Film, TV & Stream

Marc Singer und Jane Badler: Rückkehr zu »V«

TV Gui­de mel­det, dass Marc Sin­ger in der neu­en Staf­fel des Remakes der Serie aus den 1980ern auf­tau­chen wird. Damals war er einer der Haupt­dar­stel­ler. Damit gesellt er sich zu Jane Bad­ler – Ali­en-Anfüh­re­rin »Dia­na« in der Ori­gi­nal­se­rie -, die eben­falls Gast­auf­trit­te in der neu­en Staf­fel haben wird – als eine Figur namens »Dia­na«. Die neue Sea­son wird zehn Epi­so­den umfas­sen und im Janu­ar star­ten.

Laut TV Gui­de wird Sin­ger einen neu­en Cha­rak­ter namens Lars Tre­mont spie­len, der ein Mit­glied einer glo­ba­len super­ge­hei­men Orga­ni­sa­ti­on von hoch­ran­gi­gen Mili­tärs und Regie­rungs­mit­glie­dern ist. Die­se Orga­ni­sa­ti­on hat­te bereits seit län­ge­rem ver­mu­tet, dass es mit den fried­fer­ti­gen Absich­ten der Ali­ens nicht weit her ist.

Wäh­rend Bad­ler meh­re­re Auf­trit­te in der zwei­ten Staf­fel haben wird, taucht Sin­ger nur in Fol­ge zehn, dem Sea­son-Fina­le, auf. Man darf spe­ku­lie­ren, ob er in einer hypo­the­ti­schen drit­ten Staf­fel dann öfter zu sehen sein wird…

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Bild: Marc Sin­ger auf dem Comic Con, aus der Wiki­pe­dia

THE WALKING DEAD: Autoren rausgeschmissen [Update]

Trotz der all­ge­mein posi­ti­ven Reso­nanz scheint etwas schief zu lau­fen, bei den wan­deln­den Toten. Der aus­füh­ren­de Pro­du­zent Frank Darabont hat sei­nen gesam­ten Stab an Dreh­buch­au­to­ren raus­ge­schmis­sen. Laut Dead­line sind alle Per­so­nen, die an den bis­he­ri­gen sechs Epi­so­den in Sachen Skrip­ten betei­ligt waren, nicht mehr Teil der Show sind, dazu gehört auch der ande­re aus­füh­ren­de Pro­du­zent Charles Eglee.

Darabont möch­te offen­bar die Dreh­bü­cher der zwei­ten Staf­fel von THE WALKING DEAD aus­schließ­lich von Free­lan­cern ver­fas­sen las­sen. Bis­her war der Stil der Arbeit an den Sto­ries der Epi­so­den eigent­lich eben­falls »free­lan­ce«, denn die Dreh­bü­cher wer­den geschrie­ben und dann von Frank Darabont über­ar­bei­tet und an sei­ne Wün­sche ange­passt. Aller­dings arbei­te­ten bis­her fest­an­ge­stell­te Autoren an den Skrip­ten, ab Staf­fel zwei soll das nicht mehr der Fall sein.

Eine offi­zi­el­le Begrün­dung für die­sen doch recht dras­ti­schen Schritt gibt es bis­lang nicht, es erscheint dem Beob­ach­ter aller­dings selt­sam, dass es sol­che grund­le­gen­den Ände­run­gen bei einer Serie gibt, die über­aus erfolg­reich ist und Ein­schalt­quo­ten erreicht, von denen ande­re nur träu­men kön­nen…

[Update] Ganz so dra­ma­tisch ist das Gan­ze offen­bar doch nicht. Von den sechs Epi­so­den der ers­ten Staf­fel wur­den zwei von Darabont selbst, zwei ohne­hin von Free­lan­cern (bei­spiels­wei­se dem Erfin­der des Comics Kirk­man) und nur zwei vom fes­ten Autoren­stab der Serie geschrie­ben. Es bleibt eine selt­sa­me Akti­on, aber so schwer­wie­gend wie zuerst gedacht ist das wohl nicht zu bewer­ten.

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Pro­­mo-Fo­­to Copy­right TWD Pro­duc­tions /​ AMC

DAS BUFFY-Reboot und Joss Whedon – revisited

Letz­te Woche hat­te ich über die Tat­sa­che geschrie­ben, dass man das BUFFY-Fran­chise »reboo­ten« möch­te, um »mit den Cha­rak­te­ren in neue Rich­tun­gen zu gehen«. Wei­ter­hin wies ich auf die Reak­ti­on Joss Whe­dons hin, der sich getrof­fen äußer­te, nicht dabei sein zu dür­fen,

Inter­es­san­te Neu­ig­kei­ten gibt es dazu vom Film­stu­dio, aus dem ein »Insi­der« laut dem Hol­ly­wood Repor­ter berich­tet, Whe­don sei doch ange­spro­chen wor­den, habe aber abge­lehnt. Angeb­lich hät­ten die Rech­te­inha­ber Fran Rubel Kuzui und ihr Ehe­mann Kaz Kuzui Joss Whe­don im letz­ten Jahr kon­tak­tiert, als sie began­nen, die Neu­auf­la­ge zusam­men mit Ver­ti­go zu ent­wick­len. Die­ser ent­schied sich aber vor­geb­lich gegen eine Teil­nah­me, da er mit dem AVEN­GERS-Pro­jekt beschäf­tigt war, dar­auf­hin heu­er­te man die zur Dreh­buch­au­to­rin gewor­de­ne Schau­spie­le­rin Whit Ander­son an.

Man möge mir ver­ge­ben, aber für mich liest sich das nicht schlüs­sig, denn erst im April die­sen Jah­res geis­ter­te die Mel­dung durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald, dass Whe­don sich wegen AVENGERS in Ver­hand­lun­gen mit Mar­vel bzw. Dis­ney befand. Soll­te er also tat­säch­lich im »letz­ten Jahr« ange­spro­chen wor­den sein, war das Super­hel­den-Pro­jekt für ihn zu die­sem Zeit­punkt noch gar nicht aktu­ell.
Im Netz war in der letz­ten Woche der Teu­fel los, als bekannt wur­de, dass Whe­don nicht dabei ist und man könn­te anneh­men, dass sei­tens der Ver­ant­wort­li­chen ver­sucht, gegen zu steu­ern. Man darf gespannt sein, was Joss Whe­don dazu zu sagen hat…

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Bild: Joss Whe­don 2010, aus der Wiki­pe­dia

TRON LEGACY – zwei neue »Featuretten«

Trai­ler und Teaser gab es bereits reich­lich zu Dis­neys Fort­set­zung TRON LEGACY. Vor dem Kino­start am 17. Dezem­ber schafft man es nun aber, noch zwei »Fea­tur­et­ten« bereit zu stel­len. Die will ich euch natür­lich nicht vor­ent­hal­ten.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​7​F​G​U​L​7​F​o​OKA
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VAMPIRE DIARIES-Spinoff?

Kevin Wil­liam­son ist der Mit­er­fin­der von THE VAMPIRE DIARIES und der arbei­tet bereits erfolg­reich mit dem Sen­der CW Net­work zusam­men. Jetzt könn­te es sein, dass man die­se Part­ner­schaft erwei­tern möch­te, denn es soll mög­li­cher­wei­se eine Spin­off-Serie geben. Dead­line Hol­ly­wood berich­tet, dass man gemein­sam für War­ner Bros. TV an der Ent­wick­lung eines bis­lang unbe­nann­ten Pro­jek­tes arbei­tet, einer Serie die dann eben­falls auf CW aus­ge­strahlt wer­den soll. Auch Wil­liam­sons VAMPIRE DIA­RIES-Mit­er­fin­de­rin und Co-Pro­du­zen­tin Julie Plesc ist angeb­lich soeben in Ver­hand­lun­gen, um eben­falls teil zu neh­men.

Beschrie­ben wird die neue Serie als »X‑FILES meets BUFFY THE VAMPIRE SLAYER«, die Hand­lung kon­zen­triert sich auf eine Grup­pe von Per­so­nen, die para­nor­ma­le Gescheh­nis­se unter­su­chen.

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Pro­mo-Foto THE VAMPIRE DIARIES Copy­right 2009 War­ner Bros. & CW

Irvin Kershner (1923 – 2010)

Heu­te ist kein guter Tag für Gen­re-Freun­de. Ver­stor­ben ist auch der US-ame­ri­ka­ni­sche Regis­seur Irvin Kersh­ner, der ins­be­son­de­re durch sei­ne Regie­ar­beit beim zwei­ten STAR WARS-Film THE EMPIRE STRIKES BACK bekannt gewor­den ist, aber auch mit Sean Con­nery als James Bond in NEVER SAY NEVER AGAIN und Peter Wel­ler in ROBOCOP 2 zusam­men arbei­te­te.

Kersh­ner wur­de am 29. April 1923 in Phil­adel­phia gebo­ren und star­te­te sei­ne Künst­ler-Kar­rie­re ursprüng­lich als Musi­ker und Maler, bevor er in Los Ange­les Foto­gra­fie stu­dier­te. Spä­ter lehr­te er an der Uni­ver­si­ty of Sou­thern Cali­for­nia School of Cine­ma­tic Arts Foto­gra­fie und nahm dort auch selbst Kur­se in Kine­ma­to­gra­fie.

Sei­ne ers­te Arbeit fürs Fern­se­hen war die Doku­men­ta­ti­on CONFIDENTIAL FILE, die er gemein­sam mit Paul Coa­tes ersann und hier­bei Regie führ­te, Dreh­bü­cher schrieb, film­te und schnitt. Danach ent­wi­ckel­te er noch wei­te­re TV-Seri­en, bei denen er eben­falls die Regie über­nahm.

Spä­ter wand­te er sich dann den Kino­fil­men zu und rea­li­sier­te etli­che davon, bei­spiels­wei­se A FINE MADNESS (1966, mit Sean Con­nery) oder EYES OF LAURA MARS (1978, Faye Duna­way). Sei­ne letz­te Regie­ar­beit waren im Jahr 1993 Epi­so­den der SF-Fern­seh­se­rie SEAQUEST DSV.

Irvin Kersh­ner, oder »Kersh« – wie ihn Freun­de und Kol­le­gen nann­ten, ver­starb heu­te im Alter von 87 Jah­ren nach lan­ger Krank­heit in Los Ange­les.

May the force be with him!

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Hier ein Inter­view mit Irvin Kersh­ner aus dem Jahr 2009:

http://www.youtube.com/watch?v=H‑g0nlreeUo

Bild (aus dem Inter­view) Copy­right 2009 Colo­ra­do Film School

HBOs A GAME OF THRONES: dritter Teaser

Zu HBOs Fern­seh­um­set­zung von Geor­ge R. R. Mar­tins Best­sel­ler­rei­he A GAME OF THRONES gibt es wie­der ein­mal einen Teaser. Wann der genaue TV-Start sein soll ist noch unsi­cher. Gut infor­mier­te Quel­len tip­pen auf Ende März oder Anfang April 2011.

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Leslie Nielsen (1926 – 2010)

Ges­tern ver­starb im Alter von 84 Jah­ren der kana­di­sche Schau­spie­ler und Komö­di­ant Les­lie Niel­sen. Niel­sen wur­de haupt­säch­lich bekannt durch sei­ne Rol­le des Lt. Frank Dre­bin in der Come­dy-Film­se­rie DIE NACKTE KANONE, basie­rend auf der Fer­seh­se­rie POLICE SQUAD.

Niel­sen wur­de am 8. Febru­ar 1926 in Regi­na, Sas­kat­che­wan als Sohn einer wali­si­schen Ein­wan­de­re­rin und eines dänisch­stäm­mi­gen Consta­bles der Roy­al Cana­di­an Moun­ted Poli­ce gebo­ren; vor sei­ner Schau­spiel­kar­rie­re war er bei der Roy­al Cana­di­an Air Force ein­ge­schrie­ben und arbei­te­te als Disk­jo­ckey bevor er ein Sti­pen­di­um an der Neigh­bor­hood Play­house School of the Theat­re in New York erhielt.

Sei­ne ers­te TV-Rol­le bekam er im Jahr 1948, bereits zwei Jah­re spä­ter hat­te er über 50 Fern­seh­auf­trit­te absol­viert. Ab 1956 war Niel­sen dann auch in Kino­fil­men zu sehen, dar­un­ter Wes­tern, Dra­men und Roman­zen. Den Durch­bruch als ernst­haf­ter Schau­spie­ler schaff­te er mit Haupt­rol­len bei­spiels­wei­se in FORBIDDEN PLANET (1956) und THE POSEIDON ADVENTURE (1972).

Obwohl er zahl­rei­che Rol­len und Cha­rak­te­re dar­stell­te, war sei­ne Inter­pre­ta­ti­on eines Dok­tors in AIRPLANE! (1980) der aus­schlag­ge­ben­de Punkt dafür, dass er sich in den letz­ten Deka­den sei­nes Schaf­fens haupt­säch­lich als Komö­di­ant betä­tig­te.

Les­lie Niel­sen ver­starb am 28. Novem­ber 2010 in einem Kran­ken­haus in Fort Lau­derd­a­le an Kom­pli­ka­tio­nen einer Lun­gen­ent­zün­dung.

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Bild: Les­lie Niel­sen 2008, aus der Wiki­pe­dia

NUR EIN SPIEL – eine Rollenspiel-Dokumentation

In einer wirk­lich gut gemach­ten und sehens­wer­ten Doku­men­ta­ti­on mit dem Titel NUR EIN SPIEL setzt sich Micha­el Schil­hansl mit den ver­schie­de­nen Facet­ten des Rol­len­spiels aus­ein­an­der. Das umfasst Pen & Paper eben­so wie LARP oder Com­pu­ter­spie­le, sei es online oder off­line.

Anse­hen!

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THE WALKING DEAD: VATOS – durchgekaut und gespoilert

Eine wahr­lich offen­ba­ren­de Fol­ge. Sie bestä­tigt end­lich ein­mal den Ver­dacht, dass es eine sehr blö­de Idee sein kann, in einer Welt vol­ler Zom­bies mit­ten im Wald ein Camp von Über­le­ben­den ein­zu­rich­ten. Wie über­sicht­lich soll das denn sein? Wie sicher kann das wer­den? Sicher ist was ande­res, aber hier wür­de man dem Ende vor­grei­fen. Zuerst gibt es lan­ge Gesprä­che zwi­schen Andrea und ihrer um zwölf Jah­re jün­ge­ren Schwes­ter Amy, phi­lo­so­phi­sche Abhand­lun­gen am Lager­feu­er und eini­ge Über­ra­schun­gen mit einer Ban­de Chi­ca­nos. Mit eini­gen sehr gelun­ge­nen Knif­fen wird ver­deut­licht, wie ver­wir­rend das Leben zwi­schen den Leben­den gewor­den ist. Meis­ter Kirk­man selbst hat sich um das Schrei­ben des Dreh­buchs bemüht. Robert Kirk­man kennt sei­ne Welt ja wohl am bes­ten, und das merkt man auch an den ver­schie­de­nen Ebe­nen der Erzäh­lung.

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