THE MUPPET SHOW

The Muppet Show Promo - Stargäste und Muppets in den typischen Bögen aus dem Vorspann

Im Jahr 2004 kauf­te Dis­ney die Rech­te an den Mup­pets von der Jim Hen­son Com­pa­ny (der Deal beinhal­te­te übri­gens nicht die Sesam­stra­ße). Danach hat­te das Maus-Haus immer wie­der mal ver­sucht, an die alten, erfolg­rei­chen Zei­ten der MUPPET SHOW (1976 – 1981) anzu­knüp­fen. Aller­dings erfolg­los, keins der Kon­zep­te und kei­ner der Moder­ni­sie­rungs­ver­su­che woll­te so rich­tig zün­den, mal abge­se­hen von diver­sen kur­zen Inter­net-Sket­chen mit den bekann­ten Protagonist°Innen, die auf You­tube gezeigt wur­den (und die beleg­ten, dass der Humor und die Figu­ren noch funk­tio­nie­ren).

Jetzt kehrt man zum ursprüng­li­chen Kon­zept zurück und hat Seth Rogen als Pro­du­zen­ten ans Ruder gelas­sen, um die MUPPET SHOW mit exakt dem­sel­ben Kon­zept wie frü­her für Dis­ney+ zu reak­ti­vie­ren. Und mei­ner Ansicht nach funk­tio­niert die­ses Kon­zept aus Gast­stars, die in abstru­sen Sze­ne­rien ihre Songs mit den Anarcho-Pup­pen inter­pre­tie­ren, auch heu­te noch – denn der Unsinn ist gene­ra­ti­ons­über­grei­fend.

Und so kann zumin­dest ich sagen, dass die Wie­der­be­le­bung der MUPPET SHOW gran­di­os gelun­gen ist (mit einer Lauf­zeit von 33 Minu­ten wie bei den klas­si­schen Fol­gen auch genau rich­tig). Das Kon­zept ist ein­fach zeit­los, das alte Fee­ling ist sofort wie­der da, es ist eine rei­ne Freu­de. Das mag (nicht nur) in mei­nem Fall ein wenig nost­al­gisch sein, aber was da gezeigt wird ist eben auf sei­ne abstru­se Kla­mauk-Art mit dem typi­schen sur­rea­len Humor eben auch wirk­lich wit­zig – und dar­an fehl­te es den ande­ren Neu­auf­la­ge-Ver­su­chen lei­der. Ich zumin­dest kam aus dem Grin­sen gar nicht mehr raus. Rogen hat für die­sen Neu­an­fang ein gutes Händ­chen bewie­sen – und als Dank wird sei­ne Num­mer auch kon­se­quent von Ker­mit aus dem Pro­gramm gestri­chen. Wie sich das gehört.

Sowohl im Eng­li­schen wie im Deut­schen sind die Stim­men nicht ganz so wie frü­her, aber das geht eben auf­grund der ver­gan­ge­nen Zeit seit 1981 auch lei­der nicht anders. Man hat sich gro­ße Mühe gege­ben, nah am Ori­gi­nal zu blei­ben. Wer damit ein Pro­blem hat, hat ver­mut­lich auch ansons­ten kei­nen Kon­takt zur Rea­li­tät.

Wie Ker­mit in der Show selbst­re­fe­ren­zie­rend andeu­tet, hän­gen wei­te­re Epi­so­den davon ab, wie erfolg­reich die­ser One Shot ist.

Es ist uns allen zu wün­schen, dass das ankommt, denn davon möch­te ich auf alle Fäl­le mehr sehen.

Applaus! Applaus! Applaus!

Trai­ler eng­lisch:

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Trai­ler deutsch:

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Pro­mo­gra­fik Copy­right The Walt Dis­ney Com­pa­ny & Dis­ney+

Jim Butcher – THE DRESDEN FILES: TWELVE MONTHS

Book cover artwork. A dark-haired man in a fedora and long leather coat stands facing forward, holding a wooden staff topped with a glowing ember. A bright, circular magical sigil with runes glows behind his head like a halo, casting gold light. Green crystal formations rise around him in a shadowy, cavern-like setting. Bold white text reads “Jim Butcher” at the top and “Twelve Months” at the bottom, with the subtitle “A Novel of the Dresden Files.”

Der letz­te Har­ry Dres­den-Roman BATTLE GROUND war dann doch schon län­ger her, als ich gedacht hät­te, der erschien bereits 2021. Und dann war Funk­stil­le. Zum einen woll­te der Ver­lag wohl lei­der unbe­dingt, dass But­cher eine Fort­set­zung der Steam­punk-Rei­he CINDER SPIRES schrieb (deren ers­ter Roman THE AERONAUT’S WINDLASS mir gar nicht gefal­len hat­te, den hat­te ich mit­ten­drin abge­bro­chen), zum ande­ren hat der Autor ver­mut­lich­wei­ter­hin mit Depres­sio­nen zu kämp­fen und ver­ar­bei­tet das in sei­nen Wer­ken. Mit dafür ver­ant­wort­lich ist nach eige­nen Aus­sa­gen unter ande­rem der gro­ße Erfolg der Serie und der dar­aus resul­tie­ren­de Druck, sowie per­sön­li­che Pro­ble­me in der Ver­gan­gen­heit. Er hat­te wohl selbst nicht mit die­sem durch­schla­gen­den Erfolg von etwas gerech­net, das er selbst als »Ele­va­tor Pitch about Dir­ty ‘Har­ry Pot­ter’ « beschreibt, also ursprüng­lich offen­bar eher eine Schnaps­idee, die sich dann ver­selbst­stän­dig­te. Seit 26 Jah­ren lese ich jetzt die­se Roman­rei­he. Wow.

Und sei­ne gesund­heit­li­chen Pro­ble­me scheint er auch in die­sem Roman wie­der zu ver­ar­bei­ten, denn nach dem gro­ßen Kampf um Chi­ca­go in BATTLE GROUND ist der Magi­er Har­ry Dres­den ziem­lich am Boden.

Trailer: THE MUPPET SHOW (ja, wirklich!)

Nach zahl­lo­sen ver­pat­zen Ver­su­chen mit ver­schie­dens­ten  Ansät­zen an die gro­ße Zeit der MUPPET SHOW anzu­knüp­fen, ver­sucht man es bei Dis­ney jetzt mit der … MUPPET SHOW.

Am 4. Febru­ar 2026 gibt es auf Dis­ney+ ein »ein­ma­li­ges Event«, bei dem die MUPPET SHOW im klas­si­schen Gewand, wie »damals« im Fern­se­hen wie­der auf­er­ste­hen soll. Ich gehe mal davon aus, dass man das Kon­zept ein klein wenig moder­ni­sie­ren will. Ker­mit macht sich im Trai­ler bereits dar­über lus­tig, dass es ein­ma­lig blei­ben wird, wenn der One-Shot nicht erfolg­reich ist. Ich den­ke, dass das Kon­zept mit Non­sens und aktu­el­len Star­gäs­ten auch heu­te noch funk­tio­nie­ren könn­te, wenn man es denn rich­tig macht und behut­sam moder­ni­siert.

Mit dem Reboot wur­de Seth Rogen beauf­tragt, nach eige­nem Bekun­den ein gro­ßer Fan, man darf gespannt war­ten, was dar­aus wird. Ich freue mich jeden­falls und wür­de es begrü­ßen, wenn das auf die­sem Weg erfolg­reich reak­ti­viert wer­den könn­te. Denn genau den Mup­pets-Unsinn brau­chen wir gera­de drin­gend. Auch wenn er lei­der von Dis­ney kommt.

Eine deut­sche Fas­sung des aktu­el­len Trai­lers gibt es noch nicht, des­we­gen hier die eng­lisch­spra­chi­ge Ver­si­on:

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I Have The Power! – Teaser: MASTERS OF THE UNIVERSE

Poster MOTU: Muskelmann von hinten, nach Schwert auf seinem Rücken greifend

Damals, als die Cow­boys noch auf Dino­sau­ri­ern rit­ten (also im Jahr 1987) gab es mal einen MASTERS OF THE UNI­VER­SE-Film mit Dolph Lund­gren in der Titel­rol­le, weil Lund­gren damals schwer ange­sagt war. Wir fan­den den damals ganz wit­zig (es mag Bier im Spiel gewe­sen sein), ob man sich den heu­te immer noch anse­hen kann, weiß ich nicht.

Jeden­falls hat das Fran­chise bis heu­te vie­le Anhänger°Innen und des­we­gen gibt es erneut eine fil­mi­sche Umset­zung, die am 4. Juni 2026 in die bun­des­deut­schen Licht­spiel­häu­ser kom­men soll.

Regie führt Tra­vis Knight (BUMBLEBEE), das Dreh­buch ver­fass­ten Adam Nee, Aaron Nee, David Cal­la­ham und Chris But­ler, basie­rend auf einer Sto­ry der Nees und von Micha­el Finch sowie Alex Lit­vak. Es spie­len unter ande­rem Nicho­las Galitzi­ne, Cami­la Men­des, Ali­son Brie, der unver­meid­li­che Idris Elba, der eben­so unver­meid­li­che Jared Leto (als Ske­le­tor), Sam C. Wil­son, Hafþór Júlí­us Björns­son, Kojo Attah und More­na Bac­ca­rin.

Die deut­sche Inhalts­be­schrei­bung ist spär­lich:

He-Man soll dar­in den Pla­ne­ten Eter­nia gegen den fins­te­ren Ske­le­tor ver­tei­di­gen und die Geheim­nis­se von Grayskull bewah­ren.

Die eng­li­sche gibt mehr her:

A young man on Earth dis­co­vers a fabu­lous secret lega­cy as the prin­ce of an ali­en pla­net, and must reco­ver a magic sword and return home to pro­tect his king­dom.

Das Gan­ze ist offen­bar eine Ori­gin-Sto­ry und nach dem Betrach­ten des Vor­gu­ckers bin ich noch nicht so ganz sicher, was ich davon hal­ten soll, aber da sich das alles glück­li­cher­wei­se nicht zu ernst zu neh­men scheint (was bei dem The­ma auch drin­gend not­wen­dig ist), könn­te das ganz wit­zig wer­den.

Eng­lisch:

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deutsch:

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Pos­ter Copy­right Ama­zon MGM Stu­di­os

Comic-Con und SFWA verbannen KI-Content

Einige schlanke, weiße, humanoide Roboter, die im "Gesicht" "NoAI" stehen haben.

Zwei der gro­ßen Play­er in der US-ame­ri­ka­ni­schen Sci­ence Fic­tion- und Fan­ta­sy-Sze­ne haben im Janu­ar ihre Regeln gegen gene­ra­ti­ve KI ver­schärft. Sowohl die San Die­go Comic-Con als auch die Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters Asso­cia­ti­on (SFWA) ver­bie­ten jetzt KI-gene­rier­te Inhal­te – nach­dem bei­de Orga­ni­sa­tio­nen bei dem The­ma zunächst ziem­lich gepatzt hat­ten.

Die SFWA hat­te im Dezem­ber neue Regeln für die Nebu­la Awards ver­kün­det: Kom­plett von Lar­ge Lan­guage Models geschrie­be­ne Wer­ke soll­ten nicht zuge­la­sen wer­den, wäh­rend Autor°Innen, die LLMs irgend­wo im Schreib­pro­zess nutz­ten, das offen­le­gen muss­ten. Die Autor°Innen und auch vie­le Fans waren »not amu­sed«. Gen­re-Jour­na­list Jason San­ford warn­te, damit las­se man die Tür für KI-Con­tent »einen Spalt breit offen«. Der Vor­stand ruder­te bin­nen Tage zurück, ent­schul­dig­te sich und ver­schärf­te die Regeln: Wer­ke, die »ganz oder teil­wei­se« mit LLMs geschrie­ben wur­den, sind kom­plett von den Nebu­la Awards aus­ge­schlos­sen. Jeg­li­che KI-Nut­zung führt zur Dis­qua­li­fi­ka­ti­on.
San­ford sieht das zwie­späl­tig. Er nutzt selbst kei­ne gene­ra­ti­ve KI für sei­ne Fic­tion, weil die Tools »nicht wirk­lich krea­tiv sind und den Sinn des Geschich­ten­er­zäh­lens zer­stö­ren«. Gleich­zei­tig warnt er davor, dass die Abgren­zung schwie­rig blei­be – LLMs ste­cken inzwi­schen in Text­ver­ar­bei­tung und Such­ma­schi­nen und etli­che Fir­men zwin­gen einem die Tools gera­de­zu auf. Autoren könn­ten unwis­sent­lich dis­qua­li­fi­ziert wer­den:

We also have to be careful about not tur­ning this into a witch hunt against wri­ters, dis­sec­ting their every sto­ry to see if the­re is any LLM usa­ge no mat­ter how minor.

Die Comic-Con mach­te eine ähn­lich unglück­li­che Figur. Künstler°Innen ent­deck­ten in den Regeln der Kunst­show eine Klau­sel, die KI-gene­rier­te Kunst zwar vom Ver­kauf aus­schloss, deren Aus­stel­lung aber erlaub­te. Nach Pro­tes­ten wur­den die Regeln still­schwei­gend geän­dert: Mate­ri­al, das ganz oder teil­wei­se durch KI erzeugt wur­de, ist jetzt gene­rell unter­sagt. Kunst­show-Chef Glen Woo­ten erklär­te gegen­über Künstler°Innen, die bis­he­ri­gen Regeln hät­ten als Abschre­ckung gedient, aber jetzt sei deut­li­che­re Ansa­ge nötig:

But the issue is beco­ming more of a pro­blem, so more strident lan­guage is neces­sa­ry: NO! Plain and simp­le

Die Art und Wei­se wie das still­schwei­gend und erst nach Pro­tes­ten durch­ge­führt wur­de, ist aber natür­lich zumin­dest frag­wür­dig.

Die Dis­kus­si­on, wo genau die Gren­ze bei KI-Nut­zung ver­läuft, dürf­te (nicht nur) die­se Sze­ne noch län­ger beschäf­ti­gen, zumin­dest bis zum Plat­zen der KI-Bubble.

Quel­len: Tech­Crunch, Jason San­ford 1, Jason San­ford 2, Titel­gra­fik von mei­nem Alter Ego Xan­athon

Lucasfilm: Kathleen Kennedy geht – Dave Filoni und Lynwen Brennan übernehmen

Lucasfilm-Logo (Schrift STAR WARS, gelb, auf Sternenhintergrund)

Nach 14 Jah­ren an der Spit­ze von Lucas­film ver­lässt Kath­le­en Ken­ne­dy den Walt Dis­ney-Kon­zern. Ihre Nach­fol­ge wird durch gleich zwei Per­so­nen ange­tre­ten: Dave Filoni wird Prä­si­dent und Chief Crea­ti­ve Offi­cer, Lyn­wen Brennan Co-Prä­si­den­tin. Dass Filoni beför­dert wird, war erwar­tet wor­den, Brenn­ans Auf­stieg kommt für vie­le eher über­ra­schend.

Filoni ist seit 2005 bei Lucas­film, wur­de damals von Geor­ge Lucas per­sön­lich geholt und bau­te das Ani­ma­ti­ons­stu­dio auf. Er schuf STAR WARS: THE CLONE WARS und STAR WARS REBELS und war bei Live-Action-Seri­en wie THE MANDALORIAN und AHSOKA als Exe­cu­ti­ve Pro­du­cer, Regis­seur und Autor tätig. Er ist als Exe­cu­ti­ve Pro­du­cer, Autor und Regis­seur am Kino­film THE MANDALORIAN AND GROGU betei­ligt, der im Mai 2026 in die Kinos kom­men soll.

Brennan kam 1999 zu Indus­tri­al Light & Magic, wur­de dort 2009 Prä­si­den­tin und wech­sel­te 2024 zu Lucas­film als Prä­si­den­tin und Gene­ral Mana­ge­rin. Sie lei­te­te Geschäfts­stra­te­gie, Fran­chise- und Pro­duk­ti­ons­ope­ra­tio­nen und beauf­sich­tig­te die ILM-Expan­si­on.

Ken­ne­dy bleibt dem Unter­neh­men noch ein wenig als Pro­du­zen­tin für THE MANDALORIAN AND GROGU (2026) und STAR WARS: STARFIGHTER (2027) erhal­ten, will sich danach aber unab­hän­gi­gen Pro­jek­ten wid­men.

Ihre 14-jäh­ri­ge Amts­zeit bei Lucas­film hat­te Höhen und Tie­fen. Sie hol­te J.J. Abrams für DAS ERWACHEN DER MACHT (2015), der über 2 Mil­li­ar­den Dol­lar ein­spiel­te. Die Sequels und ROGUE ONE waren Box-Office-Hits. Aller­dings flopp­te SOLO (2018) nach chao­ti­scher Pro­duk­ti­on. Das größ­te Pro­blem: Fil­me­ma­cher zu hal­ten. Pat­ty Jenk­ins, David Benioff, D.B. Weiss, Taika Wai­ti­ti – alle kün­dig­ten STAR WARS-Fil­me an, die nie rea­li­siert wur­den. Resul­tat: eine sie­ben­jäh­ri­ge Kino­pau­se. Im Strea­ming lief es bes­ser mit THE MANDALORIAN, AHSOKA und ANDOR, aller­dings wur­de THE ACOLYTE nach einer Staf­fel abge­setzt.

Per­sön­lich den­ke ich, dass Filoni eine sehr gute Wahl ist, denn er hat in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der bewie­sen, dass er sehr gut ver­steht, was STAR WARS aus­macht und dass er auch neue Ideen ver­wirk­li­chen kann, das ver­mut­lich bes­te Bei­spiel ist der Erfolg von THE MANDALAORIAN.

STAR WARS-Logo Copy­right Dis­ney & Licas­film

Trailer: ONE PIECE Season 2

Die ers­te Staf­fel ONE PIECE hat­te mir gut gefal­len, da man es ver­stan­den hat­te, die über­dreh­ten Ani­més ziem­lich ziel­si­cher in eine eben­so über­dreh­te Real­se­rie zu über­tra­gen, inklu­si­ve beklopp­ter Cha­rak­te­re und noch beklopp­te­rer Fähig­kei­ten. Das war all­ge­mein so gut ange­kom­men, dass schnell eine zwei­te Staf­fel ange­kün­digt wur­de, die nun auch in den Start­lö­chern steht. ONE PIECE Sea­son zwei mit dem Unter­ti­tel INTO THE GRAND LINE soll am 10. März 2026 beim Strea­ming­dienst Net­flix star­ten.

Man spen­diert einen Trai­ler, der schon zeigt, dass man wie­der mit unter­halt­sa­men Abstru­si­tä­ten rech­nen darf.

Trai­ler eins: deutsch, Trai­ler zwei: eng­lisch.

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Kommentar: Golden Globes? Jetzt ist die Zeit für Phantastik aus Deutschland!

Dekografik Popcorntüte, Filmstreifen und Filmrollen

Nor­ma­ler­wei­se wür­de ich hier etwas über die Gol­den Glo­bes schrei­ben, dass sie eine Vor­schau auf die Oscars sind, was man alles so übli­cher­wei­se jedes Jahr copy&pasted, bevor man zu den Sieger°Innen kommt. Aber tat­säch­lich habe ich gar kei­ne Lust dazu. Nicht etwa, weil die Phan­tas­tik nicht vor­kä­me, eini­ge Preisträger°Innen kom­men aus den Gen­res.

Aller­dings sehe ich mit Blick auf die poli­ti­sche Lage in den USA und auf­grund der Tat­sa­che wie kacken­dreist Trump und sei­ne Fascho-Regie­rung agiert und Völ­ker­rech­te ein­fach igno­riert, den Tag kom­men, an dem man sich US-Pro­duk­tio­nen nicht mehr guten Gewis­sens wird anse­hen kön­nen. Denn auch Kino­fil­me und Fern­seh­se­ri­en aus den USA brin­gen Geld ins Land – und das bei Block­bus­tern nicht zu knapp. Und ich befürch­te nun, dass es viel­leicht bald nicht mehr ver­tret­bar sein könn­te, noch US-Pro­duk­tio­nen zu schau­en.

Ich bin, wie man auf die­ser Sei­te unschwer erken­nen kann, immer ein gro­ßer Freund von US-Unter­hal­tung gewe­sen, ins­be­son­de­re im Bereich der Gen­res, über die ich hier auf Phan­ta­News schrei­be, also bei­spiels­wei­se Sci­Fi, Fan­ta­sy, Mys­tery – Phan­tas­tik halt. Einer der Haupt­grün­de dafür war – und ist – natür­lich, dass ins­be­son­de­re Deutsch­land seit Deka­den nicht in der Lage ist auch nur halb­wegs brauch­ba­re Alter­na­ti­ven zu pro­du­zie­ren. Das höchs­te der Gefüh­le hier­zu­lan­de sind nach wie vor mehr oder weni­ger dümm­li­che Komö­di­en im Kino oder stink­lang­wei­li­ger Tat­ort im Fern­se­hen, immer noch insze­niert wie zu Groß­va­ters Zei­ten.

Dabei weiß ich, dass es krea­ti­ve Köp­fe in die­sem Land gib, die in der Lage sind, anspre­chen­de, moder­ne, unpein­li­che Pro­duk­tio­nen zu schaf­fen (her­aus­ra­gen­des Bei­spiel in letz­ter Zeit sicher­lich Tom­my Krapp­weis’ KOHLRABENSCHWARZ). Nur lei­der las­sen die ver­ant­wort­li­chen alten, wei­ßen Män­ner (alte, wei­ße Frau­en sind mit­ge­meint) in den Sen­dern und Pro­duk­ti­ons­fir­men die nicht machen, oder reden ihnen so der­ma­ßen rein, dass am Ende nur wie­der Der­sel­be alte, lang­wei­li­ge  Matsch dabei her­aus komm, den man sich nicht anse­hen kann, weil man vor crin­ge lang­sam im Ses­sel vor sich hin schrum­pelt. Und wenn mal etwas Ansehn­li­ches pro­du­ziert wird, wie bei­spiels­wei­se die bril­lan­te Pro­duk­ti­on SPIDES (manch­mal auch THE SPIDES, der­zeit lei­der nur auf US-Strea­ming­platt­for­men ver­füg­bar), dann geht die sang- und klang­los unter, weil nicht bewor­ben und nur auf okkul­ten Sen­dern zu sehen. Und im Indie-Gen­re-Bereich scheint es in Deutsch­land kein ande­res The­ma zu geben, als Splat­ter-Hor­ror.

Erschwe­rend kommt hin­zu, dass ein nicht gerin­ger Teil der Schau­spie­le­rin­nen in Deutsch­land lei­der nicht in der Lage ist, natür­lich zu spie­len und sie alle stän­dig kom­plett over­ac­ten. Das mag an der Aus­bil­dung hier­zu­lan­de lie­gen, die ver­mut­lich immer noch die Büh­ne als das Maß aller Din­ge sieht, auf Lein­wand oder im TV sind aller­dings deut­lich nuan­cier­te­re und vor allem natür­li­che­re Dar­stel­lun­gen gefragt. Wer auf US-Pro­duk­tio­nen getrimmt ist wie ich, kann sich deut­sche Pro­duk­tio­nen in aller Regel nur ein paar Minu­ten anse­hen, bevor man ent­nervt abschal­tet, weil das alles so unna­tür­lich und unglaub­wür­dig ist. Bemer­kens­wert ist hier, dass die meis­ten jun­gen deut­schen Schauspieler°Innen die­ses Pro­blem nicht haben, ver­mut­lich sind die noch nicht durch Jahr­zehn­te an Regie ver­dor­ben, die Over­ac­ting ein­for­dert.

Genau jetzt wäre die Gele­gen­heit, Mut zu zei­gen und zu ver­su­chen, der US-Markt­macht hie­si­ge Pro­duk­tio­nen ent­ge­gen zu set­zen. Natür­lich hat man kei­ne Bud­gets wie Hol­ly­wood, aber die benö­tigt man auch nicht (mehr). Selbst wenn man weiß, dass eine Pro­duk­ti­on wie AKTE X jetzt bereits Jahr­zehn­te alt ist, zeigt ins­be­son­de­re die­se Serie doch ein­drück­lich bis heu­te, wie man auch mit weni­gen oder mini­ma­lis­ti­schen Spe­zi­al­ef­fek­ten äußerst span­nen­de Geschich­ten erzäh­len kann (auch KOHLRABENSCHWARZ als jün­ge­re Pro­duk­ti­on hat das übri­gens bewie­sen). Und zahl­lo­se Fan­pro­duk­tio­nen – auch aus deut­schen und euro­päi­schen Lan­den – demons­trie­ren deut­lich, was aktu­ell mit Mit­teln bewerk­stel­ligt wer­den kann, die man heut­zu­ta­ge zuhau­se her­um ste­hen hat. Am Geld oder an den Mög­lich­kei­ten kann es also nicht lie­gen, nur am Wil­len der Ver­ant­wort­li­chen.

Nur: Ich pre­di­ge der­glei­chen bereits seit Jahr­zehn­ten – und es hat sich nahe­zu nichts geän­dert, trotz ver­mehr­ter Prä­sen­zen der ÖR-Sen­der auf Video­platt­for­men und einem Aus­bau der Media­the­ken, die Inhal­te blei­ben deutsch-pie­fig, das gilt genau­so für die Produzent°Innen von Kino­fil­men. Das höchs­te der Gefüh­le im Phan­tas­tik-Bereich sind Film-Epi­go­nen von FANTASTISCHE TIERWESEN für Kin­der.

Des­we­gen mag man mir ver­ge­ben, dass ich skep­tisch blei­be, was anseh­ba­re Gen­re-Pro­duk­tio­nen aus Deutsch­land angeht.

Sie wären aller­dings mög­lich und wün­schens­wert. Der Ver­lust von US-Pro­duk­tio­nen wäre für die Unter­hal­tungs­welt sehr schmerz­haft – umso mehr benö­ti­gen wir Alter­na­ti­ven.

STARFIELD Total Conversion Mod: STAR WARS GENESIS

Bethes­das Spiel STARFIELD war sehn­lichst erwar­tet wor­den, blieb dann aller­dings hin­ter den Erwar­tun­gen vie­ler zurück. Dem Ver­neh­men nach ist es kein wirk­lich schlech­tes Spiel, aber eben auch kein Knül­ler. Jetzt könn­te es sich loh­nen, das Game noch­mal zu besu­chen, denn das Mod STAR WARS GENESIS ver­wan­delt es in ein Sze­na­rio in einer Gala­xis weit weit ent­fernt.

Und das Mod ist mas­siv, es gibt nicht nur die aus dem Fil­men und Seri­en bekann­ten Loka­tio­nen, bei­spiels­wei­se Mos Eis­ley auf Tatooi­ne, son­dern auch Raum­schif­fe, Pla­ne­ten, Ras­sen und Robo­ter aus dem Sci­Fi-Fran­chise.

Dabei ist GENESIS Streng genom­men kein Mod, son­dern eine Zusam­men­fas­sung diver­ser ande­rer STAR WARS-Mods für STARFIELD.

Genesis Feature Liste

Wie ande­re Sei­ten berich­ten ist die Instal­la­ti­on nicht ganz unauf­wen­dig, ins­be­son­de­re dann, wenn man kein Pre­mi­um­kon­to bei Nexus­mods hat. Zudem soll­te man reich­lich Platz auf der Fest­plat­te haben (es ist von 100 GB die Rede) und als Gra­fik­kar­te wird eine RTX 4090 emp­foh­len (soll aber angeb­lich auch mit klei­ne­ren RTXen funk­tio­nie­ren). Das Gan­ze klappt nur mit der Steam-Ver­si­on des Spiels.

Wer inter­es­siert ist soll­te laut den Infor­ma­tio­nen auf der offi­zi­el­len Pro­jekt­sei­te noch bis Ende Janu­ar war­ten, für die­sen Zeit­punkt ist ein mas­si­ves Update geplant, das unter ande­rem Laser­schwer­ter ein­füh­ren soll.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det sich auf der Pro­jekt­sei­te bei Nexus­mods oder auf gene​sis​mod​list​.com.

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Trailer: THE SHEEP DETECTIVES alias GLENNKILL alias THREE BAGS FULL

Ich mel­de mich aus dem Jah­res­end­ur­laub, um auf einen Trai­ler hin­zu­wei­sen. THE SHEEP DETECTIVES ist ein Film nach dem 2005 erschie­ne­nen Roman THREE BAGS FULL von Leo­nie Swann. In Deutsch lau­te­te der Titel des Buches GLENNKILL, der hielt sich 2007 meh­re­re Mona­te in den hie­si­gen Best­sel­ler­lis­ten, und des­we­gen ist auch der deut­sche Titel des Films GLENNKILL.

Hugh Jack­man spielt (kurz) den Schä­fer Geor­ge Har­dy, der sei­ner Her­de immer Kri­mis vor­las und als er getö­tet wird, machen die Scha­fe sich auf, den Mör­der zu fin­den. In wei­te­ren Rol­len: Emma Thomp­son, Regi­na Hall, Bryan Cran­s­ton, Julia Lou­is-Drey­fus, Nicho­las Galitzi­ne, Mol­ly Gor­don, Bel­la Ram­sey, Brett Gold­stein, Patrick Ste­wart, Rhys Dar­by und ande­re.

Regie führt Kyle Bal­da (DESPICCABLE ME 3), nach einem Dreh­buch von Craig Mazin, basie­rend auf dem Buch von Leo­nie Swann.

Deutsch­land­start ist am 7. Mai 2025, ich hof­fe, es wird bei uns eine Ori­gi­nal­fas­sung ange­bo­ten.

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