Morgen gibt es bei Amazon den Episodenroman DRACHEN, GOLD UND GAUNEREHRE – MISS JEMMYS ABENTEUER IN LONDON von Susanne Haberland für 24 Stunden kostenlos für Amazons eReader Kindle. Das eBook ist eine urbane Fantasie im ausgehenden 19. Jahrhundert in London, erinnert ein wenig an Romane von Dickens, ist aber durch mythologische Facetten wie Magie, Drachen und Meerjungfrauen angereichert. Der Klappentext sagt:
Ganz allein auf sich gestellt, strandet die junge Jemmy im viktorianischen London. Doch sie hat Glück und trifft auf Rackety, der sie in seine Bande holt. Gemeinsam mit ihm, Benjy, Miggs und Cockles erlebt sie die erstaunlichsten Abenteuer und nimmt es mit Drachen, Elfen, Trollen, Werwölfen, Zwergen und falschen Heiligen auf. Bis sie schließlich eines Tages an einen weit gefährlicheren Gauner gerät …
Die Textlänge beträgt 49425 Worte, das sind ungefähr 218 Normseiten. Normalerweise wird der beim Aeternica-Verlag erschienene Roman zum Preis von 4,99 Euro angeboten. Morgen, am 27.03.2013, kann man ihn für 24 Stunden kostenlos herunter laden.
DRACHEN, GOLD UND GAUNEREHRE — MISS JEMMYS ABENTEUER IN LONDON
Susanne Haberland
Urban Fantasy
Kindle eBook
447 kB, 49425 Worte, ca. 218 Normseiten
normaler Preis: 4,99 EUR
Februar 2013
ASIN: B00BLTA57M
Aeternica Verlag
Beim österreichischen Verlag Voodoo-Press ist DER HERR DER MOORE vom Autor Kealan Patrick Burke erschienen. Die Übersetzung stammt von Andreas Schiffmann. Zum Inhalt:
Die sechzehnjährige Kate Mansfield und ihr blinder Bruder Neil leben auf einem Anwesen am Rande der Sümpfe bei Brent Prior. Gescheiterte und enttäuschte Existenzen bevölkern dieses Dorf, und die Jugend hegt verzweifelte Träume, endlich fortzukommen.
Kate denkt genauso, doch eines Nachts holt sie die finstere Vergangenheit ein. Unaussprechliche Gräueltaten. Lange schon liegt ihr geliebter Vater deshalb mit einer seltsamen Krankheit danieder; lange schon unterstehen Kate und ihr Bruder der Obhut der Hausangestellten.
Dann zieht Nebel auf – fast so, als zeichne die Natur die Tristheit heraus, die auf dem Hause liegt. Menschen verschwinden, flinke Schatten huschen durch den undurchsichtigen Wust – und ein entstellter Mann taucht in Brent Prior auf.
Ein Mann, der zurückgekommen ist, um eine alte Rechnung zu begleichen.
Ein Mann, der sich selbst Herr der Moore nennt.
Das Buch hat einen Umfang von 312 Seiten und wird zum Preis von 12,95 angeboten. Erhältlich ist es über den Verlag oder bei Amazon.
DER HERR DER MOORE
Kealan Patrick Burke
Phantastik
Taschenbuch, Format: 19 x 12 cm
312 Seiten, 12,95 EUR
ISBN: 978–3‑902802–15‑6
ISBN-10: 3902802154
ISBN-13: 978–3902802156
Voodoo-Press
Heute ist wieder so ein Tag … Ich wollte nicht schon wieder meckern. Ehrlich nicht. Aber es tut so weh …
Morgen ist »Indiebookday« (könnt ihr ruhig kurz hinklicken, die Seite ist mit »übersichtlich« schon sehr ausführlich charakterisiert). Das habe ich soeben eher zufällig heraus gefunden. Initiiert wurde die Aktion von mairisch; der Plan ist, dass man morgen, also am 23.03.2013, in eine Buchhandlung gehen und dort ein Buch eines Indie-Verlages kaufen soll. Darüber schreibt man dann in den sozialen Medien oder in seinem Blog und postet auch ein Bild des gekauften Buches.
Eigentlich eine gute Idee. Die nur einen Haken hat. Oder zwei. Haken eins: in so gut wie keiner mir bekannten Buchhandlung findet man Bücher von Klein- oder Indie-Verlagen aus dem Bereich Phantastik. Da liegt immer nur das übliche Publikumsverlagprogramm prominent präsentiert rum – und in den Regalen dann die Titel, die entweder schon älter sind, oder bei denen die Herausgeber es versäumt haben, genug Kohle abzudrücken, um auf den Präsentierteller zu kommen.
Haken zwei: Es gibt einen Blogbeitrag zum Thema »was ist eigentlich ein Indie-Verlag?«. Damit der dumme Kunde nicht aus Versehen was von einem nicht-Indie kauft, liefert man in dem Artikel gleich eine Liste solcher Verlage. Seht es euch ruhig mal an. Und man stellt großäugig und voller Staunen fest, dass da die Phantastik nicht stattfindet. Gar nicht. Nada. Niente. Wo sind beispielsweise Feder & Schwert, Wurdack, Torsten Low, Atlantis, Acabus, Fabylon (Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit!) und die ganzen andern kleinen, unabhängigen Verlage, die sich – im Gegensatz zu den Publikumsverlagen mit ihrem Mainstream-Kram – um die deutsche Phantastik bemühen? Oder muss man die etwa gar nicht listen, weil die sowieso in den allermeisten Buchhandlungen nicht ausliegen? Bleibt wohl wieder mal nur, sein Indie-Buch bei Amazon zu erwerben, oder was?
Oder ist Phantastik mal wieder nicht »anspruchsvoll« genug und es dürfen nur literarisch hochwertige Indies gekauft werden?
Das darf doch alles gar nicht wahr sein!
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Logo Indiebookday Copyright mairisch (vermutlich, stand nicht dran)
Gerade war wieder so ein Moment, an dem ich den dringenden Wunsch hatte, mit dem Kopf auf die Tischplatte zu schlagen. Zur Leipziger Buchmesse hob der Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine Kampagne mit dem Titel »Vorsicht Buch!« aus der Taufe. Was das Ziel des ganzen ist, wurde mir aus dem Marketinggeschwurbel nicht so richtig klar, irgendwie war nebulös heraus zu lesen, dass man den Buchhandel gegenüber Amazon stärken möchte. Glaube ich. Ich bin nicht sicher.
Doch alle Fragen können jetzt beantwortet werden, denn es gibt eine Webseite zur Kampagne. Dachte ich. Habe aber die Rechnung ohne den Börsenverein gemacht, dessen Tochter MVB bereits mit buchhandel.de und libreka ihre Kompetenzen … äh … eindrucksvoll präsentiert hatten.
Die Webseite »Vorsicht Buch!« soll wohl modern wirken, mit seinem Absperrband-Design und großflächigen Bildern von »Typen« (unter den Kampagnenbildern eine erschreckende Menge an Charakterköpfen, die aber derart überzogen und karikiert dargestellt sind, dass sie unsympathisch wirken). Und ein kleines Mädchen auf der Startseite, na klar, Kinder ziehen doch immer, wie jeder weiß, lesen eh nur Frauen – und bei denen müssen dann doch sofort die Hormone einsetzen und einen unwiderstehtlichen Buchkaufzwang auslösen. (triple facepalm)
Ich kann mir nicht erklären, wie man eine derart aussagelose Webseite zusammenstoppeln kann, die wirkt, als wisse man selbst nicht, was man mit der Kampagne eigentlich wolle. Insbesondere auch durch die Wahl des One Page-Website-Konzepts (die der Börsenverein vielleicht für den letzten Schrei hält, allerdings nur bei bestimmten Arten von Content Sinn macht), wirkt die Seite wie ein haltloser und vor allem weitestgehend inhaltsleerer Flyer. So bringt man also analoge Bücher ins digitale Web? Not! Ebenso wenig wie Kunden in die Buchhandlungen.
Konzeptionslos ist das, was mir dazu einfällt, weiterhin: wer soll da eigentlich angesprochen werden? Personen die eh schon Bücher lesen? Warum? Was ist die Aussage der Seite? Was ist das Ziel der Kampagne? Warum nehmen laut Google-Karte nur ein paar Buchhandlungen teil? Die Anzahl der Treffer ist mit poplig doch noch freundlich umschrieben? Warum glänzen große Teile der Karte durch Leere? Warum sollte mich das alles interessieren? Wo sind meine Tropfen?
So wird das nichts, Börsenverein. Werbemethoden aus den 80ern sind auch dann noch Werbemethoden aus den 80ern, wenn man sie im Web neu anmalt. Statt haufenweise überflüssiger Bilder wäre es angebracht gewesen, zu informieren. Aber mit dem Informieren habt ihr es nicht so, oder? Sonst würdet ihr ja mal auf meine Anfragen per Mail antworten … Mail. Ihr wisst schon? Dieses neumodische Zeug.
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Screenshot Webseite »Vorsicht Buch!« Copyright Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Der unter der Ägide von Jürgen Eglseer heraus gegebenene PHANTAST ist ein vierteljährlich erscheinenden Phantastik-Magazin aus den Redaktionen der Seiten literatopia und fictionfantasy, er erscheint kostenlos in digitaler Form. Einmal im Jahr werden die Inhalte in einem Buch zusammengefasst, also klassisch auf Papier. Die Herausgeber legen Wert auf Hochwertigkeit beim Layout aber insbesondere beim Inhalt.
Das PHANTAST-Jahrbuch 2012 hat die Werkstatt der Herausgeber Judith Gor und Jürgen Eglseer verlassen und ist ab sofort erhältlich. Das Buch erscheint in Broschur in einem Format von 21x21cm und kostet 14 Euro, das beinhaltet innerhalb Deutschlands bereits den Versand.
Unter anderem enthält das 248 Seiten umfassende Magazin folgende Themen:
man lässt das Jahr 2012 Revue passieren und ergänzt die Magazin-Beiträge mit passenden Rückblicken auf die jeweiligen Bereiche, zum Beispiel präsentieren das Team die herausragendsten Comics, schildert einen launischen Eindruck von unserem Frankfurter Messebesuch oder spricht mit Bernhard Hennen und Daniela Knor über das phantastische Jahr 2012 aus ihrer Sicht.
enthalten sind eine Novelle der Schriftstellerin Susanne Gerdom, Kurzgeschichten von Christian Günther und Nadine Kühnemann
zu lesen gibt es auch zahlreiche Rezensionen, Artikel und Beiträge zu den Themen »Humor«, »Klassische Phantastik«, »Romantik«, »Frankfurter Buchmesse« und »Apokalypse«
Interviews wurden geführt mit Jens Lossau, Jens Schuhmacher, Bernd Perplies, Susanne Gerdom, Thomas Plischke, Ole Johann Christiansen, Torsten Fink, Kai Meyer
Das Cover stammt von Lothar Bauer, die Innenillustrationen von Norbert Reichinger und Maike Weber.
Liest man die einschlägigen Webpublikationen wie Börsenblatt und ähnlicher Claqueure, dann war die Buchmesse Leipzig ein voller Erfolg und die beste Veranstaltung seit der Erfindung des Buchdrucks. Man beweihräuchert sich gegenseitig, basht zwischendurch kräftig Amazon und platziert sich lieber mit irgendwelchen halbgaren »buy local«-Initiativen, statt tatsächlich etwas an der Kundenfreundlichkeit des Buchhandels zu verbessern, was tatsächlich möglicherweise dazu führen könnte, dass ich lokal kaufe. Wenn da allerdings nur ein »buy local«-Schild klebt und sich am Service nichts ändert, ist das pure Fassade und blinder (und dummer) Aktionismus.
Das aber nur am Rande. Ich war selbst nicht auf der Buchmesse Leipzig, unter anderem, weil sie für mich zu weit weg ist und ich den Nutzen nicht sehe. Bisher war diese jedoch nach übereinstimmenden Ausagen diverser Verlage und Autoren ein wichtiger Treffpunkt rund um die Phantastik.
Wenn ich jetzt jedoch die Kommentare von Oliver Plaschka oder Uschi Zietsch lese, dann sind die bekannten Standesdünkel der Branche und ihrer Elitisten gegenüber Phantastik im allgemeinen offensichtlich in Leipzig angekommen. Zusätzlich entblödet sich der Messeveranstalter nicht, Phantastik einfach mal mit Kinderliteratur gleichzustellen. Wie im finsteren Mittelalter. Liest man dann noch, wie hochherrschaftlich sich dieser Veranstalter gegenüber den Teilnehmenden benimmt, dann muss man sich fragen, ob die bei der Messe Leipzig nicht wissen, wer ihnen die Einnahmen bringt oder ob es ihnen egal ist?
Zitat Oliver Plaschka:
Ein weiterer Grund, wieso ich mich hier dem Vorwurf der Segregation aussetze, ist der Elitismus der Kritik.Insbesondere die Fantasy (die seit den Neunzigern in Deutschland unfreiwillig zum Platzhalter für jede Art von fantastischer Literatur geworden ist) kämpft seit gefühlten Zeitaltern (d.h., mindestens seit 1939) darum, dass man sie nicht als »was für Kinder« abtut – dieses dümmste aller Argumente, das sich letztlich gar nicht mal gegen uns, sondern gegen die Kinderbuchautoren und vor allem die Kinder selbst richtet, und das aus dem Versagen der grundlegendsten aller literaturkritischen Kategorien erwächst, nämlich: »Wenn da was mit Zauberei drin vorkommt, ist das doch Unsinn.«
Zitat Uschi Zietsch:
Woran liegt es? Am »neuen« Konzept der Messe, das ja nun schon zwei Jahre alt ist. Obwohl immer wieder versichert wird, wie wichtig die Halle 2 mit der Phantastik sei, wird alles dazu getan, um die Leute zu vergraulen. Das fängt damit an, dass wir nicht mehr verkaufen dürfen, und es geht damit weiter, dass die CosPlayer, die wegen der Medienaufmerksamkeit angeblich »sehr geschätzt« sind, ans hintere Ende der Halle verbannt werden, wo sie »auf einen Haufen gedrängt« dann TV-wirksam in Szene gesetzt werden können. Aber bitteschön den »normalen« (seriösen?) Ablauf der Messe nicht stören sollen. […]
Es ärgert mich auch, dass ich kurz vor der Messe noch einmal eine Mail mit drastischen Worten erhalten habe, in der deutlich darauf hingewiesen wurde, dass ich mich gefälligst an alle Bedingungen zu halten habe, andernfalls drohen enorme Strafen. Und eine Bitte von mir wurde – zur Hälfte – »ausnahmsweise erlaubt«. Das ist ein Ton, den ich mir verbitte, denn ich bin diejenige, die den Stand bezahlt und damit der Messe ihr Überleben garantiert.
Die ausführlichen Berichte der beiden sollte man unbedingt mal gelesen haben (sind oben unter den Namen der Autoren verlinkt), wenn das nicht von Personen stammen würde, die vor Ort waren und absolut glaubwürdig sind, könnte man es nicht glauben wollen. Mir fällt zu dem, was da in Leipzig abgegangen ist, ehrlich gesagt nicht mehr viel ein, außer dass so etwas symptomatisch für die Branche zu sein scheint – und dass die Veranstalter in ihrer Arroganz meiner Ansicht nach einen Sockenschuss haben.
Wie wäre denn der Plan einer reinen Phantastik-Buchmesse zeitgleich zur Role Play Convention in Köln? Es würden durch die Verbindung zweier solcher Veranstaltungen an einem Termin und Ort sicherlich Synergieeffekte entstehen und die Zielgruppe treibt sich dort definitiv herum. Köln liegt zentral, schon die GamesCom war ja aufgrund von heftigen Infrastruktur-Problemen in Leipzig in die Rheinmetropole gezogen, Stadt und Messe sind verkehrstechnisch optimal angebunden. Zwei Hallen RPC mit coolem Außengelände, jede Menge erwünschte Gewandete, Cosplayer und LARPer, das wäre meiner Ansicht nach ein optimaler Rahmen für eine zusätzliche Literatur-Veranstaltung, die sich rein um Phantastik dreht. Und die Kulturchauvinisten können bleiben, wo der Anspruchs-Pfeffer wächst.
Vielleicht würde das mehr bringen, als eine Veranstaltung wie die Buchmesse Leipzig, die Phantastik-Verlage und ‑Autoren scheinbar nur als notwendiges Übel ansieht?
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In der Reihe der neu aufgelegten PERRY RHODAN-Planetenromane in Form von Taschenheften erscheint am 22. März 2013 bereits die Nummer 23. Sie trägt den Titel PLANET DER TODGEWEIHTEN und stammt von Peter Terrid. Der Roman spielt früh in der Serienhistorie, nämlich im Jahr 2326 n. Chr., in der Zeit des Vereinten Imperiums der Arkoniden und Terraner, noch bevor man auf die Jülziish traf, die damals Blues genannt werden würden.
Im Zentrum des Romans voller Tragik stehen jene Männer und Frauen, die nach der Zerstörung der Kunstwelt Wanderer durch das Geisteswesen ES nicht mehr auf die lebensverlängernde Zelldusche zurückgreifen konnten und die dadurch dem Tod geweiht waren. Rückblicke schildern ihre Entscheidungen in jenen Tagen, und fast 75 Jahre später macht sich Reginald Bull daran, endlich ihrem Schicksal auf den Grund zu gehen …
Aus dem Rückentext:
Die Geschichte der Menschheit ist voller Tragödien. Eine davon ereignete sich im Jahr 2326 alter galaktischer Zeitrechnung: Das Geisteswesen ES entzog den Terranern die Möglichkeit, mittels Zelldusche für einen Zeitraum von 62 Jahren relativ unsterblich zu werden. Als Ersatz gab es 25 Zellaktivatoren.
25 Unsterblichkeit spendende Geräte – für Hunderte möglicher Empfänger. Was geschah mit jenen Männern und Frauen, die keinen Zellaktivator zu erhalten hofften? Sie verschwanden, kehrten Terra schweigend den Rücken. Einzig eine Funksonde im All weist den Weg zu ihnen.
Jahrzehnte danach geht Reginald Bull gemeinsam mit einigen Nachkommen der Todgeweihten daran, das Schicksal der Verschwundenen zu klären. Die Spur führt nach Shakootee, einer Welt der tödlichen Überraschungen …
PLANET DER TODGEWEIHTEN wurde von Rainer Nagel sorgfältig und behutsam überarbeitet, zudem erleichtert ein Nachwort die Einordnung ins Perryversum. Das Titelbild steuerte Dirk Schulz bei.
Planetenroman Nummer 23 erscheint am Freitag, den 22. März 2013, und wird überall im Zeitschriften- und Bahnhofsbuchhandel erhältlich sein. Das Taschenheft umfasst 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich sind es 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken). Selbstverständlich liegt der Roman auch als eBook in den Formaten Kindle und ePub vor, dieses kostet 2,99 Euro.
Für die Hörspielfans gibt es wieder einmal neues Material von Folgenreich. Zum einen Science Fiction mit MARK BRANDIS, zum anderen Grusel mit der Tochter des Lichts, JACK SLAUGHTER.
MARK BRANDIS 24: BLINDFLUG ZUR SCHLANGE
In der letzten Folge TRITON-PASSAGE konnte Mark Brandis seiner Degradierung wegen Befehlsverweigerung nur durch seine Kündigung zuvor kommen. Er hatte einen Befehl missachtet, um die Besatzung eines in Not geratenen feindlichen Raumschiffes zu retten. Dass er damit keine Raumfluglizenz mehr hat, macht die Suche nach seinem Freund Grischa Romen, dessen Raumschiff in Piratengebiet zerstört wurde, schier unmöglich. Mark Brandis hofft, dass Grischa noch lebt, und schmuggelt sich gemeinsam mit Pablo Torrente auf einen Raumfrachter. Als dieser von Piraten des berüchtigten Achmed Khan gekapert wird, werden Mark und Pablo entdeckt und sollen von Khans Schergen zunächst gefoltert und dann beseitigt werden. Doch unter der Besatzung ist ein guter Bekannter …
JACK SLAUGHTER – DIE TOCHTER DES LICHTS 19: DIE DÄMONENFABRIK
Jack Slaughter, die Tochter des Lichts, hätte mal wieder alle Hände voll zu tun, Jacksonville vor dem Untergang zu retten, ist doch eine Armee von fiesen Superdämonen im Anmarsch! Doch Jacks Zauber-Barbie Ponytail wurde gestohlen! Die rosa Glitzerspur in seiner Jackentasche führt zu Alan Poppins, seines Zeichens leidenschaftlicher Barbiepuppen-Sammler und Besitzer des Girlie-Paradieses „Dolls R Us“. Die Zeit drängt, und nur eine kann Jack jetzt noch helfen: Parapsychologin und Model Dr. Kim Novak, die lässig jeden Barbie-Look-Alike-Contest gewinnen würde, soll Poppins bezirzen, um ihn zu entlarven. Dass sie hierbei im knappen Bikini durch die Story catwalked, versteht sich von selbst – man braucht ja auch im Hörspiel was fürs Auge!
Am 17. Mai 2013 startet der nächste Zyklus der deutschen Science Fiction-Serie PERRY RHODAN. Der neue Handlungsabschnitt, der von Christian Montillon und Wim Vandemaan als Expose-Team betreut wird, heißt DAS ATROPISCHE TRIBUNAL.
Beginnen wird der neue Zyklus mit einem sogennannten Jubiläumsband unter dem Titel DER TECHNO-MOND und der Nummer 2700. Wie seitens der Redaktion gemeldet wurde, schreibt diesen allerdings kein Stammautor aus dem PERRY RHODAN-Team, wie sonst, sondern der bekannte deutsche SF-Schriftsteller Andreas Eschbach. Das ist ungewöhnlich.
Eschbach hatte bereits Gastromane und kürzere Texte zur Serie beigetragen, er ist durch Veröffentlichungen wie DAS JESUS-VIDEO, EINE BILLION DOLLAR oder HERR ALLER DINGE zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Phantastik-Autoren geworden.
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Bild: Andreas Eschbach im Oktober 2011 auf dem PERRY RHODAN-Weltcon, von mir, CC BY-NC-SA
Hintergrund der Diskussionen ist eine Besonderheit des elektronischen Publizierens: Bei gedruckten Büchern fallen die Rechte an den Autor zurück, wenn sein Buch nicht mehr lieferbar ist. Ein elektronisches Buch bleibt dagegen theoretisch unbegrenzt lieferbar. Für Autoren kann es aber durchaus interessant sein, die E‑Book-Rechte nach einiger Zeit neu vergeben zu können.
Natürlich möchte der Schriftstellerverband VS es zur Regel machen, dass Rechte für elektronische Publikationen nur zeitlich begrenzt an die Verlage vergeben werden sollen. Denn ein eBook kann per definitionem nie ausverkauft sein. Bei einem Medium, das sich aktuell in einem derartigen Wandel befindet wie das eBook, kann es sein, dass sich die Gegebenheiten innerhalb kürzester Zeit wandeln, so dass einem Autor Nachteile durch die langfristige Bindung an einen Verlag erwachsen.
Die großen Verlage stellen sich jedoch stur und wollen unbedingt unbefristete Nutzungsrechte, die Verhandlungen drohen deswegen zu scheitern. Ich frage mich, was die Verantwortlichen bei den Verlagen für Drogen nehmen? Gerade Autoren, die bereits verlegt und bekannt sind, können doch ihre Werke völlig problemlos selbst verlegen? Die glauben ernsthaft immer noch, dass sie das einzige Tor zum Leser seien und gerieren sich wie Literatur-Großgrundbesitzer gegenüber ihren baumwollpflückenden Schreibsklaven. Ich hoffe wirklich, der Schriftstellerverband bleibt hart und führt den evolutionsresistenten Verlagen ihre Forderung mit Nachdruck an geeigneter dunkler Stelle ein. Allerdings ist VS ein Teil von ver.di, und denen kann man nach meinen Erfahrungen nicht so weit trauen, wie ich einen Verleger werfen kann …
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