März 2010

FRANKENSTEIN ohne Ende…

Frankensteins Kreatur

Ein Name scheint im Moment in Hol­ly­wood mäch­tig ange­sagt zu sein, ein Name, den man seit vie­len Jah­ren immer wie­der mal im Kino fin­den konn­te: FRANKENSTEIN. Bereits etli­che Regis­seu­re beschäf­tig­ten sich mit der The­ma­tik des »moder­nen Pro­me­theus« und eben­so vie­le Mimen gaben Dok­tor Vik­tor Fran­ken­stein und auch sei­ne Krea­tur.

Der neu­es­te in der Rei­he von Regis­seu­ren, die das The­ma von Mary Woll­stone­craft Shel­leys 1831 erst­mals (anonym) ver­öf­fent­lich­tem Roman umset­zen wol­len, ist Timur Bek­m­am­be­tov. Der arbei­tet gera­de an einer Adap­ti­on von Peter Ack­royds Roman THE CASEBOOK OF VICTOR FRANKENSTEIN.

Kon­zept: Im neun­zehn­ten Jahr­hun­dert tref­fen sich an der Uni­ver­si­tät Oxford zwei Stu­den­ten: der ernst­haf­te For­scher Vic­tor Fran­ken­stein und der Poet Per­cy Byss­he Shel­ley und wer­den zu unge­wöhn­li­chen Freun­den. Der Roman eröff­net mit einer erhitz­ten Dis­kus­si­on zwi­schen den bei­den, als Shel­ley die kon­ser­va­ti­ven reli­giö­sen Ansich­ten Fran­ken­steins in Fra­ge stellt und sei­ne athe­is­ti­schen Vor­stel­lun­gen zur Schöp­fung und zum Leben vor­trägt. Nach die­sem Gespräch wird der jun­ge For­scher von die­sen Ideen gera­de­zu beses­sen.
Fran­ken­stein beginnt mit ana­to­mi­schen For­schun­gen und expe­ri­men­tiert mit der Wie­der­be­le­bung der Toten, er nutzt hier­für Lei­chen, die ihm der Gerichts­me­di­zi­ner über­lässt. Doch die­se Toten sind für die Zwe­cke des For­schers nicht aus­rei­chend und so bedient er sich ande­rer Metho­den und Hel­fer, Hel­fer die nicht nur sein Leben in Gefahr brin­gen, son­dern ihn auch dar­an hin­dern könn­ten, sein Werk zu voll­enden…

Details zu Schau­spie­lern oder Start­ter­min wur­den noch nicht bekannt gege­ben.

Auch ande­re ver­su­chen sich der­zeit an dem Stoff: Guil­ler­mo del Toro plant schon seit Jah­ren eine Umset­zung, das wird aller­dings so schnell nichts wer­den, da er sich gera­de mit Hob­bits befasst – das kann ein paar Jah­re dau­ern. Uni­ver­sal Pic­tures ent­wick­len soeben ein Remake von BRIDE OF FRANKENSTEIN, Patrick Tato­pou­los und Death Ray Films pro­du­zie­ren I, FRANKENSTEIN, basie­rend auf dem Comic von Darkstorm. Bruce Camp­bell möch­te uns sei­ne Sicht auf Fran­ken­stein und Krea­tur im Rah­men sei­ner Serie MY NAME IS BRUCE nahe brin­gen und schließ­lich haben die Pro­du­zen­ten Ralph Win­ter und Ter­ry Bot­wick die Rech­te an DEAN KOONTZ´S FRANKENSTEIN erwor­ben…

Bild: Fran­ken­steins Krea­tur im »Witch´s Dun­ge­on Clas­sic Movie Muse­um«, aus der Wiki­pe­dia

Neuer Lesestoff für TWILIGHT-Fans

Cover BREE TANNER

Die Fans der TWILIGHT-Saga von Autorin Ste­phe­nie Mey­er kön­nen sich freu­en, denn sie bekom­men neu­en Lese­stoff. Am 5. Juni wird ein Kurz­ro­man erschei­nen, der im TWI­LIGHT-Uni­ver­sum spielt, aber nicht die Aben­teu­er der bis­he­ri­gen Prot­ago­nis­ten fort­führt, son­dern einen Neben­cha­rak­ter beleuch­tet und mehr über die Vam­pir­ge­sell­schaft berich­tet.

Mey­er erklärt, dass sie über das neue Buch selbst ein wenig über­rascht sei, denn es war 2005 – als sie mit dem Schrei­ben begann – eigent­lich nur als Kurz­ge­schich­te für die Web­sei­te gedacht gewe­sen, hat sich dann aber offen­bar ver­selbst­stän­digt und wur­de deut­lich län­ger als eigent­lich geplant.

Der leicht klo­bi­ge Titel des Werks lau­tet THE SHORT SECOND LIFE OF BREE TANNER: AN ECLIPSE NOVELLA, deutsch wie üblich »bis­sig« über­setzt als BIS(S) ZUM ERSTEN SONNENSTRAHL – DAS KURZE LEBEN DER BREE TANNER. Die Haupt­fi­gur, eben jene Bree Tan­ner, tritt im drit­ten TWI­LIGHT-Roman erst­ma­lig in Erschei­nung.

Die Novel­le wird bei uns zeit­gleich mit der US-Aus­ga­be ver­öf­fent­licht, wenn man har­te Euro riecht, wird man bei den Ver­la­gen ja übli­cher­wei­se und ent­ge­gen sons­ti­ger Gepflo­gen­hei­ten schnell; die deut­sche Fas­sung erscheint bei Carlsen.

Den­noch muss man nicht zwin­gend Geld für den Roman aus­ge­ben: im ers­ten Monat kann man BREE TANNER auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te kos­ten­los lesen, laut Ste­phe­nie Mey­er ist die­se Akti­on als Dank an die Leser gedacht. Was sich im ers­ten Moment pri­ma anhört, ist auf den zwei­ten Blick doch ein wenig albern, denn man wird aus­schließ­lich auf der Web­sei­te lesen kön­nen, nicht jedoch her­un­ter laden oder aus­dru­cken. Selbst für einen ver­gleichs­wei­se kur­zen Roman von 200 Sei­ten nicht gera­de der Gip­fel der Ergo­no­mie…

Ein Dol­lar von jedem in den USA ver­kauf­ten Buch geht ans ame­ri­ka­ni­sche Rote Kreuz; bis­lang ist der Roman weder bei Ama​zon​.com noch Ama­zon Deutsch­land auf der Web­sei­te zu fin­den, aber das dürf­te sich schnell ändern…

Cover BREE TANNER Copy­right 2010 Litt­le, Brown Young Rea­ders

Will Smith in INDEPENDENCE DAY 2 & 3?

Will Smith

Es bro­delt in der Gerüch­te­kü­che. Im Moment muss sich Schau­spie­ler Will Smith gera­de ent­schei­den, wel­ches Pro­jekt er zuerst abar­bei­ten möch­te: MEN IN BLACK 3 oder Fox´Fantasystreifen THE CITY THAT SAILED. Und danach?

IESB berich­tet, dass der fol­gen­de Film das INDEPENDENCE DAY-Fran­chise von 1996 wie­der auf­neh­men könn­te – eigent­lich kein Wun­der, denn der Film spiel­te welt­weit über 817 Mil­lio­nen Dol­lar ein. Man berich­tet sogar über die am Stück-Pro­duk­ti­on von gleich zwei Fort­set­zun­gen, die dann mit Abstand ins Kino kom­men sol­len und selbst­ver­ständ­lich soll auch Regis­seur Roland Emme­rich wie­der mit an Bord sein.

Die Ver­hand­lun­gen sol­len angeb­lich bereits weit gedie­hen sein, die Dreh­ar­bei­ten könn­ten bereits 2011 star­ten, nach­dem Emme­rich sein aktu­el­les Pro­jekt – ein Film über Shake­speare mit dem Titel ANONYMUS – abge­schlos­sen hat.

Bild: Will Smith 2008, aus der Wiki­pe­dia

Stephen King: Neues Buch im April

Cover Blockade Billy

Ceme­tery Dance Publi­ca­ti­ons – einer der füh­ren­den unab­hän­gi­gen Her­aus­ge­ber von Hor­ror und »düs­te­ren Kri­mis« – hat das Erschei­nen eines neu­en, bis­her unver­öf­fent­lich­ten Romans von Ste­phen King ange­kün­digt:

Unter dem Titel BLOCKADE BILLY wird der Meis­ter des Hor­ror ein Buch vor­le­gen, das sich um ein The­ma dreht, wel­ches man ins­be­son­de­re bei und wohl eher nicht mit Hor­ror in Ver­bin­dung brin­gen dürf­te: Base­ball.

King: »Ich lie­be Old­school-Base­ball und ich lie­be auch die Art und Wei­se, wie die Leu­te ihr Leben damit ver­brin­gen, über das Spiel zu dis­ku­tie­ren. Ich habe ver­sucht, die­se Aspek­te in eine span­nungs­ge­la­de­ne Geschich­te zu ver­pa­cken. Die Leser haben mich seit Jah­ren gefragt, wann ich mal eine Base­ball-Geschich­te schrei­ben wer­de: fragt nicht wei­ter, hier ist sie!«

Ceme­tery Dance und King hiel­ten das Pro­jekt streng geheim, so dass der Roman eine Über­ra­schungs­ver­öf­fent­li­chung wer­den konn­te, die pünkt­lich zum Beginn der dies­jäh­ri­gen Base­ball-Sai­son erscheint. Als zusätz­li­ches Gim­mick ent­hält jedes Hard­co­ver eine Base­ball-Sam­mel­kar­te des Prot­ago­nis­ten Wil­liam »Blo­cka­de Bil­ly« Bla­ke­ly.

Wei­te­re Details auf der Web­sei­te zum Buch und auf der Sei­te von Cemen­tery Dance.

Cover BLOCKADE BILLY, Copy­right 2010 Ceme­tery Dance Publi­ca­ti­ons

Neu bei Arcanum: WEISSBLATT

Cover Weißblatt

Im ver­gan­ge­nen Jahr schrieb man beim Arca­num Fan­ta­sy Ver­lag einen Kurz­ro­man aus; dar­aus her­vor­ge­gan­gen ist der Gewin­ner­ti­tel WEISSBLATT vom Autoren Peter Hoh­mann, das Buch ist ab sofort käuf­lich zu erwer­ben.

Peter Hoh­mann – gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Frei­sing – stu­dier­te Eng­lisch und Sport mit dem Ziel Lehr­amt. Im Jahr 2005 mach­te er sein ers­tes Staats­examen und nach zwei Refe­ren­dar­jah­ren 2007 das zwei­te; seit­dem arbei­tet er als Leh­rer an einem Gym­na­si­um in Frei­sing. Bis­her erschie­nen Kurz­ge­schich­ten aus sei­ner Feder in den Gen­res SF und Fan­ta­sy in ver­schie­de­nen Antho­lo­gien und wei­te­re Wer­ke ste­hen zur Ver­öf­fent­li­chung an.

Zum Inhalt:

Ame­lia, die schö­ne Wirts­toch­ter, wird von der Göt­tin in den Tem­pel­dienst beru­fen. Doch plötz­lich über­schla­gen sich die Ereig­nis­se: Ame­lia wird ent­führt, Novi­zin­nen ver­schwin­den aus dem Hei­lig­tum. Askar, ein alter Käm­pe, macht sich auf den Weg Ame­lia zu ret­ten und gerät selbst in einen Stru­del aus Intri­gen und Ver­rat.
Wird er Ame­lia ret­ten kön­nen?

WEISSBLATT ist im Buch­han­del oder über Ama­zon zu erwer­ben.

WEISSBLATT
Peter Hoh­mann
Roman, bro­schiert
März 2010
86 Sei­ten, EUR 7,95
ISBN: 978–3‑939139–12‑6
Arca­num Fan­ta­sy Ver­lag

SORCERER’S APPRENTICE: neuer Trailer

Es gibt einen neu­en Trai­ler zu Dis­neys und Bruck­hei­mers THE SORCERERS APPRENTICE mit Nico­las Cage als Zau­be­rer­meis­ter und Jay Baru­chel als sein Lehr­ling. In wei­te­ren Rol­len sind Alfred Moli­na und Moni­ca Bel­luc­ci zu sehen. Der deut­sche Ver­leih­ti­tel lau­tet übri­gens DUELL DER MAGIER, man fragt sich, wer das wie­der ver­bro­chen hat…

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Lübbe Audio und die Begründung von Serieneinstellungen

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Mit­te des Monats ver­öf­fent­lich­te Lüb­be Audio eine Pres­se­mit­tei­lung, in der man bedau­er­te mit­tei­len zu müs­sen, dass auf­grund von Umsatz­ein­brü­chen drei Hör­spiel­se­ri­en lei­der ein­ge­stellt wer­den. Und man hat­te natür­lich sofort auch die Übel­tä­ter aus­ge­macht, die für die Umsatz­ein­brü­che die Schuld tra­gen: es han­delt sich hier­bei nicht etwa um die Bän­ker, die für die welt­wei­te Wirt­schafts­kri­se ver­ant­wort­lich sind und die damit Mil­li­ar­den an Kauf­kraft ver­nich­tet haben, son­dern es sind ille­ga­le Down­loads über bei­spiels­wei­se P2P-Netz­wer­ke.

Allent­hal­ben hob sofort ein recht undif­fe­ren­zier­tes Heu­len und Zäh­ne­klap­pern an, es wur­de über die bösen Raub­ko­pie­rer geschimpft und sogar Ver­glei­che mit Laden­die­ben gezo­gen, ohne Lüb­bes Zah­len zu hin­ter­fra­gen, oder viel­leicht mal zu über­le­gen was an den Äuße­run­gen tat­säch­lich dran ist. Könn­te es viel­leicht sein, dass man sub­op­ti­ma­les Mar­ke­ting mit den voll­mun­di­gen Hin­wei­sen auf die ach so bösen Raub­ko­pie­rer kaschie­ren möch­te? Könn­te es sein, dass die anvi­sier­te Kli­en­tel ange­sichts einer Welt­wirt­schafts­kri­se ihr Geld lie­ber für ande­re Din­ge oder gar nicht aus­gibt?

Ich habe mal die Pro­be aufs Exem­pel gemacht und in den drei belieb­tes­ten Such­ma­schi­nen für Tor­rent-Datei­en nach »Offen­ba­rung 23« und »Ster­nen­oze­an« gesucht (den Such­be­griff »Edgar Allen Poe« habe ich aus­ge­las­sen, da es hier zu vie­le irrele­van­te Ergeb­nis­se gege­ben hät­te). Mir ist klar, dass es auch noch Emu­le und wei­te­re gibt, aber das Tor­rent-Netz­werk ist inzwi­schen das deut­lich belieb­te­re, wei­ter­hin las­sen auch die Ergeb­nis­se im Tor­rent-Netz­werk ein­deu­ti­ge Rück­schlüs­se auf ande­re P2P-Netz­wer­ke zu. Zudem habe ich kei­nen Emu­le-Cli­ent instal­liert und es kommt mir auch kei­ner auf den Rech­ner. Die Ergeb­nis­se samt Screen­shots im erwei­ter­ten Arti­kel.

Trailer: THE SECRET WORLD

Screenshot The Secret World

Nach­dem Fun­com im MMO-Bereich die Lizenz AGE OF CONAN gründ­lich dane­ben ging, hat­te man bereits vor ca. einem Jahr ein wei­te­res MMORPG unter dem Titel THE SECRET WORLD ange­kün­digt. Dar­in soll­te es um Geheim­ge­sell­schaf­ten (zum Bei­spiel Temp­ler oder Illu­mi­na­ten) gehen, die im Ver­bor­ge­nen gegen Dämo­nen und ande­re Bös­wat­ze kämp­fen – oder die­se unter­stüt­zen; die Spie­ler­cha­rak­te­re gehö­ren die­sen Orga­ni­sa­tio­nen an. Lan­ge war unklar, ob es sich um Vapor­wa­re han­delt, aber jetzt zeig­te man den ers­ten Trai­ler mit ingame-Sze­nen.
So rich­tig begeis­tern will mich das Gezeig­te jetzt nicht, aber zum einen steckt man noch in der Ent­wick­lung, zum ande­ren han­delt es sich nur um einen Trai­ler. Das Set­ting des Spiels hebt sich aller­dings wohl­tu­end vom inzwi­schen recht tot gerit­te­nen Fan­ta­sy-Einer­lei ab und allein des­we­gen ist THE SECRET WORLD wei­te­re Beob­ach­tung wert.

Bild­schirm­fo­to THE SECRET WORLD, Copy­right 2010 Fun­com

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Neuer Budget-eReader: der Kobo

Kobo eReader

Ab dem Mai möch­te Anbei­ter Kobo sei­nen neu­en eRea­der in den USA und Kana­da ver­kau­fen. Der Kobo beschränkt sich auf das Not­wen­digs­te, bie­tet aber den­noch recht ordent­li­che Fea­tures und kommt vor allem mit einem Kampf­preis daher: Für gera­de mal 150 Dol­lar soll der Rea­der an den Markt gebracht wer­den.

Zu den Spe­zi­fi­ka­tio­nen: Kobo ver­fügt wie über ein sechs Zoll Viz­plex eInk-Dis­play mit acht Grau­stu­fen, statt nur über eine fünf­zöl­li­ge Anzei­ge, wie ande­re Bud­get-Lese­ge­rä­te. die Maße sind 120 mal 184 mal 10 mm und das Gewicht beträgt gera­de mal 200 Gramm. An Spei­cher­platz bringt das Gerät ein Giga­byte mit, zusätz­lich kann man den ver­füg­ba­ren Raum für Bücher mit­tels SD-Kar­ten erwei­tern (bis maxi­mal vier GB). Die Navi­ga­ti­on geht über vier Menü­tas­ten und ein Steu­er­kreuz von­stat­ten, fünf Schrift­grö­ßen sind wähl­bar, laut Her­stel­ler­an­ga­ben reicht der Akku für ca. 8000 Sei­ten­wech­sel. Der eRea­der ver­fügt zwar weder über WLAN noch über eine Mobil­funk­ver­bin­dung (das hät­te man für den Preis auch nicht ange­nom­men), bie­tet aber Blue­tooth für Syn­chro­ni­sie­run­gen und kann selbst­ver­ständ­lich mit­tels USB mit dem Rech­ner ver­bun­den wer­den. Ver­blüf­fen­der­wei­se kön­nen laut Anga­ben auf der Web­sei­te nur zwei For­ma­te dar­ge­stellt wer­den – näm­lich ePub und PDF (Ado­be DRM wird unter­stützt) – ver­mut­lich wird das aber mit­tels Firm­ware­up­dates erwei­tert wer­den, denn das sind dann doch deut­lich zu weni­ge. Soweit ich es über­se­hen konn­te, kann der Kobo kei­ne MP3s wie­der­ge­ben (und hat des­we­gen auch kei­nen Kopf­hö­rer­an­schluss).
Als spe­zi­el­les Fea­ture nennt der Her­stel­ler expli­zit die hap­tisch angeb­lich beson­ders ange­neh­me gerif­fel­te Vinyl-Rück­sei­te des Kobo. An Far­ben wer­den »Por­zel­lan« und Schwarz ange­bo­ten, man bie­tet aber zudem ver­schie­de­ne Cover zum Auf­hüb­schen des Geräts an.

Der Anbie­ter will den eRea­der mit 100 vor­in­stal­lier­ten voll­stän­di­gen Büchern aus­lie­fern, man spricht von »Klas­si­kern«, es ist also davon aus­zu­ge­hen, dass es sich um gemein­freie Wer­ke (wahr­schein­lich aus dem Pro­jekt Guten­berg) han­delt.

Bild: Pres­se­fo­to Kobo eRea­der, Copy­right 2010 Kobo

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