ARGYLLE, der neue Film von Matthew Vaughn (KINGSMEN), sieht nach einer Menge Spaß aus, sowie nach dem skurrilen Humor, den seine Filme ausmachen. Prämisse:
Elly Conway, eine introvertierte Spionageromanautorin, die ihr Haus nur selten verlässt, wird in die reale Welt der Spionage hineingezogen, als die Handlungen ihrer Bücher den Aktivitäten eines finsteren Untergrundsyndikats etwas zu nahe kommen.
USA-Start ist am 2. Februar 2024, bei uns vermutlich einen Tag vorher.
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Ich nutze seit 14 Jahren den Anbieter VPNTunnel.com als VPN-Provider. Wegen Geoblockings und aus Privacy-Gründen muss man ja bisweilen auf ein VPN zurückgreifen können.
Erstmals gab es vor ein paar Jahren Probleme, als sie ihren Client abschafften und auf OpenVPN umstellten, aber die ließen sich schnell lösen und am Ende gefiel mir eine Open Source-Lösung euch deutlich besser als ein proprietärer Client, bei dem ich nicht genau weiß, was der tut.
Vor ein paar Wochen stellte diese Lösung die Funktion ein. Ich kontaktierte den Support und wartete tagelang auf eine Antwort. Als die kam war sie – vorsichtig ausgedrückt – eine inkompetente Lachnummer. Update von OpenVPN half ebenso wenig wie ein erneuter Download der Serverkonfigurationen von der VPNTunnel-Webseite.
Ich installierte ihren neuen Client, der ist allerdings bedienerisch eine Katastrophe, die Leitungen waren deutlich langsamer als vorher und wenn ich mich über ein schwedisches VPN verbinde, mir aber irgendwelche arabischen Staaten als Endpunkt angezeigt werden, dann finde ich das – vorsichtig ausgedrückt – merkwürdig.
Ich hakte nach und wurde vom Support komplett ignoriert. Ich öffnete ein neues Ticket, in dem ich auf das alte verwies und wurde vom Support komplett ignoriert.
Ich wandte mich an die Kontaktadresse auf der Webseite und wurde vom Anbieter komplett ignoriert.
Daraufhin kündigte ich das Abo beim Zahlungsdienstleister nach 14 Jahren, da man bei VPNTunnel ganz offensichtlich entweder an langjährigen, treuen Kunden kein Interesse mehr hat, oder weil es mit dem Anbieter zuende geht.
Deswegen an dieser Stelle eine Warnung: Wenn ein VPN-Anbieter, dann keinesfalls VPNTunnel.com (die deswegen auch an dieser Stelle keinen Link spendiert bekommen).
Bei der BBC möchte man es zum 60. Jubiläum der Kult-SciFi-Serie DOCTOR WHO offensichtlich ordentlich krachen lassen, zumindest wenn man dem kürzlich erschienenen neuen Trailer Glauben schenken darf.
Dass die letzte Reinkarnation des Doctors eine durchaus überraschende war ist kein Spoiler mehr. David Tennant übernimmt erneut die Rolle des zeitreisenden Timelords und da war es natürlich nur konsequent, dass auch Catherine Tate erneut Ex-Companion Donna Noble spielt. Dazu kommt Neil Patrick Harris, der als einer der ältesten Feinde des Doctors zurückkehr: der Toymaker.
Tennant übernimmt für drei Episoden und regeneriert dann in Ncuti Gatwa.
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Man weiß immer noch nicht so genau, was man vom kommenden Spiel EVERYWHERE des Entwicklers Build A Rocket Boy halten soll. Die Ankündigungen nehmen den Mund ziemlich voll und es soll zum einen eine grafisch opulente Einzelspielerkampagne geben und zum anderen eine Art »bau was du willst«-Sandbox. Dazu spart man nicht mit Superlativen wie »hat es so noch nie gegeben«.
EVERYWHERE is community-driven gaming, a place where you can unleash your imagination to build, play, and connect.
Auch was den genauen Starttermin angeht hält man sich noch sehr bedeckt, aber man kann sich zumindest schon mal für den Alphatest vormerken lassen.
Auch der neue Trailer zieht die Epik-Karte. Ich bin schon sehr gespannt, was am Ende dabei herauskommt. Frühere ähnliche Projekte wie zum Beispiel CRAYTA waren gescheitert, deswegen bin ich interessiert daran zu sehen, wie man das bei EVERYWHERE besser machen will. An Multiplayer-Games, die man mit Freund°Innen spielen kann (optimalerweise im Co-Op), bin ich immer interessiert.
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WIZARDRY ist eine erfolgreiche klassische Computerspielereihe von Sir-Tech, die Computerspielgeschichte schrieb. An das erste WIZARDRY können sich vermutlich nur noch Computerspiele Veteranen erinnern, es trug den vollständigen (und klobigen) Titel WIZARDRY – PROVING GROUNDS OF THE MAD OVERLORD und erschien bereits im Jahr 1981! Die Köpfe hinter dem Spiel waren Andrew C. Greenberg und Robert Woodhead. Dabei war die Reihe sogar in Japan weitaus erfolgreicher als im Westen, dort gab es deutlich mehr Ableger und Spinoffs. Die Hauptserie umfasst acht Spiele, von WIZARDRY abgeleitete Games gibt es ca. 20.
Das Original aus dem Jahr 1981 war eins der ersten First Person-Dungeoneer-Games, in dem man eine Abenteurergruppe durch einen Dungeon führt, wenn natürlich auch in damals typisch minimalistischer Grafik (was der Faszination aber keinen Abbruch tat). Es gilt als Einfluss für zahllose ähnliche Nachfolgerspiele, zum Beispiels das ebenso richtungsweisende DUNGEON MASTER, aber die Inspiration des Originals findet man in zahllosen Spielen, bis hin zur kürzlich erschienenen letzten Fassung von BALDUR’S GATE.
Der Introtext zum Originalgame liest sich wie folgt:
Craft your own party of adventurers and head into the labyrinth at the behest of the mad overlord Trebor, in search of the amulet stolen by the evil wizard Werdna. Battle challenging monsters, avoid hidden traps, and find your way through the dungeon for the ultimate showdown with Werdna himself.
Dank des Retrogame-Studios Digital Eclipse gibt es jetzt ein brandneues Remaster des ersten WIZARDRY. Das hält sich eng an die Vorlage, wartet aber mit modernen Grafiken auf und wurde auf Basis des Codes der Apple II-Fassung programmiert. Das geht so weit, dass man sich während des Spielens, die Pixelgrafik von damals einblenden kann.
Das Remaster ist ab sofort im Early Access bei Steam und Good Old Games (GoG) erhältlich, es läuft unter Windows ab Version 7. Der Preis ist erscheint Early Access mit 29 Euro etwas hoch, bei GoG ist es derzeit für ca. 25 Euro im Angebot. Abgesehen von den grafischen Updates gibt es auch spielerische, zum Beispiel »one-button combat selection and streamlined party management«. Da es sich um Early Access handelt, sollen nach und nach weitere Features hinzugefügt werden. später soll aber auch der Verkaufspreis steigen …
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Ein äußerst umtriebiger Rollenspielverlag ist Free League Publishing aus Stockholm. Deren bekanntestes Produkt dürfte vermutlich das Dark Fantasy-Rollenspiel SYMBAROUM sein, aber sie haben auch ein Rollenspiel und ein Tabletop zu Simon Stålenhags TALES FROM THE LOOP. Und dann ist da noch MÖRK BORG, ein tiefschwarzes apokalyptisches Fantasy-»Artpunk«-RPG um verlorene Seelen, Narren die Erlösung, Vergeben oder die letzten Reichtümer einer verfallenden Welt suchen.
Ein MÖRK BORG-Spinoff ist das am »Talk Like A Pirate Day« erschienene PIRATE BORG:
PIRATE BORG is a game about being a greedy, filthy scoundrel. No prey, no pay. Find a ship. Recruit some crew. Raid, pillage, plunder, and otherwise pilfer your weasley black guts out. Get a bigger ship. Kill some things. Upgrade your ship. Sneak into a fort. Raid a port. Acquire treasure. Bury said treasure. Become infamous. Search for someone else’s treasure. Flee in terror from unfathomable creatures from the deep. Drink all of the rum. Die on the high seas. Roll a new character and do it all again… For dead men tell no tales, better get a live one as fast as you can.
Be aware, it is highly unlikely that your cutlass & flintlock will save you from the hordes of skeletons, the Kraken, or even your own crew…
Inspired by history, fantasy, horror, and… rum, PIRATE BORG is a spin-off from the hit MÖRK BORG RPG, and now up for looting as via the Free League webstore and at hobby stores all across the world and as PDF at DriveThruRPG.
PIRATE BORG wurde von Luke Stratton geschrieben und illustriert, auch bekannt als Limithron, der aufgrund seiner Battlemaps mit Piratenthemen ein Begriff ist. Luke Stratton ist vom Goldenen Zeitalter der Piraterie fasziniert, seit er im Alter von 4 Jahren zum ersten Mal mit dem Fahrgeschäft »Fluch der Karibik« gefahren ist. Zu Beginn der Pandemie war er gezwungen, sich einen neuen Beruf zu suchen, und baute sich eine Patreon-Fangemeinde auf, indem er Piratenschiff-Battlemaps zeichnete. Er ist Autor und Illustrator des PIRATE BORG sowie des »Limithron’s Guide to Naval Combat« für 5th Edition. Luke lebt mit seiner Frau und seinem Ewok-Hund »Yogi« in Denver, Colorado. Wenn er sich nicht in seinem Zaubererstudio verschanzt, kann man ihn bei seiner anderen beruflichen Tätigkeit als Konzertlichtdesigner auf der ganzen Welt antreffen.
Das Regelwerk ist 166 Seiten stark, enthält acht Charakterklassen, leicht zu erlernende Regel für Schiffskampf, Werte für 18 Schiffe, 80+ NPCs und Monstren, 90+ System-agnostische Tabellen und THE CURSE OF SKELETON POINT, ein Abenteuer im Sandbox-Stil mit elf piratigen Lokationen.
Kaufen kann man PIRATE BORG im Webshop von Free League oder als PDF bei DriveThru RPG. Das Hardcover im Verlagsstore erleichtert euch mit vorgehalt4enem Säbel um 33,37 Euro, das PDF bei DriveThru lootet 19,99 Euro aus eurem Piratenschatz.
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Promografiken Copyright Free League Workshop
Bereits zum beeindruckenden 53. mal findet am Wochenende des 4. und 5. November 2023 der KlingenCon in Remscheid statt. Der wird von Enthusiast°Innen veranstaltet und dreht sich um die Themen Rollenspiel, Tabletop und Brettspiel.
Brett- und Kartenspiele: Blood On The Clocktower, Magic – The Gathering (auch Turnier), Siedler von Catan (Turnier).
Tabletop: Bloodbowl, BattleTech, Middle Earth Tabletop, Warhammer 40K und Age Of Sigmar
Weiterhin wird es Ausstellende geben: Florian Clever (freier Autor), Pinselschwert 2.0 Bemalservice, Wikinger Welten und der Würfelmeister. Und nicht zuletzt wird auch eine Tombola ausgerichtet.
Für das leibliche Wohl ist vor Ort ebenfalls gesorgt, es gibt zu fairen Preisen Red Hot Chili Con Carne (hört sich gefährlich an …), Vegetarisches, Bergische Waffeln, Tee und Black Strong Coffee.
Samstag von 9:30 Uhr bis Sonntag 1:00 Uhr
und
Sonntag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Weitere Details finden sich auf der Webseite zur Veranstaltung, es gibt auch einen Discord-Server, auf dem sich Spieler°Innen aus dem Bergischen und Fans der Veranstaltung austauschen oder beispielsweise auch nach Gruppen suchen können.
Der Eintritt ist frei, Spielleiter°Innen, die sich über die Homepage anmelden, bekommen einen Essensgutschein und Getränke für lau.
Ursprünglich hätte die zweite Staffel der MCU-Serie LOKI – in der Tom Hiddleston erneut die Rolle des »Gods Of Mischief« übernimmt – am 6. Oktober 2023 beim Streamingdienst Disney+ starten sollen.
Das wurde jetzt überraschenderweise vorverlegt und die neue Season beginnt nun bereits am Donnerstag, den 5. Oktober. Die Startzeit ist in den USA 6 PM Pacific Time, das ist leider freitags morgens um drei bei uns. Wer also nicht wachbleiben oder mitten in der Nacht aufstehen möchte, bekommt die weiteren Abenteuer von Thors Halbbruder im Multiversum dann doch erst am Freitag zu sehen.
Bei Disney+ experimentiert man gern mal mit Startzeiten und verschiebt diese, die erste Staffel LOKI kam plötzlich Mittwochs statt wie angekündigt Freitags und auch AHSOKA wurde kürzlich verschoben.
Neultich gab es auch nochmal einen Teaser:
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Morgen ab 14:00 geben wir Lose aus – und um 15:00 Uhr wird davon ein Los gezogen, das ein Gesamtpaket der Mangas vom heutigen Manga-Day gewinnen kann. Die Manga-Shops und Buchläden geben pro Person nur ein bis drei Bücher aus, bei uns bekommt eine glückliche Person sie alle in einem Paket!
Youtube spielt in letzter Zeit immer ausgiebigere und nervigere Werbung aus. Da werden gleich mehrere Werbeclips abgespielt, oder man kann sie nicht wie bisher nach wenigen Sekunden überspringen. Das war ohne Werbeblocker schon bisher unfassbar nervig. Jetzt will Google, denen Youtube gehört, die Enshittification vollständig machen und Videos für Adblock-Nutzer abbrechen oder gar nicht mehr zeigen. Dieses Verhalten wird nun offenbar mehr und mehr ausgerollt, offenbar insbesondere für Desktop-Browser. Offensichtlich möchte Google die Nutzer auch dazu bringen, 11,99 Euro im Monat für ihr sogenanntes »Premium-Abo« auszugeben, hat man das, bekommt man keine Werbung zu sehen.
Manche Seiten im Netz berichten jetzt, dass man über ein Konto in eine anderen Land deutlich günstiger and das Abo kommt, in der Türkei beispielsweise werden nur umgerechnet 1,40 Euro im Monat fällig. Dafür soll man ein VPN mit einem Endpunkt im anderen Land nutzen und ein neues Konto eröffnen. Das funktioniert technisch, ist aber ein verstoß gegen Googles Nutzungsbedingungen und der Konzern könnte den Zugang deswegen jederzeit sperren.
Es gibt allerdings auch noch eine andere, viel einfachere und ebenfalls legale Möglichkeit. Es gibt ein Open Source-Tool namens Invidious, das ist im Prinzip ein Proxy für Youtube-Videos, die über eine eigene Oberfläche angezeigt werden. Invidious entfernt Googles Schnüffelei und auch die Werbung aus den Youtube-Videos. Es existieren bereits zahllose Invidious-Instanzen (hier ist eine Liste, bitte dort die Sicherheitshinweise beachten, denn unseriöse Instanzen könnten Schaden anrichten), man könnte das Tool aber auch selbst hosten, wenn man über einen Server verfügt. Die Nutzung ist einfach: Eine Invidious-Instanz aufrufen, dort den Suchbegriff eingeben und der Server holt das Video von Youtube und zeigt es an.
Google ist das natürlich ein Dorn im Auge und sie versuchen Invidious über die beliebten Copyrighttroll-»Cease And Desist-Orders« wegzubekommen, bislang ohne Erfolg. Bislang zeigen die Entwickler Google allerdings den Mittelfinger und der Code ist inzwischen nicht mehr nur auf Github verfügbar (das gehört Microsoft und die schließen bisweilen einfach Projekte, auch wenn eine Illegalität noch nicht gerichtlich bestätigt wurde), sondern wurde breit übers Netz verteilt.
Für private Videos gibt es übrigens noch die Fediverse-Variante Peertube, ebenfalls Open Source und ebenfalls auf einem eigenen server installierbar und dank Fediverse sind die Instanzen verknüpft. Da wird man natürlich beispielsweise keine Trailer von Filmstudios oder Game-Entwicklern finden. Noch nicht, denn es ist davon auszugehen, dass das Fediverse an Bedeutung gewinnt und wenn Youtube wegen des Werbezwangs, seines nutzerfeindlichen Verhaltens und der Enshittification der Plattform User verliert.
Ich werde zukünftig vermutlich Invidious-Links statt Youtube anbieten, muss mir aber noch überlegen, wie ich das technisch löse, damit man schnell die Invidious-Instanz für alle Videos wechseln kann, falls eine weggeklagt wurde (was vermutlich nicht so einfach werden wird, denn Interoperabilität und Datenschutz sind starke Argumente für das Tool).
Holen wir uns das Web von Big Tech und dessen Enshittification-Strategien zurück.
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