Die erste Staffel ONE PIECE hatte mir gut gefallen, da man es verstanden hatte, die überdrehten Animés ziemlich zielsicher in eine ebenso überdrehte Realserie zu übertragen, inklusive bekloppter Charaktere und noch bekloppterer Fähigkeiten. Das war allgemein so gut angekommen, dass schnell eine zweite Staffel angekündigt wurde, die nun auch in den Startlöchern steht. ONE PIECE Season zwei mit dem Untertitel INTO THE GRAND LINE soll am 10. März 2026 beim Streamingdienst Netflix starten.
Man spendiert einen Trailer, der schon zeigt, dass man wieder mit unterhaltsamen Abstrusitäten rechnen darf.
Trailer eins: deutsch, Trailer zwei: englisch.
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Normalerweise würde ich hier etwas über die Golden Globes schreiben, dass sie eine Vorschau auf die Oscars sind, was man alles so üblicherweise jedes Jahr copy&pasted, bevor man zu den Sieger°Innen kommt. Aber tatsächlich habe ich gar keine Lust dazu. Nicht etwa, weil die Phantastik nicht vorkäme, einige Preisträger°Innen kommen aus den Genres.
Allerdings sehe ich mit Blick auf die politische Lage in den USA und aufgrund der Tatsache wie kackendreist Trump und seine Fascho-Regierung agiert und Völkerrechte einfach ignoriert, den Tag kommen, an dem man sich US-Produktionen nicht mehr guten Gewissens wird ansehen können. Denn auch Kinofilme und Fernsehserien aus den USA bringen Geld ins Land – und das bei Blockbustern nicht zu knapp. Und ich befürchte nun, dass es vielleicht bald nicht mehr vertretbar sein könnte, noch US-Produktionen zu schauen.
Ich bin, wie man auf dieser Seite unschwer erkennen kann, immer ein großer Freund von US-Unterhaltung gewesen, insbesondere im Bereich der Genres, über die ich hier auf PhantaNews schreibe, also beispielsweise SciFi, Fantasy, Mystery – Phantastik halt. Einer der Hauptgründe dafür war – und ist – natürlich, dass insbesondere Deutschland seit Dekaden nicht in der Lage ist auch nur halbwegs brauchbare Alternativen zu produzieren. Das höchste der Gefühle hierzulande sind nach wie vor mehr oder weniger dümmliche Komödien im Kino oder stinklangweiliger Tatort im Fernsehen, immer noch inszeniert wie zu Großvaters Zeiten.
Dabei weiß ich, dass es kreative Köpfe in diesem Land gib, die in der Lage sind, ansprechende, moderne, unpeinliche Produktionen zu schaffen (herausragendes Beispiel in letzter Zeit sicherlich Tommy Krappweis’ KOHLRABENSCHWARZ). Nur leider lassen die verantwortlichen alten, weißen Männer (alte, weiße Frauen sind mitgemeint) in den Sendern und Produktionsfirmen die nicht machen, oder reden ihnen so dermaßen rein, dass am Ende nur wieder Derselbe alte, langweilige Matsch dabei heraus komm, den man sich nicht ansehen kann, weil man vor cringe langsam im Sessel vor sich hin schrumpelt. Und wenn mal etwas Ansehnliches produziert wird, wie beispielsweise die brillante Produktion SPIDES (manchmal auch THE SPIDES, derzeit leider nur auf US-Streamingplattformen verfügbar), dann geht die sang- und klanglos unter, weil nicht beworben und nur auf okkulten Sendern zu sehen. Und im Indie-Genre-Bereich scheint es in Deutschland kein anderes Thema zu geben, als Splatter-Horror.
Erschwerend kommt hinzu, dass ein nicht geringer Teil der Schauspielerinnen in Deutschland leider nicht in der Lage ist, natürlich zu spielen und sie alle ständig komplett overacten. Das mag an der Ausbildung hierzulande liegen, die vermutlich immer noch die Bühne als das Maß aller Dinge sieht, auf Leinwand oder im TV sind allerdings deutlich nuanciertere und vor allem natürlichere Darstellungen gefragt. Wer auf US-Produktionen getrimmt ist wie ich, kann sich deutsche Produktionen in aller Regel nur ein paar Minuten ansehen, bevor man entnervt abschaltet, weil das alles so unnatürlich und unglaubwürdig ist. Bemerkenswert ist hier, dass die meisten jungen deutschen Schauspieler°Innen dieses Problem nicht haben, vermutlich sind die noch nicht durch Jahrzehnte an Regie verdorben, die Overacting einfordert.
Genau jetzt wäre die Gelegenheit, Mut zu zeigen und zu versuchen, der US-Marktmacht hiesige Produktionen entgegen zu setzen. Natürlich hat man keine Budgets wie Hollywood, aber die benötigt man auch nicht (mehr). Selbst wenn man weiß, dass eine Produktion wie AKTE X jetzt bereits Jahrzehnte alt ist, zeigt insbesondere diese Serie doch eindrücklich bis heute, wie man auch mit wenigen oder minimalistischen Spezialeffekten äußerst spannende Geschichten erzählen kann (auch KOHLRABENSCHWARZ als jüngere Produktion hat das übrigens bewiesen). Und zahllose Fanproduktionen – auch aus deutschen und europäischen Landen – demonstrieren deutlich, was aktuell mit Mitteln bewerkstelligt werden kann, die man heutzutage zuhause herum stehen hat. Am Geld oder an den Möglichkeiten kann es also nicht liegen, nur am Willen der Verantwortlichen.
Nur: Ich predige dergleichen bereits seit Jahrzehnten – und es hat sich nahezu nichts geändert, trotz vermehrter Präsenzen der ÖR-Sender auf Videoplattformen und einem Ausbau der Mediatheken, die Inhalte bleiben deutsch-piefig, das gilt genauso für die Produzent°Innen von Kinofilmen. Das höchste der Gefühle im Phantastik-Bereich sind Film-Epigonen von FANTASTISCHE TIERWESEN für Kinder.
Deswegen mag man mir vergeben, dass ich skeptisch bleibe, was ansehbare Genre-Produktionen aus Deutschland angeht.
Sie wären allerdings möglich und wünschenswert. Der Verlust von US-Produktionen wäre für die Unterhaltungswelt sehr schmerzhaft – umso mehr benötigen wir Alternativen.
Paramount zeigt einen Vorgucker auf seine Mitte Januar startende STAR TREK-Serie STARFLEET ACADEMY. Ich muss zugeben, dass das 32. Jahrhundert nicht zu meinen favorisierten Zeiten im STAR TREK-Universum gehört, aber ich bin bereit der Serie eine Chance zu geben (wie man das selbstverständlich immer tun sollte).
Zusammenfassung:
This thrilling new chapter follows a fresh class of cadets as they train under the watchful, demanding eyes of Starfleet’s finest. Together, they’ll face the highs and lows of academy life: forging unbreakable friendships, clashing in explosive rivalries, experiencing first loves and stepping into their destiny as the next generation of Starfleet officers. When a mysterious new enemy threatens both the Academy and the Federation itself, these cadets must rise to the challenge or risk losing everything they’ve just begun to fight for.
Dieses spannende neue Kapitel begleitet eine neue Klasse von Kadetten, die unter den wachsamen, anspruchsvollen Augen der besten Offiziere der Sternenflotte ausgebildet werden. Gemeinsam erleben sie die Höhen und Tiefen des Akademiealltags: Sie schließen unzertrennliche Freundschaften, geraten in explosive Rivalitäten, erleben ihre erste Liebe und treten ihr Schicksal als nächste Generation von Sternenflottenoffizieren an. Als ein mysteriöser neuer Feind sowohl die Akademie als auch die Föderation selbst bedroht, müssen sich diese Kadetten der Herausforderung stellen oder riskieren, alles zu verlieren, wofür sie gerade erst zu kämpfen begonnen haben.
Gehts nicht noch mit ein wenig mehr Pathos? ;)
Mit Holly Hunter, die die Rolle der Captain und Kanzlerin der Sternenflottenakademie spielt, Sandro Rosta, Karim Diané, Kerrice Brooks, George Hawkins, Bella Shepard und Zoë Steiner. Weitere Darsteller sind Tig Notaro und Robert Picardo, die ihre Rollen als Jett Reno und Holodoc wieder aufnehmen, sowie die Gaststars Oded Fehr und Mary Wiseman, die ihre Rollen als Admiral Vance und Sylvia Tilly erneut spielen, sowie den wiederkehrenden Gaststars Gina Yashere und Paul Giamatti.
Ausführender Produzent ist mal wieder Alex Kurtzman, ihm zur Seite neun weitere ausführende Produzenten, hoffen wir, dass nicht viele Köche den replizierten Brei verderben …
Falls sich jemand wundert, was das für ein Oberbösewicht im Vorgucker ist: Paul Giamatti spielt eine Mischung aus Klingone und Tellarite. Explosive Mischung …
STARFLEET ACADEMY läuft ab dem 15. Januar 2026, leider exklusiv auf Paramount+, bis zum März 2026 soll jede Woche eine Folge gesendet werden.
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Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel der Streaming-Adaption der Computerspielereihe FALLOUT ist es kein Wunder, dass es eine weitere Season geben wird. Die hat Amazon auf dieser Spieleveranstaltung in Köln vorgestellt.
Basierend auf einer der bekanntesten Videospielreihen erzählt Fallout die Geschichte von Reichen und Armen in einer Welt, in der es kaum noch etwas gibt, worum es sich zu kämpfen lohnt. Zweihundert Jahre nach der Apokalypse sind die Bewohner:innen der luxuriösen Fallout-Schutzbunker gezwungen, in die verstrahlte Landschaft zurückzukehren, die ihre Vorfahren hinterlassen haben – und stehen nun einem komplexen, bizarren und gewalttätigen Universum gegenüber.
Die Handlung knüpft an die Ereignisse des epischen Staffel-Finales an und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch das Ödland der Mojave bis in die postapokalyptische Stadt New Vegas.
Die zweite Staffel von FALLOUT startet am 17. Dezember 2025 bei Prime Video, es wird danach bis zum Finale am 4. Februar 2025 jede Woche eine Folge zu sehen geben.
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Am 26. Oktober startet in den USA bei AMC die Serie TALAMASCA: THE SECRET ORDER. »The Talamasca« oder auch »Order Of The Talamasca« ist eine Geheimorganisation aus Anne Rices Romanreihen VAMPIRE CHROMICLES und LIVES OF THE MAYFAIR WITCHES (dem sogenannten ANNCE RICE IMMORTAL UNIVERSE). Talamasca kümmert sich um Erforschung, Untersuchung, Beobachtung und Überwachung des Paranormalen, insbesondere von Vampiren, Hexen, Geistern und Werwölfen. Rice beschreibt sie als »psychische Detektive«. Das Ganze ist ein Spinoff der Fernsehserien INTERVIEW WITH THE VAMPIRE und MAYFAIR WITCHES.
Die beiden Showrunner sind John Lee Hancock (THE BLIND SIDE) und Mark Lafferty (HALT AND CATCH FIRE). Es spielen u.a.: Nicholas Denton, William Fichtner, Ahmad Sakhi, Chidi Ajufo, Gerard Monaco, Robert Goodman und Elizabeth McGovern.
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Auf der Comic Con hat Paramount einen Teaser zur vierten Staffel von STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS gezeigt und ihn auch gleich online gestellt. Was man da zu sehen bekommt, wird bestimmt wieder einige sogenannte STAR TREK-Fans auf die Palme bringen.
Es wird eine Episode geben, in der die Charaktere als Puppen dargestellt werden. Und nicht als irgendwelche Puppen, die stammen von Jim Henson’s Creature Shop, also den Kreativen hinten den Muppets und der Sesamstraße, oder auch Klassikern wie DARK CRYSTAL oder LABYRINTH.
Persönlich finde ich super, dass die bei STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS sich nicht ganz so ernst nehmen. Es gibt hochspannende Drama-Folgen und die eher Comedy-lastigen sind eine willkommene Abwechslung, die zum einen an die frühen TOS-Tage mit Kirk & Co erinnern (und das sicher auch sollen). Zum anderen haben wir das 21. Jahrhundert und auch STAR TREK entwickelt sich weiter. Und abschließend waren Comedy-Folgen schon immer tief in der TREK-DNA verwurzelt. Die Tribbles und ihr DS9-Zitat, zahllose TNG-Holodeck und Q‑Folgen, diverse Doctor-Episoden bei Voyager, die Bond-Parodie OUR MAN BASHIR bei DS9 und unzählige Beispiele mehr. Wer sich über Humor und abgedrehte Episoden bei SNW aufregt, hat schlicht STAR TREK nicht verstanden. DISCOVERY beispielsweise krankte (unter anderem) schwer daran, dass der Humor im Vergleich zu anderen Shows aus dem Franchise deutlich zu kurz kam. Wie ausgesprochen gut Comedy und STAR TREK miteinander funktionieren, zeigte zuletzt LOWER DECKS.
Was sie sich bei STRANGE NEW WORLDS alles trauen finde ich ganz grandios. Außerdem wissen wir noch gar nicht im Detail, was es mit den Puppen überhaupt auf sich hat.
Dem Vernehmen nach ist Staffel vier bereits abgedreht und befindet sich in der Postproduktion, einen Starttermin gibt es noch nicht.
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Paramount hat vor grob 12 Stunden einen Teaser zu ihrer kommenden Serie STAR TREK: STARFLEET ACADEMY online gestellt. Die Serie spielt im aus DISCOVERY bekannten 32. Jahrhundert, in dem die Föderation und die Sternenflotte nach dem Dilithium–Desaster neu aufgebaut werden müssen. Man darf gespannt sein wie das angenommen werden wird, die Zeit ist bei den Fans nicht die beliebteste.
Der Start wurde offensichtlich schonmal von 2025 auf 2026 verschoben, möglicherweise immer noch Auswirkungen der Streiks in Hollywood.
Es spielen Holly Hunter (als Chefin der Academy), Paul Giamatti, Kerrice Brooks, Bella Shepard, George Hawkins, Karim Diané, Zoë Steiner, Gina Yashere und Sandro Rosta. Dazu kommen Tig Notaro als Jett Reno, die wir bereits aus DISCO kennen, sowie Robert Picardo als Holodoc (aus Voyager). Gastauftritte werden Oded Fehr und Mary Wiseman haben, beide ebenfalls aus DISCO bekannt.
Showrunner ist Josh Schwartz mit Noga Landau als Co. Ausführende Produzenten gibt es mehr als reichlich, darunter der unvermeidliche Alex Kurtzman und auch Gene Roddenberrys Sohn Rod.
Einen genauen Starttermin über »early 2026« gibt es noch nicht.
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Wer einen Trailer mit einem meiner Lieblingslieder hinterlegt (Deep Purples »Child In Time«) hat schonmal viel richtig gemacht. Der erste Teaser zur fünften und letzten Staffel STRANGER THINGS ist da, man darf davon ausgehen, dass noch ein paar Trailer folgen werden. Und da geht mächtig was ab, man darf gespannt sein, wie episch die Duffer Brothers (Matt&Ross) ihre Ausnahmeserie zum Abschluss bringen werden.
Die bekannten Gesichter sind natürlich wieder mit dabei und ich würde mal annehmen wollen, dass »Child In Time« nicht der einzige Song-Klassiker sein dürfte, der verwendet wird, wir erinnern uns an die Renaissance von »Running Up That Hill« in der letzten Staffel.
Netflix teilt auch hier die Staffel auf, um die Abonnenten länger bei der Stange – also beim Bezahlen – zu halten. Volume 1 startet am 26. November 2025, Volume 2 zu Weihnachten.
Schon bemerkenswert, wie lange man mit den Protagonisten jetzt bereits mitfiebert … neun Jahre …
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Habe ich es mir doch schon fast gedacht, die Anzeichen waren zu deutlich: STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS-Showrunner und Produzent Akiva Goldsman deutete auf dem Tribeca-Festival an, dass das Ende von SNW direkt in ein Reboot der klassischen Serie (auch als THE ORIGINAL SERIES aka TOS bekannt) münden könnte.
Goldsman sagt:
Die Charaktere sind in der mittleren Entwicklungsphase. Wie werden sie zu dem, was sie später sind? Das sind Fragen, die wir beantworten müssen. Das ist unser Fünfjahresplan. Und dann stoßen wir auf TOS. Sterben tun die Figuren nicht, das wissen wir. Und wir haben die Sets …
Das würde auch deswegen eine Menge Sinn machen, weil 2026 das 60-jährige STAR TREK-Jubiläum ansteht und da kein Kinofilm in der Pipeline ist, wäre die Ankündigung einer Neuauflage von TOS mit Spock, Kirk, McCoy und den anderen Charakteren wohl der Knüller, den man für ein solches Jubiläum dringend braucht. Wie wohlwollend die Altfans das aufnehmen steht auf einem anderen Blatt, allerdings sind Paul Wesley als Kirk und Ethan Peck als Spock bisher gut angekommen (und ich finde auch sehr gut, was die Showrunner bisher mit den Figuren gemacht haben). Und dass man entgegen aller Befürchtungen nach dem durchwachsenen DISCOVERY eben doch TREK im klassischen Stil beherrscht, zeigt der Erfolg von STRANGE NEW WOLRDS und der letzten Staffel PICARD.
Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens auch, dass William Shatner, der Ur-Kirk, kürzlich zu Protokoll gab, Paramount habe ihn für ein nicht näher bezeichnetes STAR TREK-Projekt angefragt. Es wäre durchaus denkbar, dass Shatner im Stil eines »so war das damals«-Erzählers auftritt und die neuen Schauspieler°Innen dann in den Episoden agieren. Es wäre allerdings in so einem Fall auch schwer für Paul Wesley sich als neuer Kirk gegen das Urgestein zu emanzipieren.
Man mag jetzt einwenden, dass das bislang alles nur Gerüchte sind, aber wenn sich Goldsman auf dem Tribeca bereits so weit aus dem Fenster lehnt, darf man annehmen, dass das Projekt schon einen gewissen Reifeprozess hinter sich hat.
Verschiedene Quellen im Netz vermelden, dass Marvels nächste Disney+-Serie rund um den Androiden Vision derzeit wahlweise als VISION oder VISION QUEST geführt wird. Showrunner ist Terry Matalas (STAR TREK: PICARD), unterstützt von Chris Monfette, Michael A. Taylor, Cindy Appel und Matt Okumura. Die Kameras laufen bereits im Vereinigten Königreich. Ein fester Starttermin fehlt, es wird vermutet in 2026, eventuell erst Anfang 2027.
Die Handlung setzt bei der „White Vision“-Version aus WANDAVISION an: Erinnerungen vorhanden, Identität fraglich. Dem Vernehmen nach versteht Marvel das Ganze als Abschluss einer inoffiziellen Trilogie nach WANDAVISION von 2021 und der bereits ausgestrahlten AGATHA ALL ALONG (2024), die sich ebenfalls direkt auf die Geschehnisse in WANDAVISION bezog. Als thematische Blaupause soll angeblich Tom Kings Comic-Miniserie von 2015 dienen, was auf eine eher introspektive Ausrichtung schließen lässt.
Vor der Kamera bestätigt sind Paul Bettany (Vision), James Spader (Ultron), T’Nia Miller (Jocasta), Emily Hampshire (als Tony Starks KI E.D.I.T.H.), Todd Stashwick, Faran Tahir und Ruaridh Mollica. Ob Elizabeth Olsen oder Joe Locke Gastauftritte haben werden, bleibt offen.
Bei der Comicvorlage darf man wohl davon ausgehen, dass es eher um Selbstreflektion als Superhelden-Gekloppe gehen dürfte.
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