Die Tage in der Robe des Nachwuchszauberers und Auserwählten HARRY POTTER sind für Daniel Radcliffe offensichtlich vorbei, deswegen kann er sich in anderen Filmprojekten umtun. Er bleibt allerdings auch bei seinem aktuellen Projekt WOMAN IN BLACK beim Übernatürlichen.
Ihm zur Seite stehen Ciarán Hinds (ROME), der gerade erst eine Rolle in DEATHLY HALLOWS als Dumbledores Bruder gespielt hat, und Janet McTeer, das Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman von Susan Hill (Erstausgabe 1983) sowie dem Theaterstück und wurde verfasst von Jane Goldman (KICK ASS), Regie führt James Watkins (EDEN LAKE). Der Stoff wurde in England im Jahr 1989 bereits als Fernsehfilm umgesetzt.
Radcliffe spielt den jungen britischen Anwalt Arthur Kipps, der in der viktorianischen Zeit den Auftrag erhält, in eine abgelegene Gegend Englands zu reisen, um sich dort um den letzten Willen eines kürzlich verstorbenen Kunden zu kümmern. Während er allein in einem uralten und isolierten Haus arbeitet, beginnt er tragische Geheimnisse zu entdecken. Sein Unbehagen wächst, als er feststellt, dass das gesamte Dorf vom rachsüchtigen Geist einer verschmähten Frau als Geiseln genommen wurde. Hinds wird einen Landbesitzer darstellen, der dem Anwalt hilft, während der versucht, das viktorianische Rätsel zu lösen; McTeer spielt die Frau dieses Landbesitzers.
Viktorianischer Grusel, in Großbritannien produziert, hört sich nach Pflichtprogramm an. Bleibt nur die Frage, ob das in Deutschland überhaupt eine Kinoleinwand sehen wird…
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Bild: Daniel Radcliffe 2007, aus der Wikipedia
NEMEXIA ist ein (in der Basisversion) kostenloses Science Fiction-Spiel, das online im Browser läuft, gehört also zur derzeit boomenden Gattung der Browsergames. Prinzipiell handelt es sich um ein Aufbau- und Eroberungsspiel mit klassischem Setting.
Für den Spieler stehen drei Rassen zur Auswahl, aus denen man sich eine favorisierte aussuchen kann, nämlich die Konföderation (das sind die Menschen), die Terteth und die Nox, die sich in der Spielweise unterscheiden. Die Menschen beispielsweise bauen die kampfstärksten Raumschiffe, die Terteth sind intelligente Roboter, die sich aus der Sklaverei der Menschheit befreit haben, sie sind von ihren Fähigkeiten her ausgeglichen. Und zuletzt sind da noch die Nox, die einen quantitativen Vorteil haben, also schneller und mehr bauen können.
Die eigenen Planeten sind in drei Zonen aufgeteilt, die unterschiedlich Aufgaben übernehmen: in der Ressourcenzone werden notwendige Grundstoffe wie Metalle abgebaut, aber auch Energie erzeugt. In der Industriezone wird produziert und gelagert, mit den hier vorhandenen Gütern kann man auch in den galaktischen Handel einsteigen. In der Militärzone schließlich kann man seine Flotte produzieren, aber auch Forschung betreiben.
Spielziele sind wie üblich das Ressourcenmanagement und die Expansion, indem man mit erschaffenen Flotten unbewohnte Planeten oder die von Mitspielern erobert. Zudem ist der Anschluss an eine Allianz wichtig, da eine solche im Spiel wichtige Unterstützung liefern kann; möglich sind als Feature, das ähnliche Spielvertreter nicht bieten können sogenannte Teamplaneten, die man gemeinsam besiedelt und auf denen man dann von den Boni der anderen Spieler profitieren kann.
Knapp über eine Dekade nachdem sie als Mutter von Luke und Leia besetzt wurde, meldet der Hollywood Reporter, dass Natalie Portman sich vielleicht wieder einmal im Weltraum umtun wird. Nachdem ihr Thriller BLACK SWAN in der letzten Woche in Venedig von der Kritik Lob einheimste, trat Warner Bros. an sie heran, um ihr die Hauptrolle in Alfonso Cuaróns SF-Geschichte GRAVITY anzubieten.
Bereits seit Monaten sucht man nach einer geeigneten (und willigen) Schauspielerin, um diese Hauptrolle in der epischen 3D-Survival-Story zu besetzen, erst kürzlich sagte Angelina Jolie dankend ab. Natalie Portman würde zum bereits besetzten Robert Downey jr. stoßen. Das Drehbuch stammt von Alfonso und Jonas Cuarón, die Dreharbeiten sollen Ende Januar 2011 in Großbritannien beginnen, das Projekt hat ein Budget von 80 Millionen Dollar.
Konzept: Die Geschichte dreht sich um eine Frau, die auf einer Raumstation strandet, nachdem Satellitentrümmer diese treffen und den Rest der Besatzung töten. Robert Downey hat zwar ebenfalls eine wichtige Rolle, allerdings liegt der Fokus des Plots auf dem weiblichen Hauptcharakter, der völlig auf sich allein gestellt überleben muss.
Bild: Natalie Portman 2009 auf dem Toronto International Film Festival, aus der Wikipedia, von gdcgraphics
Nach der ersten »weekly mission« dachte ich in der letzten Woche »das kann nur besser werden«. Ich hätte mich kaum mehr täuschen können.
Offenbar werden die wöchentlichen Mission in Staffeln zusammengefasst, das bedeutet, immer eine gewisse Zahl davon in Abfolge hat ein gemeinsames Überthema. In diesem Fall haben alle mit den Deferi und insbesondere den Breen zu tun, denn der Name der ersten »Staffel« lautet »SERIES 1: THE BREEN«. Es ist weiterhin abzusehen, dass alle wöchentlichen Episoden der ersten Staffel das Wort »cold« in ihrem Titel haben (nach COLD CALL und OUT IN THE COLD werden noch COLD COMFORT, COLD CASE und COLD STORAGE folgen). Überaus kreativ – und überaus banane, denn dergleichen gab es in den Serien, auf die man sich mit diesen wöchentlichen Episoden ja explizit bezieht, nicht.
Gab es bei der ersten Episode neben dem Gephaser wenigstens noch Ansätze von Hintergrund und Story, lässt man das bei OUT IN THE COLD lieber mal gleich gepflegt weg und kommt sofort und ohne Umschweife zu dem, was die Entwickler bei STO am besten (man könnte auch sagen: nahezu ausschließlich) beherrschen: hohle Ballermissionen.
Gut, dass mein Avatar Captain Lydia van Dijk (Ähnlichkeiten mit einer Admiralin oder Generalin der »Schnellen Raumverbände« sind selbstverständlich reiner Zufall!) immer noch ihre »Mirror-Universe«-Uniform trägt, denn irgendwie beschleicht mich mehr und mehr das Gefühl, dass dieses Spiel tatsächlich in einer solchen alternativen gewalttätigen Realität spielt und nicht in der von »Classic STAR TREK«. Anders kann man sich eigentlich nicht erklären, dass so ziemlich jedes Problem ausschließlich mit Waffengewalt gelöst werden muss, sei es im All oder auf Planetenoberflächen.
Im September erscheint bei Pegasus die deutsche Version eines der größten Fantasy-Brettspielklassiker abseits des Mainstreams in zweiter Auflage: KINGS & THINGS. Für diese zweite Auflage wurden das Spielmaterial und die Optik überarbeitet. Pegasus schreibt zum Spiel:
Das magische Land Kadab – gebeutelt von unfähigen Hexenmeistern, die aus Versehen die Landschaft in ewige Unruhe brachten – sucht einen würdigen Thronerben, der das Land mit starker Hand regiert. Und das könntest DU sein.
Deine Aufgabe als niedriger Landadliger besteht darin, deine Baronie zu vergrößern und über 200 verschiedene Bewohner des Landes dazu zu bringen, für deine Sache zu kämpfen. Dabei darfst du dich nicht wundern, wenn deine Armee aus Elfen, Goblins, Zwergen, Drachen, Flugeichhörnchen, Dinosauriern, Mörderpinguinen, Büffeln, Eskimos, Skeletten, Bären, Rittern und vielen anderen Wesen besteht, die alle ihre besonderen Fähigkeiten haben. Neben Führungsqualitäten solltest du auch über die nötigen Bestechungskünste verfügen und ebenso im Umgang mit magischen Gegenständen geübt sein.
Wenn du dann auch noch genügend Gold anhäufst, um das wahre Zeichen der Macht, eine Zitadelle, zu bauen, bist du endlich der neue Herrscher Kababs! Nur zu dumm, dass bis zu drei weitere Adelige auf dieselbe Idee gekommen sind und dir deinen wahren Anspruch auf den Thron streitig machen wollen. Lächerlich!
KINGS & THINGS – ein taktisches Fantasyspiel mit stark humoristischen Einlagen – wurde in den frühen 80er Jahren von Tom Wham entwickelt und erschien erstmalig unter dem Namen KING OF THE TABLETOP als Beilage der Zeitschrift DRAGON. West End Games veröffentlichte 1986 die erste Version als eigenständiges Brettspiel, zeitgleich brachte Games Workshop eine europäische Lizenz heraus. Die erste deutschsprachige Fassung erschien 1997 bei Pegasus.
Die zweite deutsche Auflage ist über den Pegasus-Shop zum Preis von EUR 39,95 erhältlich, auch Spieleläden sollten es beschaffen können; bei Amazon ist es bislang noch nicht gelistet.
Dreamworks TV und ABC Studios tun sich laut dem Hollywood Reporter mit den Erfindern von PARANORMAL ACTIVITY zusammen, um ein neues Fernsehkonzept namens THE RIVER zu realisieren. Es heißt, dass der Drehbuchautor und Regisseur des ersten Teils, Oren Peli, zusammen mit dem Skriptschreiber des zweiten Teils, Emmy-Gewinner Michael R. Perry, das Konzept für die neue Serie ersonnen hat, die den Stil des Horror-Hits auf den Fernsehschirm bringen soll.
Dreamworks ist offenbar kurz vor dem Abschluß eines Vertrags für einen Pilotfilm mit ABC, die offenbar sehr agressiv für das Projekt geboten und dabei NBC aus dem Rennen gekickt haben. Dieser Vertrag beinhaltet sogar eine Konventionalstrafe für den Fall, dass der Pilotfilm dann doch nicht produziert werden sollte.
Konzept: Die Geschichte beinhaltet eine Suche nach einer Person, die irgendwo im Gebiet des Amazonas verschwunden ist und stützt sich stilistisch auf Handkamera-Aufnahmen wie sie schon bei BLAIR WITCH, CLOVERFIELD und natürlich PARANORMAL ACTIVITY eingesetzt wurden. Offenbar enthält der Plot übernatürliche Elemente.
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Bild: Oren Peli 2010, von fcorn aus der Wikipedia, CC-Lizenz
Ich habe vor Kurzem die erste der neuen wöchentlichen Episoden für STAR TREK ONLINE gespielt. Diese »weekly episodes« wurden im Zusammenhang mit dem SEASON 2‑Update angekündigt, das vor Kurzem auf dem Produktiv-Server live ging. Cryptic möchte damit dem Kritikpunkt abhelfen, es gäbe zu wenig Content – ab sofort soll es jede Woche eine neue Mission geben, in Anlehnung der wöchentlichen Episoden an die STAR TREK-Fernsehserien.
Die erste dieser Missionen heißt COLD CALL und führt den Spieler in einen noch neuen Raumsektor (passiert in diesem Spiel des Öfteren: »Huch, Lieutenant Wernersen, kiek mol, da ischa´n neuer Sektor… Lech den mol op´n Sensor!«). Dort findet sich die ebenso neue Rasse der Deferi, die vorsichtigen und freundschaftlichen Kontakt mit der Föderation aufgenommen hat, aber auch den Klingonen gegenüber positiv eingestellt ist, da diese in der Vergangenheit mal gegen Übergriffe von anderen Aliens geholfen haben. Ja, so sind sie, die gutherzigen Bat´leth-Schwinger vom Planeten Qo’noS.
Sobald man in den Deferi-Raumsektor einwarpt, wird einem die Mission angeboten, nimmt man sie an, wird man aufgefordert, das Heimatsystem anzufliegen. Dort muss man ein Deferi-Schiff zum Heimatplanten eskortieren, zwischendurch erscheint kurz ein unbekannter Raumer auf den Sensoren, auch das Scannen der Warpsignatur bringt einen allerdings nicht weiter (was haben meine Brückenoffiziere auf der Akademie eigentlich gemacht? Fizzbin gespielt?). Am Planeten angekommen flugs herunter gebeamt und mit einem Diplomaten getroffen (gut, dass ich noch vorher die Mirror-Universe-Uniform übergestreift habe…), der einem ein wenig über die Kultur und Historie der Deferi erzählt. Man bemüht sich um »Balance« als zentralen Punkt der Philosophie. Aha. Offenbar gibt es zudem Verbindungen zu den Preservern, also jener Rasse, die im TREK-Universum die Humanoiden gleichmäßig über die Galaxis verstreut hat (was in der Nachschau vielleicht doch nicht so ein guter Plan war…).
Während dieses Gesprächs kommt es zu einem Angriff der Breen und man hat alle Hände voll damit zu tun, mehrere Einsatztrupps der übellaunigen Maskenträger abzuwehren – wie üblich steht ein Kommunikationsversuch nicht zur Debatte, das Problem wird mit dem Phaser gelöst (und der steht nicht auf »Betäuben«). Interessanterweise ist man auf der Deferi-Heimatwelt (!) in der Deferi-Hauptstadt (!) offensichtlich die einzige (!) Truppe, die sich um die Eindringlinge kümmern kann, die Einwohner selbst rennen nur kopflos durch die Gegend. Sowas wie Polizei oder Militär scheint es nicht zu geben, obwohl die Rasse sonst eigentlich einen eher wehrhaften Eindruck macht. Naja, wie auch immer, man ballert nach und nach in gewohnter Manier die fünf Breen-Squads weg. Dass man dabei auch mal durch uuuralte Preserver-Ruinen eiert erschließt sich erst später, auch den dortigen Breen-Bossmob erkennt man nur daran, dass er unserem Phaserfeuer knapp fünf Sekunden länger standhält als seine Untergebenen und vor dem Verglühen überflüssiges Zeug brabbelt.
Noch bevor die Phaser ausgekühlt sind, wird man vom Schiff angefunkt, dass auch im Orbit Ärger mit den Breen droht (die sind hereingewarpt und greifen das anfangs eskortierte Schiff an, die maskierten Lümmel) und man zügig zurück an Bord gebeamt werden muss, um sich dessen anzunehmen. Dann auch im All dasselbe, was man aus STO schon bis zum Abwinken kennt: Geballer bis der Schiffsarzt kommt…
Fazit: Ein schlechter Scherz. Eine uninspirierte Story, die zum einen dünn ist und zum anderen unglaubwürdig und auch durch das Einbringen des Preserver-Mythos den langjährigen ST-Fan nicht ansatzweise überzeugen kann. Dass man alleine mit seinen paar Brückenoffizieren den Hauptplaneten gegen Breen-Trupps verteidigen soll, ohne dass auch nur irgendein Deferi einen Finger krumm macht, kauft man den Missionsdesignern ebenfalls schlichtweg nicht ab. Der größte Teil der Mission besteht wieder einmal aus langanhaltendem Geballer, wobei insbesondere beim Raumkampf nicht einmal im Vergleich zu älteren Questen variiert wurde: erst nacheinander mehrere Gruppen von Schiffen wegpusten und zum Abschluß ein Großkampfschiff. Für mich sieht diese erste »wöchentliche Mission« schnell und (ich wiederhole mich) uninspiriert zusammengeschustert aus. Lächerlich. Damit lockt man garantiert keinen weggegangenen Spieler hinter dem Ofen hervor und ins Spiel zurück.
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Bildschirmfoto Breen-Angriff Copyright 2010 Cryptic und Atari, Inhalte Bildschirmfoto Captain van Dijk in der Deferi-Hauptstadt Copyright Cryptic und Atari, Bildkomposition von mir.
In diesem Jahr feiern wir ein Jubiläum im Zusammenhang mit einer Zeitmaschine, die mehr als 88 Meilen pro Stunde fahren muss, damit der Flux-Kompensator arbeiten kann: BACK TO THE FUTURE beleuchtete in den 80er Jahren die Abenteuer von Marty McFly und Doc Brown bei den Versuchen, die Zeitlinie zu reparieren, die sie vorher ordentlich verstrubbelt hatten.
Aufgrund des 25-jährigen Jahrestages der Première des ersten Films kommt in diesem Jahr natürlich eine Special-Edition-Sammelbox auf BluRay und DVD heraus. Zeitgleich ist aber auch geplant, die Abenteuer von Marty und Doc fortzusetzen – als Computerspiel. Erworben hat diese Lizenz Telltale Games, die die neuen Reisen in Form von monatlich erscheinenden Adventure-Episoden herausbringen wollen. Dieses Prinzip haben sie bereits mehrfach erfolgreich angewandt, beispielsweise bei den neueren Spielen um SAM & MAX oder TALES OF MONKEY ISLAND. Aufgrund der Machart der genannten Games kann man auch sicher davon ausgehen, dass auch die BACK TO THE FUTURE-Spiele qualitativ hochwertig werden.
Hinzu kommt, dass die beiden Hauptfiguren – eben Marty McFly und Doc Emmett Brown von den Schauspielern gesprochen werden, die sie auch damals in den Filmen dargestellt haben, also Michael J. Fox und Christopher Lloyd. Spätestens an dieser Stelle wird der Fan je nach Veranlagung in andächtiges Schweigen ausbrechen oder freudig durch die Wohnung hüpfen.
Das (US-)Debut der BluRay ist am 26. Oktober 2010, die erste Episode des Spiels soll »kurz danach« folgen.
Promo-Bild BACK TO THE FUTURE Copyright 2010 Telltale Games
THE MONGOLIAD von Neal Stephenson, Greg Bear »und Freunden« ist eine Historienroman mit Fantasy-Einschlägen, der sich um die Eroberungen der Mongolen im 13. Jahrhundert dreht. Bis hierher wäre das noch nichts Außergewöhnliches, zwar eine Erwähnung wert, aber keine große Meldung.
Was etwas Besonderes daraus macht, ist die Tatsache, dass dieser Roman in wöchentlichen Episoden im Internet auf der zugehörigen Webseite veröffentlicht wird. Die erste ist soeben erschienen. Man kann diese Kapitel abonnieren, ein Halbjahresabo kostet $ 5,99, ein Jahresabo ist für $ 9,99 zu haben. Interessant ist hier im Gegensatz zu anderen Angeboten, dass man auch mal aussetzen kann und nicht komplett »raus« ist, wenn man mal eine Zeit lang nicht gelesen hat, wie bei ähnlichen Angeboten. Für denjenigen der erst einmal reinlesen möchte, ohne ein Abo abzuschließen, gibt es selbstverständlich Leseproben.
Man erhält übrigens für sein Abo-Scherflein nicht nur jede Woche das aktuelle Kapitel, es sollen auch Zusatzmaterialien wie beispielsweise historische Hintergründe oder Filme veröffentlicht werden.
Weiter ist interessant, dass man an diesem Online-Roman als Leser aktiv teilnehmen kann. Zum einen offenbar durch Kommentare und Anregungen, die dann in die weitere Entwicklung eingehen, zum anderen aber auch durch explizit gewollte und erwünschte Fanfiction oder durch Teilnahme an der Wikipedia-ähnlichen Fakten- und Hintergrundsammlung zum Projekt. Man sollte allerdings vor dem Einreichen von wie auch immer gearteten Beiträgen die Nutzungbestimmungen genau lesen, denn man verliert sämtliche Rechte am eigenen Material…
In dieser massiven Form ist diese Art der Veröffentlichung neu und ein überaus interessantes Experiment in Sachen progressiver Vertriebswege und Publikationsarten für Autoren. Den etablierten Verlegern dürfte dieses Projekt und seine potentiellen Auswirkungen allerdings Angstschweiß auf die Stirn treiben. Angesichts der Popularität der beiden Hauptautoren ist mit einem Flop wohl nicht zu rechnen.
Es gibt hierzu nichts weiter zu sagen, als: Brilliant!
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