Das Leben in den gefährlichen Vierteln der amerikanischen Metropolen ist ja längst auch für den weißen Mittelständler in Europa kein unbekanntes mehr. BOYZ IN THE HOOD war ganz vorne mit dabei. STAND AND DELIVER betrachtete die mexikanischen Problemviertel. Es waren die ersten zarten Anfänge, bis die Filme expliziter wurden und weiter in die Tiefe gingen. Mit FRIDAY kamen dann auch die Komödien in die Nachbarschaft. Mit STRAIGHT OUTTA COMPTON gab es zuletzt eine fantastische Reflexion nach wahren Begebenheiten. Obwohl alle Filme ihren eigentlichen Ursprung in der Realität haben. Harte Welten, in denen man zu etwas wird, was man nie wirklich sein wollte. Rick Famuyiwa geht mit seinem vierten Langfilm das Thema etwas anders an, und macht DOPE zu einem überraschenden Film, der neue Akzente zu setzen versteht.
Dass Ridley Scotts Projekt einer Fortsetzung seines Klassikers BLADE RUNNER (1982) kommen würde, war klar. Zuerst sah es auch so aus, als würde er prsönlich die Regie übernehmen, aber das ist inzwischen vom Tisch, den Job macht nun Denis Villeneuve (SICARIO). Im Film wird Harrison Ford erneut in der Rolle des Replikantenjägers Deckard zu sehen sein, die eigentliche Hauptrolle spielt aber Ryan Gosling.
Das war so weit alles schon bekannt und nur eine Wissensauffrischung. Das Drehbuch ist inzwischen ebenfalls fertig und wurde von Hampton Fancher sowie Michael Green verfasst, die Story zum Film, der einige Jahrzehnte nach dem ersten handeln soll, stammt von Scott und Fancher. Ach ja: Der Film wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht BLADE RUNNER 2 heißen. :)
Die Dreharbeiten werden im Juli 2016 beginnen, die Distribution für USA und Kanada übernimmt Warner Bros, im Rest der Welt tut das Sony. Einen Termin gibt e snoch nicht, man dürfte allerdings Ende 2017 annehmen. Da er dann allerdings gegen die STAR WARS-Episode VIII antreten müsste, würde ich eher auf Anfang 2018 tippen.
In diversen sozialen Medien (und anderswo) meldeten sich gleich mehrere Korinthenkacker zu Wort, die sich nicht inhaltlich mit Anjas Artikel befassten, sondern auf einer ihrer Ansicht nach unerträglichen Häufung von Ausrufezeichen herumritten. Die Autorin kommentierte dies wie folgt: »Ich hab noch so viele, die müssen bis zum Monatsende verbraucht werden!!!!!«
Ich widme den Thavmastikóphoben folgendes schnell gerenderte Bild:
Some books seem like they’d be almost identifiable by their punctuation.Alice in Wonderland, for example, has an abundance of exclamation marks (»Off with their heads!«)
Aber wir können es auch gern so machen wie James Joyce und auf Interpunktion weitestgehend verzichten. Käme heute vermutlich an keinem Lektor mehr vorbei.
Wir erinnern uns: Arnold Schwarzenegger wollte nochmal einen CONAN-Film machen, in der er erneut die Rolle von Howards cimmerischem Barbaren übernehmen will. Was zuerst unglaublich klang, machte nach der Erklärung Sinn, dass der Film das Leben des älteren König Conan beleuchten sollte. Der geplante Titel für den Streifen war LEGEND OF CONAN.
Dann hörte man lange nichts Konkretes mehr über den Film. Auch wenn vor einiger Zeit ein Poster veröffentlicht wurde (das auch ein Fake gewesen sein kann), geschah ansonsten nichts. Man kann sich vorstellen, dass es nicht ganz einfach sein dürfte, Geldgeber von dem Projekt zu überzeugen, denn die Zeiten in denen der Name Schwarzenegger eine Garant für volle Kinos war, ist nun einmal vorbei.
Aber es wird tatsächlich immer noch am Film gearbeitet. Während eines Events in Birmingham bestätigte Schwarzenegger das, und ergänzte, dass er und Autor und Produzent Chris Morgan (FAST AND FURIOUS 7) soeben ein Drehbuch fertiggestellt haben und sich derzeit mit Regisseuren treffen, um einen auszuwählen. Der Titel hat sich dabei offenbar zu CONAN THE CONQUEROR geändert. Zum Inhalt sagte Arnie:
Conan sitzt schon seit Jahren um Jahren auf dem Thron, seit Jahrzehnten,und es kommt eine Zeit, wo er abgesetzt werden soll. Diese Geschichte wollen wir erzählen. Und dieser Film wird gemacht.
Das klingt – nicht ganz unerwartet – nach einem ganz persönlichen Anliegen des Gouvernators und es dürfte spannend sein zu sehen, ob und welches Studio zugreift. Was das Konzept angeht: Ich habe schon schlechtere Ideen gehört, als den gealterten König Conan zu zeigen, immerhin gab es den tatsächlich auch in den Buchvorlagen.
Ich weiß nicht, wie oft ich mich darüber schon aufgeregt habe. Und jetzt ist es auch mal wieder soweit. Mir ist vor ein paar Tagen förmlich der Kopf geplatzt und das hört nicht auf.
Worum geht´s?
Es geht mal wieder um das unsägliche Ding mit dem Lektorat. Und als Clickbait: es geht auch um Bücherklau und meinen Status als Autorin.
Ich weigere mich.
Ich bin dagegen, dass ein vorhandenes Lektorat (und am Besten noch ein bezahltes), ein Qualitätskriterium für Bücher ist.
Wikipedia: Als Bearbeitungsform umfasst das Lektorat für gewöhnlich die rechtschreibliche, stilistische,grammatikalische und inhaltliche Verbesserung von Texten. Das Aufgabenfeld eines Lektors umfasst über die Tätigkeit des Lektorierens hinaus aber auch die Prüfung der eingehenden Manuskripte oder Typoskripte, die Zusammenstellung eines Verlagsprogramms, das Publikationsmarketing und die Begleitung von Skripten bis zur Veröffentlichung. Durch einen Korrektor werden Texte rechtschreiblich und grammatikalisch überprüft. Die stilistische Bearbeitung wird als stilistisches Lektorat bezeichnet, das zwar zumeist ein Korrektorat einschließt, jedoch stets darüber hinausgeht.
Es gab vor einiger Zeit einen konkreten Plan, eine Fortsetzung des Kult-Klassikers LABYRINTH zu drehen. Und auch bereits vor dem Tod des Koboldkönigs David Bowie gab es Gerüchte über einen möglichen Reboot. Das konkretisiert sich jetzt, und auch wenn Drehbuchautorin Nicole Perlman (GUARDIANS OF THE GALAXY) twittert, dass es sich nicht um einen Reboot handelt, kann man das Timing doch etwas merkwürdig finden.
Auf jeden Fall: Sony hat sich mit seiner Tochterfirma Tri-Star Pictures mit der Jim Henson Company zusammen getan, um irgendeine Art von LABYRINTH-Film zu produzieren. Wenn es tatsächlich kein Reboot ist, was ist es dann? Sequel? Fortsetzung? Vermutlich eher letzteres. Produzieren soll Lisa Henson.
Weitere Details gibt es noch nicht, aber die dürften nicht lange auf sich warten lassen. Die Frage ist natürlich, wer in der Lage ist, in die übergroßen Schuhe des Koboldkönigs zu schlüpfen … Sicher ist ein David Bowie unersetzlich, aber ich kann mir durchaus derzeitige Schauspieler vorstellen, die die Rolle verkörpern können. Nein, nicht der Cumberbatch. Na gut … gerade der Cumberbatch …
Promografik LABYRINTH Copyright Columbia Tristar Home Video
Es gibt nochmal Werbenachschlag für die Spandex-Klopperei zwischen den beiden wohl ikonischsten DC-Superhelden BATMAN und SUPERMAN. Zum einen liefert man ein Poster zu BATMAN V SUPERMAN und es gibt auch noch zwei neue TV-Clips um die Cape-tragenden Helden, dargestellt von Ben Affleck und Henry Cavill.
Kinostart des Streifens, bei dem Zack Snyder Regie führt, ist am 24. März 2016.
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Promoposter Copyright Warner Bros. und DC Comics
Die Fregoli-Illusion ist eine meist schizophrene Störung, bei der Menschen glauben, alle anderen Menschen um sie herum wären ein und die selbe Person, mit demselben Aussehen. Darunter leidet auch Michael Stone, der während einer Lesereise im Fregoli-Hotel eincheckt, in der Geschichte, die von Francis Fregoli geschrieben wurde. In Wahrheit steckt hinter dem Pseudonym Francis Fregoli der Autor Charlie Kaufman, der spätestens mit BEING JOHN MALKOVICH auch einem breiteren Publikum bekannt geworden ist. Und der Name Charlie Kaufman lässt auch erahnen, dass man auch auf einige Überraschungen bei ANOMALISA gefasst sein muss. Zum Beispiel, dass es der erste Animationsfilm ab 18 Jahren ist, der eine Oscar-Nominierung erhielt.
Unheimliches geht vor im Möbelhaus ORSK in Cleveland: Unbekannte zertrümmern nachts die ausgestellten Bücherregale, und die aufgestellten Überwachungskameras können keine Spuren der Täter ausfindig machen. Als eines Morgens eins der Sofas mit Fäkalien beschmutzt wird, ist für Filialleiter Basil das Maß voll: Er verdonnert die Angestellte Amy zusammen mit zwei Kollegen zu einer Nachtwache, um die Übeltäter endgültig zu entlarven und dingfest zu machen. Zunächst können die drei nichts feststellen.
Das erste, was sie entdecken, sind zwei weitere Kollegen, die für eine Paranormal-Reality-Show heimlich Filmaufnahmen machen wollen, um damit Geld zu verdienen. Gelangweilt lassen sich die fünf auf eine Schein-Séance ein. Doch was dann geschieht, ist schlimmer, als Amy es sich vorgestellt hat.
Ich wurde gerade auf das Thema gestoßen, als ich eine Email von feiyr bekam, in der darauf hingewiesen wird, dass es ab Februar eine Qualitätsprüfung für eBooks bei Amazon geben wird. Im Detail schreiben die:
Ab dem 03.02.2016 wird im Kindle-Shop auf den Detailseiten der eBooks mit mehreren bestätigten Qualitätsproblemen eine Warnmeldung für Kunden eingeblendet.
Das fand ich bemerkenswert und habe ein wenig im Netz recherchiert. Tatsächlich ist es zum ersten angeblich nicht so, dass das nur eBooks von Selfpublishern betrifft, sondern auch Verlage (aber da gibt es unterschiedliche Informationen zu). Weiterhin geht es um Rechtschreib- und Formatierungsfehler, also beispielsweise auch fehlende Zeilenabstände oder überflüssige. Angeblich soll Amazon sogar auf die Breite von Einrückungen achten, wobei ich das für relativ unwahrscheinlich halte. Zudem es bei den Gepflogenheiten, gerade was Formatierung angeht, deutliche Unterschiede zwischen den Ländern gibt und auch bei Buch- bzw. eBook-Gestaltung viele Parameter fließend sind.
Ich bin gespannt, wie diese Qualitätsprüfung vonstatten geht, ob es sich aus von Lesern gemeldete Fehler handelt, oder einen Algorithmus oder eine Mischung aus beidem.
Ob die problematischen eBooks offline genommen werden oder nicht, dazu gibt es unterschiedliche Informationen. Das folgende Bild ist angeblich echt, es würde bedeuten, dass die eBooks nicht mehr zu kaufen sind, das wäre natürlich für viele ein herber Schlag.
(Klick für Vergrößerung)
Es wird aber auch dann, wenn die Bücher NICHT offline gehen, auf den Detailseiten einen deutlichen Hinweis darauf geben, dass es Probleme mit dem Buch gibt. Allerdings wird Amazon diese Probleme konkret nennen, so dass man sie beseitigen kann. Man darf allerdings überaus gespannt sein, was genau vom Onlinehändler bemängelt werden wird. Möglicherweise wird es auch verschiedene Abstufungen geben – bei manchen geht das eBook offline, bei anderen nicht, abhängig von der Schwere der Probleme.
Ich sehe schon jetzt ein gewaltiges Wehklagen, Heulen und Zähneklappern anheben, wenn jeder Analphabet und sein Hund sich darüber beschweren, dass ihr von Rechtschreibfehlern strotzendes Pamphlet gekennzeichnet und vielleicht sogar offline genommen wird. Und eine noch viel größere negative Resonanz wird – zu recht – folgen, wenn Amazon einfach US-Standards auch für eBooks anderer Länder anlegt.
Und dann ist da noch der Punkt, dass angeblich auch Verlagsbücher gekennzeichnet werden, auch das dürfte ganz sicher für eine Menge Spaß sorgen …
Ich hatte schon vor längerer Zeit darüber gesprochen, dass es bei eBooks irgendwann einmal automatisierte Qualitätsprüfungen geben wird, die die Spreu vom Weizen trennen. Ich hatte allerdings eher auf Google getippt (adaptierte Suchmaschinenalgorithmen), aber selbstverständlich hat auch Amazon die Infrastruktur und vermutlich auch das Know How, um solche automatisierten Prüfungen durchzuführen. Und ich gehe davon aus, dass es sich primär um solche handelt, denn die Datenmenge durch die Myriaden an eBooks ist immens. Sollten allerdings auch Meldungen von Nutzern in die Bewertung eingehen, wäre Amazon gut beraten, diese zu prüfen, denn ansonsten könnten übelmeinende oder neidische Subjekte Falschmeldungen zu Konkurrenzbüchern abgeben. Amazon hat in der Hinsicht ja bereits ein gänz ähnliches Problem mit seinem Besprechungs- und Bewerungs-System.
Ich bin überaus gespannt darauf, was am 3. Februar passieren wird. Ich hol mir schon mal Popcorn.
[Update 2, 23.01.2016, 10:30:]Good eReader weiß mehr: Erstens versendet Amazon offenbar jetzt schon vorab Emails mit Fehlermeldungen an Verlage und Selfpublisher. Zweitens funktioniert das zweistufige System wie folgt: Sind nur ein paat Typos drin, wird eine Warnmeldung gesetzt. Sind es viele und das eBook enthält zudem erhebliche Formatierungsfehler, geht es offline. Die Fehlermeldungen sind relativ detailliert, wie ein englisches Beispiel zeigt:
Es wird aber sehr interessant sein, zu sehen, wie gut Amazons Algorithmus mit Phantastik-Büchern zurecht kommt, die bekanntermaßen eine Menge an nicht in Wörterbüchern stehenden Worten enthalten können, oder was mit Slang oder Dialekt geschehen wird.
[Update 3, 23.01.2015, 11:16] Es scheint sich um einen zumindest teilweise automatisierten Vorgang zu handeln, denn es gibt auch »false positives«, wie dieser Bericht von Elizabeth S. Craig zeigt. man muss sich dann per Mail an den Support wenden und die sehen sich das an (wer bereits mit Amazon zu tun hatte, weiß was von deren Support zu halten ist). Wenn die Sache in ein paar Tagen akut wird, ist zudem abzusehen, dass der Support alle Hände voll zu tun haben wird.
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