Liebes Börsenblatt: Langweil´ mich doch bitte nicht so!
Im Börsenblatt durfte mal wieder irgendeine unbekannte Autorin unter dem Titel »Amazon ist unnötig« ihre kruden und völlig realitätsfernen Thesen darüber verbreiten, dass der Onlinehändler das Urböse ist und man doch besser beim »kleinen Buchhändler« kaufen solle. In ihren Thesen findet sich derart viel schlicht Falsches oder Weltfremdes, dass mir fast die Augen geblutet haben. Eigentlich wollte ich die Thesen in einem Rant auseinander nehmen – vielleicht mache ich das auch noch. Doch Anja Bagus hat auf ihrem Blog bereits eine Replik auf den Artikel verfasst, den ich hier wiedergeben darf. Dafür bedanke ich mich.
Liebes Börsenblatt: Ich bin wirklich enttäuscht, dass wieder einmal so ein langweiliger Artikel über eine (mir) nichtssagende junge Dame veröffentlicht wird. Gibt es niemanden, der wirklich mal intelligent etwas zu dem Thema sagen könnte? Aber das interessiert ja wohl keinen, nein, man lässt allerlei abstruse Gestalten unterirdisches Zeug reden.
Ich will jetzt hier mal nicht über amazon als bösem Drachen sprechen, über den Raubfisch im Forellenteich, über den Sauron des Buchhandels. Ich möchte, dass man aufhört, diese Verdummungsphrasen wieder und wieder von »Schriftstellern« wiederholen zu lassen. Die ja offenbar tatsächlich auch noch in das Nest scheissen, in dem sie leben.
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sie einfach nicht attraktiv. Wobei man strikt zwischen Schönheit und Attraktivität unterscheiden muss. Jetzt kann man dagegen halten, dass gerade dieser Umstand die Satire erhöht, weil die Männer lediglich Huertas Körper wahrnehmen. Das wäre ein schöner Gedanke. Allerdings ist sie auch keine Schauspielerin. Wenn sie versucht mit verführerischem Tonfall zu überzeugen, ihrer Wut freien Lauf lässt, oder Verzweiflung zeigen möchte. Paz de la Huerta macht aus der schrägen Prämisse des Films ein Parcours, bei dem man nur schnell zum nächsten Schauwert kommen möchte.







