Im Sammelband GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN finden sich alle vier bisher veröffentlichten Bände aus Myra Çakans Reihe RETRO-SF inklusive der Pulp-Cover. Man erhält das eBook drei Monate lang exklusiv bei Amazon, ab Januar wird zudem eine Taschenbuchausgabe erhältlich sein.
Die GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN sind eine Hommage an das Golden Age der Science Fiction. Einer Ära in der noch alles möglich schien und eine verheißungsvolle Zukunft auf die Menschen wartete. Beschrieben wurden diese Zukunftswelten in Heftromanen, den Pulps, die durch ihre wunderbar prallbunten Cover auffielen.
Dieser Sammelband von Retro-SF (Teil 1 – 4) vereint zwölf turbulente und humorvolle Kurzgeschichten und eine Novelle. Es geht um unberechenbare Maschinen, seltsame Besucher von fremden Welten, wagemutige Erdbewohner, verrückte Wissenschaften, Zeitreisende und vieles mehr.
Man bekommt das eBook mit einem Umfang von 180 Normseiten zum Preis von 4,99 Euro bei Amazon.
GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN
RETRO-SF-Sammelband
Myra Çakan
eBook (Kindle), Dezember 2012
ca. 180 Normseiten, €4,99
ISBN: 978–3‑943957–14‑3
ASIN: B00APJ5X7G
edition dardariee
Für Fans des trashigen finnischen Kinofilms IRON SKY um Nazis auf dem Mond und deren Invasion der Erde gibt es heute kostenlos ein besonderes eBook-Schmankerl als Kindle-eBook auf Amazon: IRON SKY: VORSEHNUNG.
Wir schreiben das Jahr 1945. Der selbst entfesselte zweite Weltkrieg ist für das Dritte Reich verloren. Während die Heimat in Europa zerstört in Trümmern liegt und der Diktator Hitler sich in den Selbstmord geflüchtet hat, machen sich ein paar unverbesserliche Nazis in Form von Soldaten, Wissenschaftlern und Zivilisten von einer geheimen Station in der Antarktis (Neuschwabenland) auf dem Weg zum Mond. Zum Mond? Ja, zum Mond. Mit der unter strengster Geheimhaltung entwickelten Reichsflugscheibe hofft der verblendete kümmerliche Rest einer einstmals stolzen Truppe auf eine Zukunft im Weltall, um das vierte Reich eines Tages auf der Erde wieder errichten zu können.
Ilsa von Braunfels (im Ernst?) heisst die Autorin der Story aus dem IRON SKY-Universum, die sich mit der Vorgeschichte des Film befasst und erzählt, wie die Mond-Nazis auf den Erdtrabanten gekommen sind.
[Update 12:30:] wer lieber ein ePub möchte, bekommt das bei Beam-eBooks. Natürlich ebenfalls kostenlos. Dank an Patric Mueller für den Hinweis! Und Dank an Kyr für »Vorsehnung« …
IRON SKY: VORSEHNUNG
Ilsa von Braunsfels
eBook
ASIN: B00AMQIHOI
MFM Entertainment
Dass Games Workshop nicht zu den Guten gehört wissen wir schon lange, mal abgesehen davon, dass sie Spielfiguren überteuert verkaufen und Figuren anderer Hersteller für ihre Spiele nicht zulassen wollen, sind sie vor einem Jahr auch gegen jemanden vorgegangen, der via 3D-Drucker produzierte Plastikpanzer auf Thingieverse verkauft hat, weil die angeblich ihren zu ähnlich sehen.
Die US-Autorin M.C.A. Hogarth vertreibt über Amazon eine Reihe von Büchern namens SPOTS THE SPACE MARINE zu einer gleichnamigen Webserie. Webserie meint in diesem Fall allerdings keine Verfilmung, sondern Stories. Aus den Geschichten wurde ein Buch gemacht, das man über den Online-Shop erwerben kann. Oder besser gesagt: konnte. Aufgrund einer Intervention von Games Workshop wurde die Kindle-Version (die Createspace-Fassung ist interessanterweise weiter erhältlich) von Amazon entfernt, die Firma behauptet, dass ein Urheberrechtsverstoß vorliegt, weil sie die Rechte am Begriff »Space Marine« hält.
Das ist eine mutige Behauptung. Wie io9 korrekt berichtet, tauchte der Begriff bereits in den 1930er Jahren erstmals in einer SF-Story auf, auch beim Altmeister E. E. »Doc« Smith oder bei Robert A. Heinlein kann man ihn finden – und all das lange bevor Games Workshop begonnen hat, teure Plastikfiguren zu verkaufen.
If you go to the Trademarks Database and look up the word »space marine« you’ll find the Games Workshop owns a trademark on the term »space marine«, but it only covers the follow goods and services: IC 028. US 022. G & S: board games, parlor games, war games, hobby games, toy models and miniatures of buildings, scenery, figures, automobiles, vehicles, planes, trains and card games and paint, sold therewith.
Fiction isn’t included in that list, which means Games Workshop has no grounds on which to accuse me of trademark infringement.
I didn’t get my use of that term from Games Workshop. I got it from Robert Heinlein. Apparently the first use of the term was in 1932. E.E. Smith used it, among others. Also there are other novels on Amazon being sold that have »space marine« in the title. I don’t know why Games Workshop decided to complain about Spots in particular, but my guess is because the Kickstarter made it a little higher-profile than the average indie offering.
Allein die Tatsache, dass jemand ein Trademark auf den Begriff bekommen hat, ist schon lächerlich genug. Dass GW in dieser Form gegen einen Indie-Titel vorgeht, obwohl der Begriff allenthalben genutzt wird, auch in anderen Büchern, zeigt das Absurde am Urheberrechtsanspruch der Firma deutlich auf.
Ich gehe davon aus, dass sich Independent-Autoren in Zukunft des Öfteren mit solchen Behauptungen werden auseinander setzen müssen, denn angesichts der Tatsache, dass Selfpublishing zu einem Faktor wird, und das sogar bereits in Deutschland, werden vermutlich insbesondere Verlage versuchen, ihre Pfründe zu sichern, indem sie ähnliche Behauptungen aufstellen, ob diese nun stimmen, oder nicht. Auf der anderen Seite wird man aber auch damit rechnen müssen, dass die Anzahl der Plagiatsfälle steigen wird, bei denen einfach aus anderen Büchern abgeschrieben wird. Auch in dieser Hinsicht gab es in letzter Zeit ja auch hierzulande bereits Beispiele.
Davon abgesehen ist das Vorgehen von Games Workshop unverschämt und ich wünsche der Autorin alles Gute dabei, gegen diese dreiste Urheberrechtsbehauptung vorzugehen. Und wahrscheinlich ist das gute Werbung für ihr Buch. Für GW jedoch nicht.
[cc]
Cover SPOTS THE SPACE MARINE Copyright M.C.A. Hogarth.
Warf man gestern einen Blick in die Verkaufscharts bei Amazon ergab das ein eindeutiges Bild: in Sachen eBooks wurden die ersten zehn Plätze von Selfpublishern belegt – wenn man 50 SHADES OF GREY mit einrechnet, was Sinn macht, denn auch das ist schließlich ursprünglich eine Indie-Veröffentlichung. Interessanterweise sind auch bei den physischen Büchern, also den Printprodukten, Independent-Titel recht gut vertreten, es handelt sich also keinesfalls mehr ausschließlich um ein eBook-Phänomen – und bei der schieren Anzahl käuflich erwerbbarer pBooks (Printbücher) halte ich das für äußerst bemerkenswert.
Kein Wunder, dass sogar die Buchhandels- und Verlagsbranche inzwischen ganz offen und garantiert zähneknirschend zugeben muss, dass Independent-Autoren maßgebliche Umsätz erwirtschaften, auch wenn manch einer die Realitäten noch nicht wahr haben will.
Und hier tut sich ein weiteres Problem für den Buchhandel vor Ort auf: Selfpublisher sind hier nicht vertreten, zumeist aufgrund des nach wie vor herrschenden Standesdünkels der Branche. Man will mit den Schund- und Schmutz-Veröffentlichungen, die nach Ansicht der Verlage auch noch qualitativ schlecht und nicht bearbeitet sind, nichts zu tun haben. Mal abgesehen davon, dass die Buchhändler zum einen im Moment noch gar keine Möglichkeiten haben, eBooks zu verkaufen, ist ein weiteres Problem, dass man Amazon ablehnt, sowie die Tatsache, dass der Onlineversender offenbar gar keine Schnittstelle zum lokalen Handel anbietet – aber das ließe sich mit ein wenig gutem Willen ändern. Wenn der Bahnhofsbuchhandel und der Zeitschriftenhandel fit wäre, würden diese Lücke sofort schließen – und ich denke, dass es eher über kurz als über lang dazu kommen dürfte.
Unverständlich ist allerdings, dass man beim Händler angesehen wird, als hätte man nach einem Kilo Mett gefragt, wenn man selbstpublizierte Bücher erwerben möchte. Ist es denn wirklich so abwegig, bei einem Buchhändler Bücher kaufen zu wollen? Warum wird allzu oft abgewunken, und das sogar, wenn die Independent-pBooks über eine ordentliche ISBN verfügen?
Wenn hier schnell umgedacht wird, könnte man sich ein Stück des boomenden Marktes sichern, statt nur über Amazon zu lamentieren. Sehe ich allerdings das Herumgeeiere in Sachen eBooks, wo der Handel keinen wirklichen Schritt weiter kommt und sehe ich das stets konservative Gebaren einer Branche, die Jahrzehnte nur mit sich selbst und ihrer bequemen Buchpreisbindung befasst war, dann befürchte ich, dass erst ein massives Buchhandlungssterben zu einem aha-Erlebnis führen wird. Und dann ist es zu spät. Ich persönlich wünsche mir kein Amazon-Monopol.
Um das zu verhindern muss die Branche aber eigene Plattformen für Indie-Autoren einrichten, das müssen Plattformen sein, die ähnlich gute Konditionen bieten wie Amazon und sie müssen ähnlich einfach zu bedienen sein. Bis es die gibt dürften allerdings – wie man den Laden kennt – Jahre vergehen. Und Amazon (und Apple, Google – und demnächst auch Kobo) lehnen sich derweil zurück und verdienen an dem eingebildeten Schmutz und Schund.
Ich hatte neulich schon auf den via Amazon als eBook und Taschenbuch erhältlichen Roman INDIANERSOMMER von Michael Sullivan hingewiesen. Den gibt es in der elektronischen Form vom ersten bis zum fünften Dezember kostenlos im Kindle-Store.
Zum Inhalt:
Michael ist ein 15-jähriger Junge und besucht die Mittelstufe seines heimatlichen Jungengymnasiums. Von Statur aus eher ein Hänfling, hat er es schwer gegen die Raufbolde der ‘Milchgeldbande’, die ihm immer wieder auflauern, um ihm sein Pausengeld abzunehmen. Michael ist nun mal ein Träumer, eine Leseratte und ein Hobbyfilmer. Seine Darsteller sind Plastik-Spielfiguren, von denen er eine ganze Kiste voll besitzt: Cowboys, Indianer, Ritter und einige Soldaten. Mit ihnen erlebt er die Abenteuer, die ihm im realen Leben versagt bleiben.
Auf der Suche nach weiteren Figuren erwirbt er auf einem Flohmarkt etwas ganz anderes: einen angeblichen Medizinbeutel mit den Überresten des Herzens eines gewaltigen Kriegers. Als er dann abends bei schummrigem Licht wieder mit seinen Figuren spielen will und dabei beim Auswechseln einer Glühlampe einen elektrischen Schlag erhält, passiert es! Der Medizinbeutel platzt, ein seltsamer Staub quillt heraus, und Michael findet sich im Körper seines Helden wieder: Indigo, ein muskulöser Indianer, in welchen Michael all das hineinprojiziert hat, was er gerne wäre.
Das Abenteuer beginnt. Er muss einen Weg zurück in seinen Körper finden und dabei gegen alle anderen Spielfiguren kämpfen, die nichts unversucht lassen, ihm den Lebensfunken auszublasen …
Ab morgen zum kostenlosen Download bei Amazon, ansonsten kostet das eBook 2,68 Euro und das Taschenbuch gibt’s für 7,51 Euro, was auch nicht wirklich teuer ist.
INDIANERSOMMER
Michael Sullivan
phantastischer Roman
ebook & Taschenbuch
ca. 164 Seiten, ca 1 MB
Oktober 2012
ASIN (eBook): B009ZHBKUS
ISBN (Taschenbuch): 978–1478295525
EMMERICH Books & Media
Neulich war hier auf PhantaNews Thema, dass man an eBooks keine Besitzrechte erwirbt, sondern nur Nutzungslizenzen. Beispiel war Amazons Kindle-Shop, in dessen Nutzungsbedingungen das auch so eindeutig zu lesen ist. Dadurch stellte sich für mich die Frage, ob das die Buchpreisbindung auf eBooks nicht in Frage stellt, denn tatsächlich entsteht dadurch ja eine deutliche Unterscheidung zum Printbuch. Denn daran erwirbt man definitiv ein dauerhaftes, nicht zeitlich beschränktes Besitzrecht – wenn auch nicht am urheberrechtlich geschützten Text darin, aber wenigstens am physikalischen Objekt Printbuch. Ist klar: Wenn Amazon oder ein Verlag das Nutzungsrecht an einem Buch zurück ziehen wollten, müssten sie in meine Wohnung eindringen und es physikalisch aus dem Regal nehmen – das ist dann doch höchst unwahrscheinlich.
Es war also wieder einmal an der Zeit, die Rechtsabteilung des Börsenvereins des deutschen Buchhandels nach einer Einschätzung zu diesem Thema zu fragen. Die Antwort fiel für mich nicht unerwartet aus …
Heute und die nächsten beiden Tage ist die Novelle FLUCHT VON FANFASL aus der Meisterdetektive-Reihe mit den Protagonisten Sunny und Polli bei Amazon kostenlos als eBook herunter zu laden. Anlass dafür ist eben das Erscheinen des von Joachim Sohn verfassten Werkes in elektronischer Form.
Die Kater Sunnie und Polli flüchten vor den schwer bewaffneten Häschern des Kochs Philipp, dem sie als Küchensklaven dienen sollten. Angefangen hat jedoch alles mit dem Auftrag eines mysteriösen, dreidimensionalen Schattens, dem der Koch angeblich seine Tomatenkernölpresse gestohlen hat. Der Schatten bringt die Meisterdetektive in seinem fliegenden Hausboot zur Insel Fanfasl, die der Koch aus Küchenresten hat aufschütten lassen. Doch dort erleben sie eine Überraschung.
FLUCHT VON FANFASL ist eine abgeschlossene Kurzgeschichte innerhalb des in Entstehung befindlichen Romans: SUNNIE UND POLLI – BEI DEN MONATEN.
Der Roman beginnt mit dem Absturz der Kater in ihrem fliegenden Hausboot im Land der Monate. Die Kater erwarten, dass die Monate jeden Moment an ihre Tür klopfen. Aus Furcht davor gefragt zu werden, wie sie zu diesem wunderschönen Fluggerät gekommen sind, denken sie sich FLUCHT VON FANFASL aus.
Joachim Sohn wurde 1968 in Wiesbaden geboren. Er studierte in Mainz, Konstanz und Berlin Vergleichende Sprachwissenschaften, Romanistik und Theater‑, Film und Fernsehwissenschaft. In Hamburg qualifizierte er sich an der animation-school zum Animationsdesigner und arbeitete mehrere Jahre freiberuflich bei deutschen Trickfilmproduktionen mit. Seit 2004 ist er Flash-Designer und Animation-Director in einer Internet-Werbeagentur in Düsseldorf. Mehr über den Autor und seine Kreationen findet man auf walkingmills.de
FLUCHT VON FANFASL
Joachim Sohn
phantastische Geschichte
eBook, ca. 191 kB
normalerweise 0,89 Cent ASIN: B009VI9ECW
Pink-Pawnee Editions
Coverabbildung Copyright Joachim Sohn / Pink-Pawnee Editions
Der Text im Titel steht in den Nutzungsbedingungen von Amazons Kindle Store. Was das bedeutet ist klar: man erwirbt keine Eigentumsrechte an gekauften Inhalten (vulgo: eBooks) sondern nur Nutzungsrechte – und diese können im Prinzip auch jederzeit wieder entzogen werden.
Wohin das konkret führen kann, musste gerade eine Amazon-Nutzerin aus Norwegen feststellen, der ihr Konto wegen angeblichen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gesperrt wurde und die dadurch keinen Zugriff mehr auf ihre gekauften eBooks hatte, darüber berichtet heute der Heise-Ticker. Das Problem wurde inzwischen zwar seitens Amazon gelöst, allerdings erst, nachdem eine Welle der Empörung durchs Web zog. Amazon behauptet zwar, dass der Zugriff auf die eigene Kindle-Bibliothek nicht vom Status des Kontos abhängig sei, doch dem war offensichtlich nicht so. Anfragen an den Support wurden von diesem ignoriert.
Hier zeigt sich wieder einmal, wie der Kunde durch DRM und ähnliche Maßnahmen sowie durch die Nutzungsbedingungen um sein Geld gebracht werden soll. Zum einen schreibt der Anbieter vor, auf welchen Geräten das eBook genutzt werden darf – das ist allerdings bei anderen Anbietern, die beispielsweise Adobe-DRM nutzen nicht anders. Wenn man nur Nutzungsrechte erwirbt, aber keine Besitzrechte, und diese auch noch jederzeit entzogen werden können, ist überhaupt nicht mehr zu akzeptieren, dass eBooks derart teuer sind. Angesichts der Gefahr, seine gesamte Bibliothek zu verlieren, nur weil der Anbieter das so will, oder weil er einen Fehler macht, sind die angesagten eBook-Preise nah am Printbuch nicht akzeptabel, das wären sie nur dann, wenn man sie uneingeschränkt nutzen kann. Denn man erhält ein kastriertes Produkt, das sich jederzeit in Luft auflösen kann.
Ich hoffe, dass die Verbraucherschützer schnell auf das Thema aufmerksam werden, sich im Sinne des Kunden einsetzen und auch mal Amazon wegen kundenfeindlicher Passi in den Nutzungsbedingungen abmahnen.
Und genau das ist auch der Grund, warum ich nur in besonderen Ausnahmefällen eBooks bei Amazon kaufe, mein gerade angeschaffter neuer eReader ist ein Sony PRS-T2, mit dem binde ich mich nicht an einen einzelnen Anbieter. Und soll es doch ausnahmsweise mal ein Kindle-eBook sein: auf dem Sony läuft eine Android-Variante, die ist bereits gejailbreaked und ich könnte die Kindle-App darauf installieren. Allemal der bessere Weg, als sich allein an einen Anbieter fesseln zu lassen.
Glücklicherweise verzichten immer mehr Anbieter auf harte DRM-Maßnahmen – und genau diese sollte man unterstützen und den Rest boykottieren.
Amazon Prime ist ein Service des Onlineversenders. Gegen die Zahlung eines Obolus in Höhe von 29 Euro erhält man alle Bestellungen, auch solche unter 20 Euro, ohne Versandkosten und bereits am nächsten Tag. Letzteres nach meinen Erfahrungen zumindest meistens.
Jetzt eröffnet Amazon für Prime-Kunden eine Leihbücherei in deren Rahmen man in jedem Monat eins von ca. 200000 eBooks unter anderem auch aus Kindle Direct Publishing in verschiedenen Sprachen kostenfrei ausleihen kann. In deutscher Sprache sind ca. 8500 Werke vorhanden. Diese Ausleihe ist allerding nicht auf die KDP-üblichen Selfpublishing-eBooks beschränkt, man erhält über das Leihprogramm auch bekannte Bücher wie beispielsweise HARRY POTTER. Diese Ausleihe ist unbefristet, es gibt also keinen vorgegebenen Zeitrahmen, innerhalb dessen man das Buch gelesen haben muss. Die Urheber erhalten eine Vergütung, wenn ihr Werk verliehen wird.
Amazon Chef Jeff Bezos sieht nach eigenen Aussagen die deutsche Buchpreisbindung nicht als Hindernis für das Verleihprogramm. Das wird der Börsenverein möglicherweise anders bewerten, ich bin gespannt auf dessen Reaktion. Die wird allerdings möglicherweise ein wenig auf sich warten lassen, da die Branche derzeit auf der Buchmesse Frankfurt mit intensiver Selbstbeweihräucherung beschäftigt ist.
Anlass für die Eröffnung der elektronischen Leihbücherei ist, dass die neuen Kindles mit Paperwhite-Display ab sofort auch in Deutschland erhältlich sind. Diese zeichnen sich durch besonders kontrastreiche sechs-Zoll-Displays mit einer Auflösung von 212 ppi sowie eine Beleuchtung aus. Kindle-Bücher kann man über Leseapps aber auch auf dem Computer, sowie auf Android- und iOS-Geräten lesen.
Heute bekommt man für Amazons Kindle gleich zwei Bände der Anthologie TANZ DES LEBENS ohne einen müden Cent dafür ausgeben zu müssen. Der Titel von Band eins lautet TAGWÄRTS, Nummer zwei ist konsequenterweise NACHTWÄRTS betitelt.
Klappentext:
Zehn Geschichten – eine phantastischer als die andere. Obwohl sie unterschiedlicher kaum sein können, verbindet sie ein gemeinsames Thema: der geheimnisvolle, beeindruckende, außergewöhnliche Tanz des Lebens.
TAGWÄRTS hat einen Umfang von ca. 119 Seiten, NACHTWÄRTS ist ca. 101 Seiten stark (nicht vergessen, das sind die Amazon-Schätzungen, die von der Realität abweichen können, meist wären Papierbücher dicker). Normalerweise kosten die beiden eBooks jeweils 3,99 Euro.
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Verlags Æternica. Aktuell liegen die beiden eBooks nur für Kindle vor, andere Formate sollen folgen, eventuell gibt es später auch noch eine Printausgabe.
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