Auf den ersten und zweiten Blick scheint es sich um eine etwas unbeschwertere Variante vom SANDMAN zu handeln. In der Netflix-Produktion SLUMBERLAND spielt Jason Momoa einen »exzentrischen Outlaw«, der offenbar in der Lage ist, Träume zu konstruieren. SLUMBERLAND scheint seine Inspiration aus ALICE IN WONDERLAND, WIZARD OF OZ, PETER PAN oder PETERCHENS MONDFAHRT, aber eben auch ein wenig SANDMAN zu ziehen. Tatsächlich basiert das Ganze allerdings auf den Comic-Strips LITTLE NEMO IN SLUMBERLAND von Winsor McCay, die im frühen 20. Jahrhundert erschienen. Und so ist auch der Name der Protagonistin des Films folgerichtig »Nemo«.
SLUMBERLAND kommt in diesem November auf Netflix.
Da ich den Trailer vor einem Monat verpasste hatte, gibt es den hier ebenso wie den aktuellen Clip.
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Insbesondere in US-amerikanischen Kinofilmen werden im Rahmen von Verfolgungsjadgen immer wieder mal gern Autos spektakulär zerstört – und das ist nicht mal ein Beitrag zur Mobilitätswende. ;)
Tatsächlich reicht es nicht, einfach nur Fahrzeuge irgendwo hin zu stellen, denn tatsächlich würden die Sicherheitmaßnahmen in modernen Autos ein sehenswertes Zerdeppern verhindern.
Im Video von Movies Insider wird gezeigt, wie die Firma JEM VFX Karren präpariert, damit es auch gut aussieht, wenn sie für Blockbuster zu einer Rolle Draht werden. Darunter die Vorbereitungen für Filme wie Shang-Chi (2021), Bright (2017), Taken 3 (2014) und Velvet Buzzsaw (2019).
Persönlich hatte ich angenommen, dass eine Menge davon schlicht CGI ist, verblüffend wie viel noch als praktische Effekte ausgeführt wird.
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Es ist schon ein überaus brillianter PR-Stunt, den Marvel und Ryan Reynolds da gestern abgezogen haben. Nicht nur wurde in einem Tweet-Video durch Reynolds der nächste DEADPOOL-Film nochmal bestätigt, es wurde auch mehr oder weniger versteckt »eingeschmuggelt«, dass Hugh Jackman dafür noch einmal seine Paraderolle als Wolverine übernehmen wird.
Der hatte eigentlich nach LOGAN zu Protokoll gegeben, dass das das letzte Mal sei, dass er in der Rolle zu sehen sei. Allein deswegen ist das schon eine Sensation und wie es die Macher sicher auch geplant hatten, ist das Internet nach der Ankündigung geplatzt. Zu dem gelungenen PR-Stunt kann man Marvel und Reynolds (und auch Disney) nur gratulieren.
Das Youtube-Video hat bereits fast 6.2 Millionen Hits …
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… ist der Titel eines überaus sehenswerten Beitrags von Ultralativ auf Youtube. Man kennt das: jedes neue Medium wird von gewissen Personenschichten erstmal verteufelt und es wird cassandrat, dass daran jetzt aber wirklich die Gesellschaft zugrunde gehen wird, und »denkt denn niemand an die Kinder?«. Buchdruck, Film, Schallplatte, Telefon, Rockmusik, Computerspiele, Pen&Paper-Rollenspiele wie D&D, Internet, Smartphones, und, und, und …
Das ist natürlich alles ziemlicher Bullshit und liegt zum einen in Rückständigkeit und/oder Strunzkonservativismus Mancher begründet (besonders gern auch bei sogenannten Intellektuellen), und/oder im verzweifelten Versuch, Deutungshoheit und damit Macht zu erhalten. Das Video legt das in nur knapp über acht Minuten ziemlich anschaulich dar.
Ich befürchte allerdings, dass das keine Lehrer oder Eltern davon abhalten wird, über »viereckige Augen« zu schwafeln. ;)
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p.s.: Dank an Tommy Krappweis fürs Finden und Verlinken.
Erstens: Es steckt keine KI drin, wir sind von echter künstlicher Intelligenz so weit entfernt wie eh und je. Die Bilder werden von Deep-Learning-Algorithmen erzeugt. Diese funktionieren, indem eine sehr große Anzahl verschlagworteter Bilder in den Algorithmus eingespeist wird. Durch geschickte Programmierung und enorme Rechenleistung (die Art von Rechenleistung, die moderne Gaming-Grafikkarten bereitstellen können) erstellen die Algorithmen dann neue Bilder aus den alten, die aufgrund der Verschlagwortung mehr oder weniger zu der Beschreibung (»prompt«) passen, die der Nutzer angibt.
Sind die entstehenden Bilder »Kunst«? Höchstwahrscheinlich ja. Viele von ihnen sind ziemlich beeindruckend.
Aber:
Ist das »Kunstschöpfung«, wie einige Nutzer behaupten und die Bilder, die aus den Algorithmen hervorgehen, stolz als ihre »Kreationen« präsentieren?
Sicherlich nicht. Der Schaffensprozess für Kunst muss von einem Künstler ausgehen, nicht von einem Algorithmus. Auch der »Prompt« enthält keinen Schaffensprozess. Es handelt sich lediglich um eine Anweisung. Man kann das damit vergleichen, dass man einem Künstler sagt, was er malen soll, und er oder sie malt es dann für einen. Der Schaffensprozess liegt beim Künstler, nicht bei demjenigen, der sagt, was er haben möchte.
Deep Learning-Algorithmen sind ein großartiges neues Werkzeug in der Toolbox des Künstlers. Man kann sie für verschiedene Zwecke einsetzen: Um schnell Ideen zu entwickeln. Um Kunstwerke zu generieren, die in echten kreativen Arbeiten verwendet werden können, indem Derivate der DL-Bilder erstellt werden. Um prozedurale Texturen für 3D-Modelle zu erstellen. Für Lookdev. Zur Inspiration. Für Collagen. Als Teil eigener Kreationen. Man kann also Bilder verwenden, die aus einem DL-Algorithmus entstanden sind, um Kunst zu schaffen, aber sie sind selbst keine Kunst, da kein kreativer oder künstlerischer Prozess involviert war, sondern nur eine Menge Rechenleistung und Algorithmen, die von Programmierern geschaffen wurden (und, wenn wir genauer hinschauen, der kreative Prozess der Künstler, die die ursprünglichen Bilder geschaffen haben, aber nicht der einer Person, die nur einen Prompt in den Algorithmus eingibt).
DL-Bilder sind ein neues und faszinierendes Werkzeug für Kreative und Künstler, aber man ist kein Künstler, wenn man einem DL-Algorithmus einfach einen Ausdruck vorgibt und dann wartet, was dabei herauskommt.
Das wird in den nächsten Jahren ein Thema für Anwälte und Gerichte sein. Vor allem, weil viele Bilder von Künstlern in die DL-Algorithmen eingespeist wurden, ohne sie zu fragen (das führt zu Bildern, die im Stil dieser Künstler erstellt wurden; die Aufnahme der Bilder in die Datenbank kann eine Urheberrechtsverletzung darstellen, obwohl sie nicht 1:1 reproduziert werden, das werden Richter entscheiden müssen). Stil kann nicht urheberrechtlich geschützt werden, aber es handelt sich um einen völlig neuen Anwendungsfall.
Mit Hilfe von Deep Learning erstellte Bilder sind keine Kunst an sich (sie können aber aufgrund des Ausgangsmaterials sehr künstlerisch und schön aussehen). Aber sie sind auch nicht »schlecht« oder »das Ende der Kreativen«. Sie sind ein neues Werkzeug.
(Bild aus Stable Diffusion. Beeindruckend, aber keine Nachbearbeitung oder ableitende Arbeit daran vorgenommen).
Das Game PORTAL von Valve ist längst ein Klassiker, es erschien bereits im Jahr 2007, das Spielprinzip hat aber nichts von seiner Faszination verloren.
Jetzt, fünfzehn Jahre später spendiert Nvidia dem Spiel ein RTX-Update, um seine RTX-Remix-Technologie zu demonstrieren. Das bedeutet, dass es auf modernen Grafikkarten des Herstellers sehr viel besser aussehen wird. Es handelt sich dabei offenbar um eine von Nvidia in Zusammenarbeit mit Valve entwickeltes Mod.
Die gute Nachricht: Alle Gamerinnen, die Portal bereits besitzen, bekommen das im November erscheinende Update als kostenlosen DLC.
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Disneys diesjähriger Weihnachtsfilm ist kein Remake, Reboot, Re-Imagination oder Re-irgendwassonst, sondern ein originaler Stoff.
Die Kurzbeschreibung zu STRANGE WORLD ist ziemlich inhaltslos, da erläutert der Trailer schon deutlich mehr:
Die legendären Clades sind eine Familie von Entdeckern, deren Differenzen ihre letzte und wichtigste Mission zu gefährden drohen.
Der Vorgucker macht tatsächlich Bock auf den Film, aus seiner Disney-typischen Mischung aus Wow-Effekten und Gags. Zudem scheint das Ganze Steampunk-Anleihen zu nehmen.
Regie führt Don Hall (BIG HERO SIX, RAYA AND THE LAST DRAGON) nach einem Drehbuch von Qui Nguyen (RAYA AND THE LAST DRAGON), es produziert Roy Conli, ausführende Produzentin ist Jennifer Lee.
STRANGE WORLD soll am 23. November 2022 in die US-Kinos kommen in weiten Teilen der Welt ebenfalls, in manchen davon einen Tag vorher. Nur für Schland gibt es noch kein Startdatum.
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Es hat kaum 17 Jahre benötigt, bis eine Fortsetzung des auf DC Comics basierenden Films CONSTANTINE angekündigt wurde, bei dem Keanu Reeves erneut die Titelrolle übernehmen soll. Der Film aus dem Jahr 2005 war zwar kein Kassenschlager, hat aber eine Anhängerschaft gewonnen und gilt inzwischen als Kult – und das obwohl Reeves in der Rolle nicht blond war.
In der Zwischenzeit gab es zahllose Variationen der Figur, die usprünglich aus den HELLRAISER-Graphic Novels stammt, in Comics, in Fernseh- und Cartoon-Serien, zuletzt in weiblicher Form in der Netflix-Adaption SANDMAN. Für HBO Max war eine von J.J. Abrams produzierte Fernsehserie in Arbeit, die wurde aber offenbar inzwischen gecancelt, wohl ein Opfer des Mergers von Warner und Discovery.
Abrams ist allerdings weiter mit an Bord: Wie schon beim 2005er Film wird Francis Lawrence Regie führen, das berichten verschiedene vertrauenswürdige Quellen im Netz. CONSTANTINE war damals Lawrences Debutarbeit als Regisseur, seitdem hat er Filme wie I AM LEGEND oder HUNGER GAMES gemacht. Das Drehbuch verfasst Akiva Goldsman. Goldsmans Weed Road Pictures produzieren zusammen mit Abrams und Hannah Minghella.
Aufgrund der frühen Projektphase gibt es noch keine Details zu weiteren Besetzungen, Handlung oder Starttermin.
Ja, es stimmt, hier hat sich seit Anfang September so gar nichts getan. Das lag daran, dass ich mir einen Urlaub gegönnt habe, in dessen Verlauf ich tatsächlich mal deutlich weniger am Rechner saß als üblich. Deswegen gab es hier auch keine Inhalte.
Das sollte ab sofort wieder etwas besser werden, wenngleich ich zugeben muss, dass auch vor dem Urlaub die Artikeldichte hier auf PhantaNews abgenommen hatte. Das liegt an Arbeitsauslastung im Dayjob, aber auch daran, dass es zunehmend mühselig wird, passende Inhalte zu kuratieren. Ich stelle mir zudem bisweilen die Frage, wie sinnvoll es ist, Content zu posten, den man auch an zahllosen anderen Stellen im Web findet, im englischsprachigen sowieso.
Über Selfpublishing gibt es nichts mehr zu schreiben, das ist längst etabliert und die Goldgräberstimmung ist vorbei. Auch das Thema »Rückständigkeit der deutschen Buchbranche« ist zwar immer noch aktuell (und wird es vermutlich auch immer bleiben), aber fühlt sich ebenfalls stark abgegriffen an – und die Lamentos wären im Prinzip inhaltlich auch immer dieselben, wenngleich mit leicht variierenden Themen, je nachdem, an was sich die Branche gerade mal wieder abarbeitet. Auf die Dauer langweilt das nur, insbesondere, da immer dieselben Fehler immer wieder neu gemacht werden, als sei da niemand lernfähig. Das Thema »Selfpublisher im Buchhandel« ist ebenfalls längst abgehakt, daraus wird nichts mehr.
Ideen für Themen müssen her. Oder es gibt einfach weniger Artikel. Oder auch nicht.
Immer wieder mal gab es Diskussionen um eine Verfilmung der BIOSHOCK-Computerspielereihe. Der erste Teil erschien bereits 2007 und wurde von 2K Boston (später: Irrational Games) und 2K Australia entwickelt. Es folgten BIOSHOCK 2 (2010) und BIOSHOCK INFINITE 2013.
Im ersten Game verfolgt man die Abenteuer von Jack, der die Unterwasserstadt Rapture entdeckt. Die war vom Wirtschaftsmagnaten Andrew Ryan als modernes , isoliertes Utopia gebaut wurde. Die Gesellschaft brach zusammen, nachdem ADAM entwickelt wurde, ein genetisches Material, das Supermenschen erzeugt. Beim versuch zu entkommen, muss sich Jack mit durch ADAM Veränderten auseinandersetzen, trifft aber auch auf normal gebliebene Menschen. Im Prinzip erzählen alle BIOSHOCK-Spiele über visionäre Utopien, bei denen etwas sehr schief ging.
Netflix hat jetzt HUNGER GAMES-Regisseur Francis Lawrence angeheuert, der einen BIOSHOCK-Film realisieren soll, das Drehbuch wird Michael Green (LOGAN, JUNGLE CRUISE, AMERICAN GODS) verfassen. Mit im Produktionsboot sind natürlich Take Two Interactive und 2K Games.
Lawrence dreht im Moment das HUNGER GAMES-Prequel Hunger Games: The Ballad of Songbirds and Snakes, sobald er damit fertig ist, soll dem Vernehmen nach die Vorproduktion an BIOSHOCK beginnen, im Moment arbeitet er auch noch am Fantasy-Film SLUMBERLAND mit Jason Momoa.
Covergrafik BIOSHOCK Copyright Take Two Interactive und 2K Games
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