Neulich hatten wir ja das Thema »Wikipedia« bereits. Heute muss ich es aus aktuellem Anlass gleich nochmal ansprechen, diesmal geht es um Selfpublisher. Persönlich habe ich schon vor Jahren aufgegeben, dort in der Hinsicht etwas beitragen zu wollen, denn den reaktionären Admins dort sind Selfpublisher nicht »gut« genug, um sie aufnehmen zu wollen. Nun könnte man annehmen, dass sogar vielleicht in der deutschen Wikipedia irgendwann mal die aktuelle Realität ankommt, aber leider ist das nicht der Fall, man gibt sich dort weiter evolutionsresistent, wie bei anderen Themen auch. Man muss sich sogar fragen, was hinter dem fanatisch zu nennenden Ablehnen entsprechender Einträge und Ergänzungen steht, denn Informationswille und der Wunsch nach vollständigen Informationen kann es nicht sein.
Aktuelles Beispiel: Es geht um den Text »Selbstverlag«. Dort werden Änderungen mit sinnlosen Phrasen abgewiesen bzw. deren Wahrheitsgehalt in Frage gestellt.
Es sollte beispielsweise das Detail hinzugefügt werden, dass Selfpublisher*Innen jetzt Mitglied im Verband der deutschen Schriftstellerinnen und Schriftsteller werden können.
Das wurde als nicht hinreichend belegt abgebügelt. Der Hinweis auf die Satzung des Vereins wurde als Beleg ernsthaft nicht anerkannt, aus welchen Gründen auch immer (ich sehe als Grund nur die Arroganz des selbsternannten Oberbetreuers der Seite, der Nutzer auch gleich mal oberlehrerhaft zusammenstutzt und davon ausgeht, dass jeder sämtliche Gepflogenheiten der Seite kennen muss, siehe die Diskussionsseite zum Artikel). Übrigens werden offenbar Blogartikel und andere Quellen im Web nicht anerkannt, man akzeptiert nur Belege aus Feuilletons – also aus Totholzmedien – sowie andere Wikipediaartikel (die genauso veraltet sind). Dass die Totholzmedien prinzipbedingt nicht immer aktuell sein können ist das erste Problem. Das zweite Problem ist die Tatsache, dass ganz offensichtlich korrekte und belegte Quellen mit fadenscheinigen Argumenten für nichtig erklärt werden. Das dritte Problem ist, dass eine Primärquelle schwerer wiegen sollte, als irgendeine Sekundärquelle wie die Wikipedia.
Wenn man sich die Diskussion durchliest muss man leider erneut feststellen, dass hier erneut das Ego eines Wikipedia-Admins korrekten und ausführlichen Informationen im Weg steht.
Dieser Artikel ist allerdings nicht das einzige Problem. Artikel zu Selfpublisher*Innen werden fast durch die Bank weg gelöscht, mit ähnlichen hanebüchenen Begründungen. Selbstverständlich findet man dazu so gut wie keine Texte in den Feuilletons von FAZ und Co. Es gibt allerdings haufenweise Informationen dazu im Web, die allerdings fast immer als »nicht seriöse Quellen« abgetan werden.
Ich fände es persönlich erstens äußerst angenehm, wenn alten Männer mit Kugelschreibern in der deutschen Wikipedia endlich mal im Jahr 2019 ankommen würden und feststellen, wie die Welt um sie herum inzwischen tickt. Den Geist der Editoren zeigt eindeutig auch das erste Bild im Selfpublishing-Artikel, das ein Cover aus dem Jahr 1847 (!) zeigt. Das nenne ich mal aktuell. Im Text steht ernsthaft:
Die Wertschätzung von literarischen Veröffentlichungen im Selbstverlag unterliegen vorderhand denselben Kriterien wie Veröffentlichungen durch Verlage, d. h. deren Erfolg misst sich an verkauften Exemplaren sowie an der Wahrnehmung durch die Literaturkritik.
Ernsthaft? »Wahrnehmung durch die Literaturkritik«? Ich lach mich tot! Deutlicher als mit diesen Worten ist wohl kaum klarzustellen woher da der Hase läuft. Man muss sich angesichts solcher Fehleinschätzungen fragen, welche alten Seilschaften da ihre Finger im Spiel haben mögen? Allerdings halte ich mangelnde Kompetenz bei dem Thema bei den Admins für deutlich wahrscheinlicher als Verschwörungstheorien. Noch ein Beispiel:
Doch die fehlende „Auslese“ durch einen regulären Verlag wie auch das damit verbundene Fehlen eines als qualifiziert erachteten Lektorats lässt eben auch mehrheitlich „vanity publisher“ bzw. „Hobby-Autoren“ als Selbstverleger zu, deren Veröffentlichungen meist jede anerkennenswerte literarische Textqualität vermissen lassen.
(Hervorhebung von mir)
Veröffentlichungen von Selfpublishern lassen also meist jede anerkennenswerte literarische Textqualität vermissen. Wenn das ein Kriterium ist, fallen mir auf Anhieb eine Reihe von Verlagsveröffentlichungen ein, die die deutsche Wikipedia nicht mal am Rande erwähnen dürfte. Und wie definiert sich eigentlich exakt »literarische Textqualität«? Hier schwingen sich wie an so vielen anderen Stellen in der Enzyklopädie Admins unkontrolliert als Torwächter auf. Edit: Und man muss den Eindruck gewinnen, es seien vorgestrige Totholz-Anhänger für die Seiten verantwortlich, die neue Publikationswege und eBooks grundsätzlich ablehnen.
Der Text zu Selfpublishing hat so viele problematische Punkte, dass ich an dieser Stelle nicht auf alle eingehen kann und möchte. Wer sich mal mit der Thematik auseinandergesetzt hat, wird sie ohnehin leicht erkennen.
Möglicherweise muss der Spenden sammelnde Verein Wikimedia Deutschland e. V. endlich eingreifen. Das wird der allerdings nicht tun, solange kein Druck entsteht. Druck kann beispielsweise dadurch entstehen, dass man seine Spendenzahlungen an den Verein einstellt und dabei gleich begründet, warum man das tut. Übrigens sollte man sich zum Thema »Spenden an die Wikipedia« auch gleich mal diesen Text bei der Süddeutschen Zeitung durchlesen. Da er von einem Totholzmedium kommt, dürfte er von den Admins als valide anerkannnt werden … Es sei denn, das Ego steht im Weg.
Der Relevanzfetisch der Admins der deutschen Wikipedia muss ebenso abgeschafft werden wie das gottkaiserartige Auftreten mancher Inhaltebetreuer. Dazu bedarf es besserer neutraler Kontrolle der Inhalte. Das einzuführen und durchzusetzen müsste die Aufgabe von Wikimedia Deutschland e. V. sein, Geld um das anzugehen haben sie mehr als genug.
Noch.
Der Sumpf aus Größenwahn, typischem deutschem Bürokratiefetisch und Männerclub muss dringend ausgehoben werden, damit aus der deutschen Wikipedia wieder ein neutral berichtendes Nachschlagewerk werden kann, das detaillierte und korrekte Informationen liefert. Auch zu Themen die den Admins nicht in den Kram oder ins Weltbild passen.
Ich weiß von vielen, wirklich vielen, ehemaligen Editoren, die ihren Kampf gegen das reaktionäre Régime dort aufgegeben haben, da der Zeitaufwand, um gegen diese Clique anzutreten einfach viel zu hoch ist (ich bin einer davon und trage nur noch zur englischen Ausgabe bei). Die und noch viele mehr sollten Wikimedia Deutschland e. V. endlich mal die Meinung sagen – und ich wiederhole mich: auch mit dem Einstellen der Spendenzahlungen drohen oder das tun, zumindest so lange bis deutliche Verbesserungen eintreten.
Hier die Kontaktmöglichkeiten zum Verein:
Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e. V.
Tempelhofer Ufer 23/24
10963 Berlin
Dass die deutschsprachige Wikipedia insbesondere in Sachen Popkultur eine größere Katastrophe ist und bei weitem hinter der englischsprachigen Ausgabe hinterherhinkt, ist begründet im Relevanzfetisch etlicher dort agierender Administratoren und Moderatoren. Das ist so weit nichts Neues und hat dazu geführt, dass ich die deutsche Ausgabe der Wikipedia inzwischen weitestgehend meide. Erstens findet man die gesuchten Informationen zu Filmen, Serien, Comics oder Computerspielen dort nicht und zweitens hat man auch keine Chance sie hinzuzufügen, denn es wird garantiert sofort ein größenwahnsinniger Admin mit Blockwart-Mentalität kommen und den Text wegen Relevanz auf die Löschliste stellen. Deswegen verlinke ich bei den entsprechenden Themen hier auf PhantaNews auch so oft auf die englischsprachige Ausgabe: weil die Informationen auf der deutschen Fassung unzureichend oder schlicht nicht vorhanden sind.
Dass die deutsche Wikipedia ein Problem mit Mansplainern sowie alten weißen Männern hat, und Frauen dort erheblich unterrepräsentiert sind, ist leider nichts Neues, und das zeigt auch wieder ein aktueller Fall:
Es wird eine Liste deutschsprachiger SF-Autorinnen erstellt und keine zehn Stunden später kommt der Löschantrag wegen »Irrelevanz«. Siehe den Beitrag und die zugehörige Diskussionsseite des Löschantrags. Es gibt bisher noch nicht einmal eine Möglichkeit, nach Autorinnen zu filtern.
Die Begründung für den Löschantrag lässt einen sprachlos zurück:
Überflüssige Liste, die Redundanzen schafft, vom Inhalt her unklar und vom Konzept her dubios ist. – Wolfgang Rieger(Diskussion) 22:53, 12. Mär. 2019 (CET)
»Wer entscheidet, was für eine Gesellschaft relevant ist?«, fragt die Initiatorin Theresa Hanning auf ihrer Webseite und ich möchte mich dieser Frage zum einen anschließen, und zum anderen hinzufügen: »Wikipedia-Admins mit Relevanzfetisch sollten es ganz sicher nicht sein«. Wenn man sich manche in der »Diskussion« vorgebrachten »Argumente« ansieht, hilft nur noch ein doppelter Facepalm.
Wie alt muss man im Kopf sein, wie rückständig und reaktionär muss man sein, um dort solch einen Löschantrag für diese absolut relevante Liste zu stellen? Leider zeigt das erneut deutlich auf, was in der deutschen Wikipedia falsch läuft und warum man sie meiden sollte.
Bitte sucht die Löschungs-Diskussionsseite auf, nehmt an der Diskussion teil und sagt den vorgestrigen Admins ausdrücklich, dass wir im 21. Jahrhundert leben, Frauen schon länger das Wahlrecht besitzen und Teil unserer Gesellschaft sind, das haben die da in der Provinz-Wikipedia offensichtlich nicht mitbekommen, wenn sie SF-Autorinnen in dieser Form diskriminieren.
Danke.
Edit: Ich wurde darauf hingewiesen, dass es sich möglicherweise auch um picklige Jünglinge statt alter weißer Männer handeln könnte.
Edit 2: Wenn man ohnehin gerade dabei ist, könnte man gleich auch noch »divers« als »Geschlecht« für Autor*Innen aufnehmen.
Edit 3: Ich wurde als »uninformierter Flegel« tituliert. Ich nehme das als Auszeichnung gern an. Danke.
Edit 4: Der Löschantrag wurde in angepisst klingendem Ton zurückgenommen.
Edit 5:Artikel zum Thema bei Vice. Da wird unter anderem auch darauf eingagengen, dass man sich bei der deutschen Wikipedia mit Händen und Füßen gegen Beiträge über Selfpublisher wehrt, was auch nicht wirklich ins 21. Jahrhundert passt. Im Text steht desweiteren:
Feministische Themen würden von bestimmten Nutzergruppen bewusst an den Rand gedrängt, zusammengekürzt oder direkt gelöscht … , sagte eine deutsche Wikipedia-Editorin gegenüber netzpolitik.org.
Edit 6: In den Kommentaren beschwerte man sich über meine harschen Worte im Text oben. Liest man sich das durch, was im vorstehend verlinkten Artikel bei Netzpolitik.org über das Mobbing von Wikipedia-Editorinnen durch männliche Volldeppen geschrieben wurde, und wie die deutsche Wikipedia aggressiv männerdominiert ist, waren meine Worte noch lange nicht harsch genug.
Seth MacFarlane kennen wir als den kreativen Kopf hinter der SF-Serie THE ORVILLE (sowie als Captain des gleichnamigen Schiffes), die nicht nur wenige Anleihen bei STAR TREK nimmt und offensichtlich eine Hommage ist. Dass MacFarlane ein Fan des Vorbilds ist, ist auch nichts Neues.
Hier ein grandioses Video, das ihn als Teenager in einem STAR TREK-Fanfilm zeigt. Ich würde wirklich gern wissen, wie das weiter geht …
Dank an Michael Keukert fürs Finden.
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Crossover zwischen Nerd-Favoriten-Franchises sind oft eher goofy und wenn man ehrlich ist, kann man auch diesem Projekt eine gewissen Goofyness nicht absprechen. Trotzdem muss man ganz klar sagen, dass GALACTIC BATTLES 2018 ganz grandios umgesetzt wurde und insbesondere die visuellen Effekte sind der Knüller. Über Spocks Ohren wollen wir an dieser Stelle mal nicht reden … ;)
Der Crossover-Fanfilm vermengt, was Puristen und Hardcore-Fans vermutlich nie vermengt sehen wollten: STAR WARS, STAR TREK, MASS EFFECT und HALO. Die Realisierung hat erstaunlicherweise nur 2000 Dollar gekostet, das vermag man angesichts des Gezeigten kaum zu glauben. Die Musik ist von Jose Pavli.
Fun Fact am Rande: Commander Shepard wird von Mark Meer gesprochen, der das auch in den Spielen tat.
Übrigens sollte man sich GALACTIC BATTLES 2018 unbedingt bis ganz zum Ende anschauen, denn nach dem Abspann passiert noch was.
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Ende März wird das Europäische Parlament über die neue Urheberrechtsrichtlinie abstimmen, eine beispiellose Katastrophe in der Geschichte der Internetregulierung, die die Macht besitzt, den Technologiesektor der EU auszulöschen und die permanente Kontrolle über das Internet an große US-Techkonzerne zu übergeben, alles im Namen des Schutzes des Urheberrechts (bei gleichzeitiger Entrechtung der Künstler).
Unmittelbar nach dieser wichtigen Abstimmung werden sich die Europaabgeordneten in ganz Europa auf den Weg machen und in ihre Heimatländer zurückkehren, um dort für die Mai-Wahlen zu kämpfen. Dieser Zeitpunkt ist entscheidend, denn er bedeutet, dass die Abgeordneten wirklich daran interessiert sind, ob ihre Aktionen sie die Unterstützung der Wähler kosten werden.
Die Wähler hassen die Urheberrechtsrichtlinie und ihren internetzerstörerischen Artikel 13. Die Petition zur Abschaffung von Artikel 13 hat mehr Unterschriften als jede andere in der Geschichte der EU erhalten, und wenn es in diesem Tempo weiter geht, wird die Petition in wenigen Tagen zur beliebtesten Petition in der Geschichte der Menschheit werden.
Wenn Sie in Europa leben, können Sie Ihrem Abgeordneten mitteilen, dass Ihre Stimme von seiner Stimme abhängt: Das »2019 Pledge«, das Ihnen von Epicenter Works zur Verfügung gestellt wird, fordert die Abgeordneten auf, sich öffentlich zu verpflichten, Artikel 13 zurückzuweisen. 44 Abgeordnete des Europäischen Parlaments haben es bisher unterzeichnet, und die Arbeit hat gerade erst begonnen.
Auf der Website von »2019 Pledge« können Sie Ihr Land und Ihre Telefonnummer eingeben, und Sie werden mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments verbunden, die die Zusage noch nicht angenommen haben, und Sie können mit ihnen darüber sprechen, warum es wichtig ist, dass sie es tun.
Dies ist ein Schlüsselpunkt, ein Moment, in dem das Schicksal des Internets selbst in der Schwebe ist (und nicht nur in Europa). Es ist auch ein Moment, in dem deine Stimme wirklich zählt. Keiner dieser Abgeordneten wird auf der Grundlage seiner Arbeit zur Verabschiedung der Urheberrechtsrichtlinie für eine Wiederwahl kandidieren, aber sie wissen, dass ihre Gegner ihre Kampagne starten werden, um jeden Abgeordneten, der für die Zerstörung des Internets gestimmt hat, bloßzustellen.
Uploadfilter werden das Internet zerstören:
Schlecht für die Benutzer: Zensurmaschinen
Alles, was wir posten wollen, muss zuerst von fehleranfälligen Upload-Filtern genehmigt werden Weniger Dinge, die wir online erledigen müssen.
Millionen von Websites, Apps, Kanälen, Videos und mehr werden in der EU gesperrt.
Schlecht für die Schöpfer: Kreativität blockiert
Parodien, Filmkritiken, Let’s Play Videos, Memes und alles andere, was auf urheberrechtlich geschütztem Material basiert, werden in den Filtern aufgehalten.
Schuldig bis zum Beweis der Unschuld: Die Schöpfer müssen ständig kämpfen, um Filterfehler zu beheben.
Schlecht für Innovationen: Big Player werden größer
Riesige Internetplattformen werden die einzigen sein, die es sich leisten können, die Anforderungen zu erfüllen.
Weniger Innovation: In der EU werden weniger neue Apps und Websites eingeführt, weil sie zu riskant sind.
Artikel 13 ist der immerwieder umstrittene Vorschlag, praktisch jede Online-Community, jeden Online-Dienst und jede Online-Plattform für rechtsverletzendes Material, das von ihren Nutzern veröffentlicht wurde, rechtlich haftbar zu machen, auch wenn es für den Online-Dienstleister keine denkbare Möglichkeit gab, von einer Urheberrechtsverletzung zu erfahren.
Dies erfordert unvorstellbare Summen, um es überhaupt zu versuchen, und der Versuch wird scheitern. Das Ergebnis von Artikel 13 wird eine radikale Verringerung der Alternativen zu den US-Big-Tech-Plattformen und den riesigen Medienkonzernen sein. Das bedeutet, dass Medienunternehmen in der Lage sein werden, Kreative weniger für ihre Arbeit zu bezahlen, denn die Kreativen werden keine Alternative zu den multinationalen Unterhaltungsriesen haben.
Die Schöpfer ordentlich vorgeführt
Die Medienunternehmen brachten die Urhebergruppen dazu, Artikel 13 zu unterstützen, indem sie argumentierten, dass Medienunternehmen und die von ihnen vertriebenen Urheber die gleichen Interessen hätten. Aber im Endspiel von Artikel 13 haben die Medienunternehmen ihre Schöpferkollegen ordentlich verarscht und forderten die Streichung von Klauseln, die die Rechte der Künstler auf eine angemessene Entschädigung durch die Medienunternehmen schützten, was zu völlig gerechtfertigten Zorn bei diesen verratenen Künstlerrechtsgruppen führte.
Aber die Realität ist, dass Artikel 13 immer schlecht für die Urheber sein würde. Bestenfalls konnte Artikel 13 nur hoffen, dass er ein paar Euro von der Bilanz von Big Tech in die Bilanz von Big Content verschieben würde (und das wäre wahrscheinlich ohnehin eine vorübergehende Situation). Weil Artikel 13 die Möglichkeiten für Schöpfer verringern würde, indem er unabhängige Medien- und Technologieunternehmen zerschlägt, würden alle Mitnahmeeffekte, die Medienunternehmen machten, an ihre Führungskräfte und Aktionäre gehen, nicht an die Künstler, die keine andere Wahl hätten, als das zu schlucken und das zu nehmen, was ihnen angeboten wird.
Denn: Wann hat ein Medienunternehmen zuletzt ein besonders profitables Jahr gefeiert, indem es seine Lizenzabgaben erhöht hat?
Es sollten schon immer Filter sein.
Die ersten Versionen von Artikel 13 forderten Unternehmen auf, Urheberrechtsfilter nach dem Vorbild des »Content ID«-Systems von YouTube zu bauen: YouTube lädt eine ausgewählte Gruppe vertrauenswürdiger Rechteinhaber ein, Muster von Werken hochzuladen, die sie als ihr Urheberrecht geltend machen, und blockiert dann das Video eines Benutzers, das diesen Urheberrechtsansprüchen zu entsprechen scheint (oder leitet Einnahmen davon ab).
Es gibt viele Probleme mit diesem System. Einerseits beschweren sich große Medienunternehmen darüber, dass sie für engagierte Verletzer viel zu leicht zu umgehen sind, und andererseits erkennt Content ID alle möglichen Arten von legitimen Ausdrucksformen, einschließlich Stille, Vogelgesang und Musik, die der eigentliche Künstler zur Verbreitung auf YouTube hochgeladen hat. Manchmal liegt das daran, dass ein Rechteinhaber fälschlicherweise Urheberrechte beansprucht hat, die ihm nicht gehören; manchmal liegt es daran, dass Content ID ein »false positive« erzeugt hat (d.h. einen Fehler macht); und manchmal liegt es daran, dass Software einfach nicht den Unterschied zwischen einer verletzenden Nutzung eines urheberrechtlich geschützten Werkes und einer Nutzung, die unter »faires Handeln« fällt erkennen kann, wie beispielsweise Kritik, Kommentar, Parodie, etc. Niemand hat einen Algorithmus zur Erkennung von Parodien trainiert, und niemand wird dies in naher Zukunft tun (es wäre schon toll, wenn wir Menschen dazu bringen könnten, Parodien zuverlässig zu erkennen!).
Copyright-Filter sind eine schreckliche Idee. Google hat 100 Millionen Dollar (und mehr) ausgegeben, um einen sehr begrenzten Urheberrechtsfilter zu erstellen, der nur Videos betrachtet und nur Beiträge einer ausgewählten Gruppe von vorab geprüften Rechteinhabern blockiert. Artikel 13 umfasst alle möglichen urheberrechtlich geschützten Werke: Text, Audio, Video, Fotos, Software, Übersetzungen. Und einige Versionen von Artikel 13 verlangen von Plattformen, dass sie rechtsverletzende Veröffentlichungen jedes urheberrechtlich geschützten Werkes blockieren, selbst solche, von denen ihnen niemand erzählt hat: Irgendwie wird Ihr Forumd für Hundefreunde seine Nutzer daran hindern müssen, 50 Jahre alte Zeitungsartikel, Beiträge von anderen Message-Boards, Fotos, die von Social Media heruntergeladen wurden, zu plagiieren, etc. Sogar die milderen »Kompromissversionen« von Artikel 13 sahen vor, dass Online-Dienste die Veröffentlichung von allem, worüber sie informiert worden waren, blockieren mussten, mit schweren Strafen für die Nichteinhaltung einer Forderung und keinerlei Strafen für falsche Ansprüche seitens der Verwerter.
Aber selbst wenn Filter Dinge blockieren, die keine Urheberrechtsverletzung darstellen, so ermöglichen sie doch dedizierten Schutzrechtsverletzern, ohne größere Probleme weiter zu machen. Das liegt daran, dass Filter relativ einfache, statische Techniken verwenden, um Benutzer-Uploads zu inspizieren, und Verletzer können die Blindstellen der Filter austesten und verschiedene Techniken ausprobieren, bis sie auf Möglichkeiten treffen, sie zu umgehen. Beispielsweise können einige Bildfilter umgangen werden, indem man das Bild von links nach rechts dreht oder es anstelle von Farbe in Schwarz-Weiß wiedergibt. Filter sind »Black Boxes«, die von engagierten Schutzrechtsverletzern wiederholt getestet werden können, um zu sehen, was durchkommt.
Für ehrlich eNutzer – die Delfine, die in den Thunfischnetzen des Urheberrechts gefangen sind – gibt es keinen Untergrund mit Hinweisgebern, die Niederlagetechniken teilen, um Ihre Inhalte zu entstauen. Wenn Sie ein AIDS-Forscher sind, dessen Videos fälschlicherweise von AIDS-Leugnern beansprucht wurden, um sie zu zensieren, oder Gegener von Polizeibrutalität, deren Bodycam-Videos von Polizeidienststellen blockiert wurden, die versuchen, der Kritik zu entgehen, operieren Sie bereits an der Grenze Ihrer Fähigkeiten und verfolgen nur Ihre eigene Sache. Sie können versuchen, zusätzlich zu Ihrer Forschung, Aktivismus oder Kommunikation ein Filter-brechender Experte zu werden, aber es gibt nur 24 Stunden am Tag, und die Überschneidung zwischen Menschen die etwas zu sagen haben und Menschen, die herausfinden können, wie man übereifrige (oder kaputte) Urheberrechtsfiltern umgeht, ist schlicht nicht sehr groß.
All dies brachte die Filter in einen so miesen Ruf, dass deren Erwähnung aus Artikel 13 gestrichen wurde, aber trotz der Verschleierung war klar, dass der Zweck von Artikel 13 darin bestand, Filter verpflichtend zu machen: Es gibt einfach keine Möglichkeit, sich vorzustellen, dass jeder Tweet, jedes Facebook-Update, jeder Message-Board-Kommentar, jedes Social Media Foto und andere benutzergenerierte Inhalte ohne ein automatisiertes System auf die Einhaltung der Urheberrechte evaluiert werden können. Und wenn Sie Online-Foren für die Verletzung durch ihre Nutzer verantwortlich machen, müssen sie einen Weg finden, um alles zu bewerten, was deren Nutzer veröffentlichen.
Nur weil Künstler Medienunternehmen unterstützen, bedeutet das nicht, dass Medienunternehmen Künstler unterstützen.
Hunderte von Millionen Euro für den Bau von Filtern auszugeben, die nicht Urheberrechtsverletzer zu stoppen, stattdessen aber legitime Materialien unzulässig zensieren (sei es aufgrund von Bosheit, Inkompetenz oder Schlamperei), wird kein Geld in die Taschen der Künstler bringen.
Das heißt nicht, dass diese (zumindest für eine Weile) nicht das Gleichgewicht zu den Medienunternehmen beeinflussen werden. Weil Filter immer mindestens einige Zeit ausfallen werden, und weil Artikel 13 Unternehmen nicht von der Haftung befreit, wenn dies geschieht, muss Big Tech zu einer Art Übereinkunft mit den größten Medienunternehmen kommen – »Du kommst aus dem Gefängnis frei«-Karten, zusammen mit direkten Kommunikationskanälen, die Medienunternehmen verwenden können, um ihr eigenes Material zu entfernen, wenn es fälschlicherweise durch einen Filter blockiert wird. (Es ist erstaunlich, wie oft ein Teil eines großen Medienkonzerns seine eigenen Inhalte sperrt, die von einem anderen Teil desselben Riesenkonzerns hochgeladen wurden.)
Aber es ist ziemlich naiv sich vorzustellen, dass der Geldtransfer von Big Tech zu Big Content Künstler bereichern wird. Da es sich kleinere europäische Technologieunternehmen nicht leisten können, Artikel 13 einzuhalten, werden Künstler keine andere Wahl haben, als sich bei den großen Medienunternehmen anzumelden, auch wenn ihnen der angebotene Deal nicht gefällt.
Kleinere Unternehmen spielen heute eine wichtige Rolle im Technologie-Ökosystem der EU. Es gibt nationale Alternativen ähnlich wie Instagram, Google und Facebook, die die US Big Tech in ihren Herkunftsländern übertreffen. Diese werden den Kontakt mit Artikel 13 nicht überleben. Die winzigen Ausnahmen von Artikel 13 für kleinere Technologieunternehmen waren ohnehin nur Makulatur, und die neueste Version von Artikel 13 macht diese Ausnahmen nutzlos.
Kleinere Medienunternehmen – oft von unabhängigen Künstlern geführt, um ihre eigenen Kreationen oder die einiger weniger Freunde zu vermarkten – werden ebenfalls keinen Platz am Tisch mit Big Tech finden und diese kleinen Anbieter müssen sich ausschließlich darauf konzentrieren, die Medienriesen davon abzuhalten, die Bestimmungen von Artikel 13 zu nutzen, um sie ganz aus dem Geschäft zu drängen.
In der Zwischenzeit werden »Filter für alles« eine Goldgrube für Betrüger und Gauner sein, die Künstler ausnutzen. Artikel 13 wird diese Systeme zwingen, sich auf der Seite der Überblockierung potenzieller Urheberrechtsverletzungen zu irren, und das ist ein Glücksfall für Erpresser, die gefälschte Urheberrechtsansprüche nutzen können, um die Feeds von Künstlern abzuschalten und Geld zu verlangen, um die Ansprüche aufzuheben. Theoretisch können auf diese Weise schikanierte Künstler versuchen, die Plattformen dazu zu bringen, den Betrug zu erkennen, aber ohne den Schutz eines großen Medienunternehmens mit seinen Rückkanälen in die großen Technologieunternehmen müssen sich diese Künstler hinter Millionen anderer Menschen anstellen, die zu Unrecht gefiltert wurden, um ihren Fall zu vertreten.
Wenn du jetzt schon denkst, dass Big Tech schlecht ist…
Kurzfristig kippt Artikel 13 das Spielfeld in Richtung Medienunternehmen, aber dieser Vorteil wird schnell dahin sein.
Ohne die Notwendigkeit, aufstrebende Konkurrenten in Europa zu kaufen oder zu vernichten, werden die amerikanischen Technologieriesen nur größer und schwieriger zu zähmen sein. Selbst die aggressive Kartellarbeit der Europäischen Kommission wird wenig zur Förderung des Wettbewerbs beitragen, wenn der Wettbewerb gegen Big Tech im Rahmen der Geschäftstätigkeit Hunderte von Millionen Euro für die Einhaltung des Urheberrechts erfordert – Kosten, die Big Tech während des Wachstums nie zu tragen hatte, und die die Technologieunternehmen vernichtet hätten, bevor sie wachsen konnten.
Zehn Jahre nach der Verabschiedung von Artikel 13 wird Big Tech größer denn je und noch entscheidender für den Betrieb von Medienunternehmen sein. Die Big Tech-Unternehmen werden diese Macht nicht als eine öffentliche Treuhandgesellschaft behandeln, die für alle gerecht verwaltet wird: Sie werden sie als einen wirtschaftlichen Vorteil behandeln, der auf jede erdenkliche Weise genutzt werden kann. Wenn der Tag kommt, an dem die FIFA, Universal oder Sky die Techriesen Google, Facebook oder Apple viel mehr benötigen als umgekehrt, werden die Technologieunternehmen auspressen, auspressen und auspressen.
Dies wird natürlich dem Ergebnis der Medienunternehmen schaden. Aber weißt du, wem es noch schaden wird?
Künstlern.
Denn Medienriesen, wie andere Unternehmen, die einen Käufermarkt für ihre Rohstoffe – also Kunst und andere kreative Arbeiten – haben, teilen ihre Einnahmen nicht mit ihren Lieferanten, aber sie erwarten von ihren Lieferanten unbedingt, dass sie ihre Verluste mittragen.
Wenn Medienunternehmen verhungern, nehmen sie Künstler mit. Wenn Künstler keine andere Wahl haben, werden sie von den Medienunternehmen noch stärker ausgepresst.
Was ist zu tun?
Weder Medienriesen noch Technologieriesen haben die Interessen von Künstlern im Blick.
Beide Arten von Unternehmen sind voll von Menschen, die sich um Künstler kümmern, aber institutionell handeln sie für ihre Aktionäre, und jeder Cent, den sie einem Künstler geben, ist ein Cent, den sie nicht an diese Investoren zurückgeben können.
Eine wichtige Kontrolle dieser Dynamik ist der Wettbewerb. Den Kartellbehörden stehen viele Instrumente zur Verfügung, die seit mehr als einer Generation weitgehend ungenutzt sind. Unternehmen wurde erlaubt durch Fusionen oder durch die Übernahme aufkommender Wettbewerber zu wachsen, so dass Künstler weniger Medienunternehmen und weniger Technologieunternehmen als Ansprechpartner haben, was bedeutet, dass diese Unternehmen Künstler noch enger in den Würgegriff nehmen und ihnen noch weniger Geld für ihre Arbeit geben können. Kartellämter könnten das verhindern.
Ein weiterer wichtiger Mechanismus könnte eine echte Urheberrechtsreform sein, wie die Neuorganisation des bestehenden Rechtsrahmens für das Urheberrecht oder die Förderung neuer Systeme zur Aufteilung der Einnahmen, wie freiwillige Rahmenlizenzen, die es Künstlern ermöglichen könnten, sich für einen Pool von Urheberrechten gegen Lizenzgebühren zu entscheiden.
Ein solches System muss darauf ausgerichtet sein, historische Formen der Korruption zu bekämpfen, wie z.B. Verwertungsgesellschaften, die Lizenzzahlungen ungerechtfertigt verteilen, oder Medienunternehmen, die diese beanspruchen. Das wäre die Art von zukunftssicherer Reform, die die Urheberrechtsrichtlinie hätte beschreiten können, bevor sie von den Interessenvertretern in Beschlag genommen wurde.
Ohne diese Richtlinien werden wir am Ende die Medienunternehmen bereichern, aber nicht die Künstler, deren Werke sie verkaufen. Auf einem unfairen Marktsegment einfach mehr Urheberrechte an Verwerter zu vergeben, ist wie einem gemobbten Kind zusätzliches Essensgeld zu geben: Die Bullies nehmen sich das zusätzliche Geld auch noch, und das Kind wird weiterhin hungrig sein.
Künstler sollten auf der Seite des freien Austauschs stehen.
Es ist einfach, sich auf Medien und Kunst zu konzentrieren, wenn man an Artikel 13 denkt, aber dort wird dessen primäre Wirkung nicht zu sehen sein.
Die Plattformen, auf die sich Artikel 13 richtet, sind nicht in erster Linie Unterhaltungsmedien: Sie werden für alles genutzt, von der Romantik bis zum Familienleben, von der Beschäftigung bis zur Unterhaltung, von Gesundheit bis Freizeit, von Politik und Staatsbürgerschaft und mehr.
Urheberrechtsfilter werden sich auf alle diese Aktivitäten auswirken, da sie alle mit den gleichen Problemen wie False-Positives, Zensur, Betrug und mehr konfrontiert sein werden.
Die Kunst hat sich schon immer für die freie Meinungsäußerung für alle eingesetzt, nicht nur für Künstler. Big Tech und Big Media üben bereits eine enorme Kontrolle über unser öffentliches und gesellschaftliches Leben aus. Diese Kontrolle nochmals zu erhöhen ist schlecht für uns alle, nicht nur für diejenigen von uns die Künstler sind.
Künstler und Publikum haben ein gemeinsames Interesse daran, das Leben von Künstlern zu fördern: Menschen kaufen keine Bücher, Musik oder Filme, weil sie Medienunternehmen unterstützen wollen, sie tun es, um Kreative zu unterstützen. Wie immer ist für Künstler die richtige Seite, auf der sie sein können, die Seite des Publikums: die Seite der freien Meinungsäußerung, ohne unternehmerische Torwächter jeglicher Art.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator, Änderungen von mir (ja, ich weiß, dass einige Formulierungen besser sein könnten, ich habe bereits diverse üble Patzer von DeepL entfernt, aber hier geht es meiner Ansicht nach mehr um die Sache als um perfekte Form)
Science Fiction and Fantasy Writers of America haben die Liste mit den Finalisten für die 54. Verleihung der Nebula Awards herausgegeben, die im Rahmen der jährlichen »Nebula Conference« verliehen werden sollen. Die findet vom 16. bis zum 19. Mai 2019 im Warner Center Marriott Woodland Hills statt. Der Eintritt ist übrigens frei.
Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen aus dem Vorjahr. Wer auf der Suche nach Phantastik-Lesestoff ist, wird mit dieser Liste ganz sicher fündig.
“A Witch’s Guide to Escape: A Practical Compendium of Portal Fantasies”, Alix E. Harrow (Apex 2/6/18)
“The Court Magician”, Sarah Pinsker (Lightspeed 1/18)
Game Writing
Black Mirror: Bandersnatch, Charlie Brooker (House of Tomorrow & Netflix)
The Road to Canterbury, Kate Heartfield (Choice of Games)
God of War, Matt Sophos, Richard Zangrande Gaubert, Cory Barlog, Orion Walker, and Adam Dolin (Santa Monica Studio/Sony/Interactive Entertainment)
Rent-A-Vice, Natalia Theodoridou (Choice of Games)
The Martian Job, M. Darusha Wehm (Choice of Games)
The Ray Bradbury Award for Outstanding Dramatic Presentation
The Good Place: “Jeremy Bearimy”, Written by: Megan Amram
Black Panther, Written by: Ryan Coogler and Joe Robert Cole
A Quiet Place, Screenplay by: John Krasinski and Bryan Woods & Scott Beck
Spider-Man: Into the Spider-Verse, Screenplay by: Phil Lord and Rodney Rothman
Dirty Computer, Written by: Janelle Monáe and Chuck Lightning
Sorry to Bother You, Written by: Boots Riley
The Andre Norton Award for Outstanding Young Adult Science Fiction or Fantasy Book
Gestern wurden in der altehrwürdigen Royal Albert Hall in London die 72. britischen Filmpreise, die BAFTA Awards, vergeben (BAFTA ist eine Abkürzung von »British Academy Of Film And Television Arts«). Die gelten wie immer als Hinweis auf mögliche Gewinner bei den Oscars in zwei Wochen.
Nicht ganz überraschend ist der große Gewinner Alfonso Cuaróns ROMA. Das ist interessanterweise gar kein Kinofilm, er wurde für den Streamingdienst Netflix produziert. Ein weiterer Hinweis, dass Streaming längst seinen Platz in der Filmwelt erobert hat, auch wenn einige Kinobesitzer und Verleiher das immer noch nicht begriffen zu haben scheinen und das Spielen von Netflix-Produktionen in den Lichtspielhäusern mit Hinweis auf das Erstverwertungsfenster verweigern.
Der Fanfilm STAR TREK: FIRST FRONTIER erzählt die Geschichte des ersten Captains der USS Enterprise, Robert April und dessen Frau und erstem Offizier Dr. Sarah April sowie der Jungfernfahrt des ikonischen Raumschiffs.
Man darf jetzt schon gespannt sein, wie schnell Paramount und CBS ihre Rechtsanwälte von der Kette lassen, um dem Projekt eine Unterlassungsaufforderung zuzustellen. Auch dass sie den Originalsoundtrack verwenden halte ich für – gewagt …
Das hier ist der Trailer, der fertige Film soll im März 2019 kommen. Interessant ist, dass sowohl Nichelle Nichols als auch John Billingsley bei der Besetzung genannt werden.
Cast:
Robert Pralgo – Captain Robert April
Tara Ochs – Dr. Sarah April
Barry Corbin – John April
Nichelle Nichols – Nyota Uhura
Mark Ashworth – Commander Young
Paul Telfer – Commander McCain
Vince Canlas – Lt. Commander Corbin
Brianna Ferris – Lieutenant Lyra
Brandon Thane Wilson – Ensign Brooks
Autumn Dawn Nierode – Yeoman Nichols
Diany Rodriguez – Lieutenant Tai
James Smith – Lieutenant DePriest
Christine Chaffee – Computer Vocals
Joshua Reid-Davis – Nurse Jacobs
Rhys Smith – Background Vocals
Stan Harrington – Captain Collins
Robert Bryan Davis – Admiral Taylor
Natalie Pero – Grace April
April Billingsley – Counselor Lynch
An der Tonmischung arbeiten sie hoffentlich noch mal …
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Gestern wurden im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills, Kalifornien zum 76. Mal die Golden Globes für Film und Fernsehen verliehen. Damit werden außergewöhnliche Produktionen und Schauspieler des Vorjahres ausgezeichnet.
Ich sag’s gleich vorweg: Es sah diesmal für das Genre sehr, sehr düster aus. Mit BLACK PANTHER war erstmals eine Produktion mit einem schwarzen Hauptdarsteller als bester Film nominiert, aber der Preis ging an BOHEMIAN RHAPSODY. Man kann sich allerdings über SPIDER-MAN: INTO THE SPIDER-VERSE als besten animierten Film freuen. Ansonsten eher Fehlanzeige für Phantastik.
Rami Malek erhielt dann auch noch den besten Schauspieler für seine Darstellung des Sängers Freddie Mercury, ebenfalls in BOHEMIAN RHAPSODY, beste Schauspielerin ist Glenn Close in THE WIFE. Der Globe für die beste Regie ging an Alfonso Cuarón – für ROMA.
Im Bereich Fernsehen ging die beste Serie an THE AMERICANS, die beste Comedy ist THE KOMINSKI METHOD. Beste Schauspielerin ist hier Sandrah Oh für KILLING EVE und den Preis für den besten Schauspieler gewann Richard Madden für BODYGUARD.
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