Am letzten Freitag war HARRY POTTER-Erfinderin Joanne K. Rowling bei der amerikanischen Talk-Tante Oprah Winfrey zu Gast. Bisher hatte sie immer getönt, dass die Buchreihe um jugendliche Magier auf sieben Bücher beschränkt und dann endgültig, auf alle Fälle, bestimmt abgeschlossen sei. Bei Oprah klang das jetzt nicht mehr so:
»Ich könnte definitiv ein achtes, neuntes zehntes [Buch] schreiben,« sagte sie und fügte hinzu: »Ich werde nicht sagen, dass ich das nie tun werde. Ich glaube zwar nicht, dass es geschehen wird … ich habe schon das Gefühl, dass ich damit ferig bin, aber man weiß ja nie.«
Sie fügte noch hinzu, dass sie eigentlich sehr zufrieden damit sei, die Charaktere in Ruhe zu lassen und dass sie nun »in einer neuen Phase« sei. Dennoch sei das Beenden des letzten Bandes so etwas wie ein »schmerzlicher Verlust« für sie gewesen.
Mit über 400 Millionen verkauften Büchern kann man HARRY POTTER nur als Erfolg verbuchen, da erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass es Gründe geben könnte, weitere Romane zu verfassen – vielleicht lautet der Titel des nächsten Buches ja HARRY POTTER UND DAS GEHEIMNIS DES SCHNÖDEN MAMMON… :o)
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Bild: Joanne K. Rowling 2006, aus der Wikipedia
Nach ELEPHANTS DREAM und BIG BUCK BUNNY erschien nun das dritte »Open Movie« der Blender Foundation. »Open Movie« bedeutet, dass der Film unter eine Creative Commons Namensnennnungs-Lizenz steht und unter diesen Voraussetzungen weiter verbreitet und auch verändert werden darf. Üblicherweise stehen auch die zugrunde liegenden Ressourcen zur Verfügung.
Blender ist eine professionelle Open Source Modelling- und Rendering-Software sowie Gameengine, das bedeutet, jeder kann sie kostenlos herunter laden und nutzen.
SINTEL widerum kann man entweder direkt bei der Blender Foundation oder über das Bittorrent-Protokol herunter laden. Die MP4-Datei hat eine Größe von ca. 240 MB.
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Weiter geht es mit dem zweiten Heft von Michael Marcus Thurner an jenem unbekannten Ort, der von einem riesigen Handelsstern dominiert wird. Wie mag jener geheimnisvolle Ort heißen? Wer jetzt den Titel des Romanheftes gelesen hat, der ist ein ganz gemeiner Spaßverderber …
Hatte ich nach dem Auftaktroman große Hoffnungen auf diesen zweiten Teil gesetzt, so sehe ich mich nun doch enttäuscht, denn anstelle einer Klimax kommt doch nur eine eher vorhersehbare Handlung.
Der Hyperkristallstaub, der überall in jenem Handelsstern herumliegt ist in Wirklichkeit ein Wesen mit dem Namen Clun’stal (Cluster und Kristall?), welches Kontakt mit seinem »Meister« namens Fogudare aufnehmen will/muss, um wieder vollständig zu werden. Es lag lange Zeit im so genannten Solitärschlaf, aber jetzt ist Perry aufgetaucht und das ist ja ein guter Grund, um mal zu erwachen.
Clun’stal sieht das etwas anders: Es sind Fremde in TALIN ANTHURESTA eingedrungen. Er versucht Kontakt mit einem der Eindringlinge (Lloyd/Tschubai) aufzunehmen, dieser reagiert jedoch panisch. Lloyd/Tschubai wird wieder von dem Kristallstaub eingehüllt, verliert das Bewusstsein und wenig später sein Leben. Perry und Mondra sind bestürzt, doch glücklicherweise steht das Konzept von Toten wieder auf und wird in einen Heilschlaf versetzt.
Wieder einmal gibt es über eine Neuerscheinung im umtriebigen Sieben-Verlag zu berichten. Als zweiter Titel aus der Reihe CITY OF ANGELS von der Autorin Andrea Gunschera (endlich mal eine hübsche Autorenwebseite!) ist der Roman ENGELS JAGD erschienen.
Violet Bardo, Ex-Cop und Privatdetektivin, ist auf der Suche nach ihrer verschwundenen Schwester Emily. Dabei trifft sie auf den Schattenläufer Gabriel, dem sie das Leben rettet. Violet und Gabriel fühlen sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen. Doch der Morgen birgt ein böses Erwachen, als offenbar wird, dass ausgerechnet Violets Schwester Gabriel in die Hände seiner Feinde lockte. Leidenschaft schlägt um in Misstrauen und offene Feindseligkeit, geboren aus verletzten Gefühlen. Doch das Schicksal führt sie wieder zusammen – und Gabriel und Violet stehen plötzlich vor der größten Herausforderung ihres Lebens – einander vertrauen zu müssen, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.
Wie üblich ist das Buch im Buchhandel, bei Amazon und anderen Online-Buchhändlern erhältlich, am einfachsten unter Angabe der ISBN. Weitere Informationen finden sich auf Literra. Weiterhin erhältlich ist auch der erste Band ENGELSBRUT.
ENGELSJAGD
CITY OF ANGELS, Band 2
Andrea Gunschera
Roman – Urban Fantasy
Taschenbuch – September 2010
400 Seiten – 14.90 EUR
ISBN: 9783941547056
Covermotiv und Umschlagsgestaltung: Mark Freier
Sieben Verlag
Erhältlich bei jedem Buchhändler, Amazon und anderen Online-Buchhändlern.
Hurra, es besteht noch Hoffnung. Aber der Reihe nach.
Das letzte Mal verließen wir das Raumschiff Schweine-Trek als Dr. Speckschwarte gerade mit dem Feuerzeug im Nitroglyzerintank… uups.… verließen wir die JULES VERNE als diese gerade durch einen Hyperraumtunnel in eine völlig unbekannte Gegend des Weltalls katapultiert wurde. Die JULES VERNE, zur Zeit nur aus einer Kugelzelle und dem Mittelteil bestehend, taucht in der Nähe eines Objektes auf, bei dem es sich nur um einen Handelsstern (man verzeihe das Wortspiel) handeln kann. Allerdings ist dieser mit 4400 Kilometern (!) doppelt so groß wie FATICO.
Die Lage ist mehr als schlecht; die gesamte Mannschaft ist bewusstlos oder orientierungslos, auf jeden Fall nicht handlungsfähig und alle möglichen Prozesse an Bord sind gestört; davon ist auch NEMO, der Bordrechner, nicht ausgeschlossen. Zudem funktioniert die Technik der Metaläufer von Evolux ebenfalls nicht, immerhin Kosmokratentechnik (oder nahe dran). Man versucht mehr schlecht als recht die Kontrolle über die JULES VERNE zurück zu erlangen und auf dem Handelsstern zu landen. Der Hyperphysiker Chucan Tica kann im letzten Moment eine Katastrophe bei der Landung verhindern, NEMO hatte den Abstand zum Handelsstern falsch berechnet. Grund für all den Ärger ist ein anhaltender Psi-Sturm.
Nach fast einem Jahr der Spekulationen scheint es so, als wäre für den zweiten Teil von Warners SHERLOCK HOLMES-Reihe ein Professor Moriarty gefunden worden. Die Gerüchte zu diesem Thema kreisten bereits seit vor dem ersten Teil, als Meldungen auftauchten, dass Regisseur Guy Ritchie und Hauptdarsteller Robert Downey jr. gern Brad Pitt für die Rolle gehabt hätten. Später beim ComicCon sah es so aus, als solle es Daniel Day Lewis werden.
Daraus wurde aber offenbar ebenfalls nichts, denn Latino Review meldet nun, dass das Studio und die Produzenten Verhandlungen mit dem Mimen Jared Harris (BENJAMIN BUTTON, MAD MEN) begonnen haben, damit dieser die Rolle von Holmes´ Erzfeind übernehmen soll. Das übliche Hollywood-Hintergrundgemurmel bestätigt dies offenbar.
Der Charakter Moriarty hatte bereits einen kurzen Auftritt im ersten Film, allerdings wurde sein Gesicht nicht gezeigt. Im zweiten Teil soll die Figur der Hauptgegenspieler von Robert Downeys Sherlock Holmes sein, der sich erneut mit Jude Law in der Rolle des Dr. Watson zusammen tut, um einen Fall zu lösen. Auch die weitere Besetzung ist bereits gediehen, die weibliche Hauptrolle spielt Noomi Rapace, erst vor ein paar Tagen wurde Stephen Fry als Holmes Bruder Mycroft besetzt.
Und wieder einmal ein Heft, das nach meiner Meinung keinen Artikel verdient hat. Naja, eine kurze Zusammenfassung soll trotzdem erfolgen:
Nach der Vernichtung von Hibernation‑6 erscheint dort ein »Feuerauge«, so ein Dingi aus Psi-Materie. Unglaublich mächtig, es macht aber nichts. Warum auch? Auch bei dem Handelsstern FATICO erscheinen zwei dieser Feueraugen, aber die machen auch nichts, sondern schauen bedrohlich in den Weltraum.
Nun ja, wenigstens kann Perry mit seinem modifizierten B‑Controller den Handelsstern nicht mehr alle paar Minuten rebooten, es scheint jemand mit einem C‑Controller in der Nähe zu sein, der nichts von dem Satz »jeder Boot tut gut« hält.
Nachdem man andernlands recht erfolgreich die Romane von Jane Austen mit Zombies, Predatoren und ähnlichem Gesocks angereichert hatte, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis auch hierzulande findige Verleger auf den Trichter kamen, das deutschsprachigen Autoren anzutun. Die können sich nicht mehr wehren, weil die Urheberrechte an den Werken ausgelaufen sind.
Zum einen trifft es Karl May. Peter Thannisch hat sich dessen Wildwest-Epos um Helden und edle Wilde vorgenommen und mal überarbeitet, immerhin fehlten darin angeblich die Werwölfe; Piper bringt das unter dem Titel WINNETOU UNTER WERWÖLFEN in die hiesigen Buchläden.
Der bekannteste Deutsche: Karl May. Der bekannteste Werwolf: Winnetou!
Die Geschichte des Westens wird neu geschrieben… Karl May erzählte in seinem Manuskript zu »Winnetou« nur die halbe Wahrheit über den Wilden Westen. Oder wussten Sie, dass Old Shatterhand eine Schwäche für junge Werwölfinnen hat? Dass Apachen den Mond anheulen und sich Bleichgesichter vor dem Sonnenlicht in Särge verkriechen? Wo Geisterindianer den Silberschatz bewachen und Rothäute ahnungslose Touristen skalpieren, beginnen die Abenteuer von »Winnetou unter Werwölfen«…
(Klappentext-Quelle und Cover-Copyright: Piper)
Auch Alpen und Almen bleiben von dem Überarbeitungswahn (neudeutsch nennt man das glaube ich »Remix«) nicht verschont, denn bei Goldmann erscheint unter dem Titel HEIDI UND DIE MONSTER: EIN ALPENDRAMA eine Neuerzählung des Johanna Spyri-Romans, verfasst von Peter H. Geißen, die offenbar »angesagte« Kreaturen in die Geschichte mengt…
Heidi, Deine Welt sind … die Zombies
Vorbei die Zeiten, in denen dunkle Tannen und grüne Wiesen im Sonnenschein die heile Welt von Heidi waren! Nun verbreitet sich ein Virus in der Idylle der schönen Alpenwelt. Menschen werden zu Zombies, die besonders gern in den abgeschiedenen Bergdörfern ihr Unwesen treiben. Und so muss Heidi erfahren, dass ihre Mutter Adelheid gar nicht tot ist, sondern als Vampir auf nächtliche Streifzüge geht! Beherzt greift Heidi zum Pflock und befreit mit Hilfe des Großvaters Almöhi die Untote von der Unsterblichkeit. Doch es gibt jemanden, dem das gar nicht gefällt: Marus, dem Blutsauger. Er war es, der sich Adelheid einst mit einem Biss gesichert hat und den es nun nach Rache dürstet für seinen Verlust. Und wenn er die Mutter schon nicht bekommen kann, dann doch vielleicht das Kind…
Die beliebteste Kinderbuch-Figur aller Zeiten trifft auf die trendigsten Wesen der Fantasy.
(Klappentext-Quelle und Cover-Copyright: Goldmann)
Ob man sowas wirklich braucht, oder ob hier seitens der Verleger nur hastig auf einen Trend aufgesprungen wird, um schnell ein paar Euro zu kassieren, mag jeder für sich selbst entscheiden, aber wenn ich »trendigste Wesen der Fantasy« lese überkommt mich bereits vor der Lektüre das Gruseln…
Der Kinostart des ersten Teils der einnahmenfreundlich auf zwei Teile aufgeblasenen Verfilmungs des letzten Romans um den jugendlichen Zauberer rückt näher. Deswegen reicht Warner noch einmal einen Trailer an die lechzenden Fans. Kinostart des ersten Teils in 2D, 3D und IMAX ist am 19 November. Teil zwei folgt am 15 Juli 2011.
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Vor Kurzem erschien im Sieben Verlag mit dem Titel WOLFSKRIEGERIN der dritte und letzte Band der Werwolf-Trilogie mit dem Namen LYKANDRAS KRIEGER von Kerstin Dirks.
Vor hundertfünfzig Jahren rettete ein Werwolf ihr Leben. Aber seitdem steht Keira Swift unter einem schrecklichen Fluch.
Der Werwolf und Kämpfer Killian Blackdoom jagt bei Nacht Vampire in London und stößt auf die mutige Keira, die ihn sofort fasziniert. Ihre wilde Leidenschaft zieht den Einzelgänger mehr in den Bann, als er jemals für möglich gehalten hätte. Doch sie ist keine gewöhnliche Werwölfin und der Fluch könnte sie das Leben kosten. Killian will alles versuchen, sie davon zu befreien, doch zunächst muss er sich durch ihre Ablehnung arbeiten …
Als noch dazu eine Bedrohung aufzieht, weiß Killian, dass Keira und er diese nicht allein abwenden können. Sie brauchen die Hilfe seiner ehemaligen Rudelbrüder Correy und Remierre, was sich aufgrund alter Rivalitäten als keine gute Idee erweisen könnte.
Der Abschlußband der Trilogie ist im Buchhandel und bei Online-Anbietern wie beispielsweise Amazon zum Preis von EUR 14,90 erhältlich. Weitere Details zum Roman findet man auf literra.info
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