Für die Switch: CADENCE OF HYRULE

Für die Switch: CADENCE OF HYRULE

Mit dem kom­men­den Spiel CADENCE OF HYRULE, das sich – wie der Name schon andeu­tet – um bekann­te Ver­satz­stü­cke aus der ZEL­DA-Rei­he dreht, gibt Nin­ten­do die Schlüs­sel für das Land Hyru­le und des­sen Bewoh­ner aus der Hand. Denn die Ent­wick­ler des Games sind Brace Yours­elf Games, das Team hin­ter Crypt of the Necro­dan­cer. Und ich hal­te es schon für bemer­kens­wert, dass Big N ein sol­ches gro­ßes Fran­chise zumin­dest teil­wei­se einem Indie-Ent­wick­ler über­lässt.

Des­we­gen wun­dert es auch nicht, dass es deut­li­che Ähn­lich­kei­ten zwi­schen CRYPT und CADENCE gibt, ver­mut­lich haben die Ver­ant­wort­li­chen bei Nin­ten­do gesagt: Nehmt eure Engi­ne und macht ein Zel­da-Spiel.

CADENCE OF HYRULE soll noch in die­sem Früh­jahr für die Switch erschei­nen.

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SUPERNATURAL wird mit der 15. Staffel enden

SUPERNATURAL wird mit der 15. Staffel enden

Es war ein beein­dru­cken­der Run für eine Phan­tas­tik-Serie: aktu­ell befin­det sich SUPERNATURAL in der 14. Staf­fel. Jetzt wur­de bekannt gege­ben, dass sie mit der 15. Sea­son enden wird. In mei­nen Augen eine gute Ent­schei­dung, denn lei­der sind die Hand­lungs­strän­ge in letz­ter Zeit schon arg dünn gewor­den.

Noch im Janu­ar hat­te der Sen­der The CW die 15. Staf­fel ange­kün­digt, jetzt folgt die Infor­ma­ti­on dass damit Schluss ist. Jared Padal­e­cki (Sam), Jen­sen Ack­les (Dean) und Misha Col­lins (Cas­tiel) kün­dig­ten das als ers­te in einem Video auf Twit­ter an:

We wan­ted you to hear from us that alt­hough we’re exci­ted about next year, it will be the fina­le.

Den­noch ist die Lauf­zeit von SUPERNATURAL bemer­kens­wert, ange­dacht waren durch Seri­en­schöp­fer Eric Krip­ke im Jahr 2005 vier oder fünf Staf­feln, es ist dann drei­mal so viel gewor­den.

Ursprüng­lich eine »Mons­ter der Woche«-Show ging man spä­ter zu grö­ße­ren Hand­lungs­bö­gen über, die Serie fand schnell eine gigan­ti­sche Fan­ge­mein­de und ist längst in die Fern­seh­ge­schich­te ein­ge­gan­gen.

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Wikipedia.de – oder auch: misogynemaennerclique.de

Wikipedia.de – oder auch: misogynemaennerclique.de

Update (15:00 Uhr): Die Her­ren­rie­ge scheint echt ange­pisst, der Arti­kel zu The­re­sa Han­nig hat inzwi­schen den drit­ten Lösch­an­trag.

Vor­her: Ihr erin­nert euch an den Arti­kel neu­lich zur Sei­te auf der deut­schen Wiki­pe­dia mit dem The­ma SF-Autorin­nen? Die hat­te bekannt­lich sofort einen Lösch­an­trag wegen feh­len­der Rele­vanz ver­passt bekom­men. Nach Dis­kus­sio­nen wur­de der ange­pisst klin­gend zurück­ge­nom­men.

Kurz dar­auf wur­de aller­dings – wie bereits von mir erwar­tet – ein neu­er Lösch­an­trag gestellt. Das kann der Hau­fen selbst­ver­lieb­ter Grö­ßen­wahn­sin­ni­ger in dem Laden ja so oft machen, wie sie lus­tig sind und es reicht nicht etwa ein abge­lehn­ter Antrag (»mann« kann unlie­bi­ge Sei­ten bei­spiels­wei­se ein­fach nach Wochen neu für die Löschung vor­schla­gen, wenn die Wogen sich geglät­tet haben. Dann geht das ohne Dis­kus­si­on durch, falls nie­mand die Sei­te beob­ach­tet).

Somit ging die vor­geb­li­che Demo­kra­tie in der deut­schen Wiki­pe­dia erneut ihren Weg. Denn man muss es ganz offen sagen: mit ech­ter Demo­kra­tie wie behaup­tet hat das da nichts mehr zu tun, die Ver­ant­wort­li­chen agie­ren nach Guts­her­ren­art. Auf der Dis­kus­si­ons­sei­te zum Lösch­an­trag gab es erneut eine deut­li­che Mehr­heit gegen die Löschung (Quel­le).

Lösch­an­trag 1:

Wer­tungAnzahl
behal­ten32
unklar3
löschen4

Lösch­an­trag 2:

Wer­tungAnzahl
behal­ten30
unklar11
löschen16

Das hat die Ego­ma­nen dort aller­dings nicht die Boh­ne inter­es­siert: In einer uni­la­te­ra­len Ent­schei­dung und gegen die Stim­men der Mehr­heit wur­de die Sei­te ges­tern gelöscht.

Ein Blick in die Regeln des Ladens zeigt, dass man da gern unter sich bleibt und die Mei­nung des Rests der Welt für den Män­ner­bund völ­lig wum­pe ist:

An der Abstim­mung dür­fen nur Stimm­be­rech­tig­te teil­neh­men (…) :
– Ange­mel­de­ter Wiki­pe­dia-Benut­zer mit
– min­des­tens zwei Mona­ten akti­ver Mit­ar­beit und
– min­des­tens 200 Bear­bei­tun­gen im Arti­kel-Namens­raum, davon min­des­tens 50 in den letz­ten 12 Mona­ten.

200 Edits im Arti­kel-Namens­raum, dar­un­ter min­des­tens 50 in den letz­ten zwölf Mona­ten, das ist ers­tens ein pri­ma Aus­schluss­kri­te­ri­um, mit dem man so ziem­lich alles weg­bo­xen kann, was von Neu­en kommt. Zwei­tens schafft man das ver­mut­lich nur, wenn man noch bei Mut­ti im Kel­ler lebt und kein ande­res Leben hat. Mit wel­cher Begrün­dung schließt man somit so ziem­lich jede/n außer­halb des eli­tä­ren Hau­fens aus demo­kra­ti­schen Pro­zes­sen aus? Weil der Rest der Welt kei­ne Ahnung hat? Oder weil man gern wei­ter nach Belie­ben unter sich mau­scheln will? Dabei ist mir selbst­ver­ständ­lich klar, dass man bei so einem Mam­mut­werk wie der Wiki­pe­dia Regeln auf­stel­len muss, aber die soll­ten eine gewis­se Fle­xi­bi­li­tät auf­wei­sen und den Rest der Welt nicht pau­schal aus der Mei­nungs­fin­dung aus­schlie­ßen. Zumal bei­spiels­wei­se die eng­lisch­spra­chi­ge Aus­ga­be kei­ne Pro­ble­me mit der Lis­tung von Frau­en hat. War­um also in Deutsch­land? Ach ja, Lis­ten von Frau­en, es wird noch viel ulki­ger:

Wiki­me­dia Deutsch­land hat im Jahr 2016 ver­sucht, sich pro Frau­en zu posi­tio­nie­ren, es war offen­bar auf­ge­fal­len, dass die in der deut­schen Aus­ga­be der Online-Enzy­klo­pä­die mas­siv unter­re­prä­sen­tiert sind. In dem Blog­bei­trag fin­den sich ver­link­te Arti­kel wie bei­spiels­wei­se »Frau­en in der Wis­sen­schaft« oder »Frau­en in der Kul­tur«. Wenn das alles und noch viel mehr geht, wo zum Teu­fel ist dann das Pro­blem mit einer Lis­te von SF-Autorin­nen? Oder will Wiki­me­dia Deutsch­land das The­ma nur zulas­sen, wenn es PR gene­riert? Oder hat Wiki­me­dia Deutsch­land ein­fach nur sei­ne Admi­nis­tra­to­ren-Hools nicht im Griff und die kon­ter­ka­rie­ren die­se Bestre­bun­gen? Oder haben die bei Wiki­me­dia Deutsch­land schlicht­weg kei­nen blas­sen Schim­mer, was da abgeht? Alle Optio­nen wären beschä­mend für den Laden.

Zusätz­lich gibt es jetzt auch noch einen Lösch­an­trag gegen die Sei­te der SF-Autorin The­re­sa Han­nig, die die Lis­te ange­regt und ange­legt hat. Das sieht für mich ganz klar nach einer Ver­gel­tungs­maß­nah­me des miso­gy­nen Män­ner­clubs aus, ins­be­son­de­re da der Lösch­an­trag anonym gestellt wur­de, also nur die IP-Adres­se des Antrag­stel­lers zu sehen ist (übri­gens etwas, wofür man in dem Laden ansons­ten von den Wich­tig­tu­ern ordent­lich run­ter gemacht wird). Sol­che Aktio­nen sind bekannt­lich eben­falls nicht ohne Prä­ze­denz­fall, bereits netzpolitik.org hat­te berich­tet (folgt! dem! Link!), dass die Hoo­li­gans dort sich zusam­men­rot­ten, um Edi­to­rin­nen kon­zer­tiert weg­zu­mob­ben und sogar zu Doxen. Das über­schrei­tet mei­ner Ansicht nach bereits die Gren­ze zu straf- und/oder zivil­recht­lich rele­van­tem Han­deln und Wiki­me­dia Deutsch­land e.V. hät­te mei­ner Ansicht nach die Pflicht bei so etwas ein­zu­schrei­ten.

Man­geln­de Rele­vanz gibt es übri­gens tat­säch­lich nicht, denn The­re­sa Han­nig hat mit ihrem Buch DIE OPTIMIERER nicht nur den Ste­fan Lüb­be Preis, son­dern auch noch den Seraph gewon­nen.

Die Nach­richt ist klar: Wenn du uns hier ans Bein pisst, dann zei­gen wir es dir. Es han­delt sich in mei­nen Augen ein­deu­tig um eine Macht­de­mons­tra­ti­on.

Also – Erneut der Auf­ruf: geht auf den Lösch­an­trag zur Autoren­sei­te und sagt eure Mei­nung dazu. Selbst­ver­ständ­lich müsst ihr euch dar­über im Kla­ren sein, dass den Ver­ant­wort­li­chen bei der Wiki­pe­dia eure Mei­nung völ­lig scheiß­egal ist und sie die Sei­te am Ende trotz­dem ein­fach löschen, egal wie die Ergeb­nis­se der Abstim­mung aus­se­hen wer­den.

Und auch hier erneut der Auf­ruf: Falls ihr an die deut­sche Wiki­pe­dia spen­det, dann stellt die­se Spen­den ein und teil dem Laden mit, dass es kei­ne wei­te­ren Zah­lun­gen gibt, bis der Laden aus grö­ßen­wahn­sin­ni­gen Hoo­li­gans aus­ge­ho­ben wur­de.

Neu­lich wur­de mir vor­ge­wor­fen ich wür­de mit zu har­schen Wor­ten gegen die miso­gy­ne Män­ner­cli­que agie­ren. Nach dem was hier abgeht fal­len mir noch sehr viel har­sche­re Wor­te ein. Die wären aller­dings mög­li­cher­wei­se jus­ti­tia­bel …

Ich möch­te noch Fol­gen­des zitie­ren, denn ich stim­me dem teil­wei­se zu:

Mein Opti­mis­mus hält sich auch in gewis­sen Gren­zen, aber war­ten wir es ein­fach mal ab … Viel­leicht fin­den wir ja Hebel­punk­te zum Anset­zen.

Die Lis­te der SF-Autorin­nen fin­det man bis auf wei­te­res trotz­dem woan­ders im Web. Das Netz ver­gisst nichts und wenn die Honks in der deut­schen Wiki­pe­dia ver­su­chen das weg­zu­hau­en, kommt es halt zeit­wei­lig anders­wo hin. Bis wir es wie­der in der deut­schen Wiki­pe­dia haben.

Update: Es wird jetzt auch dar­über dis­ku­tiert, ob die Löschun­gen regel­kon­form waren. Die Argu­men­te der »pro Löschung«-Fraktion muss man sich mal zu Gemü­te füh­ren, denen wünscht man eine Rea­li­täts­wahr­neh­mung, die auch zur Rea­li­tät passt …

Nur mal ein Bei­spiel zu den »Argu­men­ten«, die die Irren da vor­brin­gen (natür­lich anonym):

Hier besteht m.M.n. ein deut­li­cher Inter­es­sen­kon­flikt des Erstel­lers der Sei­te, der Autorin The­re­sia Han­nig, da die genann­te Autorin selbst Sci-Fi-Autorin ist; ich ver­mu­te, dass die Lis­te dem Selbst­zweck als Wer­bung die­nen soll. Sei­tens Twit­ter wird über den Benut­zer­ac­count »A_Juretzki«, ihres Zei­chens eben­falls Sci-Fi-Autorin, Stim­mungs­ma­che für die Sei­te ver­brei­tet, was auch die Auf­merk­sam­keit zum Arti­kel erklärt[57]. Mei­ner Mei­nung nach: Arti­kel red­un­dant, Arti­kel kann weg, Wiki­pe­dia ist kei­ne femi­nis­ti­sche Kampf­platt­form. –80.187.99.130 01:02, 25. Mär. 2019 (CET)

Update (16:00 Uhr): Die gelösch­te Lis­te von SF-Autorin­nen wur­de durch eine Admi­na wie­der­her­ge­stellt.

#saveyourinternet Demos: Wir sind alle nur gekauft!

#saveyourinternet Demos: Wir sind alle nur gekauft!

Heu­te war ich wie vie­le zehn­tau­sen­de ande­re in Deutsch­land (inzwi­schen wird bei seriö­sen Quel­len von »weit über 100000 Per­so­nen« gere­det – Update: über 150000!) für ein frei­es Inter­net auf der Stra­ße, das lob­by­ge­steu­er­te EU-Poli­ti­ker, allen vor­an Axel Voss (CDU), zuguns­ten von Ver­wer­tern und wei­te­ren Inter­es­sen­grup­pen zer­stö­ren wol­len.

Vor­geb­lich ist dabei immer vom Urhe­ber­recht die Rede und davon, dass Krea­ti­ve ange­mes­sen ent­lohnt wer­den sol­len. Das ist aller­dings nur vor­ge­scho­ben, denn die Rea­li­tät sieht völ­lig anders aus, bei­spiels­wei­se sol­len die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten wie VG Wort in Zukunft wie­der die Hälf­te der Ein­nah­men an die Ver­wer­ter (also bei­spiels­wei­se Ver­la­ge) aus­schüt­ten, statt wie es nach höchst­rich­ter­li­cher Ent­schei­dung sein muss alles an die Urhe­ber. Die­ses höchst­rich­ter­li­che Urteil war den Ver­wer­tern ein Dorn im Auge und es wur­de bei­spiels­wei­se durch den Bör­sen­ver­ein des deut­schen Buch­han­dels mas­si­ve Lob­by­ar­beit betrie­ben, damit im EU-Recht fest­ge­schrie­ben wer­den soll, dass die Hälf­te des Gel­des wie­der an ver­wer­ter gehen muss.

Wie­so das urhe­ber­freund­lich sein soll, erschließt sich mir nicht. Ich hal­te es für das genaue Gegen­teil.

Über die Upload­fil­ter wur­de bereits genug gesagt und ich möch­te dar­auf nicht umfäng­lich wei­ter ein­ge­hen, nur kurz: Sie sind tech­nisch unmög­lich umsetz­bar und wer­den mas­siv over­blo­cken. Unter ande­rem eben auch Wer­ke klei­ner Urhe­ber, die abseits der gro­ßen Ver­wer­ter ihre Wer­ke anbie­ten. Wenn die ihre Wer­ke aber nicht mehr hoch­la­den kön­nen, weil ein Con­tent­fil­ter die falsch als durch drit­te urhe­ber­recht­lich geschützt erkennt, dann hilft das auch die­sen Urhe­bern nicht. Vom Scha­den für die freie Mei­nungs­äu­ße­rung haben wir da noch gar nicht gespro­chen.

Es geht hier also gar nicht um Urhe­ber (son­dern um Ver­wer­ter) und die soge­nann­te »Reform«, die das Urhe­ber­recht fürs 21. Jahr­hun­dert fit machen soll, tut genau das Gegen­teil: Sie ist ein Rück­schritt und zemen­tiert über­kom­me­ne, kon­ser­va­ti­ve Geschäfts­mo­del­le, statt dem Rech­nung zu tra­gen, dass wir alle Urhe­ber sind. Die Inter­es­sen der Bür­ger und der Krea­ti­ven wer­den zuguns­ten der Ver­wer­ter kom­plett über Bord gewor­fen, wir inter­es­sie­ren nicht, allein die Inter­es­sen der Ver­wer­ter zäh­len.

Und heu­te dann gehen so vie­le Men­schen wie noch nie zuvor bei einem netz­po­li­ti­schen The­ma auf die Stra­ßen Deutsch­lands. Allein in Mün­chen kamen nach Anga­ben der Poli­zei 40000 Per­so­nen zusam­men (und die Poli­zei schätzt immer äußerst kon­ser­va­tiv), um fried­lich für ihre Rech­te zu demonstrieren.Und auch im Rest Euro­pas gab es in zahl­lo­sen Städ­ten Kund­ge­bun­gen.

Und was macht die CDU: Die lässt jeg­li­che demo­kra­ti­sche wer­te hin­ter sich und behaup­tet allen Erns­tes, wir Demons­tran­ten sei­en alle von irgend­wel­chen US-Fir­men bezahlt. 450 Euro pro Per­son – in mei­ner Tasche ist jeden­falls nichts davon. Ich bin­de den Beweis als Bild ein, falls der Tweet – wie schon frü­he­re aus Rich­tung die­ser Par­tei – plötz­lich ver­schwin­det:

Ich wie­der­ho­le mich: Mit die­ser Lüge, die auf dem Niveau von Trump oder Orban ist, hat die CDU den Boden der Demo­kra­tie ver­las­sen. Sie will den Pro­test, der fest in unse­rer Ver­fas­sung ver­an­kert ist, durch die­se offe­nen Falsch­aus­sa­gen dis­kre­di­tie­ren.

Das ist zudem ein erneu­ter Beweis, was die­se Geron­ten-Par­tei von der Jugend hält. Geht sie zur Schul­zeit für das Kli­ma und gegen die ver­fehl­te Kli­ma­po­li­tik der letz­ten 25 Jah­re auf die Stra­ße wird dar­auf nicht inhalt­lich ein­ge­gan­gen, es geht nur um »man darf nicht schwän­zen«. Gehen zig-zehn­tau­sen­de am Wochen­en­de auf die Stra­ße, dann fällt den Polit­clowns nichts Bes­se­res ein, als zu behaup­ten die wären alle »von ame­ri­ka­ni­schen Kon­zer­nen« bezahlt.

Das hier geht nicht mehr weg. Die CDU hat es geschafft, eine gan­ze Genera­ti­on gegen sich auf­zu­brin­gen und die Sym­pa­thi­san­ten der Jugend­li­chen wer­den immer mehr. Und über die Jugend­li­chen hin­aus waren heu­te auf der Demo in Düs­sel­dorf auch etli­che Per­so­nen zu sehen, die eher in mei­nem Alter waren (Ich bin ein alter Sack. Ers­ter Com­pu­ter 1979, WWW-Zugang seit Mit­te der 1990er, in der IT tätig). Und ich hof­fe und gehe davon aus, dass es mehr wer­den.

Soll­te die­ses gro­tes­ke Gesetz am Diens­tag tat­säch­lich ver­ab­schie­det wer­den, dann war das heu­te erst der Anfang, dann muss sich die Geron­to­kra­tie im #neu­land warm anzie­hen.

Und obwohl alle Demos heu­te völ­lig fried­lich von­stat­ten gegan­gen sind (es wur­de in Düs­sel­dorf ohne aus­drück­li­che Erlaub­nis noch nicht ein­mal eine frei zugäng­li­che Wie­se betre­ten!): eine Jugend die der­art oft und der­art dreist ver­arscht wird, könn­te sich radi­ka­li­sie­ren und dage­gen könn­ten die 68er wie ein … Kin­der­ge­burts­tag aus­se­hen.

Update: Die Rea­li­tät sieht übri­gens so aus:

REBIRTH: Island in der Unreal Engine

REBIRTH: Island in der Unreal Engine

Neu­es von der Game Deve­lo­pers Con­fe­rence: Qui­xel haben ein beein­dru­cken­des Video ver­öf­fent­licht, das auf 3D-gescann­ten Land­schaf­ten in Island basiert und das in Echt­zeit in der Unre­al Engi­ne läuft.

REBIRTH ist qua­si eine Sci­ence Fic­tion-Fas­sung von Island, das Team hat sich einen Monat auf der Insel auf­ge­hal­ten und über 1000 Scans geschos­sen. An der Umset­zung in Unre­al Engi­ne 4.21, die einen Monat dau­er­te, arbei­te­ten nur drei Per­so­nen (am Video waren aller­dings erheb­lich mehr Per­so­nen betei­ligt, wie der Abspann zeigt).

Ein wei­te­res Bei­spiel dafür, was in Sachen Com­pu­ter­spie­le­gra­fik so alles auf uns zukommt.

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Neuer Trailer: JOHN WICK 3

Neuer Trailer: JOHN WICK 3

Es gibt mal wie­der einen neu­en Trai­ler zur drit­ten Inkar­na­ti­on von John Wick, in der erneut Kea­nu Ree­ves die Rol­le des Super-Assas­si­nen über­nimmt. In wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Hal­le Ber­ry, Lau­rence Fish­bur­ne, Mark Dacas­cos, Asia Kate Dil­lon, Lan­ce Red­dick, Saïd Tagh­maoui, Jero­me Flynn, Jason Mant­z­ou­kas, Tobi­as Segal, Boban Mar­ja­no­vic, Anje­li­ca Hus­ton und Ian McS­ha­ne. Das ist dies­mal ein ganz schö­nes Star­auf­ge­bot … Regie führt erneut Chad Sta­hel­ski nach einem Dreh­buch von Derek Kol­stad.

John Wick hat ein Pro­blem: Er hat die Regeln gebro­chen und auf sei­nen Kopf sind 14 Mil­lio­nen Dol­lar auf­ge­setzt, die sei­ne frü­he­ren Kol­le­gen gern ein­sam­meln wür­den.

JOHN WICK CHAPTER 3: PARABELLUM star­tet am 23. Mai 2019 in den deut­schen Kinos.

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VAMPIRE: THE MASQUERADE – BLOODLINES bekommt eine Fortsetzung

VAMPIRE: THE MASQUERADE – BLOODLINES bekommt eine Fortsetzung

VAMPIRE: THE MASQUERADE – BLOODLINES ist ein Com­pu­ter-Rol­len­spiel aus dem Jahr 2005, das auf White Wolfs Kult-Pen&Paper-Rollenspiel und der World Of Darkness basiert. Jetzt soll es einen zwei­ten Teil geben.

Der Autor hin­ter dem Ori­gi­nal, Bri­an Mit­so­da, ist auch der Chefer­zäh­ler bei Teil zwei. Ent­wi­ckelt wird das Spiel vom Indie-Spiel­ent­wick­ler Hard­su­it Labs und ver­trie­ben von Para­dox inter­ac­tive, die hal­ten die Rech­te an der World Of Darkness. Man möch­te sich im Stil eng an den ers­ten Teil hal­ten, das Spiel soll »ein Nach­fol­ger im Geis­te« wer­den.

Zum Inhalt schreibt man:

Crea­ted in an act of vam­pi­re insur­rec­tion, your exis­tence igni­tes a blood war among the vam­pi­re fac­tions who run Seat­tle. To sur­vi­ve, you’ll choo­se a clan and enter into unea­sy alli­an­ces with the com­pe­ting fac­tions in a world which will react to every choice you make. Unleash your super­na­tu­ral powers against your prey, but be mind­ful of your sur­roun­dings at all times or run the risk of brea­king the Mas­quer­ade – the abso­lu­te law of secrecy that keeps Vam­pi­re socie­ty hid­den from huma­ni­ty.

Du wur­dest wäh­rend eines Aktes des Vam­pirauf­stands erschaf­fen, dei­ne Exis­tenz ent­facht einen Blut­krieg zwi­schen den Vam­pir­frak­tio­nen, die Seat­tle füh­ren. Um zu über­le­ben, wählst du einen Clan und gehst unsi­che­re Alli­an­zen mit den kon­kur­rie­ren­den Frak­tio­nen in einer Welt ein, die auf jede dei­ner Ent­schei­dun­gen reagie­ren wird. Ent­fess­le dei­ne über­na­tür­li­chen Kräf­te gegen dei­ne Beu­te, aber denk stets an dei­ne Umge­bung oder lau­fe Gefahr, die Mas­ke­ra­de zu bre­chen – das abso­lu­te Gesetz der Geheim­hal­tung, das die Vam­pir­ge­sell­schaft vor der Mensch­heit ver­birgt.

VAMPIRE: THE MASQUERADE – BLOODLINES soll 2020 erst für PC spä­ter und Kon­so­len  (PS$, XBox One) erschei­nen.

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Exzellent! BILL & TED 3 – FACE THE MUSIC kommt im Sommer 2020

Exzellent! BILL & TED 3 – FACE THE MUSIC kommt im Sommer 2020

Der ange­kün­dig­te drit­te Teil der Aben­teu­er von Bill und Ted wird tat­säch­lich umge­setzt. Die Dreh­ar­bei­ten sol­len in die­sem Jahr begin­nen und der offi­zi­el­le Twit­ter-Account zum Film hat auch bereits ein Start­da­tum ver­ra­ten:

BILL & TED FACE THE MUSIC soll am 21. August 2020 in die US-Kinos kom­men, also bei uns hof­fent­lich einen Tag vor­her.

Es hat lan­ge gedau­ert mit die­sem drit­ten Teil, Film zwei lief im Jahr 1991, also vor bei­na­he 30 Jah­ren. Dreh­be­ginn für den drit­ten Teil ist noch in die­sem Som­mer.

Bunt ist das Leben und gra­na­ten­stark!

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Pro­mo­fo­to Copy­right Ham­merstone Stu­di­os, Dial 9 und Bloom

Trailer: STRANGER THINGS 3

Trailer: STRANGER THINGS 3

Strea­ming­dienst Net­flix zeigt einen Trai­ler zur drit­ten Staf­fel sei­ner 80er Jah­re-Mys­te­ry­se­rie STRANGER THINGS.

All die übli­chen Ver­däch­ti­gen die wir sehen wol­len sind selbst­ver­ständ­lich wie­der dabei. Man fragt sich wäh­rend des Trai­lers lan­ge, wor­um es denn nun eigent­lich geht, aber am Ende bekommt man es dann ansatz­wei­se ser­viert.

Die drit­te Staf­fel STRANGER THINGS star­tet und han­delt am 4. Juli. Ers­te­res 2019, letz­te­res in den 80ern.

Ich freu mich.

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GDC: Google enthüllt Cloud Gaming Service »Stadia«

GDC: Google enthüllt Cloud Gaming Service »Stadia«

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Wie bereits von Etli­chen erwar­tet, ent­hüll­te Inter­net­gi­gant Goog­le auf der Game Developer’s Con­fe­rence in San Fran­cis­co ges­tern sein geheim­nis­um­wo­be­nes neu­es Pro­jekt: Einen Cloud­ga­ming­ser­vice mit dem Namen »Sta­dia«.

»Cloud Gaming Ser­vice« bedeu­tet, dass man auch res­sou­ren­fres­sen­de Com­pu­ter­spie­le über eine Inter­net­lei­tung auf Gerä­te gestreamt bekommt und dort auch mit schwä­che­rer Hard­ware nut­zen kann. Wei­ter­hin sol­len die ange­bo­te­nen Spie­le auf ver­schie­de­nen Platt­for­men nut­zen kön­nen, man fängt also bei­spiels­wei­se am Desk­top an und macht dann auf dem Sofa am Tablet naht­los wei­ter. Man soll die Games bei­spiels­wei­se in den Brow­ser Chro­me, auf Chro­me­cast und die Pixel-Gerä­te des Kon­zerns strea­men kön­nen, aber auch Smart-Fern­se­her sol­len als End­ge­rä­te die­nen.

Laut Aus­sa­ge von Goog­le-Mit­ar­bei­tern reicht dabei eine Lei­tungs­ge­schwin­dig­keit von 25 MBit für eine Dar­stel­lung der Spie­le in 4K mit 60 Hertz. Wäh­rend der Test­pha­se erreich­te man Full HD mit 60 Hertz, das konn­te aller­dings nach Aus­sa­ge einer Kon­zern­mit­ar­bei­te­rin noch­mals ver­bes­sert wer­den.

Für Inter­es­sier­te im in Sachen Breit­band-Inter­net gna­den­los rück­stän­di­gen #neu­land Deutsch­land dürf­te so etwas aller­dings lei­der ein Traum blei­ben.

Als Zusatz­gim­mick zum Dienst bie­tet Goog­le zudem einen neu­en Spielecon­trol­ler an, der aller­dings jeg­li­che Inno­va­ti­on ver­mis­sen lässt.

Eben­falls ange­kün­digt wur­de ein eige­nes Ent­wick­ler­stu­dio namens »Sta­dia Games and Enter­tain­ment«, das die Platt­form mit eige­nen Inhal­ten ver­sor­gen soll.

Sta­dia soll noch in 2019 star­ten und zwar in den USA, Kana­da, UK und Euro­pe. Nach dem Deba­kel mit Goog­le+ und ande­ren Diens­ten wie Reader soll­te man sich aller­dings gut über­le­gen, ob man einem Kon­zern Geld hin­ter­her wer­fen möch­te, der stän­dig Ange­bo­te mit hau­fen­wei­se Nut­zern abschal­tet. Man könn­te von heu­te auf mor­gen ohne sei­ne gemie­te­ten Spie­le da ste­hen. Per­sön­lich wür­de ich einen sol­chen Ser­vice maxi­mal zum Antes­ten von Games nut­zen.

Pro­mo­fo­to Con­trol­ler Copy­right Goog­le.

Disney: LucasFilm Games wird wiederbelebt

Disney: LucasFilm Games wird wiederbelebt

Als Dis­ney damals Lucas­Film kauf­te, wur­de Lucas­Film Games, das Stu­dio hin­ter zahl­lo­sen Com­pu­ter­spiele­klas­si­kern um STAR WARS oder INDIANA JONES, geschlos­sen. Der Kon­zern woll­te fort­an für Games nur noch Lizen­zen ver­ge­ben, aber nichts mehr selbst ent­wi­ckeln.

Ab sofort ist das anders. Wie ver­schie­de­ne Online­me­di­en berich­ten, soll Lucas­Film Games (nicht Lucas­Arts!) wie­der­be­lebt wer­den, um eige­ne Inhal­te zu pro­du­zie­ren. Ein Grund dafür dürf­te sein, dass man beim Maus-Haus unzu­frie­den über den Lizenz­in­ha­ber Elec­tro­nic Arts ist, die ange­kün­dig­te, weit fort­ge­schrit­te­ne Games ein­fach mal kurz und schmerz­los fal­len las­sen, der aber auch mit unver­schäm­ten Loot­box-Sys­te­men bei­spiels­wei­se bei STAR WARS BATTLEFRONT II die Fans gegen sich auf­brach­te. Offen­bar reicht den Ver­ant­wort­li­chen bei Dis­ney der Image­ver­lust jetzt.

In den letz­ten Tagen erschie­nen Stel­len­an­zei­gen in Sachen Lucas­Film auf disneycareers.com, gesucht wer­den Pro­du­zen­ten, Mar­ke­ting­ko­or­di­na­to­ren, künst­le­ri­sche Lei­ter, sowie Mit­ar­bei­ter für wei­te­re Posi­tio­nen. Ein asia­ti­scher Able­ger ist offen­bar eben­falls geplant.

Laut Infor­ma­tio­nen soll das auf­er­stan­de­ne Lucas­Film Games Inhal­te aus STAR WARS und ande­ren Lucas­Film-Fran­chises pro­du­zie­ren, und zwar auf allen Platt­for­men, also PC, Mac, Mobil­ge­rä­ten, aktu­el­len Spiel­kon­so­len und AR/VR-Head­sets. Spä­ter in die­sem Jahr soll bereits WILLOW VR kom­men, des­we­gen gehe ich davon aus, dass das ILMx­LAB hier Exper­ti­se bei­steu­ern dürf­te.

Man soll­te sich dar­über im Kla­ren sein, dass die­ses neue Lucas­Film Games ver­mut­lich nicht viel mit dem alten zu tun haben wird. Dass man aber Elec­tro­nic Arts offen­bar die Lizen­zen nicht wei­ter ver­hun­zen las­sen will, hal­te ich für eine sehr gute Idee.

Logo Lucas­Film Games, 1984, Ata­ri 8-bit Com­pu­ter, Copy­right Lucas­Film und Dis­ney

X-MEN und DEADPOOL – 21st Century Fox gehört jetzt Disney

X-MEN und DEADPOOL – 21st Century Fox gehört jetzt Disney

Heu­te Nacht um kurz nach null Uhr wur­de das Geschäft abge­schlos­sen: 21st Cen­tu­ry Fox (lies: 20th Cen­tu­ry Fox) und alle des­sen Fran­chises gehö­ren jetzt zur Walt Dis­ney Cor­po­ra­ti­on. Das dürf­te ins­be­son­de­re Mar­vel freu­en, denn damit lie­gen Rech­te bei­spiels­wei­se an X-Men, Fan­tastic Four und Dead­pool wie­der bei  ihnen. Im Deal ent­hal­ten ist auch die Fox Tele­vi­si­on Group, damit gehö­ren bei­spiels­wei­se THE SIMPSONS oder THE ORVILLE eben­falls Dis­ney.

Dis­ney Chef Bob Iger räum­te bereits mit Sor­gen ins­be­son­de­re wegen wei­te­ren DEAD­POOL-Fil­men aus, Fans hat­ten befürch­tet, dass es mit der Über­nah­me durch das Maus-Haus kei­ne Strei­fen mehr mit R-Rating pro­du­zie­ren wür­de.

Ähn­li­ches gilt für den Strea­ming­dienst Hulu, an dem Dis­ney jetzt 60% Antei­le hält: Die »fami­li­en­freund­li­chen« Inhal­te sol­len bei Dis­ney+ lau­fen, die eher auf Erwach­se­ne aus­ge­rich­te­ten bei Hulu.

Eine schlech­te Nach­richt ist der Zusam­men­schluss für die Ange­stell­ten bei Fox und Dis­ney: Man spricht davon dass dadurch 4000 Stel­len weg­fal­len, ande­re spre­chen sogar von bis zu 8000 Arbeits­plät­zen.

Logos Copy­right The Walt Dis­ney Com­pa­ny