Buch

Zeit Online titelt über PERRY RHODAN: »Der Ersatz-Hitler aus dem All«

Face­palm für Zeit Online

Lie­be »Qua­li­täts­jour­na­lis­ten« und Redak­teu­re von Zeit Online. Es war mal en vogue sich über »Heft­chen« aus­zu­las­sen und sie unre­flek­tiert zu »Schund« zu erklä­ren. Des­we­gen könn­te man schon nach­voll­zie­hen, dass ihr das auch mal machen wollt. Nur lei­der habt ihr über­se­hen, dass das in den 1970ern war. Damals, als die Fri­su­ren und die Beklei­dung anders waren, war auch der Jour­na­lis­mus anders. Ihr aber legt mit einem Arti­kel die­ses Inhalts heu­te los. Ist das nicht ein klein wenig spät?

Heut­zu­ta­ge kann man schau­en wo man will und übli­cher­wei­se wird PERRY RHODAN als das erkannt und aner­kannt, was es ist: eine unter­hal­ten­de SF-Serie, die seit 50 Jah­ren erfolg­reich ist und die­ser Tage jede Woche über acht­zig­tau­send Leser begeis­tert (falls eure Zah­len stim­men). Es ist nicht beson­ders schlau, die­se Leser mit einem Arti­kel pau­schal als Dep­pen abzu­qua­li­fi­zie­ren, indem man die Inhal­te der Serie als »feh­ler­haf­tes, mutier­tes Kul­tur­gut« bezeich­net (was übelst an For­mu­lie­run­gen gemahnt, die es vor grob 80 Jah­ren gab), von den ande­ren Ent­glei­sun­gen im Arti­kel mal ganz abge­se­hen…

»…logi­sche Para­do­xien, Par­al­lel­wel­ten und sons­ti­ger LSD-Schmarrn«

»Schund wird durch sol­che unauf­rich­ti­gen Elo­gen nicht inter­es­san­ter«

Erneut zeigt sich der Chau­vi­nis­mus einer selbst­er­nann­ten Kul­tur-Éli­te, die offen­sicht­lich nicht erken­nen kann und will, dass auch die schlich­te Unter­hal­tung um ihrer selbst Wil­len ihren Stel­len­wert und ihren Sinn in der moder­nen Welt hat, dass Pop­kul­tur und Sci­ence Fic­tion längst viel erfolg­rei­cher sind, als von euch bevor­zug­tes angeb­lich anspruchs­vol­les Hoch­kul­tur-Zeug, das man mit gesun­dem, wachem Geist nur schwer ertra­gen kann. In Deutsch­land muss immer der erho­be­ne Zei­ge­fin­ger her, muss immer alles was euch gefällt einem nebu­lö­sen »Anspruch« gerecht wer­den. In ande­ren Län­dern sieht man das deut­lich ent­spann­ter, das ist auch der Grund dafür, war­um Kul­tur­pro­duk­te aus dem Aus­land in aller Regel hun­dert­fach erfolg­rei­cher und vor allem inter­es­san­ter sind, als drö­ge Anspruchs­wer­ke aus deut­schen Lan­den.

Ich weiß, dass das hier bei Zeit Online nie­mand lesen wird. Das macht aber auch nichts. Denn ich glau­be, dass zumin­dest bei dem nicht genann­ten Autor des Arti­kels Jo­han­nes Thum­fart ohne­hin Hop­fen und Malz schon vor geschätzt 40 Jah­ren ver­lo­ren gin­gen – und ich sehe erneut einen Grund, war­um Zei­tun­gen eher mor­gen als über­mor­gen unter­ge­hen wer­den: weil dort all­zu oft noch ein Muff und geis­ti­ge Ein­stel­lun­gen herr­schen, die in unse­re heu­ti­ge Zeit und ins Web ein­fach nicht mehr pas­sen und die aus einer Ära rüh­ren, als Zei­tun­gen noch ein Infor­ma­ti­ons­mo­no­pol hat­ten. Ihr müsst jetzt ganz stark sein, lie­be Print-Redak­teu­re: die­ses Mono­pol habt ihr dank des Inter­nets schon lan­ge nicht mehr und all­zu oft kann man über euer Geschreib­sel nur noch müde lächeln.

Tschüss, Zeit, ich wer­de euch und ande­ren angeb­li­chen Mei­nungs­ma­chern aus der Baum­fäl­ler-Ära kei­ne Trä­ne nach­wei­nen, solan­ge ihr einen sol­chen Bull­shit ver­zapft! Wäre ich VPM wür­de ich euch wegen übler Nach­re­de und Geschäfts­schä­di­gung ver­kla­gen – aber viel­leicht soll­te man euch wegen eurer mit­tel­al­ter­li­chen Ein­stel­lung lie­ber bedau­ern…

Ach ja:

Da die Lek­tü­re nach wie vor nicht in Betracht kommt…

Über Din­ge, dich man nicht aus eige­ner Anschau­ung kennt, kann man selbst­ver­ständ­lich am aller­bes­ten kom­pe­tent schrei­ben, gel­le?

[Edit 17:45 Uhr:] Dank an den Kom­men­ta­tor Stars­lam­mer für den Hin­weis auf den doch genann­ten Autor Jo­han­nes Thum­fart

Nach­trag (19:00 Uhr): Seit irgend­wann nach 18:00 Uhr lau­tet der Titel des Arti­kels nun »Der Welt­raum als Modell­ei­sen­bahn-Kel­ler« statt wie vor­her »Der Ersatz-Hit­ler aus dem All«. Da hat irgend jemand in der Redak­ti­on den Griff ins Klo wohl ein­ge­se­hen. Trotz­dem inkon­se­quent, wenn man so etwas zulässt soll­te man auch dazu ste­hen. Und das ändert am Rest des Arti­kels erst ein­mal nichts, der bleibt (man ver­zei­he mir die offe­nen Wor­te) gequirl­te Kacke.

Nach­trag (19:30 Uhr): Hier ein Schman­kerl aus dem Cache mei­nes Brow­sers (und ist es bei Online-Medi­en nicht Usus, dass man auf grund­le­gen­de Ände­run­gen im Arti­kel hin­weist? Bei der Zeit offen­sicht­lich nicht…):

Zeit Online: Ersatz-Hit­ler

Nach­trag (20:55 Uhr): Ich hat­te dann doch mal einen Kom­men­tar auf Zeit online geschrie­ben, da der Autor des dor­ti­gen Arti­kels sich dazu äußer­te, nie einen Hit­ler-Ver­gleich gezo­gen zu haben. Inter­es­san­ter­wei­se wur­de mein Kom­men­tar wegen einer angeb­li­chen »Belei­di­gung« von der Redak­ti­on gekürzt und ich gemaß­re­gelt. Ich weiß nicht, was man bei der Zeit für »Belei­di­gun­gen« hält – es war kei­nes­falls eine ent­hal­ten und ich ver­weh­re mich nach­drück­lich gegen die­se Unter­stel­lung!. Ich aller­dings füh­le mich als PERRY RHO­DAN-Leser durch den Arti­kel ein­deu­tig belei­digt und ver­un­glimpft – und nicht nur ich.  Wenn man Kom­men­ta­re zen­siert soll­te man auch in Betracht zie­hen, den Arti­kel zu zen­sie­ren.

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»Face­palm« von Sant­ia­go Gar­cía Pimen­tel auf flickr, CC-BY-NC-SA, Screen­shot des alten Arti­kel­ti­tels bei Zeit Online von mir, als Bild­zi­tat. Also als Bild, nicht aus der Bild, obwohl man das auch anneh­men könn­te… ;o)

Geleakt: der neue Sony-eReader PRS-T1

Offi­zi­ell gibt es ihn noch nicht und mehr bekannt wur­de über den neu­es­ten eRea­der aus dem Hau­se Sony bereits jetzt nur des­we­gen, weil ein nie­der­län­di­scher Online-Shop ihn zu früh auf der Web­sei­te hat­te.

Der T1 besteht im Gegen­satz zu den Vor­gän­ger-Model­len nicht mehr aus Metall, son­dern aus Plas­tik, was ihn aber nur gering­fü­gig leich­ter (168 Gramm) als Vor­gän­ger­mo­del­le mit Metall­ge­häu­se macht. Zudem soll er mit WiFi daher kom­men und das sechs-Zoll Pearl eInk-Dis­play ist angeb­lich Mul­ti­touch-fähig. Er bringt 2GB an inter­nem Spei­cher mit, der via SD-Kar­te erwei­tert wer­den kann. Angeb­lich soll man mit dem T1 auch direkt auf Goog­le und die Wiki­pe­dia zugrei­fen kön­nen.

In Sachen Preis spricht man von ca. 165 Euro, das wäre für ein WiFi-taug­li­ches Gerät wohl ganz okay, wobei man das abschlie­ßend erst beur­tei­len kann wenn alle Spe­zi­fi­ka­tio­nen vor­lie­gen. Eben­falls noch unbe­kannt ist, ab wann das Gerät erhält­lich sein wird (ich wür­de raten: zur Buch­mes­se?).

[Update 01.09.2011] Das Gerät soll laut Aus­sa­gen Sonys auf der IFA in Deutsch­land nur 149 Euro kos­ten und ab Okto­ber erhält­lich sein (also pünkt­lich zur Buch­mes­se ;o).

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Bild Sony PRS-T1 Copy­right Sony

Rant: Aus dem »Börsenverein« wird der »Münchhausen-Verein«

Anlass für die­ses Ela­bo­rat ist ein Arti­kel auf SpOn. Er han­delt davon, wie sich Bran­chen­ver­bän­de der Buch­händ­ler (und der Musik­in­dus­trie) ihre Zah­len schön rech­nen und erneut kommt einem unwill­kür­lich der Satz in den Sinn »ich glau­be nur Sta­tis­ti­ken die ich selbst gefälscht habe«.

Wor­um es geht? Es geht unter ande­rem um eBook-Ver­käu­fe und die angeb­lich zahl­lo­sen ille­ga­len Down­loads. Was man dabei wohl­weis­lich ver­schweigt ist, dass man sämt­li­che kos­ten­los her­un­ter gela­de­nen elek­tro­ni­schen Bücher mit zu den »ille­ga­len Down­loads« schlägt! Dar­un­ter bei­spiels­wei­se die zig-tau­sen­den gemein­frei­en Wer­ke aus dem Pro­jekt Guten­berg oder hau­fen­wei­se wei­te­re lega­le, kos­ten­lo­se eBooks (wie dem­nächst auch die Steam­punk-Chro­ni­ken).

Da kann ich nur ganz offen fra­gen:

für wie blöd hal­tet ihr uns eigent­lich?

Wer mit bereits auf den ers­ten Blick nicht belast­ba­ren Zah­len hau­sie­ren geht, um sei­ne mise­ra­blen Umsät­ze durch Ver­feh­lun­gen, mit­tel­al­ter­lich wir­ken­des Ver­hal­ten in Sachen eBooks und Web sowie Mond­prei­se und kun­den­feind­li­che DRM-Maß­nah­men auf angeb­li­che ille­ga­le Down­loa­der schie­ben zu wol­len, der hat ganz offen­sicht­lich ein Pro­blem. Ein Pro­blem mit der Wahr­heit.

Auch Mar­kus Becke­dahl fin­det in einer Pres­se­mit­tei­lung des Ver­eins Digi­ta­le Gesell­schaft e.V. deut­li­che Wor­te:

Wer nur teu­re und dann auch noch man­gel­haf­te, restrik­ti­ve Ange­bo­te macht, darf sich nicht wun­dern, wenn der wirt­schaft­li­che Erfolg aus­bleibt. […] Ein über­teu­er­tes Auto, dass man zudem nur Diens­tags und bei Regen fah­ren darf, kauft ja auch kei­ner frei­wil­lig, wenn er statt­des­sen auch ein­fach den Bus neh­men kann.

Lie­ber Bör­sen­ver­ein: statt euer Ver­sa­gen am Markt durch gefälsch­te Zah­len kaschie­ren zu wol­len, wäre es nicht bes­ser, end­lich kun­den­freund­lich zu agie­ren? Die Umsät­ze der Musik­in­dus­trie mit her­un­ter gela­de­ner Musik sind auf­grund des Ver­zichts auf DRM von 2009 auf 2010 um 30 Pro­zent gestie­gen. Soll­te euch das nicht zu den­ken geben und ihr euch end­lich eben­falls von dem DRM-Mist ver­ab­schie­den? Wäre es nicht wei­ter­hin ange­bracht, davon abzu­se­hen eBooks zu einem Preis ganz knapp unter dem des Hard­co­vers ver­kau­fen zu wol­len?

Wäre eure Ener­gie bei eurem Kern­ge­schäft nicht sinn­vol­ler ange­legt, als im wei­ner­li­chen Ver­brei­ten offen­sicht­lich sau­dum­mer Sta­tis­ti­ken? Als dabei mit dem Fin­ger auf die ehr­li­chen Kun­den zu zei­gen und sie als Raub­ko­pie­rer zu ver­un­glimp­fen?

Aber das wäre wohl zu ein­fach und ich war­te jetzt auf eure übli­che Ent­geg­nung: »dass wir alle kei­ne Ahnung von ‘der Bran­che’ haben«.

Geschenkt!

 

[Update 13:55 Uhr:] wer Spaß an Brech­reiz hat, liest die Pres­se­mit­tei­lung der Rea­li­täts­ver­dre­her von der GVU. Ich wei­se dar­auf hin, dass das Wort »Rea­li­täts­ver­dre­her« »nur« mei­ne Mei­nung dar­stellt…

[Update 2 16:34 Uhr:] auch Hei­se berich­tet kri­tisch über die jon­glier­ten Zah­len und zitiert alber­ne Augen­wi­sche­rei­en von Alex­an­der Ski­pis (Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bör­sen­ver­ein)

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Bild: CyBook Opus, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei

Teaser: THE HUNGER GAMES

Auf den MTV Video Awards zeig­te man ges­tern einen wei­te­ren Teaser von THE HUNGER GAMES, der Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Romans von Suzan­ne Coll­ins, deutsch als DIE TRIBUTE VON PANEM – TÖDLICHE SPIELE.

DIE TRIBUTE VON PANEM spielt in einer nicht näher defi­nier­ten Zukunft, nach­dem Nord­ame­ri­ka durch Natur­ka­ta­stro­phen und den Ein­fluss des Men­schen größ­ten­teils zer­stört wur­de. Aus den Trüm­mern ent­stand das Land Panem, wel­ches ursprüng­lich aus dem regie­ren­den rei­chen Kapi­tol und 13 umlie­gen­den ärme­ren Distrik­ten bestand. Schließ­lich kam es wegen der immer grö­ße­ren Aus­beu­tung der Men­schen zu einem Auf­stand der Distrikt­be­woh­ner gegen das Kapi­tol. Die Bemü­hun­gen der Bewoh­ner schlu­gen jedoch fehl, es kam zu einem Krieg des Kapi­tols gegen die Distrik­te und Distrikt 13 wur­de voll­stän­dig zer­stört. Als Mah­nung für die fol­gen­den Gene­ra­tio­nen führ­te die Regie­rung die soge­nann­ten Hun­ger­spie­le ein, um die Distrik­te dar­an zu erin­nern, dass sie der Macht der Regie­rung schutz­los aus­ge­lie­fert sind.

(Zitat aus der Wiki­pe­dia)

Es spie­len unter ande­rem Jen­ni­fer Law­rence (als Kat­niss Ever­deen), Josh Hut­cher­son (als Pee­ta Mel­lark), Eliza­beth Banks (als Effie Trin­ket), Liam Hems­worth, Woo­dy Har­rel­son, Donald Sut­her­land und Len­ny Kra­vitz. Regie führt Gary Ross nach einem selbst­ver­fass­ten Dreh­buch basie­rend auf dem ers­ten Roman.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​3​w​O​9​I​q​y​J​kBw

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NAUTILUS 90: Dystopien

»Wenn die Zivi­li­sa­ti­on Amok läuft« lau­tet das Titel­the­ma der Sep­tem­ber-Aus­ga­be 2011 des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Es geht um Dys­to­pien und Post­apo­ka­lyp­sen, aber auch um Schwer­ter & Magie, Man­tel & Degen, Irr­sinn im Wun­der­land und Traum­wel­ten in New York.

Unrechts­re­gime, Mas­sen­ver­haf­tun­gen, Lausch­an­griff, Video­über­wa­chung oder ganz aktu­ell: »die Säu­be­rung des Inter­nets von Musik­stü­cken, die der Sicher­heit der Staats­kul­tur scha­den.« Wer von sol­chen Din­gen – zumin­dest als Fic­tion – nicht genug bekom­men kann, wird in der neu­en Aus­ga­be der NAUTILUS fün­dig. Denn dort geht es um Dys­to­pien, die nega­ti­ven gesell­schaft­li­chen Uto­pien, auf die laut den Trend­ba­ro­me­tern der Phan­tas­tik-Ver­la­ge der­zeit jugend­li­che Leser ganz wild sein sol­len. Ob das tat­säch­lich stimmt, hin­ter­fragt die Aus­ga­be in Inter­views mit aktu­el­len Roman­au­to­ren wie Sara Grant (NEVA), Lau­ren DeS­te­fa­no (TOTENTÖCHTER), Nina Bla­zon (ZWEILICHT) und Tho­mas Thie­mey­er (DAS VERBOTENE EDEN). Dazu gibt es neben einer Lese­pro­be und Vor­stel­lung der Romank­las­si­ker wie SCHÖNE NEUE WELT oder 1984 einen Über­blick über die tren­di­gen Neu­in­ter­pre­ta­tio­nen des Dys­to­pie-The­mas seit DIE TRIBUTE VON PANEM, eine Gale­rie der wich­tigs­ten phan­tas­ti­schen Dys­to­pie-Fil­me von 1925 bis heu­te sowie eine Vor­stel­lung kom­men­der Games mit dys­to­pi­schen Sze­na­ri­os für PC und Kon­so­le. Pas­send zum The­ma ist auch das Inter­view mit dem Regis­seur Tim Fehl­baum zu sei­nem post­apo­ka­lyp­ti­schen Inde­pen­dent-Film HELL – DIE SONNE WIRD EUCH VERBRENNEN, in der Über­le­ben­de aus Nah­rungs­man­gel zu Men­schen­fres­sern wer­den.

Auch im Film­teil der NAUTILUS geht es hef­tig zu: Man­tel und Degen, Schwer­ter und Magie und Ufos im Wil­den Wes­ten lau­ten die The­men, denn Hol­ly­wood läßt die berühm­te Fan­ta­sy-Legen­de CONAN DER BARBAR, die klas­si­schen Aben­teu­er-Hero­en aus DIE DREI MUSKETIERE sowie schieß­wü­ti­ge COWBOYS & ALIENS auf die Kino­be­su­cher los. Die NAUTILUS stellt alle Fil­me aus­führ­lich vor und prä­sen­tiert Inter­views mit den Regis­seu­ren Mar­cus Nis­pel, Paul W.S. Ander­son und Jon Fav­reau sowie den Dar­stel­lern Har­ri­son Ford und Oli­via Wil­de.

Im Games-Teil schließ­lich ant­wor­tet der Kult-Des­gi­ner Ame­ri­can McGee anläß­lich sei­nes skur­ri­len Adven­tures ALICE – MADNESS RETURNS die Fra­ge, ob die jun­ge Ali­ce tat­säch­lich wahn­sin­nig gewor­den ist und sich die irre Ver­si­on des Wun­der­lan­des nur in ihrem Kopf mani­fes­tiert. Gar nicht irre ist dafür das gro­ße HUN­TED-Gewinn­spiel die­ser Aus­ga­be: Im Fan­pa­ket zum Fan­ta­sy-Action­game gibt es u.a. eine Play­sta­ti­on 3‑Konsole zu gewin­nen.

Die kom­plet­te Aus­ga­be läßt sich bereits seit Anfang August unter www​.fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de online durch­blät­tern und ist aktu­ell im Han­del als Print­ma­ga­zin und ePa­per zum Down­load erschie­nen. Auf der Home­page des Maga­zins gibt es zudem exklu­si­ve Film-Clips, Making Of-Vide­os, Trai­ler und Bil­der­ga­le­rien zu allen Fea­ture-Fil­men der Aus­ga­be sowie die Vor­schau auf die Okto­ber-Aus­ga­be, in der es um Evo­lu­ti­on und Muta­ti­on, rück­ge­züch­te­te Urmen­schen, auf­ge­tau­te Ali­ens, die Fil­me von John Car­pen­ter sowie in der mehr­sei­ti­gen Autoren­werk­statt von »Der Weg der Könige«-Autor Bran­don San­der­son um Magie­sys­te­me von Fan­ta­sy­wel­ten geht.

Cover NAUTILUS 90 Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

SUPERMAN ohne rote Badehose

Auf einem Foto, das auf dem Set der Zack Sny­der-Ver­fil­mung von SUPERMAN gemacht wur­de, kann man das neue Kos­tüm ein­deu­tig sehen. Fest­zu­stel­len ist dass er kei­ne rote Bade­ho­se über dem blau­en Span­d­ex-Dress trägt und dass die­ser recht dun­kel aus­fällt; die roten Gum­mi­stie­fel sind geblie­ben. Eben­falls auf dem Bild zu sehen – aller­dings nur von hin­ten – ist die deut­sche Schau­spie­le­rin Ant­je Traue (PANDORUM) als Fao­ra, die rech­te Hand Gene­ral Zods, sowie jemand mit CGI-Mar­kern auf der Klei­dung, bei dem man davon aus­ge­hen kann, dass er duch einen ger­en­der­ten Cha­rak­ter ersetzt wer­den wird.

Es spie­len unter ande­rem Hen­ry Cavill als Stäh­ler­ner, Amy Adams als Lois Lane, Dia­ne Lane, Kevin Cos­t­ner, Micha­el Shan­non, Ant­je Traue, Rus­sell Cro­we, Julia Ormond, Chris­to­pher Melo­ni, Har­ry Len­nix and Lau­rence Fishb­ur­ne. US-Kino­start ist am 14. Juni 2013.

Das Bild stammt von der inof­fi­zi­el­len Face­book-Sei­te zum Film, der der Foto­graf es über­tra­gen hat. Ich hat­te um Erlaub­nis nach­ge­sucht es hier abzu­bil­den und die­se freund­li­cher­wei­se erhal­ten. Vie­len Dank!

PERRY RHODAN Taschenheft DER KILLER VON TERRA ist kein Nachdruck

In der Rei­he der PERRY RHODAN-Taschen­hef­te wur­den bis­lang nur Nach­dru­cke von Pla­ne­ten­ro­ma­nen her­aus gebracht, mit der nächs­ten Aus­ga­be wird sich das ändern. DER KILLER VON TERRA von Micha­el Mar­cus Thur­ner erschien ursprüng­lich im Rah­men der Fan-Edi­ti­on unter ande­rem Titel. Für die Neu­aus­ga­be wur­de der Roman vom Autor grund­le­gend über­ar­bei­tet und auf Taschen­heft-Län­ge gebracht.

DER KILLER VON TERRA spielt Ende des 13. Jahr­hun­derts Neu­er Galak­ti­scher Zeit­rech­nung.

Zu die­ser Zeit haben in der Milch­stra­ße die natio­na­lis­ti­schen Strö­mun­gen zuge­nom­men; auch die Mensch­heit ist davon nicht aus­ge­nom­men. Per­ry Rho­dan und die Zell­ak­ti­va­tor­trä­ger haben sich bereits ent­täuscht zurück­ge­zo­gen und auf dem Pla­ne­ten Came­lot eine neue Zivi­li­sa­ti­on auf­ge­baut.
Der Ter­ra­ni­sche Liga-Dienst wird in die­ser Zeit erst auf­ge­baut und steht unter der Lei­tung der ziel­stre­bi­gen, knall­har­te Zie­le ver­fol­gen­den Gia de Mole­on. Stend­al Nava­jo ist ein jun­ger Liga-Agent, der manch­mal sogar Kri­tik wagt. Er erkämpft sich gewis­ser­ma­ßen selbst den Auf­trag, auf der unbe­deu­ten­den Kolo­ni­al­welt Tryop einen Mord auf­zu­klä­ren…

Das Taschen­heft wird am 23. Sep­tem­ber 2011 erschei­nen und mit einer Stär­ke von 160 Sei­ten 3,90 Euro kos­ten (in Öster­reich EUR 4,50, in der Schweiz 7, 60 Fran­ken). Zum Cover wur­den bis­lang kei­ne Anga­ben gemacht, ich gehe aber davon aus, dass es erneut von Dirk Schulz stam­men wird.

Bild Micha­el Mar­cus Thur­ner Copy­right VPM

Crowdfunding für PRIMO-Comics

Die Älte­ren unter uns wer­den sich an PRIMO erin­nern. Es han­del­te sich hier­bei um ein Comic-Maga­zin aus dem Geva­cur-Ver­lag, das von 1971 bis 1974 14-tägig (zeit­wei­lig auch wöchent­lich) erschien und sich im Ver­lauf sei­nes Erschei­nens auf eine ähn­li­che Ziel­grup­pe wie ZACK aus­rich­te­te, indem es schwer­punkt­mä­ßig rea­lis­tisch gezeich­ne­te fran­ko-bel­gi­sche Comics ver­öf­fent­lich­te. Ich kann mich noch gut an Klein­odi­en wie ANDRAX, DIE SCHATZINSEL oder MISCHA und DIE PICHELSTEINER erin­nern.

Etli­che der Comics sind heut­zu­ta­ge weder erhält­lich (maxi­mal über den Gebraucht­markt) noch wur­den sie jemals neu auf­ge­legt. Auch in der Deut­schen Biblio­thek lie­gen die Comics wohl nur unvoll­stän­dig vor.

Ver­ant­wort­lich für PRIMO war damals Peter Wiech­mann, der auch die zahl­lo­sen Lizen­zen für den Ver­lag an Land zie­hen konn­te. Er möch­te nun ver­schol­le­ne Comic­se­ri­en aus dem Maga­zin neu auf­le­gen und sucht dafür über die Crowd­fun­ding-Platt­form mys­her­pas nach Comic­fans, um das Gan­ze zu finan­zie­ren.

Das Haupt­pro­blem ist, dass die vor­lie­gen­den Ori­gi­na­le, die in A2-Grö­ße vor­lie­gen, ein­ge­scannt und auf­wen­dig digi­tal nach­be­ar­bei­tet wer­den müs­sen, bevor man sie in Form von drei Büchern neu ver­öf­fent­li­chen kann. Dafür wur­den Kos­ten von ca. 62000 Euro ver­an­schlagt, die Wiech­mann nun mit­tels Crowd­fun­ding zusam­men bekom­men möch­te.

Per­sön­lich hal­te ich das als jemand, der in sei­ner Kind­heit als gro­ßer Pri­mo-Fan war (und der die Hef­te dank der Weg­werf­wut der Eltern lei­der nicht mehr besitzt, seufz) für eine ganz groß­ar­ti­ge Idee!

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen auf der Pro­jekt­sei­te bei mys­her­pas. Bit­te an alle Comic­fans wei­ter­ge­ben!

Vie­len Dank an ess­punkt für den Hin­weis!

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Cover PRIMO 27 aus dem Jahr 1973 Copy­right Pro­me­dia Inc.

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