Film

Die Oscar-Verleihung 2026 war politisch

In der ver­gan­ge­nen Nacht wur­den im Dol­by Thea­ter in Los Ange­les die 98. Aca­de­my Awards ver­lie­hen. Die waren für die Ver­an­stal­tung erfreu­lich poli­tisch, sowohl Mode­ra­tor Conan O’Bri­en als auch etli­che der Preisträger°Innen äußer­ten sich deut­lich zu ver­schie­de­nen aktu­el­len The­men, wie die US-Regie­rung oder künst­li­che Intel­li­genz. Das ist auch der Grund , war­um ich wie­der berich­te, denn ich den­ke, dass man nicht ganz USA in Sip­pen­haft für die faschis­ti­sche Trump-Regie­rung neh­men soll­te. Viel­mehr muss man die demo­kra­ti­schen Kräf­te dort unter­stüt­zen und sicht­bar machen. Dass die Stu­di­os bis­wei­len frag­wür­di­ge Rol­len spie­len ist aller­dings eben­falls ein teil der Wahr­heit. Den­noch muss man es in mei­nen Augen aner­ken­nen, wenn Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler und ande­re Pro­mis ihre Popu­la­ri­tät zu deut­li­chen State­ment nut­zen.

Gro­ßer Gewin­ner ist die schwar­ze Komö­die ONE BATTLE AFTER ANOTHER mit sechs der begehr­ten Gold­sta­tu­en, der erhielt die Prei­se für den bes­ten Film, die bes­te Regie (Paul Tho­mas Ander­son), Neben­dar­stel­ler (Sean Penn, der steht aller­dings nicht auf sol­che Shows und blieb fern), adap­tier­tes Dreh­buch, Cas­ting, Schnitt.

Die meis­ten Nomi­nie­run­gen, näm­lich 16, hat­te Ryan Coog­lers Hor­ror­film SINNERS, das ist ein Rekord; der Strei­fen erhielt am Ende vier Prei­se.

Bemer­kens­wert ist, dass mit Autumn Durald Arka­paw zum ers­ten Mal über­haupt eine Frau mit der Aus­zeich­nung für die bes­te Kame­ra­ar­beit aus­ge­zeich­net wur­de, sie hat damit Film­ge­schich­te geschrie­ben. Applaus.

Per­sön­lich freut mich aller­dings sehr, dass KPOP DEMON HUNTERS nicht nur den Oscar für den bes­ten ani­mier­ten Film ein­heim­sen konn­te, son­dern auch noch das Titel­lied GOLDEN als bes­ter Film­song eine Aus­zeich­nung erhielt. Bei­des mehr  als ver­dient.

Im fol­gen­den die kom­plet­te Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewinner°Innen, die stammt aus der Wiki­pe­dia (CC BY).

Bester Film

prä­sen­tiert von Ewan McGre­gor und Nico­le Kid­man

One Batt­le After Ano­ther – Pro­duk­ti­on: Paul Tho­mas Ander­sonSara Mur­phy und Adam Som­ner

Beste Regie

prä­sen­tiert von Zen­da­ya und Robert Patt­in­son

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Ander­son, der vor 2026 bereits 14-mal für einen Oscar nomi­niert wor­den war, gewann damit erst­mals den Regie-Oscar; zuvor war er am sel­ben Abend bereits für das adap­tier­te Dreh­buch aus­ge­zeich­net wor­den.[7]

Bester Hauptdarsteller

prä­sen­tiert von Adri­en Bro­dy

Micha­el B. Jor­dan – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Jor­dan erhielt die Aus­zeich­nung für die Dar­stel­lung der Zwil­lings­brü­der Smo­ke und Stack in Blood & Sin­ners.[7] Er war damit erst die zwei­te Per­son in der Oscar-Geschich­te, die für die Dar­stel­lung von Zwil­lin­gen aus­ge­zeich­net wur­de; zuvor war dies nur Lee Mar­vin für Cat Ball­ou gelun­gen.[7]

Beste Hauptdarstellerin

prä­sen­tiert von Mikey Madi­son

Jes­sie Buck­ley – Ham­net

Buck­ley war die ers­te iri­sche Schau­spie­le­rin, die in die­ser Kate­go­rie aus­ge­zeich­net wur­de.[7]

Bester Nebendarsteller

prä­sen­tiert von Kier­an Cul­kin

Sean Penn – One Batt­le After Ano­ther

Beste Nebendarstellerin

prä­sen­tiert von Zoë Sal­da­ña

Amy Madi­gan – Wea­pons – Die Stun­de des Ver­schwin­dens (Wea­pons)

Bestes Originaldrehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Ryan Coog­ler – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bestes adaptiertes Drehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Bestes Casting

prä­sen­tiert von Paul Mes­calGwy­neth Palt­rowCha­se Infi­ni­tiWag­ner Mou­ra und Del­roy Lin­do

Cas­san­dra Kulu­kun­dis – One Batt­le After Ano­ther

Beste Kamera

prä­sen­tiert von Demi Moo­re

Autumn Durald Arka­paw – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Arka­paw war die ers­te Frau, die in die­ser Kate­go­rie einen Oscar gewann.[7]

Bestes Szenenbild

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Tama­ra Dever­ell und Shane Vie­au – Fran­ken­stein

Bestes Kostümdesign

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Anna Win­tour

Kate Haw­ley – Fran­ken­stein

Bestes Make-up und beste Frisuren

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Dame Anna Win­tour

Mike HillJor­dan Samu­el und Clio­na Furey – Fran­ken­stein

Beste Filmmusik

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Lud­wig Gör­ans­son – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bester Filmsong

prä­sen­tiert von Lio­nel Richie

Gol­den aus KPop Demon Hun­ters – Ejae, Kwak Joong-gyu, Lee Yu-han, Nam Hee-dong, Ted­dy ParkSeo Jeong-hoon und Mark Son­nen­blick

Bester Schnitt

prä­sen­tiert von Bill Pull­man und Lewis Pull­man

Andy Jurgen­sen – One Batt­le After Ano­ther

Bester Ton

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Gareth JohnAl Nel­sonJuan Peral­taGary A. Riz­zo und Gwen­d­olyn Yates Whitt­le – F1

Beste visuelle Effekte

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Richard Bane­hamDani­el Bar­rettJoe Let­te­ri und Eric Sain­don – Ava­tar: Fire and Ash

Bester Animationsfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

KPop Demon Hun­ters – Chris Appel­hansMag­gie Kang und Michel­le L. M. Wong

Bester animierter Kurzfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

Das Mäd­chen, das Per­len wein­te (The Girl Who Cried Pearls) – Chris Lavis und Maciek Szc­zer­bow­ski

Bester Kurzfilm

prä­sen­tiert von Kumail Nan­jia­ni; wegen Stim­men­gleich­heit wur­den zwei Fil­me aus­ge­zeich­net

The Sin­gers – Sam A. Davis und Jack Piatt
Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve – Nata­lie Mus­teata und Alex­and­re Singh

Der geteil­te Sieg von The Sin­gers und Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve war der sechs­te Stim­men­gleich­stand in der Geschich­te der Oscar­ver­lei­hung.[7]

Bester Dokumentarfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

Ein Nobo­dy gegen Putin (Mr. Nobo­dy mod Putin) – David Boren­steinHel­le FaberAlžb?ta Kará­s­ko­vá und Pawel Talan­kin

Bester Dokumentar-Kurzfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

All die lee­ren Zim­mer (All the Emp­ty Rooms) – Conall Jones und Joshua Sef­tel

Bester internationaler Film

prä­sen­tiert von Pri­y­an­ka Chop­ra Jonas und Javier Bar­dem

Sen­ti­men­tal Value, Nor­we­gen – Regie: Joa­chim Trier

Trailer: THE MANDALORIAN AND GROGU

Dass eine der erfolg­reichs­ten STAR WARS-Seri­en ins Kino kommt ist nun wirk­lich nichts Neu­es mehr. Und der Ter­min rückt immer näher, schon Ende Mai 2026 (genau­er gesagt am 22.) ist es so weit: THE MANDALORIAN AND GROGU. Dis­ney und Lucas­Film erhö­hen schon­mal die Schlag­zahl und zei­gen einen voll­stän­di­gen Trai­ler. Blurb zum Film:

The evil Empire has fal­len, and Impe­ri­al war­lords remain scat­te­red throug­hout the gala­xy. As the fled­gling New Repu­blic works to pro­tect ever­y­thing the Rebel­li­on fought for, they have enlis­ted the help of legen­da­ry Man­dalo­ri­an boun­ty hun­ter Din Dja­rin and his young app­ren­ti­ce Gro­gu.

Das böse Impe­ri­um ist gefal­len, und impe­ria­le Kriegs­her­ren sind wei­ter­hin über die Gala­xis ver­streut. Wäh­rend die jun­ge Neue Repu­blik dar­an arbei­tet, alles zu schüt­zen, wofür die Rebel­li­on gekämpft hat, hat sie sich die Hil­fe des legen­dä­ren man­dalo­ria­ni­schen Kopf­geld­jä­gers Din Dja­rin und sei­nes jun­gen Lehr­lings Gro­gu gesi­chert.

Pedro Pas­cal über­nimmt erneut die Rol­le des Man­dalo­ria­ners, zudem gibt es Sigour­ney Wea­ver zu sehen und Ste­ve Blum spricht Zeb aus REBELS. In wei­te­ren Rol­len unter ande­rem: Jere­my Allen White, Jon­ny Coy­ne, Dave Filoni und Mar­tin Scor­se­se (ja, wirk­lich).

Regie führt Jon Fav­reau nach einem Dreh­buch von ihm und natür­lich Dave Filoni. Es pro­du­zie­ren Fav­reau, Filoni, Ian Bryce und Kath­le­en Ken­ne­dy.

eng­lisch:

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deutsch:

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Kommentar: Golden Globes? Jetzt ist die Zeit für Phantastik aus Deutschland!

Dekografik Popcorntüte, Filmstreifen und Filmrollen

Nor­ma­ler­wei­se wür­de ich hier etwas über die Gol­den Glo­bes schrei­ben, dass sie eine Vor­schau auf die Oscars sind, was man alles so übli­cher­wei­se jedes Jahr copy&pasted, bevor man zu den Sieger°Innen kommt. Aber tat­säch­lich habe ich gar kei­ne Lust dazu. Nicht etwa, weil die Phan­tas­tik nicht vor­kä­me, eini­ge Preisträger°Innen kom­men aus den Gen­res.

Aller­dings sehe ich mit Blick auf die poli­ti­sche Lage in den USA und auf­grund der Tat­sa­che wie kacken­dreist Trump und sei­ne Fascho-Regie­rung agiert und Völ­ker­rech­te ein­fach igno­riert, den Tag kom­men, an dem man sich US-Pro­duk­tio­nen nicht mehr guten Gewis­sens wird anse­hen kön­nen. Denn auch Kino­fil­me und Fern­seh­se­ri­en aus den USA brin­gen Geld ins Land – und das bei Block­bus­tern nicht zu knapp. Und ich befürch­te nun, dass es viel­leicht bald nicht mehr ver­tret­bar sein könn­te, noch US-Pro­duk­tio­nen zu schau­en.

Ich bin, wie man auf die­ser Sei­te unschwer erken­nen kann, immer ein gro­ßer Freund von US-Unter­hal­tung gewe­sen, ins­be­son­de­re im Bereich der Gen­res, über die ich hier auf Phan­ta­News schrei­be, also bei­spiels­wei­se Sci­Fi, Fan­ta­sy, Mys­tery – Phan­tas­tik halt. Einer der Haupt­grün­de dafür war – und ist – natür­lich, dass ins­be­son­de­re Deutsch­land seit Deka­den nicht in der Lage ist auch nur halb­wegs brauch­ba­re Alter­na­ti­ven zu pro­du­zie­ren. Das höchs­te der Gefüh­le hier­zu­lan­de sind nach wie vor mehr oder weni­ger dümm­li­che Komö­di­en im Kino oder stink­lang­wei­li­ger Tat­ort im Fern­se­hen, immer noch insze­niert wie zu Groß­va­ters Zei­ten.

Dabei weiß ich, dass es krea­ti­ve Köp­fe in die­sem Land gib, die in der Lage sind, anspre­chen­de, moder­ne, unpein­li­che Pro­duk­tio­nen zu schaf­fen (her­aus­ra­gen­des Bei­spiel in letz­ter Zeit sicher­lich Tom­my Krapp­weis’ KOHLRABENSCHWARZ). Nur lei­der las­sen die ver­ant­wort­li­chen alten, wei­ßen Män­ner (alte, wei­ße Frau­en sind mit­ge­meint) in den Sen­dern und Pro­duk­ti­ons­fir­men die nicht machen, oder reden ihnen so der­ma­ßen rein, dass am Ende nur wie­der Der­sel­be alte, lang­wei­li­ge  Matsch dabei her­aus komm, den man sich nicht anse­hen kann, weil man vor crin­ge lang­sam im Ses­sel vor sich hin schrum­pelt. Und wenn mal etwas Ansehn­li­ches pro­du­ziert wird, wie bei­spiels­wei­se die bril­lan­te Pro­duk­ti­on SPIDES (manch­mal auch THE SPIDES, der­zeit lei­der nur auf US-Strea­ming­platt­for­men ver­füg­bar), dann geht die sang- und klang­los unter, weil nicht bewor­ben und nur auf okkul­ten Sen­dern zu sehen. Und im Indie-Gen­re-Bereich scheint es in Deutsch­land kein ande­res The­ma zu geben, als Splat­ter-Hor­ror.

Erschwe­rend kommt hin­zu, dass ein nicht gerin­ger Teil der Schau­spie­le­rin­nen in Deutsch­land lei­der nicht in der Lage ist, natür­lich zu spie­len und sie alle stän­dig kom­plett over­ac­ten. Das mag an der Aus­bil­dung hier­zu­lan­de lie­gen, die ver­mut­lich immer noch die Büh­ne als das Maß aller Din­ge sieht, auf Lein­wand oder im TV sind aller­dings deut­lich nuan­cier­te­re und vor allem natür­li­che­re Dar­stel­lun­gen gefragt. Wer auf US-Pro­duk­tio­nen getrimmt ist wie ich, kann sich deut­sche Pro­duk­tio­nen in aller Regel nur ein paar Minu­ten anse­hen, bevor man ent­nervt abschal­tet, weil das alles so unna­tür­lich und unglaub­wür­dig ist. Bemer­kens­wert ist hier, dass die meis­ten jun­gen deut­schen Schauspieler°Innen die­ses Pro­blem nicht haben, ver­mut­lich sind die noch nicht durch Jahr­zehn­te an Regie ver­dor­ben, die Over­ac­ting ein­for­dert.

Genau jetzt wäre die Gele­gen­heit, Mut zu zei­gen und zu ver­su­chen, der US-Markt­macht hie­si­ge Pro­duk­tio­nen ent­ge­gen zu set­zen. Natür­lich hat man kei­ne Bud­gets wie Hol­ly­wood, aber die benö­tigt man auch nicht (mehr). Selbst wenn man weiß, dass eine Pro­duk­ti­on wie AKTE X jetzt bereits Jahr­zehn­te alt ist, zeigt ins­be­son­de­re die­se Serie doch ein­drück­lich bis heu­te, wie man auch mit weni­gen oder mini­ma­lis­ti­schen Spe­zi­al­ef­fek­ten äußerst span­nen­de Geschich­ten erzäh­len kann (auch KOHLRABENSCHWARZ als jün­ge­re Pro­duk­ti­on hat das übri­gens bewie­sen). Und zahl­lo­se Fan­pro­duk­tio­nen – auch aus deut­schen und euro­päi­schen Lan­den – demons­trie­ren deut­lich, was aktu­ell mit Mit­teln bewerk­stel­ligt wer­den kann, die man heut­zu­ta­ge zuhau­se her­um ste­hen hat. Am Geld oder an den Mög­lich­kei­ten kann es also nicht lie­gen, nur am Wil­len der Ver­ant­wort­li­chen.

Nur: Ich pre­di­ge der­glei­chen bereits seit Jahr­zehn­ten – und es hat sich nahe­zu nichts geän­dert, trotz ver­mehr­ter Prä­sen­zen der ÖR-Sen­der auf Video­platt­for­men und einem Aus­bau der Media­the­ken, die Inhal­te blei­ben deutsch-pie­fig, das gilt genau­so für die Produzent°Innen von Kino­fil­men. Das höchs­te der Gefüh­le im Phan­tas­tik-Bereich sind Film-Epi­go­nen von FANTASTISCHE TIERWESEN für Kin­der.

Des­we­gen mag man mir ver­ge­ben, dass ich skep­tisch blei­be, was anseh­ba­re Gen­re-Pro­duk­tio­nen aus Deutsch­land angeht.

Sie wären aller­dings mög­lich und wün­schens­wert. Der Ver­lust von US-Pro­duk­tio­nen wäre für die Unter­hal­tungs­welt sehr schmerz­haft – umso mehr benö­ti­gen wir Alter­na­ti­ven.

STREET FIGHTER Official Teaser Trailer

Cap­coms STREET FIGHTER ist eins der ältes­ten und belieb­tes­ten Bea­t’e­m’ups über­haupt, es hat zahl­lo­se Inkar­na­tio­nen hin­ter sich. Die ers­te Aus­ga­be stand als Video­spiel­au­to­mat ab 187 in den Spiel­hal­len, es hat danach schnell den Sprung auf ver­schie­de­ne Video­spiel­kon­so­len geschafft und Cha­rak­te­re wie Chun-Li , Ryu, Cam­my oder Zan­gief sind über Gene­ra­tio­nen hin­weg bekannt. Es gab bereits diver­se Umset­zun­gen als Film, Ani­ma­ti­on, Comic und in zahl­lo­se wei­te­re Medi­en.

Para­mount hat zusam­men mit Cap­com und unter ande­rem Jason Mom­oa einen neu­en Film pro­du­ziert, der 2026 in die Licht­spiel­häu­ser kom­men soll. Dazu gibt es jetzt einen Teaser-Trai­ler – und ich muss zuge­ben, dass ich nach Betrach­ten des­sel­ben nicht so genau weiß, was ich davon hal­ten soll. Das sieht alles ziem­lich cam­py und chee­sy aus – aber genau das will man ja viel­leicht haben, wenn es um die Cha­rak­te­re aus STREET FIGHTER geht, denn die und ihre Sto­ry sind bekann­ter­ma­ßen alle­samt ziem­lich drü­ber. Des­we­gen könn­te das so schon durch­aus pas­sen. War­ten wir mal wei­te­re Trai­ler ab.

Es pro­du­zie­ren Mary Parent, Cale Boy­ter, Jason Mom­oa, Takayu­ki Naka­ya­ma und Ste­fan Mak­houl, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind JJ Hook, Jay Ashen­fel­ter, Ken­zo Tsu­ji­mo­to und Har­u­hi­ro Tsu­ji­mo­to. Regie führt Kitao Saku­rai (THE PASSAGE, BAD TRIP), das Dreh­buch ver­fass­te Dalan Mus­son (CAPTAIN AMERICA: BRAVE NEW WORLD, THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER).

Es spie­len u.a.: Cur­tis ‘50 Cent’ Jack­son als „Balrog”, Jason Mom­oa als „Blan­ka”, Noah Cen­ti­neo als „Ken Mas­ters”, Andrew Koji als „Ryu”, Cal­li­na Liang als „Chun-Li”, Joe ‚Roman Reigns‘Anoai als „Aku­ma”, David Dast­mal­chi­an als „M. Bison”, Cody Rho­des als „Gui­le”, Andrew Schulz als „Dan Hibi­ki”, Vidyut Jamm­wal als „Dhal­sim” und Eric André als „Don Sau­va­ge”. Außer­dem sind Orville Peck als „Vega”, Oli­vi­er Rich­ters als „Zan­gief”, Hiroo­ki Goto als „E. Hon­da”, Ray­na Vallanding­ham als „Juli”, Alex­an­der Vol­ka­nov­ski als „Joe”, Kyle Moo­ney als „Mar­vin” und Mel Jarn­son als „Cam­my” zu sehen.

US-Start­ter­min ist am 16. Okto­ber 2026, ein deut­sches Release­da­tum gibt es noch nicht, ich wür­de ver­mu­ten einen Tag vor­her.

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Teaser-Trailer: SUPERGIRL

Nach­dem sie ihren ers­ten Auf­tritt in SUPERMAN hat­te, gibt es ein Wie­der­se­hen Mit Kal-Els Kusi­ne Kara Zor-El ali­as SUPERGIRL, gespielt von Mil­ly Alcock, die man aus HOUSE OF THE DRAGON kennt.

Im Gegen­satz zum eher posi­tiv ein­ge­stell­ten Clark Kent, der weiß, wo er  im leben steht, scheint die jugend­li­che Ver­wand­te doch deut­lich Pro­ble­me mit dem Ver­lust ihrer Hei­mat zu haben. Die Sze­ne­rien aus dem soeben ver­öf­fent­lich­ten Trai­ler erin­nern doch deut­lich an die abge­ranz­ten Sci­Fi-Umge­bun­gen James Gunns aus den GUARDIANS OF THE GALA­XY-Fil­men.

Der Ant­ago­nist im Film ist offen­bar Krem Of The Yel­low Hills, dar­ge­stellt von Mat­thi­as Schoen­aerts, In wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Eve Rid­ley, David Krum­holtz und Emi­ly Bee­cham. Ganz kurz kann man im Trai­ler zudem Jason Mom­oa als Kopf­geld­jä­ger Lobo sehen, wenn man genau auf­passt. Und auch der läs­ti­ge Super­hund Kryp­to ist wie­der dabei.

Alcock war offen­bar bereits Gunns Favo­ri­tin für die Rol­le, bevor er den DC-Deal mit War­ner unter­schrieb.

Regie führt Craig Gil­le­spie (CRUELLA; I, TONYA), das Dreh­buch ver­fass­te Ana Noguei­ra, die auch gera­de am nächs­ten WONDER WOMAN-Film schreibt. Der Film basiert auf der Comic­se­rie SUPERGIRL: WOMAN OF TOMORROW, die zwi­schen 2021 und 2022 erschien.

US-Start­ter­min von SUPERGIRL ist der 26 Juni 2026.

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Neuer STAR TREK-Film in Arbeit

Star Trek Logo

Erst kürz­lich war bekannt gewor­den, dass es defi­ni­tiv kei­nen neu­en STAR TREK-Film aus der Kel­vin-Zeit­li­nie mehr geben wür­de. Nach lan­gen Jah­ren des Her­umei­erns hat man dafür bei Para­mount end­gül­tig den Ste­cker gezo­gen.

Jetzt mel­det Dead­line, dass ein neu­er STAR TREK-Film in Arbeit ist, der nichts mit bis­he­ri­gen Pro­jek­ten aus dem Fran­chise zu tun haben soll. Jona­than Gold­stein und John Fran­cis Daley haben den Job bekom­men, sie wer­den schrei­ben, pro­du­zie­ren und auch Regie füh­ren. Bekannt sind die zwei bei­spiels­wei­se durch SPIDER-MAN: HOMECOMING und natür­lich ins­be­son­de­re durch den gro­ßen Erfolg des DUNGEONS & DRA­GONS-Film HONOR AMONG THIEVES (EHRE UNTER DIEBEN), der bei Rot­ten Toma­toes bei Kri­ti­kern und Fans mit über 90% bewer­tet wur­de.

Details wer­den noch zurück­ge­hal­ten, es wur­de aber bereits bekannt, dass es sich um einen kom­plett neu­en Ansatz für das STAR TREK-Uni­ver­sum han­deln soll, das nichts mit bis­he­ri­gen Fern­seh­se­ri­en, Fil­men oder geplan­ten Pro­jek­ten zu tun hat. Auch zu Beset­zung oder Start­ter­min gibt es auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se noch kei­ne Infor­ma­tio­nen.

Span­nend.

Logo Copy­right Para­mount

Teaser Trailer: GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE

Ähem. Was habe ich denn da gera­de gese­hen? GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE ist ein neu­er Film von Regis­seur Gore Ver­bin­ski (PIRATES OF THE CARIBBEAN, RANGO, THE RING), der im Febru­ar 2026 in die Lich­spiel­häu­ser kom­men soll. Und das sieht mäch­tig skur­ril aus. Die offi­zi­el­le Beschrei­bung lau­tet:

A »Man From the Future« arri­ves at a diner in Los Ange­les whe­re he must recruit the pre­cise com­bi­na­ti­on of dis­grunt­led patrons to join him on a one-night quest to save the world from the ter­mi­nal thre­at of a rogue arti­fi­ci­al intel­li­gence

Ein »Mann aus der Zukunft« taucht in einem Diner in Los Ange­les auf, wo er genau die rich­ti­ge Kom­bi­na­ti­on von ver­är­ger­ten Gäs­ten rekru­tie­ren muss, die sich ihm anschlie­ßen, um für eine Nacht die Welt zu ret­ten

Das Dreh­buch ver­fass­te Matthew Robin­son, es spie­len Sam Rock­well, Haley Lu Richard­son, Micha­el Peña, Zazie Beetz, Asim Chandhry, Tom Tay­lor, Juno Temp­le und ande­re.

Der Film lief in den USA bereits im Sep­tem­ber 2025 bei den Film­fes­ti­vals Fan­ta­stic Fest und Bey­ond Fest. In den Staa­ten soll er am 13. Febru­ar 2026 in die Kinos kom­men, für Deutsch­land gibt es kei­nen Start­ter­min.

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Nicht nach Mitternacht füttern: Warner belebt die GREMLINS wieder

Cute Mogwai from gremlins

Wäh­rend einer Inves­to­ren­ver­an­stal­tung hat David Zas­lav, der CEO von War­ner Bros., offi­zi­ell ange­kün­digt, dass man einen wei­te­ren GREM­LINS-Film pro­du­zie­ren wird.

Der ers­te kam 1984 in die US-Kinos, Regie führ­te Joe Dan­te nach einem Dreh­buch von Chris Colum­bus und war ein gro­ßer Erfolg, der bis heu­te Kult-Sta­tus hat. Teil zwei hieß GREMLINS 2 – THE NEW BATCH (deutsch DIE RÜCKKEHR DER KLEINEN MONSTER), der erschien 1990, Regie führ­te eben­falls Dan­te, das Dreh­buch ver­fass­te Charles S. Haas. Der war kein Kas­sen­schla­ger, wur­de aber eben­falls ein Kult-Klas­si­ker unter Fans.

Ste­ven Spiel­berg soll der aus­füh­ren­de Pro­du­zent für den drit­ten Teil wer­den, Chris Colum­bus wird Regie füh­ren und pro­du­zie­ren. Zach Lipovs­ky und Adam Stein ver­fas­sen das Dreh­buch. Zu den Scheuspieler°Innen gibt es noch kei­ne Details, es ist also auch unklar, ob es ein Wie­der­se­hen mit Figu­ren aus den ers­ten bei­den Tei­len geben wird.

Auch einen Release­ter­min gibt es bereits: GREMLINS 3 soll am 19. Novem­ber 2027 in die US-Kinos kom­men.

Sze­nen­fo­to Copy­right War­ner Bros.

LAST WITCH HUNTER 2 – Michael Caine will nochmal ran

Michael Caine und Vin Diesel

Der ers­te Teil von LAST WITCH HUNTER (2015) mit Vin Die­sel war recht unter­halt­sa­mes Pop­corn-Camp-Kino, wenn man auf sol­che Fil­me steht. Davon soll es nun eine Fort­set­zung geben, der trägt den leicht unkrea­ti­ven Titel LAST WITCH HUNTER 2, ich gehe mal davon aus, dass sich das noch ändern und er min­des­tens eine Titel­er­wei­te­rung bekom­men wird. Der ers­te Teil war ein Her­zens­pro­jekt für den Voll­nerd Die­sel, denn er basier­te auf den Aben­teu­ern sei­ner Dun­ge­ons & Dra­gon-Grup­pe, so zumin­dest die pres­se­wirk­sa­me Mär. An den US-Kino­kas­sen war der ers­te Teil sehr mäßig erfolg­reich, im Rest der Welt war das deut­lich bes­ser. Aller­dings wur­de der Film in die­sem Jahr einer der meist­ge­se­he­nen auf Net­flix – und das dürf­te wohl zu grü­nem Licht für die Fort­set­zung geführt haben. LAST WITCH HUNTER mag an den Kino­kas­sen gefloppt sein, wur­de aber zu einem Kult­film und Fan-Favo­ri­ten.

Inter­es­sant ist dabei die Mel­dung, dass Vete­ran Micha­el Cai­ne im Alter von 92 Jah­ren für das Pro­jekt noch­mal aus dem Ruhe­stand zurück kehrt und erneut die Rol­le des Pries­ters Dolan über­nimmt, der den Hexen­jä­ger bereits im ers­ten Teil unter­stütz­te.

Pro­du­ziert wird erneut via Lions­gate, Die­sel pro­du­ziert über sei­ne Fir­ma One Race Films und wird auch wie­der die Haupt­rol­le über­neh­men. Dem Ver­neh­men nach soll die Fort­set­zung »ambi­tio­nier­ter« wer­den, als der ers­te Teil.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se feh­len noch Detail­in­for­ma­tio­nen und einen Start­ter­min gibt es eben­falls noch nicht.

Bild Micha­el Cai­ne (2015) By Ton­k­Ber­linOwn work, CC BY-SA 4.0, Link, Bild Vin Die­sel (2013) By Gage Skid­mo­re from Peo­ria, AZ, United Sta­tes of Ame­ri­ca – Vin Die­sel Uploa­ded by Dudek1337, CC BY-SA 2.0, Link

Neues zu STAR WARS: STARFIGHTER

Black and White image, Ryan Gosling and Flynn Gray on set for Star Wars: Starfighter, sitting on some kind of repiulsorlift vehicle. Shot by Ed Miller.

Nach­dem sich in Sachen STAR WARS im Kino bei Lucas­film lan­ge Zeit sehr wenig tat und man sich auf Strea­ming­se­ri­en kon­zen­trier­te (die ihnen jetzt zu teu­er wur­den), pas­siert mal wie­der was in der Hin­sicht. Zum einen natür­lich THE MANDALORIAN & GROGU, aber eben auch STAR WARS: STARFIGHTER.

Bei die­sem Film führt Shawn Levy (DEADPOOL & WOLVERINE, FREE GUY) Regie und die Pro­duk­ti­on hat soeben begon­nen, des­we­gen hat man jetzt die Beset­zung bekannt gege­ben: Dass Ryan Gosling die Haupt­rol­le über­neh­men soll war schon bekannt, dazu gesel­len sich jetzt Flynn Gray, Matt Smith, Mia Goth, Aaron Pierre, Simon Bird, Jama­el West­man, Dani­el Ings, und Amy Adams. Da sind schon bemer­kens­wer­te Namen dabei.

STARFIGHTER soll in einer Zeit­pe­ri­ode im STAR WARS-Uni­ver­sum han­deln, »in der noch nie ein Film oder eine Serie gespielt hat« und es soll um voll­kom­men neue Figu­ren gehen. Bestä­tig­te Details zum Inhalt ste­hen noch aus, aller­dings heißt es, die­se »völ­lig neue Zeit« sei fünf Jah­re nach RISE OF SKYWALKER …

Der Film wird von Levy und Kath­le­en Ken­ne­dy pro­du­ziert. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Ryan Gosling, Dan Levi­ne, Mary McLag­len und Josh McLag­len. Das Dreh­buch stammt von Jona­than Trop­per (THE ADAM PROJECT, SEE).

Im US-Kino soll STAR WARS: STARFIGHTER am 28. Mai 2027 ver­öf­fent­lich wer­den, also bei uns ver­mut­lich einen Tag vor­her.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Lucas­Film, Ryan Gosling und Flynn Gray am Set von STAR WARS: STARFIGHTER. Foto von Ed Mil­ler.

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