Die Oscars 2012: wenig Ăśberraschungen

Die gute NachÂricht zuerst: mit insÂgeÂsamt fĂĽnf GoldÂmännÂchen hat ein PhanÂtasÂtik-Film groĂź abgeÂsahnt. HUGO (CABRET) gewann die PreiÂse in den KateÂgoÂrien »BesÂter Ton«, »BesÂter TonÂschnitt«, »BesÂte KameÂra«, »BesÂtes SzeÂnenÂbild« und »BesÂte visuÂelÂle EffekÂte«. Damit wurÂde mit PixoÂmonÂdo, die die EffekÂte fĂĽr den Film reaÂliÂsierÂten (und nicht »basÂtelÂten«, wie es bei manÂchen »QuaÂliÂtätsÂmeÂdiÂen« zu lesen ist), auch eine deutÂsche FirÂma ausÂgeÂzeichÂnet. Das freut den PhanÂtasÂtik-AnhänÂger (also mich) natĂĽrÂlich ebenÂso wie den ComÂpuÂterÂgraÂfik-Fan (also mich). Dass es sich dabei nicht um die angebÂlich »wichÂtiÂgen« KateÂgoÂrien hanÂdelt, wie die MainÂstream-MediÂen in typiÂscher MiesÂmaÂcher-Art nicht mĂĽde werÂden zu betoÂnen, ist mir perÂsönÂlich dabei reichÂlich egal.
Der andeÂre groÂĂźe GewinÂner des Abends ist nicht ganz unerÂwarÂtet der franÂzöÂsiÂsche StummÂfilm THE ARTIST, der PreiÂse fĂĽr die besÂte männÂliÂche HauptÂrolÂle (Jean DujarÂdin), die besÂte Regie (Michel HazÂanaÂviciÂus), die besÂte Musik (LudoÂvic BourÂce) und den besÂten Film (ProÂduÂzent: ThoÂmas LangÂmann) einÂstreiÂchen konnÂte. Da der Film geraÂdeÂzu eine AntiÂtheÂse zu HolÂlyÂwood darÂstellt (winÂziÂge ProÂdukÂtiÂonsÂkosÂten, der VerÂzicht auf BomÂbast und ĂĽberÂborÂdenÂde CGI), ist das natĂĽrÂlich besonÂders erfreuÂlich.
EbenÂfalls aus dem GenÂre zu erwähÂnen sind zum einen RANGO als besÂter aniÂmierÂter Film und THE FANTASTIC FLYING BOOKS OF MR. MORRIS LESSMORE, der erfreuÂliÂcherÂweiÂse zum besÂten KurzÂfilm gekĂĽrt wurÂde.
Der besÂte Song ging fĂĽr MAN OR MUPPET an DIE MUPPETS (verÂblĂĽfÂfenÂderÂweiÂse, möchÂte ich anfĂĽÂgen). War noch was? Ach ja, Meryl Streep erhielt eine gĂĽlÂdeÂne StaÂtue fĂĽr ihre DarÂstelÂlung von MarÂgaÂret ThatÂcher in THE IRON LADY (DIE EISERNE LADY).
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