Ich habe es immer wieder gemutmaßt und nach dem Kauf von Cryptic Studios durch den chinesischen Publisher und MMO-Spezialisten Perfect World habe ich eigentlich jeden Tag auf die Meldung gewartet. Jetzt ist es soweit: STAR TREK ONLINE wird in ein free2play-Geschäftsmodell umgewandelt.
Als Perfect World im Mai Cryptic von Atari erwarb, gingen auch die Rechte am recht glücklosen Onlinespiel im STAR TREK-Universum an die Chinesen. Kevin Lau, der Finanzchef bei der Firma sagte jetzt:
Ich glaube, dass ein free-to-play-Modell sowohl in den USA wie auch in China ein deutlich größeres Potential hat.
Und in Europa wohl auch. Insbesondere, wenn man sieht, dass STO nach wie vor mit mangelhaften Inhalten zu kämpfen hat und hauptsächlich ein Ballerspiel mit TREK-Schiffen ist, dürfte es schlauer sein, mit einem grundsätzlich kostenlosen Spiel zu versuchen neue Nutzer zu fangen die dann bleiben, als ST-Fans mit einem überteuerten Abo-Modell zu verärgern. Zu dem dann auch noch ein Itemshop kommt, in dem man gegen echtes Geld kosmetische Items und pay-to-win-Gegenstände wie ein Dreadnought-Raumschiff kaufen kann… Kostenlos mit Shop macht deutlich mehr Sinn.
Die Umwandlung von STAR TREK ONLINE in free2play soll bis zum Ende des Jahres geschehen. Es wird sicher hoch interessant zu sehen, wie man die Inhaber eines Lifetime-Accounts und die wenigen treuen Spieler abspeisen möchte – wobei ich den Chinesen hier eindeutig mehr zutraue als Cryptic oder Atari – und das ist im positiven Sinne gemeint…
FALLOUT ist eine Computerspielserie von Black Isle Studios, vertrieben von Interplay, die vor einem postapokalyptischen Hintergrund spielt. Sie hat bereits sechs Spielvariationen (je nachdem, wie man zählt) des Themas hervor gebacht und in 2012 soll eine Online-Variante folgen.
Wayside Creations hatten einen überaus erfolgreichen Fanfilm dazu gedreht und diesen ins Netz gestellt, wo er haufenweise Zugriffe verzeichnen konnte. Aufgrund dieser und der überaus positiven Reaktionen, entschloss man sich, daraus eine Webserie zu machen und rief die Fans auf, die dafür notwendigen Mittel via Crowdfunding zur Verfügung zu stellen. Das hat gut funktioniert, es kamen sogar 8000 Dollar mehr als die benötigte Summe dabei heraus.
Und deswegen kann man nun die erste Episode von FALLOUT – NUKA BREAK auf Youtube bewundern. Oder hier… :)
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Liebe »Qualitätsjournalisten« und Redakteure von Zeit Online. Es war mal en vogue sich über »Heftchen« auszulassen und sie unreflektiert zu »Schund« zu erklären. Deswegen könnte man schon nachvollziehen, dass ihr das auch mal machen wollt. Nur leider habt ihr übersehen, dass das in den 1970ern war. Damals, als die Frisuren und die Bekleidung anders waren, war auch der Journalismus anders. Ihr aber legt mit einem Artikel dieses Inhalts heute los. Ist das nicht ein klein wenig spät?
Heutzutage kann man schauen wo man will und üblicherweise wird PERRY RHODAN als das erkannt und anerkannt, was es ist: eine unterhaltende SF-Serie, die seit 50 Jahren erfolgreich ist und dieser Tage jede Woche über achtzigtausend Leser begeistert (falls eure Zahlen stimmen). Es ist nicht besonders schlau, diese Leser mit einem Artikel pauschal als Deppen abzuqualifizieren, indem man die Inhalte der Serie als »fehlerhaftes, mutiertes Kulturgut« bezeichnet (was übelst an Formulierungen gemahnt, die es vor grob 80 Jahren gab), von den anderen Entgleisungen im Artikel mal ganz abgesehen…
»…logische Paradoxien, Parallelwelten und sonstiger LSD-Schmarrn«
»Schund wird durch solche unaufrichtigen Elogen nicht interessanter«
Erneut zeigt sich der Chauvinismus einer selbsternannten Kultur-Élite, die offensichtlich nicht erkennen kann und will, dass auch die schlichte Unterhaltung um ihrer selbst Willen ihren Stellenwert und ihren Sinn in der modernen Welt hat, dass Popkultur und Science Fiction längst viel erfolgreicher sind, als von euch bevorzugtes angeblich anspruchsvolles Hochkultur-Zeug, das man mit gesundem, wachem Geist nur schwer ertragen kann. In Deutschland muss immer der erhobene Zeigefinger her, muss immer alles was euch gefällt einem nebulösen »Anspruch« gerecht werden. In anderen Ländern sieht man das deutlich entspannter, das ist auch der Grund dafür, warum Kulturprodukte aus dem Ausland in aller Regel hundertfach erfolgreicher und vor allem interessanter sind, als dröge Anspruchswerke aus deutschen Landen.
Ich weiß, dass das hier bei Zeit Online niemand lesen wird. Das macht aber auch nichts. Denn ich glaube, dass zumindest bei dem nicht genannten Autor des Artikels Johannes Thumfart ohnehin Hopfen und Malz schon vor geschätzt 40 Jahren verloren gingen – und ich sehe erneut einen Grund, warum Zeitungen eher morgen als übermorgen untergehen werden: weil dort allzu oft noch ein Muff und geistige Einstellungen herrschen, die in unsere heutige Zeit und ins Web einfach nicht mehr passen und die aus einer Ära rühren, als Zeitungen noch ein Informationsmonopol hatten. Ihr müsst jetzt ganz stark sein, liebe Print-Redakteure: dieses Monopol habt ihr dank des Internets schon lange nicht mehr und allzu oft kann man über euer Geschreibsel nur noch müde lächeln.
Tschüss, Zeit, ich werde euch und anderen angeblichen Meinungsmachern aus der Baumfäller-Ära keine Träne nachweinen, solange ihr einen solchen Bullshit verzapft! Wäre ich VPM würde ich euch wegen übler Nachrede und Geschäftsschädigung verklagen – aber vielleicht sollte man euch wegen eurer mittelalterlichen Einstellung lieber bedauern…
Ach ja:
Da die Lektüre nach wie vor nicht in Betracht kommt…
Über Dinge, dich man nicht aus eigener Anschauung kennt, kann man selbstverständlich am allerbesten kompetent schreiben, gelle?
[Edit 17:45 Uhr:] Dank an den Kommentator Starslammer für den Hinweis auf den doch genannten Autor Johannes Thumfart
Nachtrag (19:00 Uhr): Seit irgendwann nach 18:00 Uhr lautet der Titel des Artikels nun »Der Weltraum als Modelleisenbahn-Keller« statt wie vorher »Der Ersatz-Hitler aus dem All«. Da hat irgend jemand in der Redaktion den Griff ins Klo wohl eingesehen. Trotzdem inkonsequent, wenn man so etwas zulässt sollte man auch dazu stehen. Und das ändert am Rest des Artikels erst einmal nichts, der bleibt (man verzeihe mir die offenen Worte) gequirlte Kacke.
Nachtrag (19:30 Uhr): Hier ein Schmankerl aus dem Cache meines Browsers (und ist es bei Online-Medien nicht Usus, dass man auf grundlegende Änderungen im Artikel hinweist? Bei der Zeit offensichtlich nicht…):
Zeit Online: Ersatz-Hitler
Nachtrag (20:55 Uhr): Ich hatte dann doch mal einen Kommentar auf Zeit online geschrieben, da der Autor des dortigen Artikels sich dazu äußerte, nie einen Hitler-Vergleich gezogen zu haben. Interessanterweise wurde mein Kommentar wegen einer angeblichen »Beleidigung« von der Redaktion gekürzt und ich gemaßregelt. Ich weiß nicht, was man bei der Zeit für »Beleidigungen« hält – es war keinesfalls eine enthalten und ich verwehre mich nachdrücklich gegen diese Unterstellung!. Ich allerdings fühle mich als PERRY RHODAN-Leser durch den Artikel eindeutig beleidigt und verunglimpft – und nicht nur ich. Wenn man Kommentare zensiert sollte man auch in Betracht ziehen, den Artikel zu zensieren.
[cc]
»Facepalm« von Santiago García Pimentel auf flickr, CC-BY-NC-SA, Screenshot des alten Artikeltitels bei Zeit Online von mir, als Bildzitat. Also als Bild, nicht aus der Bild, obwohl man das auch annehmen könnte… ;o)
Gerade hatte ich noch gemeldet, dass die Beta-Phase von Funcoms Horror-MMO THE SECRET WORLD auf unbestimmte Zeit verschoben wird (weil der Entwickler das selbst in einer Pressemeldung kund getan hatte), da ist das schon nicht mehr wahr.
Seit heute kann man sich für den Betatest anmelden. Sehr eigentümlich finde dabei zumindest ich es, dass man sich bereits seit Monaten für diese Testphase anmelden konnte, diese bereits getätigten (und auch auf der GamesCom nochmal kolportierten) Anmeldungen jetzt jedoch hinfällig sind. Wahrscheinlich wollten sie nur unsere Email-Adressen absammeln.
Die neue Anmeldung für einen Beta-Zugang funktionieren nun nur noch ausschließlich über Facebook und wenn man sich darüber anmelden möchte, dann soll man einer Anwendung Zugriff nicht nur auf die eigenen Daten geben, sondern auch auf die der Facebook-Freunde:
Aber sonst habt ihr sie noch alle auf dem Brett, Funcom? Reichen euch die abgesackten Email-Adressen nicht mehr?
Bei solchen Aktionen werde ich nicht nur auf die Beta, sondern auch auf das Spiel an sich verzichten, denn sie zeigen, was man in Zukunft alles von Funcom erwarten darf…
[cc]
Screenshot Facebook-Anwendungs-Anfrage von mir.
Zur GamesCom hatte ich mich angesichts der fehlenden Präsentation von spielbaren Inhalten bei Funcoms THE SECRET WORLD bereits gefragt, wie es passen soll, dass man bereits Ende August eine Closed Beta des Spiels starten will? Diese Skepsis war offensichtlich berechtigt, denn laut offizieller Meldung des Entwicklers wird die Beta verschoben. Und nicht nur das: man gibt noch nicht einmal einen neuen Termin an…
Due to technical difficulties we have decided to postpone the first phase of the Secret War experience and the beta registration until further notice.
We are deeply sorry for the inconvenience this may have caused those of you who had taken time to visit our website on August 26th to sign up for the beta and take part in the first phase of The Secret War. We will be working relentlessly to make sure the experience and the beta registration are up as soon as possible.
We appreciate your patience and understanding.
Sincerely,
Funcom
Bla, laber schwall, also die üblichen Floskeln, die man bei solchen Nummern immer zu lesen bekommt. Ein paar Details mehr hätten die Fans sicherlich erfreut und ihnen über die Enttäuschung hinweg geholfen. Es stellt sich die Frage, ob der Launch-Termin im April 2012 angesichts solcher Probleme bereits zur Beta zu halten sein wird…
Valves PORTAL ist eines der Spiele, die aufgrund ihrer Qualität und Beliebtheit haufenweise Fan-Produktionen in den verschiedensten Bereichen nach sich ziehen. Darunter befinden sich natürlich auf völlige Turkeys, aber Dan Trachtenbergs »Fanfilm« NO ESCAPE ist qualitativ so gut, dass er wie eine professionelle Produktion aussieht – aber das ist auch kein Wunder… Bei der Darstellerin Danielle Rayne sollte einen das allerdings nicht verwundern: die arbeitet seit 20 Jahren fürs US-Fernsehen. Die Musik stammt von Mike Zarin, den kennt man im Business insbesondere für seine Vertonung des ersten INCEPTION-Trailers. Auch weitere Mitarbeiter am Film sind Professionelle aus Hollywoods Film- und TV-Branche.
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[GC]Electronic Arts hat Meldungen bestätigt, nach denen man die Anzahl erhältlichder digitaler und physikalischer Kopien des SF-MMOs STAR WARS: THE OLD REPUBLIC künstlich verknappen will. Grund dafür ist, dass man eine Überlastung der Server zum Start des Spiels verhindern möchte. Ein EA-Vertreter sagte:
We are limiting launch quantities of Star Wars: The Old Republic to ensure players have a smooth and high quality game experience and service at launch. All versions of the game – physical and digital – are available for pre-order on a limited basis only. Once they are gone, they are gone.
Wir begrenzen die zum Start erhältliche Menge von Star Wars: The Old Republic um sicherzustellen, dass die Spieler zum Launch eine störungsfreie und hochqualitative Spielerfahrung haben werden. Alle Versionen des Spiels – physikalische wie digitale – werden nur in begrenzten Mengen für die Vorbestellung zur Verfügung stehen. Wenn sie weg sind, sind sie weg.
Das kann man EA glauben, allerdings ist ebenfalls ganz klar, dass eine solche Ankündigung dazu führen wird, dass es deutlich mehr Vorbestellungen gibt, denn sobald sich das rumspricht werden die Spieler die von Anfang an dabei sein wollen, sofort kaufen. In meinen Augen handelt es sich hierbei also eher um einen Marketingschachzug – künstliche Verknappung kennt man ja bereits zur Genüge von Apple, wo das ebenfalls grandios funktioniert.
Da kein MMO-Start ohne Probleme vonstatten geht (wobei man hier RIFT eindeutig Anerkennung zollen muss), läuft EA allerdings Gefahr, sich der Lächerlichkeit Preis zu geben, wenn der Launch trotz begrenzter Verkaufsmenge des Spiels dann doch nicht so »smooth« abläuft, wie man das jetzt ankündigt…
Die genauen Zahlen der Menge von Kopien die zur Vorbestellung (oder später im Laden) zur Verfügung stehen, nannte man bei Electronic Arts übrigens nicht… Analysten rechnen im ersten Jahr mit drei Millionen verkauften Spielen.
Cover SW:TOR Copyright EA, BioWare und LucasArts
[GC] Wie ich an anderer Stelle bereits erwähnte: GUILD WARS 2 ist in meinen Augen das ganz große nächste Ding im MMO-Bereich, es war das Spiel, das auf der Messe mit Abstand am meisten überzeugen konnte – sogar in seinem unfertigen Zustand. Zur GamesCom 2011 spendierte NCSoft einen neuen Trailer:
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[GC] In SW:TOR wird es eine witzige und sehr interessant aussehende PvP-Variante geben: »Huttball« ist eine »Mannschaftssportart« bei der das Team einen Antigravball (wie der mit dem Luke in Episode 4 trainiert) über eine Ziellinie bringen muss, um Punkte zu bekommen. Die Anwendung von Gewalt ist hierbei nicht nur erlaubt, sondern erwünscht… Huttball ist in der gesamten Galaxis beliebt, wird von mehreren Hutt-Kartellen gesponsort und findet auf Nar Shadaa statt. Interessant daran ist unter anderem, dass sich die Teams auch aus Spielern unterschiedlicher Fraktionen zusammen setzen können (ich hoffe allerdings sehr, dass sie auch Mannschaften aus gut aufeinander eingespielten Freunden zulassen werden). Zudem sind die Spielfelder sind mit tödlichen Fallen gespickt.
Ein Video sagt aber mehr als tausend Worte:
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