Wie die Macher der Science Fiction-Serie STAR TREK DISCOVERY kürzlich bestätigten, wird die kommende fünfte Staffel die letzte sein.
CBS Studios kündigten an, dass Season fünf irgendwann »früh in 2024« starten soll. Man bereits sich auf den Abschluss unter anderem dadurch vor, dass die Schauspieler und Crew im Jahr 2023 als Vorbereitung zahlreiche Veranstaltungen besuchen sollen.
Der Inhalt der finalen Staffel wird beschrieben als
Captain Burnham (Sonequa Martin-Green) and her crew go on an epic adventure across the galaxy to find an ancient power whose very existence has been deliberately hidden for centuries.
Da darf man wieder rätseln, ob sie sich am STAR TREK-Lore bedienen, oder sich eine neue »uralte Macht« ausgedacht haben. Bereits existente Möglichkeiten gibt es ein paar, beispielsweise die Preserver oder die Iconianer.
DISCOVERY hatte es nicht leicht. Zum einen wegen stellenweise hanebüchener Drehbücher und Plotlöcher, zum anderen, weil sie insbesondere in ihrer ersten Staffel zu weit vom Bekannten abwichen (was später mindestens in Teilen zu korrigieren versucht wurde). Aber es ist natürlich auch eine Binsenweisheit, dass gewisse sogenannte STAR TREK-Fans alles Neue immer erst einmal ablehnen (persönlich war ich auch nicht mit allem zufrieden, denke aber, dass man die Show deutlich differenzierter betrachten muss, als übersimplifiziert mit »schlecht«, wie manche sogenannte Fans es meinen tun zu müssen).
Bemerkenswert finde ich auch, dass es nach dem Ende von Staffel vier zwei Jahre dauert, bis die nächste startet. Das ist eine lange Zeit und könnte darauf hinweisen, dass über eine abschließende Season beim Studio möglicherweise länger diskutiert wurde.
Apple TV+ hatte sich die Rechte an Hugh Howeys Romantrilogie WOOL (SHIFT, DUST) gesichert. Der war um 2011 einer der ersten großen Selfpublishing-Erfolge. Howey hatte den ersten Teil im Juli des Jahres als Story veröffentlicht, da die Leser mehr wollten, hatte er die Erzählung dann nach und nach erweitert.
Die für Apple TV von AMC Studios produzierte Serienumsetzung trägt den Titel SILO und soll ab dem 5. Mai 2023 beim Streamingdienst laufen. Also mal wieder eine Postapokalypse, sie hängen mir zum Hals raus, die werden wir in 20 Jahren eh haben. Sorry. Zusammenfassung:
Men and women live in a giant silo underground with a lot of regulations which they think are supposed to protect them from the toxic and ruined world on the surface.
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Dass Theaterstücke in Filme oder Fernsehserien adaptiert werden ist nichts Außergewöhnliches, der umgekehrte Weg schon eher.
Wie der Streamingdienst Netflix meldet, soll »später im Verlauf des Jahres 2023« im Phoenix Theatre (im Londoner West End) ein Stück starten, das auf ihrer äußerst erfolgreichen Mystery/Horror-Serie STRANGER THINGS basiert und den Titel STRANGER THINGS: THE FIRST SHADOW trägt.
Geschrieben hat das Stück die STRANGER THINGS-Autorin und ausführende Produzentin Kate Tefry und Matt Thorne (ENOLA HOLMES, HIS DARK MATERIALS TV), nach einer Story von den Serienerfindern, den Duffy-Brüdern. Regie beim Stück führt Stephen Daldry zusammen mit Justin Martin.
Das Stück basiert zwar auf der Serie, handelt allerdings viele Jahre vorher, in der offiziellen Beschreibung des Stücks heißt es:
Hawkins, 1959: a regular town with regular worries. Young Jim Hopper’s car won’t start, Bob Newby’s sister won’t take his radio show seriously and Joyce Maldonado just wants to graduate and get the hell out of town. When new student Henry Creel arrives, his family finds that a fresh start isn’t so easy… and the shadows of the past have a very long reach. Brought to life by a multi-award-winning creative team, who take theatrical storytelling and stagecraft to a whole new dimension, this gripping new adventure will take you right back to the beginning of the STRANGER THINGS story – and may hold the key to the end.
Hawkins, 1959: eine ganz normale Stadt mit ganz normalen Sorgen. Das Auto des jungen Jim Hopper springt nicht an, Bob Newbys Schwester nimmt dessen Radiosendung nicht ernst und Joyce Maldonado will nur noch ihren Abschluss machen und aus der Stadt verschwinden. Als der neue Student Henry Creel ankommt, stellt seine Familie fest, dass ein Neuanfang nicht so einfach ist und dass die Schatten der Vergangenheit eine große Macht haben. Zum Leben erweckt von einem mehrfach preisgekrönten Kreativteam, das dem theatralen Geschichtenerzählen und der Bühnenkunst eine ganz neue Dimension verleiht, wird dich dieses fesselnde neue Abenteuer direkt an den Anfang der Geschichte von STRANGER THINGS führen – und vielleicht den Schlüssel zum Ende enthalten.
Bemerkenswert finde ich an dieser Zusammenfassung, dass sie offen darauf hinweisen, dass sich Inhalte des Stücks direkt auf die kommende letzte Staffel der Show beziehen könnten.
FUBAR ist ein Akronym aus dem militärischen Slang und steht für »fucked up beyond all repair«. In der Serie gleichnamigen Titels, die für Netflix produziert wurde, kehrt Arnold Schwarzenegger zurück zum Action-Genre, das ihn berühmt gemacht hat.
In FUBAR spielt er einen gealterten CIA-Agenten kurz vor der Pensionierung, der auf eine letzte Mission gehen muss. Die offizielle Zusammenfassung liest sich wie folgt:
A CIA Operative on the verge of retirement discovers a family secret. Forced to go back into the field for one last job, the series tackles universal family dynamics set against a global backdrop of spies, action and humor.
Der Teaser ist relativ nichtssagend und erweckt erst einmal einen eher beliebigen Eindruck – und es sieht aus, als habe sich Arnie hier eine Serie auf sich und sein Image zuschreiben lassen. Warten wir mal ab, ob die Komödie gut genug ist, um das tragen zu können.
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Vor fast 20 Jahren (2004) kam Guillermo del Toros HELLBOY-Film, basierend auf den Comics von Mike Mignola, in dem Ron Perlman die Hauptfigur spielte, in die Kinos und wurde allgemein recht gut aufgenommen. Auch die Fortsetzung THE GOLDEN ARMY (2008) war kein Flop. Nicht ganz so war das mit dem Reboot HELLBOY: CALL OF DARKNESS aus dem Jahr 2019, in dem David Harbour die Rolle übernommen hatte. Drehbuch und Umsetzung ließen doch leider zu viel zu wünschen über, der Film floppte massiv (50 Millionen Dollar Produktionskosten, internationales Einspielergebnis an den Kinokassen nur 55 Millionen Dollar).
Jetzt ist ein neuer Film um den roten Protagonisten in Arbeit. Der trägt den Titel HELLBOY: THE CROOKED MAN, diesmal wird das Drehbuch von Mignola selbst geschrieben, zusammen mit Chris Golden. Fun Fact am Rande: Die beiden hatten auch das Skript für die 2019er Version verfasst, die war aber zugunsten eines anderen von Andrew Cosby verworfen. Regie führen soll Brian Taylor (CRANK), es produziert Millennium Media. Zum Inhalt heißt es:
The new film will see Hellboy and a rookie BPRD agent stranded in 1950s rural Appalachia. There, they discover a small community haunted by witches, led by a local devil with a troubling connection to Hellboy’s past: the Crooked Man.
Im neuen Film werden Hellboy und ein neuer BPRD-Agent in den ländlichen Appalachen der 1950er Jahre gestrandet sein. Dort entdecken sie eine kleine Gemeinde, die von Hexen heimgesucht wird, angeführt von einem lokalen Teufel mit einer beunruhigenden Verbindung zu Hellboys Vergangenheit: dem Crooked Man.
THE CROOKED MAN war auch der Ttiel eines HELLBOY-Comics aus dem Jahr 2008.
Wer die Titelrolle spielen soll wurde noch nicht bekannt gegeben, allerdings erwartet man bei Millenium Media offenbar einen Erfolg, denn der Präsident Jeffrey Greenstein redet bereits von einer Filmreihe.
Promofoto HELLBOY: CALL OF DARKNESS Copyright Summit Entertainment und Millenium Media
Die erste Staffel der Netflix-Fantasyserie SHADOWN AND BONE hatte mir ausgesprochen gut gefallen, insbesondere nachdem ich mich durch den gleichnamigen Roman von Leigh Bardugo gequält hatte und beschloss, keine weiteren Bücher der Reihe zu lesen. Die Serie machte vieles richtig, indem sie auf die nervigeren Aspekte des Buchs verzichtete (zum Beispiel: magisch begabte Teenagerin weiß nicht, ob sie sich zu ihrem langjährigen Freund oder dem mächtigen Schönling hingezogen fühlt – und das wird immer wieder thematisiert; das ist schon in der Show vorhanden, aber nicht so episch-nervig ausgewalzt wie im Buch) und zudem zwei Buchreihen aus demselben Grishaverse zusammenfasste.
Das Ergebnis war sehr sehenswert.
Am 16. März startet beim Streamingdienst die zweite Staffel von SHADOWN AND BONE. Netflix spendierte einen Trailer dazu. Da das jetzt alles schon ein wenig her ist (Season eins lief 2021) schaue ich mir Staffel eins am besten vorher nochmal an.
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Gestern, am 19.02.2023, wurden durch die British Academy Of Film and Television Arts die BAFTAs vergeben. Wer sich den Namen der Akademie genauer ansieht, könnte eventuell auf die Idee kommen, warum die so heißen. Die Zeremonie wurde moderiert von Richard E. Grant and Alison Hammond.
Die Medien überschlagen sich ob der Tatsache, dass die Netflix-Produktion IM WESTEN NICHTS NEUES der große Gewinner der Verleihung ist. Das finde ich insbesondere deswegen bemerkenswert, weil dieselben Medien und auch das Feuilleton sich nach der Veröffentlichung kritisch und herablassend über den Film äußerten. Da war die Rede davon, dass das ja alles völlig überzogen sei und vor allem nicht mehr mit dem Buch zu tun habe. In typisch deutscher Überheblichkeit war man sich einig, dass das ja allein deswegen schon nichts sein könne, weil Netflix produziert hat. Und dann kamen zuerst die Oscar-Nominierungen sowie jetzt die BAFTA-Awards – und man musste feststellen, dass man international auf die Engstirnigkeit und den eingebildeten Kulturelitismus der deutschen Profikritiker pfiff. Mindestens ebenso bemerkenswert finde ich, wie urplötzlich Wert darauf gelegt wird, dass es sich um einen »deutschen Film« handelt, tatsächlich ist es eine deutsch-US amerikanisch-englische Coproduktion.
Und mit einem Mal sind alle voll des Lobes über den Film, selbst die, die ihn nach der Veröffentlichung noch als poplige Netflix-Produktion verrissen. Mir kommt das alles ein wenig bigott vor.
Und was ist mit dem Genre? Bester Animationsfilm wurde del Toros PINOCCHIO, den BAFTA für den besten Schnitt erhielt Paul Rogers für EVERYTHING EVERYWHERE AL AT ONCE und schließlich ging das Goldgesicht für die besten visuellen Effekte an AVATAR – THE WAY OF WATER.
Im Folgenden die Liste der Gewinner und Nominierten.
Was hatten die Fans für Hoffnungen in STAR TREK: PICARD gesetzt. Und dann fing die erste Staffel grandios an, um dann leider sehr schnell genauso grandios zu scheitern. Die Verantwortlichen hatten es sich zu einfach gemacht und auch das Einbauen von Elementen aus DISCOVERY fühlte sich äußerst aufgesetzt an. Vom hanebüchenen Drehbuch ab ungefähr der Mitte der Staffel wollen wir lieber mal gar nicht reden. Zugeben muss frau allerdings, dass es dennoch durchaus sehenswerte schauspielerische Einzelleistungen gab.
Staffel zwei fand ich ganz okay, auch wenn sie mal wieder den uralten Geldspar-Trick anwandten, die Handlung in unsere Jetztzeit zu verlegen. Davon abgesehen war das nicht überragend, aber auch nicht vollkommen schlecht, ich fand es als TV-Unterhaltung schon in Ordnung, insbesondere im Vergleich mit Season eins.
Jetzt also Staffel drei, mit der Ankündigung, dass die restliche Crew der Enterprise‑D aus der Serie THE NEXT GENERATION zurück kommt.
Nach Ansehen der ersten Episode bin ich eigentlich guter Dinge. Ja, das besteht zu nahezu 100% aus Fanservice für TNG-Faninnen. Aber das geht durchaus in Ordnung, insbesondere wenn sich auch noch eine spannende und wirklich ansprechend inszenierte Episode daraus ergibt, die bisher durchaus mit den epischeren TNG-Folgen oder den TNG-Kinofilmen mithalten kann.
Insbesondere die Interaktion zwischen Stewarts Picard und Frakes´ Riker, mit zahllosen Sprüchen, macht viel Freude. Aber auch andere Details erfreuen, wenn ein altes STAR TREK-Trope konterkariert wird und ein Admiral und ein Captain eben nicht »mal eben« ein Schiff klauen können.
An manchen Stellen tragen sie den Fanservice für meinen Geschmack ein wenig zu dick auf, beispielsweise wenn sie musikalisch James Horner channeln, um aus der aufgemotzen Erdorbit-Station zu fliegen und dabei auch STAR TREK II und III deutlich zitieren. Oder warum die neue USS TITAN (»Neo Constitution Class« offensichtlich mit einer Refit-Enterprise Untertassensektion zusammengekitbashed wurde)? Auch dass sie für den Abspann einfach mal die Musik aus FIRST CONTACT nutzen, fand ich dann doch etwas befremdlich, aber vielleicht wollen sie uns damit etwas sagen …
Aber abgesehen von dem leicht übertriebenen Fanservice war ich von der ersten Folge sehr angetan und freue mich darauf, wie es weiter geht. Hoffen wir nur, dass das so bleibt und nicht wie in der ersten Staffel nach einem grandiosen Start ebenso grandios abstürzt.
TETRIS – Der Film. Wat? Nein, das ist kein Film um die Handlung des Spiel TETRIS (das haben wir eigentlich schon in PIXELS gesehen), sondern um die angeblich echte Geschichte, wie es dazu kam, dass TETRIS auf den Gameboy gelangte. Man darf nach dem Ansehen des Trailers davon ausgehen, dass eine Menge hinzugedichtet wurde, aber der Trailer ist wirklich sehenswert, insbesondere, wenn er 8‑bit channelt.
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Wie vermutlich nicht jeder weiß (aber zumindest jede Genre-Freundin), hat in der vergangenen Nacht in den USA irgendeine Mannschaft gegen irgendeine eine andere das NFL-Endspiel »Superbowl« gespielt. Und wir wissen alle, was daran wirklich wichtig ist: Nicht ob in der Pause Nippel zensiert werden mussten, sondern welche Trailer in den Pausen gezeigt wurden.
Hier eine Auswahl aus dem Genre.
Ach ja: »I’m Batman!«
GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 3
Ist das das Ende der Guardians?
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THE FLASH
Barry Allen macht mal wieder die Zeitlinien ordentlich kaputt (und bereitet das neue DCEU vor).
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DUNGEONS AND DRAGONS: HONOR AMONG THIEVES
Man hört die D&D‑Fans rufen: »Ein Eulenbär! Ein Eulenbär!«
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65
Was soll man von einem Film halten, der den Plot-Twist schon vorher in diversen Trailern erläutert?
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SCREAM 4
Noch so ein Filmbösewicht, der nicht totzukriegen ist.
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TRASNSFORMERS: RISE OF THE BEASTS
Ich habe versucht, Transformers-Filme anzusehen, ich werde es vermutlich auch bei diesem wieder nicht schaffen.
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INDIANA JONES AND THE DIAL OF DESTINY
Angeblich haben sie auf allzu offensichtliche »Ich bin zu alt für die Scheiße!«-Witze verzichtet. Sieht gut aus.
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STRAYS
Okay, den hatte ich nicht auf der Liste und eigentlich ist es auch nicht eins der hier üblicherweise besprochenen Genres …
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THE SUPER MARIO BROS. MOVIE
It’s‑A me, Mario! Die Fans würden das inzwischen lieber von Pedro Pascal als von Chris Pratt hören …
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