Die erste Folge der neunten Staffel DOCTOR WHO trägt den Titel THE MAGICIANS APPRENTICE. Das ist die »echte« erste Folge, davor kommt noch ein Prequel, das allerdings (am 15.09.2015) nur im Kino zu sehen sein wird. Zum APPRENTICE gibt es jetzt einen Trailer. Yay, Daleks..!
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Auf dem Dragon Con wurde unter anderem auch ein Trailer zur neuen Staffel ARROW gezeigt und der hat wirklich eine Menge hochinteressanter Kleinigkeiten, auf die ich allerdings nicht genauer eingehe, das soll jeder selbst rausfinden. Eine Ausnahme: Wie berichtet, wird John Constantine (Matt Ryan) aus der leider abgesetzten Serie CONSTANTINE einen Gastauftritt haben (0:42).
Die vierte Staffel ARROW startet am 7. Oktober 2015 auf dem US-Sender The CW.
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Ein weiteres MMO geht den Weg zu free2play: NCSoft und Carbine gaben bekannt, dass man WILDSTAR noch im September 2015 auf dieses Geschäftsmodell umstellen wird, genauer gesagt am 29.09.2015. Dabei geht laut der Betreiber mit der Umstellung das bisher größte Update des Science-Fantasy-Multiplayer-Spiels einher. WILD STAR RELOADED soll zahlreiche Verbesserungen der »Lebensqualität« bringen, unter anderem eine reibungslosere Anfangsphase. Über weitere konkrete Neuerungen schweigt sich die Pressemitteilung leider aus.
Vor der Einführung von RELOADED gibt es eine Betaphase, in der vor allem die ingame-Ökonomie gestestet werden soll, immerhin gibt es jetzt einen Store, in dem man gegen hartes Echtgeld Gegenstände oder Boni erwerben kann. Die dafür eingeführte Spielwährung heißt NCoin. An dieser geschlossenen Beta können alle bisherigen Spieler teilnehmen, aber im Prinzip kann sich jeder über die offizielle Webseite für einen Key anmelden, was die Bezeichnung »geschlossen« etwas fragwürdig macht (wobei ich nicht weiß, wie schnell man nach der Anmeldung tatsächlich einen Key bekommt).
Man wird abwarten müssen, wie der Übergang zum f2p-Titel mit Itemshop tatsächlich funktioniert und ob sich WILDSTAR damit zum pay2win-Spiel entwickelt. Wenn NCSoft das allerdings wie bei anderen im Westen veröffentlichten Projekten durchführt, sollte das zumindest okay sein.
Wie oben bereits geschrieben war die Pressemitteilung zur f2p-Umstellung leider etwas dünn, auf der Weseite findet man mehr Informationen: Tatsächlich scheint es sich nicht um eine Mogelpackung wie bei anderen Anbietern zu handeln, man soll das gesamte Game kostenlos spielen können. In der kostenlosen Vesion erhält man zwei Charakterplätze, Abonnenten haben zwölf. Bei den Kostümplätzen steht es vier zu sechs, in der persönlichen Bank halten f2p-Spieler zwei Plätze vor, zahlende Kunden bekommen fünf. Auch die Zahl der zu platzierenden Deko-Gegenstände beim Housing ist für kostenlos Spielende begrenzt. Weitere Einschränkungen und Gimmicks für Käufer und Abonnenten finden sich auf einer FAQ-Seite.
Ich hatte WILDSTAR während der Betaphase gespielt und unter »ganz nett« einsortiert (die Anleihen bei WOW was Design und Spielmechaniken angeht waren mehr als offensichtlich, die skurrile Spielwelt und einige Verbesserungen was das Gameplay angeht, waren allerdings ganz erfrischend). Vielleicht werfe ich nochmal einen Blick, wenn das Geschäftsmodell umgestellt wird.
Auch im August hat Erik Schreiber wieder viel gelesen und fasst seine Meinungen zu den Büchern im PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF zusammen. Neben Büchern geht es aber auch noch um Hörspiele und Comics.
Dabei geht es unter anderem um Folgendes:
Deutsche Phantastik: Wolf von Niebelschütz – Der blaue Kammerherr, Markus Heitz – Exkarnation – Seelensterben, David Falk – Die letzte Bastion.
Internationale Phantastik: Brandon Sanderson – Der Rithmatist, Kass Morgan – Die 100, C. C. Hunter – Im Sternenlicht.
2007 war der Film HITMAN ein eher unbeachteter Action-Streifen. Die zu Grunde liegende Computerspielserie erfreute sich höchster Beliebtheit. Aber 2007 gab es wirklich keinen Grund, die Verfilmung eines Computerspieles mit offenen Armen zu empfangen. Entsprechend verhalten war die Akzeptanz gegenüber HITMAN. Entsprechend verhalten war somit auch der finanzielle Erfolg. Acht Jahre später probiert es 20th Century Fox dann doch noch einmal. Jemand in den obersten Etagen des Studios scheint an das Konzept zu glauben. Doch gab es einige Schwierigkeiten bei der ersten Verfilmung, wo sich Regisseur und Studio in die Quere kamen. Wie meistens ging es um die Altersfreigabe. Es ist verständlich, dass mit einer 12er-Freigabe mehr Publikum erreicht werden kann. Aber es ist absoluter Unsinn, betrifft die Verfilmung ein Ego-Shooter-Spiel, wo nur eine vielleicht fragwürdige, aber sicherlich angemessene, 18er-Freigabe Sinn macht.
Etwas Zeit ist verstrichen, Cent Fox legt nach, und engagiert dafür den vollkommenen Debütanten Aleksander Bach für die Inszenierung. Was Bach erschafft ist kein das Genre verändernder, aber ein durchweg überzeugender Action-Film.
…
Vor vielen, vielen Jahren, als das deutsche Fernsehen noch Sehenswertes hervorbrachte gab es einen erfolgreichen Mehrteiler namens TIMM THALER, der die Geschichte eines Jungen erzählte, der sein Lachen verkaufte. Die Romanvorlage stammt von James Krüss.
Die Constantin macht daraus jetzt einen Kinofilm. der 12-jährige Berliner Arved Friese (DER NANNY) übernimmt die Titelrolle, den Gegenspieler Baron Lefuet spielt Justus von Dohnányi (FRAU MÜLLER MUSS WEG, DAS EXPERIMENT). In weiteren Rollen sind zu sehen: Axel Prahl, Charly Hübner, Steffi Kühnert, Nadja Uhl, Bjarne Mädel,
Andreas Schmidt, Milan Peschel, Fritzi Haberlandt, Harald Schmidt, Heinz-Rudolf Kunze und Thomas Ohrner, der die Rolle des Timm in der TV-Serie spielte.
Das Drehbuch verfasste Alexander Adolph, es produziert Oliver Berben, das Ganze entsteht in Co-Produktion mit dem ZDF. Kinostart wird am 22. Dezember 2016 sein.
Statt neue Stoffe zu produzieren setzt man hier bei Constantin und ZDF offenbar auf den Nostalgiefaktor, um auch ältere Kinogänger in die Lichtspielhäuser zu bekommen. Sollten sie die Werbung aber wieder so versauen wie bei MARA, sehe ich erneut schwarz.
Promofoto Arved Friese Copyright Constantin Film Verleih GmbH
(Spoiler voraus!)Bereits mit seiner ersten Inszenierung, dem Video zu R.E.M.s »Losing My Religion«, setzte Tarsem Singh Dhandwar einen visuellen Stil, mit dem er später auch das Arthouse-Kino überraschte. Das war 2000 mit THE CELL, und setzte sich mit THE FALL fort. Selbst seine kommerzielleren Großproduktionen KRIEG DER GÖTTER und SPIEGLEIN, SPIEGLEIN zeigten in der Inszenierung das hauptgewichtige Interesse Tarsem Singhs, die Optik als eine wesentliche Erzählebene zu nutzen. Bereits in seinem Spielfilm-Debüt THE CELL ging es um die Manipulation des menschlichen Geistes. Ein Police-Detective will in die Gedanken eines ins Koma gefallenen Serienkiller eindringen, um dessen letztes Opfer zu finden. In SELF/LESS geht es darum, gleich das gesamte Bewusstsein eines Menschen zu überschreiben. Eine intellektuelle Herausforderung, ist diese Thematik doch bereits in diversen Filmen mehr oder weniger gelungen behandelt worden. Und ganz selten mit einer über den Menschen reflektierenden Absicht.
Früher nannte man es »beamen«. Shane Abbess und Kumpan Brian Cachia haben sich jetzt etwas neues ausgedacht. Es heißt »Slipstreaming«, dabei wird ein Mensch in Datenvolumen umgewandelt, und kann an jeden Punkt im Sonnensystem versendet werden. Wie das ohne WLAN funktioniert, bleiben die Macher schuldig. Letztendlich ist es aber ein wichtiges Werkzeug, um in der zweiten Hälfte des Filmes eine neue Geschichtsebene einzufügen, und lose Enden zusammen zu führen. Jetzt kann INFINI nicht alle Logiklöcher stopfen und selbstaufgeworfene Fragen beantworten, ist dennoch ein respektabler Science Fiction, mit gutem Unterhaltungswert. Und Science Fiction aus Australien beschränkt sich auf sehr wenige Beispiele, wie dem letztjährigen PREDESTINATION. Zumindest kann man sagen, dass es auch dieser Film es nicht schafft, den dritten Hemsworth-Bruder Luke einem breiteren Publikum bekannt zu machen.
Im Uhrwerk-Verlag wird noch im September 2015 das Rollenspiel zu Daedalics verschroben-komischer Point&Click-Adventure-Reihe DEPONIA erscheinen. Was man dazu wissen muss, erfährt man in einem Einführungsvideo.
Erhältlich ist DEPONIA – DAS ROLLENSPIEL beim gut sortierten Fachhandel, beim Verlag selbst oder über Amazon, der Preis für das Hardcover mit 240 Seiten, Posterkarte und Gegenstandskarten zum Ausschneiden beträgt 39,95 EUR.
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THE MAN FROM U.N.C.L.E. – Bundesstart 20.08.2015
Demnächst wird es eine neue Verfilmung der König Artus-Legende geben. Antoine Fuqua hatte erst vor zehn Jahren die Sage wiederbelebt. Aber jetzt ist Guy Ritchie dran. Er hatte weit über die Erwartungen die britische Legende Sherlock Holmes einem jüngeren Publikum nahe gebracht. Und jetzt, mittendrin, ist erst einmal die Fernsehlegende SOLO FÜR O.N.C.E.L. an der Reihe. Guy Ritchie scheint sich irgendwie festlegen zu lassen. 46 Jahre nach der Erstausstrahlung der letzten Folge der beliebten Spionage-Serie muss man sich erstaunt fragen, warum das überhaupt so lange gedauert hat. Doch wie bei SHERLOCK HOLMES erweist es sich als auch hier als gegeben, dass dieser Stoff nur bei Ritchie in den besten Händen sein konnte. Ordentlich entstaubt, eine Menge attraktiver Menschen, des Regisseurs teilweise verstörender Humor, und ein Zeitkolorit, welches einem den Atem verschlägt. Hört sich einfach an. Und mit Ritchies Inszenierung sieht es auch einfach aus.
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