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Webformate für eBook-Vorschau? Im Ernst?

Gera­de habe ich einen Arti­kel im Blog des Buch­re­ports gefun­den, der ver­schafft mir erneut Griffspu­ren an der Stirn vom dau­er­haf­ten »an den Kopf fas­sen« (neu­deutsch: Face­palm). Ver­le­ger Klaus Wre­de beklagt zu Recht, dass der Buch­han­del im Geschäft mit eBooks zu kurz kommt. Und auch die Ana­ly­se, dass man als Ver­le­ger zukünf­tig deut­lich ver­stärkt von Apple, Goog­le und Ama­zon abhän­gig sein wird, wenn man sich nicht schnell anpasst, ist noch kor­rekt. Was dann aber folgt, ist der­art rea­li­täts­fern, dass es mir als Web­ent­wick­ler, IT-Bera­ter und eBook-Her­aus­ge­ber fast schon kör­per­lich weh tut.

Da wird pos­tu­liert, dass es ein spe­zi­el­les, neu­es Web­for­mat für eBooks geben müs­se, damit der Buch­händ­ler dem Kun­den im Laden eine Lese­pro­be zei­gen kön­ne, wor­auf­hin der dann prü­fen kann, ob das Buch für ihn geeig­net ist. Es wird auch gleich via iFrame eine sol­che Lösung gezeigt. Mal abge­se­hen davon, dass die Vor­schau im iFrame an man­gel­haf­ter Ergo­no­mie kaum zu schla­gen ist, fra­ge ich mich: wozu?
Wir haben längst web­taug­li­che eBook-For­ma­te. ePub, Mobi­po­cket und ins­be­son­de­re PDF kön­nen direkt im Brow­ser ange­zeigt wer­den. Ich kann nicht mal ansatz­wei­se ver­ste­hen, wozu man hier ein neu­es For­mat oder gar eine »Web­an­wen­dung« benö­tigt? War­um nicht ein­fach die Lese­pro­be als PDF bereit stel­len, dann sieht der Kun­de genau­so sofort das Lay­out des Buches wie bei die­ser pro­prie­tä­ren iFrame-Lösung? Auch der Buch­händ­ler mit Web­shop kann Lese­pro­ben in allen For­ma­ten pro­blem­los bereit hal­ten, wenn die­se beim Ver­lag vor­han­den sind und der Shop des Händ­lers dar­auf deeplinkt. Ganz ohne »Web­an­wen­dung«.

Der Satz

Der Buch­händ­ler muss nur über wenig tech­no­lo­gi­sches Know-How ver­fü­gen, und kein Exper­te sein für E‑Book-For­ma­te, Digi­tal Rights Manage­ment und E‑Book-Rea­der.

ist eben­falls völ­lig sinn­frei, denn zur Sach­kom­pe­tenz des Buch­händ­lers gehö­ren eBooks und deren For­ma­te deut­lich eher, als das Ein­fü­gen von Code in Web­sei­ten, letz­te­res ist wohl mit »ein wenig tech­no­lo­gi­sches Know How« gemeint. Lese­pro­ben sind ohne­hin nicht DRM-geschützt (sind sie es doch, wäre das idio­tisch).
Erklä­ren kann ich mir die­se gan­ze welt­frem­de und tech­nisch hane­bü­che­ne Num­mer eigent­lich nur damit, dass Wre­de das Ver­fah­ren, also die­se omi­nö­se Web­an­wen­dung, ver­kau­fen möch­te, und das obwohl dies viel ein­fa­cher mit bereits exis­tie­ren­den Tech­ni­ken zu bewerk­stel­li­gen ist. Soll­te dem nicht so sein, besteht der Arti­kel in Hin­sicht auf die­se über­flüs­si­ge Vor­schau­funk­ti­on kei­ner­lei Rea­li­täts­check.

Wenn so wie im Blog­bei­trag beschrie­ben auch die ande­ren ange­dach­ten Lösun­gen der Bran­che für die Pro­ble­me der Buch­händ­ler mit den eBooks und ande­ren neu­en Medi­en aus­se­hen, dann gute Nacht.

Ach ja: wenn ich in eine Buch­hand­lung gehe, weil ich ein Buch kau­fen möch­te und der Händ­ler hat es nicht vor­rä­tig, dann kann es dafür nur eine Lösung geben, die dafür sorgt, dass ich das Buch bei ihm bestel­le, statt bei Ama­zon: es muss mor­gen (von mir aus auch über­mor­gen) por­to­frei in mei­nem Brief­kas­ten lie­gen. Ob das der Ver­lag über­nimmt, oder irgend­ein Bar­sor­ti­men­ter (Zulie­fe­rer) oder der Buch­händ­ler selbst (was bei klei­ne­ren selbst­ver­ständ­lich nicht mach­bar ist, aber ein Bran­chen­zu­sam­men­schluss könn­te sowas pro­blem­los stem­men – Ama­zon kann’s ja auch) ist mir egal.

Bild: Dr. Shel­don Coo­per von pul­vis auf Devi­ant­Art, CC BY-NC-ND

WLAN-Kindle nur heute für 59 Euro

Wer noch kei­nen Kind­le hat, aber damit lieb­äu­gelt, sich einen anzu­schaf­fen, der könn­te heu­te zuschla­gen, denn Ama­zon bie­tet den eRea­der in der WLAN-Vari­an­te statt für 79 Euro für 59 Euro an – aller­dings nur am 04.02.2013.

Der Kind­le hat neben WLAN ein sechs Zoll eInk-Dis­play und wiegt gera­de mal 170 Gramm. Für Prime-Kun­den könn­te inter­es­sant sein, dass man das Ver­lei­h­an­ge­bot mit Zugriff auf ca. 200000 eBooks nur mit einem »ech­ten« Kind­le nut­zen kann, nicht aber mit einer der Apps.

Man soll­te sich dar­über im Kla­ren sein, dass es sich bei den Kind­le-eBooks um ein pro­prie­tä­res For­mat han­delt, das man nicht auf ande­ren Lese­ge­rä­ten nut­zen kann, wei­ter­hin hat Ama­zon Zugriff auf die Daten auf dem Gerät und könn­te erwor­be­ne Bücher löschen, wenn es damit bei­spiels­wei­se Rech­te­pro­ble­me gibt, das ist so auch im Jahr 2009 bereits gesche­hen.

Wen das nicht stört, der fin­det das Son­der­an­ge­bot auf Ama­zons Web­sei­te.

[cc]

Pres­se­fo­to Kind­le Copy­right Ama­zon

»Rezensentenmafia« – mal wieder …

Auch beim Buch­re­port ist das (angeb­li­che?) Mani­pu­lie­ren von Rezen­sio­nen ein The­ma. In einem Arti­kel berich­tet man über Unre­gel­mä­ßig­kei­ten bei den Bespre­chun­gen selbst­pu­bli­zier­ter Bücher.

Ja, es kann durch­aus sein, dass es hier Mani­pu­la­tio­nen gibt, ich kann aller­dings nicht nach­voll­zie­hen, war­um die Indie-Autoren mal wie­der im Mit­tel­punkt ste­hen. Aus­sa­ge­kräf­ti­ge Zah­len, die bele­gen wür­den, in wel­chem Umfang so etwas geschieht gibt es nicht, Buch­re­port spricht nur nebu­lös von »Insi­dern«, und so müs­sen alle Vor­wür­fe pure Spe­ku­la­ti­on blei­ben und soll­ten des­we­gen auch deut­lich als sol­che gekenn­zeich­net wer­den, statt pau­schal in Rich­tung Self­pu­blisher zu pöbeln. Zudem ist es ein offe­nes Geheim­nis, dass auch Ver­la­ge nicht davor zurück­schre­cken, Buch­wer­tun­gen und Rezen­sio­nen zu ihren Guns­ten zu »beein­flus­sen«, auch des­we­gen erscheint mir das »Ein­schie­ßen« auf die Indies als arg mani­pu­la­to­risch.

Das Pro­blem mani­pu­lier­ter Bewer­tun­gen im Netz ist nun wirk­lich kein neu­es und es beschränkt sich auch nicht wirk­lich auf Ama­zon. Ähn­li­che Schwie­rig­kei­ten wer­den seit Jah­ren aus ande­ren Bran­chen berich­tet, die ähn­li­che Crowd-Abstim­mungs­sys­te­me nut­zen (pro­mi­nent sind hier Rei­sen und Hotels zu nen­nen, es sind aber bereits aus den guten alten Vinyl-Zei­ten Vor­komm­nis­se bekannt, in deren Rah­men Plat­ten­fir­men ihre eige­nen Pro­duk­te in gro­ßem Umfang kauf­ten, um die Ver­kaufs­zah­len nach oben anzu­pas­sen und ihren Song damit in die Charts zu schau­keln).

Eine deut­lich Ver­bes­se­rung wür­de ein­tre­ten, wenn alle Anbie­ter (nicht nur Ama­zon) nur noch Bespre­chun­gen und Wer­tun­gen von Per­so­nen akzep­tie­ren wür­den, die das Buch auch tat­säch­lich erwor­ben haben. Das ist selbst­ver­ständ­lich eben­falls kein All­heil­mit­tel, gera­de bei eBooks nicht, wür­de die Situa­ti­on aber bereits deut­lich ver­bes­sern. Ama­zon ist sogar den ers­ten Schritt bereits gegan­gen und mar­kiert Wer­tun­gen mit »von Ama­zon bestä­tig­ter Kauf«.

Das grund­sätz­li­che Pro­blem wird sich nicht durch Lamen­tie­ren lösen las­sen, eben­so wenig durch pau­scha­les Fin­ger­zei­gen auf Inde­pen­dent-Autoren. Wenn die Bran­che ein Pro­blem sieht, soll­te sie auch auf ihren Online-Ver­kaufs-Platt­for­men dafür sor­gen, dass nur Per­so­nen Wer­tun­gen abge­ben kön­nen, die das Buch auch tat­säch­lich gekauft haben. Natür­lich ist es viel schö­ner (und ein­fa­cher), wenn die ver­meint­li­chen Kun­den einem den Inhalt für die Web­sei­te schrei­ben …

Online­käu­fer müs­sen sich selbst­ver­ständ­lich dar­über im Kla­ren sein, dass man bei Bespre­chun­gen zwei­mal hin­schau­en muss, ob nun bei Büchern oder ande­ren Waren. Das soll­te sich aber inzwi­schen her­um gespro­chen haben, oder? Bei Ama­zon beschränkt man sich halt auf Bespre­chun­gen bestä­tig­ter Käu­fer. Doch so ein­fach.

Und Asht wird sich ver­mut­lich freu­en, dass sein beklopp­ter Begriff »Rezen­si­ons­ma­fia« Ein­zug in die Bran­chen­no­men­kla­tur fin­det (face­palm).

Nach­trag: was soll eigent­lich die­ses Her­um­rei­ten auf Andre­as Adlon? Wel­chen Sinn hat es, einen Self­pu­blisher in die­ser Form in dem Arti­kel her­aus zu grei­fen und an den Pran­ger zu stel­len? Um das zu beant­wor­ten: kei­nen, man hät­te die Ver­mu­tun­gen auch ohne Namens­nen­nung äußern kön­nen. In mei­nen Augen ist so etwas übels­ter Schmie­ren­jour­na­lis­mus.
Merk­wür­dig auch, dass man sich auf den Arti­kel bei lite​ra​tur​ca​fe​.de bezieht, der ohne Quel­len oder Zah­len vor­zu­le­gen behaup­tet hat­te, Ama­zon habe die Best­sel­ler­lis­ten »berei­nigt«, und das in einer Form tut, der die­se Behaup­tun­gen als Fak­ten ver­kau­fen will. Bei­de Arti­kel kom­men übri­gens ohne Autoren­nennung daher. Soll­te uns das zu den­ken geben? Mit Sicher­heit!

Heute kostenlos für den Kindle: Susanne Gerdoms PROJEKT ARMAGEDDON

Neu­er Lese­stoff für den Kind­le: heu­te gibt es Susan­ne Ger­doms Roman PROJEKT ARMAGEDDON kos­ten­los in Ama­zons eBook-Shop.

Klap­pen­tetx:

Warn­hin­weis:

Nicht für Jugend­li­che unter 16 Jah­ren geeig­net. Ent­hält Sex, Dro­gen & Göt­ter.
Metat­ron, i.A. des Herrn

Bes­tens für Jugend­li­che unter 16 Jah­ren geeig­net. Was die Göt­ter betrifft: GIYF
A. Ant­ago­nis­ti­des, Obers­ter Dämon

Lernt erst mal ster­ben.
Odin, All­va­ter

Ash­ley Fra­xi­nus fin­det sich nach ihrem Tod unver­mu­tet zwi­schen den Fron­ten eines seit Jahr­tau­sen­den toben­den Macht­kamp­fes zwi­schen Göt­tern und Men­schen, Engeln und Dämo­nen wie­der. Der PLAN für ein geord­ne­tes Welt­ende läuft, der Count­down tickt. Der­weil kochen die dämo­ni­sche Büro­kra­tie und das Himm­li­sche HQ ihr eige­nes Süpp­chen. Mit im Spiel ist auch noch der in sei­nem Exil schmol­len­de Luzi­fer, der eif­rig intri­gie­rend in der Quan­ten­me­ta­phy­sik her­um­rührt. Die längst in Ren­te gegan­ge­nen Göt­ter Odin und Loki, zer­strit­te­ne Brü­der mit einem gemein­sa­men Feind, ver­su­chen, ihre eige­ne Haut und neben­bei die Welt zu ret­ten. Und wer hat nun eigent­lich wirk­lich Iduns gol­de­ne Äpfel gestoh­len?
Ash macht sich auf, die Rät­sel zu lösen und Arma­ged­don zu ver­hin­dern. Oder wenigs­tens bis zum Kaf­fee wie­der zu Hau­se in ihrem alten Leben zu sein …

Das eBook hat einen Umfang von 896 kB und kos­tet nor­ma­ler­wei­se 4,99 Euro, die Print-Aus­ga­be hat eine Stär­ke von 422 Sei­ten (und kos­tet 12 Euro).

PROJEKT ARMAGEDDON
Susan­ne Ger­dom
Phan­tas­tik
424 Sei­ten
August 2012
ASIN: B008TFGB2O
edi­ti­on nus­quam

Cover­ab­bil­dung Copy­right Susan­ne Ger­dom

[aartikel]B008TFGB2O[/aartikel][aartikel]1478254963[/aartikel]

Kostenlose XXL-Leseprobe für den Kindle: ZUKUNFTSGESCHICHTEN

Wer auf der Suche nach kos­ten­lo­sen Phan­tas­tik-Lese­stoff für den Kind­le ist, der soll­te einen Blick auf die »XXL-Lese­pro­be« mit dem Titel ZUKUNFTSGESCHICHTEN vom Autor Gerd Frey wer­fen. Es fin­den sich dar­in Aus­kopp­lun­gen aus wei­te­ren Sto­ry­samm­lun­gen, die via neo­books (Droe­mer Knaur) erschie­nen sind. Das lite­ra­ri­sche Spek­trum reicht dabei von der SF-Sati­re über eine düs­te­re Steam­punk-Fan­ta­sy-Geschich­te bis hin zu klas­si­scher Hard-Sci­ence Fic­tion.

Die Sto­ries in der Lese­pro­be stam­men aus den Samm­lun­gen DIE ABFALLVERKÄUFER-TRILOGIE, ZEITALTER DER ZAUBERER und ALIEN CONTACT.

Gerd Frey ist eines der Grün­dungs­mit­glie­der des 1990 gestar­te­ten und 2005 zuguns­ten des Nach­fol­ge­pro­jekts PANDORA ein­ge­stell­ten SF-Maga­zins ALIEN CONTACT und hat diver­se Bespre­chun­gen für DAS SCIENCE FICTION JAHR (Hey­ne) und ANDROMEDA NACHRICHTEN ver­fasst. Bei der Zeit­schrift SPACE VIEW war er für die Games-Spar­te ver­ant­wort­lich, seit 2012 ist er frei­er Autor beim Maga­zin GEEK! Sein ers­ter Erzäh­lungs­band DUNKLE SONNE erschien im Jahr 2002.

Die Lese­pro­be ist kos­ten­los. Per­sön­li­che Anmer­kung: ich fin­de es ehr­lich gesagt etwas merk­wür­dig, dass neo­books ein und das­sel­be Cover für diver­se Publi­ka­tio­nen mit unter­schied­li­chen Inhal­ten ver­wen­det. Wirkt irgend­wie unmo­ti­viert …

ZUKUNFTSGESCHICHTEN
Gerd Frey
Phan­tas­tik-Sto­ries
eBook, Kind­le
232 kB, 0,00 Euro
Novem­ber 2012
ASIN: B00AATMJW8
neo­books

Cover ZUKUNFTSGESCHICHTEN Copy­right neobooks/​Droemer Knaur

[aartikel]B00AATMJW8[/aartikel]

Neu für den Kindle: JENSEITS VON NINIVE von E. M. Jungmann

Nach dem Roman­de­but der Autorin E. M. Jung­mann im Jahr 2011 mit dem Titel DAS HERZ DES ABWÛN – DIE REISE gibt es nun neu­en Stoff von ihr. Sei­te End Dezem­ber ist das Buch JENSEITS VON NINIVE in eBook-Form bei Ama­zon für den Kind­le erhält­lich. Es han­delt sich the­ma­tisch um Sci­ence Fic­tion:

2521 n.Chr. hat der Mensch den Raum über­wun­den, die Armut besiegt und einen Teil sei­ner Gala­xie erobert. Seit Jahr­hun­der­ten wird er von einem ein­zi­gen Mann regiert, Pis­ca­tor Alex­an­der XI. Trotz­dem gibt es noch Krie­ge, ver­ein­zel­te Wel­ten, die sich Alex­an­ders Macht nicht fügen. Eine davon ist Trem­na. Jetzt will er auch sie unter­jo­chen, und wenn es sein muss, aus­ra­die­ren.
Er erteilt Schlacht­schiff­ka­pi­tän Koles­ni­ko­wa den Befehl, dem Feind ein Ulti­ma­tum zu über­brin­gen: Ent­we­der Trem­na unter­wirft sich bin­nen 40 Tagen oder es wird aus­ge­löscht.
Koles­ni­ko­wa ist ent­setzt. Das wäre Völ­ker­mord! Sie sucht nach einem Weg, die Sache anders zu lösen – und fliegt dabei auf. Alex­an­der gibt ihr die Chan­ce, sich und ihre Mann­schaft zu reha­bi­li­tie­ren. Wider­wil­lig befolgt sie letzt­lich doch sei­nen Befehl. Dabei stößt sie auf son­der­ba­re Din­ge, macht Ent­de­ckun­gen, die nur einen Schluss zulas­sen: Der Pis­ca­tor will mehr als nur die Trem­na­ti unschäd­lich machen, und er hat auch die Mit­tel dazu. Für Koles­ni­ko­wa und ihre Mann­schaft beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.

JENSEITS VON NINIVE hat »Datei­ge­wicht« von ca. 560 kB, wäre als Taschen­buch 380 Sei­ten stark und ist zum Preis von 3,99 Euro bei Ama­zon her­un­ter zu laden. Wer lie­ber eine klas­si­sche Papier­ver­si­on möch­te, der muss sich noch ein wenig gedul­den, die erscheint im Früh­jahr 2013 beim Ange­la Pund­schus-Ver­lag Ham­burg. Wer erst ein­mal in den Roman hin­ein­schnup­pern möch­te, der fin­det bei Ama­zon eine Lese­pro­be mit einem Umfang von ca. 40 Sei­ten.

JENSEITS VON NINIVE
E. M. Jung­mann
Sci­ence Fic­tion-Roman
eBook, Kind­le
Dezem­ber 2012
ca. 380 Sei­ten, EUR 3,99
ASIN: B00AR5KL0M
Selbst­ver­lag

Cover­ab­bil­dung Copy­right E. M. Jung­mann

[aartikel]B00AR5KL0M[/aartikel][aartikel]B006E8TBRU[/aartikel]

Niklas Peinecke: RACHE IST EINE SCHWERE SCHAUFEL

Das via Ama­zon für den Kind­le erhält­li­che eBook RACHE IST EINE SCHWERE SCHAUFEL von Niklas Peine­cke beinhal­tet 16 Kurz­ge­schich­ten aus ver­schie­de­nen Spiel­ar­ten des Phan­tas­tik-Gen­res.

Sci­ence Fic­tion, Steam­punk, Elf­punk – die­ser Band ver­sam­melt erst­mals sech­zehn Erzäh­lun­gen von Niklas Peine­cke aus den Jah­ren 2005 bis 2012, und bie­tet damit einen Quer­schnitt durch Zeit­al­ter, Gen­res und Erzähl­tech­ni­ken. Dar­un­ter sind sämt­li­che für den Kurd-Laß­witz-Preis und für den Deut­schen Sci­ence Fic­tion Preis nomi­nier­ten Erzäh­lun­gen, ins­be­son­de­re KLICK, KLICK, KALEIDOSKOP und die beim Publi­kum belieb­te DING UND TANK-MÄDCHEN, sowie zwei neue bis­her nie ver­öf­fent­lich­te Geschich­ten.

Die Titel der Geschich­ten lau­ten:

Ding und Tank-Mäd­chen • Ima­go • Retro­zo­ne • Inva­si­ve Tech­ni­ken • Die Per­len­ket­te • Die Ern­te fällt heut´ aus • Im Gar­ten eines Kra­ken • Klick, klick, Kalei­do­skop • Erin­ne­rungs­fo­to • Die ver­hin­der­te Him­mel­fahrt der Jana Maria-Mag­da­le­na Sibe­l­i­us • Gemein: Von Hun­de­fut­ter-Memen befal­len! • Rache ist eine schwe­re Schau­fel • Arm von Sil­ber, Herz von Mes­sing • Unter den Regen­bo­gen­dräh­ten • 300 PS intra­ve­nös • Asa­ker von Asgard

Die Sto­ry­samm­lung bekommt man zum Preis von gera­de mal 5 Euro in Ama­zons Kind­le-Shop.

RACHE IST EINE SCHWERE SCHAUFEL
Niklas Peine­cke
Phan­tas­tik-Sto­ry­samm­lung
eBook, 414 kB, EUR 5,00
ASIN: B00AGA579S
Selbst­ver­lag

Cover RACHE IST EINE SCHWERE SCHAUFEL Copy­right Niklas Peine­cke

[aartikel]B00AGA579S[/aartikel]

Erschienen: GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN

Im Sam­mel­band GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN fin­den sich alle vier bis­her ver­öf­fent­lich­ten Bän­de aus Myra Çakans Rei­he RETRO-SF inklu­si­ve der Pulp-Cover. Man erhält das eBook drei Mona­te lang exklu­siv bei Ama­zon, ab Janu­ar wird zudem eine Taschen­buch­aus­ga­be erhält­lich sein.

Die GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN sind eine Hom­mage an das Gol­den Age der Sci­ence Fic­tion. Einer Ära in der noch alles mög­lich schien und eine ver­hei­ßungs­vol­le Zukunft auf die Men­schen war­te­te. Beschrie­ben wur­den die­se Zukunfts­wel­ten in Heft­ro­ma­nen, den Pulps, die durch ihre wun­der­bar prall­bun­ten Cover auf­fie­len.

Die­ser Sam­mel­band von Retro-SF (Teil 1 – 4) ver­eint zwölf tur­bu­len­te und humor­vol­le Kurz­ge­schich­ten und eine Novel­le. Es geht um unbe­re­chen­ba­re Maschi­nen, selt­sa­me Besu­cher von frem­den Wel­ten, wage­mu­ti­ge Erd­be­woh­ner, ver­rück­te Wis­sen­schaf­ten, Zeit­rei­sen­de und vie­les mehr.

Man bekommt das eBook mit einem Umfang von 180 Norm­sei­ten zum Preis von 4,99 Euro bei Ama­zon.

GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN
RETRO-SF-Sam­mel­band
Myra Çakan
eBook (Kind­le), Dezem­ber 2012
ca. 180 Norm­sei­ten, €4,99
ISBN: 978–3‑943957–14‑3
ASIN: B00APJ5X7G
edi­ti­on darda­riee

Cover­ab­bil­dung Copy­right Myra Çakan

[aartikel]B00APJ5X7G[/aartikel]

Heute kostenlos für Kindle – IRON SKY: VORSEHUNG

Für Fans des tra­shi­gen fin­ni­schen Kino­films IRON SKY um Nazis auf dem Mond und deren Inva­si­on der Erde gibt es heu­te kos­ten­los ein beson­de­res eBook-Schman­kerl als Kind­le-eBook auf Ama­zon: IRON SKY: VORSEHNUNG.

Wir schrei­ben das Jahr 1945. Der selbst ent­fes­sel­te zwei­te Welt­krieg ist für das Drit­te Reich ver­lo­ren. Wäh­rend die Hei­mat in Euro­pa zer­stört in Trüm­mern liegt und der Dik­ta­tor Hit­ler sich in den Selbst­mord geflüch­tet hat, machen sich ein paar unver­bes­ser­li­che Nazis in Form von Sol­da­ten, Wis­sen­schaft­lern und Zivi­lis­ten von einer gehei­men Sta­ti­on in der Ant­ark­tis (Neu­schwa­ben­land) auf dem Weg zum Mond. Zum Mond? Ja, zum Mond. Mit der unter strengs­ter Geheim­hal­tung ent­wi­ckel­ten Reichs­flug­schei­be hofft der ver­blen­de­te küm­mer­li­che Rest einer einst­mals stol­zen Trup­pe auf eine Zukunft im Welt­all, um das vier­te Reich eines Tages auf der Erde wie­der errich­ten zu kön­nen.

Ilsa von Braun­fels (im Ernst?) heisst die Autorin der Sto­ry aus dem IRON SKY-Uni­ver­sum, die sich mit der Vor­ge­schich­te des Film befasst und erzählt, wie die Mond-Nazis auf den Erd­tra­ban­ten gekom­men sind.

[Update 12:30:] wer lie­ber ein ePub möch­te, bekommt das bei Beam-eBooks. Natür­lich eben­falls kos­ten­los. Dank an Patric Muel­ler für den Hin­weis! Und Dank an Kyr für »Vor­seh­nung« …

IRON SKY: VORSEHNUNG
Ilsa von Brauns­fels
eBook
ASIN: B00AMQIHOI
MFM Enter­tain­ment

Cover Copy­right MFM Enter­tain­ment

[aartikel]B00AMQIHOI[/aartikel][aartikel]B009ZIFVZ2[/aartikel]

Games Workshop lässt Buch aufgrund des Begriffs »Space Marine« von Amazon entfernen

Dass Games Work­shop nicht zu den Guten gehört wis­sen wir schon lan­ge, mal abge­se­hen davon, dass sie Spiel­fi­gu­ren über­teu­ert ver­kau­fen und Figu­ren ande­rer Her­stel­ler für ihre Spie­le nicht zulas­sen wol­len, sind sie vor einem Jahr auch gegen jeman­den vor­ge­gan­gen, der via 3D-Dru­cker pro­du­zier­te Plas­tik­pan­zer auf Thin­gie­ver­se ver­kauft hat, weil die angeb­lich ihren zu ähn­lich sehen.

Die US-Autorin M.C.A. Hogarth ver­treibt über Ama­zon eine Rei­he von Büchern namens SPOTS THE SPACE MARINE zu einer gleich­na­mi­gen Webse­rie. Webse­rie meint in die­sem Fall aller­dings kei­ne Ver­fil­mung, son­dern Sto­ries. Aus den Geschich­ten wur­de ein Buch gemacht, das man über den Online-Shop erwer­ben kann. Oder bes­ser gesagt: konn­te. Auf­grund einer Inter­ven­ti­on von Games Work­shop wur­de die Kind­le-Ver­si­on (die Crea­tespace-Fas­sung ist inter­es­san­ter­wei­se wei­ter erhält­lich) von Ama­zon ent­fernt, die Fir­ma behaup­tet, dass ein Urhe­ber­rechts­ver­stoß vor­liegt, weil sie die Rech­te am Begriff »Space Mari­ne« hält.

Das ist eine muti­ge Behaup­tung. Wie io9 kor­rekt berich­tet, tauch­te der Begriff bereits in den 1930er Jah­ren erst­mals in einer SF-Sto­ry auf, auch beim Alt­meis­ter E. E. »Doc« Smith oder bei Robert A. Hein­lein kann man ihn fin­den – und all das lan­ge bevor Games Work­shop begon­nen hat, teu­re Plas­tik­fi­gu­ren zu ver­kau­fen.

Die Autorin schreibt in ihrem Blog:

If you go to the Trade­marks Data­ba­se and look up the word »space mari­ne« you’ll find the Games Work­shop owns a trade­mark on the term »space mari­ne«, but it only covers the fol­low goods and ser­vices: IC 028. US 022. G & S: board games, par­lor games, war games, hob­by games, toy models and minia­tures of buil­dings, sce­n­ery, figu­res, auto­mo­bi­les, vehic­les, pla­nes, trains and card games and paint, sold the­re­wi­th.

Fic­tion isn’t included in that list, which means Games Work­shop has no grounds on which to accu­se me of trade­mark inf­rin­ge­ment.
I didn’t get my use of that term from Games Work­shop. I got it from Robert Hein­lein. Appar­ent­ly the first use of the term was in 1932. E.E. Smith used it, among others. Also the­re are other novels on Ama­zon being sold that have »space mari­ne« in the title. I don’t know why Games Work­shop deci­ded to com­plain about Spots in par­ti­cu­lar, but my guess is becau­se the Kick­star­ter made it a litt­le hig­her-pro­fi­le than the avera­ge indie offe­ring.

Allein die Tat­sa­che, dass jemand ein Trade­mark auf den Begriff bekom­men hat, ist schon lächer­lich genug. Dass GW in die­ser Form gegen einen Indie-Titel vor­geht, obwohl der Begriff allent­hal­ben genutzt wird, auch in ande­ren Büchern, zeigt das Absur­de am Urhe­ber­rechts­an­spruch der Fir­ma deut­lich auf.

Ich gehe davon aus, dass sich Inde­pen­dent-Autoren in Zukunft des Öfte­ren mit sol­chen Behaup­tun­gen wer­den aus­ein­an­der set­zen müs­sen, denn ange­sichts der Tat­sa­che, dass Self­pu­bli­shing zu einem Fak­tor wird, und das sogar bereits in Deutsch­land, wer­den ver­mut­lich ins­be­son­de­re Ver­la­ge ver­su­chen, ihre Pfrün­de zu sichern, indem sie ähn­li­che Behaup­tun­gen auf­stel­len, ob die­se nun stim­men, oder nicht. Auf der ande­ren Sei­te wird man aber auch damit rech­nen müs­sen, dass die Anzahl der Pla­gi­ats­fäl­le stei­gen wird, bei denen ein­fach aus ande­ren Büchern abge­schrie­ben wird. Auch in die­ser Hin­sicht gab es in letz­ter Zeit ja auch hier­zu­lan­de bereits Bei­spie­le.

Davon abge­se­hen ist das Vor­ge­hen von Games Work­shop unver­schämt und ich wün­sche der Autorin alles Gute dabei, gegen die­se dreis­te Urhe­ber­rechts­be­haup­tung vor­zu­ge­hen. Und wahr­schein­lich ist das gute Wer­bung für ihr Buch. Für GW jedoch nicht.

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Cover SPOTS THE SPACE MARINE Copy­right M.C.A. Hogarth.

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