Selbstverständlich erschien am ersten Dezember auch pünktlich der neue FANDOM OBSERVER, der hier trägt bereits die Nummer 294. Das ging irgendwie an mir vorbei, vermutlich weil es Sonntag war, glücklicherweise fiel mir heute aber noch rechtzeitig ein, dass da doch irgend etwas fehlte …
Chefredakteur ist diesmal Florian Breitsameter, und der präsentiert auf 18 Seiten die folgenden Themen:
- MucCon 2013: Der dritte Anlauf für den Con in München – Udo Klotz berichtet als Insider
– Wolkensextett und Invasion der Beobachter:Die Gewinner des Curt-Siodmak-Preises 2013
Weiterhin finden sich in dieser Ausgabe des FANDOM OBSERVER:
Der Fanzine-Kurier, Science-Fiction-Neuigkeiten und viele Rezensionen.
Am Anfang des Monat gibt es wie immer einen neuen Phantastischen Bücherbrief aus der computerisierten Feder von Erik Schreiber.
Auch in dieser Ausgabe befasst er sich wieder mit deutscher und internationaler Phantasik in Büchern, Magazinen und Comics. Zum Beispiel:
Ich hatte im Juli bereits einmal über das Projekt IN SATURN´S RINGS berichtet. Kurzfassung: Der Film kommt vom südafrikanischen Filmemacher Stephen van Vuuren. Es handelt sich dabei um eine IMAX-Produktion, die sich ausschließlich aus Bildern der Raumsonden Cassini-Huygens zusammensetzt. Die Produktion geschieht ausschließlich durch Freiwillige und der Film wird unter einer Creative Commons-Lizenz stehen. Nach Fertigstellung soll man IN SATURN´S RING in IMAX- Kinos (aber auch in herkömmlichen Lichtspielhäusern) sehen können. Bitte vor dem Betrachten auf Vollbild und HD stellen. An die Wand gebeamert ist das der Wahnsinn.
Wer das Projekt unterstützen möchte, genauer gesagt den orchestralen Soundtrack, kann das bei Kickstarter tun.
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Nachdem ich vor einiger Zeit den Trailer gezeigt hatte ist der Fanfilm (oder ist es eine Bierwerbung?) STAR WARS DOWNUNDER nun fertig. Die Spielzeit ist für ein solches Projekt mit über 30 Minuten schon beeindruckend und auch wenn die Story ihre Schwächen hat (was man einer Parodie aber nachsehane kann) sind die Spezialeffekte beeindruckend. Das sollte aber nicht wundern, denn Regisseur Michael Cox ist ein australischer SFX-Spezialist. Mein einziges Problem: dank des australischen Slangs und Akzents habe ich kaum was verstanden (und eigentlich ist mein Englisch gut) – ich werde es mir also wohl noch ein paar Mal ansehen müssen.
Star Wars Downunder: an epic tale of the good, the bad and the thirsty.Written by Bryan Meakin and Michael Cox, Star Wars Downunder, is half an hour of action, special effects and lovable Aussie larrikins.
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Die erste Episoder der Steampunk-Webserie WORLD OF STEAM – THE CLOCKWORK HEART ist auf Youtube zu finden. Sie war über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert worden. Weitere Informationen zur Serie findet man auch auf der Webseite des Projekts sowie auf Facebook.
Verblüffenderweise ist die Musik vom Komponisten Bear McCreary, den kennt man sonst von professionellen TV-Serien wie BATTLESTAR GALACTICA oder THE WALKING DEAD sowie von Soundtracks zu Filmen.
Zum Inhalt:
Hieronymous Smythe has lost his wife, and tries to rebuild his shattered heart… from clockwork. But unfortunately he has not considered if you can do something, whether or not you should …
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Bereits vor ein paar Wochen war angekündigt worden, dass ein englischer Veranstalter eine große STAR TREK-Convention in Frankfurt plante (was einschlägige Veranstalter anderer in Deutschland bekannter ähnlicher Events auf Facebook … »abwertend« kommentierten). Die »Destination STAR TREK Germany« wird am Wochenende vom 21. bis 23. Februar 2014 auf dem Messegelände Frankfurt am Main stattfinden. Unklar war bisher, welche Stargäste vor Ort sein werden, eine aktuelle Pressemitteilung zeigt jedoch, dass die Veranstalter ganz offensichtlich keine halben Sachen planen:
Das nenne ich ein beeindruckendes Aufgebot an Stars. Weiter Informationen findet der interessierte Fan auf der Webseite der Veranstaltung unter www.DestinationStarTrek.com. Die Tageskartenpreise beginnen im Vorverkauf bei 35 Euro, das günstigste Dreitages-Ticket liegt bei 59 Euro, damit deutlich preiswerter als bei vergleichbaren Veranstaltungen in Deutschland. Allerdings gilt auch hier: wer an diversen Sonderevents teilnehmen oder Bilder mit Stars haben möchte, kann auch deutlich mehr bezahlen. Die Veranstalter betonen (man könnte auch sagen: ein wenig süffisant), dass es sich um den »einzigen offiziellen STAR TREK-Event in Deutschland« handelt.
Quelle Pressemitteilung und Copyright Logo: Media 10 Ltd
Neuer Monat, neuer FANDOM OBSERVER. Mit nur minimaler Verspätung erschien die Ausgabe 293 bereits am Samstag und dass ich erst heute darüber berichte, ist allein meine Schuld. :) Diesmal hat der FO mit Antje Brand eine Gast-Chefredakteurin und die hat unter anderem folgende Themen zusammengestellt:
- Alles Gute, Doctor – 50 Jahre Zeitreisen mit dem Doctor und der Tardis
– Silbernes Jubiläum – 250 SF-Treffs München
– Kino satt – Bettina Petrik war für uns im Kino
Weiterhin finden sich in der recht lilalastigen Ausgabe Buchrezensionen, ein Führer über die Buchmesse in Frankfurt und der Fanzine-Kurier.
Der FANDOM OBSERVER kann wie immer auf der zugehörigen Webseite im Format PDF herunter geladen werden.
STAR WARS-Comedy: JEDI COPS. Ich kommentiere das nicht weiter … :o)
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Nicht nur Shakespeare sondern auch Rick Astley ist offenbar ebenfalls im klingonischen Original am besten: aus »Never Gonna Give You Up« wird »jIyIntaHvIS not qajegh«. You have been rickrolled!
Eat this, ihr Publikumsverlage mit eurem Dauermantra »Steampunk interessiert kein Schwein«: Dafür, dass das Genre so uninteressant ist und angeblich wie Blei in den Regalen liegt, hat es beim Deutschen Phantastik-Preis sauber abgesahnt, und in einem Hattrick gleich drei der Auszeichnungen erhalten.
Der beste deutsche Roman ging diesmal nicht an den üblichen Dauergewinner Markus Heitz, sondern an Judith und Christian Vogt für das bei Feder & Schwert erschienene Buch DIE ZERBROCHENE PUPPE. Mit einer Auszeichnung für DER AUTOMAT aus der bei Fabylon heraus gegebenen Kurzgeschichtensammlung ERINNERUNGEN AN MORGEN wanderte ein weiterer Preis in Sachen Steampunk an Bernd Perplies und schließlich konnte sich das Autorenduo Marcus Rauchfuß und Alex Jahnke über den DPP für das bei O´Reilly erschienene Sekundärwerk STEAMPUNK KURZ & GEEK freuen.
Es war der DPP der Ablösung. Zum einen stand in diesem Jahr wie oben erwähnt nicht Heitz auf der Bühne, zum anderen gewann nicht PERRY RHODAN wie sonst den Preis für die beste Serie, sondern DAS SCHWARZE AUGE von Ulisses Spiele. Es ist erfreulich, dass sich hier bei den Spitzenreitern auch mal was bewegen kann.
Nach wie vor halte ich für eine Farce, dass im Bereich »Webseite« professionelle, kommerzielle Anbieter wie Phantastik-Couch in einen Topf mit Fanseiten geworfen werden, aber darüber habe ich mich ja bereits im letzten Jahr ausgelassen und muss das deswegen an dieser Stelle nicht erneut elaborieren.
Nachfolgend die Shortlist und alle Gewinner, letztere sind in Fettschrift dargestellt.
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