Spiel

Ubisoft nennt DDOS-Attacken als Grund für Serverprobleme…

Ubisoft-Logo

Wie ges­tern berich­tet ging der Online-Kopier­schutz von Ubi­s­oft auf­grund von Ser­ver­aus­fäl­len gründ­lich in die Hose. Der Publisher beeilt sich jetzt zu behaup­ten, der Grund lie­ge nicht in einer Unter­di­men­sio­nie­rung der Ser­ver oder Feh­lern in der Infra­struk­tur oder Soft­ware, viel­mehr lägen geziel­te DDOS-Atta­cken vor, mit denen Angrei­fer die Authen­ti­fi­zie­rungs­ser­ver lahm­le­gen wol­len.

Es gibt offen­bar schon wie­der – oder wei­ter­hin? – Schwie­rig­kei­ten mit den Ser­vern, so dass Kun­den ihre legal erwor­be­nen Pro­gram­me nicht nut­zen kön­nen, da sich die­se nicht zum Zwe­cke der Authen­ti­fi­zie­rung anmel­den kön­nen. Ein Ubi­s­oft-Mit­ar­bei­ter twit­ter­te dar­auf­hin:

»Unse­re Ser­ver wer­den wie­der ange­grif­fen. Eini­ge Spie­ler haben Pro­ble­me beim Anmel­den. Wir arbei­ten dar­an und hal­ten Euch auf dem Lau­fen­den«

Bei einer DDOS (Dis­tri­bu­ted Deni­al Of Ser­vice)-Atta­cke wer­den Ser­ver gezielt mit einer gro­ßen Men­ge von (meist über­nom­me­nen) Rech­nern ange­grif­fen, um ihre Kapa­zi­tät zu über­las­ten. Man möge mir ver­ge­ben, aber für mich liest sich das wie eine ganz schlech­te Aus­re­de…

Und selbst wenn tat­säch­lich eine DDOS-Atta­cke unbe­kann­ter Angrei­fer vor­lie­gen soll­te, zeigt das den­noch ein­deu­tig und ein­dring­lich, war­um die­se Art von »Kopier­schutz« kun­den­feind­li­cher Bull­shit ist! Lösung: Spie­le von Ubi­s­oft boy­kot­tie­ren.

Ubi­s­oft-Logo: Copy­right und TM Ubi­s­oft

Online-Kopierschutz: blamabler PR-GAU für Ubisoft

Cover Assassins Creed 2

Ubi­s­oft hat­te ange­kün­digt, dass ihre Spie­le mit einem Online-Kopier­schutz ver­se­hen wer­den soll­ten. Die­se DRM-Maß­nah­me soll­te dafür sor­gen, dass man Spie­le des Publishers nur noch mit einer akti­ven Onlin­ever­bin­dung spie­len kann: Das Pro­dukt prüft auf einem Ser­ver, ob der Spie­ler berech­tigt ist es zu star­ten. Die­se Gän­ge­lung der Kon­su­men­ten führ­te bereits zu höchst nega­ti­vem Echo in den Medi­en und bei den Nut­zern.

Am letz­ten Wochen­en­de hat Ubi­s­oft selbst aber die bes­ten Argu­men­te gegen ihren neu­en Kopier­schutz gelie­fert: Der Authen­ti­fi­zie­rungs­ser­ver ging auf­grund der Men­ge der Anfra­gen in die Knie und Käu­fer von ASSASSINS CREED 2 waren des­we­gen über meh­re­re Stun­den (man spricht von sie­ben) nicht in der Lage, ihr legal erwor­be­nes Spiel zu instal­lie­ren oder zu spie­len. In den Foren war der Teu­fel los und die Ubi­s­oft-Mit­ar­bei­ter offen­sicht­lich mas­siv über­for­dert. Wei­ter­hin konn­ten sie die Pro­ble­me nicht nach­voll­zie­hen, da sie kei­ne Kopie des Spiels zur Ver­fü­gung hat­ten – mit »unpro­fes­sio­nell« ist das nur sehr unge­nü­gend umschrie­ben.

Der kun­den­un­freund­li­che Online-Kopier­schutz ist bis­lang bei SILENT HUNTER 5 und ASSASSINS CREED 2 im Ein­satz, soll aber auch bei SIEDLER 7 Ver­wen­dung fin­den, auf­grund der Popu­la­ri­tät der Sied­ler-Rei­he dürf­te das Release für den nächs­ten Zusam­men­bruch sor­gen. Inzwi­schen lau­fen die Ser­ver offen­bar wie­der pro­blem­frei, aber der ges­tern auf­ge­tre­te­ne Aus­fall zeigt exakt, war­um man sol­che Ein­schrän­kun­gen als Kun­de nicht akzep­tie­ren soll­te. Mir kom­men kei­ne Spie­le von Ubi­s­oft mehr ins Haus, solan­ge die die­se Unver­schämt­heit wei­ter durch­füh­ren; des­we­gen gibts in die­sem Arti­kel und in Zukunft auch kei­ne Links zu dem Publisher.

Bild: Cover ASSASSINS CREED 2, Copy­right 2010 Ubi­s­oft

SPACE INVADERS als Kinofilm?

Bildschirmfoto Space Invaders

Nach­dem Uni­ver­sal Pic­tures im letz­ten Jahr ange­kün­digt hat­te, aus dem Ata­ri-Arca­de-Klas­si­ker ASTEROIDS einen Kino­film machen zu wol­len, hat man offen­bar auch bei War­ner das immense Poten­ti­al von alten Video­spie­len neu im Kino gese­hen, has­tig an der Bud­del Hörn­er­tee genippt und dann ein bahn­bre­chen­des Film­kon­zept raus­ge­hau­en:

Bei SPACE INVADERS (dem Link fol­gen, um es zu spie­len) dürf­te es sich um eines der bekann­tes­ten Video­spie­le über­haupt han­deln, es wur­de im Jahr 1978 vom japa­ni­schen Her­stel­ler Tai­to ent­wi­ckelt, trat danach einen Sie­ges­zug um die Welt an und brach­te unge­zähl­te Epi­go­nen her­vor. In Ame­ri­ka wur­de SPACE INVADERS an die Fir­ma Mid­way Games lizen­siert, die wie­der­um wur­de im ver­gan­ge­nen Jahr von den War­ner Brü­dern auf­ge­kauft.

Die Kino­fas­sung soll pro­du­ziert wer­den von Mark Gor­don (SAVING PRIVATE RYAN), Jason Blum and Guy­mon Casa­dy; wei­te­re Details wur­den noch nicht bekannt gege­ben.

Uni­ver­sal gab bereits im Juli 2009 bekannt, dass man den Vek­tor-Klas­si­ker ASTEROIDS (der Link führt zu einem Klon des Spiels) als Film umset­zen wol­le. Matthew Lopez (RACE TO WITCH MOUNTAIN) wird das Dreh­buch ver­fas­sen, Loren­zo di Bonan­ven­tura (TRANSFORMERS 2, GI JOE) soll pro­du­zie­ren.

Ich hal­te bei­des für eine Schnaps­idee, aber was weiß ich schon, ich hat­te ja auch über den Plan gelacht, aus einem Pira­ten­fahr­ge­schäft in Dis­ney­land einen Film zu machen…

Bild­schirm­fo­to: SPACE INVADERS, 1978 Tai­to

STAR TREK ONLINE – Cryptic und Atari verärgern die Spieler (update 2)

Cover Star Trek Online

Übli­cher­wei­se erhält man als Vor­be­stel­ler eines Spiels Boni, denn man pumpt Geld in ein Pro­dukt, von dem man noch nicht ein­mal weiss, ob es einem grund­sätz­lich gefällt, ob es über­haupt auf den Markt kommt, oder ob es den Erwar­tun­gen ent­spricht. Über die­ses Risi­ko wis­sen natür­lich auch die Publisher und des­we­gen wer­den dem »ear­ly adop­ter« in aller Regel Zusatz­fea­tures ange­bo­ten. Im Fal­le von MMOs nicht zuletzt auch des­we­gen, weil man sich vor­stel­len kann, was beim Start eines sol­chen Spiels nicht nur schief gehen kann, son­dern auch wird.

Bei STO war das zwar grund­sätz­lich nicht anders, aller­dings hat man sich jetzt offen­bar bei Ata­ri dazu ent­schlos­sen, die Vor­be­stel­ler für ihre finan­zi­el­le Unter­stüt­zung und für ihre Bereit­schaft, in der Open Beta Bugs zu jagen, zu bestra­fen.

Nicht ein­mal einen Monat nach dem offi­zi­el­len Start des Spiels ver­öf­fent­lich­te Ata­ri auf ihrer Web­sei­te einen Deal, der nicht nur 10 Dol­lar preis­wer­ter war, als der bis­lang übli­che Preis für die Retail­ver­si­on, nein, zusätz­lich erhiel­ten neue Spie­ler auch noch 60 zusätz­li­che Tage Spiel­zeit (also ins­ge­samt 90). In Euro­pa ist war der Rabatt nicht zu erhal­ten. Gegen eine Preis­sen­kung ist nun grund­sätz­lich über­haupt nichts ein­zu­wen­den (außer viel­leicht gegen den Zeit­punkt auf­grund des schlech­ten Stils gegen­über den Vor­be­stel­lern), die zusätz­li­che freie Spiel­zeit hin­ge­gen bringt die Spie­ler auf die Bar­ri­ka­den und sorg­te für einen der längs­ten Pro­test­th­reads, die das offi­zi­el­le Forum bis­lang gese­hen hat. Von den zahl­lo­sen wei­te­ren Threads zu die­sem The­ma, die schnell geschlos­sen wur­den, gar nicht gespro­chen. Auch das durch einen Mode­ra­tor zunächst fixier­te Mam­mut­the­ma wur­de inzwi­schen mit nicht nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den geschlos­sen und ein wei­te­rer eröff­net, in dem man sei­nen Unmut kund tun soll­te – was für wei­te­ren Miß­mut sorg­te, denn immer­hin hat­ten unzäh­li­ge Spie­ler bereits im ers­ten aus­führ­lich und in zum Teil sehr sach­li­chen Wor­ten geschil­dert, wo sie die Pro­ble­me ver­or­ten. Um dem Gan­zen die Kro­ne auf­zu­set­zen, wur­den zahl­lo­se Foren­nut­zer, die ein­fach nur ihre Frus­tra­ti­on und ihren Ärger aus­drü­cken woll­ten und das zwar in deut­li­cher Kri­tik aber nicht durch Trol­lerei taten, durch offen­sicht­lich über­for­der­te Mode­ra­to­ren zeit­wei­lig oder dau­er­haft gesperrt; das dürf­te auch der haupt­säch­li­che Grund dafür sein, dass der neue Thread erst ca. 1500 Bei­trä­ge auf­zu­wei­sen hat (er exis­tiert seit ges­tern abend 17:50 MEZ).

Zeit­gleich wur­de in einer Akti­on – die man nur als sehr schlech­tes Timing bezeich­nen kann – ohne vor­he­ri­ge Ankün­di­gung die Opti­on been­det, von sei­nem Life­time-Abo zurück­zu­tre­ten und sich das hier­für gezahl­te Geld erstat­ten zu las­sen. Die­se Mög­lich­keit wur­de im Rah­men einer Kulanz für sol­che Spie­ler geschaf­fen, die mit dem Spiel mas­siv unzu­frie­den waren (allein die Schaf­fung die­ser kulan­ten Hand­ha­bung trotz gegen­tei­li­ger Ver­trags­be­din­gun­gen beim Ver­kauf des Lebens­zeit-Abos deu­tet bereits grö­ße­re Pro­ble­me an, als man Wil­lens war, an die Öffent­lich­keit drin­gen zu las­sen). Das LTA zum Son­der­preis konn­te nur vor dem Beginn der Open Beta abge­schlos­sen wer­den. Das Zusam­men­tref­fen bei­der Aktio­nen ver­stärkt den Unmut.

Es han­delt sich bei den letz­ten Ereig­nis­sen um die neu­es­ten in einer Ket­te von Vor­fäl­len, mit denen Cryp­tic (und somit Ata­ri) die Spie­ler ver­är­gert – nun sogar sol­che, die bis­her als vehe­men­te Unter­stüt­zer des Spiels auf­ge­tre­ten sind – trotz all sei­ner offen­sicht­li­chen Schwä­chen und der Tat­sa­che, dass es mit »unfer­tig« nur sehr mil­de umschrie­ben wer­den kann. Wei­ter­hin waren die Ser­ver wochen­lang insta­bil und eine Nut­zung des Spiels war oft kaum adäquat mög­lich. Kann bei einem Start pas­sie­ren, ande­re Ent­wick­ler kom­pen­sie­ren das durch Spiel­zeit­gut­schrif­ten oder ande­re Gim­micks – von Cryp­tic kam die über­ra­schen­de Rück­mel­dung, dass es so etwas pau­schal nicht geben wird.

Über den Grund für die Preis­sen­kung und das Spiel­zeit­an­ge­bot kann man natür­lich nur spe­ku­lie­ren. Es sind aber Stim­men zu hören, die mut­ma­ßen, dass es zu solch einer Akti­on nur kom­men kann, weil Cryp­tic die Spie­ler weg­lau­fen und man drin­gend neue benö­tigt (bzw. deren Geld). Das ist auch nicht ganz abwe­gig, wenn man bedenkt, dass das Spe­cial ganz kurz vor dem Ende der mit dem Erwerb des Spiels erhal­te­nen frei­en Online­zeit gestar­tet wur­de. Auch habe ich sub­jek­tiv den Ein­druck, eine deut­li­che Abnah­me der Spie­ler­po­pu­la­ti­on fest­stel­len zu kön­nen, aber hier mag ich mich irren.

Was auch immer davon stim­men mag – Cryp­tic und Ata­ri tun sich defi­ni­tiv kei­nen Gefal­len damit, die Vor­be­stel­ler durch den Spiel­zeit­bo­nus für neue Spie­ler zu dupie­ren, ohne für ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­tio­nen zu sor­gen. Zu den sons­ti­gen Pro­ble­men des Spiels dem­nächst an ande­rer Stel­le mehr.

Update: Ata­ri hat offen­bar laut Berich­ten ver­schie­den­der MMO-Web­sei­ten das Ange­bot über 60 Tage zusätz­li­che Spiel­zeit zurück genom­men. Dum­mer­wei­se aller­dings auch nach­träg­lich für Kun­den, die bestellt hat­ten, als es noch galt. Da steht offen­sicht­lich der nächs­te PR-Super­gau ins Haus, auch wenn man inzwi­schen has­tig beteu­ert, dass Per­so­nen, die am letz­ten Wochen­en­de bestellt haben, die bewor­be­nen Leis­tun­gen auch erhal­ten wer­den. Zwi­schen­zeit­lich mach­ten unter­schied­li­che Cryp­tic-Mit­ar­bei­ter ver­schie­de­ne Aus­sa­gen zu der The­ma­tik, ein wei­te­rer Hin­weis, dass da etwas grund­sätz­lich und schwer schief läuft.

Update 2: Ich hat­te bereits im STO-Forum gele­sen, dass es Ata­ri finan­zi­ell nicht so gut geht. Auf Golem wur­de vor Kur­zem noch kol­por­tiert, dass es zu einer Ren­di­te-Stei­ge­rung im letz­ten Jahr gekom­men sei, tat­säch­lich sieht die Situa­ti­on aller­dings offen­bar anders aus: 320 Mil­lio­nen Dol­lar Net­to­ver­lust kann einen Spie­le­pu­blisher wohl zu gewis­sen unpo­pu­lä­ren Maß­nah­men ani­mie­ren. Ob das aller­dings auf Dau­er hilft, wage ich zu bezwei­feln.

Cover STAR TREK ONLINE Copy­right 2009 Cryp­tic & Ata­ri

Für umme: HEDGEWARS

Hedgewars

Ab sofort gibt es eine neue Rubrik hier auf Phan­ta­News: unter dem Titel »für umme« wer­de ich auf legal kos­ten­los Erhält­li­ches im Netz hin­wei­sen, sei­en es Open Source-Spie­le, sons­ti­ge Soft­ware, eBooks oder Musik. Den Anfang macht ein Spiel.

Com­pu­ter-Vete­ra­nen wer­den sich min­des­tens seit Ami­ga-Zei­ten an WORMS von Team 17 erin­nern kön­nen: put­zi­ge Minia­tur­wür­mer lie­fern sich, durch die Spie­ler gesteu­ert, Schlach­ten mit Bazoo­kas, Hand­gra­na­ten, Land­mi­nen oder Base­ball­schlä­gern. Das Spiel­prin­zip der Urver­si­on war so sim­pel wie spa­ßig: Die Spie­ler haben eine gewis­se Anzahl von Wür­mern zur Ver­fü­gung, die auf eine beschränk­te Men­ge Waf­fen zugrei­fen kön­nen. In einem von der Sei­te zu sehen­den zwei­di­men­sio­na­len Sze­na­rio wird nun so run­den­ba­siert lan­ge auf­ein­an­der los­ge­gan­gen, bis nur einer übrig bleibt.

Das Ur-Spiel hat inzwi­schen eini­ge Ite­ra­tio­nen hin­ter sich, es ent­stan­den in den letz­ten Jah­ren auch Vari­an­ten in vol­lem 3D, die jedoch nicht immer über­zeu­gen konn­ten. Für die Wii wur­de das zwei­di­men­sio­na­le Ur-Prin­zip wie­der­be­lebt, krank­te aber an eigen­tüm­li­cher Steue­rung und Fea­ture-Over­kill.

Als Open Source-Vari­an­te der Wür­mer steht HEDGEWARS zur Ver­fü­gung, das im Prin­zip das Ori­gi­nal­spiel zurück bringt, aber behut­sam erwei­tert wur­de und sich viel­fäl­tig kon­fi­gu­rie­ren lässt, was die Spiel­op­tio­nen angeht. Der Clou ist dabei natür­lich, dass die Igel auch im Mul­ti­play­er­mo­dus auf­ein­an­der los gehen kön­nen, und das sowohl via Inter­net wie auch im hei­mi­schen LAN. Im Ver­gleich mit dem ähn­li­chen SOLDAT punk­tet HEDGEWARS ein­deu­tig mit der Knuf­fel­gra­fik, deut­lich grö­ße­rer Zugäng­lich­keit und viel Lie­be zum Detail.

HEDGEWARS steht für Linux, BSD und Win­dows zum frei­en Down­load zur Ver­fü­gung, eine iPho­ne-Ver­si­on ist offen­bar in der Pipe­line. Spen­den sind gern gese­hen. Einer zünf­ti­gen Igel­klop­pe­rei mit Freun­den steht somit außer einem Down­load nichts mehr im Weg. (piep­si­ge Stim­me: inco­miiii­ing!)

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STARGATE WORLDS-Entwickler insolvent

Logo STARGATE WORLDS

Seit Jah­ren war­tet die Fan­ge­mein­de der ver­schie­de­nen STARGATE-Inkar­na­tio­nen auf das MMORPG STARGATE WORLDS, das vom Ent­wick­ler­stu­dio Che­yenne Moun­tain Enter­tain­ment erstellt wer­den soll­te. Eben­so seit Jah­ren fehl­ten die vor­zeig­ba­ren Fort­schrit­te, so dass manch ein Spöt­ter bereits von Vapor­wa­re sprach.

Tat­säch­lich hat sich das eher unbe­kann­te Stu­dio aus Mesa, Ari­zo­na mit der Lizenz offen­bar über­nom­men, denn wie heu­te bekannt wur­de, hat man vor einem US-Gericht Insol­venz­an­trag gestellt. Im Rah­men des »Chap­ter 11″-Ver­fah­rens kann das Unter­neh­men ver­su­chen, sei­ne Fir­men­fi­nan­zen unter der Auf­sicht eines Gerichts zu reor­ga­ni­sie­ren.

Der offen­bar letz­te Ver­such, noch an etwas Geld zu kom­men, war die Ver­öf­fent­li­chung des eher simp­len Mul­ti­play­er-Spiels STARGATE RESISTANCE für 15 Dol­lar über die Steam-Platt­form, das war aber offen­sicht­lich nicht von Erfolg gekrönt. Wei­ter­hin gibt es Berich­te, dass das Stu­dio selbst sowie Inves­to­ren auf­grund ver­schie­de­ner »Unre­gel­mä­ßig­kei­ten« zivil­recht­li­che Schrit­te gegen den ehe­ma­li­gen Unter­neh­mens­chef und ‑Inha­ber Gary Whiting ein­ge­lei­tet haben.

Trotz der Insol­venz mel­de­ten Ent­wick­ler des Spiel in Foren, dass es wei­ter­ge­hen sol­le mit STARGATE WORLDS, ob dar­an etwas Wah­res ist, muss man wohl abwar­ten.

Damit ist offen­bar ein wei­te­rer Kan­di­dat für den Markt der SF-MMORPGs aus dem Ren­nen, Nutz­nie­ßer dürf­ten EVE ONLINE, STAR TREK ONLINE und STAR WARS – THE OLD REPUBLIC sein.

Logo STARGATE WORLDS Copy­right Che­yenne Moun­tain Enter­tain­ment

STARCRAFT 2 geht noch im Februar in die Beta

Logo StarCraft 2

Publisher Acti­vi­si­on Bliz­zard, mit mas­sig Mone­ten aus­ge­stat­tet solan­ge WOW noch brummt, kün­dig­te soeben den Start der Beta-Pha­se ihres lan­ge erwar­te­ten Sci­Fi-Stra­te­gi­cals STARCRAFT 2 noch für die­sen Febru­ar an; bewer­ben kann man sich dafür bereits seit über zwei Jah­ren. Bekannt gege­ben wur­de das im Rah­men der Ver­öf­fent­li­chung der wirt­schaft­li­chen Ergeb­nis­se des Jah­res 2009.

Einen offi­zi­el­len Release­ter­min für STARCRAFT 2 gibt es der­weil aller­dings nach wie vor nicht. Ein­ge­weih­te Krei­se gehen von einem Start in der zwei­ten Jah­res­hälf­te aus, aber man muss wirk­lich kein Hell­se­her sein, um das so vor­her­sa­gen zu kön­nen. Zusam­men mit STARCRAFT 2 soll auch Bliz­zards Batt​le​.net deut­lich auf­ge­fea­tured wer­den, mit Funk­tio­nen, von denen einem man­che aus Games For Win­dows Live™ bekannt vor­kom­men mögen…

Bild: Logo STARCRAFT 2, Copy­right Acti­vi­si­on Bliz­zard

ALIENS VS. PREDATOR in Deutschland über Steam aktivierbar?

Cover ALIENS VS. PREDATOR

Auf­grund ange­nom­me­ner Pro­ble­me mit dem bun­des­deut­schen Jugend­schutz und damit einer Frei­ga­be, hat­te man sich beim Publisher Sega ent­schie­den, das Spiel ALIENS VS. PREDATOR in Deutsch­land nicht auf den Markt zu brin­gen (wir berich­te­ten).  Unver­ständ­li­cher­wei­se, wie ich fin­de, denn es wäre für Erwach­se­ne auch dann noch käuf­lich zu erwer­ben gewe­sen, wenn es auf den Index gekom­men wäre, denn Indi­zie­rung bedeu­tet nicht Ver­kaufs­ver­bot – wie vie­le fälsch­lich anneh­men – son­dern »nur« Wer­be­ver­bot. Mög­li­cher­wei­se hat­te man aber bei Sega Angst vor schlech­ter Publi­ci­ty auf­grund der »Killerspiele«-Hexenjagd man­cher Poli­ti­ker (die nach der Wahl glück­li­cher­wei­se und nicht ganz uner­war­tet ein­ge­schla­fen zu sein scheint).

Selbst­ver­ständ­lich kann man sich das Spiel im Aus­land bestel­len und dort gibt es auch bereits eine Demo­ver­si­on zum Her­un­ter­la­den. Akti­viert wer­den müs­sen sowohl die Demo (sie­he den Link links für Tricks, wie das funk­tio­niert) wie auch eine zukünf­ti­ge Voll­ver­si­on aller­dings über Steam und da stell­te sich die Fra­ge, ob man ein im Aus­land erwo­be­nes Exem­plar des Spiels beim deut­schen Steam-Able­ger über­haupt akti­vie­ren kann. Bis­lang wur­de das von Sega-Sup­port-Mit­ar­bei­tern ver­neint, das Pro­dukt­ma­nage­ment aller­dings behaup­tet nun laut Aus­sa­ge der Zeit­schrift Game­star, dass eine Akti­vie­rung doch mög­lich sein soll. Wer sicher gehen will, dem wird wohl nur übrig blei­ben, bis nach der Ver­öf­fent­li­chung zu war­ten, dann weiß man mehr. AVP erscheint in Euro­pa am 19. Febru­ar.

Wer nicht im Aus­land kau­fen möch­te, bekommt das Spiel gegen Vor­la­ge eines Alters­nach­wei­ses (auf­grund feh­len­der Alters­ein­stu­fung) aller­dings auch bei Ama​zon​.de. Fragt sich, wie lan­ge… Ande­rer­seits soll­te man davon aus­ge­hen, dass das Spiel auch akti­viert wer­den kann, wenn Ama­zon es offi­zi­ell in Deutsch­land anbie­tet, sonst hät­te der Onlin­ever­sen­der wohl ein Pro­blem.

Cover AVP Copy­right 2010 Sega und Rebel­li­on

Wenn STAR TREK so wäre wie STAR TREK ONLINE…

Kreuzer und Constitution-Klasse

Captain’s Log, Stern­zeit 90210.1

Ich bin auf dem Weg in das romu­la­ni­sche Hoheits­ge­biet, bereit für die vor mir lie­gen­den Mis­sio­nen.

Ich ent­schei­de mich, erst­mal mit ein paar Patrouil­len anzu­fan­gen, denn ich habe wenig Zeit, set­ze einen Kurs und über­las­se dem Auto­pi­lo­ten die Arbeit. Wäh­rend ich mich zurück­leh­ne muss ich beob­ach­ten, wie mein Schiff eine Rei­he von eigen­tüm­li­chen Kur­ven und Schlen­kern voll­führt. Als ich mei­nen Wis­sen­schafts­of­fi­zier  befra­ge, ob der Nav­com­pu­ter von einer Art Virus befal­len wur­de, der dafür sorgt, dass das Schiff fliegt wie ein Betrun­ke­ner mit unge­fähr 2,4 Pro­mil­le, ant­wor­tet der, ich möge eine »Feh­ler­mel­dung« an die »Sup­port­ab­tei­lung der Ster­nen­flot­te« sen­den.

Das ist jetzt eine Woche her, eine Ant­wort habe ich noch nicht bekom­men. Ich zucke mit den Schul­tern und bin froh, dass wenigs­tens die Iner­ti­al­dämp­fer auf die­sem Schiff funk­tio­nie­ren – nicht so wie auf der alten Con­sti­tu­ti­on, mei­nem ers­ten Kom­man­do, die uns alle fünf Minu­ten von den Sit­zen geschüt­telt hat­te…

Plötz­lich und ohne jeg­li­che vor­he­ri­ge War­nung erscheint ein Hiro­gen-Schiff auf dem Haupt­schirm. Wir sind im Gefecht! ROTALARM!

Wei­ter­le­sen –>

»STAR TREK OFFLINE«?

Logo Star Trek

Seit Frei­tag läuft der Head­start für Cryp­tics MMORPG im STAR TREK-Uni­ver­sum. Ver­blüf­fen­der­wei­se führt das doch zu deut­li­chen Schwie­rig­kei­ten, nach­dem gegen Ende der Beta schon eine Men­ge sehr rund lief. Jetzt ist das Ser­ver­clus­ter offen­bar auf­grund der schie­ren Spie­ler­zahl über­las­tet. Auch sei­tens Cryp­tic gab es bereits Aus­sa­gen, dass die Men­ge an Anmel­dun­gen (Käu­fen) und Spie­lern jede Pla­nung bei Wei­tem über­trof­fen hat. Die Plat­zie­run­gen in den Ver­kaufs­rang­lis­ten bei Ama­zon oder Steam schei­nen das eben­so zu bestä­ti­gen, wie die Tat­sa­che, dass die ver­schie­de­nen Spiel­va­ri­an­ten zeit­wei­lig aus­ver­kauft waren.

Am Head­start-Wochen­en­de war der Ser­ver mehr­fach off­line – ins­ge­samt dürf­ten wohl über zehn Stun­den für geplan­te und mehr für unge­plan­te Off­line­zei­ten zusam­men kom­men (von ande­ren Pro­ble­men wie nach wie vor unge­fix­ten Bugs und feh­len­den Bonus-Items für Spiel­zeit-Vor­be­stel­ler mal gar nicht gespro­chen). Es ist eine deut­li­che Ver­schlech­te­rung der Per­for­mance fest­zu­stel­len, wenn Ame­ri­ka online geht. Nach­dem der Ser­ver wie­der hoch­ge­fah­ren wur­de, mel­de­ten zahl­lo­se Spie­ler, dass sie sich nicht mehr ein­log­gen kön­nen und statt­des­sen in eine Log­in-Queue kom­men, die sie aber raus­wirft, wenn sie bei­spiels­wei­se das Spiel per ALT-TAB in den Hin­ter­grund schal­ten, um nicht nur auf die lang­sam her­un­ter zäh­len­de Lis­te star­ren zu müs­sen. Damit wird man dann wie­der ganz am Ende der Queue ein­ge­reiht. Ges­tern abend befan­den sich eini­ge Spie­ler nach deren Aus­sa­ge so lan­ge in der Queue, bis der Ser­ver erneut abschmier­te.

In den Foren macht der Begriff »STAR TREK OFFLINE« die Run­de, die Com­mu­ni­ty-Mana­ge­rin für deutsch­spra­chi­ge Län­der »Wish­Stone« ver­stieg sich – mög­li­cher­wei­se  über­for­dert – sogar in einen Ras­sis­mus­vor­wurf, als deut­sche Spie­ler den deut­li­chen Leis­tungs­ein­bruch beklag­ten »wenn die Amis online gehen«. Posi­tiv muss man aller­dings ver­mel­den, dass sich die Ent­wick­ler zumin­dest bemü­hen, im Forum und über Twit­ter kurz­fris­tig über Pro­ble­me und Lösungs­an­sät­ze zu infor­mie­ren.

Bei allem Ver­ständ­nis für die Anfangs­pha­se eines MMO: Für Cryp­tic besteht hier drin­gend Hand­lungs­be­darf, denn ab dem Head­start zählt die »Beta-Aus­re­de« nicht mehr, ab sofort bezahlt man Geld für einen Ser­vice und der soll­te auch gebo­ten wer­den. Das Spiel gefällt mir per­sön­lich wirk­lich gut, es ist aber abzu­se­hen, dass die Kund­schaft mas­si­ve Ein­schrän­kun­gen nicht lan­ge akzep­tie­ren wird. Im Ver­gleich mit ande­ren MMOs funk­tio­nier­te das Spiel in der Beta­pha­se fast ver­blüf­fend gut, mei­ner Ansicht nach tut es das auch jetzt noch, den­noch soll­te das kein Frei­brief für Cryp­tic oder ande­re Anbie­ter sein, immer wie­der Bana­nen­soft­ware (»reift beim Kun­den«) an die Spie­ler zu brin­gen. Wenn die Com­mu­ni­ty als Beta­tes­ter genutzt wird, soll­te man sie dafür wenigs­tens ange­mes­sen ent­loh­nen.

Auch Cryp­tic wür­de es gut zu Gesicht ste­hen, den Kun­den irgend eine Art von Kom­pen­sa­ti­on anzu­bie­ten, aller­dings etwas Wer­ti­ges wie freie Tage, kei­ne über­flüs­si­gen Ingame-Items oder »Cryp­tic Points«. Kon­kret ange­kün­digt wur­den die Auf­sto­ckung der Hard­ware und eine Über­ar­bei­tung der Soft­ware für die­se Woche. Eile tut not, denn wenn am 2.2. der offi­zi­el­le Spiel­start ist (am 5.2. in Euro­pa), dürf­te sich die Situa­ti­on nicht ver­bes­sern und Kun­den sind deut­lich schnel­ler ver­lo­ren als gewor­ben.

[Update] Ich habe heu­te schon zwei ingame-Mails von Gold­sel­lern bekom­men, ich befürch­te, da erwächst Cryp­tic das nächs­te Pro­blem…

[Update] Ges­tern (01.02.2010) fiel der Ser­ver wäh­rend der euro­päi­schen Prime­Time (ca. 22:30 Uhr) wie­der uner­war­tet aus. Man kann sich unge­fähr aus­ma­len, was heu­te zum offi­zi­el­len Start (mit Mit­ter­nachts­ver­käu­fen und ähn­li­chen Wer­be­ak­tio­nen) gesche­hen wird…

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