nen Nach­for­schun­gen auf einen mys­te­riö­sen Orden, der sich dem Welt­un­ter­gang ver­schrie­ben hat. Dabei ahnt er nicht wel­che Bedeu­tung er für den Orden hat. Als selbst der neue Papst, Petrus II., von Dämo­nen beses­sen ist, schei­nen Peters rät­sel­haf­te Täto­wie­run­gen die letz­te Hoff­nung gegen die dro­hen­de Apo­ka­lyp­se zu sein. Kann er das Ende der Welt noch auf­hal­ten?

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Seri­en-Web­sei­te.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Bas­tei Lüb­be

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DIE WANDERAPOTHEKERIN – Knaur verkauft ein Buch häppchenweise

Cover Wanderapothekerin

Aus den guten, alten Tagen, als es Bücher aus­schließ­lich in Tot­holz­form gab, kennt man von den deut­schen Ver­la­gen den Trick der wun­der­sa­men Geld­ver­meh­rung, eine Magie auf die selbst Zau­ber­lehr­lin­ge wie Pot­ter nur nei­disch bli­cken kön­nen. Man neh­me ein eng­li­sches Ori­gi­nal, behaup­te, dass es über­setzt am Stück viel zu dick wer­den wür­de und mache zwei Bücher dar­aus – die man dann natür­lich jeweils zum vol­len Preis ver­kau­fen kann. Abra­ca­da­bra! Bing! Koh­le aus dem Nichts. Qua­si so etwas wie der Stein der Wei­sen.

Knaur über­trägt das Kon­zept jetzt »gekonnt« und völ­lig unauf­fäl­lig auf´s eBook, und das sogar ohne Über­set­zungs­aus­re­de: Der neue Roman jenes Autoren­ehe­paa­res, das unter Iny Lorentz schreibt, trägt den Titel DIE WANDERAPOTHEKERIN und erscheint als »eBook-Seri­al«. Zwi­schen dem 31. Janu­ar und dem 18 Febru­ar wird es den Roman häpp­chen­wei­se in sechs Tei­len geben, jeder davon kos­tet 2,49 Euro (den »Pro­log« gibt´s zum Anfi­xen für lau). Das Gesamt­werk kommt damit auf für ein eBook recht üppi­ge 14,94 Euro. Und jetzt noch der Knal­ler: Die Gesamt­aus­ga­be wird am 28 Febru­ar auf den Markt gewor­fen – jetzt wür­de jeder nor­ma­le Mensch wohl anneh­men, die­se sei preis­wer­ter als die Ein­zel­stü­cke, aber dem ist mit­nich­ten so, denn des­sen Preis beträgt 14,99 Euro. Gran­dio­se Idee: Immer wie­der wird in letz­ter Zeit pro­pa­giert, was der Kun­de für eBooks zu zah­len bereit ist. Statt das aber end­lich mal anzu­er­ken­nen, ver­kauft man eBook häpp­chen­wei­se, aber ins­ge­samt den­noch immer noch hoff­nungs­los über­teu­ert. Das ist kei­ne Inno­va­ti­on, das ist Idio­tie.

Man kanns ja mal ver­su­chen, die Pseu­do-His­to­ri­en auf die­sem Weg unter das lesen­de Volks zu brin­gen, ob die­se Art der Geld­schnei­de­rei aber das eBook oder die Ver­lags- und Buch­han­dels­land­schaft in Deutsch­land wei­ter brin­gen wird, wage ich stark zu bezwei­feln … Ver­mut­lich hält man sich im Ver­lag noch für beson­ders men­schen­freund­lich, weil für das Hard­co­ver 25 Euro zu berap­pen gewe­sen wären. Ist der nächs­te zu erwar­ten­de logi­sche Schritt, die Sei­ten ein­zeln zu ver­kau­fen? Ich hab schon wie­der Griffspu­ren im Gesicht vom inten­si­ven an den Kopf fas­sen.

Dem­nächst dann im sel­ben Stil ver­mut­lich noch die Wan­deras­tro­lo­gin, die Wan­der­fi­sche­rin, die Wan­der­päps­tin, die Wan­der­nie­re, die Wan­der­dü­ne und die Wan­der­wan­de­rin …

Ergän­zung: Ja, ich weiß. Ande­re machen das ganz ähn­lich, aber ich sehe einen deut­li­chen Unter­schied zwi­schen Rei­hen, die an den Stil und Umfang einer Heft­ro­man­se­rie bzw. deren Hef­te ange­lehnt sind, und dem Ver­such, einen offen­sicht­li­chen Roman scheib­chen­wei­se an den Leser zu brin­gen, weil man ihn dann ver­meint­lich teu­rer machen kann.

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Cover WANDERAPOTHEKERIN Teil eins Copy­right Knaur

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GOLDEN GLOBES 2014 – Die Nominierungen

Golden Globe

Das sind eben die GOLDEN GLOBES, und auf die ist so etwas wie Ver­lass, weil sie kaum über­ra­schen. Idris Elba hat im Kino end­lich die ihm lang ver­wei­ger­te Auf­merk­sam­keit, die ihr sich längst ver­dient hat. Sei­ne Dar­stel­lung von Nel­son Man­de­la könn­te ihm aus aktu­el­lem Anlass tat­säch­lich die gol­de­ne Kugel besche­ren. Der Zusam­men­schluss von 84 Aus­land­jour­na­lis­ten fällt immer wie­der mit merk­wür­di­gen Nomi­nie­run­gen und Gewin­nen auf, und mit Elba und dem Dar­stel­ler­preis, wür­de sich die Hol­ly­wood For­eign Press Asso­cia­ti­on an den Hul­di­gun­gen des gro­ßen Soh­nes Süd­afri­kas betei­li­gen kön­nen. Dar­un­ter müss­te aller­dings Tom Hanks lei­den, der mit CAPTAIN PHILLIPS so gut war, wie lan­ge Jah­re nicht mehr. Dabei sticht ins Auge, dass Forest Whita­ker, und über­haupt der gesam­te BUTLER, ohne eine Nen­nung blei­ben. Aber THE BUTLER war einer der ers­ten Film, wo die Alarm­glo­cken für die Preis-Sai­son rich­tig schrill läu­te­ten. Die Aca­de­my Awards wer­den das mit Sicher­heit wie­der wett machen, denn, wie schon öfter von die­ser Sei­te aus fest­ge­stellt, die Gol­den Glo­bes sind kein Stim­mungs­ba­ro­me­ter für den Oscar. Über­rascht sucht man in der Nomi­nie­rungs­lis­te im Fern­seh­be­reich HOMELAND, GAME OF THRONES und MAD MAN ver­geb­lich. HOME­LANDs zwei­te Staf­fel war mit bes­ten Kri­ti­ken geseg­net, und MAD MENs fünf­te Staf­fel lief nach einem leich­ten Durch­hän­ger wie­der zu Höchst­form auf. Man darf sich wun­dern, aber wenigs­ten wie­der auf einen herr­li­chen Show-Mor­gen hof­fen, der zum zwei­ten Mal von Tina Fey und Amy Poeh­ler mode­riert wer­den wird. Und all die Stars, all die coo­len Stars.

AMERICAN HUSTLE – 12 YEARS A SLAVE: 7 Nomi­nie­run­gen

NEBRASKA: 5 Nomi­nie­run­gen

CAPTAIN PHILLIPS – GRAVITY: 4 Nomi­nie­runegn

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