Project Rene: THE SIMS Multiplayer

Project Rene: THE SIMS Multiplayer

THE SIMS ist eins der Fran­chi­ses, das Elec­tro­nic Arts seit Ver­si­on 2 gern als Melk­kuh ver­wen­det. Sie brin­gen ein Basis­spiel her­aus und erwei­tern es dann spä­ter mit zahl­lo­sen teu­ren Zusatz­packs (DLCs), damit die Fans dem oft (vor­sich­tig aus­ge­drückt) frag­wür­dig agie­ren­den Publis­her mög­lichst lan­ge Geld hin­ter­her wer­fen müssen.

Die letz­te Ite­ra­ti­on SIMS 4 ist bereits vie­le Jah­re alt, denn die erschien schon im Sep­tem­ber 2014. Offen­bar ist EA jetzt so weit, dass die Ver­kaufs­zah­len der Erwei­te­run­gen eine neue Ver­si­on erfor­der­lich machen (um den Ver­kauf der Erwei­te­run­gen anzu­kur­beln, hat­te man das Basis­spiel neu­lich schon kos­ten­los gemacht).

Der Arbeits­ti­tel ist »Pro­jekt Rene« und es wird etwas ange­kün­digt, das Spie­ler seit lan­gem for­dern und für das THE SIMS eigent­lich prä­de­sti­niert erscheint: Mul­ti­play­er. EA beeilt sich aller­dings anzu­mer­ken, dass es kein MMO wer­den wird. Sie hat­ten jah­re­lang Angst davon, was pas­sie­ren wür­de, wenn Trol­le und Grie­fer eine Mul­ti­play­er-Fas­sung über­fal­len und SIMS-spie­len­de Kin­der beläs­ti­gen. Man darf gespannt sein, wie EA das in der kom­men­den Ver­si­on ver­hin­dern will und wie man den Laden kennt, wer­den sie es erst ein­mal ver­ka­cken. Auch steht zu befürch­ten, dass EA eine Mul­ti­play­er-Ver­si­on mit über­höh­ten monat­li­chen Kos­ten erneut wird zum Gold­esel machen wol­len. Es bleibt abzu­war­ten, was hier kon­kret pas­siert und wie es umge­setzt wird, aber ver­gan­ge­ne Erfah­run­gen mit EA in Sachen SIMS und auch in Sachen Mone­ta­ri­sie­rung und Loo­t­bo­xen las­sen wenig Hoff­nung. Aber viel­leicht möch­te der Publis­her uns ja auch mal posi­tiv überraschen …

Die nächs­te SIMS-Ite­ra­ti­on wird aber natür­lich auch einen Ein­zel­spie­ler­mo­dus auf­wei­sen und es soll zudem über Platt­for­men hin­weg spiel­bar sein: Es soll für PCs und Smartphons/Tablets erschei­nen. Dabei sol­len sich die Platt­for­men zwar in Details unter­schei­den, aber den­noch eine naht­lo­se Spiel­erfah­rung beim Gerä­te­wech­sel mög­lich sein. EA schreibt zu dem Game, das noch nicht offi­zi­ell den Namen THE SIMS 5 trägt:

The game will stay true to what The Sims has always been while pushing to evol­ve how tho­se Sims think and behave. It will reim­agi­ne The Sims with even more ways to play, tools to encou­ra­ge crea­ti­vi­ty, and the abi­li­ty to tell mea­ning­ful sto­ries. With Pro­ject Rene, play­ers will have the choice to play solo or col­la­bo­ra­te with others, and will have the abi­li­ty to play their game across sup­por­ted devices.

Nach alles was bis jetzt so zu erken­nen ist, befin­det sich das »Pro­jekt Rene« in einem sehr frü­hen Sta­di­um, es gibt noch kein Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum und Quel­len im Netz ver­mu­ten, dass das auch noch weit in der Zukunft lie­gen könnte.

Hier ist das voll­stän­di­ge The Sims Sum­mit Stream Event, die Infor­ma­tio­nen zu Pro­ject Rene star­ten bei 26:48.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right ElectronicArts

James Gunn erklärt das neue DC Universe: GODS AND MONSTERS

James Gunn erklärt das neue DC Universe: GODS AND MONSTERS

Dis­ney hat sich damals sicher kei­nen Gefal­len damit getan, James Gunn raus­zu­wer­fen, nach­dem Rech­te den bekannt poli­tisch links aus­ge­rich­te­ten Regis­seur durch das Aus­gra­ben uralter Tweets dis­kre­di­tie­ren woll­ten. Dis­ney war auf den Coup her­ein­ge­fal­len und hat­te ihn dar­auf­hin gefeu­ert. Schau­spie­ler und Fans aus dem Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se stell­ten sich in einer bei­spiel­lo­sen Akti­on an die Sei­te Gunns, was dazu führ­te, dass der nach einem Gespräch mit den Mar­vel- und Dis­ney Head­hon­chos für GUARDIANS OF THE GALAXY wie­der als Regis­seur ein­ge­setzt wurde.

Inzwi­schen hat­ten aller­dings DC und War­ner ihn für SUICIDE SQUAD 2 anga­giert, sowie für die Spin­off-Fern­seh­se­rie PEACEMAKER, bei­de zeig­ten die von Gunn bekann­te Skur­ri­li­tät. Im Rah­men die­ser Zusam­men­ar­beit wur­de er als Co-Chef für DC Stu­di­os ange­heu­ert, um deren schlin­gern­des Film- und Fern­seh­uni­ver­sum wie­der auf Kurs zu brin­gen, nach­dem Zack Sny­der es ordent­lich ver­saut hatte.

In einem ganz aktu­el­len Video spricht James Gunn über den kom­men­den Reset des DCU und wie man es zu einem Erfolg machen will, das auch nur halb­wegs mit der Kon­kur­renz Mar­vel mit­hal­ten kann. Auch hier wird jetzt über eine Art Zehn­jah­res­plan gespro­chen und dass Schau­spie­ler kon­sis­tent über Fil­me, Fern­seh­se­ri­en und sogar ani­mier­te Seri­en ein­ge­setzt wer­den sol­len. Der Strei­fen, der das Uni­ver­sum reset­ten und das neue DCU ein­läu­ten soll ist THE FLASH (was Sinn ergibt, denn die Flash­point-Sto­ry­line ist immer für einen Zeit­li­ni­en­re­set gut – und was auch erklärt, dass der Film nach dem Schei­tern des Sny­der-DCU immer und immer wie­der über­ar­bei­tet wur­de). Eben­falls wird SUPERMAN: LEGACY ange­kün­digt, ein Film für den Gunn soeben das Dreh­buch ver­fasst und der am 11. Juli 2025 in die Kinos kom­men soll. Wei­ter­hin kün­digt er eine HBO-Serie namens um das Green Lan­tern Corps an, die sich haupt­säch­lich um Hal Jor­dan und John Ste­wart dre­hen wird. Er beschreibt das Corps als eine Art inter­ga­lak­ti­sche Poli­zei­trup­pe und es geht um das »Poli­zei­re­vier Erde«. Auch ein neu­er BAT­MAN-Film wur­de ange­kün­digt: THE BRAVE AND THE BOLD, basie­rend auf einem Plot mit Bruce Way­nes Sohn als Robin. Eben­falls in der Pipe­line: eine Fern­seh­se­rie um Boos­ter Gold, einen Zeit­rei­sen­den aus der Zukunft, der sei­ne fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie nutzt, um als Super­held auf­zu­tre­ten – das könn­te lus­tig wer­den, denn der Cha­rak­ter wur­de ver­schie­dent­lich als ziem­li­cher Loo­ser dar­ge­stellt. Und zahl­lo­se wei­te­re Ankün­di­gun­gen (unter ande­rem SUPERGIRL, SWAMP THING), des­we­gen drin­gend das Video ansehen.

Man darf abwar­ten, ob es jetzt was wird mit dem DCU, denn es sitzt eben auch War­ner mit im Boot und die sind bekannt, in Film­pro­jek­ten her­um­zu­pfu­schen und Pro­du­zen­ten sowie Regis­seu­ren Din­ge auf­zu­drü­cken, die die­se eigent­lich nicht wol­len. Dazu kommt, dass SUICIDE SQUAD und PEACEMAKER zwar ganz wit­zig waren, aber eben nicht die gro­ßen Wür­fe. Des­we­gen wird abzu­war­ten sein, ob Gunn sei­ner Auf­ga­be gerecht wer­den wird.

Damit ist das DCU auf jeden Fall wie­der viel span­nen­der geworden.

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Neuer Teaser: SUPER MARIO BROS. MOVIE

Neuer Teaser: SUPER MARIO BROS. MOVIE

Es ist einer der Fil­me, auf die ich mir als alter (sehr alter) Mario-Fan sehr freue: SUPER MARIO BROS. MOVIE. Der soll nach meh­re­ren Ver­schie­bun­gen am 7. April end­lich in die US-Kinos kom­men – in Deutsch­land dau­er­te die Ver­öf­fent­li­chung eines Ter­mins für den Start erschre­ckend lan­ge, wird aber jetzt auf der Uni­ver­sal-Web­sei­te für einen Tag vor­her, also den 6. April 2023 ange­ge­ben. Der ursprüng­li­che Ter­min wäre der 23. März gewesen.

Ich habe aller­dings nach den Erfah­run­gen der letz­ten Jah­re mit sub­ter­ra­nen Syn­chro­ni­sa­tio­nen Angst vor der deut­schen Ver­to­nung. Da Ori­gi­nal­ver­sio­nen hier­zu­lan­de immer nur in Schuh­kar­ton-Kinos ange­bo­ten wer­den, wer­de ich wohl für eine Ori­gi­nal­fas­sung lei­der bis zur Ver­öf­fent­li­chung von Streams und Bild­kon­ser­ven war­ten müs­sen. Ange­sichts der Spre­cher ist eine OV ein abso­lu­tes Muss.

In die­sem Vor­gu­cker kon­zen­triert man sich auf den von Seth Rogen gespro­che­nen Don­key Kong.

Regie füh­ren Aaron Hor­vath (TEEN TITANS: GO) und Micha­el Jele­nic (BATMAN: THE BRAVE AND THE BOLD) nach einem Dreh­buch von Mat­thew Fogel (MINIONS: THE RISE OF GRU).

Es spre­chen Chris PrattAnya Tay­lor-JoyChar­lie DayJack BlackKee­gan-Micha­el KeySeth RogenFred Armi­sen und andere.

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Der Remscheider General-Anzeiger und der Künstlername

Der Remscheider General-Anzeiger und der Künstlername

Nach mei­nem Arti­kel zum durch die Stadt Rem­scheid ver­wei­ger­ten Ein­tra­gung eines Künst­ler­na­mens hier auf Phan­ta­News und einem Cross­post bei der loka­len Sei­te Waterb­öl­les, kam auch das loka­le Print­blatt Rem­schei­der Gene­ral-Anzei­ger auf mich zu. Tele­fo­nisch bat man um wei­te­re Infor­ma­tio­nen, die ich gab, und ver­wies auch auf mei­nen Text hier.

Über den dar­aus ent­stan­de­nen Arti­kel (mög­li­cher­wei­se hin­ter Pay­wall) kann ich mich nur wun­dern, denn er ent­hält nicht nur fal­sche Infor­ma­tio­nen, son­dern es wird zudem erneut kri­tik­los ein Stand­punkt der Stadt Rem­scheid wie­der­ge­ge­ben, der vom Gericht als ein­deu­tig falsch kas­siert wurde.

Da man beim RGA mei­nen Kom­men­tar nicht frei­schal­ten möch­te, in dem ich sach­lich auf die Feh­ler hin­wies, möch­te ich das hier rich­tig­stel­len (und muss mich fra­gen, war­um der RGA über­haupt eine Kom­men­tar­funk­ti­on anbie­tet, wenn man Kom­men­ta­re ohne­hin nicht frei­schal­ten möch­te – dass man sich dabei der aus DSGVO-Sicht pro­ble­ma­ti­schen und von Daten­schüt­zern kri­ti­sier­ten Platt­form Dis­qus bedient, ist noch ein ganz ande­res Problem).

Im Arti­kel schreibt der RGA:

Nach meh­re­ren Instan­zen vor Gericht, in denen der Rem­schei­der zahl­rei­che Bele­ge und Reich­wei­ten sei­ner künst­le­ri­schen Tätig­keit nach­wei­sen muss­te, spra­chen die Rich­ter am Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf Ste­fan Holz­hau­er die­ses Recht nun zu

Das ist inhalt­lich falsch, denn das Urteil erging erst­in­stanz­lich, ich muss­te nicht durch meh­re­re Instan­zen. Auch dass ich »zahl­rei­che Bele­ge« […] nach­wei­sen muss­te, ist so ein­deu­tig miss­ver­ständ­lich. Tat­säch­lich hat das Gericht exakt die­sel­ben Bele­ge bekom­men, wie die Stadt Rem­scheid; es gab nur zwei zusätz­li­che Bele­ge: eine Auf­lis­tung von Ver­an­stal­tun­gen, zu denen ich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren aus­ge­stellt hat­te und ein Nach­weis von Ver­käu­fen auf einer Künst­ler­platt­form. Der Auf­wand für die Bereit­stel­lung der Bele­ge hielt sich in Grenzen.

Kann ich „Groß­vi­sier Rem­scheid“ oder ande­re Kunst­schöp­fun­gen dann auch ein­fach so in den Per­so­nal­aus­weis ein­tra­gen las­sen? Zumin­dest kann ich es ver­su­chen – die Mel­de­be­hör­de ent­schei­det dann nach ein­ge­hen­der Prüfung.

Mal abge­se­hen dass ich mich fra­ge, was ein »Groß­vi­sier« ist (ent­we­der ist tat­säch­lich »Groß­we­sir« (sel­ten auch »Groß­vi­sir«) gemeint, oder es geht um ein gro­ßes Visier, was kei­nen Sinn ergibt, außer man ist ein Motor­rad- oder Ritterhelm):

Dann lässt man eine Dame von der Stadt Rem­scheid zu Wort kom­men. Fre­cher­wei­se wer­den hier exakt die fal­schen Ein­schät­zun­gen aus mei­nem Fall wie­der­holt, die der Stadt vom Rich­ter rechts und links um die Ohren gehau­en wur­den, und das sei­tens des RGA unwi­der­spro­chen und kritiklos:

Der Künst­ler­na­me über­la­gert in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung den bür­ger­li­chen Namen, zumin­dest in Teil­be­rei­chen. Im Fal­le von Ste­fan Holz­hau­er heißt das: Alle ken­nen ihn als Xanathon, wenn er über die Stra­ße geht, und nicht als Stefan.

Und genau das ist falsch. In der Urteil­be­grün­dung steht unmiss­ver­ständ­lich, dass eben kei­ne zu hohen Anfor­de­run­gen an die Bekannt­heit gestellt wer­den dür­fen, unab­hän­gig von der ver­meint­li­chen Bekannt­heit, gibt es eben auch ein Per­sön­lich­keits­recht auf Ein­tra­gung des Künstlernamens:

Aus­zü­ge aus dem Urteil:

Vor dem Hin­ter­grund, dass auch die Ein­tra­gung eines Künst­ler­na­mens in ein Aus­weis­do­ku­ment in ers­ter Linie öffent­li­chen lden­ti­fi­zie­rungs­in­ter­es­sen dient, for­dern die ein­schlä­gi­gen Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten für eine Ein­tra­gung eines Künst­ler­na­mens in Pass und Per­so­nal­aus­weis über den Umstand, dass er tat­säch­lich öffent­lich geführt wird, hin­aus im Ansatz zu Recht, dass die antrag­stel­len­de Per­son unter dem von ihr ange­ge­be­nen Künst­ler­na­men auch bekannt ist (Nr. 4.1.4 Abs. 3 S. ·1 PassVwV). Die­se „Bekannt­heit« setzt wie­der­um vor­aus, dass der Künst­ler­na­me in der Öffent­lich­keit eine ent­spre­chen­de »Ver­kehrs­gel­tung« erlangt hat, mit­hin in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung den bür­ger­li­chen Namen zumin­dest in Teil­be­rei­chen über­la­gert (Nr. 4.1.4 Abs. 3 S. 3 PassVwV). Dabei bezieht sich die öffent­li­che Wahr­neh­mung grund­sätz­lich auf einen über­re­gio­na­len Bekannt­heits­grad und die Mög­lich­keit einer Teil­ha­be brei­ter Bevöl­ke­rungs­schich­ten (Nr. 4.1.4 Abs. 3 S. 4 PassVwV).

Ange­sichts des Grund­rechts­be­zu­ges der Füh­rung eines Künst­ler­na­men zu Art. 2 Abs. 1, 5 Abs. 3 bzw. 12 Abs. 1 Grund­ge­setz (GG) dür­fen aller­dings bezüg­lich der Ver­kehrs­gel­tung als Vor­aus­set­zung für die Ein­tra­gung eines Künst­ler­na­mens kei­ne all­zu hohen Anfor­de­run­gen gestellt werden.

[…]

Soweit das· Minis­te­ri­um des Innern des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len in sei­ner Stel­lung­nah­me an den Peti­ti­ons­aus­schuss des Land­ta­ges aus­ge­führt hat, dass die Ein­tra­gung des Künst­ler­na­mens des Klä­gers in des­sen Per­so­nal­aus­weis vor­aus­set­ze, dass der Betrof­fe­ne unter dem Künst­ler­na­men einen sol­chen Bekannt­heits­grad habe, »dass man ihn eigent­lich nur unter die­sem Namen« ken­ne, ergibt sich das in die­ser Schär­fe aus den bun­des­ein­heit­li­chen Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten nicht.

Und das sagt das genaue Gegen­teil von dem aus, was im Arti­kel steht, es muss einen Künst­ler näm­lich eben nicht jeder auf der Stra­ße erken­nen und mit dem Künst­ler­na­men anre­den. Das wäre eine viel zu stren­ge – und damit rechts­wid­ri­ge  ‑Aus­le­gung der Vor­schrif­ten. Es geht nur um »Teil­be­rei­che« einer öffent­li­chen Wahr­neh­mung, nicht um eine voll­stän­di­ge Über­de­ckung, wie sie bei »alle erken­nen ihn auf der Stra­ße als Xanathon« gege­ben wäre.  Ich gebe zu, dass es hier nicht ein­deu­tig zu erken­nen ist, ob die For­mu­lie­rung so von der Stadt kommt, oder von der Autorin des Tex­tes. Falsch ist es in jedem Fall.

Am Ende ver­sucht die Stadt Rem­scheid dann noch eine Droh­ku­lis­se auf­zu­bau­en und ande­re Per­so­nen, die viel­leicht eben­falls einen Künst­ler­na­men füh­ren möch­ten,  durch eine Gebüh­ren­nen­nung abschrecken:

Für die bean­trag­te Ein­tra­gung wird „eine dem Ver­wal­tungs­auf­wand berück­sich­ti­gen­de Ver­wal­tungs­ge­bühr in Höhe von 0 bis 500 Euro erhoben“.

Dazu: Man­che Kom­mu­nen erhe­ben dafür gar kei­ne Gebüh­ren, ande­re maxi­mal 30 Euro. Übli­cher­wei­se soll­te die Ein­tra­gung eines Künst­ler­na­mens ins­be­son­de­re dann gebüh­ren­frei sein, wenn er mit der Neu­aus­stel­lung eines Per­so­nal­aus­wei­ses ein­her geht. Ich wür­de maxi­mal die oben genann­ten 30 Euro für ange­mes­sen hal­ten, auch in einer Plei­te­kom­mu­ne wie Rem­scheid (plei­te durch ekla­tan­te Fehl­ent­schei­dun­gen der kom­mu­na­len Ver­wal­tung, go figu­re …). Soll­te eine Gebüh­ren­for­de­rung zu hoch sein, kann man auch dage­gen gericht­lich vorgehen.

Für den RGA hät­te hier Mög­lich­keit bestan­den, sich kri­tisch mit einer rechts­wid­ri­gen Ent­schei­dung der Stadt aus­ein­an­der set­zen zu kön­nen. Lei­der ist das nicht pas­siert, zudem ent­hält der Text inhalt­li­che Fehler.

Dass die Stadt Rem­scheid hier mit »Gebüh­ren für Ver­wal­tungs­auf­wand« argu­men­tiert fin­de ich offen gesagt ulkig. Denn die rechts­wid­ri­ge Ver­wei­ge­rung der Ein­tra­gung samt Lokal­ter­min beim Peti­ti­ons­aus­schuss des Land­tags NRW und die aus­führ­li­chen  aber ergeb­nis­lo­sen Stel­lung­nah­men der Stadt gegen­über dem Gericht dürf­ten der Stadt Rem­scheid einen mas­siv höhe­ren »Ver­wal­tungs­auf­wand« durch erheb­li­chen Stun­den­auf­wand beschert haben, als es eine sofor­ti­ge, rechts­kon­for­me Ein­tra­gung getan hätte.

Abschlie­ßend möch­te ich erneut den Tipp geben: Wenn euch eure Kom­mu­ne die Ein­tra­gung ver­wei­gert, dann weist euren Anwalt auf das Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf hin (Akten­zei­chen: 5 K 5337/22) und glaubt nicht ein­fach, was euch die Ver­wal­tungs­be­am­ten erzäh­len wollen.

TRON-Fortsetzung: Jetzt aber wirklich! (?)

TRON-Fortsetzung: Jetzt aber wirklich! (?)

Mit dem drit­ten Teil von TRON ist es ein wenig so wie mit AVATAR. Eine Fort­set­zung wur­de immer wie­der ange­kün­digt und dann wur­de immer wie­der nichts dar­aus. Ein Teil des Pro­blem könn­te sein, dass Dis­ney mehr als genug damit zu tun hat­te, sei­ne nach TRON: LEGACY ange­kauf­ten IPs Mar­vel und STAR WARS zu Erfol­gen zu machen.

Nach­dem das jetzt alles eta­bliert ist, kann man sich wie­der eige­nen Pro­jek­ten zuwen­den. Dreh­bü­cher gab es für TRON 3 schon ein paar und es war sogar mal Jared Leto als Dar­stel­ler gesetzt.

Jetzt scheint das Gan­ze (wie­der mal) kon­kre­ter zu wer­den. Es wur­de soeben mit Joa­chim Røn­ning ein Regis­seur benannt, den kennt man von MALEFICANT: MISTRESS OF EVIL oder PIRATES OF THE CARIBBEAN: DEAD MEN TELL NO TALES. LEGA­CY-Regis­seur Joseph Kosin­ski gab zu Pro­to­koll, dass er ein Dreh­buch und kom­plet­tes Sto­ry­board bereits 2015 fer­tig gestellt hat­te. Ob die jetzt geplan­te Fas­sung dar­auf beruht ist unklar. Klar ist aller­dings, dass Jared Leto immer noch dabei sein soll (als »Ares«). Dem Ver­neh­men nach sol­len die Dreh­ar­bei­ten an TRON: ARES, so der Arbeits­ti­tel, tat­säch­lich im August 2023 begin­nen. Als Dreh­buch­au­tor wird auf IMDb Jes­se Wigu­tow genannt, aus­füh­ren­der Pro­du­zent ist Rus­sell Allen, es pro­du­zie­ren Jared LetoEmma Lud­brookJef­frey Sil­ver und Jus­tin Sprin­ger.

Dies­mal wird das Prin­zip des ers­ten und zwei­ten Teil umge­kehrt und gehen nicht Per­so­nen aus der rea­len Welt in die vir­tu­el­le, son­dern die Pro­gram­me star­ten eine ‘Inva­si­on in die unse­re Rea­li­tät. Die Idee fin­de ich äußerst span­nend und es ist sicher auch genug Poten­ti­al für Gags vor­han­den, wenn künst­lich intel­li­gen­te Pro­gram­me auf die rea­le Welt mit all ihren Absur­di­tä­ten treffen.

TRON: LEGACY war mei­ner Ansicht nach ein sehr guter Film, aller­dings kein Block­bus­ter, er spiel­te inter­na­tio­nal »nur« 400 Mil­lio­nen Dol­lar ein.

Als Start­ter­min für TRON: ARES ist bei der Inter­net Movie Data­ba­se Dezem­ber 2025 genannt.

Copy­right Pro­mo­gra­fik TRON: LEGACY Walt Dis­ney Pictures

Video: Every Insider Leak I’ve Been Given On Wizards of the Coast

Video: Every Insider Leak I’ve Been Given On Wizards of the Coast

Das unten ein­ge­bun­de­ne Video von DnD Shorts fasst noch­mal alle Leaks zum The­ma DUNGEONS & DRAGONS Open Game Licen­se zusam­men. Ich emp­feh­le dem Video nach You­tube zu fol­gen, weil dort im Erklä­rungs­text noch­mal zahl­lo­se Details erläu­tert werden.

Eins dürf­te aber offen­sicht­lich wer­den: Das eigent­li­che Ziel die­ser gan­zen Akti­on waren nicht nur ande­re Ver­la­ge, aus denen Geld gepresst wer­den soll­te, son­dern vor­dring­lich Anbie­ter von Vir­tu­el­len Table­tops, deren Exis­tenz unmög­lich gemacht wer­den soll­te, damit WotC und Has­bro die Koh­le selbst ver­die­nen können.

WotC woll­ten offen­bar eine Unre­al-basier­te App inklu­si­ve Abo­mo­dell und Micro­trans­ak­tio­nen her­aus­ge­ben, um ordent­lich Geld abzu­schöp­fen. Das funk­tio­niert natür­lich nur dann, wenn man alle bereits exis­tie­ren­den Anbie­ter aus dem Markt kickt.

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Trailer: Dean Devlins THE ARK

Trailer: Dean Devlins THE ARK

Im Moment gibt es vie­le neue Trai­ler. So auch die­sen hier zur von SyFy pro­du­zier­ten Serie THE ARK, in der ein Raum­schiff mit Cryo­schlä­fern einen Unfall hat und die über­le­ben­de Crew ver­su­chen muss zu überleben.

Als ers­tes fal­len mir am Anfang die Spe­zi­al­ef­fek­te auf, die ich in Fan­fil­men schon bes­ser gese­heh habe. Es bleibt also abzu­war­ten, ob das gut wird, oder eine die­ser SyFy-Tur­key-Pro­duk­tio­nen … Auf der ande­ren Sei­te sind visu­el­le Effek­te nicht alles.

Beru­hi­gend fin­de ich zudem, dass Dean Dev­lin der Regis­seur, Dreh­buch­au­tor und Showrun­ner ist, den kennt man ins­be­son­de­re durch LEVERAGE und den Nach­fol­ger LEVERAGE: REDEMPTION oder LIBRARIANS. Wei­te­re Autoren waren Kendall Lamp­kin und John-Paul Nickel. Dev­lin pro­du­ziert auch aus­füh­rend, zusam­men mit Rachel OlschanMarc Ros­kin und Jona­than Glass­ner.

Offi­zi­el­ler Promotext:

Fol­lows the remai­ning crew of a space­craft known as Ark One, who must beco­me the best ver­si­ons of them­sel­ves to stay on cour­se and sur­vi­ve after expe­ri­en­cing a cata­stro­phic event that cau­sed mas­si­ve dest­ruc­tion and loss of life.

Es spie­len: Lisa Bren­nerChris­ti­na Wol­feChris­tie Bur­keRichard Flee­sh­manReece Rit­chieMiles Bar­rowTia­na Upche­vaChris LeaskShali­ni Pei­ris und andere.

THE ARK soll am 1. Febru­ar 2023 auf SyFy star­ten. Ver­mut­lich nur in den USA.

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Trailer: HELLO TOMORROW!

Trailer: HELLO TOMORROW!

Zumin­dest sehr abge­fah­ren sieht er aus, der Trai­ler zur Serie HELLO TOMORROW!, die für Apple TV+ pro­du­ziert wur­de. Beson­ders bemer­kens­wert fin­de ich den Retro-Sci­ence Fic­tion-Ansatz, der Optik, Design und Film­look der 1950er mit Tech­no­lo­gien ver­bin­det, die es damals tat­säch­lich nicht gab. Davon abge­se­hen scheint es sich aber eher um einen Film um einen Betrug mit Grund­stü­cken oder Woh­nun­gen auf dem Mond zu han­deln, die von rei­sen­den Ver­tre­tern ver­tickt werden.

Auch nach Anse­hen des Trai­lers weiß ich nicht so recht, was ich davon hal­ten soll … Die offi­zi­el­le Beschrei­bung lau­tet wie folgt:

In a retro-futu­ris­tic world, cha­ris­ma­tic sales­man Jack Bil­lings (Emmy® win­ner Bil­ly Cru­dup) leads a team of fel­low sales asso­cia­tes deter­mi­ned to revi­ta­li­ze their cus­to­mers’ lives by haw­king time­sha­res on the moon.

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Amit Bhal­laBil­ly Cru­dupJona­than Ent­wist­leBla­ke Grif­finRyan Kalil und Noah Wein­stein, Regie führ­te Jona­than Ent­wist­le. Die Dreh­bü­cher der Epi­so­den stam­men von Lucas Jan­senAmit Bhal­laSte­phen FalkJiehae ParkWes Brown und Oli­via Milch. Es pro­du­zier­ten MRC Tele­vi­si­on und Mor­tal Media für Apple TV+

Es spie­len unter ande­rem Bil­ly Cru­dupWill FitzJon Ridd­le­ber­gerJoy DeckerTed­dy CañezAli­son Pill.

HELLO TOMORROW! soll am 17. Febru­ar 2023 auf Apple TV+ starten.

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Dank an Ger­hard Schrö­der für den Hin­weis.

Teaser: LOCKWOOD & CO auf Netflix

Teaser: LOCKWOOD & CO auf Netflix

Die Jugend­buch­rei­he LOCKWOOD & CO stammt von Jona­than Stroud der Anfang der 2000er inter­na­tio­na­le Erfol­ge mit sei­ner BAR­TI­MÄ­US-Rei­he um einen vor­lau­ten Dschinn fei­er­te. Danach schriebt er die­se Buch­se­rie um jugend­li­che Ghost­bus­ters in Lon­don, die es auf fünf Bän­de brach­te. Dar­aus ließ Net­flix eine gleich­na­mi­ge Strea­ming­se­rie pro­du­zie­ren, deren ers­te Staf­fel am 27. Janu­ar 2023 auf dem Strea­ming­dienst lau­fen wird. Sea­son eins wird acht Epi­so­den umfassen.

Regie führ­ten Wil­liam McGre­gorCathe­ri­ne Mor­s­head und Joe Cor­nish, die Dreh­bü­cher schrie­ben Joe Cor­nish (der ist auch aus­füh­ren­der Pro­du­zent), Kara SmithEd Hime und Joy Wil­kin­son. Es spie­len u.a.: Mor­ven Chris­tieLuke Tre­a­da­wayCame­ron Chap­manRuby Sto­kesPad­dy Hol­landIvan­no Jere­miah und Ali Had­ji-Hesh­ma­ti.

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Trailer: THE MANDALORIAN Season 3

Trailer: THE MANDALORIAN Season 3

Am 1. März geht es end­lich wei­ter mit den Aben­teu­ern von Din Dja­rin, dem MANDALORIAN aus der gleich­na­mi­gen STAR WARS Serie auf Dis­ney+. Wie wir bereits wis­sen, muss der auf den vom Impe­ri­um zer­stör­ten Pla­ne­ten Man­da­lo­re, um Abbit­te dafür zu leis­ten, dass er den Helm abge­nom­men hat, er ist halt bei die­ser Sek­te (wie es Bo-Katan Kry­ze ausdrückte).

Der Trai­ler nimmt sich etwas Zeit, um Ver­gan­ge­nes zu reka­pi­tu­lie­ren, bevor es rich­tig und gän­se­h­aut­aus­lö­send los geht.

Und es sieht aus, als gäbe es für das Fan­dom der Dro­iden­bau­er wie­der ordent­lich was zu tun (nicht wahr, Droid Division?). :)

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Hasbro, Wizards Of The Coast und die Open Game License: WotC rudern zurück

Hasbro, Wizards Of The Coast und die Open Game License: WotC rudern zurück

Nach dem Leak einer »über­ar­bei­te­ten« Open Game Licen­se für DUNEONS & DRAGONS kam es in den letz­ten Wochen zu eini­gen Ver­wer­fun­gen in der Fan- und RPG-Ver­lags­sze­ne. Ich hat­te mehr­fach berich­tet, auch dar­über, dass ande­re Ver­la­ge jetzt eige­ne offe­ne RPG-Lizen­zen pla­nen. Hin­ter­grund des gan­zen Dra­mas kann gewe­sen sein, dass Has­bro im ver­gan­ge­nen Jahr dra­ma­ti­sche Gewinn­ein­brü­che zu ver­zeich­nen hat­te und des­we­gen viel­leicht auf die Idee kam, zusätz­li­che Pro­fi­te aus D&D zie­hen zu wol­len, um die Aktio­nä­re zu beruhigen.

Das ging dra­ma­tisch schief, man hat­te offen­sicht­lich die Orga­ni­sa­ti­ons­fä­hig­keit der Bran­che und die Markt­macht der Fans unter­schätzt. Unter ande­rem wur­de zur Kün­di­gun­gen der Abos von D&D BEYOND auf­ge­ru­fen, einer kos­ten­pflich­ti­gen Abo­platt­form, die digi­ta­le Tools zum Spiel bereit stellt. Dort gin­gen berich­ten zufol­ge dar­auf­hin die Kün­di­gun­gen durch die Decke.

Der mas­si­ve Wider­stand und die Kün­di­gun­gen haben nun dazu geführt, dass man sei­tens Wizards Of The Coast schein­bar ein­lenkt (wir wer­den abwar­ten müs­sen, was kon­kret pas­sie­ren wird) und sowohl die alte OGL nicht zurück neh­men möch­te und wei­ter­hin umfang­rei­che Ände­run­gen an der neu­en vor­neh­men will.

Doch mög­li­cher­wei­se ist es jetzt zu spät, denn sowohl Pai­zo als auch Free League Games haben eige­ne offe­ne Gaming-Lizen­zen ange­kün­digt und die wer­den das auch sicher trotz des WotC-Rück­zie­hers durch­zie­hen. Denn man weiß nicht, wann sie es sich erneut anders über­le­gen werden.

Hier der kom­plet­te Wort­laut der Erklä­rung, die WotC letz­ten Frei­tag auf der D&D BEY­OND-Web­sei­te ver­öf­fent­lich­ten, und die von PR-Sprech nur so trieft:

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Die Stadt Remscheid und der verweigerte Eintrag eines Künstlernamens

Die Stadt Remscheid und der verweigerte Eintrag eines Künstlernamens

Text ist lang, nehmt euch Zeit! :) 

Viel­leicht weiß der oder die ein oder ande­re von mei­nen Leser°Innen, dass ich neben dem Betrieb von Phan­ta­News und dem IT- und Design-Brot­job auch künst­le­risch unter­wegs bin, genau­er gesagt im Bereich Ren­dern, und/oder »Com­pu­ter­kunst«. Sub­sum­miert man alles, was ich so in dem Bereich getan habe, mache ich das seit ca. 2004. Und zwar unter dem Künst­ler­na­men Xanathon. Man kann sich bei­spiels­wei­se bei Devi­ant­Art anse­hen, was ich in dem Bereich so gestal­te, aber auch auf Face­book, oder auf der Ver­kaufs­platt­form Werk Aan De Muur. Abge­se­hen von den Auf­trit­ten im Netz fin­den ich und mei­ne Kunst aber auch seit vie­len Jah­ren in der Rea­li­tät auf Ver­an­stal­tun­gen statt.

Da im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber mein Per­so­nal­aus­weis aus­lief und erneu­ert wer­den muss­te, woll­te ich gern, dass der Künst­ler­na­me in den neu­en ePer­so ein­ge­tra­gen wird. Das hat­te ver­schie­de­ne Grün­de, unter ande­rem aber auch, dass ich Din­ge die ich als Künst­ler tue, recht­lich ein­deu­tig von denen die ich beruf­lich tue abgren­zen woll­te. Mei­ner Ansicht nach erfüll­te ich die zuvor von mir recher­chier­ten Vor­aus­set­zun­gen pro­blem­los und stell­te unter Bei­fü­gung zahl­lo­ser Nach­wei­se einen Antrag bei der Stadt Rem­scheid. Der wur­de durch den Ver­ant­wort­li­chen abge­lehnt, mit in mei­nen Augen hane­bü­che­nen Begrün­dun­gen, wes­we­gen ich Kla­ge vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf ein­rei­chen musste.

Kurz vor Weih­nach­ten erreich­te mich ein schö­nes Geschenk: Die Stadt Rem­scheid hat die Kla­ge ver­lo­ren und muss den Künst­ler­na­men ein­tra­gen. Das Urteil ist sehr ein­deu­tig und eine gro­be Klat­sche für die Ver­ant­wort­li­chen bei der Stadt – und ich hat­te völ­lig recht damit, dass die Ableh­nungs­grün­de hane­bü­chen waren.

Ich möch­te an die­ser Stel­le über ein paar Details berich­ten, da das viel­leicht auch ande­ren Künstler°Innen mit ähn­li­chen Pro­ble­men hilft.

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