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Alternativen beim Online-Buchkauf, gibt es die? Kurztest koh​li​bri​.de

Zwei­ter Test alter­na­ti­ver Online­be­stell­mög­lich­kei­ten für Bücher. Dies­mal habe ich mir René Kohls koh​li​bri​.de vor­ge­nom­men, eine Sei­te von der ich im Netz immer wie­der mal gehört hat­te und die eben­so wie ihr Betrei­ber in der Bran­che offen­bar als inno­va­tiv gilt. Auf Anhieb fiel mir auf, dass die ach so inno­va­ti­ve Sei­te mit xt:commerce nicht gera­de eine son­der­lich moder­ne oder »inno­va­ti­ve« Shop­lö­sung nutzt. Und dem­entspre­chend sieht das Design der Sei­te auch arg alt­ba­cken aus; hübsch und modern (oder gar »inno­va­tiv«) ist anders. Auf der Start­sei­te wer­den in Kachel­form pro­mi­nent Bil­der dar­ge­bo­ten, dort zeigt man irgend­wel­che Inhal­te, die mich alle­samt nicht inter­es­sie­ren und mög­li­cher­wei­se auf einen anspruchs­vol­le­ren Besu­cher als mich Nerd gezielt sind. Gefühl­te Mit­tei­lung: wir haben hier Anspruch. Bei mir ange­kom­men: gähn. Typisch Deutsch.

Offen­sicht­li­che Kate­go­rien suche ich erst ein­mal ver­geb­lich, erst nach ein wenig Kli­cken fin­de ich die­se links im Menü – und dann auch nur ver­gleichs­wei­se gro­be – unter dem Menü­punkt »Lite­ra­tur«. Dafür sind Punk­te wie »Kalen­der«, »Kunst­bü­cher & Musik« oder »Fil­me, DVD und Film­bü­cher« gleich oben im Menü zu fin­den (ähn­lich der »Anord­nung« in einer Buch­hand­lung, es feh­len nur Duft­ker­zen. Aller­dings im Web als Prä­sen­ta­ti­on irgend­wie merk­wür­dig). Der ers­te Navi­ga­ti­ons­punkt trägt den Titel »Aus­zeich­nun­gen und Prei­se«, war­um da nicht »Lite­ra­tur« oder »Bel­le­tris­tik« steht, erschließt sich mir nicht. War­um soll­ten irgend­wel­che von irgend­wem ver­lie­he­nen Prei­se eine Aus­wir­kung auf mein Kauf­ver­hal­ten haben? Mög­li­cher­wei­se ist man der Ansicht, dass eine Preis­ver­lei­hung ein Buch beson­ders kau­fens­wert macht – nach mei­nen Erfah­run­gen ist dem aller­dings nicht so, eher im Gegen­teil.

Unter dem Punkt »Lite­ra­tur« ver­mis­se ich jeg­li­chen Ein­trag zu Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy. Das erin­nert mich an diver­se Buch­hand­lun­gen im rea­len Leben, wo ich eben­falls den Ein­druck ver­mit­telt bekom­me, ich komi­scher Freak soll doch bit­te mei­ne schrä­gen Feti­sche woan­ders suchen … Man könn­te sich fast wie zu Hau­se füh­len … Auch einen kon­kre­ten Menü­ein­trag für eng­li­sche Bücher suche ich ver­ge­bens, dabei sind die neben SF&F mein vor­ran­gi­ges Inter­es­se. Sie­he oben: Freak und so … Aber ich ver­heim­li­che ja nicht, dass ich für mich eine Alter­na­ti­ve suche und nicht für ZDF-Zom­bies oder Per­so­nen, die mit dem aus­tausch­ba­ren Ange­bot der Publi­kums­ver­la­ge toooot­al zufrie­den sind.

Zurück zum The­ma: auf die­sem Wege kann ich also nicht im von mir gewünsch­ten Ange­bot stö­bern, benut­zer­freund­lich geht anders. Dann eben über die Suche (natür­lich kann ich nur Stich­pro­ben durch­füh­ren).

Hier kann ich aus­wäh­len, ob ich nach »Allem«, »Autor« oder »Titel« suchen möch­te. Ana­log zum letz­ten Test suche ich nach BLOOD RITES von Jim But­cher. Tat­säch­lich, der zwei­te Tref­fer ist der gesuch­te Roman um Har­ry Dres­den. Zum Preis von 8,55 Euro, bei Ama­zon bekom­me ich das Buch für 7,10 Euro. Jetzt könn­te man natür­lich über­le­gen, ob man den Mehr­be­trag auf­wen­den möch­te, um nicht bei Ama­zon kau­fen zu müs­sen.

Kli­cke ich »Titel« an und suche erneut, wird das Such­ergeb­nis wit­zi­ger­wei­se deut­lich schlech­ter, wenn man die Such­kri­te­ri­en in die­ser Form ein­schränkt, soll­ten die ange­zeig­ten Ergeb­nis­se eigent­lich bes­ser wer­den. Soll­te man anneh­men, aber aus mei­nen beruf­li­chen Erfah­run­gen mit xt:commerce weiß ich, dass das Shop­sys­tem nicht gera­de … na sagen wir mal: die tech­ni­sche Spit­ze der Ver­kaufs­platt­for­men im Web dar­stellt.

Neu­er Ver­such: der Titel des letz­ten Har­ry Dres­den-Romans lau­tet COLD DAYS. Den kann ich aber lei­der im Ange­bot gar nicht fin­den, was ich für außer­or­dent­lich bedau­er­lich hal­te, immer­hin erschien er schon im Novem­ber, also aus­rei­chend Zeit, ihn ins Pro­gramm auf­zu­neh­men. Beim … äh … Mit­be­wer­ber konn­te ich den Roman schon ein drei­vier­tel Jahr vor dem Erschei­nungs­ter­min vor­be­stel­len. Übri­gens ist bei kei­nem der von mir gesich­te­ten eng­li­schen Roma­ne der Ver­lag ver­merkt, es gibt aber bei­spiels­wei­se bei den Dres­den-Büchern zwei Anbie­ter, die sich im Preis zum Teil deut­lich unter­schei­den. Viel­leicht meint man bei Koh­li­bri ja, ich müss­te die Ver­la­ge an der ISBN erken­nen kön­nen …

Ich bin ja nicht so, also noch­mal: eine Suche nach REDSHIRTS bringt zwar den Scal­zi-Roman ans Tages­licht, aller­dings lei­der nur die deut­sche Fas­sung – und die inter­es­siert mich nicht.

Diver­se wei­te­re Suchen zei­gen an ers­ter Stel­le immer wie­der mal Bücher, die mit »unse­re Emp­feh­lung« gekenn­zeich­net sind. War­um die emp­foh­len wer­den, steht aller­dings nicht dabei, das macht die­se Emp­feh­lung irgend­wie sehr sinn­los, ein Allein­stel­lungs­merk­mal ist das nicht. Die Beschrei­bung zum Charles Stross-Roman THE APOCALYPSE CODEX lau­tet:

Autoren­por­trait:

Charles Stross ist der Shoo­ting Star unter den ame­ri­ka­ni­schen SF-Autoren und wird schon heu­te in eine Rei­he mit den legen­dä­ren Meis­tern des Gen­res, Arthur C. Clar­ke, Robert A. Hein­lein und Phil­ip K. Dick, gestellt.Charles Stross was born in Leeds, Eng­land, in 1964. He has work­ed as a phar­macist, soft­ware engi­neer and free­lan­ce jour­na­list, but now wri­tes full-time.

Ach? Das ist ja inter­es­sant, wuss­te ich aber dum­mer­wei­se schon, eine Inhalts­an­ga­be des Romans wäre mir deut­lich lie­ber gewe­sen, um ein­zu­schät­zen ob er mich inter­es­siert. Ama­zon hat da deut­lich mehr zu bie­ten – näm­lich eine Inhalts­an­ga­be. Die­se Prak­tik, statt des Wasch­zet­tels sich wie­der­ho­len­de State­ments zu Autoren zu lie­fern, fin­de ich öfter. Inter­es­sant bei Stross der Preis­ver­gleich: Koh­li­bri sagt 11,35 Euro an, Ama­zon gera­de mal 8,70 Euro. Mich wür­de inter­es­sie­ren, wie die­ser deut­li­che Preis­un­ter­schied zustan­de kommt oder begrün­det wer­den soll. Ich ver­mu­te: kei­nen Bock die Prei­se anzu­pas­sen.

Eine Suche nach »Per­ry Rho­dan« bringt ver­blüf­fen­de 467 Tref­fer. Ich bin stumm vor Glück. Lei­der kann ich in der Sor­tie­rung kei­ner­lei Logik erken­nen. Wei­ter­hin feh­len im Shop übri­gens Mög­lich­kei­ten, eine Ergeb­nis­men­ge neu zu sor­tie­ren (Preis, Beliebt­heit, Medi­um, also bei­spiels­wei­se Taschen­buch und Hard­co­ver) – das wäre wirk­lich hilf­reich. Gin­ge alles, auch mit xt:commerce.

Bis hier­her wür­de ich das Ergeb­nis des Tests der Suche maxi­mal und mit einer Men­ge guten Wil­lens als »durch­wach­sen« bezeich­nen, kein Ver­gleich mit der ela­bo­rier­ten und über­sicht­li­chen, viel­fach gestaf­fel­ten Kate­go­ri­sie­rung bei Ama­zon. Dass die Berei­che SF & Fan­ta­sy  sowie eng­lisch­spra­chi­ge Print­bü­cher kom­plett feh­len (obwohl sie da sind!) ist für mich im Prin­zip in Sachen »stö­bern« bereits ein Aus­chluss­kri­te­ri­um und macht die Sei­te schwer erträg­lich. Ich habe das unbe­stimm­te Gefühl, dass man mich gän­geln möch­te.

Da expli­zit auch eBooks ange­bo­ten wer­den, suche ich nach eini­gen eng­li­schen Roma­nen. Voll­stän­di­ge Fehl­an­zei­ge, der Shop ist nicht in der Lage, sol­che zu lie­fern. Ich fra­ge mich, was das soll? Aber auch in Sachen deut­sche eBooks kann das Ange­bot nicht über­zeu­gen: nach einem Klick auf »Lite­ra­tur« im Menü wer­den mir gera­de mal drei (in Zah­len: 3!) elek­tro­ni­sche Bücher ange­zeigt. Der Menü­punkt »Thrill me!« lie­fert sage und schrei­be 37 eBooks. Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy auch hier im Menü kom­plet­te Fehl­an­zei­ge.

Auf­fal­lend sind zwei Din­ge: zum einen wird man in einen ande­ren Bereich des Shops gelei­tet, wenn man auf der Start­sei­te »eBooks»anklickt. Hier ist die Navi­ga­ti­on eine ande­re (und es ver­schwin­den die Meta-Links, bei­spiels­wei­se zum Impres­sum). An den eBooks sucht man die vor­ge­schrie­be­nen Hin­wei­se auf eine DRM-Ver­seu­chung ver­geb­lich. War­um das so ist, wird aber klar, wenn man tat­säch­lich mal bei einem Pro­dukt auf »Down­load« klickt. Dann wird man näm­lich noch­mal in einen ganz ande­ren Shop umge­lei­tet, dies­mal sogar unter einer ande­ren URL: https://kohlibri.e‑bookshelf.de. Man möge mir ver­ge­ben, aber das Her­um­schi­cken zwi­schen Shop­un­ter­sei­ten und ande­ren Web­prä­sen­zen wirkt wie hilf­los zusam­men­ge­stop­pelt. Hier fin­det man dann aller­dings am eBook nicht nur Hin­wei­se zum Kopier­schutz, son­dern auch eine Kate­go­rie namens »Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy« – und man kann nach ver­schie­de­nen Kri­te­ri­en sor­tie­ren. Was die umständ­li­che Ham­pe­lei mit nor­ma­ler Shop -> eBook-Shop -> noch ein eBook-Shop soll, erschließt sich mir jedoch nicht.

Ich woll­te dann noch einen Blick auf die Ver­sand­kos­ten wer­fen und da fand ich – und man kann es nicht anders umschrei­ben – Unfass­ba­res. Man kann zuerst ein­mal schein­bar Posi­ti­ves lesen:

Wir lie­fern por­to­frei nach Ihrer Wahl an alle Post­an­schrif­ten in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

Doch dann kommt das dicke Ende:

Die Gefahr geht auf den Bestel­ler über, sobald die Lie­fe­rung den Betrieb von Koh­li­bri ver­las­sen hat, und zwar auch dann, wenn Teil­lie­fe­run­gen erfol­gen.

Das ist nun nicht nur ver­blüf­fend, son­dern mei­ner Mei­nung nach ein ekla­tan­ter Ver­stoß gegen deut­sche Ver­brau­cher­rech­te, denn im BGB kann man für einen Kon­su­men­ten­kauf bei einem gewerb­li­chen Anbie­ter (und dabei han­delt es sich bei Koh­li­bri frag­los) ein­deu­tig lesen:

§ 474 – Begriff des Ver­brauchs­gü­ter­kaufs

(1) Kauft ein Ver­brau­cher von einem Unter­neh­mer eine beweg­li­che Sache (Ver­brauchs­gü­ter­kauf), gel­ten ergän­zend die fol­gen­den Vor­schrif­ten. Dies gilt nicht für gebrauch­te Sachen, die in einer öffent­li­chen Ver­stei­ge­rung ver­kauft wer­den, an der der Ver­brau­cher per­sön­lich teil­neh­men kann.

(2) Auf die in die­sem Unter­ti­tel gere­gel­ten Kauf­ver­trä­ge ist § 439 Abs. 4 mit der Maß­ga­be anzu­wen­den, dass Nut­zun­gen nicht her­aus­zu­ge­ben oder durch ihren Wert zu erset­zen sind. Die §§ 445 und 447 sind nicht anzu­wen­den.

Ich bin nun kein Anwalt, aber die Aus­sa­ge des Geset­zes ist mei­ner Ansicht nach ein­deu­tig. Zudem: Das LG Land­au (Urteil vom 17.02.2006, HK O 977/​05) hat die von einem Online-Händ­ler gegen­über einem Ver­brau­cher ver­wen­de­te AGB-Klau­sel »Ver­sand auf Risi­ko des Käu­fers« expli­zit als unzu­läs­sig und wett­be­werbs­wid­rig ein­ge­stuft. Das LG Saar­brü­cken (Urteil v. 15.9.2006, 7 I O 94/​06) hat­te ent­schie­den, dass es irre­füh­rend ist, einen unver­si­cher­ten und ver­si­cher­ten Ver­sand zur Wahl anzu­bie­ten, wenn nicht ein­deu­tig klar gemacht wird, dass der Ver­käu­fer unab­hän­gig von Art des Ver­san­des das Risi­ko trägt. Dass das in den AGB die­ses Shops den­noch anders kom­mu­ni­ziert wird, hal­te ich – gelin­de gesagt – für eine Unver­schämt­heit. Der Hin­ter­grund ist klar: man möch­te schön preis­wert als Bücher­sen­dung ver­schi­cken und die ist nicht ver­si­chert – wenn futsch, dann futsch. Und deses Risi­ko soll dem Kun­den auf­ge­drückt wer­den. Oder soll­te es irgend­wel­che – ech­ten oder ein­ge­bil­de­ten – Son­der­rech­te für den Online­buch­han­del geben? Ich glau­be kaum.

Für mich als Kun­den ist ein sol­ches Geschäfts­ge­ba­ren ein KO-Kri­te­ri­um.

Fazit: kei­ne Alter­na­ti­ve, weder von der Ergo­no­mie her, erst recht nicht auf­grund der Aus­wahl, schon gar nicht in Sachen Kun­den­freund­lich­keit, denn die Num­mer mit dem Ver­sand­ri­si­ko wür­de ich sogar für abmahn­fä­hig hal­ten (das Impres­sum, in dem jeg­li­che Anga­ben zum Daten­schutz feh­len, ist es ohne­hin, wit­zi­ger­wei­se steht da auch: »Preis­stand: 1.7.2010« – hoch­ak­tu­ell!), eine Dreis­tig­keit ist das alle­mal. Ein Händ­ler, der mich als Kun­den auf die­se Art hin­ters Licht zu füh­ren ver­sucht, hat, und man möge mir ver­ge­ben, dass ich es so offen sagen muss: ver­schis­sen.

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Wei­tere Tests von Ama­zon-Alter­na­ti­ven:

Test buch​han​del​.de

Test osi​an​der​.de

Test leh​manns​.de

 

Erschienen: DRACHEN, GOLD und GAUNEREHRE von Susanne Haberland

Als Kind­le-eBook ist der Roman mit dem voll­stän­di­gen Titel DRACHEN, GOLD UND GAUNEREHRE – MISS JEMMYS ABENTEUER IN LONDON von der Autorin Susan­ne Haber­land erschie­nen. Zum Inhalt:

Ganz allein auf sich gestellt, stran­det die jun­ge Jem­my im vik­to­ria­ni­schen Lon­don. Doch sie hat Glück und trifft auf Racke­ty, der sie in sei­ne Ban­de holt. Gemein­sam mit ihm, Ben­jy, Miggs und Cock­les erlebt sie die erstaun­lichs­ten Aben­teu­er und nimmt es mit Dra­chen, Elfen, Trol­len, Wer­wöl­fen, Zwer­gen und fal­schen Hei­li­gen auf. Bis sie schließ­lich eines Tages an einen weit gefähr­li­che­ren Gau­ner gerät …

DRACHEN, GOLD und GAUNEREHRE wur­de vom Æter­ni­ca Ver­lag her­aus­ge­ge­ben und hat einen Umfang von 447 kB, Ama­zon schätzt das auf ca. 156 Sei­ten, dürf­te dabei aller­dings wie immer falsch lie­gen. Auf der Pro­dukt­sei­te wer­den als Län­ge 49425 Wor­te und 218 Norm­sei­ten ange­ge­ben. Der Preis für das eBook beträgt 4,99 Euro. Erhält­lich ist es in Ama­zons Kind­le-Shop.

DRACHEN, GOLD UND GAUNEREHRE – MISS JEMMYS ABENTEUER IN LONDON
Susan­ne Haber­land
Urban Fan­ta­sy
Kind­le eBook
447 kB, 49425 Wor­te, ca. 156 Sei­ten
4,99 EUR
Febru­ar 2013
ASIN: B00BLTA57M
Aeter­ni­ca Ver­lag

[aartikel]B00BLTA57M[/aartikel]

Alternativen beim Online-Buchkauf, gibt es die? Kurztest buch​han​del​.de

Anläss­lich diver­ser Kri­tik­punk­te am Online­händ­ler Ama­zon (nein, ich stim­me nicht ins all­ge­mei­ne und zu einem nicht gerin­gen Teil alber­ne Gebas­he auf­grund eines rei­ße­ri­schen und mani­pu­lie­rend gestal­te­ten ARD-Berichts ein) wird immer wie­der die Aus­sa­ge laut: »es gibt doch Alter­na­ti­ven!« Das möch­te ich über­prü­fen und wer­de des­we­gen hier in Zukunft die ein oder ande­re angeb­li­che Alter­na­ti­ve vor­stel­len.

Als ers­tes nahm ich mir heu­te buch​han​del​.de vor. Da soll man »umfas­send in 1,2 Mil­lio­nen Büchern und ande­ren Medi­en« suchen kön­nen. Die kann man dann bestel­len und bei einem Buch­händ­ler vor Ort abho­len, alter­na­tiv steht auch der Ver­sand­weg zur Ver­fü­gung.

Auf den ers­ten Blick wirkt das Por­tal sehr über­sicht­lich, da auf nahe­zu jeg­li­che Illus­tra­tio­nen ver­zich­tet wird, es gibt aller­dings einen Slider mit Buch­co­vern. Der Con­tent ist schön brav an die lin­ke Sei­te gequetscht, Web­de­sign like it’s 2005. Bei einem Klick auf den Info­link zu Ver­sand­kos­ten erhält man kei­ner­lei sach­dien­li­che Infor­ma­tio­nen, son­dern wird lako­nisch belehrt:

Etwa­ig anfal­len­de Ver­sand­kos­ten für die Lie­fe­rung von Büchern wer­den Ihnen bei der Aus­wahl Ihres Buch­händ­lers ange­zeigt. Eine Über­sicht über sämt­li­che im Zusam­men­hang mit der Bestel­lung anfal­len­den Kos­ten erhal­ten Sie außer­dem am Ende des Bestell­pro­zes­ses.

Das hilft nicht wirk­lich wei­ter, hier hät­te ich mir deut­lich erschöp­fen­de­re Infor­ma­tio­nen für gewünscht, bei­spiels­wei­se ein paar Bei­spiel­fäl­le mit Kos­ten, aber das wür­de für die Betrei­ber ja Auf­wand bedeu­ten, den man offen­bar scheut. Der Ein­druck bleibt übri­gens auch bei der wei­te­ren Nut­zung des Por­tals bestehen.

Ich habe dar­auf­hin die Such­funk­ti­on bemüht, das Such­ein­ga­be­feld auf der Start­sei­te habe ich igno­riert und gleich die »Pro­fi­suche« in der Navi­ga­ti­on ange­klickt, ein paar Autoren­na­men ein­ge­ge­ben, für deren Bücher ich mich inter­es­sie­re, und in drei der Fäl­le hät­te ich auch tat­säch­lich etwas bestel­len wol­len.

  • Suche nach Jim But­cher: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Charles Stross: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Geor­ge R. R. Mar­tin: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Alan Dean Fos­ter: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Cory Doc­to­row: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«

Das hat die Bezeich­nung »Pro­fi­suche« aber mal wirk­lich ver­dient … (face­palm) Was? Ich soll bit­te nicht nach dubio­sen Aus­län­dern son­dern ordent­li­chen deut­schen Autoren suchen? Bit­te­schön:

  • Suche nach Kai Mey­er: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Ju Honisch: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Oli­ver Plasch­ka: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.
  • »Suche nach Myra Çakan: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Kai Mey­er: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Mar­kus Heitz: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.«
  • Suche nach Ste­fan Holz­hau­er: »Lei­der wur­de zu Ihrer Such­an­fra­ge kein Ergeb­nis gefun­den. Bit­te recher­chie­ren Sie erneut mit geän­der­ten Ein­ga­ben.« (klei­ner Scherz, aber man hät­te mich als Her­aus­ge­ber der Steam­punk-Chro­ni­ken durch­aus fin­den kön­nen)

An die­ser Stel­le war ich vor Lachen kaum noch in der Lage, zu tip­pen und hät­te den Test auf­grund völ­li­ger Untaug­lich­keit der Platt­form fast abge­bro­chen. Es hilft nicht im Gerings­ten, dass man über eine Ein­ga­be in »Stich­wort« tat­säch­lich Bücher hät­te ange­zeigt bekom­men kön­nen (wie ich spä­ter noch her­aus fand). Wenn ich »Suche nach Autor« ange­bo­ten bekom­me, möch­te ich sie auch nut­zen kön­nen. Dass hier nicht ein Ergeb­nis gelie­fert wird, ist der­art gro­tesk, dass es jeg­li­cher Beschrei­bung spot­tet.

Die Stich­wort­su­che fand dann über­ra­schen­der­wei­se tat­säch­lich Bücher von Jim But­cher, lei­der feh­len bei sehr vie­len eng­lisch­spra­chi­gen Wer­ken die Cover­ab­bil­dun­gen. Der Preis für den Har­ry Dres­den-Roman BLOOD RITES liegt als Paper­back bei sagen­haf­ten 10,99 Euro, dabei wird mit Infor­ma­tio­nen gegeizt, es wird nicht ange­ge­ben, um wel­che Ver­lags­fas­sung es sich dabei han­delt. Zum Ver­gleich: bei Ama­zon kos­tet das Taschen­buch BLOOD RITES 7,10 Euro, ist also fast vier Euro preis­wer­ter!

Egal, für den Test in den Waren­korb gelegt. Danach Waren­korb auf­ge­ru­fen und bestel­len wol­len. Ich soll eine Post­leit­zahl ange­ben, um eine Buch­hand­lung in der Nähe zu fin­den. Die Rem­schei­der Buch­hand­lung Pott­hoff wird eben­so­we­nig ange­zeigt, wie die Tha­lia-Filia­le, dafür eine Fach­buch­hand­lung, die gleich mal dar­auf hin­weist, dass es por­to­frei erst ab 25 Euro gibt. Geh weg mit Dei­nem Klein­kram, Du Kun­de. Wir wol­len Dich nicht. Die nächs­ten ange­bo­te­nen Buch­händ­ler sind in Vel­bert, Ratin­gen und Düs­sel­dorf. Das macht ja viel Sinn, und ist auch garan­tiert total gut für mei­nen CO2-Foot­print, wenn ich Kilo­me­ter weit fah­re, um mir die Bücher abzu­ho­len. Etli­che der Buch­hand­lun­gen bie­ten vor­sichts­hal­ber erst gar kei­nen Ver­sand, ande­re sagen stol­ze Por­to­kos­ten, wie bei­spiels­wei­se def­ti­ge 5,90 Euro, an. Damit läge der But­cher bei 16,89 Euro, dafür bekom­me ich anders­wo das Hard­co­ver.

An die­ser Stel­le habe ich dann tat­säch­lich abge­bro­chen, denn ich sah kei­nen Sinn dar­in, die­se alber­ne Platt­form wei­ter zu nut­zen. Wer glaubt, dass ich unter die­sen Bedin­gun­gen kau­fe, der glaubt auch an die Schlümp­fe. Das Ergeb­nis stellt aller­dings mei­ner Ansicht nach die Pro­ble­me der Buch­bran­che im Web sehr gut dar, ohne dass man es wei­ter kom­men­tie­ren müss­te: Igno­ranz, Kun­den­un­freund­lich­keit, und voll­um­fäng­li­che tech­ni­sche sowie inhalt­li­che Inkom­pe­tenz. Von den Mond­prei­sen für eng­lisch­spra­chi­ge Bücher noch gar nicht gespro­chen.

eBooks gibt es übri­gens auf buch​han​del​.de nicht (nur ein Such­feld für libre­ka) …

Update (11:00 Uhr): Auf buch​re​port​.de kom­men­tiert Mat­thi­as Ulmer:

Sie fin­den von Cory Doc­to­row 14 Tref­fer, wenn Sie im Autoren­feld den Namen so ein­ge­ben, wie es Pro­fis tun: Nach­na­me Kom­ma Vor­na­me.

»Ein­ge­ben, wie es die Pro­fis tun« – Der war gut! Ich habe gelacht. Wie wäre es mit »Ein­ge­ben wie es die Kun­den tun«? Oder »Ein­ge­ben, wie es in Such­ma­schi­nen üblich ist«?

Update 2 (12:00 Uhr) ich lese gera­de auf boer​sen​blatt​.de: wenn man als Buch­händ­ler dort erschei­nen möch­te, muss man monat­lich (!) 20 Euro (!!) abdrü­cken. Dort kann man zudem lesen:

Wir wol­len gemein­sam mit dem Buch­han­del die Platt­form in den nächs­ten Mona­ten kom­plett über­ar­bei­ten. Das betrifft zum Einen die Dar­stel­lung, die Suche und den Bestell­pro­zess…

»Wir wol­len … in den nächs­ten Mona­ten …« – Ja, lasst euch ruhig Zeit, die Kon­kur­renz schläft ganz sicher! Ich bin schon sehr gespannt, ob sie dies­mal jeman­den fra­gen, der sich mit so etwas aus­kennt, oder ob wie­der ein ergo­no­mie­frei­er Moloch dabei her­aus kommt.

Update 3 (19:00 Uhr) Auf buch​re​port​.de wur­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Leis­tung für Buch­händ­ler ab sofort kos­ten­los ist, die 20 Euro fal­len also nicht mehr an. Aller­dings will man den Buch­händ­lern ab Mit­te 2013 eine »umsatz­ab­hän­gi­ge Trans­ak­ti­ons­ge­bühr« berech­nen. Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass die bei viel Umsatz höher aus­fällt, als 20 Euro. Wäre dem so, dann wäre die ach so tol­le Neue­rung kei­ne.

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Wei­tere Tests von Ama­zon-Alter­na­ti­ven:

Test koh​li​bri​.de

Test osi​an​der​.de

Test leh​manns​.de

 

Phantastik-eZine für Independent-Autoren – XTME:PHANTASTIK

Die SF-Autorin Myra Çakan hebt ein Phan­tas­tik-eZi­ne mit dem Titel XTME:PHANTASTIK aus der Tau­fe. Das Beson­de­re dar­an: die Inhal­te beschäf­ti­gen sich mit Wer­ken, die via Self­pu­bli­shing erschie­nen sind und es soll ein Über­blick über lesens­wer­te Per­len in den zahl­lo­sen selbst­pu­bli­zier­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen gebo­ten wer­den.
Das Maga­zin wid­met sich im Wech­sel den The­men­ge­bie­ten Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy, wobei die Gren­zen schwim­mend sind, in den Fan­ta­sy-Aus­ga­ben kann bei­spiels­wei­se auch Mys­tery bespro­chen wer­den. Inhalt­lich wer­den neben Kurz­ge­schich­ten, Novel­len und Sach­tex­ten zudem die Autoren und ihre Wer­ke vor­ge­stellt. In der Rubrik »Neu­ent­de­ckung« wer­den phan­tas­ti­ke Nach­wuchs­au­to­ren prä­sen­tiert, die bis­lang noch eher unbe­kannt sind.

Die Aus­ga­be eins von XTME:PHANTASTIK soll um Ostern erschei­nen, es han­delt sich beim Inhalt um Sci­ence Fic­tion. Das Titel­bild stammt von Lothar Bau­er, inhalt­lich wird es unter ande­rem Kurz­ge­schich­ten von Klaus Sei­bel, Frank W. Hau­bold und Tho­mas Knip geben. In der dar­auf fol­gen­den Fan­ta­sy-Aus­ga­be wird sich eine län­ge­re Sto­ry von Uwe Post fin­den.

Die redak­tio­nel­le Zusam­men­stel­lung über­nimmt Myra Çakan, Gun­del Lim­berg macht das Lek­to­rat und Kor­rek­to­rat. Ver­trie­ben und ver­mark­tet wird das eZi­ne über das Web­por­tal »xtme: gute eBooks«, der Betrei­ber des Por­tals, Johan­nes zum Win­kel hat­te die Idee, eZi­nes in eBook-Form für die Prä­sen­ta­ti­on von Indie-Autoren zu nut­zen. Das Maga­zin wird aus­schließ­lich über Ama­zon ver­kauft und auch im Rah­men von Sel­ect-Wer­be­ak­tio­nen zeit­wei­lig kos­ten­los abge­ge­ben wer­den, was im Zusam­men­spiel mit der Agen­tur­wer­bung zu einer hohen Sicht­bar­keit füh­ren soll­te, die ein­zel­ne und/​oder unbe­kann­te Autoren so nicht errei­chen kön­nen.
Selbst­ver­ständ­lich kann und soll man als Self­pu­blisher mit­ma­chen, am Wochen­en­de wer­den auf Myras Blog wei­te­re Details dazu ver­öf­fent­licht, dar­un­ter auch eine Kon­takt-Email­adres­se. Grund­vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass die Qua­li­tät stimmt, die Wer­ke der Bewer­ber soll­ten also gut geschrie­ben und ori­gi­nell sein.

Ich fin­de, das ist eine groß­ar­ti­ge Sache, denn selbst ich kom­me inzwi­schen – ent­ge­gen mei­nen frü­he­ren Über­zeu­gun­gen –  nicht mehr umhin fest­zu­stel­len: die Tat­sa­che, dass via Kind­le Direct Publi­shing und Crea­teSpace heut­zu­ta­ge jeder Analpha­bet und sein Hund ihre Ergüs­se bei Ama­zon ein­stel­len, bedeu­tet doch ein Pro­blem. Das führt dazu, dass die Platt­form von qua­li­ta­tiv äußerst min­der­wer­ti­gem Kram über­flu­tet wird – und die lesens­wer­ten Wer­ke dabei unter­ge­hen. XTME:PHANTASTIK wird hof­fent­lich eine Schnei­se zu den Per­len in die­ses Dickicht schla­gen und das kön­nen wir drin­gend brau­chen!

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Cover Copy­right Lothar Bau­er & Myra Çakan

Heute kostenlos für den Kindle: COPYWORLD von Michael Szameit

In Ama­zons (ich will nix hören!) Kind­le-Shop gibt es heu­te kos­ten­lo­ses Mate­ri­al für SF-Freun­de: den Roman COPYWORLD des Autoren Micha­el Szameit.

Wer­be­text:

Der Traum von der Unsterb­lich­keit – seit Tau­sen­den von Jah­ren träu­men ihn die Men­schen. Im Pro­jekt Copy­world soll er wahr wer­den: Ein den gan­zen Erd­ball umspan­nen­des Com­pu­ter-Mons­trum wird jedem sei­ne Wunschwelt in einer per­fek­ten Vir­tua­li­tät garan­tie­ren. Und in die­ser wird er ewig leben.
Der Eli­te­schü­ler Hya­zinth Blu­me ist einer der Aus­er­wähl­ten, die ihr Leben in den Dienst für die­ses gigan­ti­sche Unter­neh­men stel­len. Die­se »Mär­ty­rer« genie­ßen mär­chen­haf­te Pri­vi­le­gi­en, unsicht­ba­re Hän­de ebnen ihnen alle Wege, und so lebt Hya­zinth sorg­los in den Tag hin­ein.
Aber dann merkt er, dass irgend­et­was nicht stimmt. Er gerät in einen Stru­del unbe­greif­li­cher Vor­gän­ge, der ihn erbar­mungs­los mit sich reißt und schließ­lich in die Rei­hen einer zu allem ent­schlos­se­nen Unter­grund­ar­mee spült. Dort erst wird ihm das Aus­maß des zyni­schen Betrugs vage bewusst, und wäh­rend der blu­ti­gen Schlacht um die Fes­tung Van Zyl fasst er einen fol­gen­schwe­ren Ent­schluss.
Par­al­lel zur Geschich­te Hya­zinths wird die des jun­gen Herr­schers Derek von See­mark erzählt. Die­se Fan­ta­sy-Welt ist eine der Vir­tua­li­tä­ten im Pro­jekt Copy­world.
Derek wapp­net sich für den Kampf gegen sei­nen Onkel Rorik, der Dereks Vater Cur­din ermor­de­te um des see­mär­ki­schen Thro­nes Wil­len, und der nur mit­hil­fe eines Bann­fluchs der grei­sen Ahne Aja aus dem Land getrie­ben wer­den konn­te – aber Ajas Kräf­te schwin­den, und Derek muss Ver­bün­de­te um sich scha­ren, denn die Ent­schei­dungs­schlacht ist unaus­weich­lich. Er liebt den Krieg nicht. Viel lie­ber steht er neben dem Schmied am Amboss oder streift mit sei­nem Drei­horn Gadar durch die Wäl­der – trotz­dem führt kei­ner die Leib­sen­se geschick­ter als er, und nicht zuletzt, weil sei­ne Kampf­kunst die Thar-Krie­ger aus dem fer­nen Insel­reich Tsa­l­la beein­druckt, gelingt ein mäch­ti­ges Bünd­nis …

COPYWORLD gibt es auch als bro­schier­tes Taschen­buch. Das eBook kos­tet nor­ma­ler­wei­se 4,11 Euro, die Print­ver­si­on hat 507 Sei­ten, ist beim Onlin­ever­sen­der aber nur noch gebraucht erhält­lich.

COPYWORLD
Micha­el Szameit
SF-Roman
eBook
507 Sei­ten (Taschen­buch), 905 kB (eBook)
0,00 Euro
ASIN: B005596OTW
Selbst­ver­lag

Cover COPYWORLD Copy­right Micha­el Szameit

[aartikel]B005596OTW[/aartikel]

Erschienen: ISAR 2066 – TROUBLE IN THE BUBBLE

Als drit­te Aus­ga­be von Miri­am Pha­ros SF-Kri­mi­nal­ge­schich­ten um den Ermitt­ler Lucio Ver­dict im Mün­chen des Jah­res 2066 erschien soeben das drit­te eBook mit dem Titel TROUBLE IN THE BUBBLE. Die Serie ver­bin­det SF-Ele­men­te mit klas­si­schem Film Noir- und Detek­tiv­ge­schich­ten-Stil. Wor­um geht es dies­mal in der Sto­ry?

Der Ärger beginnt bereits am frü­hen Mor­gen, als das blut­lee­re Gesicht von Lena Witt­gen­stein uner­war­tet auf­poppt. »Kom­men Sie sofort hier­her und brin­gen Sie Ihre Waf­fe mit!«, lau­tet die unmiss­ver­ständ­li­che Bot­schaft. In Erwar­tung eines lukra­ti­ven Auf­trags begibt sich Pri­vat­de­tek­tiv Lucio Ver­dict stracks zu Sphäre5. Doch dann kommt alles anders als geplant: Er wird bedroht, ver­schleppt, zum Flö­ten­spiel genö­tigt und oben­drein rui­niert er sei­nen bes­ten Anzug!

TROUBLE IN THE BUBBLE hät­te gedruckt unge­fähr einen Umfang von 65 Sei­ten (sagt zumin­dest Ama­zon, 91.398 Zei­chen inkl. Glos­sar und Lese­pro­be von Epi­so­de 1 JIMMY DER MOPS) und ist als eBook für den Kind­le erhält­lich, wird aber dem­nächst aber auch auf ande­ren Platt­for­men als ePub und pdf zu bekom­men sein. Der Preis beträgt 1,99 Euro. Erfreu­li­cher­wei­se wird auf har­tes DRM ver­zich­tet.

TROUBLE IN THE BUBBLE
SF-Kri­mi
eBook
ca. 65 Sei­ten, 1,99 EUR
Janu­ar 2013
ASIN: B00B7LS0R6
Selbst­ver­lag

Cover TROUBLE IN THE BUBBLE Copy­right Miri­am Pha­ro

[aartikel]B00B7LS0R6[/aartikel][aartikel]B005VE3RS2[/aartikel][aartikel]B008EMGTI8[/aartikel]

Blogger schenken Lesefreude

Am 23.04.2013 ist wie­der mal »Welt­tag des Buches«, zwei Buch­blog­ge­rin­nen haben dazu eine Initia­ti­ve aus der Tau­fe geho­ben, die sich »Blog­ger schen­ken Lese­freu­de« nennt. Sie schrei­ben dazu:

Wir Buch-Blog­ger sind Bot­schaf­ter in Sachen Lese­freu­de und des­we­gen ist der Welt­tag des Buches unser Tag! An die­sem beson­de­ren Fei­er­tag wol­len wir die Welt mit unse­rer Begeis­te­rung für Bücher anste­cken. Wir wer­den blog­gen wie die Wil­den und wir wer­den Bücher ver­schen­ken!
Wer kann mit­ma­chen?
Alle buch­be­geis­ter­ten Blog­ger – egal ob Buch-Blog, Autoren-Blog, All­tags-Blog, Tech-Blog und egal, auf wel­cher Platt­form gebloggt wird. Auch rei­ne Face­book-Fan­pages sind will­kom­men!

Wie lau­tet der Plan?
Am 23.4.2013, dem Welt­tag des Buches, ver­öf­fent­li­chen alle teil­neh­men­den Blog­ger einen Bei­trag, in dem sie ein Buch ver­lo­sen. Natür­lich sind wir neu­gie­rig, war­um ihr euch gera­de für die­ses Buch ent­schie­den habt! Ist es ein Buch von einem Lieb­lings­au­tor, ein unent­deck­tes Buch­ju­wel, ein Buch aus Kin­der­ta­gen oder ein Über­ra­schungs­ti­tel?
Leser, die die­se Bücher gewin­nen möch­ten, kom­men­tie­ren eure Bei­trä­ge. Ver­lost wer­den die Bücher am 30. April.

Das hal­te ich für eine pri­ma Akti­on und mache des­we­gen eben­falls mit. Am 24. April wird es des­we­gen auch hier ein Buch zu gewin­nen geben. Um wel­ches es sich dabei han­delt? Wird noch nicht ver­ra­ten, aber es wird ein Print­buch sein und das eBook gibt es gleich als Drein­ga­be dazu, damit man die Art des Lesens frei wäh­len kann.

Mehr Details fin­den sich auf der Face­book-Sei­te der Initia­ti­ve, auf dem Lau­fen­den kann man sich auch via Twit­ter hal­ten. Wer Fra­gen zur Akti­on hat, kann die in einem eigens ein­ge­rich­te­ten Forum stel­len.

Wer bestimmt eigentlich, ob Bücher eine Seele haben?

Engel holt die Seele eines Sterbenden

In der Online-Ver­si­on der Neu­en Zür­cher Zei­tung fin­det sich heu­te in der Rubrik »Lite­ra­tur« ein recht eso­te­risch ange­hauch­tes Geschwur­bel des St. Gal­le­ner Pro­fes­sors Vin­cent Kauf­mann. Dar­in betrach­tet er wort­reich (und eigent­lich auch äußerst tldr;), war­um »eBooks kei­ne See­le haben«. Eine ech­te Begrün­dung, die über all­zu oft ver­nom­me­ne Vor­ur­tei­le und Kul­tur­chau­vi­nis­mus hin­aus geht, sucht man auch bei mehr­ma­li­gem Lesen lei­der ver­ge­bens.

Und es kommt noch bes­ser: nach der nicht nur leicht nach abge­ho­be­nem Eli­te­kul­tur-Feti­schis­mus klin­gen­den Mei­nung des Ver­fas­sers haben auch Unter­hal­tungs­bü­cher eben­so­we­nig eine See­le, wie bei­spiels­wei­se »Fif­ty Shades Of Grey« – und letz­te­res ver­blüf­fen­der­wei­se des­we­gen, weil es »unan­stän­dig« ist. Er setzt also sei­ne Moral­vor­stel­lun­gen von vor­geb­lich »unan­stän­di­gen« Büchern mit feh­len­der See­le bei die­sen gleich. Wer ent­schei­det eigent­lich, was Unter­hal­tungs­li­te­ra­tur, was »unan­stän­dig« und was »hoch­ste­hen­de« Lite­ra­tur (die dann ohne Auf­preis inklu­si­ve See­le) ist? St. Gal­le­ner Pro­fes­so­ren? Lite­ra­tur­kri­ti­ker? Aka­de­mi­ker? Lang­wei­ler? Kul­tur­chau­vi­nis­ten? Elfen­bein­turm­ho­cker?

Alles in allem ist es mei­ner Ansicht nach scha­de um den mit die­sem wort­hül­si­gen Schwa­dro­nat ver­geu­de­ten Platz. Die »See­le« eines Wer­kes steckt wahr­lich nicht in der äuße­ren Form, son­dern im Text, egal wie die­ser dar­ge­bo­ten wird. Nie­mand bestimmt dar­über, wel­che Lite­ra­tur­gen­res heut­zu­ta­ge »wer­tig« sind und wel­che nicht. Betrach­ten wir die Geschich­te der Lite­ra­tur, stel­len wir immer wie­der fest, dass Bücher, die heu­te als Klas­si­ker von Kul­ture­li­tis­ten hoch­ge­lobt wer­den, zu ihrer Zeit von den Ahnen der Kri­ti­ker in Grund und Boden ver­dammt wur­den. Als Schund. Noch Fra­gen?

Ach ja: lie­ber Herr Pro­fes­sor Kauf­mann, wenn man schon Har­ry Pot­ter bemüht, dann doch bit­te kor­rekt. Der Begriff lau­tet »Hor­krux« oder Hor­crux« und nicht etwas »Hor­cro­axes«, wie sie es mehr­fach schrei­ben. »Hor­cro­ax« ist ver­mut­lich das, was ein Frosch mit Hals­lei­den ruft. Aber wahr­schein­lich ist HARRY POTTER auch nur so ein see­len­lo­ser Schund und da muss man sich gar nicht erst wegen der Kor­rekt­heit eines Begrif­fes bemü­hen. Wirk­lich pein­lich wird es dann aber, wenn aus FAHRENHEIT 451 zitiert wird und der so erha­be­ne Ver­fas­ser dabei den Namen des Autoren falsch schreibt. Mehr­fach. Der Mann – übri­gens einer der renom­mier­tes­ten und ange­se­hends­ten SF-Autoren über­haupt –  heißt nicht »Brad­bur­ry«, son­dern Brad­bu­ry. Das soll­te ein Pro­fes­sor wis­sen, auch wenn er sich nicht für Sci­ence Fic­tion inter­es­siert. Selbst wenn es sich dabei um see­len­lo­se Unter­hal­tungs­li­te­ra­tur han­delt …

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Bild: Engel holt die See­le eines Ster­ben­den, Holz­schnitt, 15. Jahr­hun­dert, Public Domain, aus der Wiki­pe­dia

Webformate für eBook-Vorschau? Im Ernst?

Gera­de habe ich einen Arti­kel im Blog des Buch­re­ports gefun­den, der ver­schafft mir erneut Griffspu­ren an der Stirn vom dau­er­haf­ten »an den Kopf fas­sen« (neu­deutsch: Face­palm). Ver­le­ger Klaus Wre­de beklagt zu Recht, dass der Buch­han­del im Geschäft mit eBooks zu kurz kommt. Und auch die Ana­ly­se, dass man als Ver­le­ger zukünf­tig deut­lich ver­stärkt von Apple, Goog­le und Ama­zon abhän­gig sein wird, wenn man sich nicht schnell anpasst, ist noch kor­rekt. Was dann aber folgt, ist der­art rea­li­täts­fern, dass es mir als Web­ent­wick­ler, IT-Bera­ter und eBook-Her­aus­ge­ber fast schon kör­per­lich weh tut.

Da wird pos­tu­liert, dass es ein spe­zi­el­les, neu­es Web­for­mat für eBooks geben müs­se, damit der Buch­händ­ler dem Kun­den im Laden eine Lese­pro­be zei­gen kön­ne, wor­auf­hin der dann prü­fen kann, ob das Buch für ihn geeig­net ist. Es wird auch gleich via iFrame eine sol­che Lösung gezeigt. Mal abge­se­hen davon, dass die Vor­schau im iFrame an man­gel­haf­ter Ergo­no­mie kaum zu schla­gen ist, fra­ge ich mich: wozu?
Wir haben längst web­taug­li­che eBook-For­ma­te. ePub, Mobi­po­cket und ins­be­son­de­re PDF kön­nen direkt im Brow­ser ange­zeigt wer­den. Ich kann nicht mal ansatz­wei­se ver­ste­hen, wozu man hier ein neu­es For­mat oder gar eine »Web­an­wen­dung« benö­tigt? War­um nicht ein­fach die Lese­pro­be als PDF bereit stel­len, dann sieht der Kun­de genau­so sofort das Lay­out des Buches wie bei die­ser pro­prie­tä­ren iFrame-Lösung? Auch der Buch­händ­ler mit Web­shop kann Lese­pro­ben in allen For­ma­ten pro­blem­los bereit hal­ten, wenn die­se beim Ver­lag vor­han­den sind und der Shop des Händ­lers dar­auf deeplinkt. Ganz ohne »Web­an­wen­dung«.

Der Satz

Der Buch­händ­ler muss nur über wenig tech­no­lo­gi­sches Know-How ver­fü­gen, und kein Exper­te sein für E‑Book-For­ma­te, Digi­tal Rights Manage­ment und E‑Book-Rea­der.

ist eben­falls völ­lig sinn­frei, denn zur Sach­kom­pe­tenz des Buch­händ­lers gehö­ren eBooks und deren For­ma­te deut­lich eher, als das Ein­fü­gen von Code in Web­sei­ten, letz­te­res ist wohl mit »ein wenig tech­no­lo­gi­sches Know How« gemeint. Lese­pro­ben sind ohne­hin nicht DRM-geschützt (sind sie es doch, wäre das idio­tisch).
Erklä­ren kann ich mir die­se gan­ze welt­frem­de und tech­nisch hane­bü­che­ne Num­mer eigent­lich nur damit, dass Wre­de das Ver­fah­ren, also die­se omi­nö­se Web­an­wen­dung, ver­kau­fen möch­te, und das obwohl dies viel ein­fa­cher mit bereits exis­tie­ren­den Tech­ni­ken zu bewerk­stel­li­gen ist. Soll­te dem nicht so sein, besteht der Arti­kel in Hin­sicht auf die­se über­flüs­si­ge Vor­schau­funk­ti­on kei­ner­lei Rea­li­täts­check.

Wenn so wie im Blog­bei­trag beschrie­ben auch die ande­ren ange­dach­ten Lösun­gen der Bran­che für die Pro­ble­me der Buch­händ­ler mit den eBooks und ande­ren neu­en Medi­en aus­se­hen, dann gute Nacht.

Ach ja: wenn ich in eine Buch­hand­lung gehe, weil ich ein Buch kau­fen möch­te und der Händ­ler hat es nicht vor­rä­tig, dann kann es dafür nur eine Lösung geben, die dafür sorgt, dass ich das Buch bei ihm bestel­le, statt bei Ama­zon: es muss mor­gen (von mir aus auch über­mor­gen) por­to­frei in mei­nem Brief­kas­ten lie­gen. Ob das der Ver­lag über­nimmt, oder irgend­ein Bar­sor­ti­men­ter (Zulie­fe­rer) oder der Buch­händ­ler selbst (was bei klei­ne­ren selbst­ver­ständ­lich nicht mach­bar ist, aber ein Bran­chen­zu­sam­men­schluss könn­te sowas pro­blem­los stem­men – Ama­zon kann’s ja auch) ist mir egal.

Bild: Dr. Shel­don Coo­per von pul­vis auf Devi­ant­Art, CC BY-NC-ND

Erschienen: DURCH DIE ZEIT UND DURCH DEN RAUM

Bei Emme­rich Books & Media ist Micha­el Sul­li­vans humo­ris­ti­scher Zeit­rei­se-Roman Roman DURCH DIE ZEIT UND DURCH DEN RAUM erschie­nen. Zum Inhalt:

Kom­men Sie mit auf eine irr­wit­zi­ge Rei­se durch »DIE ZEIT« und durch den Raum. Beglei­ten Sie die sym­pa­thi­schen Figu­ren die­ser Geschich­te durch die ver­schie­dens­ten Dimen­sio­nen. Erle­ben Sie mit ihnen ein skur­ri­les Aben­teu­er nach dem ande­ren und genie­ßen Sie eine herr­li­che Berg- und Tal­fahrt, von der Sie nicht ein­mal zu träu­men wag­ten.
Micha­el fin­det her­aus, dass sein Groß­va­ter durch die Zeit rei­sen kann – vor­nehm­lich, um aus dem Ori­ent der Ver­gan­gen­heit magi­sche Arz­nei­mit­tel für sei­ne kran­ke Frau zu besor­gen. Aber bevor der rüs­ti­ge Rent­ner all­zu viel über sei­ne Aben­teu­er ver­ra­ten kann, kommt er von einer die­ser Expe­di­tio­nen nicht mehr zurück.
In der Ver­wandt­schaft ent­schließt man sich zu einer Ret­tungs­ak­ti­on – schließ­lich gibt es hier eini­ge har­te Ker­le, die sich so schnell vor nichts fürch­ten: Tru­cker, Eisen­bah­ner, Schlos­ser und ein Möch­te­gern-Cow­boy. Aber sind sie auch hart genug, den Groß­va­ter und sich selbst nicht nur aus dem Ori­ent, son­dern auch aus dem Wil­den Wes­ten und ande­ren unan­ge­neh­men Orten her­aus­zu­hau­en und sich in die Gegen­wart zurück­zu­kämp­fen?

Erhält­lich ist der Roman als Taschen­buch sowie als eBook und zwar sowohl über die Web­sei­te des Her­aus­ge­bers, wie auch via Ama­zon. Die 282 Sei­ten star­ke Druck­aus­ga­be kos­tet EUR 10,99, die elek­tro­ni­sche Fas­sung 4,72 Euro.

DURCH DIE ZEIT UND DURCH DEN RAUM
Micha­el Sul­li­van
SF-Humo­res­ke
Taschen­buch & eBook
282 Sei­ten
Taschen­buch: 10,99 EUR, eBook: 4,72 EUR
Taschen­buch:
ISBN-10: 148100140X
ISBN-13: 978–1481001403
eBook:
ASIN: B00B7E1BAG
Febru­ar 2013
Emme­rich Books & Media

Cover DURCH DIE ZEIT UND DURCH DEN RAUM Copy­right Emme­rich Books & Media

[aartikel]B00B7E1BAG[/aartikel][aartikel]148100140X[/aartikel]

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