Wenn man sich an die Looney Tunes erinnert, fällt einem nach ein wenig Denken ganz sicher auch der rasende Mäuserich SPEEDY GONZALES ein, der auch auf den Fernsehschirmen hierzulande vor Jahren für Freude sorgte. Auf der Suche nach zu rebootenden klassischen stoffen, ist man bei Warner jetzt offenbar auf den mexikanischen Nager gestoßen, denn es wird einen Kinofilm geben.
Im Original wurde er animiert von Friz Freleng und gesprochen von Mel Blanc. Laut Deadline wird Speedy in der neuen Fassung vom mexikanischen Schauspieler und Filmemacher Eugenio Derbez gesprochen. Ich würde mal davon ausgehen, dass die Reinkarnation computeranimiert sein wird.
Der Film soll eine Origin-Story mit Elementen eines Raubüberfalls und »Robin Hood« mischen, bei denen Speedy Gonzales der Held ist, der die Reichen beraubt, um den armen zu helfen. Produzent David Sellers sagt dazu:
In einer Welt in der jemand wie Donald Trump derart an Boden gewinnen kann, brauchen wir Speedy mehr denn je.
Die Veröffentlichung hatte sich mehrfach verzögert, aber jetzt ist es soweit: Am 22. April wird STAR FOX ZERO für die Wii U erscheinen. Die Älteren unter uns können sich sicher noch erinnern, dass das erste STAR FOX-Spiel für das Super Nintendo damals technisch bahnbrechend war. Heute setzt Big N auf bekannte Looks von Raumschiffen und Gegner, versucht aber Spielwitz durch morphende Fahrzeuge mit unterschiedlichen Fähigkeiten herzustellen. Ob das klappt, werden die Besprechungen nach dem Launch des neuen Spiels um die Ace Squadron zeigen. Das Ganze erinnert nicht unerwartet an japanische Animés.
Lange wird man sich vermutlich nicht mehr über neues Material für die Wii U freuen dürfen, denn dass es einen Nachfolger geben wird, ist ein offenes Geheimnis. Die Umsätze mit dem Wii-Nachfolger blieben weit hinter Nintendos Erwartungen zurück.
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Man reibt sich verwundert die Augen, denn nach der herumeiernden Story der aktuellen Staffel hätte man annehmen können, dass NBC die Serie GRIMM wegaxen würde. Allerdings sind die Einschaltqouten wohl ganz okay, deswegen hat man sich beim Sender entschieden, der Show noch eine sechste Staffel zu spendieren, die Ende des Jahres starten wird.
Und wobwohl die aktuelle Season noch läuft, hat man sogar bereits Schnipsel zum Inhalt bekannt gegeben, das ist relativ ungewöhnlich. Zum einen wird sich Nicks Kampf gegen die Organisation »Black Claw« intensivieren, um Portlands Bewohner, seien es Menschen oder Wesen, zu schützen. Zum anderen soll sich das Verhältnis zu Captain Renard deutlich verändern. Man kann jetzt vermuten: weil der die Karriereleiter hinauf fällt, wie es sich ja bereits in der aktuellen Staffel andeutet.
Interessant ist in diesem Zusammenhang noch, dass GRIMM insbesondere in der Zweitverwertung äußerst positive Zuschauerzahlen hat. Also bei Personen, die sich die Serie nicht zum Sendezeitpunkt, sondern später über Streamingservices u. ä. ansehen.
Ich freue mich, denn auch wenn GRIMM bisweilen etwas cheesy daher kommt und die Handlung der aktuellen Staffel verbesserungswürdig ist, finde ich sie doch höchst unterhaltsam.
Bereits am 18. März berichtete ich über ein eBook aus dem Heyne-Verlag, das man mit »schlecht formatiert« nur sehr freundlich umschreiben kann. Und das hatte mich natürlich mit fragendem Gesicht zurück gelassen, begründen insbesondere die großen Verlage ihre Mondpreise und geringen Autorentantiemen doch unter anderem damit, dass sie diejenigen sind, die Bücher veredeln und qualitativ hochwertig auf den Markt bringen, und das eben eine Menge Geld kostet.
Ich hatte deswegen bei Heyne nachgefragt und ich erhielt auch eine Lesebestätigung für die Email. Gesehen wurde sie offensichtlich. Aber eine wie auch immer geartete Reaktion blieb aus. Es kam weder eine Erklärung, noch eine Entschuldigung, erst recht nicht die Antwort, dass man das Machwerk überarbeiten und korrigieren will, was man als Mindestes annehmen wollen würde, denn immerhin hat das eBook einen stolzen Preis von 10,99 Euro.
Stattdessen: Schweigen.
Deutlicher kann ein Verlag nicht zeigen, dass ihm die Leser (man nennt sie auch »zahlende Kunden«) ebenso scheißegal sind, wie die Autoren, deren Bücher sie verhunzen.
Wer so etwas als Leser entdeckt und bei Amazon kauft, sollte von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch machen. Wer in Shops kauft, deren Nutzungsbedingungen einen Umtausch ausschließen, ist meistens gekniffen, obwohl bei derart eklatanten Fehlern meiner Ansicht nach auf jeden Fall ein Mangel vorliegt, der eine erfolgreiche Reklamation rechtfertigt.
[Update] Auf Twitter antwortete man dann doch mal:
@PhantaNews Wie unschön! Wir geben die Kritik sofort an die jeweiligen Kollegen weiter & entschuldigen uns vielmals!
Bin schon sehr gespannt, ob das zu irgendwelchen weiteren Reaktionen führt.
Den Screenshot aus dem eBook GLÜHENDER STAHL von Richard Morgan machte Christine Ulrich
Nach 42 Jahren im Filmgeschäft hat es Jackie Earle Haley doch einmal gewagt, selbst einen Film zu inszenieren. Erstaunlich, dass er sich dabei auf den Drehbuch-Debütanten Robert Lowell verließ. Aber Haley schien sich gedacht zu haben, auf alles oder nichts zu setzen. Letztendlich lag er damit nicht komplett daneben. CRIMINAL ACTIVITIES atmet ein bisschen die Atmosphäre einer Fingerübung, immer wieder gut, aber nicht ganz rund. Die Einflüsse der Werke von Matthew Vaughn und Guy Ritchie sind dabei unverkennbar. Aber auch das ist vollkommen in Ordnung. Lieber gut kopiert, als schlecht erfunden. CRIMINAL ACTIVITIES wird keine tiefen Spuren hinterlassen, sollte allerdings wahrgenommen werden.
Erschienen ist Erik Schreibers PHANTASTISCHER BÜCHERBRIEF mit der Nummer 629 für den Monat März 2016. Wie immer voller Besprechungen phantastischer Medien, diesmal in den Kategorien deutsche und internationale Phantastik, Jugendliteratur, Krimi & Thriller sowie Comic.
Besprochen werden unter anderem Thomas Thiemeyers BABYLON, Christoph Hardebuschs FEUERSTIMMEN, James A. Sullivans CHRYSAOR, zwei SHANNARA-Romane von Terry Brooks (passend zur Fernsehserie), Harry Harrisons Klassiker SOYLENT GREEN, George R. R. Martins DER WINTER NAHT oder auch Alexander Freeds BATTLEFRONT: TWILIGHT-KOMPANIE.
Der Bücherbrief liegt als PDF vor und kann hier kostenlos herunter geladen werden.
Es gab laute kritische Stimmen, die Bedenken hatten, als Datenkrake Facebook die VR-Brille Oculus Rift erwarb. Wie sich jetzt zeigt, waren diese Bedenken offenbar gerechtfertigt, denn wie einige User nach der Installation der zum Betrieb der gerade frisch ausgelieferten Geräte notwendigen Software feststellten, sendet diese in nicht geringem Umfang Daten an Facebook-Server. Hinweise darauf finden sich auch in den Nutzungsbedingungen, die natürlich niemand komplett durchliest. Sogenannte »Shrink Wrap-Lizenzen« mit für Kunden unerwarteten Klauseln sind in Deutschland ohnehin ungültig.
Es existiert zu dem Thema ein Thread auf Reddit, in dem ausgiebig diskutiert wird. Diverse namhafte Onlinemedien haben deswegen bereits bei Oculus VR nachgefragt, die hüllen sich allerdings in Schweigen, was ihnen erfahrungsgemäß nicht gut bekommen wird. Insbesondere etliche der ursprünglichen Unterstützer auf Kickstarter fühlen sich doch nachhaltig ver … arscht.
Kritisch dabei ist nicht nur, dass massenhaft Informationen über den Rechner auf dem die Oculus-Software übertragen werden, Facebook räumt sich angeblich sogar das Recht ein, das Mikrofon zu überwachen und die gesprochenen Worte abzugreifen und überträgt sogar die Körpergröße des Nutzers. All das, um auf den Nutzer zugeschnittene Werbung bereitstellen zu können.
Sollte man deswegen seine Bestellung stornieren und stattdessen auf eine inzwischen ebenfalls lieferbare HTV Vive zurückgreifen? Das muss jeder mit sich selbst ausmachen, aber es gibt auch technische Maßnahmen, um Facebook seinen dreisten Umgang mit den Userdaten zu vergällen.
Bei der Installation der Software vorher die Internetverbindung trennen (beispielsweise den zugehörigen Netzwerkadapter deaktivieren). Danach den beiden Diensten OVRServer_x64.exe und OVRServiceLauncher.exe in der Windows-Firewall den Internetzugruff verbieten. Das verhindert erst einmal eine Datenübertragung und scheint beim sonstigen Betrieb zu kaum Problemen zu führen.
Einen Besuch im offiziellen Supportforum wegen des Problems kann man sich übrigens sparen, denn dort haben Fanbois und Vollhonks überhand genommen.
Das ist das bereits dritte Problem mit dem Launch der via Kickstarter finanzierten VR-Brille Oculus Rift. Zuerst stellte sich heraus, dass man die Software und alle Apps (Spiele) ausschließlich auf C: installieren kann. Wer eine eher kleine SSD betreibt und darauf nicht genug Platz hat, kommt schnell in Schwierigkeiten, es gibt einen Workaround mit Symlinks. Weiterhin wurden Vorbesteller in einer Mail kurz vor dem letzten Wochenende darauf hingewiesen, dass sich die Auslieferung verzögern werden, weil es »Komponentenknappheit« gibt. All das verdirbt Oculus-Chef Palmer Luckey aber vermutlich nicht den Schlaf, denn der hat sein finanzielles Schäfchen durch den Verkauf an Facebook ja längst im Trockenen.
André Skora, Ingo Schulze und Michael Quay sind die Herausgeber einer Sword & Sorcery-Storysammlung mit dem Titel BLUTROTER STAHL.
Unsere Namen spielen keine Rolle. Wir sind die Wanderer in der Finsternis. Wir sind der Schrecken im Auge unserer Feinde und das Wispern ihrer verlorenen Seelen. Wir sind Blut und Stahl. Mögt ihr unsere Namen auch vergessen, unsere Taten leben ewig!
Darin finden sich Stories von Anja Bagus, B.C. Boldt, Tom Daut, Marc Geiger, Christian Günther (welcher auch das Cover beisteuerte), Peter Hohmann, Daniel Isberner, Mike Krzywik-Groß, Thorsten Küper, Gloria H. Manderfeld, Kay Noa, Christel Scheja, Judith & Christian Vogt, Torsten Exter und Florian Wehner.
Die Kurzgeschichten wurden zudem illustriert, enthalten sind Zeichnungen von Lina Fleing, David Lewis Johnson, Volker Konrad, Joyce Maureira, William McAusland, Elfi Rahn und Christel Scheja.
Die eBook-Ausgabe ist soeben erschienen, die Druckversion folgt Ende April. Das Cover schuf Christian Günther.
Als Print (ISBN: 978–3944713175) hätte das Taschenbuch einen Umfang von 380 Seiten und würde 14,95 kosten. Die eBook-Fassung von BLUTROTER STAHL (ASIN B01DPM5SKQ bzw. ISBN 978–3944713151) schlägt mit 4,88 Euro zu Buche.
Dass sie bei Blizzard Trailer rendern können, wissen wir aus zahllosen Vorguckern für WORLD OF WARCRAFT, STARCRAFT oder DIABLO. Für ihr neues Spiel OVERWATCH haben sie gleich einen ganzen Science Fiction-Kurzfilm hergestellt. Er trägt den Titel ALIVE.
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CALIFORNIUM heißt ein neues Computerspiel von den Entwicklern Hyperallergic. Wie diese zu Protokoll geben, wurde es von den Romanen Philip K. Dicks inspiriert. Der schrieb beispielsweise die Vorlagen zu den Filmen BLADE RUNNER, TOTAL RECALL oder A SCANNER DARKLY und haufenweise Romane und Kurzgeschichten.
CALIFORNIUM (PC und Mac) springt zwischen verschiedenen Realitäten hin und her, darunter die Berkeley-Universität in den 1960ern, sowie ein zukünftiger Mars, der von Robotern beherrscht wird. Das erinnert an Dicks Multiversen-Roman VALIS.
An der Produktion des Spiels war auch arte beteiligt, es handelt sich eigentlich mehr um eine Mischung aus interaktiver Story, Film und Computerspiel und es ist nur rund zwei Stunden lang, dafür erscheinen die angesagten zehn Euro etwas teuer. Einschlägige Medien aus dem Games-Bereich bescheinigen CALIFORNIUM allerdings eine herausragende und originelle Präsentation abseits des Mainstream, weiterhin erfreut man sich an der Hommage an Dick und das Genre Science Fiction im Allgemeinen.
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