Buch

Neue ARS LITERRAE-Anthologie: DIE BEGEGNUNG

In der von Ali­sha Bion­da her­aus­ge­ge­be­nen Rei­he ARS LITERRAE ist soeben im Sie­ben-Ver­lag der neu­es­te Band erschie­nen, er trägt den Titel DIE BEGEGNUNG – und ande­re düs­te­re Win­ter­le­gen­den.
Dar­in geben sich Autoren und Autorin­nen aus Deutsch­land, Öster­reich, Schwe­den und den USA ein Stell­dich­ein, um phan­tas­ti­sche Win­ter­le­gen­den zu erzäh­len. Jede der Geschich­ten wur­de von Andrä Mar­ty­na mit einer Gra­fik ver­se­hen.

Die Geschich­te DIE BEGEGNUNG, die auch dem Buch den Namen gab, stammt vom bekann­ten Phan­tas­tik­au­tor Wolf­gang Hohl­bein, dem eine höchst illus­tre Autoren­rie­ge zur Sei­te steht:
Bernd Rüm­mel­ein, Ascan von Bar­gen, Tanya Car­pen­ter, Alf Leue, Nico­laus Equia­mi­cus, Andre­as Gru­ber, Andrea Gun­sche­ra, Caro­la Kickers – und Sän­ge­rin und Musi­cal­star Aino Laos.

Eine Lese­pro­be fin­det sich auf liter​ra​.info, die Antho­lo­gie ist ab sofort im Buch­han­del und bei Ama­zon erhält­lich.

DIE BEGEGNUNG – und ande­re düs­te­re Win­ter­le­gen­den
ARS LITTERAE Band 6
Hrsg. Ali­sha Bion­da
Antho­lo­gie –  Düs­te­re Phan­tas­tik
Bro­schiert
200 Sei­ten – 14.90 EUR
ISBN: 9783940235923 – Okto­ber 2010
Cover-und Innen­gra­fi­ken: Andrä Mar­ty­na
Cover­art­work: Ate­lier Bon­zai
Sie­ben Ver­lag

Cover­ab­bil­dung DIE BEGEGNUNG Copy­right Sie­ben-Ver­lag & Andrä Mar­ty­na

Vergeben: Die Hugos

Am gest­ri­gen Sonn­tag wur­den auf dem Aus­sie­Con im Mel­bourne Con­ven­ti­on and Exhi­bi­ti­on Cent­re die Hugos 2010 ver­lie­hen. Host der Ver­an­stal­tung war der aus­tra­li­sche Best­sel­ler-SF-Autor Garth Nix.

Beim bes­ten Roman gab es eine Über­ra­schung, näm­lich ein Unent­schie­den, so dass der Preis zwei­mal ver­ge­ben wur­de. Erneut räum­te Chi­na Mié­ville mit THE CITY AND THE CITY einen »bes­ten Roman« ab. Hier die voll­stän­di­ge Lis­te der Gewin­ner:

BEST NOVEL
Tie:
The City & The City by Chi­na Mié­ville (Del Rey; Macmil­lan UK)
The Win­dup Girl by Pao­lo Baci­g­alu­pi (Night Sha­de)

BEST NOVELLA
»Palim­psest« by Charles Stross (Wire­less; Ace; Orbit)

BEST NOVELETTE
»The Island« by Peter Watts (The New Space Ope­ra 2; Eos)

BEST SHORT STORY
»Bri­de­sic­le« by Will McIn­tosh (Asimov’s 1/​09)

BEST RELATED WORK
This is Me, Jack Van­ce! (Or, More Pro­per­ly, This is »I«) by Jack Van­ce (Sub­ter­ra­ne­an)

BEST GRAPHIC STORY
Girl Geni­us, Volu­me 9: Aga­tha Hete­ro­dy­ne and the Heirs of the Storm Writ­ten by Kaja and Phil Foglio; Art by Phil Foglio; Colours by Che­yenne Wright (Air­ship Enter­tain­ment)

BEST DRAMATIC PRESENTATION – LONG FORM
Moon Screen­play by Nathan Par­ker; Sto­ry by Dun­can Jones; Direc­ted by Dun­can Jones (Liber­ty Films)

BEST DRAMATIC PRESENTATION – SHORT FORM (282 nomi­na­ting bal­lots)
Doc­tor Who: »The Waters of Mars« Writ­ten by Rus­sell T Davies & Phil Ford; Direc­ted by Grae­me Har­per (BBC Wales)

BEST EDITOR, LONG FORM
Patrick Niel­sen Hay­den

BEST EDITOR, SHORT FORM
Ellen Dat­low

BEST PROFESSIONAL ARTIST
Shaun Tan

BEST SEMIPROZINE
Clar­kes­world edi­ted by Neil Clar­ke, Sean Wal­lace, & Cheryl Mor­gan

BEST FAN WRITER
Fre­de­rik Pohl

BEST FANZINE
Star­Ship­So­fa edi­ted by Tony C. Smith

BEST FAN ARTIST
Brad W. Fos­ter

THE JOHN W. CAMPBELL AWARD FOR BEST NEW WRITER
Seanan McGui­re

Update: Hier noch­mals ein Link zur voll­stän­di­gen Lis­te der Nomi­nier­ten (auch bei den­je­ni­gen die nicht gewon­nen haben, kann man ja poten­ti­ell les­ba­re Schät­ze fin­den…).

Cover THE WINDUP GIRL Copy­right 2010 Nights­ha­de Books, Quel­le der Gewin­ner­lis­te: Hugo Award Web­sei­te

PR 2546 – 26 MINUTEN BIS ITHAFOR ‑Arndt Ellmer

Habe ich es gesagt? Ich habe es gesagt! Der über­di­men­sio­na­le, gestalt­wand­le­ri­sche, wei­ße Hase aus dem letz­ten Heft wird noch eine Rol­le spie­len. Die­ser Atto hat jetzt auch einen Namen, Rour­Si, und sitzt in einer Zel­le auf der MICHAEL FREYT III.

Dort sinnt er so über sein Leben und die ver­gan­ge­nen Tage nach. Um es kurz zu machen: Er ist eine Art rei­sen­der Geschich­ten­er­zäh­ler, sam­melt Legen­den ande­rer Völ­ker und ver­brei­tet sie. Er hat sich zu einem Okri­var ver­wan­delt und sich bei der Fre­quenz-Mon­ar­chie ein­ge­schmug­gelt, weil er her­aus­be­kom­men woll­te, ob an den Erzäh­lun­gen über ein klein­wüch­si­gen Maahk-Volk was dran ist (mit viel Fan­ta­sie könn­te man die Okri­var als klei­ne Maahks betrach­ten). Dabei hat erfah­ren, dass die Okri­var in jeder Gala­xie eine Hei­mat­welt benö­ti­gen. War­um? Kei­ne Ahnung, aber es ist auf jeden Fall fatal, wenn das Wis­sen um die Koor­di­na­ten die­ser Okri­var-Welt einem »Feind« zuge­spielt wer­den wür­den bzw. der »Feind« die­se Welt ent­de­cken wür­de.

Er ent­kommt sei­ner Zel­le und nach eini­gem Hin und Her kann er sich davon über­zeu­gen, dass die Besat­zung der MICHAEL FREYT nicht aus Klo­nen der Fre­quenz-Mon­ar­chie besteht. Daher (!) ver­traut er sein Wis­sen den Alli­ier­ten an.

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PERRY RHODAN Silberband 111: GEBURT EINER DUNKELWOLKE

Soeben ist in der Rei­he der Heft­ro­man-Über­ar­bei­tun­gen der PERRY RHODAN-Rei­he in Form von sil­ber­nen Hard­co­vern der Band 111 erschie­nen. GEBURT EINER DUNKELWOLKE ist das sechs­te Buch des Zyklus­ses DIE KOSMISCHEN BURGEN.

Wäh­rend von der Dun­kel­wol­ke Prov­con-Faust – lan­ge Jah­re wäh­rend der Laren-Herr­schaft über die Milch­stra­ße das Ver­steck der Mensch­heit – der Mutant Boyt Mar­gor durch einen frem­den Ein­fluß gelei­tet nach der Macht greift, erschei­nen die Keil­schiff-Flot­ten der Orbi­ter über den wich­tigs­ten Pla­ne­ten der Mensch­heit. Ihre For­de­rung: die Men­schen sol­len die Milch­stra­ße ver­las­sen…

Als die­se Roma­ne in Heft­form erschie­nen war ich noch ver­gleichs­wei­se neu im Per­ry­ver­sum (ein­ge­stie­gen bei 800) und die Fas­zi­na­ti­on war prä­gend. Bis heu­te gehört der Zyklus DIE KOSMISCHEN BURGEN zu mei­nen Lieb­lings­zy­klen inner­halb der Serie.

GEBURT EINER DUNKELWOLKE ist ab sofort im Buch­han­del und online zum Preis von EUR 16,90 zu erwer­ben.

GEBURT EINER DUNKELWOLKE
PERRY RHODAN Sil­ber­band 111
ver­schie­de­ne Autoren
Roman, Hard­co­ver
400 Sei­ten, EUR 16,90
ISBN 978–3‑8118–4097‑3
Sep­tem­ber 2010
Edel Ger­ma­ny

Cover­ab­bil­dung Copy­right Edel Ger­ma­ny und VPM

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THE MONGOLIAD – Neal Stephenson & Greg Bear

THE MONGOLIAD von Neal Ste­phen­son, Greg Bear »und Freun­den« ist eine His­to­ri­en­ro­man mit Fan­ta­sy-Ein­schlä­gen, der sich um die Erobe­run­gen der Mon­go­len im 13. Jahr­hun­dert dreht. Bis hier­her wäre das noch nichts Außer­ge­wöhn­li­ches, zwar eine Erwäh­nung wert, aber kei­ne gro­ße Mel­dung.

Was etwas Beson­de­res dar­aus macht, ist die Tat­sa­che, dass die­ser Roman in wöchent­li­chen Epi­so­den im Inter­net auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te ver­öf­fent­licht wird. Die ers­te ist soeben erschie­nen. Man kann die­se Kapi­tel abon­nie­ren, ein Halb­jah­res­abo kos­tet $ 5,99, ein Jah­res­abo ist für $ 9,99 zu haben. Inter­es­sant ist hier im Gegen­satz zu ande­ren Ange­bo­ten, dass man auch mal aus­set­zen kann und nicht kom­plett »raus« ist, wenn man mal eine Zeit lang nicht gele­sen hat, wie bei ähn­li­chen Ange­bo­ten. Für den­je­ni­gen der erst ein­mal rein­le­sen möch­te, ohne ein Abo abzu­schlie­ßen, gibt es selbst­ver­ständ­lich Lese­pro­ben.

Man erhält übri­gens für sein Abo-Scherf­lein nicht nur jede Woche das aktu­el­le Kapi­tel, es sol­len auch Zusatz­ma­te­ria­li­en wie bei­spiels­wei­se his­to­ri­sche Hin­ter­grün­de oder Fil­me ver­öf­fent­licht wer­den.

Wei­ter ist inter­es­sant, dass man an die­sem Online-Roman als Leser aktiv teil­neh­men kann. Zum einen offen­bar durch Kom­men­ta­re und Anre­gun­gen, die dann in die wei­te­re Ent­wick­lung ein­ge­hen, zum ande­ren aber auch durch expli­zit gewoll­te und erwünsch­te Fan­fic­tion oder durch Teil­nah­me an der Wiki­pe­dia-ähn­li­chen Fak­ten- und Hin­ter­grund­samm­lung zum Pro­jekt. Man soll­te aller­dings vor dem Ein­rei­chen von wie auch immer gear­te­ten Bei­trä­gen die Nut­zung­be­stim­mun­gen genau lesen, denn man ver­liert sämt­li­che Rech­te am eige­nen Mate­ri­al…

In die­ser mas­si­ven Form ist die­se Art der Ver­öf­fent­li­chung neu und ein über­aus inter­es­san­tes Expe­ri­ment in Sachen pro­gres­si­ver Ver­triebs­we­ge und Publi­ka­ti­ons­ar­ten für Autoren. Den eta­blier­ten Ver­le­gern dürf­te die­ses Pro­jekt und sei­ne poten­ti­el­len Aus­wir­kun­gen aller­dings Angst­schweiß auf die Stirn trei­ben. Ange­sichts der Popu­la­ri­tät der bei­den Haupt­au­to­ren ist mit einem Flop wohl nicht zu rech­nen.

Cover­ab­bil­dung THE MONGOLIAD Copy­right Subu­tai Cor­po­ra­ti­on

[cc]

PR 2545 – VATROX-TOD – Michael Marcus Thurner

Du lie­be Güte, wer hat sich denn die Hand­lung die­ses Roman­hef­tes aus­ge­dacht? Ich ver­su­che mal sie zusam­men­zu­fas­sen… Wäh­rend also 40.000 Schif­fe der Andro­me­da-/Milch­stra­ßen-Alli­ier­ten den (unnüt­zen) Han­dels­stern FATICO bewa­chen, flie­gen Atlan und Per­ry mit wei­te­ren 45.000 Schif­fen zum Facet­ten-Nebel in Andro­me­da, um die Welt Hibernation‑3 der Fre­quenz-Mon­ar­chie anzu­grei­fen. Hibernation‑3 wird durch 10.000 Schlacht­lich­ter geschützt.

Und jetzt wird es see­ehr selt­sam. Die Alli­ier­ten set­zen auf die Krath­vi­ra-See­len­fal­le. Der Nexia­list (das Gegen­teil von Spe­zia­list) Roman Schlei­fer bas­telt mit Grek 17 an dem Kra­thiv­ra-Dings her­um. Sinn der Sache soll sein, das Vamu der Fre­quenz­fol­ger »abzu­sau­gen«, so dass es nicht auf eine der Hiber­na­ti­ons­wel­ten zurück­keh­ren kann und einen neu­en Klon-Kör­per besee­len kann.

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PR 2544 – GEFANGENE DES HANDELSSTERNS – Leo Lukas

In PR 2537 ver­lie­ßen wir unse­re Hel­den; sie wur­den gera­de mit dem Raum­schiff MIKRU-JON auf dem Han­dels­stern FATICO fest­ge­setzt. An Bord sind Per­ry, Gucky, das Kon­zept Lloyd/​Tschubai und der »Schat­ten­maahk« Pral. Atlan war­tet mit der JULES VERNE und etwa 40.000 wei­te­ren Schif­fen in siche­rer Ent­fer­nung auf ein Zei­chen von unse­rem Mann im All.

Per­ry beschliesst MIKRU-JON, die von Schirm­fel­dern ein­ge­schlos­sen ist, mit sei­nen Gefähr­ten und eini­gen Kampf­ro­bo­tern zu ver­las­sen. Als Tar­nung ver­wen­den sie Dar­tur­ka-Ganz­kör­per­mas­ken. Jedoch durch­schaut Sat­wa, die »Klon-Tefro­de­rin« und Ordo­nanz des Fre­quenz­fol­gers Vastrear, den Schwin­del. Sie lässt eine Lücke in den Schirm­fel­dern schal­ten. Die­se Gele­gen­heit las­sen sich Per­ry und Lloyd/​Tschubai, sowie Gucky und Pral nicht ent­ge­hen. Bei­de Teams tele­por­tie­ren. Wäh­rend Per­ry und das Kon­zept Lloyd/​Tschubai zurück­ge­schleu­dert wer­den, fin­den sich Gucky und Pral in einem wei­ter gefass­ten Ener­gie­schirm wie­der.

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Cthulhoide Anthologie-Ausschreibung beim Verlag Torsten Low

Der Ver­lag Tors­ten Low schreibt nach der offen­sicht­lich erfolg­rei­chen Geschich­ten­samm­lung aus dem Cthul­hu-Mythos unter dem Titel Meta­mor­pho­sen (her­aus­ge­ge­ben von Mar­co Bian­chi, Sabri­na Eberl und Nina Hor­vath) einen wei­te­ren Band mit Sto­ries aus dem love­craft­schen Umfeld aus. Der Arbeits­ti­tel lau­tet Sie fin­den das Grau­en.

Archäo­lo­gen gra­ben sich durch uralte Rui­nen in den Wüs­ten die­ser Welt, sie durch­fors­ten die tiefs­ten Dschun­gel und die blas­phe­mischs­ten Tem­pel. Eine Putz­frau zer­stört eine anti­ke Sta­tue und fin­det dar­in eine alte Kar­te. Ein Leh­rer oder ein Biblio­the­kar ent­deckt in einem alten Buch einen Hin­weis, dem er ein­fach nach­ge­hen muss. Ein Poli­zist oder ein Detek­tiv stößt bei sei­nen Ermitt­lun­gen auf Spu­ren, die unglaub­lich sind …
Sie alle bege­ben sich auf die Suche nach Reich­tum, Wis­sen oder gar sich selbst, aber sie fin­den … das Grau­en!

Alle Geschich­ten müs­sen in und um H. P. Love­crafts Cthul­hu-Mythos han­deln, ein Erschei­nen »Gro­ßer Alter« ist nicht zwin­gend not­wen­dig (und führt ja auch in der Regel zu einem Ende der Welt wie wir sie ken­nen), die Autoren kön­nen sich also auf Kul­tis­ten, Die­n­er­ras­sen oder ver­bo­te­ne Arte­fak­te beschrän­ken, müs­sen das aber nicht. Fan-Fic­tion um Figu­ren wie den Hexer oder India­na Jones sind uner­wünscht.

Alle wei­te­ren Details zur Aus­schrei­bung sowie die Teil­nah­me­be­din­gun­gen fin­den sich auf der Web­sei­te des Ver­lags; da es sich um eine Frame­lö­sung han­delt, kann ich nicht gut direkt auf die Aus­schrei­bungs­sei­te ver­lin­ken, aber man fin­det in der Sei­ten­na­vi­ga­ti­on einen ent­spre­chen­den Ein­trag (»Aus­schrei­bung«).

Bild: Cthul­hu, aus der Wiki­pe­dia, CC-Lizenz

PR 2543 – FLUCHT NACH TALANIS – Hubert Haensel

Im letz­ten Heft war VATROX-VAMU im Star­dust-Sys­tem ein­ge­trof­fen, wie übri­gens schon in PR2541. In die­sem Heft trifft VATROX-VAMU im Star­dust-Sys­tem ein. Wirk­lich!

Gut, der Rei­he nach. Um es deut­lich zu sagen: VATROX-VAMU ist im Star­dust-Sys­tem ein­ge­trof­fen. Ein mäch­ti­ges Geist­we­sen ist die­ses VATROX-VAMU. Da es gera­de im Star­dust-Sys­tem ein­ge­trof­fen ist, scannt es erst­mal alle Bewoh­ner (ich habe kein ande­res Wort für »scan­nen« parat) und scheint etwas Bestimm­tes zu suchen. Und weil VATROX-VAMU so eine mäch­ti­ge Enti­tät ist, wer­den erst­mal alle Bewoh­ner des Star­dust-Sys­tems bewusst­los. Nur die Men­schen, die vom gol­de­nen Fun­ken­re­gen berührt wur­den (und ihre Nach­kom­men) blei­ben bei Bewusst­sein. Soviel wuss­ten wir auch aus PR2542, aber es scha­det nicht, die­ses zu wie­der­ho­len.

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PR 2542 – SHANDAS VISIONEN – Hubert Haensel

Nach lan­ger Zeit geht’s auch mit die­ser Kolum­ne wei­ter. Die Ver­zö­ge­rung ist nicht mehr mit der Fuß­ball-WM zu recht­fer­ti­gen, son­dern eher mit inhalt­li­chen Pro­ble­men. Wel­che das sind, hof­fe ich in die­ser und den kom­men­den Fol­gen zu begrün­den.

Das letz­te Mal ver­lie­ßen wir das Star­dust-Sys­tem in Fara­way als gera­de VATROX-VAMU ein­ge­trof­fen war. Das hat­te ja »nur« zwei Hef­te Vor­be­rei­tung erfor­dert und (um es gleich zu sagen) die Expo­sé-Redak­ti­on hält es für not­wen­dig uns wei­ter mit die­ser Ankunft zu quä­len.
Die Hand­lung des Hef­tes ist mehr als dünn. Wir ler­nen Shanda Sar­mot­te ken­nen. Sie ist die Toch­ter von Eltern, die im Star­dust-Sys­tem vom gol­de­nen Fun­ken­re­gen berührt wur­den und spä­ter bei einem Unfall ums Leben kamen. Shanda selbst scheint nicht die hells­te zu sein, hat aber eine beson­de­re Fähig­keit: Sie kann kom­pli­zier­te mecha­ni­sche Vor­gän­ge vor­aus­be­rech­nen. Das ist eine Fähig­keit, die man im nor­ma­len Leben nie­mals braucht und auch Shanda kann davon nur Gebrauch machen, indem sie die Sicher­heits­pro­to­kol­le in der Abtei­lung des Phar­ma­kon­zerns deak­ti­viert und dann zwi­schen den Rob­ort­ar­men »umher­hüpft«.
Um den Titel des Hef­tes zu recht­fer­ti­gen hat sie auch »Visio­nen«, eine Psi-Bega­bung mit der sie sich in die Emo­tio­nen ande­rer Men­schen hin­ein­ver­setzt. Dum­mer­wei­se kann sie die­se Fähig­keit nicht kon­trol­lie­ren.

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