Die brandneue britische Produktionsfirma Fairbanks fackelt nicht lange und startet sofort in eine nicht ganz preiswerte Produktion. Der Hollywood Reporter berichtet, dass man bei Fairbanks eine 120 Millionen Dollar-Adaption von Baroness Orczys klassischem Abenteuerroman THE SCARLET PIMPERNEL (dt. DAS SCHARLACHROTE SIEGEL). Die Firma wurde von Dominick Fairbanks, dem Enkel der Hollywood-Legende Douglas Fairbanks junior, gegründet und hat bereits den englischen Schauspieler Neil Jackson (QUANTUM OF SOLACE, FLASH FORWARD) für die Hauptrolle engagiert, weiterhin spricht man davon, dass es eine Menge Cameos bekannter Mimen geben soll. Es ist geplant, den Film im zweiten Halbjahr 2011 irgendwo in Osteurope zu drehen, wer Regie führt ist noch nicht bekannt.
Der ausführende Produzent James Black sagte: »Wir wollen mit THE SCARLET PIMPERNEL das machen, was Guy Ritchie bereits erfolgreich mit SHERLOCK HOLMES realisiert hat.« Man darf das wohl als »modernisieren« interpretieren. :o)
Konzept: Der Roman wurde erstmals im Jahr 1905 veröffentlicht und handelt von einem der ersten publizierten Helden, die eine Verkleidung anlegen, um ihre Identität geheim zu halten (ZORRO kam erst in den 1920ern). Angesiedelt ist die Geschichte zur Zeit der französischen Revolution, sie dreht sich um den Engländer Sir Percey Blakeney, einen Aristokraten am Tage und Helden in der Nacht, der sich bemüht, seine Landsleute vor der Guillotine zu retten. Zugleich muss er sich mit seiner entfremdeten Frau Marguerite auseinander setzen, die nichts von seinem Doppelleben ahnt und ihn für langweilig hält. In der Geheimidentität nennt man ihn SCARLET PIMPERNEL, da er eine rote Blume als Signatur an den Orten seiner Heldentaten zurück lässt.
THE TEMPEST ist eine Shakespeare-Verfilmung der amerikanischen Theater‑, Opern- und Filmregisseurin Julie Taymore (FRIDA, TITUS, ACROSS THE UNIVERSE), insbesondere bekannt durch ihre Inszenierung des Musicals LION KING. Aus dem Zauberer Prospero wurde für den Film »Prospera«, denn die Rolle wird gespielt von Helen Mirren…
Der Trailer lässt auf einen sehr kraftvollen und bildgewaltigen Film schließen, man kann allerdings nur hoffen, dass sie es mit den Spezialeffekten (die den Kinostart verzögert haben) nicht übertrieben hat.
Weiter geht es mit dem zweiten Teil des Doppelromans von Frank Borsch. Wieder ist die Handlung zweigeteilt, wieder in die eigentliche Handlung um den Okrivar Kruuper, dem bewusstlosen Sinnafoch und dem (mittlerweile) zum schmusigen Kuscheltier degradierten Okrill Philip, sowie den Träumen Sinnafochs im zweiten Zeitalter der Hyperdepression.
Kruuper überredet F´har dazu möglichst schnell in die Mitte der Stadt D´Tar vorzudringen, um den Transferkamin zu erreichen und die Welt zu verlassen. Der bewusstlose Sinnafoch bleibt im Haus der Erfinders F´har zurück, während dieser, sein Gehilfe L´hete sowie Kruuper und Philip sich auf den Weg machen. Vor dem Erreichen des Zieles stellt sich ihnen allerdings F’hars Konkurrent Kritt´han (mal wieder) in den Weg. Er beschuldigt F´har, Wesen aus einer anderen Welt versteckt zu halten.
Philip sorgt daraufhin für etwas Chaos, Zerstörung und Aufregung. Diese nutzend gelingt es Kruuper bis zum Transferkamin in der Mitte der Stadt vorzudringen. Er muss jedoch feststellen, dass dieser nicht funktionsfähig, sondern »versiegelt« ist. Immerhin gelingt es dem Okrivar, irgendwelche Schaltmodule einzusacken. Irgendwie schaffen sie es nun wieder in die Werkstatt des Erfinders, in der Kruuuper nun aus Sinnafochs C‑Controller und den Schaltmodulen irgendwas baut. Bevor er dieses tolle Gerät testen kann erscheint (mal wieder) Kritt´han und fordert ihn erneut zu einem Duell mit ihren Dampfmaschinen.
Soeben ist die Webseite zum PERRY RHODAN Weltcon 2011 online gegangen. Die Veranstaltung in Mannheim wird anläßlich des 50-jährigen Jubiläums der Heftromanserie durchgeführt, deren erster Roman UNTERNEHMEN STARDUST erschien am 8. September 1968.
Natürlich wird es erst mit der Zeit Details zum Programm geben, aber bereits jetzt wird auf der Webseite auf den STARDUST AWARD hingewiesen. Hierbei handelt es sich um den Preis der anlässlich des ersten PERRY RHODAN-Fanfilm-Wettbewerbs auf dem Con verliehen werden wird.
erschien
In der PERRY RHODAN-Szene wird schon seit Jahrzehnten über eine filmische Umsetzung der Romane diskutiert. Nun haben die Fans die Möglichkeit, ihre eigenen Visionen des »Erben des Universums« in bewegte Bilder umzusetzen und diese einem großen Publikum vorzustellen.
Eine Vor-Jury, bestehend aus dem PR-Autor Marc A. Herren und dem Journalisten Robert Vogel, wird die eingegangenen Beiträge vorab sichten und die zehn besten auswählen. Aus diesen kürt dann eine Prominenten-Jury die Gewinner.
Im Rahmen des BuCons in Dreieich wurde heute der Deutsche Phantastik Preis verliehen. Beim DPP handelt es sich um einen der wichtigsten Preise im Bereich der phantastischen Literatur im deutschsprachigen Raum, er wird jährlich von den Besuchern von Phantastik-News.de als undotierte Auszeichnung in in zehn Kategorien vergeben Nicht überraschend gehört auch in diesem Jahr PERRY RHODAN wieder zu den Preisträgern, ferner ist Markus Heitz´ GERECHTER ZORN als »bester deutschsprachiger Roman« ist nicht wirklich eine Überraschung. Als beste Genre-Seite wurde www.fantasyguide.de ausgezeichnet.
Hier die vollständige Liste:
Bester deutschsprachiger Roman
1 – Markus Heitz: Gerechter Zorn – Die Legenden der Albae 1 (Piper)
2 – Kai Meyer: Arkadien erwacht (Carlsen)
3 – Bernhard Hennen: Elfenlied (Heyne)
4 – Frank Schätzing: Limit (Kiepenheuer & Witsch)
5 – Markus Heitz: Drachenkaiser (Piper)
Bestes deutschprachiges Romandebüt
1 – Oliver Dierssen: Fledermausland (Heyne)
2 – Victoria Schlederer: Des Teufels Maskerade (Heyne)
3 – Jörg Olbrich: Das Erbe des Antipatros (Scratch)
4 – Heike Korfhage: Der Fremde (NOEL)
5 – Michael Tietz: Rattentanz (Bookspot)
Bester internationaler Roman
1 – Sergej Lukianenko: Die Ritter der vierzig Inseln (Heyne)
2 – Timothy Carter: Dämonenhunger (Droemer/Knaur)
3 – Jules Verne: Das Geheimnis des Wilhelm Storitz – Die Originalfassung (Piper)
4 – Dan Simmons: Drood (Heyne)
5 – Jasper Fforde: Irgendwo ganz anders (dtv)
Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
1 – Karina Cajo: »Der Klang der Stille« (aus: Molekularmusik – Wurdack)
2 – Carsten Steenbergen: »Der Fluch des Zulu« (aus: Metamorphosen – Torsten Low)
3 – Christian Endres: »Helden der Nacht« (aus: Das Glück Saramees – Atlantis)
4 – Klaus N. Frick: »Papa feiert Weihnachten« (aus: Nova 15 – Verlag Nr. 1)
5 – Armin Rößler: »Der Fänger« (aus: Molekularmusik – Wurdack)
Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung
1 – Christian Endres: Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes (Atlantis)
2 – Manuel Bianchi, Sabrina Eberl, Nina Horvath [Hg]: Metamorphosen (Torsten Low)
3 – Markus K. Korb: Die Ernten des Schreckens (Atlantis)
4 – Michael Thiel: Lichtlos (Scratch)
5 – Armin Rößler, Heidrun Jänchen [Hg]: Molekularmusik (Wurdack)
Beste Serie
1 – Perry Rhodan (VPM)
2 – Richard Schwartz: Das Geheimnis von Askir (Piper)
3 – Mark Brandis (Wurdack)
4 – Vampir Gothic (Romantruhe)
5 – Michael H. Schenk: Die Pferdelords (Mira)
Bester Grafiker
1 – Dirk Schulz
2 – Mark Freier
3 – Ernst Wurdack
4 – Arndt Drechsler
5 – Timo Kümmel
Bestes Sekundärwerk
1 – Hermann Ritter & Michael Scheuch, Magira – Jahrbuch zur Fantasy (Fantasy Club e. ?.)
2 – Angelika Schoder: Blutsaugerinnen und Femmes Fatales (Ubooks)
3 – Earth Rocks (Verein zur Förderung phantastischer Literatur in Österreich)
4 – phantastisch! (Achim Havemann)
5 – Phase ? (Atlantis)
Bestes Hörbuch/Hörspiel
1 – Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray (Titania Medien)
2 – H. P. Lovecraft: Der Fall Charles Dexter Ward (LPL Records)
3 – Perry Rhodan: Sternenozean (Lübbe)
4 – Marcus Reichard: Das Siegel der Finsternis (Radioropa)
5 – Mark Brandis (Folgenreich/Universal)
Fast dreißig Jahre nachdem Regisseur Ridley ScottPhilip K. Dicks Roman DO ANDROIDS DREAM OF ELECTRIC SHEEP als Kultklassiker und einen der einflussreichsten SF-Filme der 80er unter dem Titel BLADE RUNNER auf die große Leinwand brachte, widmet er sich erneut eines Stoffes des großen Mannes der Science Fiction.
Diesmal handelt es sich jedoch um eine Umsetzung als Fernsehserie, genauer gesagt im Miniserien-Format. Scott wird sich den Hugo-prämierten Roman THE MAN IN THE HIGH CASTLE (dt. DAS ORAKEL VOM BERGE) vornehmen und in vier Stunden Pantoffelkino umsetzen. Howard Brenton (MI‑5 und SPOOKS) wird den Text in ein Drehbuch adaptieren, Freemantle Media produziert für BBC1.
Konzept: Dicks Roman aus dem Jahr 1962 ist eine dystopische Geschichte in einer alternativen Realität, in der die Achsenmächte, also primär Deutschland, Italien und Japan, nach der Ermordung von US-Präsident Franklin D. Roosevelt den zweiten Weltkrieg gewonnen haben.
WATCHMEN-Regisseur Zack Snyder wurde ausersehen, um das nach dem letzten Film leicht anämische SUPERMAN-Franchise zu revitalisieren (manche würden wohl eher sagen: »reanimieren«, auch der derzeit wohl unausweichliche Begriff »Reboot« steht im Raum). Der Streifen SUPERMAN RETURNS mit Brandon Routh in der Rolle des Stählernen wurde von Fans und Kritikern ob seiner uninspirierten Art eher ungnädig aufgenommen, der einzige Lichtblick war Kevin Spacey als Lex Luthor.
Snyder, der mit dem DAWN OF THE DEAD-Remake und dem Sandalen-Spektakel 300 gezeigt hat, was er drauf hat, soll nun als Regisseur antreten, um dem Blauroten neues Leben einzuhauchen, ihm steht dabei Christopher Nolan als Produzent zur Seite, der bekanntermaßen bereits BATMAN höchst erfolgreich neu erfunden hat. Auch der designierte Drehbuchautor David S. Goyer ist Superhelden-erfahren, denn er war ebenfalls an Nolans Fledermausmann-Filmen beteiligt.
Die neuen Macher haben bereits angekündigt, dass man sich an die Richard Donner-Filme aus den 70ern »anlehnen« möchte, in denen Christopher Reeve SUPERMAN spielte; zudem sagte Snyder aus, dass der Gegenspieler in seinem Streifen aller Wahrscheinlichkeit nach General Zod sein wird.
Die Projekt-Zusammenarbeit zwischen Snyder, der eher für seine actionreichen und bildgewaltigen Filme bekannt ist, mit dem Geschichtenerzähler Nolan dürfte sehr interessant werden. Ersterer hat jedoch noch bis Ende März 2011 mit seinem aktuellen Streifen SUCKER PUNCH zu tun, erst danach wird er mit der Produktion von THE MAN OF STEEL (so der geplante Titel) beginnen können.
Eigentlich wollte Sony Online EntertainmentDC UNIVERSE ONLINE, das MMO nach den Comics und Superhelden von DC, noch in diesem Jahr starten, genauer gesagt am 2. November.
Daraus wird nun aber nichts, denn soeben ließ man verlauten, dass sich der Start des von Fans sehnsüchtig erwarteten Spiels ins Jahr 2011 verschieben wird. Einen genaueren neuen Termin hat man nicht angegeben. Auch wenn das auf den ersten Blick enttäuschend ist, so ist es doch sicherlich besser, wenn die Entwickler noch ein wenig mehr Zeit bekommen, statt ein unfertiges und verbuggtes Produkt auf den Markt zu werfen. Fair gegenüber den Kunden wäre das nicht.
Vorbesteller müssen allerdings nicht verzweifeln, denn denen wird garantiert, dass sie spätestens ab dem 30. November 2010 Zugang zum Betatest erhalten werden.
Am Freitag startet der New York Comic Con, man darf davon ausgehen, dass zu diesem Anlaß mehr vom Spiel gezeigt werden wird.
[cc]
Boxshot Copyright DC, Warner Bros. und Sony Online Entertainment
Wir blenden um zu Frequenzfolger Sinnafoch, der ebenfalls mit einem Transfertunnel in eine unbekannte Region versetzt wurde. Eigentlich wollte er den Handelsstern JERGALL in Anthuresta erreichen, aber ebenso wie Perry mit der JULES VERNE landet er auf einer unbekannten Welt. Aus irgendeinem Grund verliert er das Bewusstsein.
Die Handlung teilt sich in die Träume Sinnafochs zu seiner Zeit als Frequenzanwärter und die Ereignisse auf jener unbekannten Welt, mit dem Okrivar Kruuper und dem Okrill Philip.
Im März 2010 berichtete ich über eine Phantastik-Ausschreibung zum Thema »Stellvertreter« von Susanne O´Connell. Jetzt ist es so weit: die Anthologie ist unter dem Titel AVATARE, ROBOTER UND ANDERE STELLVERTRETER im Buchhandel und über Amazon erhältlich, erschienen ist sie im Wendepunkt Verlag und enthält 31 Geschichten um Roboter, Klone und Avatare.
Vorgestellt wird das Buch selbstverständlich auch auf dem BuCon in Dreieich am kommenden Wochenende, die Herausgeberin wird persönlich anwesend sein. Weiterhin werden einige der Story-Autoren vor Ort sein und aus ihren Geschichten lesen.
Klappentext:
Das Geheimnis einer rätselhaften Truhe, Puppenmonster, ein Kelpie an der schottischen Küste, Kalkis Vernichtungszug, das Schicksal eines Inquisitors, ein Mythos-Virus, Nietzsches Krähen …
31 Geschichten rund um Roboter, Klone und Avatare – die Stellvertreter verschiedenster Wesen, vor allem aber einer wahrlich bedrohten Lebensform: des Menschen.
AVATARE, ROBOTER UND ANDERE STELLVERTRETER
herausgegeben von Susanne O´Connell
Anthologie, Phantastik
Taschenbuch, ca. 300 Seiten
EUR 15,80
Wendepunkt Verlag
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.