Die nächste Episode um den »Dämonenkiller« DORIAN HUNTER ist eine Doppelfolge. Als 22.1 erscheint bei Folgenreich ESMERALDA – VERRAT als Fortsetzung von DEVIL´S HILL.
Der zwielichtige Olivaro, der sich früher als scheinbarer Verbündeter Dorians dessen Vertrauen erschlich, hat die Nachfolge des Dämons Asmodi als Oberhaupt der Schwarzen Familie übernommen. Während Olivaro bei mysteriösen Aktionen seine eigenen Pläne verfolgt, forschen Dämonen-Killer Dorian Hunter und sein Vertrauter Norbert Helnwein weiterhin nach Informationen aus Dorians früheren Inkarnationen.
Licht ins Dunkel könnten altertümliche Aufzeichnungen und Tagebücher bringen: Im Jahre 1506 wird die junge Dienerin Esmeralda der Hexerei angeklagt, weil sie das plötzliche Ableben ihres Herrn Christoph Columbus vorhergesagt hat. Der machtgierige Intrigant Eminenz Lucero (gesprochen von Volker Brandt) zwingt sie, ihre hellseherischen Fähigkeiten in seine Dienste zu stellen. Doch der junge Juan Garcia de Tabera kommt ihr zu Hilfe …
DORIAN HUNTER 22.1 erscheint am 21. Juni 2013 und wird sowohl im klassischen CD-Format erhältlich sein, wie auch als MP3. Der Preis für die CD beträgt 6,99 Euro, die Artikelnummer ist 0602537243471. Das Hörspiel ist knapp über 66 Minuten lang.
Auf diepresse.com produziert sich Buchverleger Jochen Jung in Sachen eBook. Überschrieben ist der Artikel mit »wider das eBook-Bashing«. Das ließ hoffen. Was sich dann allerdings im Text findet, lässt mich erblassen. Denn wir, die wir die unglaubliche Dreistigkeit besitzen, im Internet Waren zu kaufen, sind miese Diebe. Glaubt ihr nicht? Ich zitiere aus dem Artikel (fehlende Leerzeichen sind 1:1 übernommen):
Heute sind reale Geschäfte für immer mehr Menschen nur noch eine Art Musterausstellung: Man schaut sich die Dinge an, probiert sie aus, entscheidet sich und geht dann nach Hause und bestellt am Computer. Und wer noch einen Schritt weiter ist, der findet gleich im Netz den größten Musterkoffer überhaupt und füllt seinen Warenkorb dort. Das erspart ihm das Wochenendgedränge in der U‑Bahn und im Kaufhaus, und schon nach wenigen Tagen kommen die Sachen mit der Post ins Haus. Es ist kaum übertrieben, wenn man dieses Verhalten als eine Art Diebstahl betrachtet. Der stationäre Handel,egal ob mit Kleidung,Elektronik oder zum Beispiel Büchern, bezahltMiete, Arbeitskraft, Ausbildung und Know-how,um am Ende die richtige, angesagte, verlangte Ware im Geschäft auslegen und anbieten zu können. Dass sich dann Menschen ohne jede Kaufabsicht dieserMöglichkeiten bedienen, ist zwar nicht verboten, aber unanständig ist es doch. Und unklug ist es auch, denn natürlich führt der schrumpfende Umsatz zu abnehmenden Einkünften, und eines Tages wird die Tür an einem Samstagabend geschlossen und am Montagmorgen nicht mehr aufgemacht: Der Musterkoffer bleibt zu.
Da bleibt einem die Luft weg, oder? Wenn ich also die Entscheidung treffe, nicht beim einen, sondern beim anderen Händler meine Waren zu erwerben, dann bin ich in den Augen des einen ein Dieb? Das ist so dermaßen abstrus und weltfremd, dass sogar mir jede sarkastische Bemerkung im Hals stecken bleibt. Sehen wir uns doch mal ein Detail an (fehlende Leerzeichen wurden eingefügt):
Der stationäre Handel,egal ob mit Kleidung, Elektronik oder zum Beispiel Büchern, bezahlt Miete, Arbeitskraft, Ausbildung und Know-how, um am Ende die richtige, angesagte, verlangte Ware im Geschäft auslegen und anbieten zu können.
Arbeitskraft, Ausbildung und Know-How? Jung sollte sich mal aus seinem offenbar schlecht belüfteten Büro heraus begeben und persönlich einkaufen gehen, und das nicht nur beim Juwelier, Schampus- oder Leimhändler; dann würde ihm vielleicht auffallen, dass der Einzelhandel an (zu) vielen Stellen auf 400 Euro-Hilfskräfte umgestellt hat, die einem Gurken in die Hand drücken, wenn man Tomaten haben möchte. In den wenigsten Fällen erhalte ich gerade in Sachen Technik (oder Büchern) eine kompetente Beratung und die Ware, die ich möchte, findet sich in den Regalen gar nicht erst (gerade bei Büchern). Bestellen kann man die auch nicht, oder das dauert Tage, oder das Zeug ist dann dreimal so teuer wie beim Onlineversender (bei Büchern dank des Buchpreiskartells natürlich nicht). Da wird nicht das ausgelegt und angeboten, was verlangt ist, Herr Jung, und beraten werde ich dazu schon mal gar nicht. Oder falsch. Dann kann ich auch gleich online bestellen und bekomme das Zeug nach Hause geliefert. Der gruselige Service tun das seine dazu. Wer mal versucht hat, in der Gewährleistungszeit eine definitiv defekte Ware bei Saturn zurück zu geben, der weiß, wovon ich spreche. Ich lasse mich in Läden nicht mehr von unmotivierten Hilfskräften anmuffeln, weil ich es wage, sie nach etwas zu fragen oder weil ich meine Verbraucherrechte kenne.
Bevor er mich des Diebstahls bezichtigt, weil ich da kaufe, wo es das Angebot gibt, das ich möchte und wo das zudem auch noch deutlich preiswerter ist, sollte der Herr Jung vielleicht mal darüber nachdenken, ob man uralte Geschäftsmodelle nicht endlich mal den Realitäten anpassen sollte. Wer das nicht tut, der muss sich nicht wundern, wenn er Samstags ab- und Montags nicht wieder aufschließt. Vielleicht zeigt er mir mal einen Buchhändler, bei dem ich eBooks bekommen kann. Um genauer zu sein: welche, die ich auch möchte.
Die Schuld hierfür den Kunden zuschustern zu wollen, ist insbesondere in dieser dummdreisten Art eine Unverschämtheit – und das ist noch sehr freundlich ausgedrückt. Wenn das irgendwelche Sympathien wecken soll ist es nicht nur gründlich daneben gegangen, sondern dämlich. Vom Kauf irgendwelcher Produkte aus dem Verlag des Herrn Jung werde ich zukünftig jedenfalls absehen. Auch als eBook.
Mannmannmann.
Zum Rest des Artikels muss man sich ebenfalls kaum äußern. Wer die aktuellen Zahlen des Börsenverlags zum Thema eBooks kennt (dazu demnächst mehr), der weiß, dass die gesamte Branche sich verrechnet hat, was die Steigerung der Absatzzahlen angeht. Die sind nämlich deutlich höher als zuvor angenommen. Trotzdem sondert Jung noch solche Worthülsen ab:
Das E‑Book wird es schwer haben, die Konkurrenz zu einem schön gemachten Buch aus Papier, Farbe, Leim und Fantasie zu gewinnen
Nein, wird es nicht. Und darum geht es auch gar nicht, es gibt keinen Zwang zu entweder-oder. Aber lassen wir ihn vielleicht besser weiter in seinem Verlagsbüro am geliebten Leim vom kompetenten Händler schnüffeln. Sonst schreibt er womöglich noch weitere solcher Artikel … wer weiß, was wir außer Dieben noch alles sind …
Bereits gestern hat Peter Jackson auf Facebook das Teaser-Poster zum zweiten Teil der HOBBIT-Verfilmung mit dem Titel THE DESOLATION OF SMAUG (deutsch: SMAUGS EINÖDE) gepostet. Ja, Peter, mach uns ruhig die Zähne lang. Dezember … seufz!
Offenbar dringt es nach und nach auch bis zu den letzten Merkbefreiten in den Chefetagen der Publikumsverlage durch: harte DRM-Maßnahmen werden von den Kunden nicht angenommen, weil sie unbequem sind, das Handling deutlich verschlechtern und dafür sorgen, dass der Kunde die eBooks nicht auf allen seinen Plattformen nutzen kann. Das gilt übrigens hauptsächlich außerhalb des Amazon-Universum, das ohnehin ein geschlossenes System darstellt. Wer aber mal versucht hat mit Adobe-DRM zu hantieren, oder gar, es mit Linux zu nutzen, der weiß, was für ein – mit Verlaub – Scheiß das ist. Außerdem kann man solche Kopierschutzverfahren in Nullzeit entfernen – damit herumärgern muss sich nur der ehrliche Kunde.
Eine Variante sind digitale Wasserzeichen im Buch, sogenanntes Soft-DRM. Damit kann man erkennen, wer das eBook ursprünglich erworben hat und damit möglicherweise feststellen, wer das Ding in die Tauschbörse gestellt hat (wobei ich die Beweiskette wirklich gern mal vor Gericht sehen würde). Auch die sind aber leicht manipulier- oder entfernbar.
Der MVB (also der Börsenverein) hat jetzt das Fraunhofer-Institut Darmstadt mit der Entwicklung eines Wasserzeichens beauftragt (Korrektur vom 13.06.2014: Bösenverein und MVB sind nicht Auftraggeber, entwickeln das Projekt aber zusammen mit dem Fraunhofer-Institut), das auf »Textänderungen basiert«. Das System trägt den branchentypisch klobigen Namen »Sichere Dokumente durch individuelle Markierung« oder kurz SiDiM, das berichtet das Börsenblatt.
Was sich auf den ersten Blick nicht gerade schwerwiegend anhört, ist wenn man genauer nachsieht, eine grobe Unverschämtheit gegenüber den Werkschöpfern. Sieht man sich die Beispieltexte mal an (siehe PDFs im verlinkten Artikel), stellt man fest, dass das System darauf basiert, in einem eBook haufenweise kleine und angeblich »nicht ins Gewicht fallende« Änderungen am Inhalt vorgenommen werden. Beispiele gefällig? Bitte:
Aus
Der Staub den er aufwirbelte, ließ ihn unsichtbar aus der Stadt verschwinden.
wird
Der Staub den er aufwirbelte, ließ ihn nicht sichtbar aus der Stadt verschwinden.
Oder aus
Heute leben wir in einem Paradies, das in eurer Zeit nicht denkbar gewesen wäre.
wird
Heute leben wir in einem Paradies, das in eurer Zeit undenkbar gewesen wäre.
Man weist mit nicht übersehbarem Stolz darauf hin, dass diese Textänderungen vom entwickelten System automatisiert in die eBooks eingefügt werden, wodurch es problemlos in die bestehenden Produktionsprozesse integriert werden kann.
Wie bitte? Geht es nur mir so, oder müsste bei Autoren und Lektoren angesichts dieses merkwürdigen System Übelkeit ausbrechen? Da ringt man wochen‑, monate- oder jahrelang mit den Wörtern, damit sie so angeordnet werden, wie man es für am gelungensten hält, streitet sich ausgiebig aber fruchtbar mit dem Lektor, weil der oder die das ganz anders sieht – und nach all diesem Ringen soll man akzeptieren, dass ein automatisiertes System nach irgendwelchen Algorithmen beliebige und haufenweise (es müssen viele sein, um bei großen Auflagen eine eindeutige Identifizierbarkeit des Werkes herzustellen) Änderungen am mühsam erarbeiteten Text durchführt? Gerade das erste Beispiel zeigt die Schwächen von SiDiM sehr deutlich.
Meine Meinung: geht überhaupt nicht! Man kann allerdings an diesem »Wasserzeichen« wieder einmal erkennen, welchen Respekt die Publikumsverlage vor dem Werk der Autoren und der Leistung der Lektoren haben: gar keinen.
Ich würde als Verbraucher um eBooks, die auf diese Art und Weise verfälscht wurden einen weiten Bogen machen. Oder ist das gar eine Marketingmaßnahme für Printbücher? Denn die wären ja nach wie vor so, wie sie ursprünglich sein sollten.
Eine derartige Schnapsidee kann nur aus den staubigen Katakomben des Börsenvereins kommen …
Bei Voodoo-Press ist bereits Anfang April FANGBOYS ABENTEUER von Jeff Strand als Taschenbuch mit 312 Seiten erschienen:
Nathan Pepper sah wie ein gewöhnliches Baby aus – außer, dass er einen Mund voller gruseliger scharfer Zähne hatte. Sein Leben begann damit, dass seine Großmutter dringend empfahl, ihn so bald wie möglich umzubringen. Man kann deshalb wohl sagen, dass für Nathan kein typisches Dasein bestimmt war.
Er hasste den Spitznamen »Fangboy«. Aber keiner konnte leugnen, dass er der furchteinflößendste kleine Junge in der ganzen Stadt war. Und er würde alle möglichen Abenteuer erleben. Tragische Abenteuer, wie das Schicksal seiner Eltern. Gefährliche Abenteuer, wie seine Begegnung mit dem zwielichtigen Professor Mongrel. Spannende Abenteuer, wie der Ritt auf einem wildgewordenen Pferd, das er nicht zum Stehenbleiben bringen konnte. Du denkst dir dann: »Na ja, er sollte einfach abspringen.« Aber das kann er NICHT, weil es zu schnell rennt, und er sich ein Bein brechen könnte. Und ja, ein besonders grauenvolles Abenteuer, das allerdings nicht sehr ausführlich beschrieben wird.
Wird es für Nathan ein glückliches Ende geben? Wird er jemanden beißen? Versammle deine Familie und deine gestörtesten Freunde, backe einige Schokoladencookies und genießt zusammen die schwarze Komödie FANGBOYS ABENTEUER, eine bizarre, aber rührende und zugleich ziemlich geschmacklose Geschichte, die – Stolz beiseite – eine Generation prägen wird.
FANGBOYS ABENTEUER, im Original THE ADVENTURES OF FANGBOY, ist ab sofort zum Preis von 12,95 erhältlich. Bestellen kann man das Taschenbuch entweder direkt beim Verlag oder via Amazon. Auch eine Kindle-Version gibt es, die kostet 4,99 Euro.
FANGBOYS ABENTEUER
Jeff Strand
Phantastik-Komödie
Übersetzt von Verena Hacker
Taschenbuch, broschiert
312 Seiten, EUR 12,95
April 2013
ISBN-10: 3902802340
ISBN-13: 978–3902802347
Voodoo-Press
NeuerMonat, neuer FANDOM OBSERVER. Die Ausgabe 288 wurde vom Chefredakteur Olaf Funke zusammengestellt und präsentiert auf 14 Seiten die folgenden Themen:
* Facettenreich: SlavCon 2013 in Bratislava – Nina Horvath berichtet und war überrascht!
* Ein deutscher Manga: Wie aus Fan-Fiction ALL ABOUT LOVE wird – ein Interview mit der Texterin Melina Coniglio
* IRON MAN 3: Marvel geht in Phase 2 zurück zum Beginn
Weiterhin finden sich im Heft:
Der Fanzine-Kurier, Science-Fiction-Neuigkeiten, Rezensionen und aktuelle Conneuigkeiten.
Es klingt ein wenig wie eine HARRY POTTER-Epigone, das mag auch nicht wundern, denn einer der Autoren ist Chris Columbus und der hat bei zwei Filmen um den britischen Zauberlehrling Regie geführt und auch beispielsweise das Drehbuch zu GREMLINS geschrieben (von PERCY JACKSON noch gar nicht gesprochen …). Der zweite Verfasser ist Ned Vizzini. Werbetext:
Als die Geschwister Eleanor, Brendan und Cordelia Walker erkennen, in was für ein großartiges und zugleich gruseliges Haus sie gezogen sind, ist es bereits zu spät: Die alte Nachbarin hat sie in einen fiesen Plan verwickelt. Ihre Eltern sind spurlos verschwunden, stattdessen streunen blutrünstige Krieger durch dschungelartige Wälder und übermenschliche Piraten bevölkern die Meere. Was haben die fantastischen Romane des ehemaligen Hausbesitzers und Autors Denver Kristoff damit zu tun und warum hat er die Familie Walker in sein dunkles Spiel verstrickt? Schnell merken die drei, dass nicht nur sie, sondern die ganze Welt in großer Gefahr schwebt.
Das bei Arena erschienene HOUSE OF SECRETS – DER FLUCH DES DENVER KRISTOFF ist heute für Amazons Kindle kostenlos erhältlich, die gebundene Fassung hat 400 Seiten und kostet normalerweise 15,99 Euro. Das eBook kostet in anderen Shops übrigens unverschämte 12,99 Euro, das ist damit auch der Normalpreis bei Amazon.
HOUSE OF SECRETS – DER FLUCH DES DENVER KRISTOFF
Ned Vizzini und Chris Columbus
Phantastik-Kinderbuch
empfohlenes Alter: 11 – 13 Jahre
Mai 2013
Taschenbuch:
400 Seiten, 15,99
ISBN-10: 3401068512
ISBN-13: 978–3401068510
eBook: ASIN: B00CHWLB6G
Arena
Der Verlag Bastei Lübbe ist schon seit einiger Zeit sehr umtriebig, was eBooks angeht und hat erst vor kurzem mitgeteilt, dass elektronische Bücher bereits ca. 30 Prozent des Umsatzes ausmachen. Die neueste Publikationsreihe im Bereich eBook nennt sich HORROR FACTORY: alle vierzehn Tage soll neuer Gruselstoff aus allen Bereichen des Horror veröffentlicht werden: Gothic bis Dark Fantasy, Vampire, Zombies, Serienmörder und sonstiges »Grauen, das in der menschlichen Seele wohnt«. Den Start macht am heutigen Tag Wolfgang Hohlbeins PAKT MIT DEM TOD, zwei Wochen später erscheint CRAZY WOLF von Christian Endres.
Herman hat nichts getan. Außer vielleicht, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Seine Peiniger prügeln ihn halbtot, und in den Augen seiner Gegner erblickt Herman zum ersten Mal das Böse. Das wirklich Böse! Um zu überleben, geht Herman einen Pakt mit dem Tod ein, und ab sofort sind die friedlichen Tage im beschaulichen Milton, Massachusetts, vorbei. Wer ist der merkwürdige hinkende Fremde, der plötzlich an Hermans Seite ist? Kommt er als Freund oder versteckt sich hinter seiner lächelnden Maske der Teufel? Die Wahrheit ist ebenso grausam wie tödlich.
Hiermit bestätigt sich meine mehrfach geäußerte Vermutung, dass eBooks auch die Heftromane des 21. Jahrhunderts werden (können). Bastei Lübbe, seit Jahrzehnten im Romanheftbereich tätig, setzt das Konzept somit konsequent ins neue Format um. Bei HORROR FACTORY handelt es sich um eine der ersten »Heftromanserien« eines großen Verlags, die ausschließlich in eBook-Form veröffentlicht wird. Es wird spannend werden, zu beobachten, ob die Horrorfans das Format annehmen werden. Das eBook ist für die Publikationsform geradezu optimal geeignet, allein schon, weil die gesamte Druck- und Transportlogistik – und damit die Kosten dafür – wegfallen.
Weitere Informationen findet man auf der Webseite zur HORROR FACTORY. Erhältlich sind die eBooks dort, bei Amazon oder auch bei Beam eBooks, der Preis pro Ausgabe beträgt 1,49 Euro.
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Das monatliche Fantasy-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik feiert mit seiner Ausgabe 111 ein Zauberzahl-Jubiläum. Inhaltlich geht es in der Juni-Ausgabe dämonisch besessen zu: Sachartikel, Filmberichte und Autoren-Interviews berichten über die Jäger und Opfer von körperlicher und geistiger Besessenheit.
Beim Exorzismus wird üblicherweise Weihwasser und Kruzifix benutzt, um Dämonen auszutreiben. In der historischen Psychiatrie dagegen kamen Tauchbäder in eiskaltem Wasser, Elektroschocks, Zwangsjacken oder gar per Lobotomie ins Gehirn getriebene Stahldorne zum Einsatz, um die Besessenen von ihren inneren Dämonen zu befreien. Viele der Praktiken lassen die frühen Psychiater aus heutiger Sicht damit wahnsinniger und besessener erscheinen als die vermeintlich Irren. Ebenso schrecklich liest sich auch der Fakt, dass nur jedes vierte Lebewesen auf unserer Erde kein Parasit ist.
Anläßlich des romantischen Bodysnatcher SF-Films SEELEN nach dem Roman der TWILIGHT-Autorin Stephenie Meyer, in dem Aliensymbionten in die Körper von Menschen eindringen und diese übernehmen, berichtet die NAUTILUS 111 in diversen Hintergrundartikeln über Fakten und Mythen um Symbionten, Parasiten, Bodysnatcher, Dämonen und Besessene in der Wissenschaft und in der Phantastik. Der Fantasy-Autor Peter V. Brett erzählt dazu im Interview über Dämonen und Menschen im jüngst erschienenen neuen Band FLAMMEN DER DÄMMERUNG seiner DÄMONEN-Saga. Um Dämonen geht es auch in der Leseprobe zum romantischen Mystery-Roman NECARE: VERLOCKUNG von Juliane Maibach. Und Stephan Russbült gibt per Leseprobe und Werkstattbericht einen Einblick, wie in seinen Roman DÄMONENGOLD ein symphatischer Unhold sogar zum Helden wird.
Weiterhin im Heft vorgestellt werden die kommenden Filme DIE MONSTER-UNI, in dem Pixar-Ungeheuer lernen, für Kinder schrecklich und furchterregend zu erscheinen, sowie der neue SF-Film AFTER EARTH von Regisseur M. Night Shyamalan, in dem der Darsteller Will Smith zusammen mit seinem Sohn Jaden Smith als abgestürzte Raumfahrer einen Überlebenskampf auf einer wilden Erde der Zukunft gegen Aliens und eine tödliche Natur führen müssen. Der SF-Autor Dmitry Glukhovski gibt in einem Entwickler-Interview einen Einblick in die Enstehung des Survival-Shooters METRO LAST LIGHT nach seinem Roman-Universum, in dem überlebende Menschen nach einer Atomkatastrophe in der Moskauer U‑Bahn gegen dämonische Mutanten bestehen müssen. Und in der aktuellen Science Fiction-TV-Serie DEFIANCE mit zugehörigem Multplayer Shooter-Game müssen Aliens und Menschen gemeinsam versuchen, auf einer apokalyptischen Erde nach einem fehlgeschlagenen Terraforming zu überleben.
Für Star Trek-Fans werden in dieser Ausgabe als Nachschlag zur umfangreichen Berichterstattung in der NAUTILUS 110 nach der Filmpremiere von STAR TREK INTO DARKNESS nun noch Interviews mit Regisseur J.J. Abrams, Benedict Cumberbatch als Khan, Chris Pine als Kirk, John Cho als Sulu und Zoe Saldana als Uhura nachgereicht.
Bereits seit Anfang Mai läßt sich die gesamte Juni-Ausgabe online auf www.fantasymagazin.de kostenlos durchblättern. Nun ist das Heft auch als Printmagazin, als ePaper für den PC und Tablets sowie als App für Smartphones erschienen. Anläßlich des 111 Ausgaben Zauberzahl-Jubiläums gibt es diverse Zauberzahl-Aufstockungen bei Abos und Heftbestellungen sowie Gewinnspiele, bei denen Pakete mit allen bislang erschienenen 111 Ausgaben zu gewinnen sind. Und nicht zuletzt gibt es eine Vorschau auf die NAUTILUS 112, in der es u.a. um die wohlig-schaurige Begeisterung in der Phantastik am Weltuntergang durch Alien-Invasionen, Monster-Attacken und Viren-Verseuchung geht, beispielhaft gezeigt anhand kommender Filme wie MAN OF STEEL, PACIFIC RIM und WORLD WAR Z.
Die NAUTILUS erscheint im Abenteuer Medien Verlag, man erhält sie im gut sortierten Zeitschriftenhandel, bei Amazon (dort nur im Abo) und als ePaper. Weiter Informationen finden sich auf der zugehörigen Webseite.
Wer einen Kindle sein eigen nennt, kann heute kostenlos ein Buch von Großmeister Neil Gaiman höchstpersönlich abgreifen. Es trägt den Titel HOW TO TALK TO GIRTLS AT PARTIES; man muss allerdings der englischen Sprache mächtig sein. Im Buch findet man die Kurzgeschichte mit dem eben genannten Titel, sowie eine Leseprobe aus seinem neuen Buch THE OCEAN AT THE END OF THE LANE. Da ich nicht weiß, wie lange das kostenlose Angebot noch gilt, sollte man sich a) beeilen und b) vor dem »Kauf« mal auf den Preis schauen, ob er immer noch auf 0,00 Euro steht.
Werbetext:
A free ebook-only edition of Neil Gaiman’s short story ‘How To Talk To Girls At Parties’ and an exclusive preview of the new THE OCEAN AT THE END OF THE LANE, a novel about memory and magic and survival, about the power of stories and the darkness inside each of us – available in June 2013. ‘How To Talk to Girls At Parties’ was previously published in FRAGILE THINGS
Die Dateigröße beträgt 193 kB, die Seitenzahl kommt nur auf 28 Seiten. Es ist deswegen sicher nicht unmöglich, dass das eBook als Leseprobe dauerhaft kostenfrei bleibt.
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