Gesellschaft

Die größte Gefahr für das Internet in Deutschland sind ahnungslose Richter und Politiker

Bun­des­re­gie­rung und Co. tun sich in letz­ter Zeit damit her­vor, dass man Netz­in­fra­struk­tu­ren gegen »Cyber«-Angriffe schüt­zen müs­se (klei­ner Ein­schub: jeder der den Begriff »Cyber« im Zusam­men­hang mit Netz­the­men ver­wen­det, demons­triert, dass er kei­ner­lei fach­li­che Ahnung hat, und nur sinn­ent­leer­te Buz­zwords ver­wen­det). Da soll es »schnel­le Ein­greif­trup­pen« geben, zusam­men­ge­stellt aus »Spe­zia­lis­ten«, die aus Fir­men rekru­tiert wer­den sol­len.

Tat­säch­lich muss man aller­dings fest­stel­len, dass ahnungs­lo­se Rich­ter, die sich offen­bar das Inter­net aus­dru­cken las­sen, aber deren Urtei­le durch kei­ner­lei Sach­kennt­nis getrübt sind, eine viel grö­ße­re Gefahr für das Inter­net in Deutsch­land dar­stel­len, als irgend­wel­che mehr oder weni­ger ein­ge­bil­de­ten »Cyber-Bedro­hun­gen«. Das berüch­tig­te LG Ham­burg hat mal wie­der einen raus­ge­hau­en, da wird einem schlecht. Es bestä­tig­te einen urhe­ber­recht­li­chen Ver­stoß allei­ne durch die Link­set­zung auf eine Sei­te, wo ein Bild nicht in der durch die Crea­ti­ve Com­mons-Lizenz gewünsch­ten Form wie­der­ge­ge­ben wor­den war. Noch mal ganz klar: Es wur­de also nicht das Bild selbst ein­ge­bun­den, son­dern nur auf die Sei­te ver­linkt.

Dan­ke, LG Ham­burg, da kön­nen wir das Inter­net auch gleich ganz abschal­ten, denn die Ver­lin­kung von Inhal­ten ist DER zen­tra­le Punkt im Netz, dar­auf beruht es (und nicht etwa auf Wer­be­ein­blen­dun­gen, Kat­zen­bil­dern, oder Urhe­ber­rechts­ab­zo­cke).

Das Urteil lässt zudem viel mehr Fra­gen offen, als es klärt. Gel­ten nur direk­te Links, oder auch indi­rek­te? Sprich: Wenn ich eine Home­page ver­lin­ke, aber auf einer Unter­sei­te ein pro­ble­ma­ti­sches Bild steht, ist das dann abmahn­bar? Wie soll man sich dage­gen schüt­zen, dass Inhal­te auf Sei­ten ver­än­dert wer­den, aber behaup­tet wird »das war da schon immer!«?

Neu­es Abmahn­mo­dell: Ich set­ze voll­kom­men harm­lo­se Inhal­te auf eine Web­sei­te und brin­ge Drit­te dazu, die­se zu ver­lin­ken. Opti­ma­ler­wei­se Drit­te, die irgend­ei­ne Art von Wer­bung auf ihrer Sei­te haben (da reicht schon ein Part­ner­link zu Ama­zon), damit die ver­lin­ken­de Sei­te als »im wei­tes­ten Sin­ne geschäfts­mä­ßig« gel­ten kann. Wenn ich ordent­lich Links habe, stel­le ich ein angeb­lich wider­recht­lich ver­wen­de­tes Bild dort ein und mache mit Abmah­nun­gen groß Kas­se.

Was ist mit Such­ma­schi­nen, die auto­ma­ti­siert auf Inhal­te ver­lin­ken? Was ist mit Wer­be­ban­nern, die von ent­spre­chen­den Ser­vern kom­men und auto­ma­ti­siert ein­ge­blen­det wer­den?

Das Urteil betrifft übri­gens selbst­ver­ständ­lich auch Links auf und von sozia­len Medi­en wie Face­book, Goog­le+ oder Twit­ter, das gilt ins­be­son­de­re für Frei­be­ruf­ler, oder für gemischt beruf­lich und pri­vat genutz­te Pro­fi­le.

Man weiß gar nicht, wo man damit anfan­gen soll zu erklä­ren, war­um die­ses Urteil nicht das Gerings­te mit der Rea­li­tät im Web zu tun hat, und brand­ge­fähr­lich für all jene ist, die Inhal­te online stel­len. Das bedroht die Frei­heit und Mei­nungs­frei­heit im Netz – und das ist kei­nes­wegs über­trie­ben. Mei­ner Ansicht nach ist das Urteil sogar ein kla­rer Ver­stoß gegen die Grund­rech­te. Zudem wird hier ein zen­tra­ler Mecha­nis­mus des Web auf dem Altar völ­lig ver­al­te­ter Urhe­ber­rech­te geop­fert, deren Novel­lie­rung an der Lob­by­ar­beit der Ver­wer­ter und wil­li­gen, klep­to­kra­ti­schen Poli­ti­kern schei­tert. Wäre es anders, hät­ten wir schon längst eine fair-use-Klau­sel.

Mehr Infor­ma­tio­nen dazu, und das auch noch von fach­li­cher Kom­pe­tenz hin­ter­füt­tert, die ich nicht habe, da ich kein Jurist bin, fin­det man in einem Arti­kel von Rechts­an­walt Schwen­ke.

Ich kann nur hof­fen, dass sich irgend­je­mand, bei­spiels­wei­se Hei­se, des The­mas annimmt, und es durch die Instan­zen strei­tet. Bis dahin freu­en sich die Abmahn-Abzo­cker über die hüb­sche, rich­ter­lich geschaf­fe­ne, Ein­nah­me­quel­le.

Gra­fik Copy­right Sto­ckUn­li­mi­t­ed

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 637

Cover Bücherbrief 637

Ha! Dies­mal sogar noch im alten Monat. Erik Schrei­bers PHANTASTISCHER BÜCHERBRIEF mit der Num­mer 637 für den Monat Novem­ber ist da. Wie immer geht es um Phan­tas­tik und Krimi/​Thriller, dies­mal liegt aller­dings ein deut­li­cher Schwer­punkt auf Hör­spie­len.

In Sachen Deut­sche Phan­tas­tik geht es unter ande­rem um ARRION und CAJAN von Tan­ja Rast, erschie­nen im Amrûn Ver­lag, bei der Inter­na­tio­na­len Phan­tas­tik wird Richard Lay­mons DAS UFER vor­ge­stellt. Im Bereich Jugend­li­te­ra­tur liest man über Tom­my Krapp­weis´ GHOST­SIT­TER-Roma­ne GEISTER GEERBT und VORSICHT POLTERGEIST. Eben­falls bespro­chen wer­den Ver­öf­fent­li­chun­gen rund um DOCTOR WHO von Pani­ni und Cross Cult und eben reich­lich Hör­spie­le, ins­ge­samt 15 Stück.

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt wie immer im PDF-For­mat vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 637 Novem­ber 2016 (ca. 1,6 MB)

Trailer: WHITE RABBIT

Mit einem Titel, bei dem man sich »hä?« fragt, star­tet auf Net­flix die Serie WHITE RABBIT. Dabei geht es nicht um dro­gen­in­du­zier­te Hal­lu­zi­nia­tio­nen, oder Uhren tra­gen­de Hasen, son­dern sie lässt das »Build Team« aus der abge­setz­ten Show MYTHBUSTERS das tun, was sie am bes­ten kön­nen. Das Kon­zept wirkt tat­säch­lich wie ein MYTH­BUS­TERS-Spin­off, und es sind auch alle drei Mit­glie­der wie­der dabei, näm­lich Tory Belle­ci, Kari Byron und Grant Ima­ha­ra.

Die Show star­tet am 9. Dezem­ber auf dem Strea­ming­dienst Net­flix.

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Keine Berichterstattung von dem komischen Con in Dortmund

komischercon

Wie der ein oder ande­re viel­leicht weiß, fin­det Anfang Dezem­ber ein »Con« in Dort­mund statt, bei dem es vor­geb­lich um Comics geht. Nach­dem ich im letz­ten Jahr ver­hin­dert war, und Anja geschickt hat­te, stel­le sich her­aus, dass in Sachen Orga­ni­sa­ti­on noch deut­lich Luft nach oben war. Auch mei­ne Kon­tak­te zum PR-Ver­ant­wort­li­chen waren im letz­ten Jahr … eher ulkig. In die­sem Jahr woll­te ich mir das Spek­ta­kel dann mal per­sön­lich anse­hen.

Zumin­dest gab es schon mal eine neue Pres­se­agen­tur, die schick­te mir im Juni auch eine Mit­tei­lung per Mail, ich möge mich doch in den neu­en Pres­se­ver­ertei­ler ein­tra­gen. Nach­dem ich die­se Email im Stun­den­ab­stand acht mal bekom­men hat­te, bat ich um Ein­tra­gung in den Pres­se­ver­tei­ler, wies dar­auf hin, dass ich gern eine Akkre­di­tie­rung hät­te, und schrieb, dass die Mail jetzt acht mal gekom­men sei, und das wirk­lich rei­che.

Als Ant­wort erhielt ich die Aus­sa­ge, dass man die Akkre­di­tie­run­gen erst spä­ter prü­fen wer­de, hier­bei wür­den Medi­en bevor­zugt, die eine Vor­be­richt­erstat­tung durch­füh­ren. Na denn, dach­te ich, die wer­den mich sicher mit Infor­ma­tio­nen für eine sol­che Vor­be­richt­erstat­tung ver­sor­gen.

Von wegen.

Irgend­wann in der letz­ten Woche wur­de ich dann infor­miert, dass man Phan­ta­News auf­grund von »Kapa­zi­täts­grün­den« nicht berück­sich­ti­gen kön­ne. Das fand ich merk­wür­dig, immer­hin ist Phan­ta­News eine der meist­ge­le­se­nen nicht­kom­mer­zi­el­len Web­sei­ten zum The­ma Phan­tas­tik in Deutsch­land, und wird sogar von Ver­an­stal­tun­gen wie der Games­Com oder Anbie­tern wie Lucas­Film pro­blem­los akkre­di­tiert. Auf mei­ne Rück­fra­ge »war­um?«, kam als Ant­wort der Pres­se­agen­tur nur »das macht der Ver­an­stal­ter, da haben wir kei­nen Ein­fluss drauf«. Ich fra­ge mich, war­um es dann eine Pres­se­agen­tur gibt, wenn die nicht für die Pres­se ver­ant­wort­lich ist? Nur um Pres­se­mit­tei­lun­gen zu ver­schi­cken (dazu wei­ter unten mehr)?
Man habe sich aber mei­ne Sei­te ange­se­hen, fän­de die »schön und pas­send«, und wol­le noch­mal mit dem Ver­an­stal­ter spre­chen, wenn ich möch­te (heißt im Klar­text: Man hat­te Phan­ta­News abge­lehnt, ohne auch nur mal einen Blick auf die Sei­te zu wer­fen, oder das Ran­king zu prü­fen). Auf mei­nen Hin­weis, dass ich über­haupt kei­ne Vor­be­richt­erstat­tung durch­füh­ren konn­te, weil ich über den Mail­ver­tei­ler noch kei­ne ein­zi­ge PR-Mail mit Infor­ma­tio­nen erhal­ten hat­te, kam als Ant­wort (und ich mache kei­ne Wit­ze): das läge dar­an, dass dar­über auch noch gar kei­ne Pres­se­infos zum Con in Dort­mund ver­schickt wor­den sei­en. Das ver­schlug mir dann doch die Spra­che.

Inzwi­schen hat­te ich den Ver­an­stal­ter aller­dings schon selbst ange­spro­chen, näm­lich auf der Face­book­sei­te der komi­schen Con. Die Ant­wort die ich dort bekam, hau­te mich ein wei­te­res Mal aus den Socken: Man sei »nur das Face­book-Team« und kön­ne mit dem Ver­an­stal­ter nicht kom­mu­ni­zie­ren. Ernst­haft. Da muss man sich fra­gen, war­um die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keit »Sozia­le Medi­en« ange­bo­ten wird, wenn man dar­über gar nicht sinn­voll kom­mu­ni­zie­ren möch­te. Mir wur­de sogar »Unpro­fes­sio­na­li­tät« unter­stellt, weil ich es doch tat­säch­lich gewagt hat­te, sie über die von ihnen selbst ange­bo­te­ne Mög­lich­keit »Face­book-Nach­richt« anzu­spre­chen, und kei­ne Emails schick­te. Offen­bar -Bewoh­ner, die nicht ver­stan­den haben, was Sozia­le Medi­en sind – näm­lich eine Kom­mu­ni­ka­ti­on in bei­de Rich­tun­gen und nicht nur ein Wer­be­drop.

Ich hab die Faxen jetzt dicke und mich aus dem Pres­se­ver­tei­ler aus­tra­gen las­sen (dar­über erhal­te ich ja ohne­hin kei­ne sinn­vol­len Infor­ma­tio­nen), dar­auf kam die augen­schein­lich ein­ge­schnapp­te Rück­mel­dung »dann brau­che man ja auch nicht mehr mit dem Ver­an­stal­ter spre­chen«. Nein, braucht man nicht, dan­ke.
Ich wer­de nicht kos­ten­los für eine Ver­an­stal­tung Arbeit auf­wen­den, sowie Wer­bung machen und wert­vol­le Back­links spen­die­ren, deren Betrei­ber sich der­art unpro­fes­sio­nell ver­hal­ten – und das alles ja offen­sicht­lich ohne­hin nicht wol­len. Dann sol­len sie aber bit­te auch sagen »wir wol­len Dein komi­sches Blog nicht, Du Lap­pen«, statt irgend­was über »Kapa­zi­täts­grün­de« zu schwa­dro­nie­ren, ohne sich mei­ne Sei­te und deren Ran­king über­haupt mal ange­se­hen zu haben. Das Ziel­grup­pen­tar­ge­ting ist hier logi­scher­wei­se um Län­gen bes­ser, als bei­spiels­wei­se via brief­mar­ken­gro­ße Arti­kel in irgend­wel­chen Tot­holz­blät­tern. Oder die sich expli­zit »Vor­be­richt­erstat­tung« wün­schen, aber kei­ner­lei Infor­ma­tio­nen für eine sol­che zur Ver­fü­gung stel­len.

Ich kann ihnen aber gern Spe­zia­lis­ten für Social Media-Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­mit­teln.

[Update:] Aus Gesprä­chen auf den sozia­len Medi­en, getrig­gert durch die­sen Arti­kel, kris­tal­li­siert sich so lang­sam her­aus, dass nicht­kom­mer­zi­el­le oder Fan­sei­ten offen­bar grund­sätz­lich kei­ne Pres­se­ak­kre­di­tie­rung erhal­ten. Ange­sichts der geän­der­ten Medi­en­land­schaft im Web ein Ver­hal­ten aus vor­gest­ri­gen Tagen …

[Update:] Auf Rück­fra­ge wur­de beteu­ert, dass »jede Men­ge« Blogs akkre­di­tiert wur­den. Auf mei­ne wei­ter­füh­ren­de Fra­ge »nach wel­chen Kri­te­ri­en?« ant­wor­te­te man nur »aus Kapa­zi­täts­grün­den kann nicht jeder akkre­di­tiert wer­den« – die Aus­re­de kann­te ich aller­dings bereits. Inter­es­sant dar­an fin­de ich, wie man mei­nen Fra­gen offen­sicht­lich aus­weicht und kei­ne Ant­wor­ten geben möch­te. Möge sich jeder sei­ne eige­nen Gedan­ken dazu machen … Ich gehe davon aus, dass das Aus­wahl­prin­zip genau­so chao­tisch ist, wie der oben beschrie­be­ne Rest des Ver­hal­tens der Ver­an­stal­ter, denn es ist mir uner­klär­lich, war­um Phan­ta­News im ver­gan­ge­nen Jahr akkre­di­tiert wur­de, und in die­sem nicht. Mög­li­cher­wei­se, weil die Bericht­erstat­tung in 2015 durch­aus kri­tisch war, und man kon­struk­ti­ve Kri­tik nicht mag.

Neues zur Phantastika in Oberhausen

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Ich hat­te bereits über die neue Ver­an­stal­tung »Phan­tas­tika« berich­tet, die erst­mals am 2. und 3. Sep­tem­ber 2017 in Ober­hau­sen statt­fin­den soll.

Jetzt ist auch eine Web­site online, und was ich da lese, erfreut mich doch sehr. Denn anders als auf ande­ren ver­gleich­ba­ren Ver­an­stal­tun­gen im deutsch­spra­chi­gen Raum beschränkt man sich eben nicht auf Bücher, son­dern bie­tet auch ande­ren phan­tas­ti­schen Medi­en und ange­schlos­se­nen Gebie­ten eine Büh­ne. Bei­spiels­wei­se deut­sche und inter­na­tio­na­le Fil­me und Fern­seh­se­ri­en, das fin­det man anders­wo auch bereits, sel­te­ner schon sind die The­men Hör­bü­cher oder gar Musik. Beson­ders freut mich aber, dass hier auch zum einen Spie­le einen Platz fin­den, und das sowohl ana­log als auch digi­tal; zum ande­ren aber auch ein Blick auf moder­ne und ent­ste­hen­de Tech­no­lo­gien gewor­fen wer­den soll, die uns zum Teil viel­leicht noch wie SF erschei­nen, aber tat­säch­lich bereits Rea­li­tät sind. Einen sol­chen vor­wärts­ge­rich­te­ten Blick aufs Gen­re und ver­wand­te Gebie­te fin­de ich äußerst anspre­chend und er war mei­ner Ansicht nach auf ent­spre­chen­den Ver­an­stal­tun­gen auch drin­gend über­fäl­lig.

Da ich eine sol­che medi­en­über­grei­fen­de Mischung ja auch hier auf Phan­ta­News pfle­ge, bin ich über die Kon­zep­te hoch­er­freut.

Bekannt gege­ben wur­de jetzt auch, dass der Deut­sche Phan­tas­tik-Preis im Rah­men einer zwei­stün­di­gen Gala ver­lie­hen wer­den wird (ich wür­de mal ver­mu­ten am Sams­tag­abend). Und abschlie­ßend wies man heu­te dar­auf hin, dass Mul­ti­ta­lent Tom­my Krapp­weis wäh­rend der gesam­ten Phan­tas­tika durch das Pro­gramm füh­ren wird.

Ich freue mich drauf!

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VG Wort-Rückzahlungen: Karen Köhler versteht unser Rechtssystem nicht

eBook-Paragraph

In einem Kom­men­tar auf der Web­sei­te der Zeit wirft Autorin Karen Köh­ler Mar­tin Vogel ernst­haft vor, dass er durch sei­nen Rechts­streit Ver­la­ge zer­stö­ren wird. Ich muss es ganz offen sagen: Bei so einem Rechts­ver­ständ­nis wird mir schlecht. Vogel hat einen Rechts­ver­stoß gese­hen, von dem er per­sön­lich betrof­fen ist, und hat den kor­rek­ten Weg gewählt: Den durch die Instan­zen der Gerich­te. Und die haben Recht gespro­chen, und höchst­rich­ter­lich fest­ge­stellt, dass die Pra­xis der VG Wort-Aus­schüt­tung an Ver­la­ge rechts­wid­rig ist.

Rechts­wid­rig. Höchst­rich­ter­lich.

Das sind Voka­beln, die einem zu den­ken geben soll­ten, bevor man sich als Autorin vor den Kar­ren von Bör­sen­ver­ein und Co. span­nen lässt und einen Kom­men­tar ver­öf­fent­licht, der inhalt­lich der­ma­ßen dane­ben ist und das Opfer zum Täter machen soll.

Grund für den Arti­kel dürf­te sein, dass die VG Wort jetzt Rück­zah­lun­gen der rechts­wid­rig aus­ge­schüt­te­ten Beträ­ge ein­for­dert. Und das tun sie in kom­pro­miss­lo­ser Wei­se, die für mich abso­lut nicht nach­voll­zieh­bar ist. Selbst kleins­te Ver­la­ge sol­len sofort den gesam­ten, über Jah­re auf­ge­lau­fe­nen, Betrag über­wei­sen.

Man muss sich hier meh­re­re Fra­gen stel­len:

An ers­ter Stel­le natür­lich, war­um sich die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft so vehe­ment wei­gert, Stun­dungs- oder Raten­zah­lungs­ver­ein­ba­run­gen anzu­bie­ten (Update: sie­he unten – ver­ant­wort­lich ist die Autoren­ver­samm­lung, bit­te den Rest des Arti­kels unter die­ser für mich neu­en Vor­aus­set­zung sehen). Man könn­te fast den Ein­druck gewin­nen, als wol­le man in vol­ler Absicht ein paar klei­ne Ver­la­ge über die Klin­ge sprin­gen las­sen, um zu zei­gen: »seht ihr, wir haben es doch gesagt!«. Die Gerichts­ur­tei­le geben in letz­ter Kon­se­quenz nicht her, dass es kei­ne Fle­xi­bi­li­tät bei der Rück­zah­lung geben könn­te, es wur­de allein die Aus­zah­lungs­pra­xis für rechts­wid­rig erklärt. Des­we­gen wie­der­ho­le ich mei­ne Fra­ge: War­um zeigt die VG Wort kei­ner­lei Ent­ge­gen­kom­men bei den Rück­for­de­run­gen? War­um gibt es kei­ne Här­te­fall­re­ge­lun­gen? Weil es ihnen zuviel Arbeit ist? Weil sie kon­kre­te Zie­le mit der star­ren Hal­tung ver­fol­gen (sie­he oben)? Mei­ner Ansicht nach könn­te man das Ver­hal­ten der VG Wort bei­na­he als mafi­ös bezeich­nen.

Eine wei­te­re Fra­ge ist: War­um hat man sei­tens des Bör­sen­ver­eins und der VG Wort jah­re­lang so getan, als sei das alles über­haupt kein Pro­blem und wer­de am Ende irgend­wie weg­ge­hen, statt sich und die Ver­la­ge auf den abseh­bar kom­men­den Ernst­fall vor­zu­be­rei­ten? Es hät­te kon­kre­te War­nun­gen geben müs­sen, sich durch Rück­la­gen auf Rück­zah­lun­gen ein­zu­stel­len, das hät­te über all die Jah­re, die das Ver­fah­ren läuft, bereits gesche­hen kön­nen. Statt­des­sen hat man medi­en­wirk­sam und pro­pa­gan­da­ar­tig die gan­ze Zeit kol­por­tiert, dass Vogel am Ende eh ver­lie­ren wird. Das war hoch gepo­kert und der Bluff ist am Ende geplatzt. Hät­ten VG Wort und Bör­sen­ver­ein statt »Hurra-Wir-Gewinnen!«-Tamtam nicht die Auf­ga­be gehabt, die Ver­la­ge rea­lis­tisch auf das vor­zu­be­rei­ten, was kommt? War­um ist das wei­test­ge­hend unter­blie­ben? Was ist von einem Ver­ein zu hal­ten, der sei­ne Mit­glie­der der­art falsch berät?

Nein, Mar­tin Vogel hat hier nicht mal einen Ansatz von Schuld, denn der hat das Rechts­sys­tem genutzt, und die­ses hat ihm durch alle Instan­zen das ihm zuste­hen­de Recht auch zuge­bil­ligt. Wenn Ver­la­gen und auch man­chen Autoren das nicht passt, kann ich das nach­voll­zie­hen, aber auch Ver­la­ge ste­hen nicht außer­halb des Rechts­sys­tems. Sie haben die Mög­lich­keit, auf den Gesetz­ge­ber Ein­fluss zu neh­men, oder es zumin­dest zu ver­su­chen, um Ände­run­gen her­bei­zu­füh­ren. Wenn Autoren wei­ter wol­len, dass Ver­la­ge mehr Geld bekom­men, steht es ihnen sogar ohne Geset­zes­än­de­run­gen frei, ent­spre­chen­de Ver­trä­ge mit ihren Ver­la­gen abzu­schlie­ßen.

An der nun kon­kret ent­stan­de­nen Mise­re vie­ler Klein­ver­la­ge hat in ers­ter Linie die VG Wort Schuld, indem sie kei­ne Mög­lich­keit zur Stun­dung oder Raten­zah­lung ein­räumt – aus Grün­den, die nur die Ver­ant­wort­li­chen bei der Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft ken­nen. Die ver­ständ­li­che Wut soll­te sich gegen den die­je­ni­gen rich­ten, die die Zah­lun­gen nun kom­pro­miss­los ein­for­dern, und die sit­zen bei der VG Wort. Und man könn­te auch einen Groll gegen den Bör­sen­ver­ein hegen, der wider bes­se­ren Wis­sens jah­re­lang behaup­tet hat, dass Vogel nie­mals erfolg­reich sein wird.

Aber bit­te ver­sucht nicht, mit Pro­pa­gan­da­maß­nah­men das Opfer zum Täter zu machen.

Ich habe gro­ßes Ver­ständ­nis für die zum Teil pre­kä­re Situa­ti­on der Klein- und Kleinst­ver­la­ge. Und bin dafür, dass die Ver­ant­wort­li­chen für die­se Situa­ti­on deut­lich benannt wer­den: die­se sit­zen in mei­nen Augen im Vor­stand der VG Wort und ver­wei­gern ohne Anse­hen von Här­te­fäl­len jeg­li­che Stun­dun­gen und Raten­zah­lun­gen. Das ist der eigent­li­che Skan­dal. Wenn jemand gegen irgend­was pro­tes­tie­ren möch­te, dann soll­te er über­le­gen, ob die­ser Pro­test bei der VG Wort nicht erheb­lich bes­ser auf­ge­ho­ben ist, als gegen Mar­tin Vogel.

[Update:] Hol­ger Kli­e­man­nel kom­men­tiert auf Face­book:

Zu Dei­ner Fra­ge: »An ers­ter Stel­le na­tür­li­ch, war­um sich die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft so ve­he­ment wei­gert, Stun­­dungs- oder Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­run­gen an­zu­bie­ten.« Das hat­ten sie gemacht, wur­de jedoch auf der Haupt­ver­samm­lung von den anwe­sen­den Autoren blo­ckiert (müss­te jetzt mal die Unter­la­gen durch­fors­ten, irgend­wo im Brief der VG Wort steht »Stun­dungs­mög­lich­kei­ten, die die Lei­tung der VG Wort vor­ge­schla­gen hat, wur­den abge­lehnt.«). Vogel hat­te ja dazu auf­ge­ru­fen, dass Autoren Mit­glied wer­den um bei der Ver­samm­lung die­se Plä­ne zu ver­hin­dern.

Ich kor­ri­gie­re mich dem­nach inso­fern, dass nicht der Vor­stand der VG Wort ver­ant­wort­lich ist, son­dern die Autoren­ver­samm­lung der VG Wort.

Neue Veranstaltung in Oberhausen: PHANTASTIKA

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Mike Hil­len­brand, bekannt durch Sprach­er­ken­nung, Mode­ra­tio­nen zur DPP-Ver­lei­hung und natür­lich den Ver­lag in Fabe und Bunt, sowie das Maga­zin CORONA, bringt etwas neu­es in Sachen Phan­tas­tik an den Start: Am 2. und 3. Sep­tem­ber 2017 soll in Ober­hau­sen die ers­te PHANTASTIKA statt­fin­den, eine Ver­an­stal­tung rund um das The­ma Phan­tas­tik, wie es der Name ja bereits sug­ge­riert. Mike schreibt dazu auf Face­book:

Am 2. + 3. Sep­tem­ber 2017 ver­an­stal­ten wir im Con­gress Cen­trum Ober­hau­sen die »PHANTASTIKA«. Sie wird kei­ne Mes­se im eigent­li­chen Sin­ne sein, wird auch kei­ne Con UND kein Con, son­dern ein Fes­ti­val für die gan­ze Fami­lie.
Wer mir in mei­nem Vor­trag heu­te vor einer Woche auf den »Space Days« in Darm­stadt zuhör­te, weiß, wie die Visi­on eines erstark­ten Mar­ken­be­griffs der Phan­tas­tik mich bewegt und antreibt. Phan­tas­tik ist inzwi­schen in so vie­len krea­ti­ven Pro­duk­ten, den­noch glän­zen nur die Fran­chi­ses, der Kern­be­griff ist vie­ler­orts in der Wahr­neh­mung, der Kal­ku­la­ti­on, der Pla­nung ent­spre­chen­der Pro­duk­te noch größ­ten­teils nega­tiv besetzt.
Die »PHANTASTIKA« soll dem ent­ge­gen­ste­hen. Schwer­punkt­mä­ßig mit geschrie­be­ner Lite­ra­tur, aber auch mit Hör­me­di­en, Film­me­di­en, Spie­len und Tech­nik. Phan­tas­tik hat die größ­ten Wis­sen­schaft­ler heu­te inspi­riert, hat Archi­tek­ten einst träu­men las­sen und die klügs­ten Köp­fe beschäf­tigt. Aber sie soll natür­lich auch Spaß machen.
Und da unser Mot­to seit jeher »Hey, wir haben Spaß!« ist, hat die Pla­nung zwar gedau­ert, aber Anfang Sep­tem­ber des kom­men­den Jah­res ist es soweit.
Sowohl für die Spa­ce­days, den Bu‑, Colo­nia- und Dort.Con etc., aber auch für die gan­zen Comic- und Media­Con­ven­ti­ons soll die PHANTASTIKA kei­ne Kon­kur­renz sein. Wir haben ein ganz ande­res Kon­zept im Sinn, das wir in den kom­men­den Tagen auf den ent­spre­chen­den Face­book-Sei­ten ent­spre­chend vor­stel­len wer­den.
Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich krea­ti­ve, hilfs­be­rei­te und homo­ge­ne Fan­grup­pen ver­eh­re. Ich hof­fe sehr, dass wir mit die­sem Ter­min nie­man­den Kon­kur­renz machen (wir haben sehr genau gesucht) und Ihr alle uns bei dem dicken Bro­cken, den wir uns vor­ge­nom­men haben, wohl­ge­son­nen sein wer­det.

Wenn wei­te­re Details bekannt wer­den, berich­te ich natür­lich dar­über. Man darf gespannt sein, wie das Kon­zept für die Ver­an­stal­tung aus­sieht. Es wur­de bereits ruch­bar, dass die Ver­lei­hung des Deut­schen Phan­tas­tik-Prei­ses im nächs­ten Jahr nicht auf dem BuCon, son­dern auf der Phan­tas­tika statt­fin­den soll.

Logo Phan­tas­tika von Anja Riehl

Gewinner des Deutschen Phantastik-Preises 2016

Cover Steampanoptikum

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag wur­de wie in jedem Jahr im Rah­men des Buch­mes­se Con­vent der Deut­sche Phan­tas­tik-Preis ver­lie­hen. Beson­ders gefreut hat mich dabei der ers­te Platz für das bes­te Sekun­där­werk an Cla­ra Lina Wirz und Alex Jahn­ke für DAS GROSSE STEAMPANOPTIKUM (erschie­nen bei der Edi­ti­on Roter Dra­che), denn da sind auch zwei von mir gestal­te­te Dop­pel­sei­ten drin. :) Und erneut wur­den zwei Wer­ke aus dem bereich Steam­punk aus­ge­zeich­net, denn auch Die dun­kel­bun­ten Far­ben des Steam­punk aus dem Art Skript Phan­tas­tik-Ver­lag hat einen Preis erhal­ten, näm­lich den für die bes­te Ori­gi­nal-Antho­lo­gie. Damit bleibt das Gen­re Steam­punk beim DPP wei­ter stark ver­tre­ten, und das, obwohl die Publi­kums­ver­la­ge es nicht mal mehr mit der Kneif­zan­ge anfas­sen.

Gra­tu­la­ti­on auch an Jür­gen Egl­seer, aus des­sen Ver­lag Amrûn zwei wei­te­re Preis­trä­ger stam­men.

Nach­fol­gend alle Gewin­ner des DPP 2016:

Bes­ter deutsch­spra­chi­ger Roman:

Susan­ne Pav­lo­vic: Feu­er­jä­ger 1 – Die Rück­kehr der Krie­ge­rin (Amrûn)

Bes­tes deutsch­spra­chi­ges Roman­de­büt:

Faye Hell: Kei­ne Men­schen­see­le (Amrûn)

Bes­ter inter­na­tio­na­ler Roman:

Ter­ry Prat­chett: Die Kro­ne des Schä­fers (Man­hat­tan)

Bes­te deutsch­spra­chi­ge Kurz­ge­schich­te:

Oli­ver Plasch­ka: »Das öde Land« (aus: Das öde Land [Low])

Bes­te Ori­gi­nal-Antho­lo­gie/­Kurz­ge­schich­ten-Samm­lung:

Die dun­kel­bun­ten Far­ben des Steam­punk (Art Skript Phan­tas­tik)

Bes­te Serie:

Nico­le Böhm: Die Chro­ni­ken der See­len­wäch­ter (Green­light Press)

Bes­ter Gra­fi­ker:

Alex­an­der Kopa­in­ski

Bes­tes Sekun­där­werk:

Alex Jahn­ke & Cla­ra Lina Wirz: Das gro­ße Steam­pan­op­ti­kum (Edi­ti­on Roter Dra­che)

Tommy Krappweis: Der Dunning-Kruger-Blues

Gran­di­os. Kei­ne wei­te­ren Fra­gen. Nur noch ein Link: Dun­ning-Kru­ger-Effekt

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Erschienen: PHANTAST 16 – Space Opera

Cover Phantast 16

In der soeben erschie­ne­nen Aus­ga­be 16 des Maga­zins PHANTAST dreht sich dies­mal alles um das The­ma »Space Ope­ra«. Auf 234 Sei­ten fin­det man unter ande­rem Fol­gen­des:

- Werk­statt­be­rich­te zu ASGAROON, den PERRY RHO­DAN-Comics und CHRYSAOR
– Inter­views mit Bernd Perp­li­es, Kai Mey­er und Andre­as Sucha­nek
– einen sehr aus­führ­li­chen Leit­ar­ti­kel von Alfred Kru­se
– die traum­haf­ten Illus­tra­tio­nen von Allan J. Stark
– eine Kurz­ge­schich­te zu ASGAROON
– eine sal­zi­ge Kolum­ne von Hol­ger M. Pohl
– das Uni­ver­sum in Bil­dern mit wis­sen­schaft­li­chen Infos
– klas­si­sche und moder­ne Space Operas
– diver­se Rezen­sio­nen und Mus­tik­tipps

Der PHANTAST kann wie immer kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den, er liegt im PDF-For­mat vor. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auch auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te.

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