In den 1920er Jahren gab es ein Stuntteam namens »Black Cats«, das sich auf Flugzeugstunts spezialisiert hatte. Teil dieses Teams war Gladys Ingle, die mal wieder beweist, dass emanzipierte, draufgängerische Frauen aus jener Zeit, wie man sie oft in Filmen sieht oder über die man in Büchern liest, durchaus keine reine Fiktion waren. Gladys stiegt mehr als 300 mal zwischen verschiedenen Flugzeugen über und überlebte das alles. Sie verstarb erst 1981 im Alter von 82 Jahren.
Wie nicht anders zu erwarten, hat Gladys Ingle übrigens keinen Wikipedia-Eintrag …
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WANDER DARKLY ist ein metaphysischer Lionsgate-Film, bei dem Tara Miele (BATWOMAN TV, ARROW) Regie geführt und Drehbuch geschrieben hat und in dem die Hauptrollen von Sienna Miller (21 BRIDGES) und Diego Luna (ROGUE ONE) gespielt werden.
Offizielle Beschreibung:
In WANDER DARKLY hinterlässt ein traumatischer Unfall ein Paar, Adrienne (Sienna Miller) und Matteo (Diego Luna), in einem surrealen Seinszustand, der sie auf eine verwirrende Reise durch die Dualität ihrer gemeinsamen Momente führt. Indem sie die liebevollen Erinnerungen an den Beginn ihrer Romanze wieder aufleben lassen und gleichzeitig durch die überwältigenden Wahrheiten ihrer Gegenwart navigieren, müssen sie die Liebe wiederentdecken, die sie wahrhaft verbindet. Die Autorin und Regisseurin Tara Miele bietet mit dieser emotional bewegenden Geschichte über ein Paar, das über seine Vergangenheit nachdenken muss, um sich seiner ungewissen Zukunft zu stellen, eine tiefgreifend neue Perspektive auf die sensible Natur von Beziehungen.
US-Kinostart soll am 11 Dezember 2020 sein.
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George Lucas´ Fantasyfilm WILLOW war damals im deutschen Kino kein Blockbuster, hat sich aber eine treue Fangemeinde geschaffen und gilt inzwischen als Kult. Und tatsächlich ist der Film auch viel besser, als die Einspielergebnisse suggerieren wollen.
Seit Jahren wird über einen weiteren Teil geredet und spekuliert, bisher ist daraus allerdings nichts geworden. Das soll sich jetzt ändern, denn die Mächtigen beim Maus-Haus haben entschieden, eine Fortsetzung zu produzieren. Und das nicht etwa als Film, sondern gleich als Fernsehserie für den Streamingkanal Disney+. Man darf davon ausgehen, dass die Unreal-Engine basierte Studioscreen-Technik zum Einsatz kommen wird, die bereits die Produktion von THE MANDALORIAN revolutionierte und Produktionskosten drastisch senkt.
Der Kinofilm WILLOW dreht sich um einen Zauberlehrling gleichen Namens, der sich mit einer zusammengewürfelten Gruppe aus Kriegerinnen und Antihelden um eine Baby-Prinzessin kümmert.
Worum es in der Serie gehen wird ist bislang unklar. Ron Howard, Regisseur des Kinofilms ist bei der Serie ausführender Produzent und erläuterte, dass sie viele Jahre nach diesem handeln soll. Es soll sich nicht um einen »nostalgischen Rückblick« handeln, sondern um einen »kreativen Aufbruch«. Dabei soll Warwick Davis, der Willow damals spielte, die Rolle wieder aufnehmen, möglicherweise diesmal allerdings in der Figur eines Jedi-Meisters, äh, entschuldigung, weisen Alt-Zauberers.
Jon M. Chu (CRAZY RICH ASIANS) soll beim Piloten Regie führen, neben Howard ist LucasFilm-Chefin Kathleen Kennedy ausführende Produzentin, die Story schreibt Jake Kasdan (JUMANJI 2 – THE NEXT LEVEL).
Die beiden traten vor ein paar Jahren an den Dungeons & Dragons-Rechteinhaber Wizards Of The Coast heran (die kauften den ganzen Kram nach der TSR-Pleite), denn sie hatten Ideen für eine neue Buchtrilogie (der vermutlich auch eine neue Kampagne für das Rollenspiel gefolgt wäre). Es fällt nicht schwer, sich auszumalen, dass das vermutlich von der Fangemeinde gefeiert worden wäre. WotC gaben 2019 ihr Okay für ein Exposé der Trilogie. Später hatten WotC Änderungswünsche, den sie wollten, dass die Story »mehr den modernen Zeitgeist sowie eine inklusivere und diversere Story-Welt widerspiegelt«. Weis und Hickman kamen dem nach und änderten ihr Konzept entsprechend.
Dann war Schweigen. Was dann ebenfalls geschah, waren Vorwürfe von Rassismus und Misogynie in Richtung von Wizards of The Coast, unter anderem, was die Einstellung von nicht-weißen Mitarbeitern betraf. Aber auch gewisse Magic-Karten wurden »rassistisch« oder »kulturell fragwürdig« eingestuft. Das war im Juni 2020.
Im August bekamen Hickman und Weis von WotC ohne weitere detaillierte Angaben mitgeteilt, dass man keine weiteren Exposés der neuen DRAGONLACE-Trilogie genehmigen werde. Das war im Prinzip das Aus für den neuen Dreiteiler, der ohne diese Zustimmung seitens der Rechteinhaber auf Eis gelegen hätte.
Deswegen haben Weis und Hickman WotC nun wegen der entgangenen Tantiemen an vermuteten Einnahmen in Millionenhöhe mit der neuen Trilogie (aufgrund des Kultstatus der Reihe und der Autoren nicht von der Hand zu weisen) verklagt. Laut ihnen und ihrer Anwälte brechen WotC mit dem Einfrieren der neuen Trilogie geschlossene Verträge, weiterhin vermuten sie in der Klageschrift, dass die neuen DRAGONLANCE-Bücher aufgrund der Anschuldigungen gegenüber WotC wegen Rassismus und Misogynie eingestellt wurde.
Man darf gespannt sein, was daraus wird, allerdings hab sich dann die neuen DRAGONLANCE-Geschichten vermutlich erledigt, denn selbst wenn die beiden die Klage gewinnen und Schadenersatz erhalten, bleiben die Rechte am Stoff weiterhin bei Wizards Of The Coast. Die Sympathie der Fans zieht man sich als Rechteinhaber mit solchen Aktionen allerdings sicherlich auch nicht zu …
Netflix versucht es wieder einmal mit einer in Deutschland produzierten Serie (oder genauer: einer deutsch-französischen Coproduktion), diesmal geht es um Geschichte in der Römerzeit und die Story um Armin den Cherusker und die Schlacht im Teutoburger Wald. Das Ganze trägt den Titel BARBAREN – oder in englisch: BARBARIANS.
Auch wenn der Trailer zeigt, dass das aufwendig produziert wurde und grundsätzlich sehr gut aussieht, stört mich auf Anhieb, dass manche Schauspieler genau so agieren und typisch deutsch overacten, wie sie das in einem Tatort tun würden. Ich werde dem Ding natürlich trotzdem eine Chance geben und man muss für jede deutsche Produktion abseits von Krimis und Rosamunde Pilcher dankbar sein.
BARBAREN startet am 23. Oktober 2020 auf dem Streamingdienst.
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Haltet Kaffee bereit: Schauspielerin Kate Mulgrew wird für Nickelodeons STAR TREK-Animationsserie PRODIGY erneut die Rolle von Kathryn Janeway übernehmen. Die war die Kapitänin der USS Voyager in der gleichnamigen Serie, die es auf sieben Staffeln brachte. Laut dem Film NEMESIS wurde sie danach zur Admiralin befördert.
Mulgrew sagte dazu während des New York Comic Cons (der in diesem Jahr nur online durchgeführt wurde):
I have invested every scintilla of my being in Captain Janeway, and I can’t wait to endow her with nuance that I never did before in Star Trek: Prodigy. How thrilling to be able to introduce to these young minds an idea that has elevated the world for decades. To be at the helm again is going to be deeply gratifying in a new way for me.
Weitere Details über die Serie sind weiterhin unklar, wir wissen durch das Auftauchen der Figur jetzt allerdings, dass sie offenbar die TNG-Kontinuität nach NEMESIS fortsetzt. Janeway ist damit die zweite Figur, die in neueren STAR TREK-Serien in Erscheinung tritt, nach Jeri Ryan als Seven Of Nine in PICARD.
Die Animationsserie mit Jugendlichen als Zielgruppe STAR TREK PRODIGY wird irgendwann in 2021 auf Nickelodeon starten.
Den SF-Fan wird es sicherlich freuen, dass die Serie THE EXPANSE nach dem Romanen des Autorenduos James S. A. Corey von Amazon weiter produziert wird und dass trotz Corona eine weitere Staffel gedreht werden konnte. Es geht also weiter mit den Abenteuer von Holden und seinen Freunden:
The future of The Belt has begun as Marco Inaros wages Armageddon against the Inners for a lifetime of oppression and injustice.
Staffel 5 startet auf dem Streamingdienst Amazon Prime Video am 16. Dezember 2020.
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Im Vorfeld gab es schon viel Gemecker über die BBC-Serie THE WATCH nach Terry Pratchett. Den einen gefiel die Besetzung nicht, andere meckerten über die Kostüme, dritte fanden per sé alles doof. Und das alles ohne auch nur eine Sekunde der Serie gesehen zu haben.
Sehe ich mir den soeben erschienenen Trailer an, dann bin ich ziemlich guter Dinge, dass das eine äußerst kurzweilige BBC-Serie in vom Sender gewohnter Qualität werden wird. Dass die Pratchett-Interpretation offenbar etwas freier ist, muss nichts Schlechtes bedeuten.
Die Meckerer haben mal wieder die Binsenweisheit vergessen, dass man immer abwarten sollte, bis etwas tatsächlich erschienen ist. Dem Trailer nach zu urteilen ist der Mix tatsächlich ziemlich einzigartig und wirkt auch schwerst verschroben – das passt meiner Ansicht nach ziemlich perfekt zu den Werken Pratchetts, in denen unsere reale Welt an allen Ecken und Enden durchschimmerte.
THE WATCH startet im Januar in Little Britain, welcher Streamingdienst es im #neuland anbieten wird, werden wir sehen.
Eigentlich hätte der nächste Pixar-Film SOUL im November in die Kinos kommen sollen. Das passiert jetzt nicht, der Release wurde abgesagt. Stattdessen kündigt das Maus-Haus an, dass man den Animationsfilm ab Dezember auf dem Streamingkanal Disney+ wird sehen können.
Im Gegensatz zum letzten Release, der vom Kino ins Netz verschoben wurde, MULAN, werden für SOUL laut Disney keine zusätzlichen Kosten anfallen. Für MULAN musste man 30 Euro berappen. Zum einen fanden die Kunden das wohl zu teuer und zum anderen braucht Disney dringend neue Inhalte für seinen Streamingdienst, damit die Abonnenten nicht abspringen.
Disney lässt damit wie auch andere Studios die Kinobetreiber weitestgehend im Regen stehen, denn es werden haufenweise Starts verschoben, etliche davon sogar ohne neue Termine. Die ersten Kinos sind bereits geschlossen, wenn das so weiter geht, werden viele weitere folgen.
Über SOUL:
Joe Gardner ist ein Musiklehrer der Mittelstufe, der die Chance seines Lebens erhält, im besten Jazz-Club der Stadt zu spielen. Doch ein kleiner Fehltritt führt ihn von den Straßen von New York City ins »The Great Before« – ein fantastischer Ort, an dem neue Seelen ihre Persönlichkeiten, Macken und Interessen bekommen, bevor sie auf die Erde gehen. Entschlossen, in sein Leben zurückzukehren, tut sich Joe mit einer frühreifen Seele, 22, zusammen, die den Sinn der menschlichen Erfahrung nie verstanden hat. Während Joe verzweifelt versucht, 22 zu zeigen, was das Tolle am Leben ist, entdeckt er vielleicht gerade die Antworten auf einige der wichtigsten Fragen des Lebens.
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Als STAR WARS: SQUADRONS angekündigt wurde, war ich skeptisch. Das hatte verschiedene Gründe: zum einen ist Electronic Art dafür bekannt, sehr fragwürdige Aktionen im Zusammenhang mit AAA-Spielen durchzuführen, um noch mehr Geld mit Lizenztiteln zu scheffeln, beispielsweise Lootboxen im Glücksspiel-Stil oder Werbung mitten in Sportspielen. Das hatten die in der Vergangenheit so weit getrieben, dass man bei LucasFilm und Disney aufgrund des Imageschadens bereits laut darüber nachdachte, EA die STAR WARS-Lizenz zu entziehen. Außerdem war SQUADRONS als Multiplayerspiel angekündigt worden und ich hatte befürchtet, dass die Einzelspielerkampagne wie in der Vergangenheit oft erlebt nur halbherzig sein würde und angeflanscht wirkt
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