Nachdem es erst »Im März« hieß und das dann auf »Anfang April« verschoben wurde, gibt es nun einen offiziellen Releasetermin für das umfangreiche Update des SF-MMOs STAR WARS – THE OLD REPUBLIC, das allgemein unter der Bezeichnung »Patch 1.2« bekannt ist. Na gut, eigentlich ist es kein Termin, sondern eher ein »Veröffentlichungsfenster«.
James Ohlsen »Game Director« bei BioWare erläuterte auf der soeben stattfindenden PAX East, dass der Patch in der nächsten Woche endlich kommen wird. Angeblich soll es danach in jedem Monat ein weiteres (aber mit Sicherheit deutlich kleineres) Update geben. Auch bei BioWare und LucasArts hat man offenbar festgestellt, dass der vorhandene Content zu dünn ist, um die Spieler auf Dauer zu halten und man versucht hier entgegen zu wirken.
Laut Ohlsen soll das Spiel in diesem Jahr »unvorstellbar viele« Neuerungen, Updates und Veränderungen erfahren. So etwas habe es im MMO-Bereich noch nicht gegeben, fügt er hinzu. Tja, wir dürfen angesichts der Schnelligkeit dieser »unvorstellbar vielen« Änderungen wohl davon ausgehen, dass es sich um Features handelt, die es aus Zeitdruck nicht zum Release ins Spiel geschafft haben. Ich bin gespannt.
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Ladebildschirm THE OLD REPUBLIC Copyright BioWare und LucasArts
Wer sich BioWares MMO STAR WARS – THE OLD REPUBLIC mal in Ruhe ansehen möchte, ohne es zu kaufen, hat jetzt die Gelegenheit dazu: am kommenden Wochenende (Donnerstag, den 15.03.2012 um 6:00 Uhr bis Montag, den 19.03.2012 um 8:00 Uhr) bietet man neuen Spielern ein Testwochenende an. Hierbei hat man die Möglichkeit SWTOR von Freitag bis Montag morgen auszuprobieren, dabei kann man allerdings eine maximale Stufe von 15 erreichen. Allein dadurch ist der Zugriff auf bestimmte Gebiete und Flashpoints bereits begrenzt, man kann sich allerdings durch die gesamten Anfangsgebiete spielen und auch ein wenig vom weiteren Verlauf der Handlung und den nächsten Planeten sehen (das wäre auf Republikseite die Hauptwelt Coruscant und bei den Imperialen deren Regierungssitz Dortmund Kaas … entschuldigung … Dromund Kaas). Es gibt weitere künstliche Beschränkungen, so dass man nicht alle Welten besuchen kann, zudem ist die Nutzung bestimmter Chat-Funktionen und des galaktischen Handels nicht möglich.
Wer noch dabei sein möchte sollte sich mit dem Download sputen, denn auch mit einer schnellen Leitung dürfte es etwas dauern, bis der inzwischen 27 Gigabyte große Client auf die Festplatte geschaufelt ist.
Nach dem Ende des Testwochenendes hat man die Möglichkeit das Spiel zu erwerben und seinen angespielten Charakter fortführen. Nach diesem ersten Trial-Weekend soll es weitere geben, allerdings ist pro Konto nur die Teilnahme an einem davon möglich.
Ich weiß, es hat inzwischen gefühlt schon jeder darüber geschrieben, aber ich war anderweitig beschäftigt. Mit dem Kessel-Run … oder so. :o) Außerdem gibt es nirgendwo anders meine bissigen Kommentare.
Inzwischen gibt es haufenweise Details zum »früh« im April kommenden »großen« Update von BioWares Themepark-MMO STAR WARS – THE OLD REPUBLIC, oder kurz SWTOR. Das heißt, es wird dann »früh« im April kommen, sollte es nicht erneut verschoben werden, ursprünglich war das Update schon für März angekündigt gewesen. Quelle ist das am Wochenende in Texas stattgefundene »Guild Summit«, in dessen Rahmen geladene Gäste von maßgeblichen Gilden weltweit ihre Meinung zum Spiel sagen durften und mit Neuigkeiten zugeschüttet wurden.
Natürlich gab man auch mit den Nutzerzahlen an: verkauft wurde das Spiel bislang zwei Millionen Mal, aktive Spieler hat man angeblich 1,8 Millionen. Dann wurde noch die Information heraus gegeben, dass der durchschnittliche Spieler (!) an sieben Tagen der Woche fünf Stunden spielt. Der durchschnittliche Spieler? Das wollen die mir nicht im Ernst verkaufen, oder? Das wären allein 35 Wochenstunden für den Durchschnitt, es müsste also eine maßgebliche Anzahl von Nutzern deutlich mehr spielen. Das kann BioWare einem Ewok erzählen, der glaubt das vielleicht … Wenn das die Ahnungslosen von CDU/CSU hören, wird garantiert sofort wieder ein Sucht-Lamento anheben und es werden Scheiterhaufen für Spieleverbrennungen vorbereitet.
Bereits am dritten März verstarb der US-amerikanische Designer und Futurist Ralph McQuarrie. Am bekanntesten dürften seine Produktions- und Konzeptzeichnungen sein, auf denen das Design der ersten STAR WARS-Filme beruht.
McQuarrie wurde am 13. Juni 1929 als Ralph Angus McQuarrie geboren und wuchs auf einer Farm bei Billings in Montana auf. Nachdem er im Korea-Krieg in der US-Armee gedient und einen Kopfschuss überlebt hatte, studierte er am Pasadena Art Center und war zuerst als Zeichner für eine Zahntechnik-Firma tätig. Danach arbeitete er als technischer Illustrator für Boeing, zeichnete aber auch zu dieser Zeit bereits Filmplakate und illustrierte die CBS-Nachrichtensendungen zum Apollo-Programm.
Von seinen Arbeiten beeindruckt unterhielt sich ein gewisser George Lucas mit ihm über einen geplanten Science Fiction-Film und dieser holte ihn dann auch im Jahr 1975 für die Produktion von A NEW HOPE (STAR WARS EPISODE IV) mit ins Boot. McQuarrie zeichnete zahllose Set-Konzepte, entwickelte aber auch Charaktere wie zum Beispiel R2-D2, C3-PO, Darth Vader (insbesondere dessen Atemmaske), die imperialen Sturmtruppen, Yoda sowie Chewbacca – und er half dabei, die Mächtigen bei der 20th Century Fox davon zu überzeugen, das Projekt zu finanzieren. Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, das ein Großteil des Aussehens und des Stils des STAR WARS-Universums auf McQuarrie zurück gehen. George Lucas sagte nach McQuarries Tod: »Immer wenn ich etwas mit Worten nicht erklären konnte, habe ich auf eine seiner Zeichnungen gedeutet und gesagt: ‘macht es so!’ «
Neben seinen Arbeiten an STAR WARS war er aber noch für diverse andere Designs in Filmprojekten verantwortlich. Beispielsweise designte er die Raumschiffe aus UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART und E.T., entwickelte Ende der 1970er das Aussehen der Serie BATTLESTAR GALACTICA und wirkte an JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES mit. Für den STAR TREK-Film THE VOYAGE HOME arbeitete er als Berater in Sachen Produktionsdesign, ebeso für JURASSIC PARK und DAS WUNDER IN DER 8. STRASSE. Für die Designs im Film COCOON erhielt er im Jahr 1985 den Oscar in der Kategorie »visuelle Effekte«.
Rick McCallums Angebot, auch für die STAR WARS-Episoden eins bis drei die Designs zu gestalten, lehnte er ab.
Ralph McQuarrie verstarb am 3. März im Alter von 82 Jahren in seinem Haus im kalifornischen Berkeley an Komplikationen einer Parkinson-Erkrankung.
Seine Zeichnungen zu STAR WARS haben mich als Heranwachsenden Ende der 1970er tief beeindruckt und waren mit Sicherheit ein wichtiger weiterer Grund für mein Interesse an Science Fiction und Technik. Danke Ralph.
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Bild: Ralph McQuarrie 2010 während eines Besuchs bei LucasFilm, von Terri Hodges, aus der Wikipedia, CC-BY
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Ich weiß nicht, wie oft ihr STAR WARS Episode IV schon gesehen habt, bei mir kommt eine beachtliche Zahl zusammen. Als der Film 1978 bei uns im Kino lief, war ich gerade 12 geworden und durfte ihn deswegen sehen, manche Freunde mussten sich die Genehmigung der Eltern einholen, um ins Kino gelassen zu werden. So etwas prägt einen jungen SF-Fan: der originale STAR WARS-Film ist bis heute einer meiner Lieblingsfilme geblieben.
George Lucas versucht bereits seit einiger Zeit zu verkaufen, dass Han Solo in der Cantina-Szene mit Greedo nicht zuerst schoss und hat die Filme in den »Special Editions« seit 1997 auch in dieser Form verändert, was ihm – zu Recht – viel negative Kritik einbrachte. Jetzt schießt er allerdings den Vogel ab, und man muss ich fragen, ob er eine Ladung Spice zuviel zu sich genommen hat.
The controversy over who shot first, Greedo or Han Solo, in Episode IV, what I did was try to clean up the confusion, but obviously it upset people because they wanted Solo [who seemed to be the one who shot first in the original] to be a cold-blooded killer, but he actually isn’t. It had been done in all close-ups and it was confusing about who did what to whom. I put a little wider shot in there that made it clear that Greedo is the one who shot first, but everyone wanted to think that Han shot first, because they wanted to think that he actually just gunned him down.
Ach so, das war also schon immer so und wir haben es nur aufgrund der Einstellungen nicht gesehen. Was für ein Bullshit, Onkel George, die Drehbuchfassung von damals ist wahrscheinlich auch nur missinterpretiert worden (oder eine Fälschung):
GREEDO
That’s the idea. I’ve been looking forward to killing you for a long time.
HAN
Yes, I’ll bet you have.
Suddenly the slimy alien disappears in a blinding flash of light. Han pulls his smoking gun from beneath the table as the other patron look on in bemused amazement. Han gets up and starts out of the cantina, flipping the bartender some coins as he leaves.
HAN
Sorry about the mess.
George Lucas sollte endlich aufhören zu versuchen, seine Fans für dumm zu verkaufen. Und er sollte sich endlich aus dem Tagesgeschäft zurück ziehen, denn offensichtlich ist er dabei, das zu zerstören, was die Fans seit Jahrzehnten lieben. Und er redet offensichtlichen Unsinn.
Kein weiterer Text, nur: Großartig! Unbedingt ansehen!
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Erinnert ihr euch noch ans letzte Jahr, als Volkswagen mit einem Spot Werbung machte, in dem ein kleiner Darth Vader vorkam? In diesem Jahr gibt es wieder einen Werbeclip zum Sportereignis, Protagonist ist der Hund, der beim letzten Mal nur eine Nebenrolle inne hatte. Und erneut kommt STAR WARS vor. Mal abwarten, wie lange es dauert, bis Greenpeace diesmal einen dagegen setzt. Es dürfen auch noch Wetten angenommen werden, wie lange der Clip online bliebt. :o)
Gestern ging die Meldung durch den virtuellen Blätterwald: BioWare, LucasArts und insbesondere Electronic Arts brüsten sich mit den Verkaufs- und Nutzerzahlen ihres im Dezember gestarteten MMOs STAR WARS – THE OLD REPUBLIC. Gekauft haben das Spiel nach Angaben der Firmen bislang zwei Millionen Spieler, danach haben allerdings nur 1,7 Millionen ein Abo abgeschlossen, um weiter zu spielen, ungefähr 300000 Spieler waren demnach vom Game nicht überzeugt (oder schon durch).
Nun lässt sich insbesondere unter Fanbois und Hatern vortrefflich über Geschmack streiten, dem einen gefällt ein MMO, dem anderen eben nicht.
Was aber überhaupt nicht gefällt bei SWTOR ist der mit »unterirdisch« noch sehr positiv umschriebene Support. Um auf Ticketanfragen zu antworten, benötigt der Service derzeit durchschnittlich eine Woche und mehr. Die Antworten auf Tickets haben leider in einem großen Teil der Fälle nichts mit der Frage zu tun. Weist man darauf hin, dann – richtig geraten – lässt eine neue Antwort wieder über eine Woche auf sich warten. Angesichts nach wie vor zahlloser Bugs ist die Antwortzeit nicht verwunderlich, wahrscheinlich arbeiten die Supportmitarbeiter rund um die Uhr, allerdings muss man sich angesichts der miserablen und nicht hilfreichen Antworten fragen: wozu?
Man sollte offensichtlich sehr vorsichtig sein, was man in den offiziellen Foren des Spiel STAR WARS – THE OLD REPUBLIC (SWTOR) so schreibt. Wenn man an einen scheinbar sehr dummen Mitarbeiter gerät, der Internet-Meme wie »I’m Twelve Years Old and What is This?« nicht kennt, kann das das Ende des Spiels bedeuten, weil nicht etwa nur der Forenzugang, sondern gleich der Spielaccount gesperrt wird.
Ob es echt ist oder ein Fake? Ich vermute, wir werden es in den nächsten Tagen erfahren – oder auch nicht.
Die mit dem Spiel STAR WARS – THE OLD REPUBLIC erworbene freie Spielzeit ist abgelaufen. Eigentlich kein Problem sollte man meinen, denn die Lösung ist so einfach wie naheliegend: man erwirbt zusätzliche Spielzeit im Rahmen eines Abonnements oder über eine GameTimeCard.
Doch man hat hier offensichtlich die Rechnung ohne Electronic Arts gemacht, die eine grundlegende Funktion wie den Erwerb weiterer Spielzeit nicht im Griff haben. Dabei kommt es nicht nur zu einem, sondern gleich zu mehreren Fehlern.
Der Abschluss eines Abonnements via PayPal ist nicht möglich. Nach Beendigung des Vorgangs, wenn man von PayPal aus zurück auf swtor.com geleitet wird, kommt es statt einer Bestätigung nur zu einer Fehlermeldung. Man kann stattdessen zwar eine GameTimeCard eingeben und in der Kontoverwaltung wird dann auch Spielzeit angezeigt. Im Launcher erhält man jedoch die Meldung: »kein laufendes Abonnement«, wie zahllose Spieler in den offiziellen Foren berichten. Zudem erzählen Kunden, dass, wenn man Kontoabbuchungen erlaubt hatte, EA mehrfach Geld einzieht, statt nur einmal. Und trotzdem können die hiervon betroffenen Kunden aufgrund des oben beschriebenes Fehlers im Launcher nicht spielen.
Die Hotlines anzurufen hat keinen Sinn, dort kann man derzeit – ebenfalls laut übereinstimmenden Aussagen zahlloser Spieler in den Foren – niemanden erreichen (kein Wunder, da die Probleme keine Einzelfälle sind, dürften dort die Leitungen glühen). Dass es sich um kein erfundenes Problem handelt, kann man auch daran erkennen, dass die einschlägigen Serverstatus-Seiten zeigen, dass sich maßgeblich weniger Spieler als üblich auf den Shards befinden.
Ich hatte exakt aus solchen Gründen wie den vorstehenden mit voller Absicht darauf verzichtet, dem durch diverse Aktionen als kundenfeindlich bekannten Publisher Electronic Arts eine Lastschrifterlaubnis einzuräumen, da ich mit solchen Problemen gerechnet hatte. Man kann es nur als höchst unprofessionell bezeichnen, was hier gerade geschieht, denn insbesondere, wenn es um das Geld der Kunden geht, sollte man sich nicht nur höchster Korrektheit befleißigen, es kann sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn man es nicht tut.
Ach ja – ich erzähle hier nicht vom Hörensagen, sondern aus erster Hand: eine Zahlung via PayPal ist auch bei mir nicht möglich.
[Update 22.01.2012:] Im offiziellen Forum entblödet sich einer der CMs nicht zu schreiben:
Due to the sensitive nature of the information involved, we are unfortunately unable to assist with matters relating to account management and subscriptions on the forum. In order to assist you with this issue we would ask you to call our Customer Support team on one of the following numbers:
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