Film

Trailer: JUMANJI – OPEN WORLD

Die letz­ten JUMAN­JI-Fil­me THE NEXT LEVEL und WELCOME TO THE JUNGLE waren ja nicht nur Über­ra­schungs­er­fol­ge, son­dern inner­halb ihres Video­spiel-Kon­texts auch über­ra­schend wit­zig und ziem­lich unter­halt­sam. Das lag unter ande­rem an der gran­dio­sen Beset­zung mit Dway­ne »The Rock« John­son, Kevin Hart, Jack Black und Karen Gil­lan, aber eben auch dar­an, dass man sich aus­gie­big über Video­spiel-Tro­pes lus­tig machen konn­te.

Wenn man sich den Trai­ler so ansieht, dann wird das Prin­zip dies­mal gedreht, denn es sieht so aus, als kämen die Video­spiel­fi­gu­ren in unse­re Welt. Da sehe ich eben­falls jede Men­ge Poten­ti­al für Gags.

Regie führt wie­der Jake Kas­dan, geschrie­ben haben er, Jeff Pin­k­ner und Scott Rosen­berg.

Deutsch­land­start von JUMANJI – OPEN WORLD ist vor­aus­sicht­lich am 25. Dezem­ber 2026, da ich nicht davon aus­ge­he, dass sie einen Kino­start auf den hei­li­gen Abend legen wer­den (haben da über­haupt Kinos geöff­net?).

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Trailer: CHILDREN OF BLOOD AND BONE

CHILDREN OF BLOOD AND BONE ist ein young adult Fan­ta­sy-Roman aus dem Jahr 2018 von der nige­ria­nisch-stäm­mi­gen US-ame­ri­ka­ni­schen Autorin Tomi Adey­e­mi. Es han­delt sich um das ers­te Buch aus der »Lega­cy of Orïsha«-Trilogie. Das gan­ze han­delt in einer Fan­ta­sy­welt, die durch west­afri­ka­ni­sche Mytho­lo­gie und der Kul­tur und Spra­che der Yoru­ba inspi­riert wur­de. Der Roman han­delt im fik­tio­na­len Land Orï­sha, das in einem prä­ko­lo­nia­len Nige­ria exis­tiert und dreht sich um magi­sche und nicht­ma­gi­sche Cha­rak­te­re.

Die Film­rech­te wur­den ursprüng­lich von Fox gekauft, Fox 2000 wur­de aller­dings nach der Über­nah­me durch Dis­ney auf­ge­löst und das Pro­jekt ging an Lucas­Film. Auch dar­aus wur­de aller­dings nichts, denn Kath­le­en Ken­ne­dy woll­te sich auf eige­ne Mar­ken kon­zen­trie­ren, die Rech­te wur­den wie­der frei. 2022 kauf­te Para­mount die­se und setz­te den Film auch tat­säch­lich um. Adey­e­mi schrieb das Dreh­buch und wur­de auch als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin genannt.

Zuletzt wur­de aller­dings bekannt, dass die Autorin sich vom Pro­jekt distan­ziert hat und nichts mehr damit zu tun haben möch­te. Ver­mut­lich gab es das, was man in der Bran­che gern leicht euphe­mis­tisch »krea­ti­ve Dif­fe­ren­zen« nennt.

Abge­se­hen von die­sen Que­re­len sieht der Trai­ler für mich sehr inter­es­sant aus.

Regie führt Gina Prin­ce-Bythe­wood, die hat auch am Dreh­buch mit­ge­schrie­ben. Es spie­len Idris Elba, Chi­we­tel Ejio­for, Tosin Cole, Cyn­thia Eri­vo, Vio­la Davis, Dam­son Idris, Amandla Sten­berg, Lasha­na Lynch, Thuso Mbe­du, Sani­y­ya Sid­ney und ande­re.

CHILDREN OF BLOOD AND BONE soll im Janu­ar 2027 in die Kinos kom­men.

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Universal kauft Filmrechte an zehn klassischen Atari-Games

Atari 2600 Konsole

Kommt jetzt das Ata­ri Cine­ma­tic Uni­ver­se?

Ver­schie­de­ne Quel­len im Netz berich­ten: Ata­ri hat gemein­sam mit der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Enter­tain­ment 360 einen Deal mit Uni­ver­sal Pic­tures geschlos­sen, der dem Stu­dio die Film­rech­te an zehn Mar­ken sichert: ASTEROIDS, ADVENTURE, BERZERK, BREAKOUT, CENTIPEDE, CRYSTAL CASTLES, MILLIPEDE, MISSILE COMMAND, PONG und YARS’ REVENGE.

Ein Dreh­buch von Matt Reil­ly und Carl Ham­pe hat Uni­ver­sal bereits gekauft. Pro­du­zie­ren wird Guy­mon Casa­dy von Enter­tain­ment 360, die bei­den Autoren sind eben­falls als Pro­du­zen­ten an Bord. Wel­ches der zehn Spie­le die Vor­la­ge lie­fert, dar­über sagt Uni­ver­sal nichts. Ob meh­re­re Mar­ken am Ende in einem gemein­sa­men Film­uni­ver­sum zusam­men­lau­fen sol­len, eben­so wenig. Ange­peilt wer­den groß­for­ma­ti­ge Action-Adven­ture-Fil­me.

Guy­mon Cas­idy von Enter­tain­ment 360 sag­te:

The best Ata­ri games drop­ped you into a world and let your ima­gi­na­ti­on do the rest. Carl and Matt saw an oppor­tu­ni­ty to take that same spi­rit and build an ori­gi­nal, lar­ge-sca­le adven­ture around it. From the moment we read the screen­play, we belie­ved the­re was a gre­at movie here.

Die bes­ten Ata­ri-Spie­le war­fen Dich in eine Welt und über­lie­ßen den Rest der Fan­ta­sie. Carl und Matt sahen die Mög­lich­keit, in dem­sel­ben Geist ein ori­gi­nel­les, groß­for­ma­ti­ges Aben­teu­er zu bau­en. Wir haben das Dreh­buch gele­sen und waren sofort sicher, dass wir einen groß­ar­ti­ger Film vor uns hat­ten.

Ata­ri-Chef Wade Rosen sag­te dazu:

For more than five deca­des, Ata­ri has crea­ted games and worlds that have remain­ed part of popu­lar cul­tu­re long after their ori­gi­nal release. We are exci­ted to work with Uni­ver­sal and Enter­tain­ment 360 to bring the spi­rit of our ico­nic brand and games to a new medi­um.

Seit mehr als fünf Jahr­zehn­ten hat Ata­ri Spie­le und Wel­ten geschaf­fen, die noch lan­ge nach ihrer Ver­öf­fent­li­chung Teil der Pop­kul­tur geblie­ben sind. Wir freu­en uns dar­auf, mit Uni­ver­sal und Enter­tain­ment 360 den Geist unse­rer Mar­ke und unse­rer Spie­le in ein neu­es Medi­um zu brin­gen.

(Wobei man anmer­ken muss, dass das heu­ti­ge Ata­ri und die ver­ant­wort­li­chen Figu­ren im Prin­zip nichts mehr mit der von Nolan Bushnell gegrün­de­ten Fir­ma zu tun haben, son­dern nur den Namen und man­che Rech­te hal­ten.)

Der ers­te Ver­such ist das nicht. Uni­ver­sal hat­te sich schon 2009 die Rech­te an einer ASTE­RO­IDS-Ver­fil­mung gesi­chert, ins Kino kam aller­dings nichts.

Dass die Stu­di­os der­zeit Spiel­e­li­zen­zen ein­sam­meln, hat mit den Ein­spiel­ergeb­nis­sen der MARIO‑, SONIC- und MINE­CRAFT-Fil­me zu tun. Bei denen gab es aller­dings Figu­ren, Namen und eine erzähl­ba­re Welt, bei den Ata­ri-Titeln gibt es Spiel­prin­zi­pi­en mit Mini­malst­gra­fik. Aus ASTEROIDS, BERZERK oder MISSILE COMMAND lässt sich mit krea­ti­ver Dreh­buch­ar­beit sicher etwas bau­en, bei PONG habe ich so mei­ne Zwei­fel.

Ob aus der Ankün­di­gung mehr wer­den wird, oder ob die Ideen zer­plat­zen wie Aste­ro­iden in ASTEROIDS muss die Zukunft zei­gen. Und wer soll da die Ziel­grup­pe sein? Alte Säcke wie ich, die in den 1970ern die­se Spie­le auf einem 2600 oder in der Spiel­hal­le gespielt haben?

Bild Ata­ri 2600 von Retro Gam­ing Ban­ter, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

Final Trailer – SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY

In nur knapp einer Woche ist es so weit: Ein Film aus dem deut­lich rarer gewor­de­nen Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se kommt in die Licht­spiel­häu­ser. Erneut über­nimmt Tom Hol­land die Rol­le des freund­li­chen Netz­schwin­gers aus der Nach­bar­schaft und dass der in Wirk­lich­keit Peter Par­ker heißt, dar­an kann sich nie­mand mehr erin­nern. War­um, wis­sen Spi­dey-Anhän­ge­rin­nen aus dem letz­ten Film.

Und natür­lich ist es abzu­se­hen, dass er sei­ne Geheim­iden­ti­tät nicht wirk­lich lan­ge ver­ber­gen kann – zumin­dest vor gewis­sen Per­so­nen.

Regie füht Destin Dani­el Cret­ton??? (SHANG-SHI, NARUTO) nach einem Dreh­buch von Chris McKen­na & Erik Som­mers. Neben Hol­land spie­len u.a. ??Zen­da­ya, ??Sadie Sink, ??Jacob Bata­lon, ??Jon Bern­thal, ??Tra­mell Till­man, ??Micha­el Man­do uand Mark Ruf­fa­lo.

Deutsch­land­start ist am kom­men­den Mitt­woch, also dem 29.07.2026.

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Trailer: AVENGERS: DOOMSDAY

Schau an, da hat Mar­vel dann doch end­lich mal einen Trai­ler zu AVENGERS DOOMSDAY spen­diert, auch wenn das natür­lich nur mäßig über­ra­schend kommt, da bereits ange­kün­digt. Nach eini­gen Rück­schlä­gen und angeb­li­cher Super­he­ro-Fati­gue (die eigent­lich eher eine Fati­gue wegen schlech­ter Fil­me war) hat­te man ja beim Comic­la­den und bei Dis­ney die Schlag­zahl deut­lich zurück­ge­nom­men, so dass man nicht mehr jeden Monat mit einem neu­en Strei­fen oder einer wei­te­ren Strea­ming­se­rie voll­ge­bal­lert wur­de.

Regie füh­ren erneut die Rus­so-Brot­hers, die schon für INFINITY WAR und ENDGAME ver­ant­wort­lich zeich­ne­ten. Ich gehe mal davon aus, dass wir es auch hier mög­li­cher­wei­se wie­der mit einem Zwei­tei­ler zu tun bekom­men wer­den, da ja auch die Comic-Vor­la­ge recht … aus­la­dend ist.

In Sachen Schau­spie­len­de gibt es natür­lich ein Wie­der­se­hen mit den alten Bekann­ten aus dem MCU, aller­dings sind jetzt auch die FoX-Mutan­ten mit an Bord. Die Cas­ting-Lis­te ist des­we­gen … illus­ter.

Der deut­sche Kino­start steht noch nicht offi­zi­ell fest, ich wür­de ver­mu­ten, dass AVENGERS: DOOMSDAY ab dem 16. Dezem­ber 2026 in unse­ren Licht­spiel­häu­sern zu sehen sein wird (was auch der Text unter dem deut­schen Trai­ler bestä­tigt).

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Auch die WGA klagt gegen die Paramount-Warner-Fusion

Logos Paramount und Warner

Ges­tern berich­te­te ich hier über die Kla­ge von zwölf US-Bun­des­staa­ten gegen die Fusi­on von Para­mount Sky­dance und War­ner Bros. Dis­co­very. Nun hat die US-Autoren­ge­werk­schaft WGA eben­falls Kla­ge ein­ge­reicht.

Wri­ters Guild of Ame­ri­ca East und West gin­gen am 14. Juli 2026 gemein­sam vor Gericht. Sie sehen in der Fusi­on einen Ver­stoß gegen das US-Kar­tell­recht und machen kon­kre­te Schä­den für die eige­ne Berufs­grup­pe gel­tend: Der fusio­nier­te Kon­zern wäre der mit Abstand größ­te Arbeit­ge­ber für Autor°Innen und wäre moti­viert, hät­te die Mit­tel und vor allem dann auch die Markt­macht, Hono­ra­re zu drü­cken und weni­ger zu pro­du­zie­ren, ent­ge­gen aller Pro­duk­ti­ons­zu­sa­gen. Weni­ger Auf­trä­ge, schlech­te­re Bezah­lung, und Stu­di­os, die eher auf risi­ko­ar­me Pro­jek­te set­zen als auf ori­gi­nel­le Stof­fe. Para­mount behaup­tet natür­lich das Gegen­teil, man wol­le den Autor°Innen mehr Mög­lich­kei­ten geben, nicht weni­ger. In mei­nen Augen wenig glaub­wür­dig, denn die Ver­gan­gen­heit hat immer wie­der gezeigt, wie die­se Spiel­chen in Hol­ly­wood gespielt wer­den; wir erin­nern uns an die mona­te­lan­gen Streiks in Tin­sel­town.

Mit der zwei­ten Kla­ge bin­nen weni­ger Tage wächst der Druck auf den Deal. Span­nend wird zu sehen, ob sich den Bun­des­staa­ten und der WGA noch wei­te­re Akteu­re anschlie­ßen wer­den.

Logo Para­mount Copy­right Para­mount, Logo War­ner Bros. Dis­co­very Copy­right War­ner Bros. Dis­co­very

Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen die Fusion von Paramount und Warner Bros.

Logos Paramount und Warner

Vor knapp zwei Wochen schrieb ich über Robert Picar­do und die Abset­zung von STARFLEET ACADEMY. Picar­do mach­te die neu­en Eigen­tü­mer von Para­mount für die schlech­ten Quo­ten ver­ant­wort­lich: kei­ne Wer­bung, kei­ne Plat­zie­rung im Menü, des­we­gen zu wenig Zuschauer°Innen. Genau die­se Eigen­tü­mer wol­len sich nun auch noch War­ner Bros. Dis­co­very ein­ver­lei­ben. Dage­gen wird jetzt geklagt, aller­dings nicht aus Washing­ton, son­dern aus Kali­for­ni­en.

Zwölf US-Bun­des­staa­ten unter Füh­rung Kali­for­ni­ens haben am 13. Juli 2026 Kla­ge gegen Para­mount Sky­dance und War­ner Bros. Dis­co­very ein­ge­reicht, um die 111 Mil­li­ar­den Dol­lar schwe­re Fusi­on zu stop­pen. Ver­han­delt wird vor dem Bezirks­ge­richt für den nörd­li­chen Distrikt Kali­for­ni­ens. Der kali­for­ni­sche Jus­tiz­mi­nis­ter Rob Bon­ta erklärt, die Fusi­on füh­re zu höhe­ren Prei­sen, schlech­te­rer Qua­li­tät und weni­ger Inhal­ten bei Film und Fern­se­hen, zu Las­ten von Kinos, Kabel­dis­tri­bu­to­ren und am Ende des Publi­kums. Soll­ten die Kon­zer­ne nicht bis zum Abschluss des Ver­fah­rens still­hal­ten, soll ein Antrag auf einst­wei­li­ge Ver­fü­gung fol­gen.

Wir erin­nern uns: Ursprüng­lich woll­te Net­flix das Strea­ming- und Stu­dio­ge­schäft von War­ner kau­fen. Para­mount kam mit einem feind­li­chen Über­nah­me­an­ge­bot dazwi­schen und setz­te sich durch, unter­stützt durch die Trump-Regie­rung. Das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um geneh­mig­te die Fusi­on am 12. Juni, angeb­lich zur Über­ra­schung der eige­nen Juris­ten, die die Prü­fung gelei­tet hat­ten und eher zu einer Kla­ge ten­dier­ten. Para­mount-Chef David Elli­son soll Regie­rungs­ver­tre­tern zuge­sagt haben, beim zu War­ner gehö­ren­den CNN grö­ße­re Ände­run­gen vor­zu­neh­men, denn das ist den Trum­pis­ten zu kri­tisch. Und die Sky­dance-Über­nah­me von Para­mount wur­de sei­ner­zeit erst frei­ge­ge­ben, nach­dem der Kon­zern zuge­sagt hat­te, bei CBS einen Auf­pas­ser zu instal­lie­ren, der die Bericht­erstat­tung auf angeb­li­che poli­ti­sche Schlag­sei­te hin über­wa­chen soll, sowie einem Ver­gleich über 16 Mil­lio­nen Dol­lar mit Trump wegen eines angeb­lich mani­pu­la­tiv geschnit­te­nen Inter­views bei 60 MINUTES. Para­mount und die FCC bestrei­ten jeden Zusam­men­hang. Natür­lich tun sie das.

Inhalt­lich stützt sich die Kla­ge auf den Clay­ton Act, ein US-Kar­tell­ge­setz von 1914, das Zusam­men­schlüs­se unter­sagt, deren Wir­kung dar­in bestehen kann, den Wett­be­werb wesent­lich zu ver­rin­gern oder ein Mono­pol zu begüns­ti­gen. Von fünf gro­ßen Film­ver­lei­hern wür­den nach der Fusi­on nur noch vier übrig blei­ben, die über 85 Pro­zent aller breit gestar­te­ten US-Kino­fil­me kon­trol­lie­ren, im Kabel­be­reich blie­ben zwei übrig, das fusio­nier­te Unter­neh­men und Dis­ney, mit zusam­men 59 Pro­zent (die Zah­len stam­men aus der Kla­ge­schrift). Das Ver­spre­chen der Kon­zer­ne, jähr­lich min­des­tens 30 Fil­me zu ver­öf­fent­li­chen, hal­ten die Staa­ten für eine lee­re Zusa­ge, weil recht­lich nicht durch­setz­bar.

Para­mount erklär­te gegen­über Dead­line, man sehe kei­ner­lei kar­tell­recht­li­che Pro­ble­me, schließ­lich hät­ten Dut­zen­de Behör­den welt­weit die Trans­ak­ti­on durch­ge­wun­ken. Das US-Wirt­schafts­por­tal Sema­for berich­te­te zudem, der Kon­zern erwä­ge, sei­nen Fir­men­sitz aus Kali­for­ni­en weg­zu­ver­le­gen. Von der Sor­te Trotz­re­ak­ti­on darf man wohl noch mehr erwar­te und ich gehe zudem davon aus, dass sich der oran­ge­far­be­ne Troll eben­falls zu Wort mel­den wird.

Für uns Phan­tas­tik-Fans geht es dabei nicht um abs­trak­tes Kar­tell­recht, son­dern um die Stu­di­os bei­spiels­wei­se hin­ter STAR TREK, DC, HARRY POTTER und DUNE sowie um die Zusam­men­le­gung von Para­mount+ und HBO Max. Wer sehen will, wie Elli­son mit geerb­ten Inhal­ten umgeht, muss nur in Rich­tung STAR TREK schau­en. Dazu kommt, dass auch War­ner Bros. sich immer wie­der durch äußerst zwei­fel­haf­te Aktio­nen in Rich­tung der Fans und Com­mu­ni­ties aus­zeich­ne­te und in der Hin­sicht kei­nen guten Ruf hat. Wenn sich die Chef­eta­gen der bei­den Stu­di­os zusam­men­tun, dürf­te das die­se Situa­ti­on nicht ver­bes­sern.

Ob zwölf Bun­des­staa­ten ein von der Bun­des­re­gie­rung durch­ge­wun­ke­nes Mil­li­ar­den­ge­schäft auf­hal­ten kön­nen, ist offen.

Es bleibt span­nend.

Logo Para­mount Copy­right Para­mount, Logo War­ner Bros. Dis­co­very Copy­right War­ner Bros. Dis­co­very

Amazon Video: DEADLY PATIENT leider an KI-Synchro verstorben

Deadly Patient Poster

Am Wochen­en­de wur­de ich auf ein Video des Syn­chron­spre­chers Sven Pla­te auf­merk­sam, der auf einen Film namens DEADLY PATIENT (Ori­gi­nal­ti­tel: INTENSIVE CARE, 2018) bei Ama­zon Video hin­wies, der offen­sicht­lich nicht nur KI-über­setzt, son­dern auch noch KI-syn­chro­ni­siert wor­den war.

Ich habe mir das sofort mal ange­se­hen, bzw. ‑gehört und was man da vor­ge­setzt bekam war schon ein star­kes Stück, ins­be­son­de­re da Ama­zon einen auch noch zwang, sich sagen­haf­te zwei Minu­ten Wer­bung anzu­se­hen (der Grund, war­um ich auf Prime Video nichts mehr schaue und mich der Sam­mel­kla­ge ange­schlos­sen habe). Die Dar­bie­tung war der­ma­ßen platt und emo­ti­ons­frei, das war an Pein­lich­keit nicht zu über­bie­ten. Und auch man­che For­mu­lie­run­gen lie­ßen nicht nur ver­mu­ten, dass KI bei der Über­set­zung her­um­ge­pfuscht hat­te, das war ein­deu­tig. Als ich mir das ansah hat­ten sich bei dem Film – ver­mut­lich nach nach Pla­tes Auf­ruf – bereits eine enor­me Men­ge nega­ti­ver Rezen­sio­nen ange­sam­melt.

Erst wur­de ver­mu­tet, Ama­zon selbst sei für die KI-Kata­stro­phe ver­ant­wort­lich, dem Ver­neh­men nach war dem aller­dings nicht so. Ama­zon sag­te in einer Stel­lung­nah­me, dass die Syn­ch­ro nicht von ihnen stam­me. Ver­mut­lich hat DEADLY PATIENT sei­nen Weg über »Prime Video Direct« auf die Platt­form gefun­den, über die Dritt­an­bie­ter Fil­me in Ama­zons Kata­log ver­öf­fent­li­chen kön­nen. Gegen­über dwdl sag­te ein Ama­zon-Spre­cher:  »Die deut­sche Syn­chro­ni­sa­ti­on des Films ‘Dead­ly Pati­ent – Töd­li­cher Pati­ent’ ent­sprach nicht den Qua­li­täts­stan­dards von Prime Video. Der Film ist vor­erst nicht mehr bei Prime Video ver­füg­bar.«

Auch wenn der Film rasch ver­schwand: Das Pro­blem bleibt, denn auch Net­flix hat­te sich bereits mit KI-gene­rier­ten Ani­mé-Über­set­zun­gen in die Nes­seln gesetzt und ich gehe davon aus, dass auch in Zukunft Anbie­ter mit Dol­lar­zei­chen in den Augen ver­su­chen wer­den, uns so etwas unter­zu­ju­beln, um mög­lichst bil­lig über­setz­te Ver­sio­nen an den Start zu brin­gen, für die man kei­ne Sprecher°Innen bezah­len muss. Umso wich­ti­ger, dann sofort zu zei­gen, was man von so einem Dreck hält. Und auch Filmemacher°Innen soll­ten viel­leicht genau hin­se­hen, den so etwas kön­nen die Betei­lig­ten an einem Film nicht wol­len und es ver­dirbt das Werk.

Ich weiß: Ich bekla­ge mich regel­mä­ßig über schlech­te Syn­ch­ros von US-Fil­men. Dabei sind es aber in den aller­meis­ten Fäl­len nicht die Sprecher°Innen, die schlech­te Arbeit leis­ten (die machen das meist sogar sehr gut), son­dern die Dia­log­re­gie mit Über­set­zun­gen, die völ­lig dane­ben sind. Ange­sichts der dro­hen­den KI-Gefahr, soll­ten die sich viel­leicht ab sofort ein wenig mehr Mühe geben.

Pro­mo­pos­ter Copy­right Car­tel Pic­tures

Die Oscar-Verleihung 2026 war politisch

In der ver­gan­ge­nen Nacht wur­den im Dol­by Thea­ter in Los Ange­les die 98. Aca­de­my Awards ver­lie­hen. Die waren für die Ver­an­stal­tung erfreu­lich poli­tisch, sowohl Mode­ra­tor Conan O’Bri­en als auch etli­che der Preisträger°Innen äußer­ten sich deut­lich zu ver­schie­de­nen aktu­el­len The­men, wie die US-Regie­rung oder künst­li­che Intel­li­genz. Das ist auch der Grund , war­um ich wie­der berich­te, denn ich den­ke, dass man nicht ganz USA in Sip­pen­haft für die faschis­ti­sche Trump-Regie­rung neh­men soll­te. Viel­mehr muss man die demo­kra­ti­schen Kräf­te dort unter­stüt­zen und sicht­bar machen. Dass die Stu­di­os bis­wei­len frag­wür­di­ge Rol­len spie­len ist aller­dings eben­falls ein teil der Wahr­heit. Den­noch muss man es in mei­nen Augen aner­ken­nen, wenn Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler und ande­re Pro­mis ihre Popu­la­ri­tät zu deut­li­chen State­ment nut­zen.

Gro­ßer Gewin­ner ist die schwar­ze Komö­die ONE BATTLE AFTER ANOTHER mit sechs der begehr­ten Gold­sta­tu­en, der erhielt die Prei­se für den bes­ten Film, die bes­te Regie (Paul Tho­mas Ander­son), Neben­dar­stel­ler (Sean Penn, der steht aller­dings nicht auf sol­che Shows und blieb fern), adap­tier­tes Dreh­buch, Cas­ting, Schnitt.

Die meis­ten Nomi­nie­run­gen, näm­lich 16, hat­te Ryan Coog­lers Hor­ror­film SINNERS, das ist ein Rekord; der Strei­fen erhielt am Ende vier Prei­se.

Bemer­kens­wert ist, dass mit Autumn Durald Arka­paw zum ers­ten Mal über­haupt eine Frau mit der Aus­zeich­nung für die bes­te Kame­ra­ar­beit aus­ge­zeich­net wur­de, sie hat damit Film­ge­schich­te geschrie­ben. Applaus.

Per­sön­lich freut mich aller­dings sehr, dass KPOP DEMON HUNTERS nicht nur den Oscar für den bes­ten ani­mier­ten Film ein­heim­sen konn­te, son­dern auch noch das Titel­lied GOLDEN als bes­ter Film­song eine Aus­zeich­nung erhielt. Bei­des mehr  als ver­dient.

Im fol­gen­den die kom­plet­te Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewinner°Innen, die stammt aus der Wiki­pe­dia (CC BY).

Bester Film

prä­sen­tiert von Ewan McGre­gor und Nico­le Kid­man

One Batt­le After Ano­ther – Pro­duk­ti­on: Paul Tho­mas Ander­sonSara Mur­phy und Adam Som­ner

Beste Regie

prä­sen­tiert von Zen­da­ya und Robert Patt­in­son

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Ander­son, der vor 2026 bereits 14-mal für einen Oscar nomi­niert wor­den war, gewann damit erst­mals den Regie-Oscar; zuvor war er am sel­ben Abend bereits für das adap­tier­te Dreh­buch aus­ge­zeich­net wor­den.[7]

Bester Hauptdarsteller

prä­sen­tiert von Adri­en Bro­dy

Micha­el B. Jor­dan – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Jor­dan erhielt die Aus­zeich­nung für die Dar­stel­lung der Zwil­lings­brü­der Smo­ke und Stack in Blood & Sin­ners.[7] Er war damit erst die zwei­te Per­son in der Oscar-Geschich­te, die für die Dar­stel­lung von Zwil­lin­gen aus­ge­zeich­net wur­de; zuvor war dies nur Lee Mar­vin für Cat Ball­ou gelun­gen.[7]

Beste Hauptdarstellerin

prä­sen­tiert von Mikey Madi­son

Jes­sie Buck­ley – Ham­net

Buck­ley war die ers­te iri­sche Schau­spie­le­rin, die in die­ser Kate­go­rie aus­ge­zeich­net wur­de.[7]

Bester Nebendarsteller

prä­sen­tiert von Kier­an Cul­kin

Sean Penn – One Batt­le After Ano­ther

Beste Nebendarstellerin

prä­sen­tiert von Zoë Sal­da­ña

Amy Madi­gan – Wea­pons – Die Stun­de des Ver­schwin­dens (Wea­pons)

Bestes Originaldrehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Ryan Coog­ler – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bestes adaptiertes Drehbuch

prä­sen­tiert von Chris Evans und Robert Dow­ney Jr.

Paul Tho­mas Ander­son – One Batt­le After Ano­ther

Bestes Casting

prä­sen­tiert von Paul Mes­calGwy­neth Palt­rowCha­se Infi­ni­tiWag­ner Mou­ra und Del­roy Lin­do

Cas­san­dra Kulu­kun­dis – One Batt­le After Ano­ther

Beste Kamera

prä­sen­tiert von Demi Moo­re

Autumn Durald Arka­paw – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Arka­paw war die ers­te Frau, die in die­ser Kate­go­rie einen Oscar gewann.[7]

Bestes Szenenbild

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Tama­ra Dever­ell und Shane Vie­au – Fran­ken­stein

Bestes Kostümdesign

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Anna Win­tour

Kate Haw­ley – Fran­ken­stein

Bestes Make-up und beste Frisuren

prä­sen­tiert von Anne Hat­ha­way und Dame Anna Win­tour

Mike HillJor­dan Samu­el und Clio­na Furey – Fran­ken­stein

Beste Filmmusik

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Lud­wig Gör­ans­son – Blood & Sin­ners (Sin­ners)

Bester Filmsong

prä­sen­tiert von Lio­nel Richie

Gol­den aus KPop Demon Hun­ters – Ejae, Kwak Joong-gyu, Lee Yu-han, Nam Hee-dong, Ted­dy ParkSeo Jeong-hoon und Mark Son­nen­blick

Bester Schnitt

prä­sen­tiert von Bill Pull­man und Lewis Pull­man

Andy Jurgen­sen – One Batt­le After Ano­ther

Bester Ton

prä­sen­tiert von Maya RudolphKris­ten WiigRose Byr­neMelis­sa McCar­thy und Ellie Kem­per

Gareth JohnAl Nel­sonJuan Peral­taGary A. Riz­zo und Gwen­d­olyn Yates Whitt­le – F1

Beste visuelle Effekte

prä­sen­tiert von Sigour­ney Wea­ver und Pedro Pas­cal

Richard Bane­hamDani­el Bar­rettJoe Let­te­ri und Eric Sain­don – Ava­tar: Fire and Ash

Bester Animationsfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

KPop Demon Hun­ters – Chris Appel­hansMag­gie Kang und Michel­le L. M. Wong

Bester animierter Kurzfilm

prä­sen­tiert von Will Arnett und Chan­ning Tat­um

Das Mäd­chen, das Per­len wein­te (The Girl Who Cried Pearls) – Chris Lavis und Maciek Szc­zer­bow­ski

Bester Kurzfilm

prä­sen­tiert von Kumail Nan­jia­ni; wegen Stim­men­gleich­heit wur­den zwei Fil­me aus­ge­zeich­net

The Sin­gers – Sam A. Davis und Jack Piatt
Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve – Nata­lie Mus­teata und Alex­and­re Singh

Der geteil­te Sieg von The Sin­gers und Deux per­son­nes éch­an­geant de la sali­ve war der sechs­te Stim­men­gleich­stand in der Geschich­te der Oscar­ver­lei­hung.[7]

Bester Dokumentarfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

Ein Nobo­dy gegen Putin (Mr. Nobo­dy mod Putin) – David Boren­steinHel­le FaberAlžb?ta Kará­s­ko­vá und Pawel Talan­kin

Bester Dokumentar-Kurzfilm

prä­sen­tiert von Jim­my Kim­mel

All die lee­ren Zim­mer (All the Emp­ty Rooms) – Conall Jones und Joshua Sef­tel

Bester internationaler Film

prä­sen­tiert von Pri­y­an­ka Chop­ra Jonas und Javier Bar­dem

Sen­ti­men­tal Value, Nor­we­gen – Regie: Joa­chim Trier

Trailer: THE MANDALORIAN AND GROGU

Dass eine der erfolg­reichs­ten STAR WARS-Seri­en ins Kino kommt ist nun wirk­lich nichts Neu­es mehr. Und der Ter­min rückt immer näher, schon Ende Mai 2026 (genau­er gesagt am 22.) ist es so weit: THE MANDALORIAN AND GROGU. Dis­ney und Lucas­Film erhö­hen schon­mal die Schlag­zahl und zei­gen einen voll­stän­di­gen Trai­ler. Blurb zum Film:

The evil Empire has fal­len, and Impe­ri­al war­lords remain scat­te­red throug­hout the gala­xy. As the fled­gling New Repu­blic works to pro­tect ever­y­thing the Rebel­li­on fought for, they have enlis­ted the help of legen­da­ry Man­dalo­ri­an boun­ty hun­ter Din Dja­rin and his young app­ren­ti­ce Gro­gu.

Das böse Impe­ri­um ist gefal­len, und impe­ria­le Kriegs­her­ren sind wei­ter­hin über die Gala­xis ver­streut. Wäh­rend die jun­ge Neue Repu­blik dar­an arbei­tet, alles zu schüt­zen, wofür die Rebel­li­on gekämpft hat, hat sie sich die Hil­fe des legen­dä­ren man­dalo­ria­ni­schen Kopf­geld­jä­gers Din Dja­rin und sei­nes jun­gen Lehr­lings Gro­gu gesi­chert.

Pedro Pas­cal über­nimmt erneut die Rol­le des Man­dalo­ria­ners, zudem gibt es Sigour­ney Wea­ver zu sehen und Ste­ve Blum spricht Zeb aus REBELS. In wei­te­ren Rol­len unter ande­rem: Jere­my Allen White, Jon­ny Coy­ne, Dave Filoni und Mar­tin Scor­se­se (ja, wirk­lich).

Regie führt Jon Fav­reau nach einem Dreh­buch von ihm und natür­lich Dave Filoni. Es pro­du­zie­ren Fav­reau, Filoni, Ian Bryce und Kath­le­en Ken­ne­dy.

eng­lisch:

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