MECHWARRIOR 4 ist ein im Jahr 2000 erschienenes Spiel im BATTLETECH-Universum. Offenbar hat man gerade viel vor mit diesem Franchise, das ursprünglich von der Rollenspiel- und Tabletop-Firma FASA ersonnen wurde und dessen Tischvariante weltweit nach wie vor unzählige Anhänger hat.
In BATTLETECH bzw. MECHWARRIOR dreht sich alles um eine ferne Zukunft, in der man kriegerische Konflikte am Boden mittels sogenannter »Battlemechs« – gepanzerte riesige Kampfmaschinen – austrägt, die von einzelnen Piloten gesteuert werden und über ein ansehnliches Arsenal an Waffen verfügen.
Bereits vor neuen Monaten wurde angekündigt, MECHWARRIOR 4 kostenlos im Netz bereit zu stellen, jetzt wurde das wahr gemacht, man kann einen Downloader bei MekTek herunterladen, um das Spiel installieren zukönnen.
Die kostenlose Verteilung von MECHWARRIOR könnte darauf hindeuten, dass die Lizenzinhaber ein wenig Werbung für das Franchise machen möchten, wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem angekündigten neuen Computerspiel, das von Piranha entwickelt wird.
Man sieht dem Spiel natürlich an, dass es zehn Jahre alt ist, dennoch macht es immer noch Spaß, in den Stahlkolossen herumzustapfen und um sich zu schießen.
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Gestern wurde er mit großem Medien-Tamtam und Vorzeigestars aus Unterhaltung und Politik in Berlin präsentiert: Der Deutsche Computerspielepreis.
Erstmal könnte man annehmen, dass das ein gutes Zeichen ist, angesichts der von Politikern und anderen Gutmenschen polemisch geführten »Killerspiele«-Diskussionen der letzten Monate. Man könnte annehmen, dass eine gesellschaftlich längst als völlig normal angenommene und durchgeführte Freizeitbeschäftigung durch die Verleihung eines solchen Preises die lange überfällige Anerkennung erhalten sollte, und das Thema aus dem angeblichen Gewaltsumpf und aus dem Stammtisch-Populismus gewisser CSU-Politiker hebt.
Doch das ist leider nicht der Fall, die Jury macht sich doppelt lächerlich: zum einen dadurch, dass sie ihre Entscheidung auf Druck der darin sitzenden Politiker fällt und nicht aufgrund der Qualität eines Spieles abstimmt, sondern Produkte mit angeblich zu hohem Gewaltanteil einfach herausfallen lässt – ohne jede konkret nachvollziehbare Begründung.
Zum anderen verstoßen sie gegen ihre eigenen Richtlinien, wenn sie ein deutsches Spiel als bestes internationales Produkt küren, obwohl diese Rubrik eindeutig nur für nicht-deutsche Spiele gedacht war, nur um wieder ein angeblich gewalttätiges Game nicht auszeichnen zu müssen.
Gewinner in den Kategorien »bestes deutsches Spiel« und »bestes internationales Spiel« ist ANNO 1404. Gutes Spiel, Gratulation. Ein internationales Produkt laut der Vorgabe ist das aber nicht: »Jeder Verband kann jeweils bis zu drei im Ausland hergestellte Spiele für diese Kategorie vorschlagen.« Daran gehalten hat sich die Jury nicht, als sie ANNO als rein deutsches Produkt prämierte.
Nominiert war auch UNCHARTED 2 und das hätte den internationalen Preis nach Meinung so ziemlich jeden sachkundigen Beobachters auch gewinnen müssen. Verhindert haben das allerdings Polit-Jurymitglieder, die darin zuviel Gewalt sahen – was völliger Unsinn ist, denn UNCHARTED 2 ist ein spannendes Spiel, das auf Brutaliät jedoch verzichtet.
Staatsminister Bernd Neumann:
»Der Preis ist in der Computerspielszene angekommen.«
Die Vergabe zeigt, dass der Deutsche Computerspielepreis in dieser Form nicht nur nichts damit zu tun hat, was gut ist (oder detaillierter: technisch, künstlerisch oder dramaturgisch brilliant gemacht), sondern auch die realen Computerspieler in diesem Land weitestgehend ignoriert. Nennt das Ding wie ihr wollt, vielleicht »Preis für pädagogisch wertvolle Computerspiele«, aber versucht nicht, uns Spielern vorzumachen, dass ihr irgendeine Ahnung habt, was in der Szene gespielt wird, oder dass ihr gar eine Affinität zu dieser Szene habt. Aber was sollte man schon erwarten, wenn sich Regierungsmitglieder als »Fachjury« bezeichnen – ich nehme denen definitiv nicht ab, dass sie über Skat oder »Mensch ärgere Dich nicht« hinaus Spielefachwissen haben, schon gar nicht in Sachen Computerspiele.
Wenn das so weiter durchgezogen wird (und davon kann man ausgehen), dann wird auch im nächsten Jahr wieder allenthalben über diesen albernen Preis gelacht werden. Zu Recht.
Ach ja: Sieger in der Kategorie »Bestes Jugendspiel«: THE WHISPERED WORLD (Daedalic). »Bestes mobiles Spiel«: GIANA SISTER (dtp Entertainment). »Bestes Kinderspiel«: CAPTN SHARKY (Tivola). »Bestes Serious Game«: EXPERIMINTE (IW Medien GmbH). »Bestes Browsergame«: WEWAII (Travian Games). Gewinner des Studentenwettbewerbs ist NIGHT OF JOEANNE und Platz 1 des Schülerwettbewerbs ging an GOOSEGOGS. Ein »Bestes Online Lernspiel« wurde nicht nominiert und somit gab es auch keinen Gewinner.
Auf YouTube gab es einen Channel von DarkSydePhil. Darin hat der passionierte Spieler über die letzten Jahre ca. 7000 (!) Videos online gestellt, die Komplettlösungen von Computerspielen gezeigt hatten. DarkSydePhil hatte gecaptured, wie er sich durch angesagte Spiele arbeitet und dies mit – zum Teil bissigen – Kommentaren versehen; er hatte Kultstatus und das bescherte etlichen seiner Clips fünfstellige Zugriffszahlen.
Jetzt ist der Kanal weg. Unerwartet und ohne jegliche Vorankündigung oder Warnung wurde er seitens YouTube entfernt, ein Zugriff über Login/Paßwort ist nicht mehr möglich.
Phil vermutet, dass dies mit einem Video zu Ubisofts SPLINTER CELL CONVICTION zusammen hängt und der Publisher YouTube (aka Google) wegen eines angeblichen Urheberrechtsverstoßes aufgefordert hat, den Channel offline zu nehmen (Update: inzwischen ist es eine Gewissheit). Da fragt man sich natürlich: Warum ist ein Walkthrough zwingend eine Urheberrechtsverletzung und weswegen wird gleich der gesamte Channel des Nutzers entfernt statt ausschließlich das inkriminierte Video? <satire>Und was haben die bei Ubisoft für Drogen genommen?</satire>
In einem Video-Statement findet DarkSydePhil dann auch sehr deutliche Worte in Richtung YouTube:
»They don’t give a fuck about anyone who uses their website. All they care about is making money.« (das hätte man aber vorher wissen können… :o)
Hier das erste Video (natürlich auch auf auf YouTube, via gamecrashers.net), die anderen finden sich auf gamecrashers.net und man sollte sie sich mal ansehen, insbesondere dasjenige, in dem er über das Thema Urheberrechtsfragen bei Spielevideos spricht.
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Die Konsequenz ist einfach: Kauft keine Spiele von Ubisoft. Sie wollen euch zwingen zum Benutzen von Offline-Spielen online sein zu müssen und sie verhalten sich gegenüber der Spielergemeinde wie despotische [wegen potentieller Beleidigung selbstzensiert].
Ja, ich tue es! Ich prostituiere mich schamlos! 3DSupply ist ein Anbieter von nerdigen T‑Shirts und anderem Geek-Krams zu den Themen Computer, Games oder Filme und TV-Serien. Zuletzt sind sie positiv damit aufgefallen, dass sie kostenlose Piratenpartei-Shirts verschickt hatten, eine sehr schöne Idee.
Auch nicht von schlechten Eltern ist die aktuelle Aktion namens Shirt4Link: Man stellt auf seinem Blog sein Lieblingsshirt vor und verlinkt auf die entsprechende Seite bei 3DSupply – dafür erhält man das Shirt des Verlangens dann umsonst. Das nenne ich mal eine gelungene Werbemaßnahme.
Voraussetzung ist, dass das Blog aktuell betrieben wird (also Einträge aufweisen kann) und mehr als 100 Besucher am Tag hat.
Wie im offiziellen battle.net-Forum zu lesen ist, sperrte Blizzard soeben über 320000 Spieler von ihren battle.net-Accounts aus. Es handelt sich hierbei um Konten für Diablo 2 und Warcraft 3. Der Foreneintrag eines Blizzard-Mitarbeiters:
We’ve recently banned over 320,000 Warcraft 3 and Diablo 2 accounts that were found to be violating the Battle.net Terms of Use. If this is a first offense, the CD key associated with the banned account will be suspended for 30 days, while repeat offenders will see their keys banned permanently. All account ban decisions are final.
We would like all players to remember that abuse of unintended mechanics and/or use of third party programs is a violation of the agreement made when signing on to Battle.net, and can subject your account to disciplinary action up to and including a permanent ban of its access to the service. These types of activities can severely impact the stability of our servers, and we’ll continue to aggressively monitor Battle.net in order to protect the service and its players from the harmful effects of cheating.
»All decisions are final« bedeutet in diesem Zusammenhang nichts anderes, als dass man keinen Widerspruch einlegen kann; Blizzard in seiner Omnipotenz schließt also Fehler bei diesem Verfahren aus. Wer zu unrecht verdächtigt wird, hat offensichtlich Pech gehabt und keinerlei Möglichkeit einer Intervention.
Interessant auch die Begründung: »unintended mechanics« heißt, dass man Fehler in den Spielen ausnutzt, oder diese Games einfach in einer Form nutzt, die von den Entwicklern so nicht vorgesehen waren. Meiner Ansicht nach wäre hier eher Blizzard gefragt, diese Fehler zu entfernen statt Spieler die diese verwenden von der Nutzung auszuschließen. Zudem sollte offen gelegt werden, was »unintended mechanics« überhaupt sind – aber das geschieht nicht. Weiterhin »use of third party programs« – hier könnte man zwar grundsätzlich zustimmen, aber zum einen legt Blizzard auch hier nicht offen, ob und wie ein solches Programm erkannt wurde und zum anderen können ganz normale Toolsammlungen wie beispielsweise ac´tiv aid von Heise oder dessen Basis AutoHotKey als »böses« Programm erkannt werden, ohne dass der Spieler tatsächlich cheated.
Bei einem angeblichen Erstverstoß wird man für 30 Tage ausgeschlossen, bei einem weiteren wird der Key des Spiels gesperrt, so dass man sich das Produkt neu kaufen müsste, um wieder spielen zu können.
Es bleibt jetzt abzuwarten, wieviele Spieler sich melden, die einen ungerechtfertigten Ausschluss monieren. Ein schaler Geschmack bleibt, denn es wird einem wieder einmal klar, dass Firmen wie Blizzard einem Kunden jederzeit und auch ungerechtfertigt den Zugang zu einer bezahlten Dienstleistung sperren können.
Turbine, der unabhängige Entwickler und Betreiber von Onlinespielen – darunter HERR DER RINGE ONLINE und DUNGEONS & DRAGONS ONLINE – ist vom Warner-Konzern gekauft worden, über den Verkaufspreis herrscht Stillschweigen.
Warner beschafft sich auf diesem Wege alle Rechte an Computerspielen um Tolkiens Fantasy-Epos, zudem weist man beim Medienmulti darauf hin, dass man durch den Kauf in den Besitz von Onlineplattformen gelangt ist, die dem Studio »die Vermarktung weiterer Produkte aus ihrer Palette ermöglichen«. Aha. Gibt’s demnächst in HDRO Bandenwerbung? Oder verkauft ein Hobbit-NPC im »Prancing Pony« DVDs und Filmdownloads?
HDRO ist in den westlichen Ländern einer der wenigen nennenswerten Konkurrenten von Blizzards WORLD OF WARCRAFT (man munkelt von 250000 – 300000 Spielern weltweit), man kann also davon ausgehen, dass Warner mit diesem Kauf einen Fuß in die Tür des MMO-Marktes bekommen möchte, der mit einem geeigneten Produkt höchst lukrativ ist oder werden wird. Auf der einen Seite hat man jetzt Turbine, mit deren Know-How man gemeinsam eventuell ein neues MMORPG entwicklen könnte – über die dafür notwendigen immensen finanziellen Mittel und damit den langen Atem verfügt Warner. Zudem verfügt man ohnehin über zahllose Lizenzen zu eigenen Filmen (HARRY POTTER MMORPG?). Weiterhin könnte man versuchen, HDRO mit Hilfe der gigantischen warnerschen Marketingmacht stärker zu bewerben, um die Nutzerzahlen deutlich zu erhöhen. In Sachen Werbung haperte es seit jeher bei Turbine etwas.
Bei HDRO handelt es sich um ein »pay to play«-Spiel, hier sind der Erwerb einer Box und eine monatliche Abogebühr zum Spielen notwendig, DDO ist »free to play« (kann also kostenlos heruntergeladen und getestet werden) und finanziert sich über einen Itemshop.
Neben Egoshootern und Puzzlespielen erfreuen sich auch Rennspiele seit Jahren einer ungebrochen großen Fangemeinde. Und auch hier kann dem Freund des gepflegten Bleifußes abseits kommerzieller Produkte wie DIRT oder NEED FOR SPEED geholfen werden:
SPEED DREAMS ist ein Ableger (aka Fork) des Open Source Projekt TORCS, das ebenfalls bereits seit Jahren erfolgreich versucht, physikalisch korrekte Renngefechte zu ermöglichen. Aktuell ist die SPEED DREAMS-Version 1.4.0 RC 1 erschienen, bei der die Menüs und die Grafikqualität der Fahrzeuge und der Strecken verbessert wurden; auch die KI-Gegner sollen jetzt schlauer agieren. Für ein realistisches Fahrverhalten sorgt die experimentelle Physikengine Simu V3.
Bei SPEED DREAMS geht es im Vergleich zum angestrebten Realismus in TORCS eher um Fahrspaß, beispielsweise wurden von dort übernommene Fahrzeuge kraftig virtuell getuned, so dass sie deutlich höhere Endgeschwindigkeiten erreichen können, als im »Mutterspiel«. Zudem legt die Entwicklergemeinde großen Wert darauf, dass die Nutzer Einfluss auf die weitere Entwicklung des Spiels haben.
SPEED DREAMS steht für verschiedene Linux-Geschmäcker und Windows XP, Vista sowie 7 zum Download bereit, die Größe des Downloads liegt für Win bei ca. 270 MB.
Immer wieder auf der Suche nach neuen Einnahmequellen kochen Spielepublisher ja bisweilen seltsame Ideen aus. Insbesondere Kopierschutzmaßnahmen, die dem Spieler effektiv die Kontrolle über das erworbene Produkt entziehen, es ihn gar nicht erst spielen lassen (siehe den »always on«-Kopierschutz von Ubisoft, der immer wieder mit stundenlangen Serverausfällen zeigt, wie kundenfeindlich er ist) oder über eine Registrierung einen Weiterverkauf unmöglich machen sollen. Da das vermutlich die Umsatzzahlen verringert (und nicht etwa, wie behauptet, die bösen Raubmordkopierterroristen ), sucht man neue Wege, dem Kunden seine Kohle aus der Tasche zu ziehen.
Die neueste Schnapsidee kommt von Electronic Arts und Crytek, man kann auch hier nur vermuten, dass sie im Delirium nach dem hastigen Genuss einer Flasche Hörnertee im Rahmen der Euphorie um Crysis 2 entstanden ist: man will dem Kunden für Spieledemos ab sofort Geld abknöpfen. Im Gespräch sind pro Demo 10 bis 15 Euro, die selbstverständlich nicht auf den Kauf der Vollversion angerechnet werden sollen. Demnach sollen Spieler also diese Menge Geld ausgeben, um feststellen zu können, ob das Produkt für sie überhaupt geeignet ist, somit konkret für Werbung zahlen? Das ist ja mal ein bahnbrechendes Geschäftsmodell. Sind deshalb als vorbereitende Testmaßnahme für diesen Unsinn Spieledemos schon seit Jahren mit Kopierschutz verseucht? Man könnte es annehmen.
Für mich stellen Demoversionen von Spielen schon seit Jahren ein wichtiges Kriterium für eine Kaufentscheidung dar. Kann ich das Spiel nicht vorab ausprobieren, kaufe ich es nicht (oder erst später vom Grabbeltisch). In so ziemlich jedem Fall, in dem ich darauf verzichtet hab, war das ein Reinfall. Sollten Electronic Arts und Crytek das also tatsächlich so durchführen, werden sie ihre Spiele an mich nicht mehr verkaufen. Da man vermuten darf, dass auch andere Kunden so denken werden, wird das direkt an den Umsatzzahlen knabbern. Aber daran sind dann natürlich wieder die angeblichen Raubkopien schuld, mit denen kann man ja offenbar jede Fehlentscheidung des Managements kaschieren.
Logo Electronic Arts Copyright Electronic Arts
Es steht ein weiteres Science Fiction-MMO in den Startlöchern, das um die Spieler im noch spärlich bedienten SF-Segment buhlen will. Bei BLACK PROPHECY soll es sich um eine Mischung aus Weltraum-Fliegerei und First-Person-Action handeln, man kann sich aktuell für die Closed Beta anmelden. Wenn die Szenen im Trailer tatsächlich ingame-Szenen sind, dann beeindruckt mich das nachhaltig, wenn nicht – auch egal, denn der Trailer ist einfach schön anzusehen und die Musik ist großartig.
BLACK PROPHECY soll ein free-to-play-MMO werden, das sich über einen Itemshop finanziert, es wird von Reakktor Media aus Hannover entwickelt, desweiteren steht Gamigo dahinter. Sehr spannend!
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Als ich zum ersten Mal davon hörte, dass es ein MMO im Star Trek-Universum geben sollte, war ich gleichzeitig hocherfreut und entsetzt. Hocherfreut, weil ich auf so etwas wohl seit Jahren gewartet hatte und entsetzt, weil ich Befürchtungen hinsichtlich einer angemessenen Umsetzung hatte. Der ersten Firma, die sich an diesem ambitionierten Projekt versuchte, ging dann auch die Luft aus; Perpetual Entertainment hatte einen Brocken abgebissen, der offensichtlich zu groß war – und das ist schade, denn etliche ihrer Ansätze waren richtungsweisend und überaus kreativ, aber offensichtlich hatte man den Aufwand deutlich unterschätzt.
Cryptic Studios erwarb die nun brach liegenden Rechte vor knapp über zwei Jahren und machte sich selbst ans Werk, das Universum von Kirk, Spock und Co. in ein Multiplayer-Spiel umzusetzen, finanzieller Hintergrund kam vom Publisher Atari, der das Entwicklerstudio im Dezember 2008 erwarb.
Bei der Betrachtung des Spiels muss man ganz sicher zwei Perspektiven anwenden, die des STAR TREK-Fans und die des MMO-Spielers – jede wird ihren Fokus auf andere Aspekte legen. Cryptic sah sich vor der Herausforderung, nicht nur dem Franchise und dessen nichts vergebenden Hardcore-Fans ebenso gerecht zu werden, wie den Spielern, unter denen es ebensolche Hardliner gibt – und dazwischen auch die Gelegenheitsspieler zu bedienen, die möglicherweise STAR TREK zwar kannten, es aber nicht zu einer Religion erhoben hatten, eine Gratwanderung.
Ich bin langjähriger Trek-Fan – aber nicht Fanatic – und ebenfalls langjähriger Spieler auch von MMOs, deswegen bin ich in der Lage, abzuschätzen, was richtig und was falsch gemacht wurde. Davon abgesehen krankt STO allerdings grundsätzlich an einem viel simpleren Problem: Es wurde massiv unfertig auf den Markt gebracht, ich kann nur vermuten, dass Atari schnelles Geld sehen wollte…
Das hier ist nur eine Übersicht, der Artikel hätte aufgrund weiterer Defizite beim Spiel und beim Support noch länger werden können, aber das hätte den jetzt bereits beträchtlichen Umfang einer Besprechung im Web eindeutig gesprengt.
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